Meine einzige Verwandtschaft hat nun auch gemerkt, dass er etwas zu viel auf der Waage hat und sich zu wenig Gedanken über die Gesundheit macht. Sein Knie knackt und schmerzt. Die Hüfte meldet sich nach kurzer Gehstrecke. Der Bauch ist rund. Die Kondition am Boden. Dabei lief er mal in Regensburg den Marathon mit. Ja mei. Lang her. Auf geht’s!!
Das Brokkoli-Suppen-Rezept gibt es ja eh nicht. Hier gibt es „mein“ Rezept. Ich bin ein Suppenkasper und mache mir gegen Mittag, wenn der Hunger kommt – und nur dann – eine schnelle Suppe oder einen Salat. Suppen bekommt man in 30-40 Minuten hin. Das geht fix.
Gestern gab es Lauchsuppe, vorgestern gemischte Gemüsesuppe mit Lachs und Kokosmilch. Sehr geil. Jetzt heute Brokkoli.
Und natürlich einen Topf. Für mich alleine reicht ein kleiner Topf. Der Boden wird mit Olivenöl bedeckt. Dann schnipple ich zuerst die Knoblauchzehen klein und gebe sie in den Topf. Anschliessend wird der Brokkoli in mundgerechte Stücke geschnitten und ab damit. Darüber giesse ich einen grossen Schuss Zitronensaft aus „eigener Produktion“. Das köchelt dann bei niedriger Stufe mal etwa 10 Minuten vor sich hin. Danach kommt ein Esslöffel „mein Suppengemüse-Pulver“ und etwas von „meinem getrockneten Gemüseklein“ darüber. Auch Pfeffer nach Geschmack. Salz braucht es nicht, weil im Suppengemüse-Pulver ja 1/3tel Salz drin ist. Nach den 10 Minuten wird mit Wasser aufgefüllt und die Suppe köchelt dann weitere 20 Minuten vor sich hin. Die Brokkoli sollten noch „al Dente“ sein. Also Biss haben. Dazu gibt es „mein Brot“ in Scheiben geschnitten und im Toaster getoastet. Schmeckt super. Und nach einem Teller bin ich meist satt. Den Rest, falls es noch einen gibt, esse ich dann bei Bedarf am Abend oder am nächsten Tag.
Ich esse ja möglichst Vegetarisch. Und ich liebe „Fleischpflanzerl“! Allerdings passt Fleisch und Vegetarisch gar nicht zusammen. Deshalb habe ich mir mal testweise am Samstag im Edeka Konstanz je eine Packung Kichererbsen und rote Linsen mitgenommen.
Vegane Proteinlieferanten. Ich hatte aber noch eine Dose Kichererbsen.
Übrigens: Heute gewogen. 60,4 Kilo / 12,3 % Fettanteil / BMI 23.0
Zurück zum Thema: Buns (Burgerbrötchen) oder Bratlinge (Patties) ich nenne sie „Fleischpflanzerl“ – aus Kichererbsen und roten Linsen sind eine hervorragende, eiweissreiche und vegetarische Alternative zu herkömmlichen fleischlichen Burgern. Sie lassen sich einfach zubereiten und sind eine gesunde Proteinquelle.
Das Endergebnis: Pflanzen-Pflanzerl aus Linsen und Kichererbsen. Dazu Gurke, Tomate, „mein Brot„, Dijon-Senf! Lecker!
Zubereitung: Linsen weich kochen, Kichererbsen zerdrücken/pürieren. Alles mit den restlichen Zutaten vermengen, zu Bratlingen formen, in den Semmelbrösel wenden und in der Pfanne mit Olivenöl braten.
Tipp: Die Patties können auch in der Heißluftfritteuse bei 200 Grad für 10-12 Minuten gebacken werden
Dazu je nach Geschmack scharfer Senf oder ein Jogurt Dressing.
Als Beilage Tomaten/Gurken-Salat.
Das mit dem Mixer hat nicht geklappt. Viel besser funktioniert eine Gabel zum Zerdrücken und Rühren. In Semmelbrösel gewendet PflanzerlVon einer Seite rausgebratene Pflanzerl.
Meine Zubereitung: Es kamen bei mir insgesamt 12 Pflanzerl raus.
In einem kleinen Topf die 150 Gramm Linsen mit 400ml Wasser und zwei Esslöffel Gemüsesuppe-Pulver so lange kochen, bis die Linsen weich sind und das Wasser aufgesaugt haben. Das dauert etwa 15 Minuten
Die Dose Kichererbsen werden abgesiebt und mit kaltem Wasser gespült. Dann in der Spüle lassen und abtropfen lassen.
In meine Bulletmixer fülle ich 150 Gramm Haferflocken und vermahle es zu Mehl.
Dann schneide ich die 2 Frühlingszwiebel, ausreichend Knoblauch und die Petersilie klein.
Die vorbereiteten Zutaten mit 3 Eiern, Curcuma, Paprika-Pulver, Pfeffer, Salz, Kreuzkümmelpulver und zwei Esslöffel Olivenöl kommen in die Rührschüssel.
Alles in der Schüssel wird von Hand vermengt, die Kichererbsen mit einer Gabel zerdrückt. Dazu ziehe ich Handschuhe an, weil das Curcuma alles verfärbt. Mit dem Mixer hat es nicht geklappt.
Jetzt die Linsen löffelweise hinzufügen und mit der Gabel zerdrückend verrühren.
Wird der Teig zu feucht, so kann man abwechselnd kleine Mengen Haferflocken und Semmelbrösel dazu tun, bis der Teig schön formbar und gleichmäßig ist.
Dann stellt man eine grosse Pfanne auf den Herd, bedeckt den Boden mit ausreichend Olivenöl und dreht „voll auf“.
In eine kleine Schüssel kommen Semmelbrösel. Man formt und drückt mit den Händen runde Teiglinge/Pflanzerl und wendet diese in Semmelbrösel.
Wenn das Fett schön brutzeln, legt man die Pflanzen-Pflanzerl in die Pfanne, deckt diese ab und wendet die Pflanzerl gelegentlich, damit sie von beiden Seiten leicht braun werden.
Parallel dazu richte ich die Beilagen her. Ich hatte Lust auf Gurke und Tomate mit Pfeffer, Salz, Balsamico Essig, etwas Öl. Dazu „mein“ Brot mit Steichkäse. Und für die Schärfe Dijon-Senf!
Und es schmeckt super! Ich habe zwei Pflanzerl gegessen und war Pappsatt! Jetzt sind noch 10 Pflanzen-Pflanzerl da. Die sind im Kühlschrank. Für die nächsten Tage. Für mich alleine aber viel zu viel.
Einen Tag später gab es zwei kleine Pflanzen-Pflanzerl und Gemüse nebst „meinem Brot“ dazu.
Fisch ist gesund. Deshalb gab es heute den Wildlachs, den ich am WE im Tütsche gekauft hatte. Man gönnt sich ja sonst nichts. Dazu Vegetable (Gemüse) und some boiled Leis! Oben drauf Petersil und Schnittlauch vom Balkon. Erste Ernte. Aloy Maak!
Lachs in Knoblauch und OlivenölKarottengemüse mit Knoblauch
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