Nachdem ich das letzte Vollkornbrot bei Allnatura in Winterthur gekauft hatte und es als „seltsam geschmacklos“ empfand, nahm ich mir gestern mal wieder Zeit selbst ein Brot zu backen. Wobei ich den Teig am Abend vorbereitete und über Nacht in den Kühlschrank stellte. Erst am Morgen ging es in den Backofen.
Ich hatte noch Roggenvollkornmehl im Haus. Also suchte ich nach passenden Rezepten. Fand allerdings nur Sauerteig-Rezepte oder abenteuerliche Mehrkornrezepte. Eines sogar mit Curcuma und Zimt.
Roggenvollkornbrot mit Haferflocken und Kümmel
Eines der Rezepte enthielt einen Teigansatz mit Weizenmehl, welches bei meiner Ernährung allerdings komplett ausfällt. Ich hatte die Idee den Weizenmehlanteil durch Haferflocken zu ersetzen. Haferflocken werden als Gegenmittel für meinen Bluthochdruck empfohlen. Passt.
Zutaten:
100 Gramm Haferflocken
350 Gramm Roggenvollkornmehl
2x 7 Gramm Trockenhefe
1 EL Honig
2 EL Kümmel
1 EL Salz
1 bis 2 EL Olivenöl
Ca. 300 ml Wasser (oder Milch)
Vorgehen:
In eine kleine Schüssel kommen 100 Gramm Roggenvollkornmehl, 1 Päckchen Trockenhefe, etwas lauwarmes Wasser und 1 EL Honig. Diese Mischung wird verrührt und anschliessend zur Aktivierung der Hefe stehen gelassen, während man den Hauptteig vorbereitet.
In eine Rührschüssel kommt der Rest des Roggenvolkornmehl’s, 100 Gramm Haferflocken, 1 Päckchen Trockenhefe, 1 EL Salz, 2 EL Kümmel. Diese Bestandteile werden mit einem Löffel trocken gleichmässig vermengt.
Anschliessend kommt unter ständigen Rühren mit einem Mixer der Vorteig, sowie lauwarmes Wasser (oder Milch) hinzu, sowie 1 bis 2 EL Olivenöl. Gerührt wird, bis sich ein glatter klebriger Teig bildet. Sollte er zu trocken sein, gibt man Wasser hinzu. Wird der Teig zu feucht und glänzt, gibt man etwas Roggenvolkornmehl’s dazu.
Dann nimmt man eine Backform und gibt einen Schuss Olivenöl hinein und verteilt dieses mit einem Pinsel gleichmässig am Boden und den Wänden.
Anschliessend streicht man den Teig mit einem Teiglöffel in die geölte Form möglichst ohne die Wände mit Teig zu verschmieren. Sonst ist das Olivenöl wirkungslos und man bekommt das Brot schwer aus der Form.
Danach hat man zwei Möglichkeiten:
Man deckt den Teig in der Form mit einem Tuch ab und lässt ihn für mindestens eine Stunde aufgehen.
Oder man deckt den Teig in der Form mit Frischhaltefolie und einem Gummiband locker ab und stellt den Teig in der Form über Nacht in den Kühlschrank.
Geht man nach Variante 1 vor, so kann man das Brot nach der Stunde Gehzeit sofort backen. Bei Variante 2 (welche ich bevorzuge) gibt man den Teig am nächsten Morgen in den Ofen.
Bei beiden Varianten sollte der Teig „mehr“ werden und es sollten sich Blasen an der Oberflache bilden. Dann wird das Brot schön locker.
Gebacken wird in drei Etappen mit Ober-/Unterhitze, wenn man (wie ich) eine Backform verwendet.
Zuerst 30 Minuten auf 230 Grad.
Dann 30 Minuten auf 200 Grad.
Das Brot aus der Form nehmen und 15 Minuten „kopfüber“ bei 200 Grad backen.
Die Form hat den Vorteil, dass der Teig eben „in Form“ bleibt. Aber den Nachteil, dass Feuchtigkeit nicht nach allen Seiten entweichen kann. Deshalb oben der dritte Schritt.
Gibt man den Teig ohne Form in den Ofen, ao entfällt das natürlich.
Hinweis: Wenn man keinen Kümmel mag, kann man auch geschälte Sonnenblumenkerne oder eine Körnermischung nehmen.
Die Partnerschaft zwischen Mullen und Volt findet vor dem Hintergrund der Umweltziele der VAE statt. Dieser Vertrag umfasst die Lieferung von 3000 Elektro-Transportern und -LKWs im Gesamtwert von etwa 210 Millionen US-Dollar (ca. 188 Mio. Euro).
Die Vereinigten Arabischen Emirate verfolgen mit ihrer Clean Energy Strategy 2050 und der Net Zero Carbon Emissions Strategy 2050 das Ziel, ihre Energieproduktion bis zum Jahr 2050 komplett auf erneuerbare Energien umzustellen. Zudem hat die Straßen- und Verkehrsbehörde von Dubai eine Strategie entwickelt, um den öffentlichen Verkehr bis 2050 emissionsfrei zu gestalten.
Dass jetzt auf und um den Flughafen Zürich drei Microlinos mit dem Schriftzug SWISS herumflitzen, ist in erster Linie den Techniker:innen zu verdanken. Aus Gründen der Effizienzsteigerung kamen sie darauf, die Benzinautos mit Microlinos zu ersetzen.
Den Microlino fuhr ich vor 1,5 Jahren mal zur Probe.
Mehrmals täglich pendeln sie für Meetings und andere Termine zwischen dem Hangar am Flughafen Zürich und dem SWISS Hauptsitz, dies oftmals alleine oder zu zweit in einem Benziner. Mit kleineren Elektrofahrzeugen können sie nun einen Beitrag dazu leisten, die Umwelt zu schonen und somit die CO₂-Ziele von SWISS zu erreichen.
Messerschmitt is back! Und zwar sowohl als Benziner, wie auch rein elektrisch! Der KR202 (E) kann mit wenigen Handgriffen zum Roadster umgebaut werden. Gepäckträger am Heck, Rückwärtsgang, Anhängerkupplung möglich. Im Elektro KR202 mit Sportlenkrad und 3-Punkt-Gurte. Nach wie vor eine runde Sache!
Der Messerschmitt Kabinenroller ist ohne Zweifel eine automobile Ikone der Nachkriegszeit. Mit seinem Elektroantrieb hat der neue Messerschmitt Kabinenroller KR-202 E aber endgültig den Sprung ins 21. Jahrhundert geschafft! In dem Elektro-Kabinenroller vereinigen sich das klassische Design mit einem leistungsstarken, hocheffizienten Elektromotor und einem Hochleistungsakku neuester Generation.
Hier wird E-Mobilität endlich so definiert, wie sie auch Sinn macht: Mehr als Dreiviertel aller Automobile werden täglich in einem Radius von kaum über 30 Kilometern bewegt. Warum sollte der Weg zur Arbeit und erst recht der in den Feierabend keinen Spaß machen? Der E-Kabinenroller beantwortet genau diese Frage. Der 12 KW Permanent-Magnetmotor beschleunigt den Elektro-Messerschmitt kraftvoll und souverän. Der 76,8 Volt / 120 Ah-Litium-Ionen-Akku verschafft dem Kabinenroller einen komfortablen Aktionsradius von etwa 110 Kilometern.
Björn bringt es in seiner neuen 1000-km-Challenge mit dem Model 3 Highland RWD auf den Punkt:
Auch Mitte 2024 bleibt es unverändert: Wenn du das beste Auto in der Kombination aus Preis, Leistung und Effizienz suchst, führt weiterhin kein Weg am „Alien-Technology“-Autobauer mit den fünf Buchstaben vorbei! 👽
Alles andere ist nur Lärm von Meinungsmachern. 🤷🏻♂️
Am 23. April 1809 fand die Schlacht um Regensburg statt, bei welcher Napoleon am Bein verletzt wurde, im Schloss Pürkelgut von seinen Ärzten verbunden und dann im Kloster Karthaus-Prüll übernachtete. (Der geschilderte Vorfall fand nicht weit entfernt vom heutigen Standort des Kepler Monuments statt.) Sein Gegner war der Habsburger Erzherzog Karl von Österreich. Aber irgendwie finde ich dazu sehr wenig Informationen. Wikipedia, ja, aber sonst? Auch generell ist online sehr wenig zur Geschichte Regensburgs zu finden. Die Franzosen hingegen stellen die Schlacht um Regensburg anlässlich des 249. Geburtstags von Napoleon an einem Festival nach. Das war vor 6 Jahren. Also wäre dieses Jahr der 255. Geburtstag von Napoleon.
Dabei ist die Wichtigkeit dieser Kämpfe rund um Regensburg für die Geschichte von Frankreich, Deutschland und speziell Österreich aussergewöhnlich. Erst recht für Regensburg, welches dereinst die Hauptstadt des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen war, im Reichssaal der Immerwährende Reichstag tagte und schon im 30-jährigen Krieg die wichtigsten Entscheidungen (z.B. Entlassung Wallensteins) fielen.
Aber zurück zum Thema: Das Ende des Feldzuges war die Erstürmung der Stadt Regensburg am Abend des 23. April. Dabei kam es auch zur Beschiessung der bayerischen Kleinstadt Stadtamhof durch österreichische Artillerie und zu Straßenkämpfen, in deren Folge Stadtamhof völlig zerstört wurde. Durch einen starken Wind angefacht, standen in kurzer Zeit zahlreiche Häuser zu beiden Seiten der Hauptstraße in Flammen und vernichteten bis Mitternacht 95 Wohnhäuser und eine Brauerei. Durch die Beschiessung und das anschliessende Feuer kamen sehr viele Bürger von Stadtamhof ums Leben.
Die Erstürmung von Regensburg am 23. April, Gemälde von Charles Thévenin (1764–1838). Rechts das Peterstor und die Erstürmung der Stadtmauer über den tiefen Stadtgraben. Links das Gebäude sieht, wie das Dalberg-Palais aus. Dalberg war damals Fürstbischof und Regensburg im Rheinbund Partner von Napoleon. Das Gebäude steht allerdings falsch. Es ist am Arnulsplatz. Der Dalberg-Obelisk wurde 1806 aufgestellt. Und zwar im Fürst-Anselm-Allee direkt Nähe Albertstrasse.
In den Darstellungen, die diese Gefechte rund um Regensbur zwischen dem 19. und 23. April getrennt beschreiben bzw. auflisten, wird häufig ausschliesslich dieser abschließende Kampf um die Städte Regensburg und Stadtamhof, sowie der Kampf um die Steinerne Brücke verbunden mit dem Übergang über die Donau als die Schlacht von Regensburg bezeichnet.
Regensburg selbst wurde am Abend nach der Eroberung von der französischen Führung „zur Plünderung freigegeben“. Das geschah, obwohl die Stadt von dem Verbündeten Napoleons Karl Theodor von Dalberg regiert wurde. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 war das eigenständige Fürstentum Regensburg unter Fürstbischof Karl Theodor von Dalberg entstanden, das 1806 Mitglied im napoleonischen Rheinbund geworden war und erst 1810 an das Königreich Bayern überging.
Begründet wurde die Freigabe zur Plünderung damit, dass die Stadt „im Sturm“ erobert worden war. Die plündernden Soldaten behinderten dabei nicht nur die Löscharbeiten, sondern legten wahrscheinlich eigene Brände und entrissen den Menschen ihre letzte Habe, die sie gerade eben vor den Flammen gerettet hatten. Durch die anfängliche Beschießung und die marodierenden Soldaten verloren viele Einwohner der Stadt ihr Leben.
Es gibt in Regensburg den „Napoleonstein“ und auch die Residenz von Dalberg am Dom, in welcher Napoleon vom 24. bis 26. April 1809 nach gewonnener Schlacht wohnte, ist mit einer Gedenktafel geschmückt. Aber sonst? Fehlanzeige. No Info available.
Irgendwie schade, dass die Stadt Regensburg zur Geschichte des Weltkulturerbe Regensburgs rein gar nichts im Köcher hat.
Übersetzter Videokommentar: „Angriff!“, ruft der Kommandeur der Fußjäger der Kaiserlichen Garde seinen Truppen während einer Straßenschlacht zu. Mit dieser Rekonstruktion von Regensburg im Jahr 1809 anlässlich der Napoleonischen Tage reist Ajaccio in die Vergangenheit, um den 249. Jahrestag der Geburt Napoleons zu begehen.
Wie die Maximilianstrasse entstand? Bei der Beschießung der von österreichischen Truppen besetzten südlichen Stadtbefestigung von Regensburg zwischen dem heutigen Dachauplatz im Osten und dem Peterstor im Westen wurden von der Artillerie der französisch geführten Rheinbund-Truppen alle Häuser in diesem Bereich der Stadt zerstört. Dieser Verlust umfasste nahezu ein Fünftel des gesamten Hausbestandes von Regensburg. Ein Bittbrief des Regensburger Landesherren Karl Theodor von Dalberg an das spätere Hauptquartier von Napoleon in Wien blieb ohne Antwort, führte aber dazu, dass die Summe vom Königreich Bayern übernommen werden musste, als 1810 Regensburg an Bayern angeschlossen wurde. Das Geld wurde so zögerlich ausbezahlt, dass Fürstbischof Dalberg große Summen aus seinem Privatvermögen spendete und sogar Kirchensilber einschmelzen ließ, um den Wiederaufbau zerstörter Häuser zu finanzieren. In den Folgejahren entstand mit Hilfe dieser Gelder auch die für Regensburg ungewöhnlich geradlinig verlaufende Maximilianstraße im südöstlichen Stadtbereich von Regensburg.
Warum der 3. Turm der Steinernen Brücke nicht mehr existiert? In Stadtamhof wurden bei Straßenkämpfen und durch Artillerie-Beschuss der österreichischen Truppen fast alle Häuser einschließlich der Kirche St. Mang komplett zerstört. Schwer beschädigt wurde das Katharinenspital und auch der als Schwarzer Turm, bezeichnete Wehrturm am Nordende der Steinernen Brücke, der dann im Folgejahr abgebrochen wurde.
Regensburg hat das Bayernmuseum. Aber selbst keine Video Dokumentation über die Geschichte Regensburgs? Obwohl es von den Kelten, über die Römer, Residenz der Agilolfinger, Ludowiger, Ottonen, Karolinger, Habsburger, Barbarossa, Karl der Grosse, Emmeram, Reformation, Gegenreformation, Maximilian der I. Kreuzzüge, Don Juan de Austria, Sieg bei Lepanto, Gründung Österreich, Immerwährender Reichstag, Reichsdeputationshauptschluss, Tilly, Wallenstein, Napoleon, Nazis, Messerschmitt, Neutraubling, Düsenjäger? Stoff hätte es für eine mehrteilige Serie!
Chargemap erhebt Statistiken über die Auslastung des öffentlichen Ladenetzes der Sxhweiz online und vor Ort. Ziel ist es, in regelmäßigen Abständen einen Überblick über Marktanteile und Ranking der Top-Standorte für die Öffentlichkeit zu veröffentlichen.
Zahlen aus Live-Daten geschätzt, Sitzungen von weniger als 90 Sekunden werden ignoriert. Werte werden für stark frequentierte Standorte wahrscheinlich zu niedrig angegeben.
AMAG- und Porsche-Schnellladegeräte nicht inbegriffen. Zahlen von GOFAST, AGROLA und Fastned beinhalten einige 50-kW-CHAdeMO-Sitzungen.
Quellen: Bundesamt für Energie über opendata.swiss und mobile Apps von Tesla, ChargeAssist, IONITY, MOVE, M-CHARGE und AVIA Volt
Ganze 29 Minuten dauerte allein das Elfmeterschießen des Halbfinal-Rückspiels in der Europa-League-Qualifikation zwischen Ajax Amsterdam und Panathinaikos Athen. Man lieferte sich einen Schlagabtausch vom Punkt, welchen man selten zu Gesicht bekommt.
Erst nach dem 34. Elfmeter fiel die Entscheidung zugunsten der Niederländer, die das Elfmeterschießen mit 13:12 gewannen. Gefeierter Held des Abends: Der 40-jährige Ajax-Torhüter Remko Pasveer mit 5 gehaltenen Strafstößen und einem selbst erzielten Elfer.
Anfang ser 70er Jahre wurden historische Gebäude kurz vor Inkrafttreten des Bayerischen Denkmalschutzes im Herzen von Regensburg abgerissen, um einem modernen Kaufhaus in bester Lage Platz zu machen. Jetzt nach 50 Jahren schliessen sich die Pforten.
Die Eigentumsstrukturen dahinter sind offenbar weitverzweigt und undurchsichtig. Auch das machte Verhandlungen für die Stadt in der Vergangenheit wohl schwierig. Derzeit befinde man sich in „vertraulichen Gesprächen mit den Eigentümern des Objekts“, so die schriftliche Auskunft einer Sprecherin auf BR-Anfrage. Grundsätzlich sieht die Stadt „die Eigentümer in der Verantwortung, eine geeignete Nachnutzung zu finden und gegebenenfalls umzusetzen.“ Man sei jedoch unterstützend tätig und prüfe parallel, welche Maßnahmen im Gebäude sowie dessen Umfeld perspektivisch umgesetzt werden könnten.
Abriss historischer Gebäude für Neubau
Der ist in seiner heutigen Form Anfang der 1970er-Jahre entstanden. Die Kaufhauskette Horten zog hier mit einer Filiale ein. Historische Bausubstanz musste dafür weichen, einzig die Hauptfassade der ehemaligen Alten Wache aus dem Jahr 1818 blieb erhalten und wurde in den Neubau integriert. In den 1990er-Jahren übernahm Kaufhof die Horten AG und firmierte die Standorte um – auch jenen in der Regensburger Altstadt.
Hohe Investitionen und möglicher Denkmalschutz
Wie es von der Stadt heißt, beinhaltet die einstige Baugenehmigung klare Regelungen für das Gebäude hinsichtlich einer Einzelhandelsnutzung. Bei einer Abweichung davon würden die geltenden bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Vorschriften greifen, die eine Nachnutzung deutlich erschwerten. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass an dem Gebäude aufgrund seines baulichen Zustands größere Investitionen nötig sind. Ein Abriss des massiven Baus würde ebenfalls hohe Kosten bedeuten – auch wenn sich das der eine oder andere Regensburger wünschen würde.
Außerdem prüft das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege schon seit Längerem, ob der Komplex denkmalschutzwürdig ist. Er ist Teil eines bayernweitern Erfassungsprojekts zu Bauten des Konsums von 1960 bis 1980. Wann hier ein Ergebnis vorliegen könnte, ist offen. Die Fassade der Alten Wache ist bereits seit 1973 in die Denkmalliste eingetragen.
Langer Leerstand befürchtet
Im Regensburger Verein „Faszination Altstadt“ sind Händler, Gastronomen und Handwerker organisiert. Dessen Geschäftsführerin, Maria Müller, befürchtet einen jahrelangen Leerstand und dass der Ort verkommen könnte – für sie die „größte Horror-Vorstellung“. Sollte sich keine oder zumindest nicht so schnell eine Nachnutzung finden, wünscht Müller sich, die großen Schaufenster des Gebäudes gemeinsam mit lokalen Geschäftsleuten gestalten zu können.
Angedacht sind unter anderem Verweise auf den Handel an anderen Orten in der Innenstadt. Auch hier bräuchte es das Einverständnis der Eigentümer. Doch die Verantwortlichen des Vereins könnten sich noch mehr vorstellen: „Wir überlegen, ob wir mit Kulturaktionen oder zeitlich beschränkten Märkten das Gelände rund um das Kaufhaus-Gebäude beleben könnten“, sagt Maria Müller. Dafür brauche es allerdings Partner, die mitmachten.
Letzter Verkaufstag am 20. August
Der letzte Verkaufstag im Kaufhof am Neupfarrplatz ist für den 20. August geplant, danach wird es größere Aufräum- und Entrümpelungsarbeiten geben. Momentan arbeiten in der Filiale nach Angaben des örtlichen Betriebsratsvorsitzenden, Hans-Jürgen Burkert, noch rund 30 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 40 Aushilfen.
Etwa die Hälfte der Festangestellten geht voraussichtlich zum 1. September in die Transfergesellschaft, so Burkert. So wurde es zwischen Verantwortlichen des Galeria-Konzerns und dem Gesamtbetriebsrat ausgehandelt. Die Transfergesellschaft ist auf acht Monate angelegt und soll der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt dienen. Ein kleinerer Teil wird in die Kaufhof-Filiale im Regensburger Donau-Einkaufszentrum wechseln. Viele Kunden würden sich in diesen Tagen von den Beschäftigten verabschieden, sagt Burkert. „Hier im Haus war die Verbundenheit immer sehr stark, das war wie eine Familie.“
Go Asia sucht neuen Standort
Der Edeka im Untergeschoss des Kaufhof-Komplexes in der Innenstadt ist bereits seit 3. August geschlossen. Er wird in ein Nachbarhaus ziehen. Beim asiatischen Supermarkt Go Asia, der erst vergangenen Oktober im Untergeschoss eröffnet hatte, werden am 17. August die letzten Waren über die Scanner an der Kasse gezogen. Aus der Unternehmenszentrale in Berlin heißt es, dass die Suche nach einem anderen Standort in Regensburg weiterhin laufe.
Dritte Galeria-Insolvenz innerhalb weniger Jahre
Galeria Karstadt Kaufhof hatte im Januar zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre Insolvenz angemeldet – eine Folge der Pleite der Signa-Gruppe des österreichischen Unternehmers René Benko. Zu ihr gehörte die Warenhauskette. Der Kaufhof in der Regensburger Altstadt wird neben anderen Filialen im Zuge eines Insolvenzplans geschlossen.
Zum 1. August hob das Amtsgericht in Essen das Anfang des Jahres begonnene Insolvenzverfahren auf. Seitdem läuft der Neustart für den Konzern unter dem Namen „Galeria“. Weitergehen soll es mit 83 Standorten. Eigentümer ist inzwischen ein Konsortium aus der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des deutschen Unternehmers Bernd Beetz.
Im ersten Jahr hat man noch etwas Angst, dass man auf Langstrecke nicht rechtzeitig eine Ladestation findet oder dass die geplante Ladestation nicht funktioniert. Somit fährt man immer zu früh mit „Sicherheit“ an den Lader.
Aber je niedriger der SOC (Restladung), umso höher die Ladeenergie, umso schneller wird geladen, umso eher kann man wieder weg, umso schneller kommt man an.
Dieses als „Ladeangst“ bezeichnete Syndrom auf Langstrecke legt man aber üblicherweise mit der Zeit ab. Je häufiger man Strecken fährt, die an der Grenze oder über der Akkureichweite liegen, umso besser klappt das mir dem „Akku-Runterfahren“. Die 11% im Titel bedeuten etwa 55 Kilometer Restreichweite. Da findet man locker ganz viele Alternativen zum Laden.
Mein „Rekord“: Einmal bin ich mit 3% am Aral-HPC in der Kirchmeierstrasse angekommen. Da hatte ich noch 15 Kilometer auf der Uhr. Selbst dann hätte ich bei nicht funktionierender Ladestation auf eine andere in der Umgebung ausweichen können. Zudem wird die Funktionstüchtigkeit und auch, ob die Station frei ist, in der App angezeigt.
Man lernt zudem mit der Zeit, wie die Fahrweise sich auf den Verbrauch auswirkt. Weil Elektroautos im Gegensatz zu Verbrennern mehr auswerten und dem Fahrer anzeigen. Ein Verbrenner zeigt aus gutem Grund nur aktuellen und durchschnittlichen Spritverbrauch an. Ausserdem achtet man darauf, dass Abgase durchsichtig sind. Aber das ist ein anderes Thema.
Man kann die Restreichweite bei Elektroautos nämlich direkt mit dem Gasfuss beeinflussen. Die optimale Geschwindigkeit liegt nach meiner Erfahrung zwischen 110 und 135 km/h auf der Autobahn. Ein Optimum zwischen Verbrauch und Zeit liegt „bei mir“ bei 120-125 km/h.
Das hört sich jetzt „ganz schlau“ an, aber das ist beim Benziner nicht anders. Bis etwa 120km/h ist die Effizienzkurve schön flach. Darüber schlägt der Windwiderstand zu und die Kurve geht steil nach oben. Der Motor wird ausserhalb des optimalen Wirkungsgrades genutzt und verbraucht exorbitant mehr.
Ausserdem wirkt sich ein möglichst gleichmässiges Halten der Geschwindigkeit – also eine gleichmässige Fahrweise – positiv auf den Verbrauch aus. Diese Fahrweise wird mit kleinen Helferlein unterstützt. So macht es Sinn auf der Autobahn mit adaptiven Tempomat und Spurhalteassistent zu fahren.
Auch wenn Elektroautos „rekuperieren“ – also beim Vom-Gas-Gehen die Energie der bewegten Masse wieder mehr oder weniger effektiv in elektrische Energie durch das Generatorprinzip in den Akku laden, die „Fuhre“ muss anschliessend wieder auf die ursprüngliche Geschwindigkeit gebracht werden. Und das Hochbeschleunigen „kostet“ mehr Energie, als würde man ständig die Geschwindigkeit halten.
Beim Tesla3LR2021 ist das sehr schön zu beobachten. Es hat nämlich eine Effizienzseite im Display, welche den Verbrauch der letzten 10/20/50 Kilometer anzeigt und daraus den Mittelwert und den typischen Verbrauch gegenüberstellt. Gleichzeitig wird die Restreichweite aus Batteriekapazität und dem Verbrauch aus der Vergangenheit berechnet.
Beispiel für eine Verbrauchsanzeige mit Restreichweite typisch und durch Fahrweise berechnet (rechts)
Somit muss man die aus dem Verbrauch der z. B. letzten 50 Kilometer ermittelte Restreichweite nur mit der noch zu fahrenden Navigationswegstrecke vergleichen. Und so kann man super erkennen, ob diese durch uneffektive Fahrweise schmilzt, oder sich diese effektiv erhöht. Zusätzlich wird immer die Akkurestkapazität in Prozent oder alternativ die Restkilometer angezeigt.
Heute fuhr ich von Rickenbach mal wieder ohne Stopp durch nach Regensburg. Sonat halte ich immer unterwegs zu einer Pause und zum Laden an.
Ich hatte Zuhause in der Garage auf 99% hochgeladen. Nach 395km und 4:01 Stunden kam ich beim Supercharger Regensburg Ost mit 11% Restladung an.
Da ich Zeit hatte bis zum Termin um 18 Uhr, konnte ich wieder mal „Vollladen“. Somit besorgte ich mir einen Kaffee und setzte mich ins Restaurant. Und wartete.
Nach einer Stunde waren 66kWh von 11 auf 100% geladen. 66/89*100 = 74,157kWh.
Mein Tesla3LR2021 besitzt 82kWh Brutto- und 77kWh Netto-Kapazität. Somit „fehlen“ diesmal 2,943kWh nach 101.000km Gesamtlaufleistung und 3 Jahren.
Im Mai hatte ich den Akku auf 6% an gleicher Stelle herunter gefahren. Und da hatte die „Messung“ noch „keinen Verlust“ ergeben.
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