So einen Fall gab es schon einmal: Ein Raser aus Deutschland lieferte sich 2014 eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, raste mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h durch sechs Schweizer Kantone und überholte dabei im Gotthard-Strassentunnel mindestens zehnmal gefährlich. Der BMW wurde vor Ort konfisziert und der Führerschein abgenommen.
Gerichtsurteil: Das Kantonsgericht im Tessin (Lugano) verurteilte den Mann in Abwesenheit zu einer Freiheitsstrafe von 30 Monaten, wovon er nach einer Teilbedingung 12 Monate im Gefängnis verbüssen musste.
Auslieferung und Haft: Da internationale Abkommen den Antritt von Haftstrafen im Heimatland regeln, gab das Oberlandesgericht Stuttgart (Deutschland) grünes Licht für die Vollstreckung. Der Verurteilte musste seine einjährige Gefängnisstrafe in Deutschland antreten.

Original Schweizer Fernsehen: Mit durchschnittlich 172 Kilometern pro Stunde statt der erlaubten 80 ist ein Autofahrer durch den Gotthard-Strassentunnel gerast. Dabei überfuhr er 21-mal die doppelte Sicherheitslinie, um Fahrzeuge zu überholen. Die Polizei stoppte den Raser und testete ihn positiv auf Drogen.
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Wie die Kantonspolizei Uri mitteilte, war der 22-jährige Automobilist am Mittwoch kurz vor 5 Uhr bereits vor der Tunneleinfahrt in Göschenen aufgefallen. Dort überholte er rechts über eine Sperrfläche einen Personenwagen. Im 17 Kilometer langen Tunnel, in dem Gegenverkehr herrscht, war das Auto mit deutschen Kennzeichen dann viel zu schnell unterwegs.
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Der Raser wurde von der Kantonspolizei Tessin gestoppt und dann der Kantonspolizei Uri übergeben. Diese erliess gegen den Mann ein Fahrverbot. Er musste mehrere Tausend Franken als Depot für eine Busse hinterlegen.
Veröffentlicht von PeterPan 











