Das mit dem „Blumenkohl“-Reis habe diese Woche mal irgendwo gelesen. Und ich musste das gleich mal ausprobieren. Gleich vorweg: Es handelt sich um reinen gekochten Blumenkohl als Beilage – wie Reis sonst.
Echter „Reis“ besteht zu 30% aus Kohlenhydraten und besitzt zwischen 110-130 kcal pro 100 Gramm.
Blumenkohl hingegen besteht nur aus 2-5% Kohlenhydrate! Und besitzt unschlagbare 20-25 kcal pro 100 Gramm.
Bei den Ballaststoffen liegt auch Blumenkohl mit etwa 3% vor Reis mit 0,6%!!
Kalorien & Kohlenhydrate: 300 Gramm gekochter Reis liefern rund 350-400 kcal sowie über 80 g Kohlenhydrate. Die gleiche Menge zerkleinerter „Blumenkohl-Reis“ kommt auf nur ca. 75 kcal und etwa 11 g Kohlenhydrate.
Sättigung: Die Kombination aus dem hohen Wassergehalt des Gemüses und den Fasern sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl ohne Völlegefühl.
Kurz: Abnehmen mit „All You can eat!“
Zum Rezept „Puten-Curry“:
Olivenöl
6 Knoblauchzehen, kleingeschnitten
100 Gramm Putenfleisch, geschnetzelt
1 rote Paprika, gewürfelt
1 Karotte, gewürfelt
1 Lauchzwiebel
Tomatenmark und Kokosmilch
Salz, Pfeffer, Paprikapulver
Currypulver oder Curcuma
Etwas Zitronensaft oder Balsamico-Essig.
Petersilie
Pfanne mit Olivenöl erhitzen, gehackten Knoblauch hinein, Putenfleisch würzen und dazugeben, aussen rund herum Paprika, Lauchzwiebeln und Karotten verteilen. Deckel drauf und etwa 10 Minuten brutzeln lassen.
Parallel einen Topf mit Wasser erhitzen, etwas Salz dazugeben. Ein Stück Blumenkohl (150 Gramm) kleinschneiden und ins kochende Wasser geben. Etwa 10 Minuten ziehen lassen. Danach absieben.
In die Pfanne Tomatenmark und Kokosmilch geben, Curry oder Curcuma Pulver, Paprikapulver und Petersilie dazugeben. Aufkochen lassen und abschmecken. Lecker. Fertig.
Heute stellte ich mich wieder einmal auf die Waage. Nach 10 Tagen. Und die Überraschung war gross: Ich hatte 1,4 Kilo abgenommen! In 10 Tagen! Und ich hatte die „Schallmauer“ durchbrochen: 58 Kilo. 1x kurz flammte die 57,9 im Display auf. Aber das ist jeweils immer morgens nach dem Duschen. Und da gab es noch keinen Kaffee.
Am 16. November 2025 startete ich bei 67,3 Kilogramm und BMI 25,2 (ab 25 „Übergewicht“) Heute am 20. Mai 2026 befinde ich mich bei 58 Kilogramm und BMI 22,1 (23 gilt als „Normalgewicht“) Hier geht es zum BMI-Rechner und zu wichtigen Informationen.
Ziel erreicht nach 7 Monaten: 58 Kilo Körpergewicht
Die „grosse Frage“: Wie habe ich das geschafft? Mit konsequenter Ernährungsumstellung! Ohne Sport. Das kommt erst wieder, wenn ich „Zeit“ habe dazu. Die Ernährung wurde komplett umgestellt auf möglichst Vegetarisch!
1. Kein Zucker mehr. Das Ergebnis kann man sehen, wenn ich kurz schwächle und Haribo esse. Kein Zucker mehr! 2. Massiven Effekt auf das Abnehmen hatte der Verzicht auf Alkohol. Viel Wasser, Kaffee. Wenn ich auswärts bin, dann gibt es mal ein alkoholfreies Weissbier. Oder ein alkoholfreies regionales Bier aus der Gegend. Alkoholfreien Wein habe ich bestellt, aber noch nicht probiert. Kommt noch. 3. Dann kein Fastfood und keine verarbeiteten Lebensmittel in jeglicher Art. McDonalds und Co, sowie Fertiggerichte sind „no-go“. 4. Kein Weissbrot mehr. Ab und zu mal eine geliebte Breze. Aber sonst kein Brot mit Weizen mehr. Ersatz: Roggenvollkorn mit Kümmel und Haferflocken. Auch bekannt unter „mein Brot„. Gestern habe ich testweise mal „Proteinbrot gebacken„. Super! 5. Kein „rotes Fleisch“. Kein Schweinefleisch mehr. Kein Rindsfleisch. Das vertrage ich eh nicht. Genauso, wie Hühnerfleisch.
Das liest sich jetzt so, als dürfte man gar nix mehr essen. Aber die Methode ist ganz einfach: Ich esse sehr viel Gemüse, Früchte und Salat! Dazu gibt es Fisch und sonstige Meeresfrüchte (ausser Garnelen, da bin ich allergisch). Das Wichtigste: Mit Gemüse, Salat und Früchten kann man so viel essen, wie man möchte! Das hat keine Auswirkungen auf das Ergebnis!
Und ich liebe Pilze! Panierte Championscheiben sind dermassen lecker! Da ich Hühnchen nicht vertrage, habe ich es heute zur Belohnung mal mit Trutenbrust versucht. In Knoblauch/Paprika. Dazu gab es ein Gemüse-Curry „sön sarf“! Super lecker.
Putensteaks mit Gemüse Curry!!
Prinzipiell esse ich nur noch etwas, wenn ich auch tatsächlich Hunger verspüre – richtig Hunger. Es gibt nichts zwischendurch. Es liegen keine Süssigkeiten rum. Es gibt kein „Essen aus Gewohnheit“. Auch keine festen Essenszeiten. Zumindest, wenn ich Zuhause bin. Bin ich mehrere Tage unterwegs, dann ist das Einhalten der selbst verfassten „Regeln“ schwieriger. Auch die Verlockungen sind grösser. Aber mit „Vegetarisch“
Entzündungshemmend! Kein Zucker. Kein Weissmehl. Das hatten wir schon. In meine Speisen kommt immer Knoblauch rein. Ausserdem verwende ich ausschliesslich Olivenöl. Stichwort „mediterrane Küche“. Petersilie ist entzündungshemmend und ich verwende ihn getrocknet oder frisch. Und Kurkuma, wie heute beim Gemüse-Curry. Ausserdem gibt es oft etwas Chilli-Pulver zum Würzen hinein – „sön sarf“! Zum Apfel mit Jogurt gibt es Zimt oben drauf. In Suppen und auch gebraten gibt es Lachs. Bei Gemüse ist Brokkoli und Blumenkohl wichtig. Und meine „Pilze“ sind ebenso gegen Entzündungen. Die Beerenzeit hat gerade begonnen. Und ich nehme für die saure Komponente in Speisen anstatt Essig nun viel mehr Zitronensaft.
Wie erwähnt esse ich viele „Früchte“. Speziell für den kleinen Hunger zwischendurch. Und am Abend gibt es oft eine Schüssel Haferflocken mit frischer Aprikose oder Apfel oder Banane oder Birne oder meine geliebten Erdbeeren. Aber dann juckt es mich erfahrungsgemäss hinterher wieder überall. Also lieber keine Erdbeeren oder gaaanz wenige.
Ich musste feststellen, dass noch zwei Dinge wichtig sind: 1. Viel Trinken und 2. Esse einen Apfel pro Tag.
Ja, beides ist in der „Abnehmwelt“ ziemlich abgedroschen und klingt mittlerweile altbacken. Da ich mit den zwei Litern Wasser pro Tag echte Probleme hatte, stellte ich mir ein Glas neben die Spüle, das immer gefüllt ist. Komme ich in der Küche vorbei, dann trinke ich einen grossen Schluck. Das Glas hat 0,3 Liter Fassungsvermögen. Also bin ich mit 2×3 Gläsern über den Tag verteilt, plus meine zwei Gläser Kaffee im „Grünen Bereich“.
Lange überlegte ich, wie ich das mit dem Apfel hinbekomme. Mittlerweile ist es Gewohnheit geworden; denn im Kühlschrank hab ich immer Äpfel. Fahre ich zum einkaufen oder zu einem Kunden, dann nehme ich einen Apfel mit für unterwegs. Habe ich einen „kleinen Hunger zwischendurch“, dann schnipple ich mir einen halben Apfel, gebe Jogurt drüber und ein paar Haferflocken. Auch spät abends vor dem Einschlafen: Wenn ich kurz vor dem Bettgehen Hunger bekomme, dann gibt’s einen halben Apfel.
Ja, ich esse Reis und sogar Nudeln. Ich probierte auch schon die Vollkornvarianten aus. Aber da ist kein Unterschied zu bemerken. Wenn, dann nehme ich ein Drittel Reis/Nudeln, ein Drittel Gemüse, ein Drittel Fisch, Pute, Pilze etc.
Und ich bin ein absoluter Suppen-Fan. Wenn ich keine Lust oder keine Zeit zum Kochen habe, dann nehme ich einen Topf mit Wasser und werfe ein paar Esslöffel getrocknete Gemüse-Schnitz hinein. Dann koche ich das 20 Minuten langsam und entweder gibt es „mein Brot“ dazu oder Reis/Nudeln. Wenn ich noch Gemüse im Kühlschrank habe, dann schneide ich natürlich frisches Gemüse rein.
Für den kleinen Hunger morgens oder abends bereite ich mir auch gerne einen Tomaten/Gurkensalat mit Mozzarella. Auch sonst gibt es mal zwischendurch in der Woche einen Blattsalat mit „irgendwas“ dazu. Zum Beispiel in Knoblauch-gerösteten Champignons.
Tja. Es gibt ausreichend Alternativen. Und die machen auch noch schlanker! Als nächstes wird die Stufe „Sportliche Aktivitäten“ aktiviert! Das Mountainbike hab ich gestern „aufgeblasen“. Es steht bereit. Das Wetter soll ja auch jetzt endlich besser werden über Pfingsten! Das wird geil!
Heute hatten wir zwei liebe Gäste. Und für das Abendessen zauberte ich „mal kurz“ etwas Thailändisches. Eine vegetarische Gemüsesuppe mit Champignons und Gelbes Curry mit Huhn. Dazu gab es Basmati-Reis. Lecker!
Am letzten Freitag stand die Neueröffnung eines Clubs in Zürich auf dem Programm. Der Club heisst „Amber„, aber zuerst kam die Einladung zum „Gelben Curry“-Essen bei Anne und Pat. Die beiden hatten uns und Monika zum Essen eingeladen – um 19:30 Uhr. Tja, aber Mike und Monika kamen „etwas“ später. Monika fand den Weg nicht gleich – und Mike kam einfach nicht rechtzeitig von der Arbeit weg. Deshalb empfing ich ihn mit der geeigneten Züchtigungswaffe.
Als dann alle Eingeladenen den Ort der Gemütlichkeit glücklich erreichten, fing Pat an in der Küche ein köstliches Mahl zu bereiten. Dies passte angeblich vorzüglich in den Diätplan. „Gelbes Curry“ mit nur „leicht“ scharfem Fleisch.
In der wirklich geschmackvoll eingerichteten Wohnung von Anne und Pat steht das ganze Jahr der Weihnachtsbaum. Allerdings wird dieser irgendwann im Januar abgeschmückt.
Während die Mädels schon am Tisch vor sich hin hungerten, fuhr Pat das Essen auf. Es schmeckte vorzüglich! Und diente als Grundlage sozusagen für die darauf folgende Visite im neuen Zürcher Club „Amber“. Dorthin fuhren wir gegen 22 Uhr.
Der Club „Amber“ liegt am „Bahnhofsquai“ und wie der Name der Strasse bereits vermuten lässt: Direkt am Zürcher Bahnhof. Na gut, eine Kollegin von Pat hatte eine Lounge reserviert und dort fanden wir ausreichend Platz und Aussicht. Tja, eigentlich stellt man sich einen Club etwas anders vor mit Tanzfläche und so – und etwas grösser. Aber im Club „Amber“ liegt der Schwerpunkt sicherlich anders. Es wurde – zumindest das was ich überblicken konnte – eher geredet. Die Musik war anfänglich etwas eintönig, wurde dann aber im Verlauf des Abends besser. Züritypisch ist, dass der Clubbesuch grösstenteils zum „Ratschen“ verwendet wird. Man kommt sich vor, als ob sich die Leute lange nicht mehr gesehen hätten. Wir gingen unserer Lieblingsbeschäftigung nach: Beobachten und Kommentieren. 🙂
Ein absolutes Highlight war unsere Drinkassistentin „Sarah“. Hübsch, flink, nett, zuvorkommend und immer ein freundliches Lächeln auf den Lippen servierte die blonde Lady uns durch den Abend. Welchen wir gegen 3 Uhr dann beendeten.
Mal sehen, ob sich der Club „Amber“ in Zürich etabliert. Wer gerne bei einem guten Drink, angemessener Musik und netter Bedienung ein wenig mit seinen Freunden ratschen möchte, ist dort auf jeden Fall gut aufgehoben.
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