17.04.2026 – Nano-Reportage: Macht Fertigessen krank?

17. April 2026

Nicht nur krank. Es tötet. Das beweisen Studien.

Das Problem an hochverarbeiteten Lebensmitteln ist der hohe Gehalt an Fett, Zucker und Salz. Und wir haben uns teilweise schon an den Geschmack von Fertiggerichten gewöhnt.

Der Ernährungswissenschaftler Guido Ritter von der Fachhochschule Münster konnte im Experiment zeigen: Die meisten Menschen können Fertiggerichte von frisch gekochten unterscheiden. Aber den Geschmack der Fertigprodukte bewerten viele gar nicht schlechter.

Kompletter Beitrag

Der Lebensmittelchemiker Hauke Hilz von der Hochschule Bremerhaven zeigt, mit welchen Tricks die #Lebensmittelindustrie arbeitet. Fleisch und Fisch wird mit Wasser und #Phosphat „aufgepumpt“, um das Gewicht zu erhöhen – und die Gewinnspanne. In großen Mengen kann Phosphat beim Menschen zu Nierenschäden führen.


16.04.2026 – Teneriffa: Ab nach Las Teresitas

16. April 2026

Meine dritte Heimat schätze ich schon allein deshalb, weil man hier alle Jahreszeiten (bis auf Herbst) findet. Das ganze Jahr. Seit Wochen hat es stabile Nordlage. Das heisst kühle Luft kommt stetig vom Norden her.

Der Blick über das Orotava-Tal. Hier staut sich (noch) die Nordwetterlage.

Diese feuchte, kühle Luft prallt dann auf die langgezogene Bergkette der Insel und regnet ab. Vom Urwald des Anaga-Gebirge über die Canadas des Teide-Nationalparks bis zum Teno-Gebirge. Es stauen sich dichte Wolken und es nieselt oder regnet gleichmässig auf der Nordseite.

Auf der anderen südlichen Seite hat es Fönlage! Und es windet anständig von San Andres über Candelaria, Granadilla (dort stehen auch Windkraftanlagen) bis El Medano, dem Surfer- und Kiter-Hotspot. Nur bei den Berg Pässen bei La Laguna und beim Teno-Pass kommen Wolken durch.

Mike&Natalie am Checkin des TFN

Heute änderte sich die Wetterlage endlich. Der Nordwand liess nach. Und sofort gab es in Puerto de la Cruz Wolkenlücken. Und die Temperatur stieg merklich an. Bereits vormittags gab es 19 Grad. Als ich Mike&Natalie zum TFN brachte, riss am Pass bei La Laguna die Wolkendecke auf und der blaue Himmel kam durch.

Also lieferte ich die Zwei am Airport ab und fuhr nochmal nach PDLC zurück, um meine Badeklamotten zu holen. Danach fuhr ich durch Santa Cruz raus nach Dan Andres zum Playa Las Teresitas. Der Saharastrand der Theresien.

Las Teresitas ist der Hausstrand der „Santa-Cruzis“. Absolut ruhig, gemütlich, untouristisch, kinderfreundlich. Es hat 5 Strandabschnitte. Diese besitzen jeweils einen Restaurantbereich.

Dort werden auch die Strandliegen und Schirme zu absoluten Kommoden 6 Euro vermietet. Zwei Liegen und ein Schirm wohlgemerkt 6 Euro. Aber Vorsicht! Immer erst vorher fragen! Ich bin auch schon mal reingefallen (an der 4. Hütte) und hab das 3fache bezahlt.

Gegen 11:30 Uhr war ich bei Hütte 3, besorgte mir zuerst einen Milchkaffee und dann Liegen und Schirm. Dort blieb ich bis etwa 14 Uhr. Der Nordwind fing dann böig aufzufrischen. Und der verteilt dann den feinen Sand überall am Körper.

Playa las Teresitas von oben. Den Hang hinauf wächst San Andres. Im Hintergrund Santa Cruz.

Also packte ich meine Sachen und fuhr das erste Mal hinauf, um eines dieser fantastischen Fotos von der Playa Las Teresitas zu schießen, welche ich schon ein paar Mal in den Socials gesehen hatte.


15.04.2026 – Bayern gewinnt!!

15. April 2026

.. Und wir sind im Café del Mar.


15.04.2026 – Teide Nationalpark – Gelber Ginster

15. April 2026


12.04.2026 – Masca im Teno-Gebirge

12. April 2026

Fantastische Farben und Szenerie gegen Abend. Wir waren fast alleine auf den kurvigen engen Strassen unterwegs. Oben in den Wolken, unten in der Sonne. Mit Regenbogen und blühendem wohlriechenden weissen Ginster.


09.04.2026 – Überraschende Wirkung: Zitronenschalen als Allzweckreiniger und  Weichspüler

9. April 2026

Verifiziert: Die Wäsche wird auch mit „Orangenschalen-Wasser“ weicher, als mit Essigessenz. Die Wäsche von heute beweist das. 👍

Seit Jahren verwende ich Essigessenz als Weichspüler. Für meine Haut sind sämtliche in Waschmittel vorhandene Tenside und Bleichmittel, speziell Chlor, äußerst ungut. Gegen Chlor habe ich eine Kontaktallergie, die sofortige Rötung der Haut und Juckreiz verursacht.

Deshalb gebe ich nur wenig Waschmittel-Pulver in die Fächer für Vor und Hauptwäschr. Zum anderen gibt es nach dem eigentlichen Waschgang nochmals eine Spülung&Schleudern. Hierfür gebe ich dann die Essigessenz in das Fach für das Spülmittel.

Essigessenz als Helfer im Haushalt

Essig ist bekanntlich sauer und löst den Kalk im Wasser auf. Somit wird das Wasser basisch. Zudem löst die Säure im Essig Kalk und verbliebenes Waschmittel aus den Stofffasern der Wäsche.

Soviel zum Essig in der Waschmaschine. Auch kaufe ich schon lange keine chemischen Reiniger mehr. Vielmehr fülle ich in eine Sprühflasche ein Gemisch aus Essigessenz, einen Schuss Geschirrspülmittel und fülle die Flasche mit Leitungswasser auf. Damit putze ich alles. Von der Edelstahl-Spüle, über das Ceranfeld bis zum Waschbecken. Klappt super.

Aber es geht ja um das Thema „Zitrone“!

Seit gut 5 Monaten läuft meine Ernährungsumstellung zur Gewichtreduktion. Sehr erfolgreich. Ein Bestandteil der Ernährung besteht neben viel Gemüse eben aus Früchten. Also kaufe ich ab und zu ein Netz mit Zitronen drin und verarbeite diese.

Die Zitronen, also den Saft und das Fleisch, nutze ich in Speisen, um die Säure-Komponente abwechselnd mit Kräuter-Essig zu erzeugen. Die Schalen warf ich bisher in die „Grüne Tonne“.

Ich wusste aus Rezepten, dass man Zitronenschale oft in Gebäck reibt des intensiven Geschmacks wegen. Auch steckt in der Schale das Öl, welches man in der Kosmetik-Industrie des Geruchs wegens verwendet.

Also warf ich diesmal die Zitronenschalen nicht weg, sondern verarbeitete sie. Und zwar schnitt ich die Schalen in kleine Stücke und gab sie mit Leitungswasser in meinen Bulletmixer.

Diese grobe Mischung würde aber den Sprühkopf verstopfen. Also nehme ich ein Geschirrtuch und einen Messbecher und siebe den Zitronensud durch. Danach mixe ich die Zitronenschalen ein zweites Mal und siebe sie wieder ab. Dadurch entsteht etwa ein halber Liter Zitronenschalen Wasser.

Von diesem Zitro-Schalen-Wasser kommt nun ein guter Schuss in meine Sprühflaschen für die Küche, im Bad und in der Dusche. Ja, ich besitze 3 Stück 😂

Das Ergebnis nach dem ersten Test auf den Fliesen in der Dusche, der Armaturen und der Duschtasse ist überragend.

Somit testete ich gestern Zitro-Schalen-Wasser als Weichspüler. Und tatsächlich: Die Wäsche war nach dem Wäschetrockner gefühlt weicher, als mit Essigessenz.

Zitronenschalen machen die Wäsche weich

Es soll auch mit Orangenschalen klappen. Das probiere ich dann die nächsten Tage mal aus.

Zur Verifizierung fragte ich dann noch die KI von Gurgel:

Zitronenschalen eignen sich hervorragend als natürlicher, duftender Weichspüler-Ersatz. Sie machen die Wäsche weich, wirken entkalkend, entfernen Gerüche und sorgen für frischen Duft. Zitronenschalen (auch mit Orangenschalen) können direkt in die Trommel oder mit Essigessenz zu einem nachhaltigen DIY-Weichspüler angesetzt werden.

Anwendungsmöglichkeiten:

Direkt in die Wäsche: Die Schale einer Zitrone in einen Socken stecken und bei 40°C – 60°C mitwaschen.

Zitrus-Essig-Weichspüler: Zitronenschalen mit Essigessenz in einem Glas ca. 2 Wochen ziehen lassen, dann als Weichspüler nutzen.

Zitronensaft: Eine halbe Tasse Zitronensaft direkt in das Weichspülerfach geben, um Gerüche zu neutralisieren.

Vorteile:

Nachhaltig & Umweltfreundlich: Zitrone ist eine ökologische Alternative zu herkömmlichen Weichspülern.

Duft & Frische: Zitrusfrüchte sorgen für einen angenehmen, frischen Geruch.

Entkalkend: Zitronensäure wirkt gegen Kalk in der Maschine.

Aufhellend: Zitrone wirkt leicht aufhellend, ideal für weiße Wäsche

Hinweis: Bei dunkler Wäsche ist Essigessenz die bessere Wahl, da Zitrone leicht bleichend wirken kann.


08.04.2026 – POD – Rückblick mit 180 Grad Drehung

8. April 2026

Lago Martianez – Puerto de la Cruz – Tenerife – Winter 2025/26

Hotel Vallemar, Teide, Sunset, Lago Martianez

Der Lago Martianez ist eine Freizeit Anlage in Puerto de la Cruz, welche vom Künstler und Architekten Cesar Manrique gestaltet wurde, um den Tourismus zu fördern.

Die Anlage umfasst verschieden grosse und tiefe Salzwasser Ecken und Kunstwerke von Cesar Manrique, sowie Restaurants und Cafés.


07.04.2026 – Versteckte (Zucker-)Werbung: Nutella fliegt in den Weltraum.

7. April 2026

Nachdem es mittlerweile so viele Bilder und Videos im Internet darüber gibt: Die Orion Crew hat Nutella durch das Bild fliegen lassen. Natürlich ist das Werbung und nicht Zufall.

Ein 450-Gramm-Glas Nutella enthält über die Hälfte Zucker, genauer gesagt etwa 56,3 %. Dies entspricht in etwa 84 bis 85 Stückchen Würfelzucker pro Glas. Auf 100 Gramm Nutella kommen somit rund 19 Stückchen Zucker.

Zuckergehalt im Detail:
100 g Nutella: ca. 56,3 g Zucker.
450 g Glas: ca. 253 g Zucker (basierend auf 56,3 g/100 g).
750 g Glas: ca. 419 g Zucker.

BuzzFeed.de © BuzzFeed

Zusätzlich zu dem hohen Zuckeranteil besteht Nutella zu einem großen Teil aus Palmöl (20%).

Mehr Infos bei Stern.de


07.06.2026 – Teneriffa: Der Sommer, als der Teide wieder brüllte

7. April 2026

Es war der 9. Juni 1798, und während die Nachwirkungen der Französischen Revolution noch in ganz Europa nachhallten, begann auf der Insel Teneriffa die Erde mit einer Wucht zu beben, die die Einheimischen seit fast einem Jahrhundert nicht mehr erlebt hatten. Nicht der gewaltige Gipfel des Teide spie Feuer, sondern sein kleinerer Bruder, der Pico Viejo, auch bekannt als Chahorra.

Drei Monate lang öffneten sich die sogenannten „Nasen des Teide“ und gaben den Blick frei auf ein Schauspiel von erhabener und zugleich furchterregender Schönheit.

Für die Bauern Teneriffas im späten 18. Jahrhundert war der Ausbruch nicht nur ein geologisches Phänomen; er war eine göttliche Botschaft. Chroniken jener Zeit berichten von spontanen Prozessionen und Gebeten in nahegelegenen Dörfern wie Guía de Isora und Vilaflor.

  • Das Dröhnen: Der Lärm der Explosionen war auf der ganzen Insel und sogar auf den Nachbarinseln zu hören. Es war kein gleichmäßiges Geräusch, sondern ein rhythmisches Grollen, das an schweres Artilleriefeuer aus dem Erdinneren erinnerte.
  • Die ewige Nacht: Die Aschewolken waren so dicht, dass die Sonne, einigen Berichten zufolge, an manchen Tagen wie eine verblasste Kupfermünze aussah und die Menschen gezwungen waren, mittags Kerzen anzuzünden.

Gab es Vergleichswerte? Natürlich. Die Angst von 1798 wurde durch die kollektive Erinnerung an den Ausbruch des Trevejo im Jahr 1706 genährt, der den einst blühenden Hafen von Garachico unter sich begraben hatte.

„Die Menschen blickten zu den Berggipfeln und fürchteten, dass Feuerströme zur Küste hinabfließen und die Tragödie wiederholen würden, die Jahrzehnte zuvor das Handelsjuwel der Insel vernichtet hatte.“

Anders als bei Garachico blieb die Lava von Chahorra in der riesigen Caldera von Las Cañadas „gefangen“, doch das orangefarbene Leuchten am Nachthimmel erinnerte alle daran, dass sie auf einem Riesen lebten, der nur schlief.

Trotz der Angst war 1798 anders. Es war die Blütezeit der Aufklärung, und während einige beteten, beobachteten andere mit Teleskopen, machten sich Notizen und zeichneten zum ersten Mal das Naturschauspiel.

Nur ein Jahr nach dem Ende des Ausbruchs, 1799, besuchte der berühmte Naturforscher Alexander von Humboldt die Insel und wanderte auf den noch warmen Lavaströmen von Chahorra. Er bestaunte die Zusammensetzung des Gesteins und die gewaltigen Spalten, aus denen das Magma ausgetreten war. Es war einer der ersten Momente, in denen der Teide aufhörte, nur ein Ort der Guanchen-Legenden (Echeyde, die Wohnstätte von Guayota) zu sein, und zu einem natürlichen Labor für die moderne Welt wurde.

Wenn man heute den Teide-Nationalpark besucht, sind die schwarzen, zerklüfteten Lavafelder entlang der Straße im Gebiet der Narices del Teide die stummen Zeugen jenes Sommers. Was wir heute voller Ehrfurcht und Frieden fotografieren, war 1798 eine brutale Mahnung, dass die Natur nicht um Erlaubnis fragt, sich zu verändern.

Carlos Cólogan Soriano
Chronik 18 von Teneriffa


06.04.2026 – Artemis II – Rund um den Mond

6. April 2026

Völlig losgelöst von der Erde wird die erste Mondmission seit 1972  heute Abend die Dark Side of the Moon bei ihrer Umrundung des Mondes sehen. Dabei wird sie neue Welten entdecken und weiter in den Weltraum vordringen, als je ein Mensch bevor. Das Raumschiff „Orion“ umkreist (ohne Bügeleisen als Steuer) den Mond.

Als Highlight empfand ich bisher die Aussage, dass bei den Mond-Aktionen der 70er die Astronauten jederzeit mit dem Leben spielten und es als Himmelfahrtskomando empfanden (im wahrsten Sinne des Wortes). Und heute wäre alles doppelt abgesicherte. Und was geht als erstes kaputt? Die erste Bordtoilette, die jemals mitgeführt wurde.

Die NASA überträgt die Aktion live in verschiedenen Streams.

(Quelle) Orion trat am frühen Morgen deutscher Zeit in die gravitatorische Einflusssphäre des Mondes ein. Um 20:10 Uhr soll die Crew auch den bisherigen Entfernungsrekord von Apollo 13 brechen: Statt 400.171 Kilometer soll Orion mit etwa 406.772 km ihre größte Distanz zur Erde erreichen. Um 20:45 Uhr soll die Mondobservation beginnen.

Ein neues Foto der Artemis-II-Mission zeigt die erdzugewandte Seite des Mondes (rechts, die wir von der Erde aus sehen) und die erdabgewandte Seite (links) – Bereiche, die von der Erde aus nicht sichtbar sind, da sich der Mond mit der gleichen Geschwindigkeit um seine Achse dreht, mit der er unseren Planeten umkreist

Später um 00.44 Uhr wird der Funkkontakt mit Artemis II erwartungsgemäß für rund 40 Minuten abreißen, wenn sich die Kapsel hinter dem Mond befindet. Die Mondumrundung selbst dauert rund 7 Stunden. Der von der NASA bekanntgegebene Zeitplan ist nur vorläufig und kann im Laufe des Fluges abweichen.

An Bord befinden sich NASA-Kommandant Reid Wiseman, Pilot Victor Glover, Missionsspezialistin Christina Koch sowie Jeremy Hansen von der kanadischen Raumfahrtagentur CSA. Die Crew war am 2. April um 00:35 Uhr deutscher Zeit vom Kennedy Space Center in Florida mit der SLS-Rakete (Space Launch System) gestartet. Die gesamte Mission dauert rund zehn Tage; Orion fliegt auf einer sogenannten Figure-8-Bahn um den Mond und wieder zurück zur Erde.