28.03.2026 – War Walter Röhrl Fahrer vom Bischof in Regensburg?

28. März 2026

Walter Röhrl meinte, dass man die Strassebreite ausnutzen soll, um schneller voranzukommen.

Als er noch Fahrer für den Bischof in Regensburg war, hat sich der Bischof auf dem Rücksitz gewundert, dass so viele entgegenkommende Fahrzeuge aufblenden würden.

2023 – Mit dem Tesla „up the Mountain“ auf dem Weg nach Stresa

Auf die Frage des Bischofs, warum das so ist, antwortete Walter Röhrl: „Die kennen das bischöfliche Auto und grüssen Sie freundlich, Hochwürden!“

Worauf der Bischof die sportliche Fahrweise und die ständigen Blinkzeichen nicht mehr beachtete und zufrieden damit war meist etwas schneller vor dem Termin am Zielort zu sein.

Vor seiner legendären Rallye-Karriere war Walter Röhrl tatsächlich als Fahrer tätig.

Hier sind die Fakten dazu:

Tätigkeit: Nach seiner kaufmännischen Lehre arbeitete Walter Röhrl im Bischöflichen Ordinariat Regensburg.

Funktion: Er fungierte dort als Chauffeur für den Verwaltungsbeamten Dr. Heinrich Zenglein.

Zeitraum: Diese Tätigkeit übte er in seiner Jugend aus, bevor er 1968 seine Rallye-Karriere begann. 

Röhrl selbst hat diese Zeit oft bestätigt und scherzte in der Rückschau über seinen Wechsel vom „Bischofs-Chauffeur zum Rallye-Weltmeister“. 

Walter Röhrl im NGZ-Gespräch: Vom Bischofs-Chauffeur zum Rallye …


17.01.2020 – Das Haus Heuport in Regensburg und die allegorische Figurengruppe der törichten Jungfrau und des Edelmannes

17. Januar 2020

Das Haus Heuport in Regensburg selbst und die Treppe nebst Stallungen daneben sind ein fester Bestandteil meiner (privaten) Stadtführungen für meine Freunde und Kunden, die Regensburg so direkt noch nicht kennen.
Dabei kommt auch immer die Figurengruppe vor. Bei der Figur links war ich bisher der Meinung, dass es sich um einen Bischof oder Priester handeln würde, was auch die Nähe zum Bischofssitz gegenüber erklärt hätte. Denn das „Haus an der Heuport“ war Sitz der Kurböhmischen Gesandtschaft von Seidewitz. Dort wurden im Tanzsaal rauschende Feste gefeiert, an welchen auch gerne die Priester und Bischöfe der gegenüber liegenden Liegenschaft teilnahmen.
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Ein Priester – Auch anhand des Gewandes wegen. In der linken Hand hielte er die Bibel verdeckt und in der rechten den Apfel der Verführung; denn just in diesem dargestellten Moment gibt sich der Bischof seinem teuflischem Verlangen hin und möchte das Mädchen verführen. Das teuflische Verlangen bzw. die Verführung (welche anschliessend die Vertreibung aus dem Paradies erzwingt) wird in der Bibel ebenso durch Schlange und Apfel dargestellt. Das Mädchen zeigt sich nicht abgeneigt und bringt neben der Wolllust und Fruchtbarkeit (Hand an der Brust) gleich die Mitgift (Beutel mit Dukaten) mit. Das Zölibat (unvermählt lebend) gilt übrigens seit 1073 nur für Priester, die zum Zeitpunkt der Weihe noch unverheiratet sind. Somit sollte das Bildnis vielleicht eher eine Warnung an die jungfräulichen Mädchen sein, die bei den Festen die Treppe hinaufstiegen.
Bildquelle https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10215919957816475&set=gm.2646186005429925&type=3&theater&ifg=1

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