26.03.2026 – Brot-Backen, Gemüse-Trocknen, Musik-Projekt

26. März 2026

Was macht der Peter eigentlich nebenbei nach Feierabend? Der macht doch nix anderes, als immer nur KNX!

Nein, ich brauche neben „KNX“ auch noch etwas, wo ich meine Kreativität ausleben kann. Wobei Brot-Backen und Gemüse-Trocknen einen eher praktischen Hintergrund haben. Das habe ich heute gemacht. Und das Outing eines tollen außergewöhnlichen Musik-Projektes. Aber der Reihe nach.

Brot-Backen: Das hatte ich während Corona angefangen. Und ist mir geblieben. So habe ich alles selbst in der Hand, was reinkommt. Aktuell bin ich absoluter Fan von Vollkorndinkel/Haferflocken-Brot mit Kümmel! Demnächst probiere ich mal Saaten rot aus.

Heute wurde allerdings der Teig etwas zu nass und ich nahm Dinkelmehl und Haferflocken, um das wieder auszugleichen. Deshalb hatte ich mehr als 500 Gramm Brotteig. Deshalb lief er mir beim „Gehen“ davon. 😁 Und deshalb passte er nach dem 2. Kneten und 2. Aufgehen nicht mehr in die Kastenform. Und deshalb nahm ich das „Reindl“! 😎 Mal was Neues.

Zum Rezept: 150 Gramm Haferflocken mit 150 ml warmen verdünntem Jogurt und einem Teelöffel Salz etwa 15 Minuten einweichen. Parallel einen Esslöffel Honig in einem Glas mit 150 ml lauwarmes Wasser mit einem Tütchen Trockenhefe vermischen und stehen lassen, bis es schäumt. Danach 350 Gramm Dinkelvollkornmehl und 4 Esslöffel Kümmel dazu geben und eben mit dem Hefe/Honig/Wasser-Gemisch verühren. Mit einem Rührhaken zu einer homogenen Masse kneten.

Den Teig 60 Minuten zugedeckt gehen lassen. Anschließend das 2. Mal den jetzt klebrigen Teig nun mit der Hand 5 Minuten gut durchkneten. Hier kann man die Unterlage mit Haferflocken und Dinkelmehl bestreuen, damit der Teig aussen rundherum am Ende eine schöne Kruste bekommt.

In die Kastenform gebe ich angefeuchtetes Backpapier. Angefeuchtet lässt es sich besser der Form anpassen und später herausnehmen. Den Teig in die Kastenform geben und nochmal etwa 30-40 Minuten gehen lassen, bis er oben eine Wölbung bekommt.

Der Ofen wird bei mir nicht vorgeheizt. Die Backform kommt auf ein Gitter im unteren Bereich. Dann stelle ich Ober/Unterhitze ein und es geht zuerst bei 220 Grad für 30 Minuten los.

Dann nehme ich die Kastenform heraus, lege ein Backpapier auf das Gitter, wende das Brot in der Backform auf das Gitter und ziehe das vorher in der Backform befindliche und nun am Brot Leib klebende Backpapier ab.

So gewendet backt das Brot (bei mir) nochmal 45 Minuten. Jetzt bei 180 Grad. Dann stehe ich das Brot an und checke, ob Teig am Spiess hängt. Wenn ja, gibt es 20 Minuten Nachschlag. Fertig! Das dauert insgesamt um die 2 Stunden. So habe ich leckeres frisches und noch dazu gesundes Brot. Dazu aktuell am liebsten Olivenöl und frischen Schnittlauch. 😋

Gemüse-Trocknen: Seit langem ernähre ich mich möglichst durchgängig vegetarisch. Mit kleinen Ausnahmen bei Hühnerfleisch und Salmon. Ist absehbar, dass Gemüse zu viel eingekauft wurde und in den nächsten Tagen nicht aufgebraucht wird, dann „schnipple“ ich das klein und trocken es im Backofen bei niedriger Temperatur.

Zu den Gekauften Gemüseflocken hat das Selbermachen wieder den Vorteil, dass ich weiss, was drin ist und woher es stammt. Diese getrockneten Gemüseflocken kommen bei mir in jedes Gericht, wie sonst Gemüsesuppe-Pulver.

Auch das Gemüsesuppe-Pulver mache ich bei Bedarf selbst. Dazu kommt eine Portion meiner Gemüseflocken in den Bulletmixer bis es Pulver ist. Dann kommt ein Drittel Salz zur Haltbarkeit und für den Geschmack dazu. Fertig.

Musik-Projekt: Ja, das ist eine etwas längere Story. Dazu reicht mir heute die Zeit nicht. Nur so viel: Es wird geil! Heute fand das erste „Coming-Out“ statt. Auf jeden Fall so viel: Etwas Neues entsteht. Etwas Verrücktes entsteht. Ein neues Musikprojekt entsteht.

Der Arbeitstitel lautet: „Cooperativa Costa Plantano“! „Cooperativa“, weil die Musiker mit viel Enthusiasmus, Kreativität und Liebe zur Musik an diesem Projekt zusammenarbeiten.

„Costa Plantano“, weil alle Musiker aus dem Norden Teneriffas stammen, der Insel mit ihren charakteristischen Bananenplantagen.

Die Musik ist eine Mischung aus traditionellen spanischen und südamerikanischen Melodien und Rhythmen. Einige davon sind sehr bekannt und laden sofort zum Tanzen und Mitsingen ein.

Heute war der zweite Tag im Studio. Am ersten wurde besprochen und ein wenig geübt. Auch die Musiktitel haben wir ausgesucht. zusammen.

Im Video des ersten Teils des „Making-of of“ sind Nuria (Gesang), Rafa (Toningenieur/Rhythmus-Gitarre/Background Gesang), José (Percussion/Gesang) zu sehen und zu hören. Zwei Jungs kommen noch dazu. Santiago (Leadgitarre/Background-Gesang) und Angel (Gitarre und Background-Gesang).

Was ich da mache? Ich bin der einer der Ideengeber. Aber das Projekt läuft gleichberechtigt mit allen Beteiligten. Und im professionellen Sektor würde man es „Produzent“ nennen. Wir sind aber fast alle Amateure und gehen einem geregelten Beruf nach. Wir sind alle gespannt, ob es so klappt, wie wir es uns vorstellen.

… to be continued!!


31.01.2026 – Rezept: Gnocchi mit Lachsgemüse

31. Januar 2026

Im Kühlschrank lagerten immer noch 250 Gramm Gnocchi vom „Schweinebraten mit Knödel Abend“ übrig. Einen Teil hatte ich bereits verarbeitet. Den anderen Teil fror ich ein. Ein Teil lag auf „Bereitschaft“. Als ich heute Abend Hunger bekam, schnappte ich mir die präparierten „Knotschi“, einen Topf mit Salzwasser und los ging es.

Parallel dazu schnippelte ich Gemüse in meine Pfanne, gab Olivenöl, Pfeffer und Salz hinein. Dazu etwa 150 Gramm Lachs aus dem Gefrierfach. Nachdem Gemüse und Lachs schön durch sind, gab es Tomatensosse dazu. Leider. Ich hatte keine Sahne oder Kokosmilch.

Die Gnocchi brauchen 10 Minuten. Das Gemüse mit Lachs etwa 20 Minuten mit Schnippeln. Schmeckt super. 👍


29.01.2026 – Rezept: Gnocchi mit Tomaten-Gemüse

30. Januar 2026

Vom Schweinebraten-Essen vom Dienstag hatte ich noch präparierten Knödelteig übrig. Der Rest musste verarbeitet werden. Was liegt da näher als „Knocki“ zu machen.

Also nahm ich den Topf mit dem Knödelteig, ein Brett, Kartoffelmehl, ein Messer, eine Gabel und drehte die Nockerl.

Den Knödelteig hatte ich im Kaufland gekauft. Pro 750 Gramm Beutel kommen 1 Ei und 150 Gramm Kartoffelmehl dazu.

Die geschnittenen Teigstückchen forme ich vorsichtig und wälze sie im Kartoffelmehl. Dann kleben sie weder auf der Unterlage noch miteinander.

Für eine Person (für mich) rechnete ich 250 Gramm. Alles, was übrig bleibt, kommt in Beutel Portionen ins Gefrierfach. So kann ich mir jederzeit, wenn ich Lust drauf habe, welche auftauen. Das Kochen geht ganz schnell.

Also setzte ich einen ausreichend grossen Topf mit Wasser auf, gab etwas Salz hinein und drehte den Gashahn auf. Das Wasser muss sprudeln. Dann schaltet man den Herd aus und gibt die Gnocchi für 10 Minuten hinein. Sie schwimmen dann an der Oberfläche.

Während das Wasser langsam heiss wird, nimmt man eine Pfanne, gibt Olivenöl hinein. Ich schnipple Gemüse. Nach Belieben. Was da ist. Lauch, Karotte, Halbe Paprika, etwas Knoblauch. Das kommt in die Pfanne mit Petersilie, etwas Gemüsepulver, Pfeffer und Salz zum Abschmecken. Wenn das Gemüse „gut aussieht“, kommt die Tomatensosse mit etwas Wasser dazu.

Die Gnocchi fischt man mit der „Siebkelle“ (heisst die so?) aus dem Salzwasser und gibt sie ebenso in die Pfanne.

Kurz umrühren, fertig!

Schmeckt lecker. 😉


27.01.2026 – Jahrestag mit Schweinebraten und Knödel

28. Januar 2026

Seit exakt einem Jahr trifft sich „Mike’s kulinarische Männerrunde“, um Brüderchen Mike Unterstützung und Beistand bei seinem familiärem Vorhaben zu geben. Im Januar 2025 trafen sich Freunde um Mike das erste Mal. Und seitdem jeden Monat 1x irgendwo in der Region Limmattal oder Zürich in einem Restaurant.

Mike’s kulinarische Männerrunde mit Natalie. Es fehlen allerdings noch Zwei.

Vor Weihnachten sprachen wir über das „Wellness-WE“ in Regensburg. Und über das gute traditionelle Bayerische Essen. Und da kam die Idee auf das Jubiläum bei Mike im ehemaligen Restaurant zu organisieren. Und es würde Schweinebraten geben. Mit Knödel und Sauerkraut.

Knödel, Gemüsesuppe und Sossen auf dem Herd

Schweinebraten hatte ich schon ein paar Mal gemacht. Ist ja wie gesagt nicht schwer. Und es gibt weltweit viele Rezepte. Ich entschloss mich zwei unterschiedliche zu machen. Einen Bayerischen und einen asiatisch angehauchten.

Die Gang beim Helfen in der Küche

7 Frunde meldeten sich zurück. Dazu Natalie. Also besorgte ich am Montag 2 Kilo Schweinerücken und 2 Kilo Knödelteig. Auch alle anderen Zutaten für Salat und Gemüsesuppe besorgte ich. Milan fragte die liebe Jasmin wegen Tiramisu und Gio brachte Italienische Spezialitäten mit.

Der Bayerische und der Asiatische Schweinebraten brutzeln im Backofen

Den Bayerischen Schweinebraten machte ich genauso, wie hier beschrieben. Den asiatisch angehauchten folgendermassen:

  • Der Schweinerücken (1 Kilo) wird rundherum mit Pfeffer und Salz eingerieben.
  • Danach wird das Fleisch heiss in einer Pfanne mit Olivenöl rundherum angebraten. Auch an den Stirnseiten.
  • In der gleichen Pfanne wird Knoblauch, Chili und eine Fenchelknolle kurz glasig gebraten.
  • Mit etwa einem halben Liter Gemüsebrühe das Gemüse „ablöschen“.
  • Das Fleisch legt man in einen Bräter.
  • Das Fleisch wird oben mit Honig bestrichen und mit klein geschnittenem Knoblauch und Chilligewürz bestreut.
  • Dann kommt das Gemüse, samt Brühe dazu. Das Angebraten am Pfannenboden ausschaben und auch dazugeben.
  • Dann geht es für den Braten ab in den Backofen. Bei 180 Grad für 90 Minuten.
  • Alle 20 Minuten den Schweinebraten mit der Bratensosse übergießen.
  • Nach 90 Minuten dreht man für 20 Minuten hoch auf 220 Grad.
  • Fertig.
Vom Bayerischen Schweinebraten blieb nix übrig. Vom Asiatischen ein paar Scheiben. Aber alle waren poppvoll.

Zu den Semmelknödel:

  • Zuerst einen ausreichend grossen Topf zweidrittel mit Wasser füllen und Salz dazu geben.
  • 1,5 bis 2 Kilo Knödelteig mit 2 Eiern und 250 Gramm Kartoffelmehl vermengen.
  • Dann fausgrosse Knödel drehen. Ich packe in die Mitte Semmelwürfel rein.
  • Das Wasser muss Kochen, also sprudeln. Dann vom Herd nehmen und die Knödel hineingeben.
  • Anschliessend bei kleiner Flamme 20-25 Minuten kochen. Die Knödel schwimmen dann an der Oberfläche. Tauchen auf.

Zum Schweinebraten und den Kartoffelknödel gebe ich Blaukraut und Sauerkraut. Und natürlich ein Weissbier (bei mir alkoholfrei).

Das Schlachtfeld nach dem Mahl.

Als Vorspeise machte ich eine Gemüsesuppe mit Breze. Den gemischten Salat schaute keiner an. Also war die Gemüsesuppe perfekt und schmeckte.

Ich und Du, Tiramisu! Frisch von Jasmin gemacht.

Als Nachspeise gab es Tiramisu von Jasmin und italienisches Süssgebäck von Gio. So viel hatte ich schon lange nicht mehr gegessen. Es war dann schwierig aufrecht zu sitzen. Alles war so lecker und allen schmeckte es.

Dolce Vita von Gio

Zum nächsten Treffen einigten wir uns auf „Pasta Italiana“. Jeder bringt etwas mit. Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch. Das wird wieder super Anfang März. 👍😉


22.01.2026 – Rezepte: Bavarian / Thai Fusion Food

22. Januar 2026

Bavaria goes Asia! Bayerische Bratwurst mit „Deep Fried Vegetable“. Eigentlich wollte ich am letzten Wochenende „Saure Zipfel“ machen. Aber daraus wurde ja der bekannte Schweinebraten. Deshalb habe ich Nürnberger Bratwürstl übrig.

Bavaria / Thailand Fusion Food with Händelmeier

Auch verschiedenes Gemüse habe ich noch im Kühlschrank. Dieses hatte ich Anfang letzter Woche gekauft und muss auch verarbeitet werden. Zudem möchte ich meine gesunde Ernährung aus Teneriffa weiterführen.

Also dachte ich kurz nach, ob die Kombination aus „Bratwürstl“ und „Gemüse“ passen könnte. Und das tat es. Das „Bavaria / Thai Fusion Food“ mundete mit Händelmeier Senf und Weissbrot in Olivenöl vorzüglich!!

Der Aufwand für das Herrichten und Kochen hält sich in Grenzen. Nach 25 Minuten stand der Teller auf dem Wohnzimmertisch. Ein „Rezept“ und ein „How-to“ wird es nicht brauchen. Würatl in die Pfanne und Gemüse mit Olivenöl, Salz und Pfeffer in einen kleinen Topf bekommt noch jeder hin.

Dazu gibt es Vitamine. Dazu schneide ich einen Apfel und eine Orange in kleine Stücke und gebe sie in meinen Bulletmixer.

Die Empfehlung lautet, fünf Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu essen, wobei eine Portion ungefähr einer Handvoll entspricht (3 Gemüse, 2 Obst). Dies liefert wichtige Vitamine. Mit den Gemüse oben und den Obst unten hab ich mein Soll erfüllt.

Vielleicht probiere ich Morgen mal „Schweinebraten-Curry mit Basmatireis“ oder „Schnitzel Wiener Art mit Papaya Salat“?


21.01.2026 – Schnitzel Wiener Art mit Bratkartoffeln

21. Januar 2026

Gestern Schweinebraten – Heute Schnitzel Wiener Art. Schnitzel ist auch ein einfaches, schnelles, aber sehr leckeres Gericht. Und Bratkartoffeln sind auch gleich gemacht. Dazu gab es einen gemischten Salat vorher.

Was braucht’s?

  1. Eine Pfanne
  2. Olivenöl
  3. 200 Gramm Schweinefleisch vom Nacken (für eine Person)
  4. Einen Bulletmixer (Geheimtipp)
  5. 2 Eier
  6. Süßen Senf (Händelmeier)
  7. Pfeffer & Salz
  8. Paprikapulver
  9. „Semmelnbröseln“ (nach Karl Valentin)

Für die Bratkartoffeln braucht’s

  1. Die gleiche Pfanne
  2. Olivenöl und etwas Butter
  3. 3-6 festkochende Kartoffel
  4. Eine Lauchzwiebel (Zwiebel vertrage ich nicht gut)
  5. Petersilie
  6. Kümmel
  7. Pfeffer & Salz

Und so geht’s:

Zuerst geht’s an die Vorbereitung. Das Schweinefleisch in Scheiben schneiden. Dann mit einem „Hammer“ platzieren – also platt klopfen. Wenn man keinen Plattierhammer hat, kann man die Fleischscheibe auch mit einer Gabel von beiden Seiten bearbeiten und durchlöchern. Dadurch reißt das Muskel Gewebe und es wird zarter. Ausserdem bleibt dadurch das Ei und die Pannade besser haften.

Schnitzel mit Bratkartoffeln – Ganz nah am Himmel

Parallel setzt man einen kleinen Topf mit Wasser und Salz auf und gibt die Kartoffeln hinein. Nach der Paniererei und dem Schnitzel rausbacken sind die Kartoffeln gekocht. Das dauert etwa 20-30 Minuten.

Die zwei Eier, etwas Pfeffer, Salz, Paprikapulver und einen Teelöffel Süssen Senf in den Bulletmixer und kurz aufschlagen. Dann das geschlagene Ei in eine Fläche Schüssel geben. In eine zweite Schüssel kommt die Semmelnbröseln. In die Pfanne gibt man den das Olivenöl und dreht die Platte gut auf.

Danach geht es an das Panieren der Schnitzelscheiben. Es geht zuerst für die Scheiben ins Ei, dann ins Paniermehl. Ich mache das zwei Mal. Anschliessend legt man die panierten Schnitzel in das heisse Olivenöl in der Pfanne. Deckel drauf. Die Schnitzel wenden, wenn die Pannade an der der Seite leicht bräunlich wird. Das Wenden mache ich auch zwei Mal.

Sobald die Schnitzel eine „schöne Farbe“ haben, holt man diese aus der Pfanne und legt sie auf einem Teller in den Backofen zum warm halten.

Parallel dazu sind nun die Kartoffel gekocht. Ich schrecke diese unter kaltem Wasser ab. Denn dann geht nämlich die Haut besser ab und man kann die Kartoffel anfassen.

Die geschälten Kartoffeln werden in Scheiben geschnitten und zusammen mit dem geschnittenen Lauch, etwas Kümmel, sowie Pfeffer und Salz in der Pfanne rausbacken. Etwas Butter dazu und es schmeckt noch leckerer.


20.01.2026 – Bayerischer Schweinebraten a la PeterPan

20. Januar 2026

Seit einiger Zeit esse ich zwar überwiegend Vegetarisch, was sich auch positiv auf meine Verdauung und meine Gesundheit auswirkt, aber gestern lachte mich ein 600 Gramm Schweinefleischstück mit dicker Fettschwarte der Auslage an. Daraus kann man einen prächtigen Schweinebraten bzw. Krustenbraten nach bayerischer Art machen.

So einen Schweinebraten hatte ich schon mal für meinen letzten runden Geburtstag gemacht, ich fand aber das Rezept nicht mehr hier auf WordPress. In Facebook muss man gar nicht mehr suchen, weil es eh keine gescheiten Ergebisse mehr gibt. Ein Grund mich wieder mehr mit WordPress und Bloggen zu beschäftigen. Hier findet man alle Beiträge über die Suche und natürlich über die gängigen Suchmaschinen. Was bei Frazenbuch auch nicht funktioniert. Die KI-Beiträge gurken mich auch an. Also, hier bin ich wieder.

Während eben dieser Schweinebraten in der Röhre vor sich hin schmort, schreibe ich mir das Rezept auf. Mein Rezept! Weil ich suchte bereits gestern Abend nach dem Schweinefleisch-Kauf im Web nach Rezepten. Es gibt genug! Aber dieses Wegklicken von Werbeanzeigen und Push-Anfragen und Cookies geht mir auf die Nerven. Es ist schlimm geworden im Internet. Die Rezepte sind sehr unterschiedlich und manche vollkommen übertechnisiert! Mit Fleisch-Thermometer!! Ja, gibt’s des!

Dabei ist „Schweinebraten“ ein sehr altes und sehr einfaches Rezept! Ich vermute mal, dass das Ur-Rezept direkt aus der Steinzeit kommt, direkt nach „Erfindung“ des Feuers! Und natürlich sind alle Rezepte unterschiedlich! Es gibt nicht DAS weltweit einzigartige und allgemein gültige Schweinebraten-Rezept. Jeder macht es etwas anders. Schliesslich entschloss ich mich es nach meinen Erinnerungen nach „Mama’s Rezept“ zu machen. Und das ist natürlich absolut „Bayerisch“, weil zum Beispiel Kümmel drin ist.

Was braucht’s

  1. Einen Bräter
  2. Eine Pfanne zum Anbraten
  3. Ein Teppichmesser oder ein sehr scharfes Messer
  4. Für 2 Personen 500-600 Gramm Schweinerücken mit Fett&Haut
  5. Salz & Pfeffer
  6. Kümmel
  7. Rosmarin (bei mir direkt von der Pflanze)
  8. Knoblauch
  9. Olivenöl & etwas Butter
  10. Gemüsebrühe Pulver oder Würfel
  11. Etwas Lauch, Karotte, Sellerie
  12. Bayerisches Bier
  13. Als Beilage Knödel oder Bratkartoffel

Vorgehensweise:

  1. Zuerst schneidet man die Schwarte/Fettschicht mit einem scharfen Messer kreuzweise ein. Aber nicht so tief, dass man ins Fleisch kommt. Am besten eignet sich dafür ein Teppichmesser. Kein Scherz.
  2. Danach wird das Stück Schweinefleisch von allen Seiten mit weissem Pfeffer eingerieben.
  3. Anschliessend nimmt man sich je nach Grösse einen flachen Behälter. Für meine 600 Gramm reichte ein Teller. Dann mischt man Wasser und eine ordentliche Priese Salz. Man legt das Schweinebratenstück „kopfüber“ – also mit der Schwarte nach unten – in den flachen Behälter (bei mir in den Teller). Dann füllt man den Behälter soweit mit Salzwasser auf, bis die Schwarte rundherum „unter Wasser“ steht. So lässt man das Schweinestück für etwa 30 Minuten ziehen.
  4. Währenddessen nimmt man eine ausreichend grosse Pfanne zum Anbraten. Ich nahm Olivenöl. Olivenöl kann schön heiss gemacht werden. Andere bevorzugen Butterschmalz. Bei mir kommen wir später zur Butter – und zum Geschmack daraus. Und Hitze brauchen wir. Herd auf volle Hitze und Olivenöl hinein. Mit dem Deckel abdecken. Ich schneide Knoblauchzehen in Scheiben und werfe sie in die Pfanne. Sie dienen mir als Temperaturanzeiger. Wenn der Knoblauch anfängt braun zu werden, ist die erforderliche Hitze erreicht. Für mein Rezept kommt noch ein Esslöffel ganzer Kümmel hinein.
  5. Wenn die Knoblauchscheiben braun werden, nimmt man das Fleisch und brät es an allen Seiten an. Dies dient dazu, dass das Fleisch später im Ofen schön saftig wird. Das Fleisch muss in der Pfanne schön braun werden. Und es sollte sich am Pfannenboden eine ebenso braune Schicht bilden. Danach legt man das Fleischstück auf die Seite und dreht den Herd ab.
  6. Anschliessend nahm ich für meine 600 Gramm Fleisch etwa 300 Milliliter Wasser für die Gemüsebrühe. Zwei Teelöffel meines selbst hergestellten Trockenpulvers für 300 Milliliter. Die Gemüsebrühe schüttet man in die Pfanne und schabt mit einem flachen Kochlöffel das „Angebrannte“ vom Pfannenboden. Jetzt kommt „meine Butter“ dazu. Und zwar eine dicke Scheibe Butter, die ebenso in die Pfanne kommt und die ich darin auflöste. Zum Schluss kommt noch eine gute Portion Petersilie oben drauf.
  7. Jetzt kommt das Gemüse dran, welches geschnitten in einen Bräter kommt. Ich würfelte ein Stück Lauch, eine grosse Karotte, ein Stück Sellerie und einen kleinen Blumenkohl in kleine Stücke Dazu. kam wieder ein Teelöffel Kümmel und zwei Zweige Rosmarin. Die Brühe schüttet man dann auch hinein. Zum Schluss stellt man das Stück Schweinebraten in den Bräter.
  8. Die Temperatur in der Backröhre stellt man für die ersten 30 Minuten auf 250 Grad. Danach für 60 bis 90 Minuten (je nach Grösse) auf 180 Grad.
  9. Alle 15-20 Minuten übergiesse ich den ständig brauner werdenden und leckerer riechenden Schweinebraten mit bayerischen Bier. Ich hatte noch „Löwenbräu – Oktoberfestbier“ übrig.
  10. Mein kleiner Krustenbraten war nach insgesamt 90 Minuten fertig. Ich nahm den Bräter aus dem Ofen und den Krustenbraten aus dem Bräter.
  11. Die Sosse und das Gemüse schüttete ich in einen hohen Topf und zerkleinerte alles bis auf den Rosmarin mit dem Stabmixer. So wird die Sosse schön sämig. Abschmecken und fertig!
  12. Den Krustenbraten in Scheiben Schneiden und mit der Sosse servieren.
  13. Dazu passen am besten Kartoffelknödel. Und, da ich kein Sauerkraut vertrage, serviere ich dazu (für mich) Blaukraut!

11.08.2025 – Rezept: Möglichst gesunden Apfelkuchen gebacken

12. August 2025

Da ich noch Äpfel im Kühlschrank hatte, habe ich nach einem „gesunden“ Rezept für Apfelkuchen gesucht. Ein Schichtapfelkuchen mit Haferflocken schien mir passend. Zucker habe ich durch etwas Honig ersetzt, Butter durch Kokosöl.

Zutaten:
3 Eier (M)
3 EL Honig
150gr gemahlene Haferflocken (im Bulletmixer)
1 Beutel Backpulver
120ml Milch (oder Sojamilch)
80g Kokosöl
3 Äpfel
Etwas Zimt

Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben und mit Zimt bestreuen.

Der Teig in der Form

In einer zweiten Schüssel den Teig mit einem Handmixer anrühren.
Den Teig über die Apfelscheiben geben und vermengen.
In eine Küchenform Backpapier geben (anfeuchten, zerknüllen, auslegen) und den Apfelteig einfüllen.

Der „gestürzte“ aber nicht gefallene Apfelkuchen

Bei 180 Grad im Backofen 60 Minuten backen.
Ich hab den Kuchen danach aus der Form gestürzt und nochmal 10 Minuten gebacken. Dann ist er rundherum schön knusprig.
Mit einem Holzspiess überprüfen, ob der Teig durchgebacken ist. Kein Teig darf am Holzspiess hängen bleiben.
Abkühlen lassen. Geniessen. Morgen.


08.08.2025 – Rezept: Möglichst gesunder Zitronenkuchen

8. August 2025

Gestern habe ich noch einen möglichst gesunden Zitronenkuchen gebacken. Dazu wandelte ich ein bestehendes Rezept ab. Und siehe da: Es hat geklappt.

(möglichst) Gesunder Zitronenkuchen

Für den Teig:
250 g Vollkorndinkelmehl
1 Tüte Backpulver
1 Prise Salz
2 – 3 reife Zitronen
150 ml Joghurt (3,5 % Fett)
60 g Kokosfett
80 g Honig
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier

Zuerst Honig und Kokosfett in der Rührschüssel mit heissen Wasser verflüssigen. Die Zitronenschalen abreiben und dann entsaften. Die Eier, Vanillezucker, Backpulver, Salz, Jogurt zugeben und mit dem Handmixer verrühren. Zum Schluss das Mehl zugeben und zu einer homogenen Masse vermengen.

Backpapier befeuchten und in Backform einlegen. Den Teig in die Backform füllen und gleichmäßig verstreichen. Den Backofen auf 180 Grad einstellen. Dann zuerst 20 Minuten backen. Oberseite mit einem Messer längs bis zum Teig aufschneiden. Dann nochmal 40 Minuten backen. Die Oberseite darf nicht dunkel werden. Ich habe dann den Kuchen aus der Form gestürzt und nochmal 10 Minuten gebacken.

Fertig. Lecker.


13.07.2025 – Rezept Fleischpflanzerl ohne Fleisch oder „Wie aus Fleischpflanzerl Veggi-Pflanzerl“ werden

14. Juli 2025

Boah! Bin ich vollgefressen! Aber macht nix! Alles war vegetarisch und somit gesund und kalorienarm! Eine meiner absoluten Lieblingsmahlzeiten ist „Fleischpflanzerl Mama’s Art“. Die Zutaten bestehen aus Hackfleisch, in Milch eingeweichte Brezen, Eier, scharfer Senf, Petersilie, Pfeffer, Salz, Paprikapulver. Dann die Pflanzerl in Semmelbrösel wenden und in Butter in der Pfanne braten. Das Problem daran ist das Hackfleisch und die Butter, sowie die Brezen (sonst Weissbrot oder Semmeln).

In meine vegetarischen Fleischpflanzerl kommen anstatt tierisches Hackfleisch andere Protein- und Eiweissquellen hinein: Kidneybohnen, Haferflocken und Eier! Und es kommt eine „Geheimzutat“ hinein: Kümmel; denn Kümmel sorgt für eine ruhige und geruchsneutrale Verdauung der Bohnen. Haferflocken ersetzen die Brezen (oder Weissbrot). Auch die Haferflocken sind gut für die Verdauung, da sie Ballaststoffe enthalten. Wie auch die Bohnen. Und anstatt Butter zum Braten nehme ich gesundes Olivenöl. Das Wenden der „Veggi-Pflanzerl“ in Semmelbrösel behalte ich bei; denn das ist ein sehr gutes Mittel um stabile Pflanzerl zu formen und die Feuchtigkeit zu „regulieren“. Dazu später.

Fleischlose Fleischpflanzerl

Was braucht es an „Werkzeug“:
– einen Mixer. Ich verwende einen Bulletmixer.
– einen Handmixer. Um die Masse „homogen“ zu bekommen.
– einen Mix-Behälter.
– Nudelsieb zum Absieben der Kidneybohnen.
– Pfanne. Naja. Zum Rausbraten.

Was braucht es an Zutaten:
– eine Dose Kidneybohnen (240 Gramm)
– 8 EL Haferflocken
– „viele“ Knoblauchzehen (eine ganze Knolle)
– 1 EL Kümmel
– 2 Eier (mittelgross)
– 2 EL getrocknete Petersilie (frische ist besser)
– 1 EL scharfer Senf (für Bayerische Pflanzerl süsser Senf)
– 1 EL Kreuzkümmelpulver
– 1 EL Paprikapulver (süss)
– Prise Salz
– Prise Pfeffer
– Olivenöl zum Braten

Wie läuft die Zubereitung:
1. Zuerst die Kidneybohnen im Nudelsieb unter laufendem kalten Wasser absieben.
2. Die geschälten Knoblauchzehen, die Eier und alle Gewürze in den Bulletmixer und anschliessend in das Mix-Behältnis geben.
3. Die abgesiebten Kidneybohnen in den Bulletmixer und danach zu den gemixten Gewürzen in das Mix-Behältnis geben.
4. Die Haferflocken darüber geben und mit dem Handmixer zu einer homogenen Masse vermengen. Geht auch mit der Hand. Ich bevorzuge den Handmixer. Dann habe ich die klebrige Masse nicht an den Fingern.
5. Eben. Die Masse sollte klebrig sein. Wenn nicht, noch etwas Haferflocken dazu geben.
6. Die Masse stehen lassen; denn die Haferflocken ziehen die Feuchtigkeit und sollten dann weich sein.
7. Einen flachen Teller herrichten und Semmelbrösel darauf verteilen.

Beilage Gemüsepfanne

Um auf die Masse „zu warten“, habe ich schnell die Beilage vorbereitet. „Deep fried Vegetables“. Also in Öl gebratenes Gemüse. Dazu braucht es für eine Person:
– 2 Kartoffeln
– 2 Karotten
– eine kleine Handvoll Brokkoli
– natürlich Knoblauch
– Salz, Pfeffer, Petersilie
Das Gemüse wird geschnippelt und in eine weitere Pfanne mit Olivenöl langsam und gemütlich gebraten. Das dauert mit Deckel auf der Pfanne ungefähr 20 Minuten. Also so lange, bis man die „Veggi-Pflanzerl“ geformt und in der ersten Pfanne rausgebraten werden.

Und das geht so: (also ich hab es so gemacht)
8. Olivenöl in die Pfanne geben und temperaturmässig „Gas geben“ (aber nicht Vollgas)
9. Man nehme zwei Esslöffel zum Portionieren der „Pflanzerl-Masse“.
10. Diese Portion wendet man im Teller mit den Semmelbrösel(-n lt. Karl Valentin)
11. Mit den Händen formt man stabile flache „Pflanzerl“ und gibt diese in das heisse Olivenöl.
12. Wiederhole 8. bis 11. bis die Masse in Pflanzerl verwandelt wurde.
13. Die Pflanzerl mehrmals wenden, bis diese schön braun gebraten sind.

Veggi-Pflanzerl mit Gemüse und scharfem Senf

Währenddessen ist die Gemüsebeilage „Deep fried Vegetables“ auch fertig. Auf geht’s zum Servieren und geniessen. Ich habe scharfen Senf dazu genommen. Guten Appetit!