21.02.2026 – Gas-Tanklastzug verunfallt und explodiert in Chile

21. Februar 2026

Energiewende Parade Beispiel. Warum wir weg von fossilen Energien gehen müssen und hin zu Erneuerbaren?

Bei der Explosion eines mit Flüssiggas beladenen Lastwagens in der chilenischen Hauptstadt Santiago kamen am Donnerstag mindestens vier Menschen ums Leben und 17 weitere wurden verletzt, wie die Behörden mitteilten.

Laut einem Polizeibeamten verlor der Lkw-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, bevor er von der Straße abkam. Der Fahrer gehörte zu den Todesopfern des Unfalls, wie die Behörden auf einer Pressekonferenz bestätigten.

Es gibt keine tagesaktuelle Gesamtzahl darüber, wie viele Kubikmeter Gas (Erdgas/LNG) täglich exakt per Lkw in Europa transportiert werden. Der Transport per Lkw dient meist der Versorgung von Regionen ohne Pipeline-Anschluss oder als Kraftstoff für LNG-Tankstellen.

Basierend auf älteren Daten und Branchenschätzungen lässt sich jedoch ein Bild der Größenordnung zeichnen:

  • Historisches Volumen: Bereits um das Jahr 2016/2017 lieferten etwa 49.000 Lkw-Fahrten in Europa jährlich mehr als 2,1 Millionen Kubikmeter verflüssigtes Erdgas (LNG), was im gasförmigen Zustand etwa 1,2 Milliarden Kubikmeter Erdgas entsprach.
  • Tagesvolumen (rechnerisch): Teilt man diese Menge (1,2 Mrd. / 365 Tage), wurden damals rein rechnerisch rund 3,3 Millionen Kubikmeter (Nm³) Erdgas pro Tag per Lkw transportiert.
  • Aktuelle Entwicklung: Aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach LNG als Kraftstoff für den Schwerlastverkehr und der zunehmenden Nutzung für die nicht-netzgebundene Versorgung hat die Zahl der Transporte in den letzten Jahren zugenommen.
  • Transportkapazität: Ein typischer LNG-Tanklkw kann eine signifikante Menge an Energie transportieren, wobei die Tanks Kapazitäten von 400 bis 1.100 Litern für den Eigenverbrauch haben, aber als „Gas-Lkw“ in der Lage sind, 5.000 bis über 50.000 Liter flüssiges Gas (je nach Anlagengröße) zu liefern. 

Fazit: Die Menge ist volatil und hängt stark von LNG-Importen über Terminals ab. Der Lkw-Transport ist ein wachsender, aber im Vergleich zur Pipeline-Versorgung kleinerer Teil des Gesamtgasmarktes. 


21.02.2026 – Reyes de Guanches

21. Februar 2026

Die Ureinwohner von Fuerteventura werden präzise als Majos (oder Mahos) bezeichnet, nicht als Guanchen, da sich dieser Begriff ursprünglich nur auf die Ureinwohner Teneriffas bezog. Sie waren Berber, die wahrscheinlich im 1. Jahrtausend v. Chr. einwanderten, eine neolithische Kultur ohne Metallverarbeitung führten und in einer Zweikönigsherrschaft (Maxorata und Jandía) lebten. 

Das Denkmal „Mirador de Guise y Ayose“ in der Nähe von Betancuria erinnert an die letzten zwei Könige der Insel.

Die Majos verfügten über eine eigene Sprache und Schrift, die dem Berberischen ähnelten. Ihr kulturelles Erbe ist heute vor allem in der Archäologie und in einigen lokalen Bräuchen präsent. Sie lebten in Höhlen und Steinhütten, ernährten sich von Viehzucht (Ziegen, Schafe), Fischfang und Getreideanbau.

Im Jahr 1402 begann die Eroberung durch Jean de Béthencourt. Die Majos leisteten Widerstand, wurden jedoch bis 1405 weitgehend unterworfen, getauft und assimiliert.

Übrigens: Fuerteventura war früher deutlich grüner und teilweise bewaldet, bevor die Abholzung für den Kalkbrand und die Besiedlung die Insel veränderte. Historische Aufzeichnungen erwähnen Palmen, Mastixbäume, Tabaibas (Wolfsmilchgewächse), Olivenbäume und Terebinthen. Archäologische Funde belegen zudem das frühere Vorkommen von Kiefern, Weiden und Erdbeersträuchern.


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