23.02.2025 – Der Baumberger Turm zu Regensburg


Der Baumburger Turm gilt als einer der schönsten der in Regensburg erhaltenen 20 Geschlechtertürme. Es gab bis zu 70 Stück davon im 13. Jahrhundert.

Erbaut wurde der 28 m hohe, siebengeschossige und mit einem Zinnenkranz geschmückte Turm am Ende des 13. Jahrhunderts von den Ingolstettern, einem der reichen Regensburger Patriziergeschlechter. Die ehemals mit einem zweijochigen Kreuzrippengewölbe versehene Erdgeschosshalle wurde als Hauskapelle genutzt. Im 14. Jahrhundert kam die Hausburg in den Besitz der Baumburger. Der spätgotische östliche Anbau eines Wohntraktes wurde im 15. Jahrhundert bis zur Kramgasse erweitert. In dieser Zeit entstand laut Denkmalliste auch ein südlicher Wohnanbau mit Adresse Kramgasse 3.

Im ersten Obergeschoss befindet sich eine Rundbogenlaube mit Brüstung und einer zurückgesetzten, von drei Fenstern durchbrochenen Rückwand. Diese Laube wurde später aus klimatischen Gründen geschlossen. Im 16. Jahrhundert wurde die Laube sogar ganz zugemauert und durch ein normales Fenster ersetzt, ähnlich dem wieder gotisch gestalteten Fenster über der Laube. Erst 1914 wurden bei Baumaßnahmen die Rundbogenlaube und die Fenstergruppen wieder freigelegt.

Quelle und weitere Infos siehe: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Baumburger_Turm

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