30.12.2025 – Puerto de la Cruz – Lago Martinez – Hotel Vallemar – Restaurante Tropical

30. Dezember 2025

Heute wieder mal den Rechner eingeschaltet. Nach dem Frühstück in der Panaderia. Fehler. Erst um 14 Uhr schaltete ich den Laptop aus. Seit gestern blendendes Wetter. Also Badesachen gepackt und ab ins Lago Martianez. Es war voller, als sonst. Ich muss noch etwas über das Lago schreiben bei Gelegenheit. Ein Bad mit Geschichte.

Der Teide und seine weisse Kappe leuchtete über die Insel, wie ein Leuchtturm. Unfassbar. Man kann hier von Meereshöhe und 20 Grad auf 3571 Meter, Schnee und -6 Grad an einem Tag hochfahren. Steth noch auf der TODO Liste.

Um 17:30 Uhr schoss ich die letzten beiden Fotos vom Lago Martianez im angehenden Sonnenuntergang. Dann packte ich meine Sachen und lief rüber zum Hotel Vallemar. Alle Tische auf der Dachterrasse besetzt. Somit ging ich ins Appartment zum Umziehen.

Von dort aus schlenderte ich ins Restaurant Tropical. Gestern war ich mit Desmond schon da und Anfang des Urlaubs mit Elisabeth. Kanarische Küche. Guter Fisch. Leckerer Wein.

Gegen 19 Uhr kamen dann Holger und Annette nach. Jetzt wird erst mal gegessen.


28.12.2025 – Tenerife – Las Galletas – Restaurante La Gaviota

28. Dezember 2025

Ich komme von der Costa Adeje zurück. Es hat sich viel geändert. Ständig wird dort gebaut. Vom Lavaberg runter bis direkt zum Strand. Der ist genauso künstlich mit Sand aufgeschüttet, wie auch der angedeutete südliche Flair der Architektur. Ständig werden neue Viertel erschlossen, Grundstücke ausgebaggert, Strassen geteert, neue Einkaufszentren hochgezogen, Restaurants, Shops, Minimarket, Hotels, Kreisel, Autobahnen. Nichts ist echt.

Playa de la Enramada

Alles ist mit allen anderen künstlichen Urlaubsorten auswechselbar. Man kann dort Wochen verbringen ohne je die Gemeindegrenzen zu verlassen. Wenn man es mag. Zum Baden geht man in den Siam Park. Ein gigantischer Wasser-/Rutachen-/Erlebnispark. Das ist Teneriffa’s Süden rund um Las Americas und Los Cristianos. Da muss ich nicht hin.

Playa de la Emramada

Nach 10 Minuten am Strand packte ich meine Sachen und fuhr die 15 Minuten nach Las Galletas zurück. Auf der Fahrt sah ich mich schon im „La Gaviota“ sitzen und entweder Muscheln oder Fischsuppe geniessen. Dazu ein trockener Weisswein von den Kanaren.

Muscheln im „La Gaviota“ in Las Galletas

Las Galletas ist gewachsen. Hier hat es noch Fischer und deren kleine Flächen Häuser direkt am Meer. Der Hafen ist weltbekannt. Von hier aus starten die Atlantik-Überquerer. Last Stop before America. Einen künstlichen Sandstrand hat es hier nicht. Nur kleine Lavastrände. Ohne hippe, laute Strandbar mit Selfie-Schaukel. Es hat nur ein grosses Hotel. Aus den 70ern. Die „Piscina“ ist wieder offen. Sie befüllt sich bei Tide mit Meerwasser. In der Innenstadt Fußgängerzone laufen Kinder. Die Spanier sitzen am Sonntag vor der Bar oder dem Café und plaudern. Beim Bier, Kaffee, Wein, Cola. Touristen findet man hier auch. Aber es ist ein ganz anderes Zahlenverhältnis.

Playa beim „La Gaviota“ in Las Galletas

Also Psssst! Kommt nicht her! Geht nach Los Cristianos oder Las Americas. Am besten All-Incl. Bleibt im Hotel. Esst im Hotel. Springt in den Hotelpool. Geht zum Hotelstrand. Bucht auch die Ausflüge dort bei der Reiseleitung zu den TripAdvisor Top 10 Locations von Teneriffa. Fotografiert die gleichen Bilder, wie Millionen vor Euch. Kommt nicht hierher!

Kommt nicht hierher. Prost!

17.07.2025 – Nach Fredl Fesl’s „Aller Anfang ist schwer“

17. Juli 2025

10 Meter san scho g’schafft!! War ich heute das erste Mal mit „den Steckerl“ unterwegs. Und zwar den Berg rauf. Oben angekommen, belohnte ich mich mit einem Glaserl „Blanc de Noir“ und a Wasser!

Auch eine Hochzeitsgesellschaft war im Garten anwesend und ich überlegte ernsthaft die Braut über die möglichen Komplikationen aufzuklären. Man kann hier übrigens auch sehr gut Essen. Mittags und abends.

Runter ging es übrigens auch wieder. Etwas schneller.

Gasthaus Schlosshalde

https://www.moersburg-winterthur.ch/site/


21.05.2025 – Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Das ungleiche Paar. 1530. Wittenberg

21. Mai 2025

Der verliebte Greis wird Opfer einer jungen Frau. Durchtrieben blickt sie zum Betrachter und macht ihn zum Komplizen. Das Thema des „Ungleichen Paares“ wurde in vielen Varianten dargestellt. Es ermahnte den Betrachter zur Beherrschung seiner Triebe.

Das Thema der „Buhlschaft“ erfreute sich seit dem 15. Jahrh. großer Beliebtheit; eine andere Quelle des „ungleichen Paares“ bildete die variationsreiche Darstellung des „Liebesnarren“, wie er in Liebesgärten und Freudenhäusern sich findet. Auch Hans Baldung Grien behandelte z.B. das Thema: (1) Kupferstich 1507 (vgl. Matthias Mende: Hans Baldung Grien. Das graphische Werk. Vollständiger Bildkatalog der Einzelholzschnitte, Buchillustrationen und Kupferstiche. Unterschneidheim 1978, Nr. 547 und Abb.), (2) Gemälde 1527 und 1528 (Liverpool, Walker Art Gallery, und Karlsruhe, Staatliche Kunsthalle; vgl. von der Osten 1983: Baldung, Kat.Nr. 61, 62, Tf. 133, 134). Cranach hat dem Thema des ungleichen Paares eine Vielzahl von Varianten abgewonnen, im Ausnahmefall auch die liebestolle Alte mit dem jungen Burschen gemalt (Budapest, Museum der bildenden Künste, Inv. Nr. 137; vgl. Friedländer u. Rosenberg 1932, Nr. 131; 1979, Nr. 154 jeweils mit Abb.). Gm 218 liegt allerdings eine konkrete Anekdote, überliefert als Deckfarbenmalerei mit der Darstellung des sog. Tucherschen Münzorakels zugrunde (Bild und Text im Pfinzingschen Geschlechterbuch aus den Jahren um 1620, Bl. 11 (Frhr. v. Hallersche Familienstiftung, Pfinzing-Archiv GB 437, Nürnberg-Großgründlach; s. auch: Georg Frhr. v. Kreß: Aus einem Pfinzing’schen Geschlechtsbuche. In: Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg, Bd. 4, 1882, S. 212-214 und weitere Lit.-Angaben bei Löcher 1997, S. 142). Dementsprechend gibt das Oettingen-Wallersteinische Grundbuch das ungleiche Paar als Darstellung des Bürgermeisters Tucher von Nürnberg und seiner Magd aus. Es heißt dort, die Verwandschaft hätte das Bild ihm zum Spott malen lassen und damit erreicht, daß er die Magd heiratet.

https://objektkatalog.gnm.de/wisski/navigate/9704/view


04.05.2025 – Santa Cruz – Mercado de Nostra Senora de Africa

4. Mai 2025

Der „sagenumwobene“ zweietagige Markt in Santa Cruz. Heute ist Muttertag. An den vielen Blumenständen bildeten sich lange Schlangen. Wir durchwanderten den Fischmarkt im Untergeschoss. Und blieben dann in einem Laden hängen, von dessen Decke unzählige Schinken hingen.

Wir bestellten einen gemischten Schinken/Käseteller und Weisswein. Dann sogen wir die geschäftige Atmosphäre inmitten vielstimmigen Diskussionen ein. Ein kulinarischer Traum.


22.12.2024 – Teneriffa: Buenavista del Norte und Restaurant „El Burago“.

23. Dezember 2024

Heute bin ich von Puerto de la Cruz zu einem meiner Lieblings-Spots gefahren. Nicht weitersagen. Es war sehr gemütlich. Und ich bin nach einem Glas Weisswein einfach geblieben und habe eine feine Fischsuppe gegessen. Sehr lecker.

Aber von Vorne erzählt. Heute hatte es abwechselnd Regen und Sonne. Am Teide soll es in der Nacht geschneit haben. So war es dann morgens bei 16 Grad recht gemütlich.

Da es auch schön windig war, durfte man annehmen, dass es ausreichend Wellen haben wird. Also machte ich nach dem Frühstück einen kleinem Rundgang.

Dann ging ich im Supermarkt ums Eck zum Einkaufen. Danach ins Hotel zur Siesta.

Zum Café con Leche kam die Sonne raus.

Dann machte ich mich mit dem Auto auf den Weg nach Buenavista del Norte. Auf dem Weg dorthin hielt ich an einer Tankstelle, die mir schon oft wegen der Lage aufgefallen ist. Cafeteria el Mirador.

Ich blieb und genoss die Aussicht auf das Meer zusammen mit einem Café con Leche. Dann fuhr ich weiter und durch Garachico umd drehte ein Video vom Mirador del Emigrantes aus. Wo ist das eigentlich geblieben?

Nach dem kurzen Halt ging es weiter nac Los Silos und nach Buenavista del Norte.

Zuerst sass ich vor dem Restaurant El Burago auf der Terrasse, bestellte einen Weisswein und genoss Sonne und Wellen.

Dann fing es zu regnen an und ich flüchtete ins Innere des schönen Restaurants, durch das tatsächlich wieder ein kleiner Bach floss. Im Aquarium entdeckte ich drei grosse Lobster.

Also, wenn es regnete, dann kann ich mir auch eine Fischsuppe bestellen. Umd die kam in gewohnter Manier in der Terrine und wurde mir in den Teller serviert.


10.10.2024 – Kulinarisches Business WE in Regensburg

10. Oktober 2024

Am Freitag zuerst „25-Jahr-Feier TAPKO Technologies GmbH“ bei der SG Walhalla. Danach mit Freunden und Kunden zum Sightseeing in die Altstadt und zum Abendessen in den Kneitinger Mutterhaus. Absacker im Olle Gaffel Regensburg
Danach zum „Grauen Panther“ ins Zarap Zap Zap bis um 2 Uhr.

Grauer Panther im ZAP – Party, wie damals!

Am Samstag in der Früh Kundentermin in der Firma. Dann gemeinsames Mittagessen (Schweinebraten und Kaiserschmarrn) in der Hubertushöhe Regensburg. Kurzes Ausruhen, dann mit den Kunden zum Abendessen „Unter der Linde“. Danach ins „Irish Harp“ mit LiveMusic.

Sonntag totales Ausschlafen und ganztägiges Ausruhen! (Wäschewaschen, Saubermachen, kurz am Laptop, Packen).

Montag (heute) vormittags Treffen mit Claudia im Il Mercato – Regensburg West. Danach ab zum Bahnhof zurück nach Winterthur.

Mittwoch 16.10. geht es wieder nach Regensburg. Bis 25.10.2024.


13.07.2024 – Die Orgel im Regensburger Dom St. Peter

13. August 2024

Im Regensburger Dom hängt die mit 18 Metern grösste und mit 37 Tonnen schwerste Kirchenorgel der Welt. Eben: Weltrekord! (Die grösste stehende Orgel befindet sich im benachbarten Passau)

Der Regensburger Dom gehört neben dem Kölner Dom zu den bedeutendsten gotischen Kathedralen in Deutschland. Er entstand in Nachfolge eines romanischen Doms, der jedoch abbrannte und von dem noch ein Turm (Eselsturm) erhalten ist.

Nachdem der alte Dom infolge von Bränden in den Jahren 1272 und 1273 endgültig zerstört worden war, wurde im Jahr 1275 mit einem Neubau begonnen. Ab 1450 war das Gebäude überdacht und nutzbar.

Die grösste hängende Domorgel der Welt

Die Vervollständigung der beiden Türme und Turmhelme erfolgte zwischen 1859 und 1869 finanziert durch König Ludwig den I. von Bayern, der in diesem Zeitraum auch die Walhalla umd die Befreiungshalle bauen liess.

Über 700 Jahre hat es gedauert, bis der Dom eine ihm angemessene Orgel erhielt. Bis dahin war es vor allem eine Orgel, welche im Chorraum stad und die Regensburger Domspatzen, die mit ihrem Gesang die lange Geschichte der Musica Sac­ra am Regensburger Dom geschrieben haben. Gebaut wurde sie in jahrelanger Arbeit von der vorarlberger Firma Rieger Orgelbau

Die Bauzeit dauerte 7 Monate. Bischof Gerhard Ludwig Müller weihte die 1,7 Millionen Euro teure Orgel am 21.11.2009 bei einem Vespergottesdient ein. Die Orgel hängt an einer in 35 Metern unter dem Dachstuhl nachträglich montierten Stahlkonstruktion an nur zwei 3 Zentimeter dicken Stahlseilen.

Der Spieltisch (ca. 15 m über dem Boden) ist zugänglich über einen Aufzug, der frei hängend an vier Seilen auf den Boden des Kirchenschiffs abgesenkt werden kann.

Termine der Orgelkonzerte

https://domplatz-5.de/dom/domorgel/


08.08.2024 – Die historische Geschichte des Neupfarrplatz Regensburg

8. August 2024

Am Neupfarrplatz wurde die bisher größte archäologische Grabung in der Regensburger Innenstadt durchgeführt. Dabei traten die einzigartigen, historischen Schichtungen der Stadtentwicklung zutage.

Der Querschnitt reicht von Fundamenten römischer Häuser über eindrucksvolle Keller des mittelalterlichen jüdischen Viertels samt Synagoge bis zu einem Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg.

Ein Teil des Grabungsareals wurde, ergänzt durch Fundstücke, dauerhaft zugänglich gemacht. In einer Online-Führung nimmt Sie Matthias Freitag, Historiker und Stadtführer, mit durch die verschlossenen Räume. Denn: Zugang nur mit Führung!

Das jüdische Viertel aus Stein stammt aus dem 13. Jahrhundert. Es gibt jedoch bereits schriftliche Dokumente, in welchen die Siedlung im 11. Jahrhundert begann. Allerdings baute man damals noch nicht aus Stein, sondern aus Holz. 1519 werden die Juden aus Regensburg vertrieben und das Viertel zerstört. Mehr im Video.


03.12.2023 – Rückfahrt Nürnberg nach Regensburg.

4. Dezember 2023

Frühstück fiel aus im Novina Hotel Nürnberg. Ich fuhr direkt durch die verschneite Landschaft nach Regensburg. Dort werde ich eine Woche bleiben. Ab Donnerstag findet das „20. Traditionelle Wellness WE“ statt.

Zuerst brachte ich die Wäsche in Mam’s Wohnung zum Waschen. Dann ging ich in den nahen „Bischofshof“ zum Mittagessen. Ich bestellte einen Räucherlachs-Salat und eine Kleine Pfannkuchensuppe. Anschliessend kam die Wäsche in den Trockner und ich fuhr zum Laden nach Harting auf einen Kaffee Latte.

Danach holte ich Claudia ab und wir fuhren zurück zu Mam’s Wohnung, um die Wäsche einzupacken. Anschliessend ging es zu ihrem Sohn Bernhard. Es gab eine Adventsparty mit Knackersemmel und Bier. Dazu Handball im Fersehen und Handball im Wohnzimmer by the Kids.

Anschliessend fuhren wir in die Innenstadt zum Einchecken im Hotel. Diesmal hatte ich das „Hotel Goldene Kreuz“ geschossen. Hier logierte Kaiser Kar der V. während der Reichstage. 1546 schwängerte er dabei das leichte Mädchen Barbara Blomberg.

In diesem Haus von alter Art
Hat offt geruet nach langer fahrt
Herr KAYSER CARL DER FÜNFFT genandt
In aller Welt gar wohl bekannt

Der hat auch hie zu gueter stundt
Geküsset einer jungfraw mundt
Dann draus erwuchs dem Vatter gleich
Der DON JUAN VON OESTERREICH

Der bei LEPANTO in der Schlacht
Vernichtet hat der Türckhen Macht
Der HERR vergellts ihm allezeit
So ietzt wie auch in Ewigkeit

Tjaja. So ist das. Heiliger Boden. Nach dem Einchecken in eine Suite im Hotel, wanderten Claudia und ich durch die Regensburger Weihnachtsmärkte. Am Neupfarrplatz besorgten wir uns einen Glühwein und trafen prompt einen alten Kumpel.

An die Regensburger: Dort, an der Bühne, treffen wir uns dann am kommenden Samstag um 15 Uhr.

Zum Aufwärmen wandernten wir leicht fröstelnd zum „Olle Gaffel“ und ich bestellte etwas „Warmes“: Ein Bier nicht aus dem Kühlschrank. Und für das Herz den sehr guten Nussschnapps. Das und die Heizung auf der wir sassen, erwärmten uns in kurzer Zeit.

Nachdem Augsburg das Bundesligaspiel gegen Frankfurt gewann, mussten wir wieder in die Kälte. Real -4 Grad. Gefühlt -10 Grad. Ich will Sommer!! Aber ich hatte nicht weit. Nur ein paar Meter zum Hotel am Haidplatz. Claudia hingegen wartete 30 Minuten auf den Bus. Taxi gab es keines. Brrrr. Zu kalt.

Zur Kalorien Aufnahme:
Räucherlachs-Salat (180kcal)
Pfannkuchen-Suppe (240kcal)
Weissweinschorle (120kcal)
2 Bier (430kcal)
2 Nussschnapps (400kcal)
Summe: 1370 kcal

Zum Kalorien Verbrauch:
100 Aktivminuten / 9.600 Schritte / 6.35km / 2535kcal

Die Waage liegt im Kofferraum. Ich hab mich noch nicht gewogen.

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Mario Michael

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