29.11.2021 – Streusselkuchen selber machen

29. November 2021

Ihr werdet es nicht glauben: Ich hab einen Streuselkuchen gebacken. Und ich glaub, der ist sogar was geworden. Normalerweise kaufe ich den Streuselkuchen, wenn ich in Dütschland einkaufe. Meine Amberger Oma hat mir als Kind immer einen gebacken, wenn Sonntags die Familie zum Kaffeetrinken kam. Ich durfte mithelfen und hab oft zuviel süssen Streuselteig genascht.
Heute hatte ich Lust auf Streuselkuchen.

Frisch aus dem Ofen

Also besorgte ich die Zutaten in Frauenfeld. Hefe, Zucker, Butter, Mehl. Alles schrecklich ungesund, aber lecker. 
Ich nahm das Rezept von „Chefkoch“. Das entspricht am besten der Schlesischen Vorlage. Die Streusel habe ich nur noch mit Vanillezucker verfeinert. Muss man nicht, hatte aber noch was übrig und es passt zur Vorweihnachtszeit. Somit hab ich sozusagen ein grosses Weihnachtsplätzchen gebacken. Jetzt muss er noch abkühlen. Dann probieren wir mal.

Rezept
https://www.chefkoch.de/rezepte/1596591266914632/Streuselkuchen.html


08.09.2021 – Bitcoin, Metatrader, Binance, MT5, Forex, Instagram, Tinder, Chinese Girl, Fraud, Betrug, WhatsApp, Hong Kong, lcryptos.com Investment Scam

10. September 2021

Ganz schön wirr all die Begriffe? Ich erkläre es gleich. Es gibt nämlich nix, was es nicht gibt. Enkelbetrüger sind ein Dreck dagegen. Normalerweise lösche ich alle Messages auf Instagram, da diese immer irgendwas mit mutmaßlich virenverseuchten Sexseiten zu tun haben.

Die Message von „Liu“ beantwortete ich. Ich weiss auch nicht warum. Vorher checkte ich ihren Instagram Account und die Bilder. Stutzig machte mich, das es nur wenige Bilder hat und der Account erst 2 Monate alt ist. Ausserdem schien sie innerhalb kürzester Zeit von Kurzhaar- auf Langhaar gewechselt zu sein! Sehr unwirklich.

1. Der Account von Liu auf Instagram.

Nach einem kurzen Intermezzo auf Instagram Messenger wollte sie auf WhatsApp wechseln.

2. Schritt: Das Wechseln auf WhatsApp.

Sie pingt mich auf WhatsApp an. Sie hatte mir vorher geschrieben, sie würde in Bern ein Apartment besitzen. Nun kommt bei mir in WhatsApp eine Mobilnummer mit Vorwahl +44 an – also aus England UK.

Auf Whatsapp stellt Sie sich als „Liu QianQuian“ vor. Was witzig ist: Denn „Qian“ bedeutet auf Deutsch „Geld“.
https://woerterbuch.hantrainerpro.de/chinesisch-deutsch/bedeutung-qian_money.htm

Darauf angesprochen meint sie, sie hätte ein Appartement in London und die Nummer noch nicht um gemeldet. (Ja, klar!!) Auf Whatsapp unterhalten wir uns nun mehr oder weniger zwanglos. Es geht um Reisen und um Essen. Die Bilder sehen allerdings zu perfekt aus. Also checke ich diese mit Google-Lens. Und siehe da: Eines der Bilder ist ein Stockfoto.

4. Das Bild vom Hühnchen Salat ist ein Stockfoto. Herausgefunden mit Google Lens Bildersuche.

Sie erzählt mir ausserdem, dass sie eine Villa in Hongkong besitzt. Ausserdem schickt sie mir Bilder dazu. 

Das ist keine Villa von Liu in Hongkong sondern „Chateau de Paris“ auf den Philippines – Also ein weiteres Bild, das geklaut wurde.
Das ist auch nicht die Villa von Liu, sondern die „Aqua Star Villa“ in Taiwan und über Agoda für den Urlaub buchbar – wieder ein geklautes Bild.
3. Die Villa und die Appartments welche angeblich Liu gehören.

Irgendwann fragt sie mich, ob ich mich für Krypto Währung interessiere. Wir reden über Bitcoin und Aktien und andere Investments. Sie wäre mit einem Broker befreundet, der 24 Mitarbeiter hätte, welche den Markt abchecken würden. Liu bekäme von dem Starbroker mit Harvard Professur jeden Tag Tipps und sie würden täglich telefonieren. Der Broker wäre ihr Lehrer.

3. Liu zeigt mir, was sie angeblich von Sonntag auf Montag verdient hat.

Liu meint, dass sie mir zeigen könnte, wie das mit dem Handeln funktioniert. Ich müsste mir „Binance“ runterladen, installieren und mich anmelden. Ich lehne freundlich ab.

5. Ich soll mir Binance runterladen und installieren.

Ich lehne dankend ab mit der Begründung aktuell keine Zeit zu haben. Wir unterhalten uns wieder über belanglose Dinge. Am Abend schreibt sie mich wieder an. Wie es mir geht und ob ich Binance installiert hätte. Sie könnte mir zeigen, wie das so funktioniert mit dem Traden.

Als ich nicht darauf eingehe, lenkt sie auf eine andere Plattform ab. Ich soll doch auf die Website „Lcryptos“ gehen und die App runterladen, mich dann anmelden und Liu dann Bescheid sagen.

6. Ich soll mich bei Lcryptos.com anmelden.

Nun checke ich per Google die Begriffe „Lcryptos Scam„. Und siehe da: Es gibt einen Blogeintrag bei ForexPeaceArmy von einer Person, die von einem „Chinese Girl“ auf die gleiche Art gescammt wurde.

Ein Typ wurde um 5000 Dollar betrogen. Von einem „Chinese Girl“ auf LocalCryptos.

Ein weiteres Suchergebnis auf Google mit „Lcryptos Scam“ ist eine Website, welche Infos zur Domain und zum Traffic zur Verfügung stellt. Und siehe da: Lcryptos.com ist erst seit 2 Monaten online und hat fast keinen Traffic. Das ist ein sicheres Zeichen dafür, dass die Seite nur einem Zweck dient: Abgreifen von persönlichen Informationen, vielleicht Bankkonto Infos und gegebenenfalls für den Transfer von Kryptowährung, die man dann nie wieder sieht.

Der Check der Website Lcryptos.com bringt zu Tage, dass die Seite erst 2 Monate alt ist und keinen Traffic hat. Somit steht im Raum, dass es sich um eine Scam Seite handelt.

Wie ist die Vorgehensweise der Scammer? Das beschreibt ein Oscar Tang auf Quora.

Hier die Übersetzung: Sie werden Sie bitten, WhatsApp herunterzuladen
Sie werden Sie bitten, die Binance App herunterzuladen – es ist eine Handelsplattform, die jedoch keine Steuern erhebt. Es ist eine legitime Plattform.
Sie werden Sie bitten, MT5 oder Metatrader 5 herunterzuladen. Dies ist auch eine legitime Plattform, wenn Sie Spot-Gold kaufen möchten.
Sie helfen Ihnen, Gelder von Ihrer Bank an die Binance App zu überweisen und sie dann von Binance an die Adresse des Brokers abzuheben. Die Adresse ist verschlüsselt und der Brokername ist Expaded Asset Global CRM oder EAGlobal CRM – dies ist immer noch ein legitimer Broker.
Sobald Sie fertig sind, werden Sie aufgefordert, Screenshots Ihres MT5 zu senden, und sie werden Ihnen wirklich den Weg weisen.
Du wirst wirklich daran verdienen.
und dann werden sie Sie bitten, mehr zu investieren. Am Ende sollst Du Dich auf einer von Ihnen erstellten Scam Website anmelden und die Kryptowährung transferieren. Danach hast Du keinen Zugriff mehr darauf und alles verloren.

Tatsächlich werden auf diese Art und Weise weltweit Hunderte Männer und Frauen um ihr Geld gebracht. Hier ein aktueller Artikel vom „The Standard Hongkong“ : Sexy Fraudsters Scam $546m from Crypto Punters

„Mehr als 200 Opfer aus etwa 20 Ländern verloren mindestens 70 Millionen US-Dollar (546 Millionen HKD) durch Dating- und Investitionsbetrug mit der Kryptowährung OEN, die an inzwischen nicht mehr existierenden Krypto-Börsen mit mutmaßlichen Verbindungen nach Hongkong verkauft wurde.

Es wurden letztes Jahr über 200 Personen um Kryptowährungen betrogen. Bekannte Schadenssumme 548 Millionen Dollar.

Betrüger, die sich als attraktive chinesische Frauen ausgeben, wandten sich zuerst über Dating-Apps an die Opfer und überredeten sie, über SMS und Sprachnachrichten auf WhatsApp in Kryptowährungen zu investieren, sagten drei internationale Investoren gegenüber The Standard.

Sie wurden überredet, legitime Kryptowährungen zu kaufen, bevor sie sie auf zwei Websites Bitfex.pro und Bitfex.vip gegen OEN-Münzen eintauschten, von denen sie vermuteten, dass sie in Hongkong ansässige Server verwendeten“.

Die Bitcom-News verkündete erst am 21.08.2021 : Neunzehn Personen wurden in Hongkong im Zusammenhang mit einem Kryptowährungsbetrug festgenommen, bei dem 170 Personen in Hongkong, China, Taiwan und Großbritannien getäuscht wurden sagte die Polizei.

Nach den letzten Fällen mit vielen Opfern und Millionen an Verlusten klärt die Polizei in Hongkong über „Investment Fraud“ auf.

Infos zu Finanzbetrug in von der Polizei Hongkong

Die Website „Trader Defense Adversory“ zählt verschiedene Betrugsmaschen auf. Darunter den „Romantic Bitcoin Scam“. Hier werden potentielle Opfer auf Tinder oder Instagram in Sozialen Medien angeschrieben. Über die Chats entwickeln sich Romanzen. In einigen Fällen teilen sie ihre „Ideen“ für Investitionen mit ihren romantischen Partnern und ermutigen zu einer gemeinsamen Investition für ihre „gemeinsame Zukunft“. Am Ende ist klar, dass die andere Partei ein Fake ist und mit dem Geld davonläuft. Sie wählen oft Bitcoin oder Kryptowährung, um ihre Identität zu verbergen, obwohl die Behörden sie oft einholen.

Ein neuer Bericht hat ergeben, dass die globale Krypto-Community im vergangenen Jahr 4,68 Mrd. an Scammer überwiesen habt. Krypto-Inhaber in Westeuropa schickten im vergangenen Jahr Krypto im Wert von 1,4 Mrd. US-Dollar an illegale Adressen, mehr als in jeder anderen Region.

Im letzten Jahr konnten Scammer 4,6 Milliarden an Geldern abschöpfen. Eine unvorstellbare Summe.

Und bei mir? Liu wartet aktuell ungeduldig, dass ich Binance runterlade. Morgen frage ich mal bei der Polizei nach, ob sie mit den Infos was anfangen können. Vielleicht kann man ja über die Telefonnummer den Halter ermitteln. Wer weiss.


27.08.2021 – Schweiz: Wer hats erfunden? Feldschlösschen stellt 20 elektrische Renault 28-Tonner in Dienst.

27. August 2021

Der Strom kommt aus der Hauseigenen Photovoltaik.

Die Trucks haben zwei Elektromotoren an Bord, die eine Gesamtleistung von 370 kW bzw. eine konstante Leistung von 260 kW sowie 850 Nm bieten. Als Energiespeicher wird ein Batteriepaket mit 200 kWh Kapazität verbaut, das bis zu 200 km reale Reichweite ermöglichen soll.

Mit Gleichstrom können die Lithium-Ionen-Akkus des E-Lkw über den CCS-Anschluss mit 150 kW Ladeleistung in ein bis zwei Stunden vollständig aufgeladen werden.

https://www.blick.ch/brand-studio/nachhaltige-bier-brummis-hier-kommt-die-groesste-e-lkw-flotte-id16778966.html


12.06.2021 – Tesla Model 3 Long Range im Vergleich mit BMW X1 nach fast 5000 Kilometern

13. Juni 2021

Ein Monat ist fast rum. Heute rechne ich mal durch, was an CO2 und Moneten gespart wurde.

4728 km bin ich gefahren.
797 kWh habe ich „getankt“.

Mein „alter“ BMW X1 hat in der Schweiz 5,7 Liter auf 100 km verbraucht. In Deutschland waren es 1 Liter mehr. Aber das vernachlässigen wir mal.
5,7 Liter auf 100 km ergibt bei 4728 km gleich 274,224 Liter Diesel.

Tesla (440 PS) :
Der Schweizer Strommix erzeugt 128 Gramm CO2eq pro kWh (Quelle Bafu).
Macht 102,4 kg CO2.

BMW X1 (180 PS) :
1 Liter Diesel erzeugt 2,6 kg CO2 (Quelle WDR).
Ergibt 712,98 kg CO2

Kosten Tesla:
797 kWh aufgeteilt auf 50%/50% Zuhause/Supercharger (Zuhause gemessen mit Steckerzähler zur Abrechnung mit Vermieterin)
Zuhause 400 kWh a 0.19 CHF = 76 CHF
Supercharger 400 kWh a 0.39 CHF = 156 CHF
Ergibt gesamt 232 CHF (211 Euro)

Kosten BMW:
4728 km / 100km x 5,7 Liter pro 100 km = 274,224 Liter gesamt.
Bei einem durchschnittlichen Preis von 1,70 CHF pro Liter ergibt sich gesamt 466,18 CHF 423,80 Euro)

Somit hat der Tesla im Vergleich zum BMW X1 nach nicht mal 5000 Kilometer..

  1. 7x weniger CO2 erzeugt. (600 kg weniger)
  2. 50% „Spritkosten“ gespart. (230 CHF weniger)
  3. Der Tesla hat 3x mehr PS, wie der X1
  4. Keinen umweltschädlichen Stickoxide erzeugt. (Allergien, Herz, Kreislauf, Asthma etc.)
  5. Keinen Tropfen Öl verbraucht oder in der Umwelt verteilt.
  6. Zwei Bergpässe bei Sonne befahren
  7. Fahrspass ohne Ende mit Beschleunigung, Wendigkeit und Topspeed.
  8. Keinen nervigen Motorenlärm erzeugt
  9. Tolle Diskussionen mit Kollegen und Interessierten gehabt.
  10. Viel Spass mit meinen Beifahrern gehabt.

Bei meiner jährlichen Fahrleistung von (locker) 25.000 Kilometern kommt eine Einsparung von 3 Tonnen CO2 und 1150 CHF „Spritkosten“ durch den Umstieg auf den Tesla 3 LR zusammen.


27.05.2021 – Tesla 3: Route vom Mobile an Navigation im Tesla schicken

27. Mai 2021

Ein besonders geiles Feature ist dieses hier: Morgen habe ich einen Termin bei einem Kunden. Man nehme das Mobiltelefon, gehe auf Kontakte, tippe auf die Adresse, lasse diese Adresse in Google Maps anzeigen, tippt rechts oben auf Teilen, wählt die Tesla App aus, fertig.

Aus der „Google Maps“ App für iPhone und Android lassen sich Navigationsziele direkt an das Tesla Navigationssystem senden:

  • Ein Ziel im Google Maps App eintippen.
  • „teilen“ antippen (manchmal muss man die Schaltflächen nach links verschieben um „teilen“ sehen zu können).
  • Das Tesla App auswählen (diese App muss natürlich auf dem Handy installiert sein).

16.05.2021 – Wasserstoff oder Batterie?

16. Mai 2021

Zitiert aus dem Artikel „Wasserstoff oder Batterie? Von Fakten und Träumen“ bei Edison

Die Lobbyisten des Wasserstoffantriebs trommeln weiter wie verrückt und freuen sich über Millionen-Investitionen der Politik. Dabei gibt es für batterieelektrische Vollstromer längst viel bessere Argumente. Zum Beispiel die von Professor Maximilian Fichtner.

Maximilian Fichtner

Maximilian Fichtner
Der Chemiker ist Direktor am Helmholtz-Institut für elektrochemische Energiespeicherung (HIU) und ein ausgewiesener Elektromobilität-Experte.

Der Mann kennt sich aus, für die Aufzählung seiner aktuellen Funktionen brauchen wir hier einen ganzen Absatz. Fichtner ist Direktor am Helmholtz-Institut Ulm (HIU) für elektrochemische Energiespeicherung, Professor für Festkörperchemie an der Universität Ulm und außerdem Leiter der Abteilung Energiespeichersysteme am Institut für Nanotechnology des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Und hat in der Vergangenheit, wie er gern betont, auch schon mal 12 Jahre lang an Wasserstoffantrieben mit Brennstoffzellen gearbeitet.

Grundsätzlich kann er ruck, zuck vorrechnen, wie dramatisch ineffizient der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen im Pkw-Bereich ist. Quasi zum Aufwärmen. Nach aktuellen Zahlen, legt Fichtner los, sei zum Beispiel für die Produktion eines Liters E-Diesel aus Kohlendioxid und Wasserstoff eine Energie von 27 kWh notwendig. Und um da auf eine Reichweite von 100 Kilometer zu kommen, würde sich das bei einem VW Golf Diesel, der im realen Schnitt so sechs Liter Sprit schlucke, auf immerhin 162 kWh potenzieren. Fichtner: „Mit dieser Energiemenge würde ein modernes Elektroauto emissionsfrei bis zu 1000 Kilometer weit kommen.“ Von den Emissionen und dem nagelnden Lärm des Diesels ganz zu schweigen. Ein schöne Schockrechnung.

Fichtner ist in guter Gesellschaft

Maximilian Fichtner ist bei weitem nicht der einzige, der den automobilen Einsatz von Wasserstoff kritisch sieht. Mittlerweile ist es in der Forschung nahezu Konsens, dass Wasserstoffantriebe im Pkw-Bereich wenig Sinn machen. Wirtschaftsexpertin Claudia Kemfert zum Beispiel, die seit 2004 die Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) leitet, warnt beim Thema Wasserstoff dringend vor Euphorie: „Er ist quasi der Champagner unter den Energieformen.“ Seine Herstellung erfordere drei- bis fünfmal so viel Energie, als wenn man erneuerbare Energien direkt nutzen würde.

Da kann sie sich richtig aufregen: „Manche träumen offenbar davon, ihre übermotorisierten SUV mit Wasserstoff zu betreiben.“ Champagner in den Tank helfe aber weder dem Klima noch der Wirtschaft, sondern sei bloße Verschwendung oder eine simple Verlagerung der klimaschädlichen Emissionen von der Straße in die längst noch nicht grüne Wasserstoffindustrie. „Wir brauchen stattdessen eine aktive Verkehrswende, die gezielt die Elektromobiltät über den Ausbau der Ladeinfrastruktur fördert, ebenso den öffentlichen Nahverkehr und den Schienenverkehr“, fordert die Wirtschaftsexpertin.

Vollständiger Artikel hier: https://edison.media/von-fakten-und-traeumen-stromer-vs-wasserstoff/25216883/


12.05.2021 – Erstes globales E-Mobility-Ranking

13. Mai 2021

1. Ca. 10 Mio. Fahrzeuge weltweit bereits auf den Straßen
2. Europa bei den Neuzulassungen 2020 auf dem ersten Platz – erstmals vor China

E-Auto-Registrierung 2015 vs. 2020. Grafik: IAA Mobility

3. Gesamtbestand an E-Autos weltweit: Mehr als 40 Prozent aller Elektrofahrzeuge fahren auf chinesischen Straßen
4. E-Autos pro 1.000 Einwohner: Spitzenreiter Norwegen, USA vor China
5. Neuzulassungen von E-Autos 2020: Deutschland setzt sich mit einem deutlichen Wachstum auf den zweiten Platz hinter China
6. Marktanteil von E-Autos: Norwegen weltweit vorn

https://www.emobilserver.de/nachrichten/elektro-fahrzeuge/elektro-autos/2420-erstes-globales-e-mobility-ranking.html


09.05.2021 – Studie Uni Zürich: Abgase für Chronische Erkrankungen verantwortlich von Asthma bis Zöliakie

9. Mai 2021

Vollzitat Quelle hier: Der Mensch ist einer Vielzahl von Umweltstoffen und Chemikalien ausgesetzt. Gemäss der Epithelbarriere-Hypothese schädigen zahlreiche Substanzen das Epithel, die Schutzschicht von Haut, Lunge und Darm. Dadurch entwickeln oder verschlimmern sich knapp zwei Milliarden chronische Erkrankungen wie Allergien, Autoimmun-, neurodegenerative und psychische Krankheiten.

Abgase für Chronische Krankheiten verantwortlich. Das enthüllt eine Studie der Uni Zürich.

Cezmi Akdis, Direktor des mit der Universität Zürich (UZH) assoziierten Schweizerischen Instituts für Allergie- und Asthmaforschung (SIAF), hat nun im Wissenschaftsmagazin «Nature Reviews Immunology» den aktuellen Wissensstand zusammengefasst. «Der Epithelbarriere-Hypothese zufolge sind Schäden an den schützenden Epithelzellschichten für knapp zwei Milliarden chronischen, nicht-infektiösen Krankheiten verantwortlich», sagt UZH-Professor Akdis. Allein das SIAF hat in den letzten 20 Jahren mehr als 60 Publikationen dazu verfasst, wie diverse Substanzen die Epithelien verschiedener Organe schädigen.

Erklärung für Zunahme von Allergien und Autoimmunkrankheiten

Die Epithelbarriere-Hypothese liefert eine Erklärung, warum Autoimmunkrankheiten und Allergien seit Jahrzehnten zunehmen: Sie sind die Folge von Industrialisierung, Urbanisierung und dem westlichen Lebensstil. Denn zahlreiche Menschen sind heute einer Vielzahl von toxischen Stoffen wie Ozon, Nanopartikel, Mikroplastik, Reinigungsmittel, Pestizide, Enzyme, Emulgatoren, Feinstaub, Abgase, Zigarettenrauch und unzähligen Chemikalien in Luft, Nahrung und Wasser ausgesetzt. «Neben der globalen Erwärmung und Viruspandemien wie COVID-19 stellen diese schädlichen Substanzen eine der grössten Bedrohungen für die Menschheit dar», betont Akdis.

Komplette Medienmitteilung der Uni Zürich https://www.media.uzh.ch/de/medienmitteilungen/2021/Epithelbarriere.html


07.05.2021 – SRF Magazin „Einstein“ Beitrag über Elektroautos

7. Mai 2021

Elektroautos in der Schweiz – Wie ökologisch sind sie heute?

Kauft man heutzutage eher ein Elektroauto? Zu teuer, zu wenig ökologisch; oder doch nicht? Was Elektroautos heute leisten und was nicht: «Einstein» prüft die gängigen Vorstellungen und fragt, welche Lösungen die Forschung für Probleme mit Batterien oder der Ladeinfrastruktur sucht.

https://www.srf.ch/play/tv/einstein/video/elektroautos-in-der-schweiz—wie-oekologisch-sind-sie-heute?urn=urn:srf:video:350e7f94-a65d-4ce3-bafa-c192d90f77c4

Hier der aktuelle Beitrag von „Einstein“ – ein Wissenschaftsmagazin des Schweizer Fernsehens. Aktuell fahren ca. 50.000 rein elektrische Kraftfahrzeuge in der Schweiz. Wenn alle Autos in der Schweiz elektrisch fahren, braucht es 10-20% mehr Strom. (ab Minute 14:50). Und die CO2 Bilanz wird auch verglichen. Inklusive Batterieproduktion und laufende Kosten bis 200.000 km. (ab Minute 12:00).


12.04.2021 – Tour de Ostschweiz

11. April 2021

Nach ausgiebigem Frühstück starteten Mam und ich Richtung Sonne. Heute hatte es noch Föneinfluss und Temperaturen bis 21 Grad in Rorschach. Wir fuhren rauf zur Schwägalp Passhöhe und saßen mitten im rasant tauenden Schnee bei 16 Grad in der Sonne. Links einen Kaffee Creme und rechts ein Softeis mit Erdbeeren.

Dann ging es nach Unterwasser und Wildhaus, via Gams und Sennwald an den Bodensee nach Rorschach. Wir parken das Auto beim Bahnhof und schlenderten an der gut gefüllten Hafenpromenade entlang. Danach ging es am Bodensee entlang via Frauenfeld zurück. Wegen einem tiefen Grollen in der Magengegend besorgten wir uns noch den Klassiker „Pizza Hawaii“ und einen gemischten Salat beim „Uno Momento“. Jetzt ist Sofa angesagt. Die Schlechtwetterfront kann kommen.