18.06.2026 – Hitzefrei ab 16:30 Uhr

18. Juni 2026

Und ab in die Badi! Bei 35 Grad. Ausserdem kann ich mit dem Sportpass überall und jederzeit rein. In Winterthur. Nach den ersten zwei Bahnen im Wasser gibt es direkt Vegetable Red Curry! Ja, wie haben Thai-Verpflegung in der Badi Rickenbach. Lecker!


12.06.2026 – Rezepte: Vollkorn-Mischbrot

12. Juni 2026

„Mein Brot“ ist mir ausgegangen. Also habe ich während das Eröffnungsspiel der Fussball WM in México lief ein neues Brot gebacken. Diesmal mit Haferflocken, Roggenvollkornmehl, Dinkelvollkornmehl und neu Buchweizen!

Zutaten:

  • 200 Gramm Haferflocken
  • 200 Gramm Roggenvollkornmehl
  • 100 Gramm Dinkelvollkornmehl
  • 50 Gramm Buchweizenflocken
  • 3 EL Kümmel
  • 2 Päckchen Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 250ml lauwarmes Wasser

Alles, bis auf das Wasser, in den Rührtopf geben, umrühren. Dann erst das Wasser dazugeben und etwa 5 Minuten mit der Knetmaschine Rühren lassen, bis der Teig gleichmäßig klebt und einen Klumpen ergibt.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Form geben und zugedeckt mindestens 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt.

Danach den Teig samt Form in den Ofen geben. 50 Minuten bei 180 Grad, dann Brot aus der Form stürzen und weitere 40 Minuten bei 180 Grad backen lassen.

Fertig. Riecht beim Backen schon super. Und schmeckt super. 😎👍


11.06.2026 – Rezepte: Bananeneis (fast) ohne Zucker

11. Juni 2026

Was macht man mit überreifen Bananen? Manchmal kann man sie gar nicht so schnell essen, wie sie braun werden. Wie wäre es mit Bananeneis?

Vor ein paar Tagen experimentierte ich schon mit „Erdbeereis“. Aber da wurde die Sahne zu Butter. In Sekunden. Die Sahne wollte nicht steif werden. Nicht ums Verrecken. Also besorgte ich mir heute „Sahne in der Sprühflasche“, also Sprühsahne. Dann hab ich den Ärger einfach nicht.

Bananen in Scheiben

Ja, man bräuchte eine Eismaschine. Aber dann steht noch so ein Ding 360 Tage irgendwo rum oder nimmt Platz im Schrank weg. Und ich reduziere doch gerade „Material“. Nein! Nein, es geht auch „anders“. Nur die Masse darf nicht auskristallisieren und hart werden. Also..

Zutaten:

  • 4 Bananen
  • 3 Eigelb
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Zitronensaft
  • Etwas Salz
  • Etwas Zimt
  • Sprühsahne 150 Gramm

Zuerst die Bananen enthäuten und in Scheiben schneiden. Dann mit dem Stabmixer zu Muß verarbeiten. Dabei kommen schon Luftblasen in die Masse.

Bananen werden mit Eigelb, Zitronensaft, Honig, Zimt, Salz zu Bananen-Creme

Dann gibt man die 3 Eigelb, den Honig, Zitronensaft, Salz und Zimt in die Rührschüssel. Salz? Jahaaa! Salz verstärkt die Süsse! Das Eigelb besteht enthält Licithin und ist bei Eiscreme entscheidend für die Textur/Cremigkeit. Der Zitronensaft verhindert, dass die Bananenmasse braun wird. Die Masse etwa 3 Minuten mit den Stabmixer bearbeiten.

Auf die Bananen-Creme kommt Sprühsahne.

Danach kommt die Sprühsahne ins Spiel. Wie wiegt man 150 Gramm ab? Mit Hirn! Volle Flasche abwiegen. Dann Sahne raussprühen und immer wieder wiegen, bis 150 Gramm aus der Flasche raus sind.

Schön locker und „fluffig“ von Hand verrühren.

Die Sahne mit einem Rührlöffel unter die Bananen Masse heben, bis die Masse gleichmäßig cremig aussieht.

Die Bananen-Eis-Masse in einen Behälter füllen. Man sieht, wie schön steif sie wird.

Zum Schluss die Eiscrem-Rohmasse in einen Behälter geben und ab damit ins Eisfach des Kühlschranks.

Der Rest kommt in einen Eiswürfelbehälter zum Probieren.

Ich hatte noch Bananen-Creme übrig und füllte einen Eiswürfelbehälter. Den Rest verarbeitete ich mit Joghurt und etwas kaltem Wasser zu einem Belohnumgsdrink.

Lecker!! Und ohne raffinierten Zucker. Wer will, kann auch den Honig weglassen. Die Bananen sind genug süss.

Leider habe ich keinen Eisportionierer. Aber man sieht auch mit dem Löffel, wie cremig das Eis ist. Und eben nicht fest!

Das klappt übrigens mit fast allen Früchten. Demnächst probiere ich mal Apfeleis. Äpfel hab ich auch immer mal übrig.

Eine kleine Portion Eis gefällig? Aktuell ist ja Kirschsaison! KIBA! Frische Kirschen und darüber selbstgemachtes Bananeneis! Mit Sahne! Passt super!


09.06.2026 – Rezepte: Puten-Curry mir Blumenkohl-„Reis“

9. Juni 2026

Das mit dem „Blumenkohl“-Reis habe diese Woche mal irgendwo gelesen. Und ich musste das gleich mal ausprobieren. Gleich vorweg: Es handelt sich um reinen gekochten Blumenkohl als Beilage – wie Reis sonst.

Echter „Reis“ besteht zu 30% aus Kohlenhydraten und besitzt zwischen 110-130 kcal pro 100 Gramm.

Blumenkohl hingegen besteht nur aus 2-5% Kohlenhydrate! Und besitzt unschlagbare 20-25 kcal pro 100 Gramm.

Bei den Ballaststoffen liegt auch Blumenkohl mit etwa 3% vor Reis mit 0,6%!!

Kalorien & Kohlenhydrate: 300 Gramm gekochter Reis liefern rund 350-400 kcal sowie über 80 g Kohlenhydrate. Die gleiche Menge zerkleinerter „Blumenkohl-Reis“ kommt auf nur ca. 75 kcal und etwa 11 g Kohlenhydrate.

Sättigung: Die Kombination aus dem hohen Wassergehalt des Gemüses und den Fasern sorgt für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl ohne Völlegefühl.

Kurz: Abnehmen mit „All You can eat!“

Zum Rezept „Puten-Curry“:

  • Olivenöl
  • 6 Knoblauchzehen, kleingeschnitten
  • 100 Gramm Putenfleisch, geschnetzelt
  • 1 rote Paprika, gewürfelt
  • 1 Karotte, gewürfelt
  • 1 Lauchzwiebel
  • Tomatenmark und Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver
  • Currypulver oder Curcuma
  • Etwas Zitronensaft oder Balsamico-Essig.
  • Petersilie

Pfanne mit Olivenöl erhitzen, gehackten Knoblauch hinein, Putenfleisch würzen und dazugeben, aussen rund herum Paprika, Lauchzwiebeln und Karotten verteilen. Deckel drauf und etwa 10 Minuten brutzeln lassen.

Parallel einen Topf mit Wasser erhitzen, etwas Salz dazugeben. Ein Stück Blumenkohl (150 Gramm) kleinschneiden und ins kochende Wasser geben. Etwa 10 Minuten ziehen lassen. Danach absieben.

In die Pfanne Tomatenmark und Kokosmilch geben, Curry oder Curcuma Pulver, Paprikapulver und Petersilie dazugeben. Aufkochen lassen und abschmecken. Lecker. Fertig.

Auf einen Teller anrichten und schmecken lassen.


09.06.2026 – Gewicht reduzieren – Gesünder leben! 9,8%

9. Juni 2026

Heute habe ich das nächste Ziel erreicht.

Stabil unter 58 Kilo und erstmals unter 10% Fettanteil!!

Rückblick:

Gestartet bin ich im September 2023 mit 70,5 Kilo und 19,5% Körperfettanteil. Das ergab 13.75 Kilo reines Fett.

Heute erreichete ich nur mit reiner Ernährungsumstellung und wirklich noch viel zu wenig Bewegung 57,4 Kilo und 9,8% Körperfettanteil. Ergibt nur noch 5,62 Kilo Fett im Körper.

Über 8 Kilo Fett losgeworden! 18 Pfund Fett entsprechen etwa 8,2 Kilogramm Körperfett und haben ein riesiges Volumen von rund 9 Litern. Da Fett eine sehr geringe Dichte hat, sieht diese Menge nach erstaunlich viel aus. Man kann sich das optisch wie neun volle Milchtüten vorstellen, die nebeneinander auf dem Tisch stehen, oder wie ein riesiger, wabbeliger Klumpen. [1, 2] Unvorstellbar!

Der Bauchumfang ist von 100cm auf unter 80cm. Das nächste Ziel ist in meine Lederfransen-Jeans reinzupassen. Unter 78cm Bauchumfang.


07.06.2026 – Gesundheit: Ruhepuls bis 42 Schläge?

7. Juni 2026

Meine Fitbit Versa 3 habe ich zusammen mit der Fitbit Aria Waage gleich zu Beginn meiner „Fitness-Bemühungen“ im Rahmen der Abnehmchallenge mit Mario gekauft. Allerdings Verträge ich weder das Original armband in Plastik, wie auch die von mir nachbestellten Lederarmbänder auf meiner empfindlichen Haut.

Das neue federleichte Nylon armband f<R die Fitbit Aria 3

Jetzt habe ich es mal mit Nylongewebe-Armbändern versucht und diese beim „Grossen A“ bestellt. Dieses Armband passt bisher. Und man spürt die Uhr auf dem Arm vom Gewicht her nicht mehr. Und zwar so, dass ich die Uhr sogar über Nacht trage. 

Puls bis 41 in Ruhe

Generell hätte ich festgestellt, dass ich einen sehr tiefen Ruhepuls von 50 Schlägen in Ruhe hatte. Durch mein Verlieren an Gewicht scheint sich nicht nur mein Blutdruck zu reduzieren, sondern auch der Ruhepuls. Bis runter auf 41 Schläge. Muss mal bei Gelegenheit mit meiner Ärztin sprechen, wie sich das verhält.

Seit 2020 besitze ich die Fitbit Versa 3. Aber ich hatte die Fitbit nachts in der Zeit nicht getragen. Somit war der Ruhepuls um die 55-57 Schläge. Jetzt fällt er im Schnitt auf 53. Speziell deshalb, weil ich mit den angenehmen Nylon die Uhr auch nachts tragen kann.


06.06.2026 – Gewicht reduzieren – Gewicht halten!

6. Juni 2026

Das mit dem „Gewicht halten“ klappt seit der Ernährungsumstellung ohne Probleme. Ich darf so viel Salat und Gemüse in jeglicher Art und Zubereitung essen, wie ich will und so oft ich will.

Zudem stelle ich jetzt zusätzlich von Kohlehydrate auf Proteine um. Wie immer bedeutet das nicht „total“, sondern „sinnvoll“! Zum Beispiel hatte ich gerade eine Lauch/Karotten-Suppe mit Vollkornreis und „meinem Brot“ (eine Scheibe). In Brot und Reis sind Kohlehydrate enthalten. Aber eben in Vollkorn-Form mit viel Verdauungsmaterial. Unschädlich also.

Nach einem Teller bin ich pappsatt und möchte mich eigentlich nicht mehr bewegen. Aber es geht gleich ins „Ölfleck“ zu „20 Jahre Bonie Maronie“. Das wird sicher wieder lustig!

Aktuell stehe ich immer noch bei 58 Kilogramm. Bei 163cm Grösse und 59 Jahre. Mein Körperfettanteil liegt bei 10,2%. Tendenz fallend. Einstellig wäre toll. 5% mein Traum.

Nun unterstütze ich das Halten des Gewichts mit Aufbau von Muskelmasse. Nichts Verrücktes. Einfach Zuhause Übungen mit und ohne Hanteln machen. Und möglichst viel laufen, also gehen. Möglichst ausser Haus. Wenn das Wetter passt, dann gehe ich in unsere Badi. Dazu habe ich mir eine Saisonkarte gekauft.

Jede Bewegung ist gute Bewegung!

Mein Bauchumfang (Taille) ist insgesamt von 98cm auf 80cm runter. Da geht noch was. Ich will in meine schwarze Fransen-Lederhose passen! Noch 3-4 cm to go!


05.06.2026 – Rezept: Proteinriegel selbst gemacht!

5. Juni 2026

Die stärkste Praline seit es Arnold Schwarzenegger gibt!

Ab und zu möchte ich mal „schnell“ etwas Naschen. Sonst nehme ich einen Apfel oder esse eine Banane. Fertige Industrie-Lebensmittel kaufe ich grundsätzlich nicht (mehr). Nur mit wenigen Ausnahmen. Heute wieder meine geliebte Breze.

Protein ist beim Abnehmen wichtig, um die Muskel Masse zu behalten. Aber Proteinriegel sind relativ teuer und gehyped. Und jeden Tag Linsensuppe essen ist auch nix.

Durch ein Video in meiner Youtube Timeline wurde ich auf ein „einfaches und schnelles“ Rezept für Energieriegel aufmerksam.

Da ich (fast) alles dazu Zuhause hatte, probierte ich das „Proteinriegel-Backen“ gleich gestern Abend aus.

Zutaten (für ca. 6–8 Riegel):

1. Die Basis: 100 g zarte Haferflocken (optional zu Mehl gemixt)

2. Der Protein-Kick: 50–60 g Proteinpulver (am besten Erdbeer- oder Vanillegeschmack)

3. Die Joghurt-Komponente: 150 g griechischer Joghurt oder Magerquark

4. Für den Fruchtgeschmack: 50 g frische, gewürfelte Erdbeeren und/oder gefriergetrocknete Erdbeeren

5. Bindung & Crunch: 1 EL Honig und 2 EL Haferflocken.

6. Zur Glasur Schokolade mit sehr hohem Kakao-Anteil und möglichst ohne Zucker.

Meine Anpassungen:

  • Erdbeeren ersetzte ich durch Rosinen
  • Ich ergänzte getrocknete Zitronenfasern aus Eigenproduktion.
  • Nüsse und Mandeln lasse ich weg, weil ich darauf allergisch war (Desensibilisierung) und weil sie mir nicht schmecken.
  • Die Varianten sind vielfältig.

Vorgehensweise:

  • Die Hälfte der Haferflocken kommen bei mir in den Bulletmixer und ich vermahle es möglichst fein.
  • Das Hafermehl kommt dann mit den Haferflocken, den klein geschnittenen Rosinen (oder Erdbeeren, Bananen, Datteln etc.) und meinen Zitronenflocken in eine Schüssel und wird gerührt.
  • Dazu kommt der Joghurt und der Esslöffel Honig.
  • Die Masse wird dann mit einer Gabel gerührt und geknetet.
  • Ist die Masse zu feucht, gibt man noch etwas Haferflocken dazu.

Die Masse wird dann in eine rechteckige Form gegeben und etwa 1cm hoch gleichmäßig verteilt. Ich hatte keine Form. Also erledigte ich das mit Backpapier und der Gabel „Phi*Daumen“. Dann kommt die Ware etwa 30 Minuten in den Kühlschrank.

Danach schnitt ich die Schokolade klein und erhitzte diese in einer Schüssel im warmen Wasserbad.

Man nimmt die Protein Masse aus dem Kühlschrank und schneidet etwa 1cm breite Streifen.

Das Bepinseln der Riegel mit einem Küchenpinsel klappt nicht. Es blieb mehr Schokolade am Pinsel, als auf den Riegeln. Besser klappt das Auftragen der Schokolade mit einem Messer.

Dann kommen die Riegel über Nacht in den Kühlschrank. Zum Frühstück hatte ich dann zwei Stück und war pappsatt!

Heute kaufte ich dann weitere Trockenfrüchte, wie Datteln, Erdbeeren und Heidelbeeren. Damit probiere ich andere Varianten aus.


20.05.2026 – Gewicht reduzieren: „Sie haben Ihr Ziel erreicht!“

20. Mai 2026

Heute stellte ich mich wieder einmal auf die Waage. Nach 10 Tagen. Und die Überraschung war gross: Ich hatte 1,4 Kilo abgenommen! In 10 Tagen! Und ich hatte die „Schallmauer“ durchbrochen: 58 Kilo. 1x kurz flammte die 57,9 im Display auf. Aber das ist jeweils immer morgens nach dem Duschen. Und da gab es noch keinen Kaffee.

Am 16. November 2025 startete ich bei 67,3 Kilogramm und BMI 25,2 (ab 25 „Übergewicht“)
Heute am 20. Mai 2026 befinde ich mich bei 58 Kilogramm und BMI 22,1 (23 gilt als „Normalgewicht“)
Hier geht es zum BMI-Rechner und zu wichtigen Informationen.

Ziel erreicht nach 7 Monaten: 58 Kilo Körpergewicht

Die „grosse Frage“: Wie habe ich das geschafft? Mit konsequenter Ernährungsumstellung! Ohne Sport. Das kommt erst wieder, wenn ich „Zeit“ habe dazu. Die Ernährung wurde komplett umgestellt auf möglichst Vegetarisch!

1. Kein Zucker mehr. Das Ergebnis kann man sehen, wenn ich kurz schwächle und Haribo esse. Kein Zucker mehr!
2. Massiven Effekt auf das Abnehmen hatte der Verzicht auf Alkohol. Viel Wasser, Kaffee. Wenn ich auswärts bin, dann gibt es mal ein alkoholfreies Weissbier. Oder ein alkoholfreies regionales Bier aus der Gegend. Alkoholfreien Wein habe ich bestellt, aber noch nicht probiert. Kommt noch.
3. Dann kein Fastfood und keine verarbeiteten Lebensmittel in jeglicher Art. McDonalds und Co, sowie Fertiggerichte sind „no-go“.
4. Kein Weissbrot mehr. Ab und zu mal eine geliebte Breze. Aber sonst kein Brot mit Weizen mehr. Ersatz: Roggenvollkorn mit Kümmel und Haferflocken. Auch bekannt unter „mein Brot„. Gestern habe ich testweise mal „Proteinbrot gebacken„. Super!
5. Kein „rotes Fleisch“. Kein Schweinefleisch mehr. Kein Rindsfleisch. Das vertrage ich eh nicht. Genauso, wie Hühnerfleisch.

Das liest sich jetzt so, als dürfte man gar nix mehr essen. Aber die Methode ist ganz einfach: Ich esse sehr viel Gemüse, Früchte und Salat! Dazu gibt es Fisch und sonstige Meeresfrüchte (ausser Garnelen, da bin ich allergisch). Das Wichtigste: Mit Gemüse, Salat und Früchten kann man so viel essen, wie man möchte! Das hat keine Auswirkungen auf das Ergebnis!

Und ich liebe Pilze! Panierte Championscheiben sind dermassen lecker! Da ich Hühnchen nicht vertrage, habe ich es heute zur Belohnung mal mit Trutenbrust versucht. In Knoblauch/Paprika. Dazu gab es ein Gemüse-Curry „sön sarf“! Super lecker.

Putensteaks mit Gemüse Curry!!

Prinzipiell esse ich nur noch etwas, wenn ich auch tatsächlich Hunger verspüre – richtig Hunger. Es gibt nichts zwischendurch. Es liegen keine Süssigkeiten rum. Es gibt kein „Essen aus Gewohnheit“. Auch keine festen Essenszeiten. Zumindest, wenn ich Zuhause bin. Bin ich mehrere Tage unterwegs, dann ist das Einhalten der selbst verfassten „Regeln“ schwieriger. Auch die Verlockungen sind grösser. Aber mit „Vegetarisch“

Entzündungshemmend! Kein Zucker. Kein Weissmehl. Das hatten wir schon. In meine Speisen kommt immer Knoblauch rein. Ausserdem verwende ich ausschliesslich Olivenöl. Stichwort „mediterrane Küche“. Petersilie ist entzündungshemmend und ich verwende ihn getrocknet oder frisch. Und Kurkuma, wie heute beim Gemüse-Curry. Ausserdem gibt es oft etwas Chilli-Pulver zum Würzen hinein – „sön sarf“! Zum Apfel mit Jogurt gibt es Zimt oben drauf. In Suppen und auch gebraten gibt es Lachs. Bei Gemüse ist Brokkoli und Blumenkohl wichtig. Und meine „Pilze“ sind ebenso gegen Entzündungen. Die Beerenzeit hat gerade begonnen. Und ich nehme für die saure Komponente in Speisen anstatt Essig nun viel mehr Zitronensaft.

Wie erwähnt esse ich viele „Früchte“. Speziell für den kleinen Hunger zwischendurch. Und am Abend gibt es oft eine Schüssel Haferflocken mit frischer Aprikose oder Apfel oder Banane oder Birne oder meine geliebten Erdbeeren. Aber dann juckt es mich erfahrungsgemäss hinterher wieder überall. Also lieber keine Erdbeeren oder gaaanz wenige.

Ich musste feststellen, dass noch zwei Dinge wichtig sind:
1. Viel Trinken und
2. Esse einen Apfel pro Tag.

Ja, beides ist in der „Abnehmwelt“ ziemlich abgedroschen und klingt mittlerweile altbacken. Da ich mit den zwei Litern Wasser pro Tag echte Probleme hatte, stellte ich mir ein Glas neben die Spüle, das immer gefüllt ist. Komme ich in der Küche vorbei, dann trinke ich einen grossen Schluck. Das Glas hat 0,3 Liter Fassungsvermögen. Also bin ich mit 2×3 Gläsern über den Tag verteilt, plus meine zwei Gläser Kaffee im „Grünen Bereich“.

Lange überlegte ich, wie ich das mit dem Apfel hinbekomme. Mittlerweile ist es Gewohnheit geworden; denn im Kühlschrank hab ich immer Äpfel. Fahre ich zum einkaufen oder zu einem Kunden, dann nehme ich einen Apfel mit für unterwegs. Habe ich einen „kleinen Hunger zwischendurch“, dann schnipple ich mir einen halben Apfel, gebe Jogurt drüber und ein paar Haferflocken. Auch spät abends vor dem Einschlafen: Wenn ich kurz vor dem Bettgehen Hunger bekomme, dann gibt’s einen halben Apfel.

Ja, ich esse Reis und sogar Nudeln. Ich probierte auch schon die Vollkornvarianten aus. Aber da ist kein Unterschied zu bemerken. Wenn, dann nehme ich ein Drittel Reis/Nudeln, ein Drittel Gemüse, ein Drittel Fisch, Pute, Pilze etc.

Und ich bin ein absoluter Suppen-Fan. Wenn ich keine Lust oder keine Zeit zum Kochen habe, dann nehme ich einen Topf mit Wasser und werfe ein paar Esslöffel getrocknete Gemüse-Schnitz hinein. Dann koche ich das 20 Minuten langsam und entweder gibt es „mein Brot“ dazu oder Reis/Nudeln. Wenn ich noch Gemüse im Kühlschrank habe, dann schneide ich natürlich frisches Gemüse rein.

Für den kleinen Hunger morgens oder abends bereite ich mir auch gerne einen Tomaten/Gurkensalat mit Mozzarella. Auch sonst gibt es mal zwischendurch in der Woche einen Blattsalat mit „irgendwas“ dazu. Zum Beispiel in Knoblauch-gerösteten Champignons.

Tja. Es gibt ausreichend Alternativen. Und die machen auch noch schlanker! Als nächstes wird die Stufe „Sportliche Aktivitäten“ aktiviert! Das Mountainbike hab ich gestern „aufgeblasen“. Es steht bereit. Das Wetter soll ja auch jetzt endlich besser werden über Pfingsten! Das wird geil!


20.06.2026 – Rezepte: Proteinbrot aus Kichererbsen und Linsen! Unfassbar!! Gut!!!

20. Mai 2026

„Brot ohne Mehl – irgenein Mehl? Geht das? Wie soll das funktionieren? Und wie schmeckt das? Und dann noch aus Kichererbsen und Linsen!? Das ist doch Gemüse!“

Das dachte ich zuerst, als mir vorgestern das Video in Youtube in der Playlist „erschien“. Man nehme Kichererbsen und Linsen und backe Brot!! Naja, Protein ist dann genug drin. Und was kommt noch rein? Und wie soll das dann „aufgehen“? Schmeckt das dann nach Linsensuppe?

Das Endergebnis wird mit Schnittlauch und Streichkäse getestet

Geht es um „Gesundes Leben“ und „Gesunde Ernährung“ stolpert man immer über drei Dinge:

  1. Weissmehl ist gar nicht gut
  2. Vollkornmehl ist besser.
  3. Proteine sind am besten!

So, und nach der Beschreibung des Videos (siehe unten) ist das Brot auch noch vegan, es ist keine Hefe drin (sondern Backpulver), es ist knusprig, glutenfrei, mehlfrei und enthält viel pflanzliches Protein. Kein Wunder bei den zwei Hauptzutaten Kichererbsen und rote Linsen.

Im Originalrezept enthält diese Zutaten:
150 gr. Linsen, über Nacht eingeweicht
150 gr. Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
80 gr. Leinsamen
Eine Prise Salz
1 TL Backpulver
Und es muss nur 1 Stunde bei 170°C backen

Linsen und Kichererbsen hatte ich vor Wochen schon mal gekauft. Daraus habe ich meine „Fleischpflanzerl ohne Fleisch“ gemacht. Da ist noch genüg übrig. Aber anstatt Leinsamen nehme ich Haferflocken. Das bringt auch etwas „Bindung“. Und es muss für den Geruch und den Geschmack Kümmel hinein! In Erinnerung an den legendären „Bäcker Schwarzer“ in Regensburg mit seinen „Schwarzer Kipferl“, der gerade nach über 130 Jahren Bestehen schliessen musste!

„Mein Rezept“ enthält demnach:
150 gr. Linsen, über Nacht eingeweicht
150 gr. Kichererbsen, über Nacht eingeweicht
60 gr. Haferflocken
4 EL Kümmel
Eine Prise Salz
1 TL Backpulver
Und bei mir muss es (warum auch immer) mindestens 90 Minuten backen bei 180 Grad!

So! Dann hab ich abends zwei kleine Schüsserl jeweils eine mit Linsen und mit Kichererbsen abgemessen und mit kalten Wasser zum Quellen hingestellt. Bis zum nächsten Morgen.

Dass das mit dem Bulletmixer nicht klappt, hatte ich schon gedacht, als ich mir das Video angesehen habe. Die Kichererbsen und die Linsen wollten nicht so recht im kleinen Behälter. Also nahm ich eine Rührschüssel, gab beides in ein Sieb und duschte die Mischung mit kaltem Wasser ab. Und dann nahm ich den Stabmixer! Und damit klappte das Zerkleinern von Linsen und Erbsen auf Anhieb!

Dann kommen die restlichen Zutaten (Haferflocken, Kümmel, Salz, Backpulver) und ich rührte mit einem weichen Rührlöffel alles gleichmässig um. Zum Schluss formte ich den Brotleib und legte ihn auf Backpapier und Blech bei 180 Grad in den Ofen, stellte den „Wecker“ auf 60 Minuten; denn dann wird das Brot gewendet und nochmal 30 Minuten gebacken. Fertig!

Nach dem Abkühlen kam der Geschmackstest: Überraschenderweise absolut lecker! Ich schnitt mir Schnittlauch und Frischkäse und probierte zwei weitere Scheiben. Sehr lecker! Unfassbar. Ohne Mehl!!