09.03.2026 – Aiport Architektur

10. März 2026


11.01.2026 – Teneriffa – Puerto de la Cruz & Airport La Reina Süd TFS

11. Januar 2026

In stiller Trauer und ohne jegliche Motivation zog ich um 9 Uhr die Bettdecke weg und stellte mich unter die Dusche. Das Wasser liess die Tränen nicht auffallen. Dann packte ich die letzten Dinge in den Koffer und ging Frühstücken. 16 Grad. Sonnenschein. Angenehm zum Draussen sitzen und den Café con Leche geniessen. Ich werde es so vermissen.

Ich hatte gestern nach dem La Guapa und dem Sheriff noch dankenswerterweise einen Parkplatz in meiner Appartment Nähe gefunden. So musste ich meinen Koffer, der ungewöhnlich schwer war, nicht bis zur Muelle ziehen quer durch die Altstadt.

Getankt hatte ich auch noch am Tag zuvor. Also warf ich die beiden Koffer ins Auto und fuhr gegen 10:15 Uhr los. Ankunft am Airport 11:30 Uhr. Also kein Stau und keine Probleme.

Als ich zur Autobahn Norte hochfuhr zeigte sich der Teide endlich so, wie man es eigentlich gewohnt ist. Als würde er sagen: „Servus Peter! Jetzt, wo Du weg bist, wird das Wetter noch besser!“ Blauer Himmel, wolkenlos, der Teide in strahlend weissem Schneekleid, im Kontrast zur grünen Vegetation darunter und dem Blauen Meer in der Ferne. Fotografiert habe ich das dann bei El Sauzal bei einem kurzen Stopp. Musste sein.

Dann ging es in den Süden der Insel. Ganz gemütlich und locker erreichte ich den Airport und kurvte zur Autorückgabe. Keine Beanstandungen, Geschäftsaccount, Rechnung per Mail. Koffer auf den Trailer geladen und zum „Letzten Café vor der Grenze“ gelaufen. Entspannt in der Sonne noch einen Leche getrunken und jetzt stehe ich beim Baggage Drop an.


30.01.2024 – Zürich Airport: Ab zur ISE2024 Barcelona

30. Januar 2024

30.01.2024 – Zürich Airport: Es geht heute zur ISE2024 nach Barcelona. In Zürich hat es 0 Grad. Die Flieger müssen offensichtlich enteist werden. Trotzdem läuft vor mir am Band Richtung Gate 81 ein „Crazy Guy“ mit Badeschlappen und kurzer Hose! Vollkommen schmerzlos der Typ.

Von den Preisen am Airport Züri  in den Cafés haut es einem auch die Badeschlappen weg. Ein stinknormaler verdammter Kaffee im Café kostet 6 CHF! Eine kleine Flasche Wasser kostet 5,30 CHF!! Man beachte: Stilles Wasser! Also das Hahnenwasser aus der Leitung in verdammte PET Flaschen abgefüllt!! Das traditionelle „Kafi&Gipfli“ hab ich dann im Marché genommen. 5.25+1.95=7.20 CHF. Im Pappbecher und aus der Tüte. Ja, leck mich doch… Freu ich mich auf Barcelona!!


06.01.2017 – Monsun trifft Koh Samui

6. Januar 2017

Auf der Insel regnet es seit Tagen. Die Strassen rum Chaweng und Bophut stehen bis zu 50 cm unter Wasser. Die Strände sind gesperrt. Bei Dauerregen und Sturm ist Baden eh nicht ratsam.


Die Ringroad ist bei Chaweng, Bophut und Fisherman’s Village überschwemmt!

Wegen der Wetterlage sind fast alle Flüge ab und nach Koh Samui verspätet.

Update: 06.01.2017:

Auf Koh Panghan ist der Strom ausgefallen, weil mindestens 60 Strommasten durch die Fluten umgefallen sind (kein Scherz). Es gibt mindestens 6 Tote Thailänder durch die Fluten. Darunter ein 11-jähriger Junge, der beim Schwimmen vor dem Haus ertrunken ist. Ausserdem sind 110 Schulen wegen den Fluten geschlossen.


30.03.2011 – Thailand: 13000 Touristen auf Koh Samui gestrandet – 800 Liter Regen pro Quadratmeter – Deutsche Reiseveranstalter sagen Flüge bis 5. April ab

30. März 2011

Soeben kam eine Reportage auf RTL2 über die Unwetter und Überschwemmungen im Süden von Thailand. Die Unwetterfront „La Nina“ bringt weiterhin kühle Luft in die Region, welche dann mit den warmen Luftmassen kombiniert die massiven Stürme und Regenfälle auslöst. Laut Angaben von RTL2 fielen in 3 Tagen bis zu 800 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist die Jahresregenmenge für Deutschland oder Schweiz oder Österreich.

Die offiziellen Stellen sprechen von insgesamt 21 Toten durch die Überschwemmungen im Süden von Thailand. Bus- und Zugverbindungen sind unterbrochen. Flughäfen sind nur sporadisch geöffnet. Das Auswärtige Amt in Berlin teilte mit, Bangkok Airways und Thai Airways setzten Sonderflüge ein, um gestrandete Touristen abzuholen. Auch deutsche Urlauber seien betroffen.

Thailand: Touristen in Unwettern
(Quelle: kurier.at)

Die Thailändische Marine hat damit begonnen gestrandete Urlauber von den Inseln Koh Tao und Koh Phangan zu evakuieren. Nach eigenen Angaben sind es bisher 400 Personen, die mit Schlauchbooten der Marine nach Koh Samui verbracht wurden.

Nach Aussage von RTL2 sitzen derzeit durch die mitunter längere Sperrung des Airports auf Koh Samui bis zu 13 000 Urlauber fest. Die Insel kann nur angeflogen werden, wenn die Unwetter abflauen. Das ist bei einem 2 stündige Flug für die Fluggesellschaften schwer einschätzbar, worauf zahlreiche Flüge von Bangkok und anderen Destinationen gestrichen werden oder stark verspätet ankommen. Wie gestern berichtet musste eine Maschine der Bangkok Airways den Flug abbrechen und nach Bangkok zurückkehren.

Das Video zeigt die aktuelle Situation in Nathon – der Provinzhauptstadt von Koh Samui

Währenddessen sagen zwei Deutsche Reiseveranstalter Thailand-Reisen ab: Wegen den Überschwemmungen auf Koh Samui müssen Kunden von TUI Deutschland und Thomas Cook (Neckermann) bis 5. April umbuchen. Kunden könnten ihre Reisen kostenlos umbuchen. TUI hat derzeit rund 400 Gäste auf der Insel, Cook rund 115. „Es gibt einige, die auf ihren Abflug warten“, sagte die TUI-Sprecherin. Der Flughafen auf der Insel werde jedoch immer wieder geschlossen, so dass Maschinen nur sporadisch starten könnten.

Bei den Schweizer Reiseveranstalter sieht es ähnlich aus. Noch werden keine Reisen abgesagt. 10 Urlauber von Hotelplan Suisse sitzen auf Koh Samui fest. TUI Suisse hat rund ein Dutzend Gäste auf Koh Samui und Koh Phangan. Von Kuoni sind lediglich 4 Schweizer Urlauber betroffen. Hotelplan Suisse und TUI Suisse sprechen von ungefähr 80 Urlaubern, die in den nächsten Tagen von der Schweiz nach Thailand reisen sollten.

Keeping your feet dry

Weil ich gefragt worden bin, ob es sich bei dem Regen um „radioaktiven Fallout“ handelt in Thailand und man sich deshalb überlegen sollte nicht nach Thailand zu reisen. Hier kann ich die Leser beruhigen. Bei dem aktuellen Unwetter handelt es sich zwar um ein ungewöhnliches Ereignis, steht aber nicht im geringsten im Zusammenhang mit dem Atomkraftwerk-Unfall Fukushima. Asien – darunter Thailand – importiert zwar tonnenweise Meeresfrüchte und Obst aus Japan, die Behörden kontrollieren jedoch nun verstärkt die importierten Waren.


    29.03.2011 – Thailand: Marine auf dem Weg nach Koh Tao um Touristen zu helfen

    30. März 2011

    Eigentlich ist im März/April Trockenzeit in Thailand. Der Sommer beginnt – Hochsaison für Millionen von Touristen, die sich in Thailand erholen möchten. Dieses Jahr ist alles anders. Seit letzten Mittwoch regnet und stürmt es in Thailands Süden. 5 Provinzen sind zu Notstandsgebieten erklärt worden. Grossflächig liegt der Süden unter Wasser und bis zu 4 Meter hohe Wellen peitschen das sonst azurblaue glasklare Wasser auf und lassen es zu einer dunklen braunen Brühe werden. Das Ferienziel liegt fest im Griff des Tiefdruckphänomens „Nina“.

    Navy races South to aid victims

    Seit Sonntag ist der Fährverkehr zwischen Surat Thani und der Insel Koh Samui gesperrt. Auch zwischen den Inseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao gibt es keinen Fährverkehr mehr. Prekär ist die Situation für etwas mehr als 1100 Touristen und Einwohner der Nachbarinseln von Koh Samui; denn wo keine Fähre, da auch keine Verpflegung, kein Trinkwasser und: Kein Transport zum Airport auf Koh Samui.

    Letzterer ist streckenweise durch die Unwettereinwirkungen und Wasser auf der Landebahn gesperrt. Hunderte von Touristen verbrachten die Nacht am Airport. Teilweise fiel der Strom aus. Strassen und Hotels in Senken um die Ringroad sind bis einen halben Meter unter Wasser.

    Auf diesem Video ist der Pass zwischen Chaweng Noi und Lamai während der Fahrt gefilmt und zeigt im letzten Drittel einen massiven Felsabgang nach der „scharfen Rechtskurve“ beim Restaurant „The Cliff“.

    Wer sehen möchte, was „tropischer Regen“ ist, der schaut sich das obige Video an. Die Ringstrasse ist teils unpassierbar, weil einfach weggeschwemmt.

    Und so sieht es aktuell im „Fisherman Village“ bei Bophut aus.

    Hier noch ein Video aus Surat Thani. Der letzte Bus von Bangkok nach Surat Thani. Danach wurde die Strasse offiziell gesperrt.

    Nun hat die Thailändische Marine entschieden den gestrandeten Urlaubern auf Koh Phangan und Koh Tao zur Hilfe zu eilen. Sie sendete den einzigen Flugzeugträger zusammen mit zwei Fregatten aus dem Hafen von Chon Buri nach Koh Tao. Die HTMS Chakri Naruebet verliess Sattahip naval base in Chon Buri und trifft voraussichtlich heute morgen ein, um Touristen und Einwohner zu evakuieren. Offizielle liessen verlauten, dass die Navy mit kleinen Speedbooten und wenn möglich mit zwei Seahawk Helikoptern die Insel evakuieren möchte.

    Um 13:55 startete der Flug der Bangkok Airways PG103 vom Flughafen in Bangkok Suvarnabhumi Airport mit Passagieren mit Ziel Koh Samui. Jedoch konnte das Flugzeug wegen des starken Windes nicht landen und musste nach Bangkok umkehren.

    Währenddessen suspendiert zwischenzeitlich die Fluggesellschaft „Firefly“ sämtliche Flüge zwischen Subang (Kuala Lumpur) und Koh Samui wegen der Wetterverhältnisse.

    Die Wettervorhersage für die nächsten beiden Tage sieht auch noch nicht besser aus: Teils heftige Stürme mit ungewöhnlich heftigen Regenfällen werden für die südlichen Provinzen und die Südküste Thailands vorausgesagt.

    Satellitenbild Thailand Wetter

    Wettervorhersage Southern Part (East Coast):

    • Fairly widespread thundershowers with windy and isolated heavy to very heavy rain in Chumphon, Surat Thani, Nakhon Si Thammarat, Phatthalung, Songkhla, Yala, Pattani and Narathiwat.
    • Minimum temperature 19-23°C. Maximum temperature 23-26 °C.
    • Northeasterly winds 20-40 km/hr. Wave height 2-3 meters.

    Links:


    28.03.2011 – Thailand: Bilder der Überschwemmungen (Koh Samui)

    28. März 2011

    Touristen waten durch die Fluten im Aussenbereich eines Resorts auf der Ferieninsel Koh Samui, Surat Thani Province, Süd Thailand am 28. März. 2011. Sämtliche Flüge vom Airport Koh Samui wurden für Stunden gestrichen oder verspäten sich bis zu 2 Stunden.

    28.03.2011 Koh Samui Airport Flight Delay

    Auch der Fährservice von und zu den Inseln Koh Samui, Koh Phangan und Koh Tao ist ausgesetzt. Durch das Tiefdruckgebiet und die heftigen Regenfälle und Stürme mit Wellen von bis zu 4 Metern Höhe ist das Gebiet im Süden von Thailand in schwer in Mitleidenschaft gezogen. (EPA/Rungroj Yongrit)

    Thailand Flood Pictures - Koh Samui

    Foreign tourists wade through flooding water outside a hotel at the resort island of Koh Samui, Surat Thani province, southern Thailand, 28 March 2011. All flights were cancelled and ferry services to the tourist islands of Koh Samui, Phangan and Koh Tao were suspended as waves reached 4 metres high in the Gulf of Thailand due to the heavy rain persist in many areas over the south affecting about 38,000 families. EPA/RUNGROJ YONGRIT

    Koh Samui Flooding 28thMar.'11サムイ島洪水 (2)

    Picture by Soma-Samui.com

    Aktuelle Situation zwischen Mae Nam und Ban Por

    Heftige Winde und rauhe See,  sowie schwerer dauerhafter Regen kennzeichnen die letzten 5 Tage auf Koh Samui

    Links:


    20.12.2009 – Klimawandel? Ja! Saukalt: Kälterekord in Basel und Luzern

    21. Dezember 2009

    Gestern endete der Klimagipfel in Kopenhagen und heute schon der erste Erfolg: Das Klima ist deutlich kälter geworden 🙂

    Weite Teile der Schweiz haben auf Sonntag die kälteste Dezembernacht seit Jahrzehnten erlebt. Ein neuer Tiefstwert für das laufende Winterhalbjahr wurde zudem in La Brévine mit minus 34,2 Grad verzeichnet. Basel erlebte mit minus 16,0 die kälteste Dezembernacht seit 1964. Minus 16,1 Grad für Luzern bedeuteten sogar den tiefste Dezemberwert seit Messbeginn von 1931. Rekordkälte für den Dezember meldeten auch Fahy im Pruntruter Zipfel mit minus 17,4, Güttingen am Bodensee mit minus 16,4 und Rünenberg im Oberbaselbiet mit minus 16,0 Grad. Eine klirrend kalte Nacht erlebte auch das Südtessin: In Stabio fiel die Quecksilbersäule bis auf 15,4 Grad unter Null. Auch das war gemäss Gerstgrasser ein neuer Dezemberrekord in der seit 1982 geführten Messreihe.

    Aber auch international war es eisig: Minus 33 Grad wurden in Deutschlands Kälteloch am bayerische Funtensee gemessen. Zwei Frauen starben auf der Straße, ein Obdachloser erfror. Unter dem Ärmelkanal steckten 2000 Menschen fest. Bis zu 15 Stunden brauchten manche Passagiere, ehe sie in London ankamen. Vier Superschnellzüge steckten fest, ein fünfter kroch nur langsam durch die Röhre, wie ein Eurostar-Sprecher in London sagte. Als die Züge aus der eisigen trockenen Luft im Norden Frankreichs in den etwa 25 Grad warmen und feuchten Tunnel fuhren, legte der Temperatursprung die Elektrik der Lokomotiven lahm. Mitten im Weihnachtsverkehr wurde der Betrieb unter dem Ärmelkanal für den ganzen Samstag eingestellt. An den Terminals herrschte Chaos.

    Heftiger Schneefall löste auf dem Frankfurter und dem Düsseldorfer Flughafen Chaos aus. Bis zum Nachmittag seien auf Deutschlands größtem Flughafen 50 Flüge gestrichen und 15 nach Stuttgart oder München, teilweise als Folgen der Flugplanänderungen der Vortage, umgeleitet worden, sagte eine Sprecherin. Gleichzeitig landeten aber auch nach Frankfurt umgeleitete Flieger. Seit Freitag schon störe das Wetter den Flugverkehr. Am Flughafen wurde bis in die Abendstunden mit Schnee gerechnet. „Unser Winterdienst ist ohne Pause im Einsatz“.

    Der Düsseldorfer Flughafen musste wegen dichten Schneetreibens vorübergehend geschlossen werden. Seit 9.15 Uhr starteten oder landeten keine Maschinen mehr. Wann der Verkehr am drittgrößten deutschen Flughafen wieder aufgenommen wird, war zunächst unklar. Auch hier seien manche Flüge umgeleitet worden, andere wurden ganz gestrichen. Trotz des Einsatzes von 20 Räumfahrzeugen war es wegen des heftigen Schneetreibens nicht möglich gewesen, die Start- und Landebahnen von Schnee freizuhalten. Insgesamt wurden 300 Flüge umgeleitet beziehungsweise annulliert.

    In Rheinland-Pfalz wurde am frühen Morgen die tiefste Temperatur verzeichnet, die jemals dort gemessen wurde: In Dill im Hunsrück zeigten die Thermometer minus 26,1 Grad an. In Freiburg im Breisgau war es ebenfalls kälter als je zuvor: minus 22 Grad. Am vierten Advent tagsüber wurden auf Deutschlands höchstem Berg, der fast 3000 Meter hohen Zugspitze, minus 20,9 Grad gemessen – in München dagegen vergleichweise milde 6,3 Grad minus.

    Es soll zwar bald wieder wärmer werden, aber gerade kam folgender Wetteralarm bei mir auf’s Natel:
    „Stufe 2 – Starkschneefall – UR Unterland – Verkehrsbehinderungen – ab sofort bis Mo. 10 Uhr – SF Meteo“. Das wird morgen spannend in der Früh.


    25.09.2009 POD – Picture of the Day – „Über den Wolken“ oder „Wie lange fliegen wir eigentlich schon“

    25. September 2009

    Fliegen ist heute nichts mehr Aussergewöhnliches. Man fährt zum Flughafen, checkt das Gepäck ein (falls vorhanden), wandert zum Gate, setzt sich in den Flieger und nach mehr oder weniger langer Zeit in der Luft setzt der Flieger wieder zur Landung im Zielflughafen an. Die Flügel der Flugzeuge bauen so eine Brücke zwischen Abflug- und Zielort.

    Über den Wolken

    Das Fliegen besitzt mittlerweile eine gewisse Normalität – gar Leichtigkeit. Wie ein Vogel durch die Luft gleiten war Jahrtausendelang ein Traum der Menschheit. „Aviatik“ – von (lat.) Vogel abgeleitet (Avis). Dieser Traum ist noch gar nicht so lange Realität. Erst um 1900 machten sich Flugpioniere in aller Welt daran die Lüfte zu erobern. Weitläufig bekannt sind in diesem Zusammenhang Otto Lilienthal und die Gebrüder Wright.

    Mir bisher unbekannt ist der erste Konstrukteur und Pilot eines motorgetriebenen „Starrflüglers“: Der damals in Paris lebende Brasilianer Alberto Santos-Dumont. Am 12. November 1906 flog er mit der 14-bis den ersten öffentlichen und offiziellen Motorflug ohne Katapultsystem und ohne Gegenwind. Alberto Santos-Dumont gewann das Preisgeld von 1.500 Franc für den ersten Motorflug der Welt über 100 Meter. 1909 flog er mit einer Weiterentwicklung – die Demoiselle – erstmals über 55 mph (etwa 66 km/h) mit einer Flügelspannweite von 5,50 Meter.

    Der erste Schweizer: Am 28. August 1910 flog der Schweizer Armand Dufaux mit seiner Dufaux 4 von Noville/St. Gingolph rund 66 Kilometer über den Genfersee nach Genf und gewann damit einen von Perrot Duval 1909 ausgeschriebenen Preis. Armand Dufaux hatte mit dieser Pionierleistung den bislang weltweit längsten Flug über offenes Wasser gewagt und gewann das ausgelobte Preisgeld des Perrot Duval-Preises für die Überquerung des Genfersees auf seiner gesamten Länge. Mit 19 Jahren war er der jüngste Pilot der Schweiz und zusammen mit seinem Bruder Henri bedeutende Erfinder der damaligen Zeit.

    Am 28. August 2010 soll die fliegerische Pioniertat der Brüder Dufaux wiederholt und der Genfersee vom Schweizer Astronauten Claude Nicollier entlang der historischen Strecke von 1910 überflogen werden. Also sollte man sich diesen Termin dick im Kalender rot anmerken.


    09.04.2009 – Thailand/Bangkok: „Waiting for the Plane“ oder „One Stop over Samui“

    10. April 2009

    Bangkok 14:15 Uhr – das Haar sitzt. Pünktlich setzte der Flieger der Swiss Intl. Airlines etwas unsanft auf der Landebahn auf. Das „unboarding“ ging diesmal recht schnell. Im Transferbereich besorgte ich mir mein Ticket beim Schalter der Bangkok Air und mir blieb noch über eine Stunde, um mich zu verpflegen.

    Aber zuerst besorgte ich mir Sonnencreme (für 250 Baht). Auch die Steckeradapter „british standard to european standard“ (je 350 Baht) bekam ich – die brauchen wir für die elektronischen „Fliegenklatschen“, welche Mike das letzte Mal in Bangkok besorgte. Eben mit dem  britischen Stecker dran.

    Mein Mobile wählt sich nicht ein. Das ist das einzige „Problem“. Es liegt aber sicher an der „Lebara“-Karte, die ich mir auf Tipp von Jokkel besorgte. Aber „Don’t think long“ – ich bekomme für kleines Geld eine Thai-Mobile-Karte auf Samui. Auf dem Airport fand ich keinen Telefonladen. Zumindest nicht im Transferbereich – suchte aber nicht speziell danach.

    UPDATE> Die Lebarakarte funktioniert. Hat nur etwas laenger gedauert bis sich das Roaming eingestellt hat.

    Um 16:35 Uhr startet das Boarding. Somit fasse ich mich kurz. Momentan sitze ich im wirklich tollen Launch-Bereich der Bangkok Air. WiFi gibts an der Theke nachdem man den Boardingpass zeigt. Drinks, Snacks, WiFi – alles kostenlos. Beispielhafter Service!

    Stay tuned!


    Ist das deine neue Website? Melde dich an, um Administratorfunktionen zu aktivieren und diese Nachricht auszublenden.
    Anmelden