Pompeji (lateinisch Pompeii, altgriechisch Πομπηΐα Pompēḯa, italienisch Pompei) war eine antike Stadt in Kampanien am Golf von Neapel, die wie Herculaneum, Stabiae und Oplontis beim Ausbruch des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. verschüttet wurde, unter der Vulkanasche aber weitgehend konserviert blieb. Dort wurde in einem Haus eines Bäckers die älteste Darstellung einer Pizza gefunden.
100 Jahre später gründeten die Römer unter Marc Aurel die Stadt Regensburg. Regensburg kann mit der Einrichtung eines römischen Lagers im Jahr 179 eine frühe Ersterwähnung durch den Kaiser Mark Aurel nachweisen. Im Laufe der Jahrhunderte ist Regensburg mit einer Vielzahl von Namen bedacht worden. Das weist auf die reichhaltige Geschichte hin. Der Name Radaspona ist erstmals um 770 bei Arbeo von Freising in der Literatur zu finden, geht aber vermutlich auf ältere keltische Bezeichnungen zurück. Daraus entstand die französische Benennung Regensburgs „Ratisbonne“ und die italienische „Ratisbona“. Der Namensursprung beruht auf zwei keltischen Wörtern: rate oder ratis ‚Wall, Stadtmauer‘ und bona ‚Gründung‘ oder ‚Stadt‘. Dort wurde bei Ausgrabungen die älteste Breze der Geschichte gefunden.
Die Fenster zum Erker wurden dann geöffnet, wenn der Kaier selbst anwesend war. Dann liess er sich dort sehen und von den Bürgern huldigen.
Angeblich traten Gesetze und Beschlüsse nur dann in Kraft, wenn diese vom Schreiber vom Erker aus ausgerufen wurden. Das ist allerdings nicht nachweisbar. Aber eine schöne Geschichte.
Der Versammlungssaal befand sich übrigens zuerst im Erdgeschoss. Im Obergeschoss war ein öffentlicher Tanzsaal, der nur über eine hölzerne Aussentreppe erreichbar war. Die heutige Treppe mit dem berühmten Portal mit „Schutz und Trutz“ entstand erst, als der Verbindungsbau zwischen Altem Rathaus und Reichtagsgebäude gebaut wurde.
Das Gebäude mit dem Erker ist übrigens nicht das „Alte Rathaus“, Sondern das Gebäude rechts vom Torbogen zum „Roten Herzfleck“. Die Patrizierburg mit dem 55 Meter hohen Turm ist das ursprüngliche „Alte Rathaus“. Und zwar Mitte des 13. Jahrhunderts. Östlich davon verlief der nördliche Teil der Römermauer zur Porta Prätoria und am Schnittpunkt zum Kohlenmarkt in südlicher Richtung die Westmauer.
Im „Tanzsaal“, welcher heute zum document.Reichstag gehört, entstand ausserdem eines der längsten Worte im deutschen Wortschatz. Und zwar 1803.
„Der Reichsdeputationshauptschluss (genauer: Hauptschluss der außerordentlichen Reichsdeputation) wurde am 25. Februar 1803 im Alten Rathaus von Regensburg gefasst. Der Beschluss war die Grundlage für das letzte bedeutende Gesetz, das während der Zeit des Heiligen Römischen Reiches beschlossen wurde.“
Die Leitung der Deputation oblag Johann Aloys Josef Freiherr von Hügel, dem kaiserlichen Konkommissar (unter Kaiser Franz II.) am Immerwährenden Reichstag zu Regensburg. An den 50 Versammlungen ab 1802 waren auch Vertreter des Deutschen Ordens anwesend.
Der Immerwährende Reichstag war von 1663 bis 1806 die Bezeichnung für eine dauerhafte Versammlung der Reichsstände im Heiligen Römischen Reich. Die Versammlung tagte im Reichssaal und in weiteren Sälen des Alten Rathauses in Regensburg. Die Geschichte der Reichstage in Regensburg begann jedoch schon früher.
Während vor 1594 die Reichstage immer an anderen Orten im Reich stattfanden, traf man sich ab diesem Jahr nur noch in Regensburg mit wechselnden Vertretern von Kirche und Staaten des Heiligen Römischen Reiches und Gesandten anderer Staaten (Russland, Rom, Venedig, Frankreich, Schweden, Niederlanden etc.). Erst ab 1663 nahmen immer die selben Vertreter teil, was dieser Versammlung den Namen „Immerwährender Reichstag“ gab.
Beachtenswert ist, dass seit der Umwandlung des Reichstags in den Immerwährenden Reichstag die regierenden Landesherren kaum noch selbst vor Ort anwesend waren, sondern sich durch sogenannte Komitialgesandte vertreten ließen, die in Regensburg häufig mit Familien sesshaft wurden. Damit handelte es sich also um einen Gesandtenkongress.
Der Kaiser selbst wurde ebenfalls durch kaiserliche Prinzipalkommissare vertreten, die ab 1748 durchgehend der Familie Thurn und Taxis angehörten. Auf diese Weise wurde Regensburg zum Sitz von etwa 70 Komitialgesandtschaften von Staaten, die Landbesitz im Heiligen Römischen Reich hatten und von reichsunmittelbaren deutschen Fürstentümern, Reichsstädten und Reichsklöstern.
Das Museum zu den Reichstagen und die Räume im Kellergeschoss (Gefängnis und Folterkammer) sind immer einen Besuch wert.
Am 23. April 1809 fand die Schlacht um Regensburg statt, bei welcher Napoleon am Bein verletzt wurde, im Schloss Pürkelgut von seinen Ärzten verbunden und dann im Kloster Karthaus-Prüll übernachtete. (Der geschilderte Vorfall fand nicht weit entfernt vom heutigen Standort des Kepler Monuments statt.) Sein Gegner war der Habsburger Erzherzog Karl von Österreich. Aber irgendwie finde ich dazu sehr wenig Informationen. Wikipedia, ja, aber sonst? Auch generell ist online sehr wenig zur Geschichte Regensburgs zu finden. Die Franzosen hingegen stellen die Schlacht um Regensburg anlässlich des 249. Geburtstags von Napoleon an einem Festival nach. Das war vor 6 Jahren. Also wäre dieses Jahr der 255. Geburtstag von Napoleon.
Dabei ist die Wichtigkeit dieser Kämpfe rund um Regensburg für die Geschichte von Frankreich, Deutschland und speziell Österreich aussergewöhnlich. Erst recht für Regensburg, welches dereinst die Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen war, im Reichssaal der Immerwährende Reichstag tagte und schon im 30-jährigen Krieg die wichtigsten Entscheidungen (z.B. Entlassung Wallensteins) fielen.
Aber zurück zum Thema: Das Ende des Feldzuges war die Erstürmung der Stadt Regensburg am Abend des 23. April. Dabei kam es auch zur Beschiessung der bayerischen Kleinstadt Stadtamhof durch österreichische Artillerie und zu Straßenkämpfen, in deren Folge Stadtamhof völlig zerstört wurde. Durch einen starken Wind angefacht, standen in kurzer Zeit zahlreiche Häuser zu beiden Seiten der Hauptstraße in Flammen und vernichteten bis Mitternacht 95 Wohnhäuser und eine Brauerei. Durch die Beschiessung und das anschliessende Feuer kamen sehr viele Bürger von Stadtamhof ums Leben.
Die Erstürmung von Regensburg am 23. April, Gemälde von Charles Thévenin (1764–1838). Rechts das Peterstor und die Erstürmung der Stadtmauer über den tiefen Stadtgraben. Links das Gebäude sieht, wie das Dalberg-Palais aus. Dalberg war damals Fürstbischof und Regensburg im Rheinbund Partner von Napoleon. Das Gebäude steht allerdings falsch. Es ist am Arnulsplatz. Der Dalberg-Obelisk wurde 1806 aufgestellt. Und zwar im Fürst-Anselm-Allee direkt Nähe Albertstrasse.
In den Darstellungen, die diese Gefechte rund um Regensbur zwischen dem 19. und 23. April getrennt beschreiben bzw. auflisten, wird häufig ausschliesslich dieser abschließende Kampf um die Städte Regensburg und Stadtamhof, sowie der Kampf um die Steinerne Brücke verbunden mit dem Übergang über die Donau als die Schlacht von Regensburg bezeichnet.
Regensburg selbst wurde am Abend nach der Eroberung von der französischen Führung „zur Plünderung freigegeben“. Das geschah, obwohl die Stadt von dem Verbündeten Napoleons Karl Theodor von Dalberg regiert wurde. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 war das eigenständige Fürstentum Regensburg unter Fürstbischof Karl Theodor von Dalberg entstanden, das 1806 Mitglied im napoleonischen Rheinbund geworden war und erst 1810 an das Königreich Bayern überging.
Begründet wurde die Freigabe zur Plünderung damit, dass die Stadt „im Sturm“ erobert worden war. Die plündernden Soldaten behinderten dabei nicht nur die Löscharbeiten, sondern legten wahrscheinlich eigene Brände und entrissen den Menschen ihre letzte Habe, die sie gerade eben vor den Flammen gerettet hatten. Durch die anfängliche Beschießung und die marodierenden Soldaten verloren viele Einwohner der Stadt ihr Leben.
Es gibt in Regensburg den „Napoleonstein“ und auch die Residenz von Dalberg am Dom, in welcher Napoleon vom 24. bis 26. April 1809 nach gewonnener Schlacht wohnte, ist mit einer Gedenktafel geschmückt. Aber sonst? Fehlanzeige. No Info available.
Irgendwie schade, dass die Stadt Regensburg zur Geschichte des Weltkulturerbe Regensburgs rein gar nichts im Köcher hat.
Übersetzter Videokommentar: „Angriff!“, ruft der Kommandeur der Fußjäger der Kaiserlichen Garde seinen Truppen während einer Straßenschlacht zu. Mit dieser Rekonstruktion von Regensburg im Jahr 1809 anlässlich der Napoleonischen Tage reist Ajaccio in die Vergangenheit, um den 249. Jahrestag der Geburt Napoleons zu begehen.
Wie die Maximilianstrasse entstand? Bei der Beschießung der von österreichischen Truppen besetzten südlichen Stadtbefestigung von Regensburg zwischen dem heutigen Dachauplatz im Osten und dem Peterstor im Westen wurden von der Artillerie der französisch geführten Rheinbund-Truppen alle Häuser in diesem Bereich der Stadt zerstört. Dieser Verlust umfasste nahezu ein Fünftel des gesamten Hausbestandes von Regensburg. Ein Bittbrief des Regensburger Landesherren Karl Theodor von Dalberg an das spätere Hauptquartier von Napoleon in Wien blieb ohne Antwort, führte aber dazu, dass die Summe vom Königreich Bayern übernommen werden musste, als 1810 Regensburg an Bayern angeschlossen wurde. Das Geld wurde so zögerlich ausbezahlt, dass Fürstbischof Dalberg große Summen aus seinem Privatvermögen spendete und sogar Kirchensilber einschmelzen ließ, um den Wiederaufbau zerstörter Häuser zu finanzieren. In den Folgejahren entstand mit Hilfe dieser Gelder auch die für Regensburg ungewöhnlich geradlinig verlaufende Maximilianstraße im südöstlichen Stadtbereich von Regensburg.
Warum der 3. Turm der Steinernen Brücke nicht mehr existiert? In Stadtamhof wurden bei Straßenkämpfen und durch Artillerie-Beschuss der österreichischen Truppen fast alle Häuser einschließlich der Kirche St. Mang komplett zerstört. Schwer beschädigt wurde das Katharinenspital und auch der als Schwarzer Turm, bezeichnete Wehrturm am Nordende der Steinernen Brücke, der dann im Folgejahr abgebrochen wurde.
Regensburg hat das Bayernmuseum. Aber selbst keine Video Dokumentation über die Geschichte Regensburgs? Obwohl es von den Kelten, über die Römer, Residenz der Agilolfinger, Ludowiger, Ottonen, Karolinger, Habsburger, Barbarossa, Karl der Grosse, Emmeram, Reformation, Gegenreformation, Maximilian der I. Kreuzzüge, Don Juan de Austria, Sieg bei Lepanto, Gründung Österreich, Immerwährender Reichstag, Reichsdeputationshauptschluss, Tilly, Wallenstein, Napoleon, Nazis, Messerschmitt, Neutraubling, Düsenjäger? Stoff hätte es für eine mehrteilige Serie!
Im ersten Jahr hat man noch etwas Angst, dass man auf Langstrecke nicht rechtzeitig eine Ladestation findet oder dass die geplante Ladestation nicht funktioniert. Somit fährt man immer zu früh mit „Sicherheit“ an den Lader.
Aber je niedriger der SOC (Restladung), umso höher die Ladeenergie, umso schneller wird geladen, umso eher kann man wieder weg, umso schneller kommt man an.
Dieses als „Ladeangst“ bezeichnete Syndrom auf Langstrecke legt man aber üblicherweise mit der Zeit ab. Je häufiger man Strecken fährt, die an der Grenze oder über der Akkureichweite liegen, umso besser klappt das mir dem „Akku-Runterfahren“. Die 11% im Titel bedeuten etwa 55 Kilometer Restreichweite. Da findet man locker ganz viele Alternativen zum Laden.
Mein „Rekord“: Einmal bin ich mit 3% am Aral-HPC in der Kirchmeierstrasse angekommen. Da hatte ich noch 15 Kilometer auf der Uhr. Selbst dann hätte ich bei nicht funktionierender Ladestation auf eine andere in der Umgebung ausweichen können. Zudem wird die Funktionstüchtigkeit und auch, ob die Station frei ist, in der App angezeigt.
Man lernt zudem mit der Zeit, wie die Fahrweise sich auf den Verbrauch auswirkt. Weil Elektroautos im Gegensatz zu Verbrennern mehr auswerten und dem Fahrer anzeigen. Ein Verbrenner zeigt aus gutem Grund nur aktuellen und durchschnittlichen Spritverbrauch an. Ausserdem achtet man darauf, dass Abgase durchsichtig sind. Aber das ist ein anderes Thema.
Man kann die Restreichweite bei Elektroautos nämlich direkt mit dem Gasfuss beeinflussen. Die optimale Geschwindigkeit liegt nach meiner Erfahrung zwischen 110 und 135 km/h auf der Autobahn. Ein Optimum zwischen Verbrauch und Zeit liegt „bei mir“ bei 120-125 km/h.
Das hört sich jetzt „ganz schlau“ an, aber das ist beim Benziner nicht anders. Bis etwa 120km/h ist die Effizienzkurve schön flach. Darüber schlägt der Windwiderstand zu und die Kurve geht steil nach oben. Der Motor wird ausserhalb des optimalen Wirkungsgrades genutzt und verbraucht exorbitant mehr.
Ausserdem wirkt sich ein möglichst gleichmässiges Halten der Geschwindigkeit – also eine gleichmässige Fahrweise – positiv auf den Verbrauch aus. Diese Fahrweise wird mit kleinen Helferlein unterstützt. So macht es Sinn auf der Autobahn mit adaptiven Tempomat und Spurhalteassistent zu fahren.
Auch wenn Elektroautos „rekuperieren“ – also beim Vom-Gas-Gehen die Energie der bewegten Masse wieder mehr oder weniger effektiv in elektrische Energie durch das Generatorprinzip in den Akku laden, die „Fuhre“ muss anschliessend wieder auf die ursprüngliche Geschwindigkeit gebracht werden. Und das Hochbeschleunigen „kostet“ mehr Energie, als würde man ständig die Geschwindigkeit halten.
Beim Tesla3LR2021 ist das sehr schön zu beobachten. Es hat nämlich eine Effizienzseite im Display, welche den Verbrauch der letzten 10/20/50 Kilometer anzeigt und daraus den Mittelwert und den typischen Verbrauch gegenüberstellt. Gleichzeitig wird die Restreichweite aus Batteriekapazität und dem Verbrauch aus der Vergangenheit berechnet.
Beispiel für eine Verbrauchsanzeige mit Restreichweite typisch und durch Fahrweise berechnet (rechts)
Somit muss man die aus dem Verbrauch der z. B. letzten 50 Kilometer ermittelte Restreichweite nur mit der noch zu fahrenden Navigationswegstrecke vergleichen. Und so kann man super erkennen, ob diese durch uneffektive Fahrweise schmilzt, oder sich diese effektiv erhöht. Zusätzlich wird immer die Akkurestkapazität in Prozent oder alternativ die Restkilometer angezeigt.
Heute fuhr ich von Rickenbach mal wieder ohne Stopp durch nach Regensburg. Sonat halte ich immer unterwegs zu einer Pause und zum Laden an.
Ich hatte Zuhause in der Garage auf 99% hochgeladen. Nach 395km und 4:01 Stunden kam ich beim Supercharger Regensburg Ost mit 11% Restladung an.
Da ich Zeit hatte bis zum Termin um 18 Uhr, konnte ich wieder mal „Vollladen“. Somit besorgte ich mir einen Kaffee und setzte mich ins Restaurant. Und wartete.
Nach einer Stunde waren 66kWh von 11 auf 100% geladen. 66/89*100 = 74,157kWh.
Mein Tesla3LR2021 besitzt 82kWh Brutto- und 77kWh Netto-Kapazität. Somit „fehlen“ diesmal 2,943kWh nach 101.000km Gesamtlaufleistung und 3 Jahren.
Im Mai hatte ich den Akku auf 6% an gleicher Stelle herunter gefahren. Und da hatte die „Messung“ noch „keinen Verlust“ ergeben.
Im Regensburger Dom hängt die mit 18 Metern grösste und mit 37 Tonnen schwerste Kirchenorgel der Welt. Eben: Weltrekord! (Die grösste stehende Orgel befindet sich im benachbarten Passau)
Der Regensburger Dom gehört neben dem Kölner Dom zu den bedeutendsten gotischen Kathedralen in Deutschland. Er entstand in Nachfolge eines romanischen Doms, der jedoch abbrannte und von dem noch ein Turm (Eselsturm) erhalten ist.
Nachdem der alte Dom infolge von Bränden in den Jahren 1272 und 1273 endgültig zerstört worden war, wurde im Jahr 1275 mit einem Neubau begonnen. Ab 1450 war das Gebäude überdacht und nutzbar.
Die grösste hängende Domorgel der Welt
Die Vervollständigung der beiden Türme und Turmhelme erfolgte zwischen 1859 und 1869 finanziert durch König Ludwig den I. von Bayern, der in diesem Zeitraum auch die Walhalla umd die Befreiungshalle bauen liess.
Über 700 Jahre hat es gedauert, bis der Dom eine ihm angemessene Orgel erhielt. Bis dahin war es vor allem eine Orgel, welche im Chorraum stad und die Regensburger Domspatzen, die mit ihrem Gesang die lange Geschichte der Musica Sacra am Regensburger Dom geschrieben haben. Gebaut wurde sie in jahrelanger Arbeit von der vorarlberger Firma Rieger Orgelbau
Die Bauzeit dauerte 7 Monate. Bischof Gerhard Ludwig Müller weihte die 1,7 Millionen Euro teure Orgel am 21.11.2009 bei einem Vespergottesdient ein. Die Orgel hängt an einer in 35 Metern unter dem Dachstuhl nachträglich montierten Stahlkonstruktion an nur zwei 3 Zentimeter dicken Stahlseilen.
Der Spieltisch (ca. 15 m über dem Boden) ist zugänglich über einen Aufzug, der frei hängend an vier Seilen auf den Boden des Kirchenschiffs abgesenkt werden kann.
Am Neupfarrplatz wurde die bisher größte archäologische Grabung in der Regensburger Innenstadt durchgeführt. Dabei traten die einzigartigen, historischen Schichtungen der Stadtentwicklung zutage.
Der Querschnitt reicht von Fundamenten römischer Häuser über eindrucksvolle Keller des mittelalterlichen jüdischen Viertels samt Synagoge bis zu einem Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg.
Ein Teil des Grabungsareals wurde, ergänzt durch Fundstücke, dauerhaft zugänglich gemacht. In einer Online-Führung nimmt Sie Matthias Freitag, Historiker und Stadtführer, mit durch die verschlossenen Räume. Denn: Zugang nur mit Führung!
Das jüdische Viertel aus Stein stammt aus dem 13. Jahrhundert. Es gibt jedoch bereits schriftliche Dokumente, in welchen die Siedlung im 11. Jahrhundert begann. Allerdings baute man damals noch nicht aus Stein, sondern aus Holz. 1519 werden die Juden aus Regensburg vertrieben und das Viertel zerstört. Mehr im Video.
Die ehemalige Schnupftabakfabrik ist etwas ganz Besonderes: Entstanden ist das Gebäude vor über 800 Jahren im Mittelalter als Patrizierhaus, später wurde es von den Fürsten von Thurn und Taxis genutzt und schließlich 1810 zu einer Schnupftabakfabrik der Firma Bernard umgestaltet.
Genau genommen handelt es sich um zwei Patrizierhäuser. Das Zandthaus und das Ingolstädterhaus. Der „Schmalzler“ heisst übrigens so, weil zum Tabakpulver als Geschmacksträger Schmalz – also Fett – hinzugefügt wurde. Darauf ist die Firma Bernard noch heute stolz. Sie fertig übrigens heute noch in Sinzing.
Nach Stilllegung der Fabrik im Jahr 2000 wurde das Gebäude umfassend saniert; dabei wurden drei große Räume bewusst unverändert im Originalzustand belassen.
In einer Online-Führung nimmt uns Matthias Freitag, Historiker und Stadtführer, mit in die verschlossenen Räume. Denn: Zugang nur mit Führung!
Zu viel Grau, zu wenig Grün: Viele deutsche Städte fallen durch im ersten Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe
190 Städte im Hitze-Check: Ludwigshafen, Heilbronn und Regensburg sind am stärksten versiegelt und bieten gleichzeitig zu wenig Grünvolumen; Detmold, Ratingen und Potsdam weisen den Weg in die richtige Richtung.
Screenshot eines Teils der Ergebnisse
Der Großteil der Städte in Deutschland schützt die Menschen nicht ausreichend vor den extrem hohen Temperaturen als Folge der Klimakrise: Sie sind gleichzeitig stark versiegelt und bieten zu wenig kühlendes Grün. Dies ist das Ergebnis des ersten Hitze-Checks der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unter den 190 deutschen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Analyse betrachtet Flächenversiegelung und Grünausstattung in den Städten, basierend auf neuen Daten der Potsdamer Luftbild Umwelt Planung GmbH im Auftrag der DUH.
Besonders schlecht schneiden die Städte Ludwigshafen, Heilbronn, Regensburg, Worms, Mainz, Ludwigsburg und Ingolstadt ab – sie sind besonders stark versiegelt und haben sehr wenig sogenanntes Grünvolumen.
Kompletter Pressetext und Links zu den ausführlichen Ergebnissen:
Hab lange überlegt, ob ich meinen „Geheimtipp“ veröffentlichen soll. What shells!
Immer, wenn ich in Regensburg bin, trainiere ich bei der SG Walhalla. 🥋 Nach dem Training füllen wir im Wirtshaus unsere Isotone und verbrauchten Kalorien wieder auf. 🍻
Der Wirtshaus-Chef hat gewechselt. Seit dem ist die Küche vielfältiger und deutlich schmackhafter. Deutlich weniger Convenience-Food (z. B. Pommes, Currywurst). Fast alles wird selbstgemacht.
Hühnchencurry mit Reis
Es gibt Varianten an frische selbstgemachten Kuchen und leckere Gerichte. Und das zu einem wirklich absoluten Superpreis für Regensburg. Die Speisekarte wechselt. Man muss dann leider nehmen, was angeboten wird. (gaaaanz schlimm 😁).
Beispiel: Kaffee und grosses Stück Kuchen 4,90 Euro. ☕🍰 Das unten ist ein Hühnchencurry mit Reis und grossem Beilagensalat 9,90 Euro. 🥗
Also kommt bitte nicht. Ich will nicht, dass ich auf einmal keinen Sitzplatz mehr bekomme. 🍻😎
Die Öffnungszeiten in Google stimmen nicht. Einfach anrufen und erkundigen.
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