21.01.2026 – Schnitzel Wiener Art mit Bratkartoffeln

21. Januar 2026

Gestern Schweinebraten – Heute Schnitzel Wiener Art. Schnitzel ist auch ein einfaches, schnelles, aber sehr leckeres Gericht. Und Bratkartoffeln sind auch gleich gemacht. Dazu gab es einen gemischten Salat vorher.

Was braucht’s?

  1. Eine Pfanne
  2. Olivenöl
  3. 200 Gramm Schweinefleisch vom Nacken (für eine Person)
  4. Einen Bulletmixer (Geheimtipp)
  5. 2 Eier
  6. Süßen Senf (Händelmeier)
  7. Pfeffer & Salz
  8. Paprikapulver
  9. „Semmelnbröseln“ (nach Karl Valentin)

Für die Bratkartoffeln braucht’s

  1. Die gleiche Pfanne
  2. Olivenöl und etwas Butter
  3. 3-6 festkochende Kartoffel
  4. Eine Lauchzwiebel (Zwiebel vertrage ich nicht gut)
  5. Petersilie
  6. Kümmel
  7. Pfeffer & Salz

Und so geht’s:

Zuerst geht’s an die Vorbereitung. Das Schweinefleisch in Scheiben schneiden. Dann mit einem „Hammer“ platzieren – also platt klopfen. Wenn man keinen Plattierhammer hat, kann man die Fleischscheibe auch mit einer Gabel von beiden Seiten bearbeiten und durchlöchern. Dadurch reißt das Muskel Gewebe und es wird zarter. Ausserdem bleibt dadurch das Ei und die Pannade besser haften.

Schnitzel mit Bratkartoffeln – Ganz nah am Himmel

Parallel setzt man einen kleinen Topf mit Wasser und Salz auf und gibt die Kartoffeln hinein. Nach der Paniererei und dem Schnitzel rausbacken sind die Kartoffeln gekocht. Das dauert etwa 20-30 Minuten.

Die zwei Eier, etwas Pfeffer, Salz, Paprikapulver und einen Teelöffel Süssen Senf in den Bulletmixer und kurz aufschlagen. Dann das geschlagene Ei in eine Fläche Schüssel geben. In eine zweite Schüssel kommt die Semmelnbröseln. In die Pfanne gibt man den das Olivenöl und dreht die Platte gut auf.

Danach geht es an das Panieren der Schnitzelscheiben. Es geht zuerst für die Scheiben ins Ei, dann ins Paniermehl. Ich mache das zwei Mal. Anschliessend legt man die panierten Schnitzel in das heisse Olivenöl in der Pfanne. Deckel drauf. Die Schnitzel wenden, wenn die Pannade an der der Seite leicht bräunlich wird. Das Wenden mache ich auch zwei Mal.

Sobald die Schnitzel eine „schöne Farbe“ haben, holt man diese aus der Pfanne und legt sie auf einem Teller in den Backofen zum warm halten.

Parallel dazu sind nun die Kartoffel gekocht. Ich schrecke diese unter kaltem Wasser ab. Denn dann geht nämlich die Haut besser ab und man kann die Kartoffel anfassen.

Die geschälten Kartoffeln werden in Scheiben geschnitten und zusammen mit dem geschnittenen Lauch, etwas Kümmel, sowie Pfeffer und Salz in der Pfanne rausbacken. Etwas Butter dazu und es schmeckt noch leckerer.


23.12.2020 – Das Schweizer Käsefondue: Die uralte Tradition der Käsebauern? Falsch!

23. Dezember 2020

Bis  ins 20. Jahrhundert kannte man das Käsefondue nur in Gegenden, wo auch Kühe gehalten wurden. Denn lange brauchte man zur Zubereitung Milch, nicht Wein. Immer ein zentraler Bestandteil des Fondue war jedoch Käse, den man schmolz. Weil auch in der Schweiz Käse erst vor hundert Jahren wirklich zu einem Volksnahrungsmittel wurde, kannten die meisten Konsumenten das Fondue vorher gar nicht.

Fondue ist in der Schweiz fester Bestandteil der Weihnachtstradition.

In der Deutschschweiz wirklich populär wurde es erst nach dem zweiten Weltkrieg, als, wie so vieles in der Konsumgesellschaft, auch Käse im Überfluss vorhanden war.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die SKU (Schweizer Käse Union), aus der regionalen Spezialität ein national eingefärbtes «Markenprodukt» zu machen. Viel dazu beigetragen, dass das weitgehend gelang, hat der Umstand, dass die Zubereitung von Fondue relativ einfach ist und (vermutlich) nicht zuletzt auch deshalb von vielen Männern aufgenommen wurde, die zunehmend über Freizeit verfügten.

https://blog.nationalmuseum.ch/2019/11/geschichte-des-fondue-in-der-schweiz/


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