Der erste wirklich warme Tag bringt warme und trockene Luft. Um 1 Uhr morgens steht das Thermometer immer noch bei 18 Grad! Morgen am Samstag soll die 30 Grad Marke geknackt werden. Und das soll über das gesamte Pfingstwochenende so bleiben
Marktgasse mit dem Justitia-Brunnen in Winterthur nachts um 1 Uhr.
Beste Bedingungen für alle Open-Air-Aktivitäten und in Winterthur speziell das traditionelle „Afro-Pfingsten„. Günther und ich waren nach 22 Uhr in der Innenstadt. Wir besorgten uns ein Alkoholfreies Bier und einen Cocktail und wanderten durch die lebhaften Stände mit allem möglichen Krimskrams aus Afrika und Südamerika. Natürlich dürfen die allgegenwärtigen Asia-Food-Stände nicht fehlen.
Wir checkten in der „Thurbinä“ für ein Alkoholfreies Bier und einen weiteren Cocktail ein. Und zum Abschluss ins „Paddy’s“ auf ein Kilkenny und ein, ok..
Im Paddy’s sieht man auf grossen Monitoren die Eishockey WM.
Auf dem Weg zum Auto schoss ich das Foto oben. Die trockene Luft liess den Mond absolut klar erscheinen. Viel schärfer und detaillierter als sonst.
Völlig losgelöst von der Erde wird die erste Mondmission seit 1972 heute Abend die Dark Side of the Moon bei ihrer Umrundung des Mondes sehen. Dabei wird sie neue Welten entdecken und weiter in den Weltraum vordringen, als je ein Mensch bevor. Das Raumschiff „Orion“ umkreist (ohne Bügeleisen als Steuer) den Mond.
Als Highlight empfand ich bisher die Aussage, dass bei den Mond-Aktionen der 70er die Astronauten jederzeit mit dem Leben spielten und es als Himmelfahrtskomando empfanden (im wahrsten Sinne des Wortes). Und heute wäre alles doppelt abgesicherte. Und was geht als erstes kaputt? Die erste Bordtoilette, die jemals mitgeführt wurde.
Die NASA überträgt die Aktion live in verschiedenen Streams.
(Quelle) Orion trat am frühen Morgen deutscher Zeit in die gravitatorische Einflusssphäre des Mondes ein. Um 20:10 Uhr soll die Crew auch den bisherigen Entfernungsrekord von Apollo 13 brechen: Statt 400.171 Kilometer soll Orion mit etwa 406.772 km ihre größte Distanz zur Erde erreichen. Um 20:45 Uhr soll die Mondobservation beginnen.
Ein neues Foto der Artemis-II-Mission zeigt die erdzugewandte Seite des Mondes (rechts, die wir von der Erde aus sehen) und die erdabgewandte Seite (links) – Bereiche, die von der Erde aus nicht sichtbar sind, da sich der Mond mit der gleichen Geschwindigkeit um seine Achse dreht, mit der er unseren Planeten umkreist
Später um 00.44 Uhr wird der Funkkontakt mit Artemis II erwartungsgemäß für rund 40 Minuten abreißen, wenn sich die Kapsel hinter dem Mond befindet. Die Mondumrundung selbst dauert rund 7 Stunden. Der von der NASA bekanntgegebene Zeitplan ist nur vorläufig und kann im Laufe des Fluges abweichen.
An Bord befinden sich NASA-Kommandant Reid Wiseman, Pilot Victor Glover, Missionsspezialistin Christina Koch sowie Jeremy Hansen von der kanadischen Raumfahrtagentur CSA. Die Crew war am 2. April um 00:35 Uhr deutscher Zeit vom Kennedy Space Center in Florida mit der SLS-Rakete (Space Launch System) gestartet. Die gesamte Mission dauert rund zehn Tage; Orion fliegt auf einer sogenannten Figure-8-Bahn um den Mond und wieder zurück zur Erde.
Jetzt sollte man mal gen Abendhimmel schauen. Der Mond zeigt sich als dünne Sichel. Ausnahmsweise mal als waagerechte liegende Sichel. Und darunter die Venus als hellster Stern.
Ausserdem liegt der Mond am Abend wie oben beschrieben beinahe senkrecht über der untergegangenen Sonne. Daher wird er liegend erscheinen, wie ein Schiffchen. So kennt man den Mond normalerweise nur in den Äquatorgegenden.
Das hängt damit zusammen, dass die Lage von Mond, Erde und Sonne ein solches Phänomen aktuell begünstigt. Das nächste Mal treten diese exakten Voraussetzungen aber erst in etwa 18,6 Jahren wieder ein.
Heute fuhren wir wie gewohnt auf unserem Weg nach Hause bei Ottenbach vorbei. Auf einem frisch geackerten Feld sah ich zuerst Möven fliegen und fragte Mike: „Ist hier ein Meer in der Nähe?“ und lachte. Doch gleich sah ich eine ganze Herde Storchen, welche zusammen mit Möven das Feld nach frischem Essbaren absuchten. Um die Szenerie zu vervollständigen kreisten hoch in der Luft Greifvögel. Sofort trat ich auf die Bremse und fuhr an den Strassenrand. „Wo ist die Digicam?“. Mike antwortete „Im Kofferraum!“. Hobbyfotografen-Regel Nummer 1: Lege die Kamera immer griffbereit!
Somit bog ich in den nächsten Feldweg ab, öffnete den Kofferraum und entnahm die Digicam aus der Tasche. Dann wanderte ich zum Feld und schoss serienweise Bilder von der Szenerie. Die Storchen beäugten mich aus der Distanz von etwa 50 Meter misstrauisch und staksten gemächlich von mir weg. Einer davon hog majestätisch ab und flog – direkt über Mike, der beim Auto zurück geblieben war. Ich ärgerte mich masslos; denn nur mit vollem Zoom bekam ich Adebar auf dem Speicherchip gebannt. Hobbyfotografen-Regel Nummer 2: Gebe Deinem Bruder eine zweite Digicam in die Hand.
Am Waldrand hinter dem Feld kreiste eine ganze Meute Greifvögel und schraubte sich mit der Thermik immer weiter in die Höhe. Ich vermutete, dass es sich um Falken – vielleicht Turmfalken – handelte. Aber wo ist der nächste Turm? Aber ich bin kein Ornithologe.
Zur Krönung des schönen Abends gaben die Wolken den Blick auf den klaren Mond frei. Und so sieht es auf den Bildern fast so aus, als ob die Falken sich soweit in die Höhe schrauben könnten, dass sie den Mond berühren könnten.
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