Was man mit Zitronenschalen machen kann, klappt auch mit Orangenschalen. Letzte Woche kaufte ich mir 2 Kilo Orangen im Netz, um mir frischen Orangensaft selbst zu machen.
Das links ist gesund für die Wäsche. Das da rechts ist gesund für das Peterle.
Weichspüler kaufe ich schon seit Jahren nicht mehr. Zuerst nutzte ich Essigkonzentrat. Das macht nicht nur die Wäsche weich, sondern entkalkt auch gleich die Maschine. Das Gleiche funktioniert viel besser mit Zitrusfrüchten. Und der grosse Vorteil: Es duftet super!
Seit meinem „Gesundheits-Trip“ mit Abnehmphase esse und trinke ich wesentlich mehr Früchte. Neben Äpfel, Birnen, Aprikosen und Bananen gibt’s Zitrusfrüchte. Zitrone ist eine der Zutaten, die in fast jedem Rezept bei mir stecken. Bei Salaten oder bei Sossen oder bei Currys bringt die Zitrone die Komponente „Säure“ dazu.
Letzte Woche kaufte ich Orangen, weil ich Lust drauf hatte. Frischer Orangensaft pur schmeckt super, wenn es heiss ist. Je nach Laune mische ich auch mal Äpfel oder aktuell nach dem Freibad Karottensaft dazu. Beta-Karotin ist gut für die Haut und unterstützt den Bräunungseffekt und somit den Schutz vor Sonneneinstrahlung. Und lecker ist es auch noch.
Das Ergebnis: 1,5 Liter Orangenschalen-Weichspüler
Somit schält ich heute zwei Orangen und verarbeitete das Fruchtfleisch mit dem Handmixer direkt zu trinkbarem Orangensaft. Die Schalen schneide ich dann in kleine Stücke. Dazu kommt Wasser. Dann wird das auch kleingehächselt mit dem Handmixer.
Damit es ausserhalb des Kühlschranks etwas länger haltbar ist, wird das Muss danach „pasteurisiert“ – also kurz aufgekocht. Anschliessend abgesiebt und der Saft direkt in verschließbare Flaschen gefüllt.
Üblicherweise verwendete ich Essigessenz als Weichspüler und Kräuteressig zum Kochen. Als Zitronen im Kühlschrank „alt“ wurden, besann ich mich darauf diese zu „verarbeiten“. Denn Zitronen lassen sich vielseitig einsetzen. Also, dass was nach der „Verarbeitung“ rauskommt passt perfekt in Küche und auf die Haut!
Zitronensaft ist ein wahres Multitalent, das sowohl gesundheitliche Vorteile bietet als auch ein effektives, natürliches Reinigungsmittel im Haushalt darstellt. Er wirkt entzündungshemmend, antibakteriell und ist reich an Vitamin C.
Frische Zitronen als Basis
Gepresster Zitronensaft ist allen bekannt als vielseitiges Lebensmittel. In Säften, Tees, Speisen, zum Putzen. Allerdings verwende ich die gesamte Zitrone und nicht nur den Saft. Denn die Schale enthält Öle und viel Aroma. Nicht zuletzt kommt deshalb geriebene Schale in so manches Konditorei Produkt.
Wie stelle ich „meinen“ Zitronensaft her:
Zu Beginn schneide ich die Zitrone in kleine Würfel. Komplett. Nur die Kerne, die ich erwische, nehme ich heraus. Dann kommt die gewürfelte Zitrone in den Bulletmixer! Und zwar mit etwas Wasser.
Dann nehme ich ein Sieb und trenne Saft von Schale&Fleisch. Letzteres kommt noch 2x für die gleiche Prozedur mit Wasser in den Bulletmixer.
Danach nehme ich ein stinknormales frisches Küchentuch und spanne es locker über eine Rührschüssel. Ich giesse zuerst den Saft und dann die Schale&Fleisch vom Bulletmixer hinein und wringe das Tuch langsam aus, damit der letzte Saft rauskommt.
So trenne ich Zitronensaft vom klein gehäkseltem Schale/Fleisch-Gemisch. Der Saft kommt in eine ausreichend grosse Flasche. Das Schale/Fleischgemisch auf ein Backblech und dann zum Trocknen in den Ofen.
Hierzu lege ich ein Blatt Backpapier auf das Backblech und streiche das gehäkseltem und abgesiebte Schale/Fleischgemisch darauf mit einem Kochlöffel gleichmässig aus. Über Nacht trockne ich die Masse bei 50 Grad. Damit die Ofentür etwas offen bleibt und die Feuchte Luft austreten kann, stecke ich den Kochlöffel in die Tür.
Am nächsten Tag kommt die getrocknete Zitronenmasse – jetzt als trockene dünne Scheiben – zerbrochen in den Bulletmixer. So wird die getrocknete Schale und das Fleisch der Zitrone zu Zitronenpulver.
Links der Zitronensaft. In der Mitte im Streuer das Zitronenpulver. Rechts der Messbecher vom Bulletmixer.
Nun fragt sich der geneigte Leser „Warum das Ganze?!?!“
Zitrone ist ein Naturprodukt und ersetzt gesundheitsschädliche Chemie in Reinigern und Produkte aus Tierabfällen (industrieller Weichspüler).
Zitrone ist somit viel günstiger, viel gesünder, viel umweltverträglicher. Der Oberhammer für mich war und ist heute auch noch die fantastische Wirkung als „Weichmacher“ der Wäsche!
„Mein Zitronensaft“ als genial toller und frisch duftender Weichspüler.
Zitronensaft ist ein absolut genialer Weichspüler für die Wäsche!! Die Wäsche wird fabelhaft weich und duftet sogar noch nach dem Trockner nach Zitrone! Und Zitrone ersetzt nicht nur industrielle Weichspüler, sondern wirkt viel besser und viel gesünder!
Keine Waschmittel-Chemierückstände mehr in der Wäsche. Und viel weicher ist die Wäsche auch noch!! Perfekt für Allergiker! Und die Maschine kann keine Ablagerungen oder Kalk ansetzen. Mehr „Win“ geht nicht.
Die Chrom Stahl-Spüle und der Wasserhahn glänzen. Sprühflasche mit Zitronensaft/Spüli/Wasser-Gemisch.
Zitronensaft mische ich mit etwas Flüssigseife und Wasser und fülle es in eine Sprayflasche. Damit kann man ALLE glatten Flächen von der Küche, über Fenster bis zum gesamten Badezimmer reinigen.
Zitronensaft ist ein genialer Entkalker! Ob Flächen, Fliesen oder Armaturen in Bad und Küche oder die Kaffeemaschine oder der Wasserkocher. Keine chemischen Wundermittelchen. Zitronensaft.
Zitronensaft passt als „saurer Anteil“ in alle Speisen als wohlschmeckender Essigersatz. Auch Salate schmecken herrlich frisch mit saurem Zitronensaft! Viel besser und günstiger, als saurer Frankenwein allemal 😁👍
Hühnchen in Zitrone/Chili/Knoblauch mit Gemüse und „meinem Brot“
Zitronenpulver passt zu vielen Speisen. Heute kochte ich damit Hühnchen in Zitronen/Chilli/Knoblauch mit Gemüse. Rezept folgt! Sehr lecker!!
Zitronensaft träufeln man übrigens auch über Miesmuscheln. Hmmm..
Hautbild: Das enthaltene Vitamin C fördert die Kollagenbildung, was zu einem strafferen Bindegewebe und schönerer Haut beitragen kann.
Stärkung des Immunsystems: Der hohe Vitamin-C-Gehalt (51 mg pro 100 g) stärkt die Abwehrkräfte und schützt als Antioxidans die Zellen.
Verifiziert: Die Wäsche wird auch mit „Orangenschalen-Wasser“ weicher, als mit Essigessenz. Die Wäsche von heute beweist das. 👍
Seit Jahren verwende ich Essigessenz als Weichspüler. Für meine Haut sind sämtliche in Waschmittel vorhandene Tenside und Bleichmittel, speziell Chlor, äußerst ungut. Gegen Chlor habe ich eine Kontaktallergie, die sofortige Rötung der Haut und Juckreiz verursacht.
Deshalb gebe ich nur wenig Waschmittel-Pulver in die Fächer für Vor und Hauptwäschr. Zum anderen gibt es nach dem eigentlichen Waschgang nochmals eine Spülung&Schleudern. Hierfür gebe ich dann die Essigessenz in das Fach für das Spülmittel.
Essigessenz als Helfer im Haushalt
Essig ist bekanntlich sauer und löst den Kalk im Wasser auf. Somit wird das Wasser basisch. Zudem löst die Säure im Essig Kalk und verbliebenes Waschmittel aus den Stofffasern der Wäsche.
Soviel zum Essig in der Waschmaschine. Auch kaufe ich schon lange keine chemischen Reiniger mehr. Vielmehr fülle ich in eine Sprühflasche ein Gemisch aus Essigessenz, einen Schuss Geschirrspülmittel und fülle die Flasche mit Leitungswasser auf. Damit putze ich alles. Von der Edelstahl-Spüle, über das Ceranfeld bis zum Waschbecken. Klappt super.
Aber es geht ja um das Thema „Zitrone“!
Seit gut 5 Monaten läuft meine Ernährungsumstellung zur Gewichtreduktion. Sehr erfolgreich. Ein Bestandteil der Ernährung besteht neben viel Gemüse eben aus Früchten. Also kaufe ich ab und zu ein Netz mit Zitronen drin und verarbeite diese.
Die Zitronen, also den Saft und das Fleisch, nutze ich in Speisen, um die Säure-Komponente abwechselnd mit Kräuter-Essig zu erzeugen. Die Schalen warf ich bisher in die „Grüne Tonne“.
Ich wusste aus Rezepten, dass man Zitronenschale oft in Gebäck reibt des intensiven Geschmacks wegen. Auch steckt in der Schale das Öl, welches man in der Kosmetik-Industrie des Geruchs wegens verwendet.
Also warf ich diesmal die Zitronenschalen nicht weg, sondern verarbeitete sie. Und zwar schnitt ich die Schalen in kleine Stücke und gab sie mit Leitungswasser in meinen Bulletmixer.
Diese grobe Mischung würde aber den Sprühkopf verstopfen. Also nehme ich ein Geschirrtuch und einen Messbecher und siebe den Zitronensud durch. Danach mixe ich die Zitronenschalen ein zweites Mal und siebe sie wieder ab. Dadurch entsteht etwa ein halber Liter Zitronenschalen Wasser.
Von diesem Zitro-Schalen-Wasser kommt nun ein guter Schuss in meine Sprühflaschen für die Küche, im Bad und in der Dusche. Ja, ich besitze 3 Stück 😂
Das Ergebnis nach dem ersten Test auf den Fliesen in der Dusche, der Armaturen und der Duschtasse ist überragend.
Somit testete ich gestern Zitro-Schalen-Wasser als Weichspüler. Und tatsächlich: Die Wäsche war nach dem Wäschetrockner gefühlt weicher, als mit Essigessenz.
Zitronenschalen machen die Wäsche weich
Es soll auch mit Orangenschalen klappen. Das probiere ich dann die nächsten Tage mal aus.
Zur Verifizierung fragte ich dann noch die KI von Gurgel:
Zitronenschalen eignen sich hervorragend als natürlicher, duftender Weichspüler-Ersatz. Sie machen die Wäsche weich, wirken entkalkend, entfernen Gerüche und sorgen für frischen Duft. Zitronenschalen (auch mit Orangenschalen) können direkt in die Trommel oder mit Essigessenz zu einem nachhaltigen DIY-Weichspüler angesetzt werden.
Anwendungsmöglichkeiten:
Direkt in die Wäsche: Die Schale einer Zitrone in einen Socken stecken und bei 40°C – 60°C mitwaschen.
Zitrus-Essig-Weichspüler: Zitronenschalen mit Essigessenz in einem Glas ca. 2 Wochen ziehen lassen, dann als Weichspüler nutzen.
Zitronensaft: Eine halbe Tasse Zitronensaft direkt in das Weichspülerfach geben, um Gerüche zu neutralisieren.
Vorteile:
Nachhaltig & Umweltfreundlich: Zitrone ist eine ökologische Alternative zu herkömmlichen Weichspülern.
Duft & Frische: Zitrusfrüchte sorgen für einen angenehmen, frischen Geruch.
Entkalkend: Zitronensäure wirkt gegen Kalk in der Maschine.
Aufhellend: Zitrone wirkt leicht aufhellend, ideal für weiße Wäsche
Hinweis: Bei dunkler Wäsche ist Essigessenz die bessere Wahl, da Zitrone leicht bleichend wirken kann.
Weil meine Skihosen seit 4 Jahren im Keller lagerten, rochen sie etwas seltsam. Daher nahm ich diese und weichte sie in der Badewanne über Nacht ein. Am nächsten Tag gings ab in die Waschmaschine zusammen mit sonstiger Wäsche. Nicht nur der Müffelgeruch verschwand. Schon beim herausnehmen der Wäsche fühlte sich die restliche Wäsche weicher an. Sonst verwende ich klassischen Weichspüler und ab und an einen Entkalker-Tab.
Nun habe ich heute das Experiment zur Verifizierung wiederholt. Allerdings gab ich diesmal gleich einen Schluck Essigessenz in das Weichspülerfach. Siehe da, die Wäsche war weicher als sonst.
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.