28.04.2026 – Bestellung: Alkoholfreien Wein

28. April 2026

Mal probieren. Seit 8 Monaten verzichte ich komplett auf alkoholische Getränke – bis auf wenige Ausnahmen. Warum? Weil die Anwesenheit von Alkohol im Körper die Fett-Verbrennung in der Leber sofort aufhält. Seit ich keinen Alkohol mehr trinke, klappt das perfekt mit dem Abnehmen.

Bestellt: Alkoholfreier Wein im Probierpaket bei den Amazonen

Zweiter Hauptgrund „Gesundheit“: Alkoholkonsum kann die Entstehung von über 200 verschiedenen Krankheiten beeinflussen oder direkt verursachen. Da Alkohol ein Zellgift ist, das über die Blutbahn fast alle Organe erreicht, sind die gesundheitlichen Folgen schwerwiegend und vielfältig.

Am Schwerwiegendsten in meinem persönlichen Umfeld entwickelt sich Alkohol als einer der wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren für Krebs in meinem Freundeskreis Die eine Freundin ist in Brustkrebs-Behandlung, die Nächste hatte im Alter von 50 eine Chemo wegen Speisenröhrenkrebs, mein Nachbar ist aktuell in Darmkrebs-Chemo. Nein, Danke! Brauch ich nicht. Nix mehr Alkohol.

Dann hätten wir noch, dass Alkohol eine Fettleber begünstigt zusammen mit ungesunder Ernährung. Leberzirrhose (daran starb Mam, allerdings wegen Psychopharmaka), Bauchspeicheldrüsenentzündung (Bodo lag gleich im Koma vor ein paar Jahren in Verbindung mit Übergewicht). Ein guter Freund aus der Unterhaltungsbranche in Regensburg starb vor ein paar Jahren daran vollkommen überraschend. Koma, totales Organversagen. Alkohol ist somit äußerst ungut.

Auch auf das Herz-Kreislaufsystem wirkt sich Alkohol äußerst negativ aus. So begünstigt Alkohol „Hypertonie“ – also Bluthochdruck. Das habe ich auch. Und nehme täglich Tabletten. Bluthochdruck schädigt das Herz und die Blutbahnen, fördert Ablagerungen. In meiner Halsschlagader habe ich sowas. Herzinfarkt, Schlaganfall. Nein, Danke! Also Ende der Fahnenstange. Nix mehr „Alkohol“!

Um den oft tödlichen Auswirkungen entgegenzuwirken, hilft nur „Abnehmen+Sport+Alkoholverzicht+Ernährungsumstellung“. Deshalb meine eigene Umstellung komplett und total seit 8 Monaten. Von 68 Kilo auf 59 Kilo. Heute passt mir Jeansgrösse 29. 👍

Lange Einleitung! Nun zum Thema „Alkoholfreier Wein“! Ich schaue ja eigentlich nur noch Youtube Dokumentationen und Filme. Eine Dokumentation handelte eben von den Bemühungen rund um die Produktion von Alkoholfreien Wein.

Arte: Rettet Alkoholfreier Wein die Winzer?

Der Sohn eines Weingut-Besitzers erkannte die Zeichen der Zeit, experimentierte mit dem Destillationsverfahren und produziert nun mehrere Hundert Liter jährlich. Ein Spanischer Rotweinproduzent möchte einen Teil seiner Produktion umstellen und besichtigt eine neue Destillationsanlagen Barcelona.

Saufen, Kater, Sucht

Und gestern sah ich mir ein weiteres Video an, welches mir von Youtube vorgeschlagen wurde. Darin trat eine Lady auf, die Online Alkoholfreie Wäre verkauft. Tendenz steigend. Auch ein Barkeeper kam zu Wort, der Probierrunden veranstaltet. Die Erfahrungen der Besucher dieser Runden befragte man ebenso.

Ich wusste gar nicht, dass die Auswahl an alkoholfreien Spirituosen so gross ist! Eine schnelle Recherche ergab Treffer bei Coop, Brack und Digitec/Galaxus! Es gibt wirklich alles auch mit 0,0 %! Gin, Whiskey, Sekt, Schnaps, Prosecco. Alles. Und jetzt hab ich mal ein gemischtes Set bei den Amazonen bestellt.

Mal sehen. Den Wein bringe ich zu unserem Meeting mit. Mal sehen, was die Jungs von „Mike’s kulinarische Männerriege“ davon halten.

Wobei: Auch mit der Massnahme „No more Alcohol!“ klappt das nicht immer und überall. Beim Tiramisu ist auch Alkohol drin. 🤷 Und das liebe ich!

Update 30.04.2026: Der Wein ohne Alkohol ist angekommen.

Update 02.05.2026 via ORF:

Alkoholfreier Wein? Der könnte bald auch in Niederösterreich entstehen. In Hadersdorf am Kamp (Bezirk Krems) wird schon bald alkoholfreier Wein produziert. Da der Alkoholkonsum in Österreich immer weiter zurückgeht, macht die Winzerfamilie Toifl ein Millioneninvestment in das alkoholfreie Geschäft. Und zwar im großen Stil: Bis zu 15.000 Liter Wein kann die Maschine pro Tag entalkoholisieren. Bislang wird österreichischem Wein in Deutschland der Alkohol entzogen.

Quelle ORF

27.04.2026 – Windparks: Grösster Windpark der USA geht ans Netz, trotz Dump

27. April 2026

Der SunZia-Windpark soll sich laut Medienberichten derzeit in der Testphase befinden. Wann genau der kommerzielle Start der insgesamt 916 Turbinen erfolgen soll, ist nicht bekannt, das Nachrichtenportal E&E News berichtet jedoch, dass damit noch in diesem Quartal zu rechnen sei.

Der Windpark hat eine Kapazität von 3,5 Gigawatt und könnte somit Strom für mehr als 1 Million Haushalte erzeugen. Obwohl der Windpark in New Mexico steht, sorgt eine fast 900 Kilometer lange Hochspannungsleitung dafür, dass der Strom bei Kunden in Kalifornien und Arizona aus der Steckdose kommt.

Das Projekt wurde ursprünglich bereits 2006 vorgeschlagen. Bürokratische Hürden und mehrere Klagen haben das 10-Milliarden-Dollar-Projekt immer wieder verzögert.

Quelle TAZ

Hauptmerkmale und Fakten:

– Standort: Lincoln, Torrance und San Miguel Counties in New Mexico.
Größe: 916 Windturbinen (GE Vernova 3.6 MW und Vestas 4.5 MW).
Kapazität: 3,5 Gigawatt (GW), genug für über 3 Millionen Menschen.
Übertragung: Eine fast 900 Kilometer lange Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitung (HGÜ) transportiert den Strom nach Arizona und Kalifornien.


Inbetriebnahme: Die kommerzielle Inbetriebnahme der Windturbinen wird für 2026 erwartet, wobei die Übertragungsleitung Ende 2025 fertiggestellt werden sollte.

Wirtschaftliche Bedeutung:
Investition: Über 11 Milliarden US-Dollar.
Wirtschaftliche Gesamtauswirkung: Das Projekt soll insgesamt 20,5 Milliarden Dollar an wirtschaftlichen Vorteilen bringen.

Arbeitsplätze: Über 1.000 Arbeitsplätze in der Bauphase.

Quelle RETA und Wikipedia


26.04.2026 – Schweiz: Erdbeben bei St. Gallen mit Stärke 3,8

26. April 2026

Am Sonntagmorgen, den 26. April 2026, ereignete sich um 4:24 Uhr Ortszeit etwa 6 km östlich von Walenstadt SG in einer Tiefe von etwa 2 km ein Erdbeben der Stärke 3.8.

Aufgrund der geringen Tiefe ist das Beben insbesondere im Seeztal und Alpenrheintal weiträumig und stark verspürt worden.

Erdbeben bei Walenstadt und im Rheintal bei Liechtenstein

Der Schweizerische Erdbebendienst an der ETH hat in den ersten 30 Minuten nach dem Beben über 400 Meldungen aus der Bevölkerung erhalten, von Schäden wurde bisher nicht berichtet. Die geringe Tiefe von nur 1700 Meter ist dabei auffällig.

Bei einem derartigen Beben in geringer Tiefe ist aber nicht auszuschliessen, dass es in der Nähe des Bebens vereinzelt leichte Schäden geben könnte, z.B. Risse im Verputz.

In den nächsten Stunden oder Tagen kann es zu Nachbeben kommen, und das Auftreten eines Bebens grösserer Stärke ist zwar unwahrscheinlich, kann aber nicht ausgeschlossen werden.

Die aus den Erdbebendaten automatisch errechnete Erschütterungskarte zeigt verbreitet zu hohe Intensitätswerte, die Intensität von VI sollte nirgends überschritten worden sein.

Schon am 10. April hat sich in derselben Region ein Beben der Stärke 2.9 ereignet.

Quelle: Schweizerische Erdbebendienst ETH
Bildquelle: Schweizerische Erdbebendienst ETH


24.04.2026 – Studie: Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

24. April 2026

Ministerin Reiche würde diese Studie angeblich „unterschlagen„. Deshalb posten ich den Link dazu.

In Pionierregionen wie Wunsiedel oder Lichtenau gehen schon heute zehn Prozent des Wirtschaftswachstums der vergangenen Jahre auf den EE-Ausbau zurück.

Das zeigt eine neue Studie aus dem Bundeswirtschaftsministerium, erstellt vom IÖW, dem Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und IW Consult Köln. Beauftragt wurde sie noch unter Robert Habeck.

Nur: Katherina Reiche hat an dieser Studie offenbar kein Interesse. Keine Pressemitteilung. Kein Statement. Kein Wort. Still hochgeladen, gefunden hat sie t-online eher zufällig. Auf X trendet deshalb seit gestern #reicherücktrittsofort.

Pikant: Genau die Regionen, die laut Studie am stärksten profitieren würden – Küste, Ostfriesland, Bayern – sind die, die durch Reiches Netzpaket und EEG-Novelle gebremst werden sollen.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Das vorliegende Gutachten beleuchtet die Potenziale für regionale Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien und zeigt auf, wie Kommunen und ihre Einwohnerinnen und Einwohner davon profitieren können.

Aus der Einleitung zitiert:

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien fördert nicht nur den Klimaschutz, sondern bietet Standortregionen auch darüber hinaus vielfältige Chancen. Für Wunsiedel im Nordosten Bayerns bot
der Ausbau eine neue Entwicklungsperspektive. Die Stadt erlebte mit dem Niedergang der lokalen Porzellanindustrie in den 1990er Jahren einen harten Strukturwandel, viele Menschen verloren ihre Arbeit, die Steuereinnahmen brachen ein, die Zukunftsaussichten verdüsterten sich, viele Bewohnerinnen und Bewohner zogen fort. Die Verantwortlichen in der Verwaltung und in den Stadtwerken erkannten das regionalwirtschaftliche Potenzial der Erneuerbaren Energien und legten bereits Anfang der 2000er Jahre eine Energiestrategie vor. Heute betreiben die kommunalen Stadtwerke unter anderem eine zweistellige Zahl an Windenergieanlagen und eine Reihe von Photovoltaik-Anlagen.

Sie kombinieren diese etwa mit Biomasseanlagen, Energiespeichern und grüner Wasserstoffproduktion und gelten damit als eine Modellregion der Energiewende. Ein großer Teil der Wertschöpfung verbleibt vor Ort. Die Stadt ist wieder in der Lage, in Infrastruktur und Daseinsvorsorge zu investieren, zum
Beispiel in Kitabetreuung, Schulqualität und Glasfaserausbau. Im Umfeld der Erneuerbaren entstanden viele neue Jobs. Neue, energieintensive Unternehmen oder auch Ingenieurbüros siedelten sich an oder entschieden sich zu bleiben. Frühzeitig setzte man zudem darauf, die Bevölkerung inhaltlich wie finanziell zu beteiligen. Die Akzeptanz vor Ort für all die Projekte ist hoch. Und die
Bevölkerungsentwicklung hat sich stabilisiert. Man blickt wieder optimistisch in die Zukunft.

Wunsiedel ist ohne Frage ein besonderes Beispiel, verdeutlicht aber anschaulich die Chancen, welche die Energiewende Regionen bieten kann. Denn die Energiewende stärkt nicht einzig den Klimaschützer. Sie dezentralisiert die Energieproduktion und trägt auf diese Weise Wertschöpfung in viele Regionen.
Sie stellt insbesondere (aber nicht nur) für strukturschwache ländliche Regionen eine besondere Chance dar, regionale Wertschöpfung zu stärken, die kommunalen Finanzen zu stabilisieren, den Wirtschaftsstandort zu verbessern sowie die Resilienz zu steigern. Die Aussicht, zusätzliche Einnahmen
zu generieren und die regionale Entwicklung zu befördern, stellt für viele Verantwortliche vor Ort eine
besondere Motivation dar, Energiewendeprojekte umzusetzen (Initiative Klimaneutrales Deutschland
2024).

Die Synergien zwischen Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung gilt es zu nutzen. Denn die Energiewende hin zu dekarbonisierten Systemen der Stromerzeugung, der Wärmeproduktion,
der Mobilität sowie in allen Wirtschaftsbereichen gilt als eines der ambitioniertesten und gesellschaftlich wichtigsten Vorhaben unserer Zeit. Die Ampelregierung hat seit ihrem Antritt im Herbst 2021 das Tempo für die Umsetzung der Energiewende deutlich erhöht. Gemäß dem Klimaschutzprogramm (Bundesregierung 2023a) ist geplant, das Land bis 2045 klimaneutral zu machen,
mit dem Ausbau erneuerbarer Energien (EE) als einer wichtigen Säule. Die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien ist spätestens seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar 2022 auch zu einem außen- und sicherheitspolitischen Thema geworden. Mit dem Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) wurden den Bundesländern allgemein verbindliche Flächenziele für die Bereitstellung von Flächen für Windenergie vorgegeben. Bis 2032 müssen sie rund 2 Prozent ihrer Landesflächen entsprechend ausweisen. Vor allem die Kommunen und Landkreise
stehen vor der Herausforderung diese Vorgaben umzusetzen. Gleiches gilt auch für den erforderlichen massiven Ausbau der Photovoltaik in der Fläche sowie auf und an Gebäuden.

Download der Studie


24.04.2026 – Rickenbach als Vorreiter der LEG

24. April 2026

In Rickenbach im Zürcher Weinland begleitet EKZ eine der ersten Gemeinden mit «Gemeinsamstrom» beim Aufbau einer LEG. Seit Anfang Jahr können in der Schweiz lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) gegründet werden. Damit existiert neu ein weiteres Verbrauchsmodell, um lokal produzierten Strom möglichst vielen zur Verfügung zu stellen – und ihn so da zu nutzen, wo er produziert wird.

Bildquelle EKZ

Angestossen wurde das Projekt von zwei privaten Initianten. Einer davon ein energieaffiner Anwohner mit eigener Solaranlage auf dem Dach, der andere ein lokaler Unternehmer und Solargrossproduzent. «Ich finde es lässig, dass es mit der Energiewende vorwärts geht und ich will meinen Beitrag leisten», erklärt Marc Wegmüller von der Wegmüller AG seine Beweggründe hinter der LEG-Gründung. Seine Solaranlage hat eine Leistung von 700 kWp. Das entspricht etwa dem 60-fachen einer durchschnittlichen Solaranlage auf einem Privatdach. 

Aktuell umfasst die LEG Rickenbach die Liegenschaften der Gemeinde- und Schulverwaltung, zwei private Solaranlagen sowie einen Teil der Grossanlage der Wegmüller AG. «Für uns ist das ein Testballon mit grossem Potenzial für Weiterentwicklung», so Andy Karrer. In Rickenbach wolle man den Ausbau der LEG nun kontinuierlich vorantreiben und mehr und mehr Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner für die Teilnahme gewinnen.

Quelle EKZ


23.04.2026 – Anteil Erneuerbare Energien in Europa nach Ländern 2025

24. April 2026

Je mehr erneuerbare Energien, desto größer die Unabhängigkeit.

Der Krieg im Nahen Osten hat die Spritpreise deutlich erhöht. Die Gegenstrategie ist bekannt, aber noch nicht vollständig umgesetzt: der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien.

Albanien 99,8%

Wind- und Solarstrom entstehen vor Ort, ihre Kosten sind kalkulierbar und ihre Verfügbarkeit ist nicht von geopolitischen Konflikten abhängig. Länder wie Norwegen, Spanien und Dänemark zeigen, dass sich Importabhängigkeiten deutlich reduzieren lassen.

Entscheidend sind jedoch das System dahinter und die Infrastruktur: leistungsfähige Netze, europäische Stromverbünde und Speichertechnologien wie Batterien. Sie machen erneuerbare Energien verlässlich.

Im Jahr 2015 hatte Deutschland übrigens einen Anteil von 35,5 Prozent.

Quelle Katapult Magazin

Im Jahr 2025 erreichten erneuerbare Energien in der EU bei der Stromerzeugung einen Anteil von über 30 % durch Wind und Solar und überholten damit fossile Brennstoffe (29 %). In Deutschland lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromlast 2025 bei 55,9 %. Der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft war laut treibend für diesen Trend.

Wichtige Entwicklungen 2025 laut Fraunhofer ISE Energy-Charts:

EU-weit: Wind- und Solarenergie sind mit über 30 % die führenden Stromquellen, gefolgt von fossilen Brennstoffen.

Deutschland: Der Anteil der Erneuerbaren lag bei 55,9 %.

Deutschland – Technologie: Solarstrom überholte 2025 erstmals die Kohle, Photovoltaik und Windkraft steigerten ihre Produktion.

Europäischer Vergleich: Länder wie Norwegen, Schweden, Österreich und Dänemark führen bei den Anteilen erneuerbarer Energien im Strommix.

Quelle

Die Daten basieren auf den Auswertungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) auf energy-charts.info.


22.04.2026 – Karl Lauterbach: Politbarometer Energiewende

22. April 2026

Die Bevölkerung ist bei der Energiewende nicht gespalten sondern will die Energiewende. Die AfD und Teile der Union repräsentieren hier eine Minderheitsmeinung. Die Bürger sind nicht dumm und wissen, dass die fossile Zeit zu Ende gehen muss.

Quelle


21.04.2026 – The Daily Show: Annalena Baerbock bei John Stewart

21. April 2026

„Niemand kann gewinnen, wenn wir nicht zu diplomatischen Mitteln zurückkehren.“ Annalena Baerbock, Präsidentin der 80. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen, spricht mit Jon Stewart über die Herausforderungen, vor denen die Vereinten Nationen in einer sich rasant verändernden Weltordnung stehen.

Von den Spannungen um die Straße von Hormus bis hin zu den Grenzen des Vetosystems im UN-Sicherheitsrat erklärt Baerbock, warum Diplomatie schwieriger und gleichzeitig notwendiger denn je wird. Sie erörtert außerdem die Überwachung des Wahlprozesses für den nächsten UN-Generalsekretär und die Frage, ob die Mitgliedstaaten in der 80-jährigen Geschichte der Organisation erstmals eine Frau an die Spitze wählen werden.


05.04.2026 – Umfrage: Wo sind die Spritpreise am höchsten?

5. April 2026

Schickt mir mal Bilder von den Sprit-Bepreisungen bei Euch!

Deutschland: Reiche gegen Tankrabatt und Tempolimit

(Tagesschau) In der Diskussion über hohe Spritpreise hat sich nun auch Wirtschaftsministerin Reiche ausführlicher geäußert. Sie lehnt alles ab, was den Öl-Konzernen die Gewinne schmälern könnte.

Trotz der Rekordpreise für Benzin und Diesel spricht sich Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche weiter gegen die Einführung eines Tempolimits aus, um Kraftstoff zu sparen. Auch von der Idee autofreier Sonntage, wie es sie während der Ölkrise der 1970er-Jahre gegeben hatte, hält sie nichts.

Mehr im Artikel von Tagesschau24

Reiche will jetzt Kompetenz aus Ihrem Resort an externe Berater auslagern. Ihren Job macht dann Habeck..

Kungelverdacht beim Spritpreis – Union gefährdet Kartellermittlungen

CDU und CSU wollen die Macht des Kartellamts beschneiden. Setzen sie sich in den Koalitionsgesprächen damit durch, müssten laufende Ermittlungen zu möglichen Preisabsprachen für Sprit und Heizöl gestoppt werden.

Mehr Infos hier

Ein Bericht über die Arbeit von Bundeswirtschaftsministerin Katherina #Reiche zu Klimawandel, Energiewende und der erneuten Zerstörung der Erneuerbaren Energien.

Zum Schluss nun etwas Satire. Obwohl das Thema sehr ernst ist.

Meine Meinung? Die Bürger bekommen genau das, was sie gewählt haben.


01.05.2026 – ARTE Doku: Die Zukunft des Essens

1. April 2026

Grosse Teilen der Reportage lassen mich in Schock zurück. Die Fleischproduktion – ein schreckliches Wort – benötigt enorme Ressourcen. Wasser, Energie, pflanzliche Rohstoffe, wie Soja, Korn. Auch sind die Transportwege unfassbar. Das wusste ich schon vorher. Aber nicht die Ausmaße, welche das alles annehmen kann.

Rinderfarm USA

Amerikaner essen im Schnitt 120 Kilo Fleisch im Jahr. Mehr als 40% der Amerikaner leiden an Adipositas (BMI>30), weil sie sich mit ungesunden und verarbeiteten Lebensmitteln ernähren. Nicht freuen, denn: In Deutschland liegt der Wert bei 25% der Bevölkerung. In der Schweiz sind es 13%!!

Ich habe immer weniger Lust auf Fleisch. Egal, welcher Herkunft. Aber seht selbst.

Welche Möglichkeiten gibt es, in großen Mengen nachhaltig und effizient Nahrungsmittel herzustellen? Die Technologien sind vielfältig, zum Teil verblüffend oder fragwürdig, die Zahlen unfassbar. Die demografische Entwicklung weltweit, der Klimawandel und Ereignisse wie das vergangene Pandemiegeschehen haben vielerorts ein Umdenken bewirkt, denn es zeigt sich, dass derzeitige Produktionsweisen und Vertriebswege nicht mehr haltbar sind.

#landwirtschaft​ #zukunft​ #doku​
Video verfügbar bis zum 31/05/2026

Hier ist Teil 1 der ARTE-Dokumentation „Licht und Schatten von Hightech“

Hightech in der Landwirtschaft. Wie wird sie in den USA, in China und den Niederlanden angewendet? Es zeigt sich zunehmend, dass die Produktion von Nahrungsmitteln in großem Stil, wie sie in den globalisierten Handelsketten üblich ist, neu gedacht werden muss. Eine höhere Nachfrage nach Nahrung und Futter sowie der Klimawandel zwingen uns dazu, neue Wege zu suchen.

#landwirtschaft #hightech #doku
Video verfügbar bis zum 31/05/2026