Gestern gegen Mitternacht kam ich aus Frankfurt zurück. Dort fand seit Sonntag für 6 Tage die Kernmesse der internationalen Gebäudeautomation – die Light&Building2026 – statt. Eine Mega-Messe. Ich durfte für die KNX Professionals Germany den Messestand in Halle 11.1 Stand C92 organisieren. Es machte wieder enorm Spass. Ein internationales KNX Familientreffen.
Für mich stellte sich die Frage: „Wie klappt das mit der Ernährungsumstellung auswärts“? In Teil 1 des Erfahrungsberichtes hätte ich ja schon Teile meiner „Therapie“ beschrieben.
Heute stellte ich mich in der Früh auf die Waage: 61,4 Kilo (62,6), 11,3% Körperfett (10,9), BMI 23,4 (23,9) auf 165cm.
Es geht nur so:
- Essensgewohnheiten ändern!
- Keinen Zucker
- auch keine Zuckerersatzstoffe
- keine Milchprodukte
- keine Weissmehlprodukte
- keinen Schluck Alkohol
- kein rotes Fleisch
- keine Nahrungsergänzungsmittel erforderlich
Dafür aber:
- Essensgewohnheiten anpassen.
- frisches Gemüse so viel man will
- frische Salate als Beilage
- frisches Obst zum Naschen
- alles, was aus dem Meer oder aus Flüssen kommt.
- viel Wasser (8-10x 0.2 Liter)
- Mehr Bewegung
Das funktioniert ohne Probleme Zuhause. Man kocht selbst und es lässt sich einfacher die Menge an Bewegung steuern.
An Bewegung mangelte es auf der Messe in Frankfurt sicher nicht. Man ist auf dem Messestand der KNX Professionals ständig auf den Beinen. Auch läuft man viel in den Messe Hallen und zwischen den Hallen herum, wenn man Partnerfirmen oder die KNX Association besucht, um sich dort mit internationalen Kollegen auszutauschen.

Die möglichst vegetarische Ernährung fiel mir überraschender Weise nicht schwer. Ich hatte mir einen Sack mit Äpfeln mitgenommen, auf welche ich zum Frühstück oder bei Bedarf Zugriff. Den an Ständen angebotenen Kaffee nahm ich ohne Alles. Auch fand ich Geschmack an Wasser ohne Kohlensäure.
Meine Kollegen vom Standdienst besorgten sich vor Messeantritt belegte Brötchen und süsse Minikrapfen. Das war nichts für mich. Viel zu süss, fettig und herzhaft.
Bei After-Work-Parties gab es meist auch Alkoholfreies Bier. Wenn nicht, dann nahm ich ein Wasser. Das Bier vom Standard-Caterer der Messe schmeckte mir nicht, weil viel zu bitter. Auch der Weisswein vom Caterer (zum Beispiel bei Zennio) schmeckte schrecklich. Beides liess ich stehen. Alkohol passt ja eh nicht zur Nahrungsmittelumstellung. Wenn nichts Vegetarisches angeboten wurde, dann passte ich.
Die Firma Schneider neben uns bot neben frischer Backware auch vegetarische Rolls zu Mittag an. Auch bei Siemens gab es Spinatknödel und Tomaten-Mozzarella neben der klassischen Currywurst, die ich verschmähte.
Ich war zwei Mal beim Abendessen und einmal bei einem Firmenessen. Am Samstagabend ging es mit Brigitte, Mario und Bruno zum Sushi-Essen ins „Gorenshi Frankfurt„. Ich hielt mich an Miso-Suppe und vegetarische Sushi mit Gurken etc.



Am Standteam-Essen im „La Famiglia“ bei Carmela gab es eine Tomatensuppe mit Pizzabrot. Und einen Weisswein aus der Toscana gönnte ich mir zusammen mit einem stillen Wasser. Davon habe ich leider kein Foto.
Nur bei der Abend-Einladung der Siemens Schweiz ins Frankfurter Haus setzte ich kurz aus. Es gab zur Vorspeise Salat mit Räucherlachs. Zur Hauptspeise Lachs, Hühnchen-Geschnetzeltes, dazu Semmelknödel und Spätzle. Und die Nachspeise gab es leckeren Kaiserschmarrn mit Apfelmus!! Da konnte ich nicht widerstehen. 🤫



FAZIT: Auch auswärts auf eine Messe, die eine Woche dauerte, ist es möglich die Ernährungsumstellung umzusetzen. Und wie gesagt: Man muss sich ja nicht kasteien. Kleine Ausnahmen wirken sich offensichtlich nicht auf das Gesamtergebnis der Gewichtsentwicklungbund der Körperfitness aus. Wenn es dabei bleibt.
Übrigens: Auf der Rückfahrt lud ich mein Auto am Charger Bruchsal und kam an einem Aldi im gleichen Gewerbegebiet vorbei. Diese Chance nutzte ich zum Einkauf. Ich nahm ausschliesslich Gemüse und Früchte mit. Es klappt. Gleich gibt es Mittagessen. 👍
Veröffentlicht von PeterPan 






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