25.04.2026 – Elektromobilität macht Spass

26. April 2026

Heute fuhr ich wie erwähnt nach Grenchen zu einer Probefahrt. Super Wetter, Sonnenschein, blauer Himmel, gemütlich über die Autobahn. Zwischendurch noch Mike besucht. Um 15 Uhr traf ich beim Autohändler ein. 140 Kilometer pro Strecke. Plus Umweg zu Mike. Alles easy.

DC-3 Rosinenbomber am Flughafen Grenchen

Ich hielt kurz am Airport Grenchen für ein paar Fotos von der dort stehenden und poliert glänzenden DC-3. Die Douglas DC-3 (militärisch C-47 Skytrain/Dakota) war während der Berliner Blockade (24. Juni 1948 – 12. Mai 1949) ein zentrales Transportflugzeug der Luftbrücke. Als sogenannte „Rosinenbomber“ versorgten diese Maschinen die westlichen Sektoren Berlins mit Lebensmitteln und Kohle, nachdem die Sowjetunion alle Landwege blockiert hatte. Die Piloten warfen zudem Süßigkeiten für Berliner Kinder ab. 

Am Ende des Tages stehen da 13,25 kWh pro 100 Kilometer auf die letzten 300 Kilometer Strecke.

Die 30 Minuten bis zur Probefahrt des Skoda Enyaq nutzte ich um im nahen Grossverteiler Lebensmittel einzukaufen. Parallel dazu lud ich mein Auto am Charger auf dem Parkplatz. Sehr praktisch. Das Auto lädt während man einkauft. Muss es nicht, weil ich noch locker nach 140km nach Hause gekommen wäre, aber praktisch.

Alle Daten im Fahrzeug: 16.4 kWh auf 100km

Auf der Rückfahrt benötigte das Auto bei 22 Grad und Schweizer Autobahn auf 135 Kilometer Strecke im Schnitt nur 100.9 Wattstunden/km bzw. 10,09 kWh auf 100 Kilometer!

Im Mai 2021 gekauft, stehen nun 135.536 km auf dem Tacho. Bei einem Durchnittsverbrauch Sommer, wie Winter quer durch den Garten von 163.8 Wattstunden pro Kilometer bzw. 16,38 kWh.

Wollt Ihr wissen, was ich auf ein Jahr IM Vergleich zu meinem alten BMW X1 2,0d mit 6,8 Liter Diesel auf Hundert gespart habe?

Ersparnis Tesla vs. BMW X1 2,0d für ein Jahr Spritkosten. Tendenz steigend!

25.04.2026 – Elektromobilität: Probefahrt mit gebrauchtem Skoda Enyaq iV80

26. April 2026

Mein Ex-Ex-Ex-Ex-Chef A. besitzt ein Haus mit KNX, Photovoltaik, Stromspeicher, Energiemanagement. Auch eine Ladestation hängt in der Garage. Nur ein Elektroauto fehlte noch. Ich durfte bei ihm am Lader laden. So konnte er sein Energiemanagement testen.

Am Dienstag fuhr ich nach Würzburg zum „KNX Energiemanagement Kurs“. Mit A. vereinbarte ich, dass ich ihn in Tübingen abhole und wir den Rest gemeinsam fahren. Im Auto hatten wir interessante Diskussionen. Auch während der Tagung ging es hoch her. Wie gewohnt immer spaßig.

Wir diskutierten auch über die Anschaffung eines Elektroautos. Er würde gerne eine Gebrauchten kaufen. Seine Partnerin steht auf BMW. Den alten i3 will er nicht. Der neue i3 ist mit Preisen ab 60.000 Euro viel zu teuer.

Aber die Benzinpreise schmerzen. Noch dazu, wenn man bei dem aktuellen super Sonnenwetter mit der Photovoltaik trotz Speicher überproduziert und nur marginal Einspeisevergütung bekommt.

A. würde in gängigen Deutschen Autoportalen suchen. Ich riet ihm, er solle doch mal bei www.autoscout.ch schauen. Die Schweizer Fahrzeuge sind oft ehemalige Leasingfahrzeuge mit sehr guter Ausstattung. Und prompt fand er ein Fahrzeug.

A. fand einen Skoda Enyaq IV 80. Für 18.000 CHF. Baujahr 2022. Sehr gute Ausstattung. Umer rief an. Und das Auto war bereits weg. Schade.

Auf der Rückfahrt am Donnerstag rief der Autohändler an. Das Auto wäre doch noch da. Interessenten abgesprungen. Also sagte A. den Kauf zu. Und ich versprach das Auto am Samstag in Grenchen anzusehen und Probezufahren.

Das war heute gegen 15 Uhr. Das Skoda fährt sich toll. Mir ist er zu gross. Sieht tadellos aus. Hat 110.000 Kilometer auf dem Tacho. Baujahr 2022. Sehr gute Ausstattung. Der SOH liegt bei 94%. Innen und Aussen tadellos. Nur Zigarrettengeruch im Fahrzeug. Aber das bekommt man hin. Ein echtes Schnäppchen!

Einen Service bekommt er noch. Auch wird er frisch vorgeführt. Nun muss A. nur noch das Auto abholen und korrekt exportieren/importieren.

Ergo: Man bekommt auch gute Gebrauchte Elektroautos zu tollen Preisen und kann so unabhängig von der Politik der Tyrannen werden.


03.04.2021 – #dieselgate – Die Machenschaften der Deutschen Automobilindustrie (Doku Arte)

4. April 2021

Es ist der größte Skandal der deutschen Industriegeschichte: Über zehn Jahre lang haben deutsche Automobilkonzerne und Zulieferer Verbraucher und Behörden weltweit belogen, indem sie gezielt die Abgaswerte ihrer Diesel- und Benzinfahrzeuge manipulierten.

Allein bei VW sind 11 Millionen Autos betroffen. Ab 20. 04. 2021 muss sich nun endlich die VW-Spitze vor Gericht verantworten. Dem ehemaligen VW-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn und vier weiteren VW-Managern wird in Braunschweig vor der Wirtschaftsstrafkammer der Prozess gemacht.
Der Dokumentarfilm “#Dieselgate“ begleitet die Aufarbeitung des Skandals. 

Das Video von Arte ist nicht auf Youtube zu finden. Bis 22.04.2022 aber auf WDR und Arte.
https://www1.wdr.de/fernsehen/wdr-dok/sendungen/dieselgate-die-machenschaften-der-deutschen-autoindustrie-104.html


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