15.03.2026 – Ausflug zum Teide 1927

15. März 2026

Das Foto wurde von einem Negativ und dem dazugehörigen Umschlag erhalten; darauf befindet sich die Notiz: Ausflug zum Teide, 1927.

Wilde Fahrzeuge, wilde Strassen, ein Abenteuer.

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14.03.2026 – Das vergessene Erbe der arabischen Heilkünste ARTE Dok

15. März 2026

Kann das Wissen von Al-Kindi, Al-Razi oder Avicenna neue Perspektiven für die Medizin der Zukunft eröffnen? Von Fès über Rabat und Istanbul bis nach Straßburg begibt sich ein Wissenschaftsteam auf die Spur vergessener Manuskripte der arabischen Medizin des Mittelalters. Der Dokumentarfilm schlägt eine Brücke zwischen den Gelehrten früherer Jahrhunderte und heutigen Forschenden.

Können alte Heilkünste den Weg für innovative Therapien ebnen? In den Bibliotheken von Fès, Rabat und Istanbul entdecken französische Forscher ein faszinierendes Kapitel der Wissenschaftsgeschichte neu: die arabische Medizin des Mittelalters. Zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert legten Gelehrte wie Al-Kindi, Al-Razi, Avicenna oder Geber mit systematischen Beobachtungen, Experimenten und sorgfältigen Aufzeichnungen die Grundlagen der modernen Pharmakologie. Ihre lange verkannten oder gar verdrängten Schriften zeugen von einer erstaunlich modernen Denkweise, die auf einem experimentellen, streng klinischen Ansatz basiert.

Diese Wiederentdeckung bildet den Ausgangspunkt einer außergewöhnlichen Forschungsarbeit. Historiker, Biologen und Chemiker des CNRS bündeln ihren Sachverstand, um dieses vergessene Wissen neu zu erschließen. Die Dokumentation wandelt kontinuierlich zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dabei wird deutlich: Die Werkzeuge der Wissenschaft haben sich verändert, ihre Methode ist jedoch dieselbe geblieben – beobachten, vergleichen, experimentieren.
In Bibliotheken entschlüsseln die Forscher arabische Texte des Mittelalters, in Laboren prüfen sie die Hypothesen der einstigen Gelehrten. Ein von Avicenna beschriebenes Mittel gegen Hautinfektionen bildet das Herzstück der Untersuchung und steht sinnbildlich für die Weitergabe von jahrhundertealtem Wissen. Zugleich stellt die Dokumentation grundlegende Fragen: Warum wurde dieses Wissen aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt? Weshalb blieb das goldene Zeitalter der arabischen Medizin im Westen so lange unbeachtet?

Dokumentarfilm von Mathieu Schwartz und Anaïs Van Ditzhuyzen (F 2025, 90 Min)

#medizin #heilkunst #doku
Video verfügbar bis zum 27/10/2026

https://www.arte.tv/de/videos/118234-000-A/das-vergessene-erbe-der-arabischen-heilkunst/


14.03.2026 – Gier und Verderben – Öl. Macht. Geschichte (2/2) ARTE

15. März 2026

Teil 1 der Dokumentation findet man hier.


14.03.2026 – Gewicht reduzieren – Gesünder leben – Erfahrungsbericht Teil 2

14. März 2026

Gestern gegen Mitternacht kam ich aus Frankfurt zurück. Dort fand seit Sonntag für 6 Tage die Kernmesse der internationalen Gebäudeautomation – die Light&Building2026 – statt. Eine Mega-Messe. Ich durfte für die KNX Professionals Germany den Messestand in Halle 11.1 Stand C92 organisieren. Es machte wieder enorm Spass. Ein internationales KNX Familientreffen.

Für mich stellte sich die Frage: „Wie klappt das mit der Ernährungsumstellung auswärts“? In Teil 1 des Erfahrungsberichtes hätte ich ja schon Teile meiner „Therapie“ beschrieben.

Heute stellte ich mich in der Früh auf die Waage: 61,4 Kilo (62,6), 11,3% Körperfett (10,9), BMI 23,4 (23,9) auf 165cm.

Es geht nur so:

  1. Essensgewohnheiten ändern!
  2. Keinen Zucker
  3. auch keine Zuckerersatzstoffe
  4. keine Milchprodukte
  5. keine Weissmehlprodukte
  6. keinen Schluck Alkohol
  7. kein rotes Fleisch
  8. keine Nahrungsergänzungsmittel erforderlich

Dafür aber:

  1. Essensgewohnheiten anpassen.
  2. frisches Gemüse so viel man will
  3. frische Salate als Beilage
  4. frisches Obst zum Naschen
  5. alles, was aus dem Meer oder aus Flüssen kommt.
  6. viel Wasser (8-10x 0.2 Liter)
  7. Mehr Bewegung

Das funktioniert ohne Probleme Zuhause. Man kocht selbst und es lässt sich einfacher die Menge an Bewegung steuern.

An Bewegung mangelte es auf der Messe in Frankfurt sicher nicht. Man ist auf dem Messestand der KNX Professionals ständig auf den Beinen. Auch läuft man viel in den Messe Hallen und zwischen den Hallen herum, wenn man Partnerfirmen oder die KNX Association besucht, um sich dort mit internationalen Kollegen auszutauschen.

Der Messe-Dienstag war das Highlight.

Die möglichst vegetarische Ernährung fiel mir überraschender Weise nicht schwer. Ich hatte mir einen Sack mit Äpfeln mitgenommen, auf welche ich zum Frühstück oder bei Bedarf Zugriff. Den an Ständen angebotenen Kaffee nahm ich ohne Alles. Auch fand ich Geschmack an Wasser ohne Kohlensäure.

Meine Kollegen vom Standdienst besorgten sich vor Messeantritt belegte Brötchen und süsse Minikrapfen. Das war nichts für mich. Viel zu süss, fettig und herzhaft.

Bei After-Work-Parties gab es meist auch Alkoholfreies Bier. Wenn nicht, dann nahm ich ein Wasser. Das Bier vom Standard-Caterer der Messe schmeckte mir nicht, weil viel zu bitter. Auch der Weisswein vom Caterer (zum Beispiel bei Zennio) schmeckte schrecklich. Beides liess ich stehen. Alkohol passt ja eh nicht zur Nahrungsmittelumstellung. Wenn nichts Vegetarisches angeboten wurde, dann passte ich.

Die Firma Schneider neben uns bot neben frischer Backware auch vegetarische Rolls zu Mittag an. Auch bei Siemens gab es Spinatknödel und Tomaten-Mozzarella neben der klassischen Currywurst, die ich verschmähte.

Ich war zwei Mal beim Abendessen und einmal bei einem Firmenessen. Am Samstagabend ging es mit Brigitte, Mario und Bruno zum Sushi-Essen ins „Gorenshi Frankfurt„. Ich hielt mich an Miso-Suppe und vegetarische Sushi mit Gurken etc.

Am Standteam-Essen im „La Famiglia“ bei Carmela gab es eine Tomatensuppe mit Pizzabrot. Und einen Weisswein aus der Toscana gönnte ich mir zusammen mit einem stillen Wasser. Davon habe ich leider kein Foto.

Nur bei der Abend-Einladung der Siemens Schweiz ins Frankfurter Haus setzte ich kurz aus. Es gab zur Vorspeise Salat mit Räucherlachs. Zur Hauptspeise Lachs, Hühnchen-Geschnetzeltes, dazu Semmelknödel und Spätzle. Und die Nachspeise gab es leckeren Kaiserschmarrn mit Apfelmus!! Da konnte ich nicht widerstehen. 🤫

FAZIT: Auch auswärts auf eine Messe, die eine Woche dauerte, ist es möglich die Ernährungsumstellung umzusetzen. Und wie gesagt: Man muss sich ja nicht kasteien. Kleine Ausnahmen wirken sich offensichtlich nicht auf das Gesamtergebnis der Gewichtsentwicklungbund der Körperfitness aus. Wenn es dabei bleibt.

Übrigens: Auf der Rückfahrt lud ich mein Auto am Charger Bruchsal und kam an einem Aldi im gleichen Gewerbegebiet vorbei. Diese Chance nutzte ich zum Einkauf. Ich nahm ausschliesslich Gemüse und Früchte mit. Es klappt. Gleich gibt es Mittagessen. 👍


13.03.2026 – Öl. Macht. Geschichte (1/2) | Doku HD Reupload | ARTE

14. März 2026

Teil 2 der Dokumentation findet man hier


13.03.2026 – Hohe Benzinpreise? Nicht mit mir.

13. März 2026

Tanke Bruchsal gegenüber vom Supercharger abseits der Autobahn.

Esso Bruchsal

Ich war heute bei 47 Cent/kWh beim „Tanken“ am Supercharger. Von Frankfurt nach Winterthur im Schnitt 17,5 kWh auf 100km.
= 8,23 Euro pro 100 km.
440 PS und Allrad.
Jetzt 130.000 km runter.

Mein alter BMW X1 2,0d xDrive hat 6,8 Liter auf 100km genommen.
= 14,42 Euro pro 100 km.
163 PS und Allrad.

Mein kleiner Boxster S nahm 9 Liter Super bei Schweizer Fahrweise. 😉

Radfahren ist gesund. Zugfahren ist gut für’s Klima.


09.03.2026 – Aiport Architektur

10. März 2026


07.03.2026 – Raquel Welch drehte am Teide

7. März 2026

Die weltberühmte US-Schauspielerin und das Sexsymbol der 1960er/70er Jahre drehte einen ihrer bekanntesten Filme, „Eine Million Jahre vor unserer Zeit“ (1966), in der markanten Vulkanlandschaft des Teide-Nationalparks auf Teneriffa. Raquel Welch verstarb im Februar 2023.

Die schöne Schauspielerin Raquel Welch in Las Cañadas del Teide, Teneriffa

Raquel Welch drehte am Teide

Raquel Welch drehte 1966 im Teide-Nationalpark auf Teneriffa den berühmten Steinzeitfilm „One Million Years B.C.“ (Geköpft, eine Million Jahre vor unserer Zeit). In ihrem ikonischen Ziegenfell-Bikini sorgte sie als „Loana“ für Aufsehen. Die mondähnliche Landschaft um die „Roques de García“ diente als perfekte Kulisse.

Film: „One Million Years B.C.“ (1966).
Drehort: Teide Nationalpark, insbesondere bei den „Roques de García“.
Bedeutung: Es war eine der ersten großen Hollywood-Produktionen auf Teneriffa.
Raquel Welchs Rolle: Ihr Auftritt im Fellbikini machte sie über Nacht zum internationalen Sexsymbol.

Der Teide-Nationalpark auf Teneriffa ist aufgrund seiner bizarren Vulkanlandschaft seit Jahrzehnten ein beliebter Drehort für internationale Produktionen.

Mehr Informationen zu Raquel Welch hier


06.03.2026 – Kann man das Wasser auf den Kanaren trinken? Und wo kommt es her?

6. März 2026

Das Süßwasser auf den Kanaren stammt hauptsächlich aus drei Quellen:

der industriellen Entsalzung von Meerwasser (ca. 85% auf Inseln wie Gran Canaria), unterirdischen Wasserstollen (Galerías) und Brunnen, die Grundwasser fördern, sowie durch das Auffangen von Nebelwasser (Nebelkollektoren) in höheren Lagen

Hier sind die Details zur Wassergewinnung auf den Kanarischen Inseln:

  • Meerwasserentsalzung: Aufgrund von Wassermangel wird das meiste Leitungswasser durch moderne Umkehrosmoseanlagen aus dem Atlantik gewonnen. Diese Anlagen sind besonders auf den östlichen Inseln (Lanzarote, Fuerteventura) und in den Städten entscheidend.
  • Grundwasser & Stollen (Galerías): Besonders auf den westlichen, bergigeren Inseln (Teneriffa, La Palma) wird Wasser durch ein weitverzweigtes Netz von über 1.000 km langen Stollen (Galerías) und Brunnen aus dem vulkanischen Gestein gewonnen.
  • Nebelkollektoren (Wolkenfänger): In höheren Lagen, besonders in Gebieten mit Passatwolken, fangen spezielle Netze Feuchtigkeit aus der Luft auf.
  • Niederschlag: Der natürliche Regen wird in Stauseen gesammelt, reicht aber oft nicht für den ganzjährigen Bedarf und wird überwiegend für die Landwirtschaft genutzt. 

Da die Entsalzung sehr energieintensiv ist und das Wasser oft aufbereitet werden muss (Chlorzusatz), wird Leitungswasser auf den Kanaren seltener als Trinkwasser genutzt, ist aber laut lokalen Behörden meist sicher. 

Zur Meerwasserentsalzung wird elektrischer Strom benötigt. Dieser Strom wird auf den Kanaren hauptsächlich durch fossile Kraftwerke erzeugt – ist somit äusserst umweltschädlich.

Die Stromerzeugung auf den Kanarischen Inseln erfolgt überwiegend (zu über 80%) durch Wärmekraftwerke, die fossile Brennstoffe wie Diesel und Gas nutzen. Um die Abhängigkeit von Ölimporten zu verringern, investieren die Inseln jedoch zunehmend in erneuerbare Energien, insbesondere Windkraft und Photovoltaik, mit dem Ziel, bis 2050 eine weitgehende Umstellung zu erreichen. 

Hier sind die Hauptkomponenten der Energieerzeugung auf den Kanaren:

  • Wärmekraftwerke (Fossil): Dieselgeneratoren und Dampfturbinen erzeugen den Großteil des Stroms. Auf La Palma decken Dieselkraftwerke beispielsweise über 90 % des Bedarfs.
  • Windenergie: Auf vielen Inseln, insbesondere auf Gran Canaria und Teneriffa, tragen Windparks in der touristischen Hauptsaison signifikant zur Stromversorgung bei.
  • Photovoltaik (Solar): Solaranlagen auf Dächern und Freiflächen werden zur Nutzung der hohen Sonneneinstrahlung ausgebaut.
  • Vorreiter El Hierro: Die Insel El Hierro nutzt ein einzigartiges System aus einem Windpark (11,5 MW) und einem Pumpspeicherkraftwerk, um quasi energieautark zu werden.
  • Geothermie/Vulkanenergie: Auf Lanzarote wird experimentell Strom aus der extremen Wärme im vulkanischen Untergrund (in ca. 2 Metern Tiefe bis zu ) erzeugt. 

Die Kombination aus Solar- und Windenergie, gepuffert durch Speichertechnologien, ist der Kern der Strategie für eine nachhaltigere Zukunft auf den Inseln.

Der Anteil an erneuerbarer Energie an der gesamten Stromerzeugung auf den Kanarischen Inseln ist trotz hoher Potenziale noch gering und lag in den ersten acht Monaten 2025 bei etwa 15,8 %. Während einzelne Inseln wie El Hierro (durch Wind-Wasser-Kraft) Rekorde verzeichnen, hängt der Archipel insgesamt noch stark von fossilen Brennstoffen ab. 

Wichtige Fakten zur Energiewende auf den Kanaren:

  • Entwicklung: Trotz eines Wachstums der installierten Leistung um 30 % seit 2021 ist der Anteil an der Gesamtversorgung moderat.
  • Herausforderungen: Inselstrukturen, Engpässe im Netz und politische Rahmenbedingungen begrenzen den schnelleren Ausbau.
  • Projekte: Es wird intensiv in Windkraft und Photovoltaik investiert, mit dem Ziel, den Anteil deutlich zu steigern.
  • Vergleich: Im Gegensatz dazu erreicht das spanische Festland oft über 50-60 % erneuerbare Energien im Strommix. 

Einige Inseln, darunter El Hierro, sind Vorreiter und haben das Ziel, komplett auf grüne Energie umzustellen. 

Erste Erfolge kann Teneriffa durch die Eröffnung des weltweit ersten CO²- freien Dorfes mit 25 bioklimatischen Häusern verzeichnen. Diese Häuser sollten ursprünglich als Unterkunft für Wissenschaftler dienen, nun wurden die Türen auch für Urlauber geöffnet, die einen außergewöhnlichen Aufenthalt auf Teneriffa erleben möchten. Aufgrund der speziellen und aufwendigen Fertigung werden die Häuser komplett mit regenerativen Energien versorgt und sind somit autark, also unabhängig von externen Energiequellen.


05.03.2026 – Gewicht reduzieren – gesünder Leben – ein Erfahrungsbericht.

5. März 2026

Ein noch unvollständiger Erfahrungsbericht. Es ist so viel, was mir zum Thema einfällt.
So, jetzt möchte ich dann doch mal etwas schreiben zum Thema. Es gibt ja so viele „Gesundheitsapostel“ in den Sozial Medias. Jetzt fange ich auch noch damit an. Warum? Gestern hatte ich 62.6 Kilo, 10.9% Körperfett und einen BMI von 23.9 auf 165cm Körpergrösse. Ich möchte mich jetzt nicht als „der mit dem hohen Zeigefinger“ verstehen. Sondern vielmehr schreibe ich das auf, was mein Weg war dauerhaft Gewicht zu verlieren.

Vegetarische Tapas! Genau das Richtige!

Vorgeschichte: Ich hatte 2023 einfach zu viel Gewicht auf der Waage. 70,5 Kilo auf 165cm. Somit startete ich mit Mario eine „Weight-Loss-Challenge„. Er hatte über 135 Kilo auf den Rippen. Er wollte in die Nähe von 100 Kilo. Wir mauserten uns in kurzer Zeit zu Vegetariern und Sportskanonen, zählten jeden Tag die Kalorien und posteten die Menüs. In 7 Wochen verlor ich 7 Kilogramm. Und kam auf einen Fettanteil von 15,4%. Es ging danach noch ein paar Wochen weiter, bis ich knapp 62 Kilo auf der Waage hatte. Trotz Weihnachten und Silvester. Das gesamte Foto-Set der Challenge findet man auf Facebook. Mario hat auch weitergemacht und erzählte unlängst, dass es in seinem Fitness-Center keine Gewichte mehr gäbe, die er auf die Stange laden könnte. Aber wie das so oft bei Diäten ist: Das Gewicht kommt wieder. Bis ich irgendwann wieder 66 Kilo auf der Waage und einen „bayerischen Bierbauch“ hatte. Das ging so nicht weiter.

Somit stellte sich heraus: Mit Hauruck-Abnehmen klappt es nicht. Jeder weiss es, keiner macht es; denn die Zauberformel heisst letztendlich „komplette Nahrungsumstellung“. Es geht nur so:

  1. Essensgewohnheiten ändern!
  2. Keinen Zucker
  3. auch keine Zuckerersatzstoffe
  4. keine Milchprodukte
  5. keine Weissmehlprodukte
  6. Keine Fertiglebensmittel
  7. Keine verarbeitete Lebensmittel
  8. keinen Schluck Alkohol
  9. kein rotes Fleisch
  10. keine Wurst
  11. weniger Salz
  12. keine Nahrungsergänzungsmittel erforderlich

Dafür aber:

  1. Essensgewohnheiten anpassen.
  2. frisches Gemüse so viel man will
  3. frische Salate als Beilage
  4. frisches Obst zum Naschen
  5. alles, was aus dem Meer oder aus Flüssen kommt.
  6. viel Wasser (8-10x 0.2 Liter)
  7. Mehr Bewegung

ESSENSGEWOHNHEITEN ÄNDERN:
Das steht gleich 2x in den Aufzählungen; denn das ist das wichtigste! Nicht nur, dass man die Nahrungsart ansich komplett ändert. Ich esse langsamer. Vor dem Hauptgang gibt es jetzt immer zuerst eine gute Portion frischen Salat. Und dazu ein alkoholfreies Getränk. Am besten ein Wasser – für mich mit Kohlensäure. Und, wenn ich das Völlegefühl eintritt, höre ich auf. Auch wenn der Teller noch halbvoll ist. Auch fange ich lieber mal langsam und nehme weniger auf den Teller. Gehe dann, wenn ich noch Hunger habe, lieber nochmal zum „Topf“. Egal, ob ich Zuhause koche oder auswärts esse. Auswärts bestelle ich meist die „Halbe oder Kleine Portion“. Und ja, „viel Trinken“ ist wichtig. Ungesüsstes! Wasser, Tee, Kaffee.

KEINEN ZUCKER!
Und keine Zuckerersatzstoffe.
Zucker schadet dem Körper langfristig, indem er Übergewicht, Adipositas, Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Karies fördert. Er liefert schnell Energie, führt aber zu Blutzuckerspitzen und Insulinresistenz. Zudem begünstigt der Konsum Fettleber, Entzündungen, Hautprobleme, Entzündungen und kann die Gehirngesundheit beeinträchtigen.

Gleich zu Beginn der „Weight Loss Challenge“ vor zwei Jahren habe ich alle Süssigkeiten weggeworfen. Wenn man keine Süssigkeiten Zuhause hat, kommt man nicht in Versuchung. Jetzt bei der Nahrungsumstellung habe ich auch alle Produkte weggeworfen, die Zucker enthalten. In allen Fertiggerichten ist Zucker enthalten. In Fertigmüsli ist Zucker enthalten. Überall!

Man wird sich wundern, wie schnell sich die Geschmackssinne umstellen. Zucker blockiert die Geschmackssinne nicht direkt wie ein physischer Riegel, sondern überflutet die Geschmacksknospen, was deren Empfindlichkeit für weniger intensive Aromen dämpft. Durch ständigen Konsum gewöhnt sich die Zunge an hohe Süße, wodurch natürliche Aromen (z.B. von Obst oder Gemüse) kaum noch wahrgenommen werden. Setzt man nun Zucker komplett ab, so erholen sich die Geschmackssinne wieder und wirklich alles schmeckt viel intensiver!

KEINE ZUCKERERSATZSTOFFE!

Auch auf alle „Light“-Produkten oder als „zuckerfrei“ oder „Zero“ beworbenen Produkten muss verzichtet werden. Sie basieren auf Süßungsmitteln wie Aspartam (E 951), Acesulfam K (E 950) oder Sucralose, die eine sehr hohe Süßkraft ohne Kalorien bieten. Zuckerersatzstoffe und Süßstoffe sind somit nicht effektiv beim Abnehmen, da sie dem Gehirn durch den süßen Geschmack Energie signalisieren, die dann ausbleibt, was den Appetit steigern und Heisshunger fördert. Obwohl sie kalorienarm sind, können sie die Darmflora negativ beeinflussen und sind langfristig laut WHO nicht zur Gewichtsabnahme geeignet. 

Das heisst: Keine Naschen, keine Bonbons, kein Haribo, keine Schokolade, kein Naschwerk, keine Eiscreme mit Zucker, keine Plätzchen zu Weihnachten, keinen Schoko-Osterhasen. Was darf man denn dann noch? Früchte essen. Lieber einen Apfel oder eine Birne oder eine Orange essen. Oder Zwei!

So, natürlich muss man sich nicht selbst bestrafen. „Ein wenig“ Naschen geht! Aber nur ab und zu. Ausnahmen sind mal erlaubt. Aber immer im Blick behalten, dass sofort nach dem Naschen auch das Hungergefühl wiederkommt. Der Heisshunger danach bestraft einen immer sofort!! Nur, wenn man komplett auf Süsses verzichtet, kommt kein Heisshunger mehr. Irgendwann.

KEINEN ALKOHOL
Das hat die grösste Auswirkung nach meiner Erfahrung. Es haben zwar alle seltsam geschaut, als ich prinzipiell auf alkoholische Getränke verzichtet habe, aber es lohnt sich. Sei es im „Ölfleck“ (meiner Live-Musik-Location in Frauenfeld) oder in Puerto de la Cruz auf Teneriffa im „La Guapa“: Die Freunde staunten nicht schlecht, als ich Bier ohne Alkohol bestellte. Und das konsequent ab dem Zeitpunkt, als mein Nachbar mir mitteilte, dass er Krebs hätte und nun die Chemo anstand. „Jetzt reicht es!“ dachte ich mir. Denn in der jüngeren Vergangenheit hatte ich von vielen Fällen im direkten Umfeld mitbekommen, die direkt oder indirekt mit dem Alkohol zu tun haben.

Alkohol ist ein Zellgift, das ursächlich an über 200 Krankheiten beteiligt ist, darunter Krebs (Brust, Leber, Darm, Mund/Rachen), Leberzirrhose, Fettleber, Bauchspeicheldrüsenentzündungen, Herz-Kreislauf-Schäden (Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen) sowie neurologische Störungen, Abhängigkeit, Depressionen und Demenz. Es gibt keine unbedenkliche Menge. Alkohol ist vom ersten Schluck an giftig für den Körper. Alkohol verhindert das Abnehmen, indem er die Fettverbrennung stoppt, da der Körper mit dem Abbau des Gifts beschäftigt ist (Priorisierung). Zudem liefert Alkohol viele „leere“ Kalorien ohne Sättigung, fördert Heißhungerattacken und verschlechtert durch schlechteren Schlaf den Stoffwechsel, was den Fettabbau blockiert. Also: Finger weg vom Alkohol!

MEHR BEWEGUNG:
Üblicherweise geht der erste Schritt zur Anmeldung in einem Fitnesscenter. Möglichst ein 1-Jahres-Vertrag. Anfangs geht man jeden Tag hin. Dann nur noch jeden zweiten Tag. Und irgendwann sind Ferien und danach ist man „stiller Teilhaber“. Nicht jeder kann jeden zweiten Tag ins Fitnesscenter gehen. Die Fitnesscenter leben von Menschen, die sich eine Gewichtsreduktion und mehr Fitness wünschen – und dann nicht mehr hingehen. Aber es funktioniert auch ohne Fitnesscenter. Mein „Geheimtipp“ ist „Fast Walking“! Ohne Hilfsmittel. Ohne Spezialkleidung. Einfach etwas schneller gehen.

Muskeln verbrennen Kalorien und somit Fett. Auch im Ruhezustand. Auch wenn man schläft oder auf dem Sofa liegt. Somit ist das Ziel Muskeln aufzubauen. Die grössten Muskelgruppen befinden sich am Rücken und an den Beinen! Also wird bevorzugt diese Muskelgruppe aufgebaut. Das typische „Bauch/Beine/Po“. Auch wenn Männer gerne dicke Bizeps und die Hühnerbrust bearbeiten. Nein, Beine und Rücken.

Somit meine Ratschläge:

  • Lifte und Rolltreppen vermeiden.
  • Mehr die Treppe nehmen!
  • Mehr zu Fuss gehen.
  • Sitzende Tätigkeiten vermeiden.
  • Mehr stehen!
  • Mehr mit dem Rad fahren.
  • Sport zu Hause
  • Wichtig: Weniger Stress und mehr Schlaf!

Welche Übungen für Zuhause? Ohne Spezialsportbekleidung und ohne Hilfsmittel. Die Übungen funktionieren mit dem eigenen Körpergewicht – neudeutsch „Calisthenics“:

  • Kniebeugen
  • Steigerung „Skispringer“
  • Aus den Knien seitwärts springen
  • Liegestütze am Anfang auf den Knien

Das Internet ist voll von Videos mit Übungen für Zuhause. Und es gilt: Jede Bewegung ist gute Bewegung!

Was ich in der Aufzählung vergessen habe? WENIGER STRESS! Stress verhindert das Abnehmen hauptsächlich durch die Ausschüttung des Hormons Cortisol, das den Stoffwechsel hemmt, die Fettverbrennung blockiert und Heißhunger (besonders auf Zucker/Fett) fördert. Zudem fördert chronischer Stress die Einlagerung von Bauchfett (Stressbauch) und führt zu emotionalem Essen, was die Gewichtsreduktion trotz Diät erschwert.

  • Bei Stress schüttet der Körper Cortisol aus. Dieser hohe Spiegel signalisiert dem Körper, Energie zu speichern, anstatt sie zu verbrennen.
  • Cortisol regt den Appetit an, besonders auf kalorienreiche, zucker- und fetthaltige Nahrungsmittel („Comfort Food“).
  • Stresshormone fördern gezielt die Einlagerung von viszeralem Fett, insbesondere im Bauchbereich.
  • Schlaf- & Stoffwechselstörungen: Chronischer Stress führt oft zu schlechtem Schlaf, was den Stoffwechsel verlangsamt und die Fettverbrennung weiter behindert.
  • Erhöhtes Cortisol kann die Wirkung von Insulin abschwächen, was den Blutzuckerspiegel stört und die Fetteinlagerung fördert.

Strategien zur Gewichtsabnahme trotz Stress:
Stressabbau: Bewusste Auszeiten, Entspannungstechniken (Yoga, Meditation) oder Spaziergänge senken den Cortisolspiegel.
Bewusstes Essen: Vor dem Essen kurz innehalten und prüfen, ob es sich um echten Hunger oder Stress handelt.
Ausreichend Schlaf: Ein guter Schlafrhythmus hilft, Cortisol abzubauen.

Vorläufiges FAZIT:
Natürlich muss man nicht absolut streng mit sich sein. Bei seltenen Gelegenheiten gönne ich mir dann doch mal ein Glas Weisswein oder ein Plätzchen, wenn man mit Freunden zusammensitzt oder den Sonnenuntergang beobachtet auf dem Teide auf Teneriffa. Auch bin ich ein absoluter Nudelfan. Somit gibt es zum Salat und zur Gemüse-Sosse mit Hühnchen eben Nudeln. Aber nicht jeden Tag. Sondern im Monat vielleicht 2-3 Mal.

Die Ernährungsumstellung und das Motto „More Sports“ bedeutet für mich jetzt nicht, dass ich die restliche Welt verteufele. Aber man merkt bei Diskussionen darüber schon, dass es viele Betroffenheit und Nachdenklichkeit darüber gibt. Zum Beispiel haben wir eine sogenannte „Kulinarische Männerriege“, die sich 1x im Monat trifft. Beim letzten Mal war ich der Einzige unter einem BMI von 25! Der Rest der Mannschaft lag nach eigener Aussage darüber. Aber alle möchten etwas dagegen machen. Mit teils spannenden Ausreden funktioniert es dann aber doch für den ein oder anderen nicht. Alle der Freunde sind über 50 und hatten mindestens eine ärztliche Vorsorgeuntersuchung hinter sich. Die Blutfettwerte sind hoch. Der Blutdruck auch. Also geht eigentlich kein Weg an der Ernährungsumstellung und am Abnehmen vorbei.

Weiterführende hilfreiche Links aus meiner Erfahrung:

Die „Ernährungs-Docs“ sind meine besten Freunde. Die Rezepte sind nicht einfach zum Nachkochen. Aber die Tipps sind sehr wertvoll! https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs

Mehr dazu schreibe ich demnächst. Es sind ja noch ein paar Punkte offen!