25.01.2026 – Flashback: Konfirmationsfoto Anfang der 80er wieder aufgetaucht

25. Januar 2026

Oh! My! God! Mein Schulfreund und immer noch sehr verbundener guter Freund Wolfgang hat mir gestern per WhatsApp ein Foto geschickt. Das ist Jahrhunderte her. Unsere Konfirmation in der evangelischen St. Markuskirche Prüfeninger Regensburg.

Na? Wer erkennt mich auf dem Bild? Und? Wer erkennt sich!! Das genaue Jahr muss ich erst noch herausfinden. Ich war da zwischen 14 und 16 Jahren alt. Ergo 1981 bis 1983. Ich habe davon auch noch Fotos. Meine ganze Family war anwesend. Danke Wolfi! Sehr cool!! 😎


20.12.2025 – Buch: Jeromin – Don Juan de Autria

20. Dezember 2025

Weil kulttouren gerade über den Josef Habbel Verlag (Regensburg) schrieben: Vor zwei Wochen fand ich die Deutsche (!!!) Übersetzung der Biografie von Don Juan de Austria. Und zwar im Original in Spanisch geschrieben von Pater Luis Coloma (* 9. Januar 1851 in Jerez de la Frontera; † 11. Juni 1915 in Madrid).

Jeromin. Don Juan de Austria. Roman eines großen Lebens aus dem 16 Jahrhundert von P. Luis Coloma Verlag: Regensburg, Druck und Verlag von Josef Habbel.

Bisher kannte ich nur die Englische Übersetzung von Lady Moreton von „The Story of Don Juan de Austria“ aus dem Gutenberg Projekt. Und diese hatte ich auch genau letztes Jahr auf Teneriffa gelesen.

https://www.gutenberg.org/files/53383/53383-h/53383-h.htm


28.09.2025 – Der Löwe „Austria“ und die Palme.

29. September 2025

Das Wappen von Palmanova. Als Gründungsdatum gilt der 7. Oktober 1593, der 22. Jahrestag des Sieges von Lepanto und der Tag der Hl. Justina von Padua, die zur Schutzheiligen von Palmanova bestimmt wurde. Palmanova war als Festungsstadt der Republik Venedig zum Schutz vor den Türken angelegt.

Das Wappen von Palmanova

Später diente die Festung der Verteidigung gegen die Habsburger, die das benachbarte Friaul und Görz beherrschten. Diese Aufgabe erfüllte die Stadt über zweihundert Jahre, ehe sie von Napoleon erobert wurde, der Venetien im Frieden von Campo Formio 1797 Österreich überließ, von 1806 bis 1814 seinem Königreich Italien eingliederte, dann aber endgültig den Österreichern abtreten musste. Die Kapitulation Venedigs wurde in Palmanova unterzeichnet. 1866 fiel Palmanova schließlich an Italien.

Palmanove, die Festungsstadt

Waum der Löwe „Austria“ hiess. Klar, wegen Don Juan. Dem berühmten Regensburger Sohn Barbara Blomberg’s und Kaiser Karl des 5. Auf einem Ölgemälde aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, wahrscheinlich von Juan Pantoja de la Cruz, im Museo del Prado, Madrid, sieht man den Löwen zu Füssen Don Juans liegen. Auch auf seinem Grabstein in der Grablege der Habsburger El Corial liegt der Löwe zu seinen Füssen.

Ursprung des Löwen: Der Löwe war ein Abschiedsgeschenk von König Mulei Jamida Emir von Tunis an Don Juan von Österreich.

Aussehen und Verhalten: Trotz seines Namens und seines wilden Aussehens war der Löwe zahm und gehorsam und wurde als sehr anhängliches und Don Juan treues Tier beschrieben.

Gewohnheiten: Er lag Don Juan beim Essen zu Füßen, schlief in seinem Schlafzimmer und bewegte sich wie ein Lakai neben ihm. Selbst wenn er wütend wurde, beruhigte ihn ein einfacher Befehl von Don Juan.

Die Geschichte des Löwen Austria

Symbolik: Mulei Jamida selbst sagte bei der Übergabe des Löwen, er könne so zwei Löwen betrachten: „den Löwen des Krieges“ (Don Juan) und „den Löwen der Wüste“ (den Löwen).

Ende der Geschichte: Der Löwe blieb im Palast in Neapel, als Don Juan nach Flandern aufbrach. Es heißt, der Löwe sei nach tagelangem Brüllen vor Kummer gestorben, als er von Don Juans Tod in den Niederlanden erfuhr.

Noch heute wird jedes Jahr die Stadtgründung und so der Sieg Don Juan de Austria’s gefeiert.


10.07.2025 – Die Freibadpommes im Westbad Regensburg 1974

10. Juli 2025

Im Westbad mit Mam und den leckeren Pommes in der Hand. Ob mein Brüderchen Michael dabei war? Eventuell mit Andrew unterwegs. Die Zwei sind immer zusammen Rumgestrolcht.

Ich war in etwa 6, 7 oder 8. Dann war das zwischen 1972 und 1974. Damals konnte man noch vom Westbad im Baggerweiher baden. Und es gab hinter dem Sprungturm eine grosse Wiese zum Fussballspielen. Da hat jedes Alter gegen jeden gespielt. Barfuss.

Die Freibadpommes sind wichtiger als die Kamera. Mam und Peter im Westbad Regensburg.

Man beachte die Dame mit der Blümchen-Badekappe in Rot/Violett. Man durfte nur mit Badekappe ins Wasser. Und vom Beckenrand reinspringen war unter Strafe verboten!!! Haha… Die schrille Trillerpfeife der Bademeister hab ich noch in den Ohren.

Es gab einen „Ferienpass“ von der Stadt. Die liegt auch noch irgendwo hier rum. Mit der konnte man mit der Familie günstiger in die Bäder und in die Kinos!! Mike und ich waren im Kammer-Kino und im Gloria zu Bud Spencer und Terence Hill. Bei schönem Wetter ging es ins Westbad. Bei schlechtem Wetter ins Kino.

Das Westbad war in den 70ern das modernste Bad Bayerns und sehr beliebt. Das Dach sollte an das Olympiastadion in München erinnern. Foto Albert Schefthaler

Und ich hab den „Freischwimmer“ gemacht. 50 Meter schwimmen, Ringe-Tauchen, vom 1er springen. Das Abzeichen trug man stolz auf der Badehose. Haha. Das Abzeichen habe ich auch nach Jahrzehnten wiedergefunden bei Mam’s Sachen. Liegt in Regensburg in der Küche. Der Andreas Edi Edenhofer wollte das unbedingt sehen.

Das Freischwimmer-Abzeichen prangte nach bestandener Prüfung auf der Badehose

Ich könnte Geschichten erzählen vom Westbad. Später war unser Stammplatz mit „der Gang“ beim Sprungturm auf den Betonstufen. Wir hörten AC/DC Thunderstruck rauf und runter aus dem Kassettenradio bis die Batterien leer waren. Und die Mutprobe war ein U-Hackerl vom 10er zu machen. Und zwar mit Anlauf von der ganzen Plattform aus, dass man so knapp vor dem Beckenrand gegenüber eintauchte, möglichst mit ganzer Drehung, dass die Bademeisterin nass wurde, welche auf einem Stuhl unter einem Sonnenschirm aufpasste.

Dann tauchte man gleich weiter nach links oder rechts bis zur Leiter und tat so, als ob nix passiert wäre. Die Bademeisterin trillerte und die Gang gröhlte. Haha.. So geil. Damit keiner über das Ziel hinaus springen konnte, wurden dann später Edelstahlgeländer auf dem 10er angebracht und so der Anlauf verkürzt. Aber das behinderte die sportlichen Springer nur vorübergehend.

Es gab noch einen Tischtennis-Raum. Dort haben wir „Rundlauf“ gespielt. Und viel Taschengeld ist beim „PacMan“-Automaten draufgegangen. Der stand oben bei den Saunas in der Zelthalle die Treppe rauf.

Legendäre U-Hackerl funktionieren aus jeder Höhe.

Ich kann heute noch keinen Köpfer und mach immer noch U-Hackerl. Zuletzt auf Teneriffa. Ich stell grad fest, dass das Video gar nicht „online“ ist. Naja.. dann spring ich halt hier in Rickenbach am WE mal vom 3er. Mehr hat’s nicht. Rofl. Und die Freibad-Pommes müssen einfach sein. Immer noch.


23.02.2025 – Der Baumberger Turm zu Regensburg

23. Februar 2025

Der Baumburger Turm gilt als einer der schönsten der in Regensburg erhaltenen 20 Geschlechtertürme. Es gab bis zu 70 Stück davon im 13. Jahrhundert.

Erbaut wurde der 28 m hohe, siebengeschossige und mit einem Zinnenkranz geschmückte Turm am Ende des 13. Jahrhunderts von den Ingolstettern, einem der reichen Regensburger Patriziergeschlechter. Die ehemals mit einem zweijochigen Kreuzrippengewölbe versehene Erdgeschosshalle wurde als Hauskapelle genutzt. Im 14. Jahrhundert kam die Hausburg in den Besitz der Baumburger. Der spätgotische östliche Anbau eines Wohntraktes wurde im 15. Jahrhundert bis zur Kramgasse erweitert. In dieser Zeit entstand laut Denkmalliste auch ein südlicher Wohnanbau mit Adresse Kramgasse 3.

Im ersten Obergeschoss befindet sich eine Rundbogenlaube mit Brüstung und einer zurückgesetzten, von drei Fenstern durchbrochenen Rückwand. Diese Laube wurde später aus klimatischen Gründen geschlossen. Im 16. Jahrhundert wurde die Laube sogar ganz zugemauert und durch ein normales Fenster ersetzt, ähnlich dem wieder gotisch gestalteten Fenster über der Laube. Erst 1914 wurden bei Baumaßnahmen die Rundbogenlaube und die Fenstergruppen wieder freigelegt.

Quelle und weitere Infos siehe: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Baumburger_Turm


18.12.2024 – Das Leben von Barbara Blomberg

17. Dezember 2024

Servus. Mal wieder ein paar Infos über das „Drama Don Juan de Austria“. Diesmal geht es aber um seine leibliche Mutter:

Barbara wurde in der Regensburger Kramgasse 1527 als Tochter von Wolfgang Blomberg (Plumberger, Blombergh) und seiner Frau Sybilla Lohman (Loham) geboren.

Als Kaiser Karl V. Im Sommer 1546 zu einem Reichtag von April bis August anwesend war, zeugte er mit ihr einen später als Held von Lepanto bekannten Sohn.

Soweit, so bekannt (in Regensburg).

Dass Karl und Barbara sich nicht zufällig auf der Strasse trafen, muss wegen des erheblichsten Standesunterschiedes angenommen werden. Auch ist nichts bekannt, dass die Ratsherren, wie in Augsburg 1530, die 60 schönsten Jungfrauen der Bürger dem Kaiser bei der Ankunft anboten.

Der Reichtag bzw. die Diskussionen im Rat betreffend Religionsfragen fand damals noch im Erdgeschoss statt (dort ist heute das Tourismusbüro) und war für den 46-jährigen Kaise, der ohne feste Residenz ständig in seinem Reich von Neapel bis Saragossa per Pferd unterwegs war, eher ermüdend und langweilig.

Im ersten Stock (heute Reichssaal) befand sich ein grosser Tanzssaal, der von aussen von der Herzfleckseite (gab es damals noch nicht) per hölzerner Aussentreppe zugänglich war. Man feierte oft und viel. Es gab Gelage mit bis zu 100 Gängen (siehe München und Neapel). Viel Prunk und Weiberei während der 4 Monate Anwesenheit des gesamten Hofstaates mit Gefolge (etwa 1200 Personen).

Karl V. und Barbara in der Fotonevella aus Spanien. Dort kommt auch Jeronim (später Don Juan de Austria) vor.

Karl war zwar hochkatholisch und fest im Glauben, aber kein Kostverächter. Weder kulinarisch (Gicht vom vielen Fleisch in allen Gliedern) und der weiblichen Schönheit angetan. 7 Jahre früher (1539) war seine Königin Habsburger (Austria) Isabel von Portugal gestorben.

Und im logischen Sinne „auf der anderen Seite“ in der Kramgasse lebte eine Hübsche „Gürtelschnalle“, die gerne bei den Bällen einem jungen oder nichtmehrsojungen Sprössling gefällig war, beim Tanzen, Essen und sonst. Sie war dabei sicherlich nicht die einzige leichte Dame. Nur als Beispiel: Zum Konzil in Konstanz waren 700 Dirnen gemeldet. Nochmal 700 arbeiteten „freiberuflich ohne Anmeldung“. Also kann man davon ausgehen, dass ebenso viele Damen die 1000 Gefolgsleute von Kaiser Karl V. auf seinen Reichstagen „belustigten“.

Barbara Blomberg

Auch wenn es nicht die Regel war, Frau hatte durchaus Chancen und es war auch durchaus üblich, mit einem Fehltritt eines Edelmannes hinterher „ausgesorgt“ zu haben. Auf jeden Fall muss Barbara bei diesen Bällen aufgefallen positiv sein. Denn wie sonst hätte eine standmässig so weit untenstehende jemals Zutritt zu den Gemächern des Kaisers im „Goldenen Kreuz“ finden können?

Skandale konnte sich der Kaiser nicht leisten. Und es standen in Europa von Italien, über England, Frankreich, Flandern und Spanien ausreichend politisch heiratsfähige Edeldamen zur Verfügung. Trotzdem passierte es ein Jahr später.

Mit 15 Monaten später holten Kaiserliche Gesandten Hyronimus (Geronimo, erst mit 13 Don Juan) heimlich bei den Eltern von Barbara in Regensburg ab. Er kam zuerst unter die Obhut von Adrián Du Bois, dem Kammerdiener des Kaisers. Bis er 1550 nach Spanien versetzt wurde, um unter der Anleitung von Ana Medina, verheiratet mit Francisco Massy, ​​einem Bratschisten in der kaiserlichen Kapelle, erzogen zu werden.

Zurück zu Barbara. Wer war dieses Luder? Dieses junge Mädchen gehörte dem deutschen Bürgertum an und ihr Leben verlief, wie das jeder anderen Tochter eines wohlhabenden Kaufmanns. Sie besuchte Gesangskurse und kultivierte sich in verschiedenen Künsten.

Im Jahr 1550 heiratete Barbara Blomberg (auf Kaiserliches Geheiss) Jeronimo Píramus Kegell (Jerome Pyramus Kegell). Im Gegenzug erhielt er die Position eines Kommissars der Armee des Kaisers am Hofe Marias von Ungarn in Brüssel (damals Flandern). Dort wachte der Vertraute des Kaisers Herzog (Duque) de Alba als Gouverneur von Flandern über „das Wirken von Barbara“.

Barbara schenkte Hieronymus zwei weitere Söhne. Einer ertrank unter ungeklärten Umständen 1569 in einem Brunnen. Der ältestere Sohn Pyramus diente unter Alba in der spanischen Armee in Flandern und schaffte es bis zum Oberst. Pyramus heiratete die Baroness de Saint-Martin und bekam 4 Kinder. Also hatte Barbara 4 Enkel.

Im Jahr 1569 starb neben dem jüngeren Sohn auch der Ehemann nach kurzer Krankheit. Dadurch fehlte es an Einkommen. Deshalb sprach ihr der Herzog von Alba über Kaiser Karl V. 4500 Gulden Jahresrente zu. Barabara war da 42 Jahre alt und hatte wenig Schönheit eingebüsst und Dank der großzügigen Jahresrente auch an Wert gewonnen.

Sie war nie ein Kind von Traurigkeit und hatte viele Verehrer. Und sie verkehrte in Bordellen. Das ist dokumentiert. Es bestand in Brüssel die Gefahr, dass die leibliche Mutter des Kaisersohnes Schande über den Sohn bringen könnte. Wegen ihres Lotterlebens und weil sie „unkontrolliert“ einen ihrer Verehrer heiraten könnte. Deshalb versetzte der Herzog von Alba sie nach Antwerpen, Gent und Luxemburg. Es half nichts.

Es kam dann 1576 zum einzigen und letzten Aufeinandertreffen des Sohnes mit der Mutter. In Absprache mit seinem Bruder König Philippe griff Don Juan zu einer List und überredete Barbara mit ihrem gesamten Haushalt nach Genua zu gehen, um sich von dort nach Neapel einschiffen zu lassen.

Das Schiff seglte dann aber nicht nach Neapel, sondern nach Nordspanien! Denn am 13. März 1577 ging sie im Hafen der kantabrischen Stadt Laredo von Bord. Magdalena de Ulloa, die Witwe von Luis Méndez Quijada, bei dem ihr Sohn (Don Juan) aufgewachsen und erzogen worden war, wartete am Hafen auf sie. Man hatte alles vorbereitet. Doch Barbara gebärdete sich ob dieser Täuschung „wie eine Wildkatze“.

Barbara zog begleitet von ihrem Sohn Conrado de Píramo, ihrer Schwiegertochter, der Baronin von Saint-Martín María de Algora, und ihren vier Enkelkinder und dem gesamten Haushalt in eine Villa, welcher der Magdalena de Ulloa gehörte.

Barbara Blomberg

Verschiedene Protokolle und historische Dokumente aus dieser Zeit dokumentierten den Besuch von Barbara Blomberg an verschiedenen Orten und Städten in Trasmiera, wo sie an verschiedenen Festen ihr zu Ehren teilnahm, die in der Provinz Merindad gefeiert wurden.

Magdalena de Ulloa zahlte alle Kosten der Unterbringung Barbaras und des mitgebrachten „Hofstaates“ inkl. Verpflegung zuerst aus eigener Kasse. Später beschwerte sie sich, dass von den 1,35 Mio Gulden von der Staatskasse von König Philippe nur 990.000 Gulden eingegangen waren.

Von dort aus lebte Barbara (nachdem sie sich beruhigt hatte) im kastilischen Kloster Santa María das Real de San Cebrián de Mazote, etwa 70 Kilometer von Valladolid entfernt. In einem eigenen Haus etwas abseits der Nonnen. Bis zum frühen Tod von Don Juan de Austria im Alter von 33 Jahren in Namur 1578.

Barbara war es im Kloster zu langweilig und sie bat König Philippe darum umzuziehen. Sie bekam in der kleinen Ortschaft Ambrosero einen Gutsitz und von König Philippe 3000 Gulden Jahresrente. Das Viertel dort wird heute noch „Madame“ genannt. Wie sie auch bereits in der Zeit in Flandern nach dem Tod ihres Ehemannes Jeronimo Kegel genannt wurde. Sie lebte dort vom Einkommen ihres Gutes zusammen mit der Familie ihres Sohnes.

Am 17. Dezember 1597 beendete die Geliebte von Kaiser Karl V. ihr Leben und wurde in der Märtyrerkirche San Sebastián des Klosters Monte Hano in Escalante (Kantabrien) beigesetzt. Sie wurde 70 Jahre alt.

Mehr Infos über das Kloster Monte Hano

Und hier mein Artikel zum Sterbeort Kloster Monte Hano hier auf WordPress.


17.12.2024 – Wo Barbara Blomberg ihre letzte Ruhe fand: San Sebastian de Hano

17. Dezember 2024

San Sebastián de Hano ist ein Kloster, das derzeit von Kapuzinerpatres bewohnt wird und sich in der Gemeinde Escalante (Kantabrien, Spanien) neben dem Berg Hano und den Santoña-Sümpfen auf der Insel Montehano befindet. Es wird auch Montehano-Kloster genannt. Am 6. November 1981 wurde es zum Nationaldenkmal erklärt.

Quelle https://maps.app.goo.gl/TbhELNg1RLCywV9X8?g_st=ac

Seine Ursprünge reichen bis ins Spätmittelalter zurück. Obwohl es vage Nachrichten gibt, dass an diesem Ort im 14. Jahrhundert ein Kloster existierte, wurde das Kloster erst im Jahr 1441 unter der Schirmherrschaft von Beltrán Ladrón de Guevara, Herr von Escalante und Graf von Zahalú, auf dem ehemaligen Kloster gegründet Einsiedelei oder Kapelle, die Unserer Lieben Frau vom Berg geweiht war und vom Franziskanerorden bewohnt wurde.

In seinen Anfängen befand sich das Kloster neben dem Hano auf einer von Sümpfen umgebenen Insel. Gegenwärtig ist diese geomorphologische Konfiguration verloren gegangen, aber aus dieser Bedingung leitete sich das 1491 von den Katholischen Königen gewährte Privileg ab, ein Boot zu besitzen, das zur Überquerung der Flussmündungen verwendet wurde, wenn der Zugang nicht über die Hano-Brücke möglich war. Die erhaltene historische Dokumentation ist reich an Streitigkeiten mit der nahegelegenen Stadt Escalante (Brennholzstreitigkeiten, Streitigkeiten über die Kontrolle der Flussmündungen usw.), die jahrhundertelang andauerten.

Im Jahr 1597 war es die Grabstätte von Barbara Blomberg, Mutter von Don Juan von Österreich und Geliebte von Kaiser Karl V.

Quelle: https://maps.app.goo.gl/rLdjgRo7r7Qi7T6z6?g_st=ac

Im 17. Jahrhundert wurde das Kloster einer umfassenden Renovierung unterzogen, die dazu führte, dass der Großteil der heutigen Architektur aus diesem Jahrhundert stammt. Bereits im Jahr 1808 gibt es Hinweise auf die Unterbringung napoleonischer Soldaten während der französischen Invasion. Im Jahr 1835 wurde das Kloster von Mendizábal beschlagnahmt und ging in private Hände über. Im Jahr 1879 schenkte die Gräfin von Casa Puente das Gebäude dem Bistum und es wurde vom Orden der Kleinen Kapuzinerbrüder bewohnt. Dort ist seine Tochter Joaquina de la Pezuela begraben.

1978 wurde das Kloster erneut restauriert.

Quelle: https://es.wikipedia.org/wiki/San_Sebasti%C3%A1n_de_Hano

Genauer Ort auf Maps: https://maps.app.goo.gl/SgGAkaVgLBiBHW9s8


08.12.2024 – Der Löwe von Don Juan de Austria

8. Dezember 2024

(Google Translate. Original unten) 🇪🇸 Nach dem Feldzug in Nordafrika nahm er ihn mit nach Neapel und von da an erhielt der Säugling selbst den Spitznamen „Ritter des Löwen“ oder „Löwe von Österreich“. Laut dem Chronisten Luis Zapata de Chaves hatte er nichts weniger als einen Löwen. Im Kloster Escorial und bis zum Pantheon der Könige gibt es eine kleine Kapelle, in der das Marmorbildnis eines Ritters ruht. Dies ist kein anderer als Don Juan von Österreich (1547-1578), natürlicher Sohn von Kaiser Karl V. und Halbbruder von Philipp II., unter dessen Herrschaft er zum Militär und heldenhaften Feldherrn der Meere an der Spitze einiger von ihnen wurde Die erfolgreichsten Feldzüge der hispanischen Monarchie im Mittelmeerraum, wie die Seeschlacht von Lepanto (1571). In dem 1864 von Ponciano Ponzano entworfenen Komplex ist es zweifellos der Löwe mit wachsamer Haltung, der zu seinen Füßen liegt. Der Humanist und Zeitgenosse Luis Zapata de Chaves: „Er lag immer vor ihm und mit seinem Bart auf dem Boden. er setzte seinen Fuß auf ihn und trottete wie ein Windhund, dankbar für einen solchen Gefallen, weiter; Er saß zum Essen am Tisch und aß, was Herr Don Juan ihm gab. Und in der Galerie war ihr Boot ihr Aufenthaltsort, und wenn sie zu Pferd war, ging sie wie ein Diener zu dessen Steigbügel, und wenn sie zu Fuß ging, folgte sie ihm wie ein Page. Und wenn er vielleicht wütend auf jemanden wurde und ihn angreifen wollte, würde ihn eine Stimme von Don Juan, die ihm sagte: „Österreich, Tate, hör hier auf“, beruhigen und in sein eigenes Bett gehen. „Als Herr Don Juan nach Flandern aufbrach, stöhnte und heulte dieses schöne und seltene Tier so viel, dass es jeden in diesem Königreich mit großer Verwunderung und Angst erfüllte, bis es aus reiner Trauer über die Abwesenheit seines Herrn kam.“ zu beenden».⚓️ Quelle Fidelma.

🇪🇸 Tras la campaña en el norte de África, se lo llevó consigo a Nápoles y, a partir de entonces, el propio infante fue apodado como el «Caballero del León» o el «León de los Austria» .Don Juan de Austria, pues según el cronista Luis Zapata de Chaves, tuvo nada menos que un león. En el monasterio del Escorial y bajar al Panteón de Reyes, hay una pequeña capilla donde reposa la efigie en mármol de un caballero . Este no es otro que don Juan de Austria (1547-1578), hijo natural del emperador Carlos V y medio hermano de Felipe II, bajo cuyo reinado se convirtió en un militar y heroico general de los mares a la cabeza de algunas de las campañas más laureadas de la Monarquía Hispánica en el Mediterráneo, como la batalla naval de Lepanto (1571). En el conjunto diseñado por Ponciano Ponzano en 1864 es sin duda el león de actitud vigilante que aparece tumbado a sus pies El humanista y contemporáneo Luis Zapata de Chaves: «Siempre estaba echado ante él y con la barba en tierra, le ponía el pie encima y, como un lebrel, agradecido a tal favor, coleaba; estaba a su comer a la mesa, y comía de lo que el señor don Juan le daba. Y en la galería, el esquife de ella era su morada, y cuando iba a caballo iba a su estribo, como un lacayo, y si a pie, detrás, como un paje. Y tal vez si se enojaba con alguno e iba a arremeter contra él, una voz de don Juan, diciéndole: “Austria, tate, para aquí” se ponía en paz y se iba a echar a su misma cama». «Este hermoso y raro animal, partido el señor don Juan hacia Flandes, fueron tantos los gemidos y aullidos que dio, que puso a todos los de este reino gran maravilla y espanto, hasta que de pura tristeza de la ausencia de su amo, vino a acabarse».⚓️ Fuente Fidelma

https://www.facebook.com/share/p/1CKe3a5quo/


06.11.2024 – Das Herz von Don Juan de Austria liegt in Namur (BE)

7. November 2024

Mit meinem Kollegen und Freund Axel bin ich von Tübingen aus auf dem Weg nach Gent zu einem international Workshop. Auf dem Weg dorthin hielten wir in Namur bei der Kathedrale.

Was hat das mit Regensburg zu tun?

Gut, Kaiser Karl der 5. ist in Gent geboren. Und zwar am 24. Februar 1500 im Prinzenhof, Gent, Burgundische Niederlande; († 21. September 1558 in Cuacos de Yuste, Spanien) Er war ein Angehöriger des Herrscherhauses Habsburg, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und als Karl I. König von Spanien.

Das Herz von Don Juan de Austria ist hinter dem Altar in dieser Kathedrale bestattet. Dort erinnert nur eine kleine Tafel an den „Superstar“ des 16. Jahrhunderts und Sieger bei Lepanto.

Der in Regensburg mit dem leichten Mädchen Barbara Blomberg (18) mit Karl dem V. (55) in der Herberge Goldenen Kreuz gezeugte Don Juan d’Austria war neben dem leiblichen Sohn Philippe II. der einzige aussereheliche Bastard, der von Kaiser Karl V. testamentarisch offiziell anerkannt wurde.

Die schöne Barbara muss Kaiser Karl V nachhaltig in Erinnerung geblieben sein. Denn Sie wurde finanziell und privat vom Kaiser. „versorgt“, der Sohn Don Juan wuchs bei gut situierten Pflefeeltern auf, bekam die gleiche Ausbildung, wie Philippe umd dessen Cousins.

Auf Befehl von König Philippe II. führt er mit nur 27 Jahren die Flotte der Heiligen Liga in die Schlacht von Lepanto und schlug die weit überlegenen Osmanen unter Ali Pascha vernichtend. Lepanto liegt in der Bucht bei Patras im Ionischen Meer

Danach diente Don Juan d’Austria dem spanischen König Philippe II. als Statthalter der Niederlande. Die immer stärker werdenden Generalstaaten der Niederlande zwangen ihn 1577 jedoch, Brüssel zu verlassen. Er zog mit einer selbst aufgestellten Streitmacht nach Namur, eroberte mit einem Handstreich die Zitadelle und begann. Er gewann in diesen letzten Tagen auch gegen die Protestanten.

Don Juan d’Austria verstarb am 1. Oktober 1578 im Feldlager Bouge bei Namur nach monatelangem Siechtum vermutlich an Typhus. Im Alter von 31 Jahre.

Oder er wurde vergiftet, denn drei Mordanschläge durch die Englische Krone schlugen fehl. Elisabeth die Erste befürchtete, dass sich Don Juan, wie nach dem Sieg von Lepanto vom Papst vorgeschlagen, mit Maria Stuart vermählen könnte. Philippe liess diese Ehe aber nicht zu, nachdem auch auf ihn ein Mordanschlag durchgeführt wurde. Maria Stuart starb durch die Axt.

Auf Wunsch seines Halbbruders, König Philipp II. von Spanien, sollte der Leichnam von Don Juan de Austria nach Spanien überführt werden. Dazu wurde dieser zerteilt und in Satteltaschen durch Frankreich nach Madrid geschmuggelt, um dort wieder zusammengesetzt zu werden. Letztlich wurde er im El Escorial, der Grablege der spanischen Könige, beigesetzt. Sein Leichnam ruht in Kapelle 5 des Pantheon der Infanten.

Kathedrale von Namur – Saint-Aubain (St. Alban) Spätbarock Kirche

Sein Herz wurde in Namur bestattet und ruht in einem Behältnis hinter der Erinnerungstafel im Chor von St. Aubain. (Sankt Alban).

Weil gerade eine Beichte abgehalten wurde, konnten wir nicht hinter den Altar schauen. Leider.

Don Juan de Austria und seine Zeit (16 Seiten Vortrag, PDF)

https://www.heimatforschung-regensburg.de/1980/1/973749_DTL1615.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_Namur

Die Königliche Stätte San Lorenzo de El Escorial (spanisch Real Sitio de San Lorenzo de El Escorial)

https://de.wikipedia.org/wiki/Real_Sitio_de_San_Lorenzo_de_El_Escorial


10.10.2024 – Kulinarisches Business WE in Regensburg

10. Oktober 2024

Am Freitag zuerst „25-Jahr-Feier TAPKO Technologies GmbH“ bei der SG Walhalla. Danach mit Freunden und Kunden zum Sightseeing in die Altstadt und zum Abendessen in den Kneitinger Mutterhaus. Absacker im Olle Gaffel Regensburg
Danach zum „Grauen Panther“ ins Zarap Zap Zap bis um 2 Uhr.

Grauer Panther im ZAP – Party, wie damals!

Am Samstag in der Früh Kundentermin in der Firma. Dann gemeinsames Mittagessen (Schweinebraten und Kaiserschmarrn) in der Hubertushöhe Regensburg. Kurzes Ausruhen, dann mit den Kunden zum Abendessen „Unter der Linde“. Danach ins „Irish Harp“ mit LiveMusic.

Sonntag totales Ausschlafen und ganztägiges Ausruhen! (Wäschewaschen, Saubermachen, kurz am Laptop, Packen).

Montag (heute) vormittags Treffen mit Claudia im Il Mercato – Regensburg West. Danach ab zum Bahnhof zurück nach Winterthur.

Mittwoch 16.10. geht es wieder nach Regensburg. Bis 25.10.2024.


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