Der letzte Vulkanausbruch auf Teneriffa ist fast 127 Jahre her. Wegen der anhaltenden Schwarmbeben und der zunehmenden Besorgnis der Bevölkerung, sowie Falschmeldungen mancher Medien informierte der Insel Rat in einer Sitzung mit den 31 Gemeinden umfassend über die Situation, sowie über die Massnahmen, welche getroffen werden, um die Aktivitäten zu koordinieren.
Einen Grund zur Besorgnis sehen die Fachleute aktuell nicht. Die Beobachtungen und Messeinrichtungen wurden über die Jahrzehnte laufend ausgebaut. Die Beben sind zu gering und zu tief, um einen drohenden Ausbruch auch nur ansatzweise anzudeuten.
Am Montag, dem 18. November, jährt sich der letzte Ausbruch des Vulkans auf Teneriffa zum 115. Mal. Er ereignete sich am selben Tag im Jahr 1909 in der Region Chinyero westlich des Teide-Nationalparks, wie auf dem beigefügten Bild zu sehen ist. Der Ausbruch dauerte zehn Tage.
Aktuell gerät der Teide in den letzten Tagen aufgrund mehrerer seismischer Aktivitäten in der Region um Spaniens höchsten Berg in die regionalen, nationalen und internationalen Schlagzeilen.
In Regensburg steht beim Rathaus eine Kopie der Bronzestatue von Don Juan de Austria. Dem wohl berühmtesten Helden der Stadt aus Sicht der Spanier, weil er neben vielen anderen Erfolgen in kriegerischen Auseinandersetzungen, die Schlacht bei Lepanto über Ali Pascha gewann. Er ist aber auch der meistverachtetste Sohn der Stadt Regensburg, weil er zwar in Regensburg geboren wurde (und das noch unehelich), aber nie in seine Geburtsstadt zurückkehrte.
Das Original aus 1573 steht in Messina
Das Denkmal für Don Juan de Austria in Messina, 1572 vom Senat der Stadt in Auftrag gegeben, ist eine Bronzestatue von Andrea Calamech, die den Sieg in der Seeschlacht von Lepanto (1571) würdigt. Sie steht heute auf der Piazza dei Catalani, zeigt den Admiral in Rüstung mit dem Fuß auf dem Kopf eines besiegten Feindes und symbolisiert den Triumph der Heiligen Liga.
Ursprünglich 1573 in der Nähe des Königspalastes errichtet, wurde das Denkmal nach Zerstörungen durch Aufstände (1674-1678) und Erdbeben (1783, 1908) mehrfach versetzt, bevor es 1928 an seinen jetzigen Standort kam.
Die Statue zeigt den jungen Anführer in spanischer Rüstung, mit dem Kommandostab in der Hand. Unter seinem Fuß liegt der Kopf des osmanischen Kapitäns Müezzinzade Ali Pascha.
Seine Galeere attackierte am 07.10.1571 hob zwei weiteren Galeere geschoben direkt die Admiral Galeere von Ali Pascha. Obwohl er seiner Mannschaft befohlen hatte Ali Pascha lebend gefangen zu nehmen, um eine bessere Verhandlungsbasis wegen der Osman-Kriegen zu bekommen, stürmten etwa 200 Männer sofort nach der heftigen Kollision die Galeere. Ali Pascha wurde trotz schwerer Gegenwehr seiner Leibgarde von Musketenkugeln tödlich getroffen.
Ali Paschas Flaggschiff, die Sultana, lieferte sich ein direktes Duell mit dem Flaggschiff der Heiligen Liga, der Real, die von Don Juan de Austria kommandiert wurde.
Während des blutigen Nahkampfs an Bord der Sultana wurde Ali Pascha durch einen Schuss (vermutlich Arkebuse) am Kopf getroffen.
Entgegen dem Wunsch von Don Juan de Austria, der von der Brutalität angewidert gewesen sein soll, wurde Ali Paschas Kopf auf eine Pike gesteckt und auf dem Mast der Real zur Schau gestellt.
Ali Pascha’s Tod markierte das Ende der osmanischen Dominanz im Mittelmeer und war ein entscheidender psychologischer Moment in dieser berühmten und grössten Schlacht im Mittelmeer.
Die Kopie der Statue von Don Juan de Austria in Regensburg
Regensburg betrachtet Don Juan de Austria (geboren 1547 im Goldenen Kreuz) als berühmten, wenn auch historisch umstrittenen Sohn der Stadt. Er wird als illegitimer Sohn Kaiser Karls V. und Barbara Blombergs gesehen, der zum „Held der Christenheit“ nach der Schlacht von Lepanto aufstieg. Ein 1978 errichtetes Denkmal am Zieroldsplatz ehrt ihn, ist jedoch wegen seiner Rolle umstritten. Die Statue wurde immer wieder kritisiert, weil Don Juan auf einem „Türkenschädel“ stehe und dies heute nicht mehr in die Zeit passen würde. Der historische Blick des damals für Spanien (und Europa) wichtigen Sieges wird dabei ausgeblendet.
Im Gegensatz zur Regensburger Sicht der Dinge ist die Seeschlacht von Lepanto (1571) ist fester Bestandteil des Geschichtsunterrichts in Spanien. Da sie als einer der bedeutendsten militärischen Siege unter der Herrschaft von Philipp II. gilt, wird sie im Rahmen der spanischen Geschichte der Frühen Neuzeit behandelt
Sekundarstufe (ESO): Im Fach „Geographie und Geschichte“ wird die Schlacht meist im zweiten oder dritten Jahr thematisiert, wenn der Aufstieg und die Vorherrschaft des Spanischen Weltreichs (Monarquía Hispánica) im 16. Jahrhundert auf dem Plan stehen.
Abiturphase (Bachillerato): Im zweiten Jahr des Bachillerato ist „Geschichte Spaniens“ ein Pflichtfach. Hier wird Lepanto als entscheidender Wendepunkt im Konflikt mit dem Osmanischen Reich und zur Sicherung der christlichen Vorherrschaft im Mittelmeer gelehrt.
Kulturelle Bedeutung: Oft wird im Unterricht auch die Verbindung zu Miguel de Cervantes hergestellt. Der „Don Quijote“-Autor kämpfte in der Schlacht, wurde dort verwundet und verlor die Beweglichkeit seiner linken Hand, was ihm den Beinamen „Der Einarmige von Lepanto“ (El Manco de Lepanto) einbrachte.
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Laut einem Polizeibeamten verlor der Lkw-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, bevor er von der Straße abkam. Der Fahrer gehörte zu den Todesopfern des Unfalls, wie die Behörden auf einer Pressekonferenz bestätigten.
Es gibt keine tagesaktuelle Gesamtzahl darüber, wie viele Kubikmeter Gas (Erdgas/LNG) täglich exakt per Lkw in Europa transportiert werden. Der Transport per Lkw dient meist der Versorgung von Regionen ohne Pipeline-Anschluss oder als Kraftstoff für LNG-Tankstellen.
Basierend auf älteren Daten und Branchenschätzungen lässt sich jedoch ein Bild der Größenordnung zeichnen:
Historisches Volumen: Bereits um das Jahr 2016/2017 lieferten etwa 49.000 Lkw-Fahrten in Europa jährlich mehr als 2,1 Millionen Kubikmeter verflüssigtes Erdgas (LNG), was im gasförmigen Zustand etwa 1,2 Milliarden Kubikmeter Erdgas entsprach.
Tagesvolumen (rechnerisch): Teilt man diese Menge (1,2 Mrd. / 365 Tage), wurden damals rein rechnerisch rund 3,3 Millionen Kubikmeter (Nm³) Erdgas pro Tag per Lkw transportiert.
Aktuelle Entwicklung: Aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach LNG als Kraftstoff für den Schwerlastverkehr und der zunehmenden Nutzung für die nicht-netzgebundene Versorgung hat die Zahl der Transporte in den letzten Jahren zugenommen.
Transportkapazität: Ein typischer LNG-Tanklkw kann eine signifikante Menge an Energie transportieren, wobei die Tanks Kapazitäten von 400 bis 1.100 Litern für den Eigenverbrauch haben, aber als „Gas-Lkw“ in der Lage sind, 5.000 bis über 50.000 Liter flüssiges Gas (je nach Anlagengröße) zu liefern.
Fazit: Die Menge ist volatil und hängt stark von LNG-Importen über Terminals ab. Der Lkw-Transport ist ein wachsender, aber im Vergleich zur Pipeline-Versorgung kleinerer Teil des Gesamtgasmarktes.
Die Ureinwohner von Fuerteventura werden präzise als Majos (oder Mahos) bezeichnet, nicht als Guanchen, da sich dieser Begriff ursprünglich nur auf die Ureinwohner Teneriffas bezog. Sie waren Berber, die wahrscheinlich im 1. Jahrtausend v. Chr. einwanderten, eine neolithische Kultur ohne Metallverarbeitung führten und in einer Zweikönigsherrschaft (Maxorata und Jandía) lebten.
Das Denkmal „Mirador de Guise y Ayose“ in der Nähe von Betancuria erinnert an die letzten zwei Könige der Insel.
Die Majos verfügten über eine eigene Sprache und Schrift, die dem Berberischen ähnelten. Ihr kulturelles Erbe ist heute vor allem in der Archäologie und in einigen lokalen Bräuchen präsent. Sie lebten in Höhlen und Steinhütten, ernährten sich von Viehzucht (Ziegen, Schafe), Fischfang und Getreideanbau.
Im Jahr 1402 begann die Eroberung durch Jean de Béthencourt. Die Majos leisteten Widerstand, wurden jedoch bis 1405 weitgehend unterworfen, getauft und assimiliert.
Übrigens: Fuerteventura war früher deutlich grüner und teilweise bewaldet, bevor die Abholzung für den Kalkbrand und die Besiedlung die Insel veränderte. Historische Aufzeichnungen erwähnen Palmen, Mastixbäume, Tabaibas (Wolfsmilchgewächse), Olivenbäume und Terebinthen. Archäologische Funde belegen zudem das frühere Vorkommen von Kiefern, Weiden und Erdbeersträuchern.
Einheimische Arten (historisch & vereinzelt heute):
Angefangen hat die „Story“ damit, dass Holger und ich zum Buenavista del Norte auf Teneriffa gefahren sind. Am Ziel angekommen, zeigte ein Hinweispfeil nach rechts. Darauf stand „Arenas“!
Hier geht es zu den „Arenas“ am Buenavista del Norte auf Teneriffa
Jeder, aber auch jeder, denkt bei „Arenas“ sofort an die berühmten Stierkampfarenen. Aber wo kommt der Begriff „Arena“ eigentlich her?
Hier sind die wichtigsten Fakten zur Herkunft:
Ursprung im antiken Rom: In der römischen Antike war der Kampfplatz in Amphitheatern (wie dem Kolosseum) oder im Zirkus mit Sand bestreut.
Funktion des Sandes: Dieser Sand diente dazu, das Blut der verletzten Gladiatoren oder Tiere aufzusaugen.
Bedeutungswandel: Ursprünglich bezeichnete arena also den sandigen Boden selbst, später den gesamten, oft ovalen Kampfplatz, der von Sitzplätzen umgeben war.
Übertragene Bedeutung: Heute wird der Begriff synonym für moderne Stadien, Sportarenen oder Veranstaltungsorte verwendet, die oft gar keinen Sandboden mehr haben.
Auf Spanisch bedeutet „Arenas“ schlicht „Sand“. Die Strände heissen „Playa“ oder eben „Arenas“.
Spanish for Runaways: Vino con Dolores = Er kam mit Schmerzen! (Mütter über ihren Söhne nach der Entbindung)
Nein, es heisst nicht „Wein(trinken) mit Dolores!“
Falls Euch bei „Dolores“ eine mexikanische dunkelhaarige Schönheit in amerikanischen Western einfällt. Ja, das ist die, die mir Schmerzen kam oder ging. Die Seniorita, die sich unsterblich in den Filmhelden (John Wine) verliebt, aber ihn am Schluss nicht bekommt, erschossen wird, oder sitzengelassen wird. Und der Held mit einer Blondine in den Sonnenuntergang reitet.
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