10.07.2025 – Die Freibadpommes im Westbad Regensburg 1974

10. Juli 2025

Im Westbad mit Mam und den leckeren Pommes in der Hand. Ob mein Brüderchen Michael dabei war? Eventuell mit Andrew unterwegs. Die Zwei sind immer zusammen Rumgestrolcht.

Ich war in etwa 6, 7 oder 8. Dann war das zwischen 1972 und 1974. Damals konnte man noch vom Westbad im Baggerweiher baden. Und es gab hinter dem Sprungturm eine grosse Wiese zum Fussballspielen. Da hat jedes Alter gegen jeden gespielt. Barfuss.

Die Freibadpommes sind wichtiger als die Kamera. Mam und Peter im Westbad Regensburg.

Man beachte die Dame mit der Blümchen-Badekappe in Rot/Violett. Man durfte nur mit Badekappe ins Wasser. Und vom Beckenrand reinspringen war unter Strafe verboten!!! Haha… Die schrille Trillerpfeife der Bademeister hab ich noch in den Ohren.

Es gab einen „Ferienpass“ von der Stadt. Die liegt auch noch irgendwo hier rum. Mit der konnte man mit der Familie günstiger in die Bäder und in die Kinos!! Mike und ich waren im Kammer-Kino und im Gloria zu Bud Spencer und Terence Hill. Bei schönem Wetter ging es ins Westbad. Bei schlechtem Wetter ins Kino.

Das Westbad war in den 70ern das modernste Bad Bayerns und sehr beliebt. Das Dach sollte an das Olympiastadion in München erinnern. Foto Albert Schefthaler

Und ich hab den „Freischwimmer“ gemacht. 50 Meter schwimmen, Ringe-Tauchen, vom 1er springen. Das Abzeichen trug man stolz auf der Badehose. Haha. Das Abzeichen habe ich auch nach Jahrzehnten wiedergefunden bei Mam’s Sachen. Liegt in Regensburg in der Küche. Der Andreas Edi Edenhofer wollte das unbedingt sehen.

Das Freischwimmer-Abzeichen prangte nach bestandener Prüfung auf der Badehose

Ich könnte Geschichten erzählen vom Westbad. Später war unser Stammplatz mit „der Gang“ beim Sprungturm auf den Betonstufen. Wir hörten AC/DC Thunderstruck rauf und runter aus dem Kassettenradio bis die Batterien leer waren. Und die Mutprobe war ein U-Hackerl vom 10er zu machen. Und zwar mit Anlauf von der ganzen Plattform aus, dass man so knapp vor dem Beckenrand gegenüber eintauchte, möglichst mit ganzer Drehung, dass die Bademeisterin nass wurde, welche auf einem Stuhl unter einem Sonnenschirm aufpasste.

Dann tauchte man gleich weiter nach links oder rechts bis zur Leiter und tat so, als ob nix passiert wäre. Die Bademeisterin trillerte und die Gang gröhlte. Haha.. So geil. Damit keiner über das Ziel hinaus springen konnte, wurden dann später Edelstahlgeländer auf dem 10er angebracht und so der Anlauf verkürzt. Aber das behinderte die sportlichen Springer nur vorübergehend.

Es gab noch einen Tischtennis-Raum. Dort haben wir „Rundlauf“ gespielt. Und viel Taschengeld ist beim „PacMan“-Automaten draufgegangen. Der stand oben bei den Saunas in der Zelthalle die Treppe rauf.

Legendäre U-Hackerl funktionieren aus jeder Höhe.

Ich kann heute noch keinen Köpfer und mach immer noch U-Hackerl. Zuletzt auf Teneriffa. Ich stell grad fest, dass das Video gar nicht „online“ ist. Naja.. dann spring ich halt hier in Rickenbach am WE mal vom 3er. Mehr hat’s nicht. Rofl. Und die Freibad-Pommes müssen einfach sein. Immer noch.


Ein WE in Regensburg – Ostermontag beim Guggenberger Weiher

11. April 2007

Am Ostermontag 09.04.2007 – nach dem kurzen Abstecher zum Osthafen – fuhren Mike und ich nach Neutraubling. Der ehemalige Baggersee „Guggenberger Weiher“ ist schon lange ein Naherholungsgebiet. Rainer gehört dort auf der Neutraublinger Seite (Westseite) die Strandbar „Cantina am Guggi“.

Schon seit Jahrzehnten begleitet mich die Cantina und der „Guggi“ durch den Sommer. Unzählige Geburtstags-Feste und spontane Grillparties wurden dort feuchtfröhlich ausgetragen. Ich muss unbedingt ein paar alte Pics im Blog veröffentlichen (Reminder). Am Weiher lernte ich nicht nur mit einem „unsinkbaren Sinker“ das Surfen, sondern auch so manchen Sonnenbrand kennen. Ein sicheres Zeichen, dass Rainer die „Cantina“ eröffnet hatte, sind die wehenden Fahnen und Sonnenschirme, die man schon von der Landstrasse her weit über das Feld sieht.

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So früh im Jahr kann man das Ambiente am Guggenberger Weiher am besten geniessen. Noch sind die Grünflächen noch mit ganz wenigen Sonnenhungrigen belegt. Noch bekommt man einen Platz direkt an der Bar auf der Terrasse. Noch kann man man sich mit guten alten Freunden locker unterhalten. Armin lag in der Hängematte und liess sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Freya sass windgeschützt bei der Treppe. Cheesy und der Rest der Gang direkt an der Quelle an der Bar und Rainer liess sich vom Wind auf seinem Kite über den See tragen. Dazu gemütliche Chillout-Musik aus den Boxen, die Sonne im Gesicht und einen Sangria auf dem Tisch. Was gibt es Schöneres?


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