31.01.2026 – Rezept: Gnocchi mit Lachsgemüse

31. Januar 2026

Im Kühlschrank lagerten immer noch 250 Gramm Gnocchi vom „Schweinebraten mit Knödel Abend“ übrig. Einen Teil hatte ich bereits verarbeitet. Den anderen Teil fror ich ein. Ein Teil lag auf „Bereitschaft“. Als ich heute Abend Hunger bekam, schnappte ich mir die präparierten „Knotschi“, einen Topf mit Salzwasser und los ging es.

Parallel dazu schnippelte ich Gemüse in meine Pfanne, gab Olivenöl, Pfeffer und Salz hinein. Dazu etwa 150 Gramm Lachs aus dem Gefrierfach. Nachdem Gemüse und Lachs schön durch sind, gab es Tomatensosse dazu. Leider. Ich hatte keine Sahne oder Kokosmilch.

Die Gnocchi brauchen 10 Minuten. Das Gemüse mit Lachs etwa 20 Minuten mit Schnippeln. Schmeckt super. 👍


29.01.2026 – Rezept: Gnocchi mit Tomaten-Gemüse

30. Januar 2026

Vom Schweinebraten-Essen vom Dienstag hatte ich noch präparierten Knödelteig übrig. Der Rest musste verarbeitet werden. Was liegt da näher als „Knocki“ zu machen.

Also nahm ich den Topf mit dem Knödelteig, ein Brett, Kartoffelmehl, ein Messer, eine Gabel und drehte die Nockerl.

Den Knödelteig hatte ich im Kaufland gekauft. Pro 750 Gramm Beutel kommen 1 Ei und 150 Gramm Kartoffelmehl dazu.

Die geschnittenen Teigstückchen forme ich vorsichtig und wälze sie im Kartoffelmehl. Dann kleben sie weder auf der Unterlage noch miteinander.

Für eine Person (für mich) rechnete ich 250 Gramm. Alles, was übrig bleibt, kommt in Beutel Portionen ins Gefrierfach. So kann ich mir jederzeit, wenn ich Lust drauf habe, welche auftauen. Das Kochen geht ganz schnell.

Also setzte ich einen ausreichend grossen Topf mit Wasser auf, gab etwas Salz hinein und drehte den Gashahn auf. Das Wasser muss sprudeln. Dann schaltet man den Herd aus und gibt die Gnocchi für 10 Minuten hinein. Sie schwimmen dann an der Oberfläche.

Während das Wasser langsam heiss wird, nimmt man eine Pfanne, gibt Olivenöl hinein. Ich schnipple Gemüse. Nach Belieben. Was da ist. Lauch, Karotte, Halbe Paprika, etwas Knoblauch. Das kommt in die Pfanne mit Petersilie, etwas Gemüsepulver, Pfeffer und Salz zum Abschmecken. Wenn das Gemüse „gut aussieht“, kommt die Tomatensosse mit etwas Wasser dazu.

Die Gnocchi fischt man mit der „Siebkelle“ (heisst die so?) aus dem Salzwasser und gibt sie ebenso in die Pfanne.

Kurz umrühren, fertig!

Schmeckt lecker. 😉


22.01.2026 – Rezepte: Bavarian / Thai Fusion Food

22. Januar 2026

Bavaria goes Asia! Bayerische Bratwurst mit „Deep Fried Vegetable“. Eigentlich wollte ich am letzten Wochenende „Saure Zipfel“ machen. Aber daraus wurde ja der bekannte Schweinebraten. Deshalb habe ich Nürnberger Bratwürstl übrig.

Bavaria / Thailand Fusion Food with Händelmeier

Auch verschiedenes Gemüse habe ich noch im Kühlschrank. Dieses hatte ich Anfang letzter Woche gekauft und muss auch verarbeitet werden. Zudem möchte ich meine gesunde Ernährung aus Teneriffa weiterführen.

Also dachte ich kurz nach, ob die Kombination aus „Bratwürstl“ und „Gemüse“ passen könnte. Und das tat es. Das „Bavaria / Thai Fusion Food“ mundete mit Händelmeier Senf und Weissbrot in Olivenöl vorzüglich!!

Der Aufwand für das Herrichten und Kochen hält sich in Grenzen. Nach 25 Minuten stand der Teller auf dem Wohnzimmertisch. Ein „Rezept“ und ein „How-to“ wird es nicht brauchen. Würatl in die Pfanne und Gemüse mit Olivenöl, Salz und Pfeffer in einen kleinen Topf bekommt noch jeder hin.

Dazu gibt es Vitamine. Dazu schneide ich einen Apfel und eine Orange in kleine Stücke und gebe sie in meinen Bulletmixer.

Die Empfehlung lautet, fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu essen, wobei eine Portion ungefähr einer Handvoll entspricht (3 Gemüse, 2 Obst). Dies liefert wichtige Vitamine. Mit den Gemüse oben und den Obst unten hab ich mein Soll erfüllt.

Vielleicht probiere ich Morgen mal „Schweinebraten-Curry mit Basmatireis“ oder „Schnitzel Wiener Art mit Papaya Salat“?


13.07.2025 – Rezept Fleischpflanzerl ohne Fleisch oder „Wie aus Fleischpflanzerl Veggi-Pflanzerl“ werden

14. Juli 2025

Boah! Bin ich vollgefressen! Aber macht nix! Alles war vegetarisch und somit gesund und kalorienarm! Eine meiner absoluten Lieblingsmahlzeiten ist „Fleischpflanzerl Mama’s Art“. Die Zutaten bestehen aus Hackfleisch, in Milch eingeweichte Brezen, Eier, scharfer Senf, Petersilie, Pfeffer, Salz, Paprikapulver. Dann die Pflanzerl in Semmelbrösel wenden und in Butter in der Pfanne braten. Das Problem daran ist das Hackfleisch und die Butter, sowie die Brezen (sonst Weissbrot oder Semmeln).

In meine vegetarischen Fleischpflanzerl kommen anstatt tierisches Hackfleisch andere Protein- und Eiweissquellen hinein: Kidneybohnen, Haferflocken und Eier! Und es kommt eine „Geheimzutat“ hinein: Kümmel; denn Kümmel sorgt für eine ruhige und geruchsneutrale Verdauung der Bohnen. Haferflocken ersetzen die Brezen (oder Weissbrot). Auch die Haferflocken sind gut für die Verdauung, da sie Ballaststoffe enthalten. Wie auch die Bohnen. Und anstatt Butter zum Braten nehme ich gesundes Olivenöl. Das Wenden der „Veggi-Pflanzerl“ in Semmelbrösel behalte ich bei; denn das ist ein sehr gutes Mittel um stabile Pflanzerl zu formen und die Feuchtigkeit zu „regulieren“. Dazu später.

Fleischlose Fleischpflanzerl

Was braucht es an „Werkzeug“:
– einen Mixer. Ich verwende einen Bulletmixer.
– einen Handmixer. Um die Masse „homogen“ zu bekommen.
– einen Mix-Behälter.
– Nudelsieb zum Absieben der Kidneybohnen.
– Pfanne. Naja. Zum Rausbraten.

Was braucht es an Zutaten:
– eine Dose Kidneybohnen (240 Gramm)
– 8 EL Haferflocken
– „viele“ Knoblauchzehen (eine ganze Knolle)
– 1 EL Kümmel
– 2 Eier (mittelgross)
– 2 EL getrocknete Petersilie (frische ist besser)
– 1 EL scharfer Senf (für Bayerische Pflanzerl süsser Senf)
– 1 EL Kreuzkümmelpulver
– 1 EL Paprikapulver (süss)
– Prise Salz
– Prise Pfeffer
– Olivenöl zum Braten

Wie läuft die Zubereitung:
1. Zuerst die Kidneybohnen im Nudelsieb unter laufendem kalten Wasser absieben.
2. Die geschälten Knoblauchzehen, die Eier und alle Gewürze in den Bulletmixer und anschliessend in das Mix-Behältnis geben.
3. Die abgesiebten Kidneybohnen in den Bulletmixer und danach zu den gemixten Gewürzen in das Mix-Behältnis geben.
4. Die Haferflocken darüber geben und mit dem Handmixer zu einer homogenen Masse vermengen. Geht auch mit der Hand. Ich bevorzuge den Handmixer. Dann habe ich die klebrige Masse nicht an den Fingern.
5. Eben. Die Masse sollte klebrig sein. Wenn nicht, noch etwas Haferflocken dazu geben.
6. Die Masse stehen lassen; denn die Haferflocken ziehen die Feuchtigkeit und sollten dann weich sein.
7. Einen flachen Teller herrichten und Semmelbrösel darauf verteilen.

Beilage Gemüsepfanne

Um auf die Masse „zu warten“, habe ich schnell die Beilage vorbereitet. „Deep fried Vegetables“. Also in Öl gebratenes Gemüse. Dazu braucht es für eine Person:
– 2 Kartoffeln
– 2 Karotten
– eine kleine Handvoll Brokkoli
– natürlich Knoblauch
– Salz, Pfeffer, Petersilie
Das Gemüse wird geschnippelt und in eine weitere Pfanne mit Olivenöl langsam und gemütlich gebraten. Das dauert mit Deckel auf der Pfanne ungefähr 20 Minuten. Also so lange, bis man die „Veggi-Pflanzerl“ geformt und in der ersten Pfanne rausgebraten werden.

Und das geht so: (also ich hab es so gemacht)
8. Olivenöl in die Pfanne geben und temperaturmässig „Gas geben“ (aber nicht Vollgas)
9. Man nehme zwei Esslöffel zum Portionieren der „Pflanzerl-Masse“.
10. Diese Portion wendet man im Teller mit den Semmelbrösel(-n lt. Karl Valentin)
11. Mit den Händen formt man stabile flache „Pflanzerl“ und gibt diese in das heisse Olivenöl.
12. Wiederhole 8. bis 11. bis die Masse in Pflanzerl verwandelt wurde.
13. Die Pflanzerl mehrmals wenden, bis diese schön braun gebraten sind.

Veggi-Pflanzerl mit Gemüse und scharfem Senf

Währenddessen ist die Gemüsebeilage „Deep fried Vegetables“ auch fertig. Auf geht’s zum Servieren und geniessen. Ich habe scharfen Senf dazu genommen. Guten Appetit!


01.04.2025 – Want some Fiss and Leis?

1. April 2025

Fisch ist gesund. Deshalb gab es heute den Wildlachs, den ich am WE im Tütsche gekauft hatte. Man gönnt sich ja sonst nichts. Dazu Vegetable (Gemüse) und some boiled Leis! Oben drauf Petersil und Schnittlauch vom Balkon. Erste Ernte. Aloy Maak!


10.03.2024 – After Fair is before next Fair

10. März 2024

Ich habe nicht nur viele Eindrücke, sondern auch 1000 Gramm mehr auf der Hüfte aus Frankfurt mitgebracht.

Somit gibt es am zweiten Tag daheim wieder meine Lieblingsnationalmahlzeit. Gemüsesuppe mit Vollkornnudeln.

Gemüse/Kohlrabi-Suppe mit Vollkornnudeln

Nach dem einwöchigen Schlafdefizit schlief ich mich gestern zuerst mal aus. Heute gab es dann wieder Bewegung im Fitnesscenter.

In der kommenden Woche geht es dann schon wieder nach Regensburg und wieder Frankfurt. Immer schön in Bewegung bleiben! Keep on Running.

Aber: Mein Körper hat nur noch einen Körperfettanteil von 12,4%! Somit durchbrach ich heute die 8-Kilo-Körperfett-Grenze! Nämlich 7.9112 Kilo Fett.

FYI: Am 26.9.2023 hatte ich noch 12,75 Kilo reines Fett auf den Rippen.


27.02.2024 – Mediterrane Küche als Medizin (SRF Puls)

27. Februar 2024

Mediterrane Küche als Medizin – Gut gegen Zivilisationsleiden Olivenöl, viel Gemüse, Getreide und der Verzicht auf rotes Fleisch: Wer sich so ernährt, beeinflusst seine Gesundheit nachweislich positiv.

Gemüsesuppe und Dinkelbrot mit Olivenöl

Welche Zusammenhänge dafür sorgen, ist für die Wissenschaft immer klarer erkennbar – ebenso, weshalb bestimmte Zutaten vor Herz-Kreislauf-Problemen, Diabetis, Krebs und Demenz schützen können.

Ergänzende Informationen zum Video und die beiden Rezepte findet man auf der Website von SRF

https://www.srf.ch/play/tv/puls/video/mediterrane-kueche—gut-und-gesund


25.02.2024 – Dahoam. Und sofort mein Lieblingsgericht gekocht.

25. Februar 2024

Denn ich hatte vor Abreise das übrig gebliebene Gemüse im Ofen getrocknet. So hatte ich die ewig haltbare Basis für „Instant Gemüsesuppe“ geschaffen.

Und ich muss somit nix mehr wegwerfen, weil es irgendwo vergammelt. Saupraktisch. Das Selfmade Instant-Trocken-Gemüse füllte ich in ein Einweckglas.

Getrocknetes Gemüse – Selfmade Instant Gemüse für die Suppe

Zwei Esslöffel „Selfmade Instant Gemüse“ kamen in einen kleinen Topf mit Wasser, ein Teelöffel selber gemachte Gemüsebrühe dazu. Im zweiten Topf setzte ich Vollkornnudeln auf.

Zwiebeln klein schneiden. Dann zum Trocknen in den Ofen.

Während die Hexenküche brodelte, räumte ich meine Einkäufe in den Kühlschrank und fand 4 Zwiebeln. Diese liegen schon Wochen im Kühlschrank rum. Also schnippelte ich die Zwiebeln klein und ab damit zum Trocknen in den Backofen.

Selfmade Instant Gemüse mit Vollkornnudeln

Jetzt liegen die geschnippelten Zwiebeln auf Backpapier im Ofen bei 60 Grad. Die Tür ist mit einem flachen Kochlöffel nur einen Spalt offen, damit die Feuchtigkeit raus kann.

Währenddessen ist meine Gemüsesuppe mit Nudeln fertig. Na denn, guten Appetit.


15.02.2024 – Wieder daheim. Wieder selbst kochen. Wieder vegetarisch.

15. Februar 2024

Heute habe ich mich in der Früh gewogen. Immer noch 63.7kg und 13% Körperfett. Von meinem 1.1.2024er Gewicht bin ich nur 1,5kg entfernt. Den Körperfettgehalt konnte ich aber weiter reduzieren. Muskeln rauf, Fett runter. Also Gewicht in etwa gehalten. 👍

Heute ging es zum Doc (Anti Katze), vorher Waschmaschine befüllen, dann KNX Material zusammenpacken für die Schulung nächste Woche, Tesla fährt einen Karenupdate, Aquarien pflegen, Blumen giessen, Einladen, für Peter kochen.

Es gab um 18 Uhr Vollkornnudeln und Gemüsesuppe. Da ich wieder 10 Tage „weg“ bin, wird das restliche Gemüse getrocknet und zu „Instant-Suppe“ verarbeitet.

Suppe: 280 kcal pro Teller


15.11.2023 – HeavyWeightLossChallenge – finales Wiegen nach 7 Wochen Abnehmen

15. November 2023

Ich hatte über die letzten Jahre stetig zugenommen. Wenn ich Zuhause bin, dann koche ich selbst. Und dann hält sich der Gewichtszuwachs in Grenzen. Meist ist er dann wieder rückläufig. Mein Job bringt es allerdings mit sich, dass ich sehr oft reise. Und dann geht man essen. Und speziell in Deutschland sind die Portionen oft eher für Holzfäller geeignet – also übergross. Als Bayer gibt es dann oft leckere Bayerische Sachen. Ich bin und war nie ein Kostverächter. Schweinebraten, Knödel, Steak, Spaghetti, Bratwürste mit Kraut etc. Wenn ich unterwegs bin, dann ist das immer etwas schwierig. Zuhause koche ich dann oft lieber vegetarisch. Aber trotzdem ist mein Gewicht über die Jahre seit 2018 – da war auch noch Corona zwischendrin – Jahr für Jahr gestiegen.

Wie man an der Kurve unten erkennt, machte ich schon öfter kleinere Abnehmphasen durch. Nur die Tendenz zeigt über die Jahre deutlich nach oben. So begab es sich dann am 25.09.2023, dass ich auf Facebook einen Post von Mario las. Er wollte abnehmen. Ich auch! Also telefonierten wir und dachten uns die Rahmenbedingungen für einen Gewichtsverlust-Challenge aus. Challenges sind ja gross in Mode. Mario ist fast „doppelt so viel“, wie ich und bringt 135.5 Kilo bei einer Körpergrösse von 182cm auf die Waage.

Start der „HeavyWeightLossChallenge“ war dann am Höhepunkt der Kurve am 26.09.2023 gegen 14 Uhr. Beim Wiegen brachte ich dann auf 165cm satte 70.5 Kilogramm auf die Waage. Die Fitbit-Waage zeigt auch „das Grauen“ an, nämlich 19.5% Körperfett und einen BMI von 26.9. Die Challenge sollte 7 Wochen dauern. Und einen Tag. Da ich halb soviel bin, wie Mario, vereinbarten wir die Challenge am Ende „prozentual“ zu bewerten.

Das tolle an einem Partner bei der Challenge: Man hat einen Kollegen mit dem man sich austauschen kann. Man ist also nicht alleine. Und es spornt zusätzlich an! Man ist ja im Wettbewerb mit jemanden und hat ein Ziel vor Augen, welches man erreichen möchte. Ausserdem ist die ganze Geschichte öffentlich. Wir posten jeden Tag, was wir essen und tun, um unser Ziel zu erreichen. Das kam bisher sehr gut an. Es gibt viele leise Mitleser, die schon sehr gespannt auf das Ergebnis sind.

Was habe ich dazu getan? Grob gesagt drei Dinge: Einmal eine komplette Nahrungsumstellung auf 99.9% vegetarisch. Zum Zweiten Umstellung auf 16/8-Fasten. Also 16 Stunden gar nichts zu sich nehmen und in 8 Stunden dann gemässigt möglichst nur und ausschliesslich vegetarisch essen. Und Drittens regelmässig Sport treiben. Mein Fitness-Abo hatte ich ja schon. Dann musste ich ja nur noch hingehen.

Ich verzichtete auf alles mit Zucker und speziell industriellen Zucker und Ersatzstoffe. Keine Limonaden, Süssigkeiten, vorgefertigte Speisen, Marmelade etc. Auch auf Milch und Milchprodukte wurde komplett verzichtet. Keine Butter mehr, keine Kuhmilch (aber auch keine Ersatzmilch). Nur noch Frischkäse und Frischkäsezubereitung. Das verfeinerte ich dann mit frischem Schnittlauch, Petersilie oder Frühlingszwiebeln. Kein Brot mehr. Auch kein Selbstgebackenes. Ersatzweise gab es Vollkornknäckebrot. Und kein Fleisch mehr. Nur noch Hühnchen und Fisch. Das ist kalorienarm und bringt Proteine. Genauso wie Ei. Ei ist super zum Salat.

Welche technischen Hilfsmittel nutzte ich bei der Challenge: Die Fitbit-Waage wurde ja bereits erwähnt. Sie misst Gewicht, Körperfett und errechnet aus der Grösse den BMI. Dazu trage ich eine Fitbit-Uhr, welche mir Puls, Schritte, Etagen und verbrauchte Kalorien anzeigt. Beim Kochen und für Getränke fand ich Gefallen an „Mr. Magic Mixer“. Der stand bisher nur im Schrank. Mit dem Mixer zerkleinerte ich Suppen und andere Speisen. Ich machte mir ab und zu „Smoothies“. Aber bei den Smoothies blieb es bei Fruchtdrinks. Bei Gemüse fehlen mir noch schmackhafte Rezepte.

Mr. Magic Mixer. Damit selbst gemachtes Gemüsebrühe-Pulver und Fruchtmus als Marmeladenersatz.

Mit dem „Mr. Magic“ fing ich auch an Gemüsereste zu Gemüsebrühe-Pulver zu verarbeiten. Das ist ganz einfach: Gemüse klein schneiden, in den Mixer, auf Backpapier auf einen Backrost in den Ofen, 70 Grad Ober-/Unterhitze laufen lassen, nach 4-6 Stunden überprüfen, ob das Gemüse-Mus sich in trockenes Gemüsepulver verwandelt hat. Dann kommt 1/4 des Gewichts Salz dazu. Fertig.

Da in gebräuchlicher Marmelade viel zu viel Zucker hat, machte ich mir mit dem Mixer aus Äpfeln und Mango ein Mus. Das wurde dann im Glas in einem Topf abgekocht und hält so im Kühlschrank ein paar Wochen. Dieses Früchtemus passt super zu meinen Bananen-Pfannkuchen. Dazu nimmt man eine Banane, zwei Eier, vier Löffel Roggenvollkornmehl, etwas Wasser oder Milch. Dann schaltet man den Mixer ein und schon ist der Teig fertig. In eine grosse Pfanne kommt Oliven- oder besser Kokosöl. Damit dann die Pfannkuchen dünn herausbacken. Aus der oben genannten Zutatenmenge kommen dann vier Pfannkuchen raus. Das war zuviel für mich auf einmal. Somit kochte ich mir am nächsten Tag eine Gemüsesuppe und es gab „Flädli-Suppe“ – also Pfannenkuchen-Suppe.

Oliven/Ricola/Salat-Salat, Banana-Pancakes mit Apfel/Mango-Fruchtmus (anstatt Marmelade), Smothie

Überhaupt bin ich ein Suppenfan geworden. Die Basis ist immer eine andere Art Gemüse. Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi, Rosenkohl, Karrotten. Also quer durch den Garten. Ausserdem gibt es immer vorher einen Salat. Während der Challenge hat sich die Fan-Gemeinde an meinen „Ricola/Salat-Salat“ gewöhnt. Natürlich ist Rucola gemeint. Dann gibt es mal Gurkensalat. Abgewechselt wird mit Oliven und Schafskäse, Paprikastreifen, Karrotten etc.

Was tun bei Heisshunger? Wie erwähnt mache ich 16/8 Fasten. 16 Stunden nichts essen, nur trinken. In den 8 Stunden darf ich essen. Möglichst kalorienarm. Bei mir beginnt die Essphase um 16 Uhr und geht dann bis Mitternacht. Somit ist es für mich durchaus erlaubt vor Mitternacht noch das ein oder andere Knäckebrot mit Frischkäse und Gurke zu essen. Oder mir den Rest einer Gemüsesuppe aus dem Kühlschrank aufzuwärmen. Auch ein Ricola/Oliven/Salat-Salat stellt dann kein Problem dar. Hauptsache innerhalb der Kalorienmenge bleiben und innerhalb des 8h-Zeitraums.

Und ich treibe (endlich) wieder Sport! Am Anfang war jede Bewegung besser, als gar keine vorher. Ich bin regelmässig, wenn es zeitlich geht jeden Tag, im Fitnessstudio. Und zwar im Lokwerk Winterthur. Da ich zum Joggen noch zu schwer bin, begann ich mit 40 Minuten „Fast Walking“, wie ich es nannte. Ich begann bei 5 km/h auf dem Laufband und bin jetzt bei 5.8km/h mit gelegentlichem Joggen be 8km/h. Dabei versuche ich immer mit dem Walken an die 9.000 Schritte voll zu bekommen. Dann bin ich am Ende des Tages bei mindestens 10.000 Schritte.

Mittlerweile „verschärfe“ ich das Training noch mit „Schwitzjacke“ (wetterfeste dünne Regenjacke) und seit einer Woche noch mit einem Bauchgurt (einen Motorrad-Nierenschoner). Ziel ist mehr zu schwitzen und mehr Fett zu verbrennen. Anschliessend gehe ich an 3 „Maschinen“ für Brust/Bauch/Beine/Po Übungen. Aber auch Zuhause kann man schön trainieren. Ich habe eine „Spinmaschine“ – also ein stehendes Radl – bei mir im Wohnzimmer als Kleiderständer rumstehen. Auf dem sitze ich jetzt neuerdings beim Fernsehschauen und versuche 15 Minuten locker zu radeln. Auch Bauchtraining kann man gut auf dem Sofa machen parallel zum Fussball im TV.

Bei den Kalorien versuche ich bei der Aufnahme unter 1000kcal. zu bleiben. Hingegen beim Energieverbrauch über 2500kcal – möglichst 3000kcal – zu bleiben. Was auch mit viel Bewegung gut funktionierte. Zu trinken gab es möglichst viel Wasser und ungesüssten Tee. Natürlich kann ich morgens nicht auf den Kaffee verzichten. Auch ab und zu ein Bier im Ausgang. Aber dann mit Mineralwasser. In Bayern würde man mich aus dem Lokal werfen.

Auch hat sich bei mir während der Challenge die Lebensweise geändert. Ich schlafe viel besser und länger. Und ich verzichte möglichst auf alles mit Plastik. Um auf Plastik zu verzichten, kaufe ich möglichst nur noch unverpacktes Gemüse aus dem Regal. Ausserdem verzichte ich komplett auf PET-Flaschen und nehme nur noch Glasflaschen. Zudem räume ich langsam alles aus Plastik aus den Schränken und entsorge es im Plastikrecycling-Beutel. Wenn ich jetzt in Tubberware „investiert“ hätte, würde es mich stark reuen. Hab ich aber nicht. Somit hab ich da keine Hemmungen beim Entsorgen von Plastikartikeln.

Die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten haben somit wirklich auch Auswirkungen auf die Müllmenge! Meinen „Güssel“ bringe ich nur noch alle 3 Wochen Montags raus. Und den Plastikbeutel nur noch alle 2-3 Wochen zum Recycling. Dafür habe ich mehr Grünabfall. Aber der wirkt sich weder auf die Gesundheit noch auf die Natur aus.

Ein interessantes Thema und eine Herausforderung sind die Wochenenden und speziell die längeren Auswärtsveranstaltungen. Am Wochenende gönnt man sich ja erfahrungsgemäss mal das ein oder andere Bier und den ein oder anderen Happen gutes Essen. Bei den Getränken geht es noch. Da kann man dann auf Wasser oder verdünntes Bier zugreifen. Beim Essen in Restaurants stellt man dann oft fest, dass auf der Karte zwar vegetarische Speisen drauf sind, diese aber keineswegs kalorienarm sind. Kässpatzen sind zwar vegetarisch, aber Weizenteig und Käse überhaupt nicht kalorienarm.

Auch war ich zu einer Konferenz in Barcelona eine ganze Woche. Dort war es dann in den Pausen, zu Mittag und speziell dann zum Abendessen eine Herausforderung „das Richtige“ zu wählen und auf „das Falsche“ zu verzichten. Und der spanischen Küche mit all den leckeren Tapas ist schon schwer zu widerstehen. Am Ende brachte dann die Woche Barcelona keinen Abnehmerfolg. Ich konnte gerade noch so das Gewicht in der Woche halten.

Somit ist heute zwar das Ende der Challenge mit dem finalen Wiegen. Aber Mario und ich werden sicher weitermachen. Soviel sei schon verraten. Mehr nicht. Also ist heute für uns erst mal Wiegen angesagt. Um 13 Uhr machte ich ein Video und schoss anschliessend diese Screenshots daraus:

Vergleicht man nun das Gewicht, den Körperfettanteil und den BMI, so habe ich in 7 Wochen exakt 7 Kilo Körpergewicht verloren. Berechnet man Gewicht und Körperfett vorher und nachher, so bin ich exakt 3 Kilo Fett von den Rippen losgeworden. Insgesamt habe ich somit in 7 Wochen 9.9 % an Körpergewicht verloren. Damit bin ich höchst zufrieden.

Mario hat 11.3 Kilo verloren. Das sind 8.4% vom Startgewicht. Ob ich gewonnen oder verloren habe, spielt vordergründig erst mal keine Rolle. ich freue mich, dass ich es soweit geschafft habe. Und ich freue mich für Mario und mich, dass wir 7 Wochen Abnehmen durchgehalten haben.

Was hat es gebracht? Man sieht es schon am Bauchumfang. Dieser ist von 105cm auf 97cm geschrumpft. Somit passe ich wieder viel besser in meine Klamotten. In die Jeans genauso, wie in meine Shirts und Hemden. 7 Kilo merkt man wirklich. Meinen Gürtel kann ich jetzt lockerer enger schnallen. Und bei den Hemden zieht es die Knopflöcher nicht mehr auseinander. Auch von der Beweglichkeit und von der Ausdauer her wurde es jede Woche besser.

Aber ich bin noch nicht am Ziel meiner „Bikinifigur“! Somit werde ich sicher weitermachen. Vielleicht gibt es eine „HeavyWeightLossChallenge V2“ mit verschärften Bedingungen über die Weihnachtszeit und Silvester? Abwarten.

Das komplette Fotoalbum der „HeavyWeight Loss Challenge“ findet man auf Facebook: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10224784355148077&type=3


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