24.04.2026 – Studie: Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

24. April 2026

Ministerin Reiche würde diese Studie angeblich „unterschlagen„. Deshalb posten ich den Link dazu.

In Pionierregionen wie Wunsiedel oder Lichtenau gehen schon heute zehn Prozent des Wirtschaftswachstums der vergangenen Jahre auf den EE-Ausbau zurück.

Das zeigt eine neue Studie aus dem Bundeswirtschaftsministerium, erstellt vom IÖW, dem Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und IW Consult Köln. Beauftragt wurde sie noch unter Robert Habeck.

Nur: Katherina Reiche hat an dieser Studie offenbar kein Interesse. Keine Pressemitteilung. Kein Statement. Kein Wort. Still hochgeladen, gefunden hat sie t-online eher zufällig. Auf X trendet deshalb seit gestern #reicherücktrittsofort.

Pikant: Genau die Regionen, die laut Studie am stärksten profitieren würden – Küste, Ostfriesland, Bayern – sind die, die durch Reiches Netzpaket und EEG-Novelle gebremst werden sollen.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Das vorliegende Gutachten beleuchtet die Potenziale für regionale Wertschöpfung und Beschäftigung durch Erneuerbare Energien und zeigt auf, wie Kommunen und ihre Einwohnerinnen und Einwohner davon profitieren können.

Aus der Einleitung zitiert:

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien fördert nicht nur den Klimaschutz, sondern bietet Standortregionen auch darüber hinaus vielfältige Chancen. Für Wunsiedel im Nordosten Bayerns bot
der Ausbau eine neue Entwicklungsperspektive. Die Stadt erlebte mit dem Niedergang der lokalen Porzellanindustrie in den 1990er Jahren einen harten Strukturwandel, viele Menschen verloren ihre Arbeit, die Steuereinnahmen brachen ein, die Zukunftsaussichten verdüsterten sich, viele Bewohnerinnen und Bewohner zogen fort. Die Verantwortlichen in der Verwaltung und in den Stadtwerken erkannten das regionalwirtschaftliche Potenzial der Erneuerbaren Energien und legten bereits Anfang der 2000er Jahre eine Energiestrategie vor. Heute betreiben die kommunalen Stadtwerke unter anderem eine zweistellige Zahl an Windenergieanlagen und eine Reihe von Photovoltaik-Anlagen.

Sie kombinieren diese etwa mit Biomasseanlagen, Energiespeichern und grüner Wasserstoffproduktion und gelten damit als eine Modellregion der Energiewende. Ein großer Teil der Wertschöpfung verbleibt vor Ort. Die Stadt ist wieder in der Lage, in Infrastruktur und Daseinsvorsorge zu investieren, zum
Beispiel in Kitabetreuung, Schulqualität und Glasfaserausbau. Im Umfeld der Erneuerbaren entstanden viele neue Jobs. Neue, energieintensive Unternehmen oder auch Ingenieurbüros siedelten sich an oder entschieden sich zu bleiben. Frühzeitig setzte man zudem darauf, die Bevölkerung inhaltlich wie finanziell zu beteiligen. Die Akzeptanz vor Ort für all die Projekte ist hoch. Und die
Bevölkerungsentwicklung hat sich stabilisiert. Man blickt wieder optimistisch in die Zukunft.

Wunsiedel ist ohne Frage ein besonderes Beispiel, verdeutlicht aber anschaulich die Chancen, welche die Energiewende Regionen bieten kann. Denn die Energiewende stärkt nicht einzig den Klimaschützer. Sie dezentralisiert die Energieproduktion und trägt auf diese Weise Wertschöpfung in viele Regionen.
Sie stellt insbesondere (aber nicht nur) für strukturschwache ländliche Regionen eine besondere Chance dar, regionale Wertschöpfung zu stärken, die kommunalen Finanzen zu stabilisieren, den Wirtschaftsstandort zu verbessern sowie die Resilienz zu steigern. Die Aussicht, zusätzliche Einnahmen
zu generieren und die regionale Entwicklung zu befördern, stellt für viele Verantwortliche vor Ort eine
besondere Motivation dar, Energiewendeprojekte umzusetzen (Initiative Klimaneutrales Deutschland
2024).

Die Synergien zwischen Klimaschutz und regionaler Wertschöpfung gilt es zu nutzen. Denn die Energiewende hin zu dekarbonisierten Systemen der Stromerzeugung, der Wärmeproduktion,
der Mobilität sowie in allen Wirtschaftsbereichen gilt als eines der ambitioniertesten und gesellschaftlich wichtigsten Vorhaben unserer Zeit. Die Ampelregierung hat seit ihrem Antritt im Herbst 2021 das Tempo für die Umsetzung der Energiewende deutlich erhöht. Gemäß dem Klimaschutzprogramm (Bundesregierung 2023a) ist geplant, das Land bis 2045 klimaneutral zu machen,
mit dem Ausbau erneuerbarer Energien (EE) als einer wichtigen Säule. Die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien ist spätestens seit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Februar 2022 auch zu einem außen- und sicherheitspolitischen Thema geworden. Mit dem Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG) wurden den Bundesländern allgemein verbindliche Flächenziele für die Bereitstellung von Flächen für Windenergie vorgegeben. Bis 2032 müssen sie rund 2 Prozent ihrer Landesflächen entsprechend ausweisen. Vor allem die Kommunen und Landkreise
stehen vor der Herausforderung diese Vorgaben umzusetzen. Gleiches gilt auch für den erforderlichen massiven Ausbau der Photovoltaik in der Fläche sowie auf und an Gebäuden.

Download der Studie


23.04.2026 – Anteil Erneuerbare Energien in Europa nach Ländern 2025

24. April 2026

Je mehr erneuerbare Energien, desto größer die Unabhängigkeit.

Der Krieg im Nahen Osten hat die Spritpreise deutlich erhöht. Die Gegenstrategie ist bekannt, aber noch nicht vollständig umgesetzt: der konsequente Ausbau erneuerbarer Energien.

Albanien 99,8%

Wind- und Solarstrom entstehen vor Ort, ihre Kosten sind kalkulierbar und ihre Verfügbarkeit ist nicht von geopolitischen Konflikten abhängig. Länder wie Norwegen, Spanien und Dänemark zeigen, dass sich Importabhängigkeiten deutlich reduzieren lassen.

Entscheidend sind jedoch das System dahinter und die Infrastruktur: leistungsfähige Netze, europäische Stromverbünde und Speichertechnologien wie Batterien. Sie machen erneuerbare Energien verlässlich.

Im Jahr 2015 hatte Deutschland übrigens einen Anteil von 35,5 Prozent.

Quelle Katapult Magazin

Im Jahr 2025 erreichten erneuerbare Energien in der EU bei der Stromerzeugung einen Anteil von über 30 % durch Wind und Solar und überholten damit fossile Brennstoffe (29 %). In Deutschland lag der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromlast 2025 bei 55,9 %. Der Ausbau von Photovoltaik und Windkraft war laut treibend für diesen Trend.

Wichtige Entwicklungen 2025 laut Fraunhofer ISE Energy-Charts:

EU-weit: Wind- und Solarenergie sind mit über 30 % die führenden Stromquellen, gefolgt von fossilen Brennstoffen.

Deutschland: Der Anteil der Erneuerbaren lag bei 55,9 %.

Deutschland – Technologie: Solarstrom überholte 2025 erstmals die Kohle, Photovoltaik und Windkraft steigerten ihre Produktion.

Europäischer Vergleich: Länder wie Norwegen, Schweden, Österreich und Dänemark führen bei den Anteilen erneuerbarer Energien im Strommix.

Quelle

Die Daten basieren auf den Auswertungen des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) auf energy-charts.info.


21.04.2026 – The Daily Show: Annalena Baerbock bei John Stewart

21. April 2026

„Niemand kann gewinnen, wenn wir nicht zu diplomatischen Mitteln zurückkehren.“ Annalena Baerbock, Präsidentin der 80. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen, spricht mit Jon Stewart über die Herausforderungen, vor denen die Vereinten Nationen in einer sich rasant verändernden Weltordnung stehen.

Von den Spannungen um die Straße von Hormus bis hin zu den Grenzen des Vetosystems im UN-Sicherheitsrat erklärt Baerbock, warum Diplomatie schwieriger und gleichzeitig notwendiger denn je wird. Sie erörtert außerdem die Überwachung des Wahlprozesses für den nächsten UN-Generalsekretär und die Frage, ob die Mitgliedstaaten in der 80-jährigen Geschichte der Organisation erstmals eine Frau an die Spitze wählen werden.


05.04.2026 – Umfrage: Wo sind die Spritpreise am höchsten?

5. April 2026

Schickt mir mal Bilder von den Sprit-Bepreisungen bei Euch!

Deutschland: Reiche gegen Tankrabatt und Tempolimit

(Tagesschau) In der Diskussion über hohe Spritpreise hat sich nun auch Wirtschaftsministerin Reiche ausführlicher geäußert. Sie lehnt alles ab, was den Öl-Konzernen die Gewinne schmälern könnte.

Trotz der Rekordpreise für Benzin und Diesel spricht sich Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche weiter gegen die Einführung eines Tempolimits aus, um Kraftstoff zu sparen. Auch von der Idee autofreier Sonntage, wie es sie während der Ölkrise der 1970er-Jahre gegeben hatte, hält sie nichts.

Mehr im Artikel von Tagesschau24

Reiche will jetzt Kompetenz aus Ihrem Resort an externe Berater auslagern. Ihren Job macht dann Habeck..

Kungelverdacht beim Spritpreis – Union gefährdet Kartellermittlungen

CDU und CSU wollen die Macht des Kartellamts beschneiden. Setzen sie sich in den Koalitionsgesprächen damit durch, müssten laufende Ermittlungen zu möglichen Preisabsprachen für Sprit und Heizöl gestoppt werden.

Mehr Infos hier

Ein Bericht über die Arbeit von Bundeswirtschaftsministerin Katherina #Reiche zu Klimawandel, Energiewende und der erneuten Zerstörung der Erneuerbaren Energien.

Zum Schluss nun etwas Satire. Obwohl das Thema sehr ernst ist.

Meine Meinung? Die Bürger bekommen genau das, was sie gewählt haben.


04.04.2026 – Elektromobilität: Diesel vs. Strom

4. April 2026

Aktuell kochen in Deutschland die Emotionen hoch, weil der Spritpreis unaufhörlich steigt. Ich bin echt begeistert von Dagobert Dump, weil sein Angriff auf den Iran und der damit einher gehende steile Ölpreis-Anstieg bringt immer mehr Menschen zum Nachdenken.

Ölpreis 03.04.2026

Und zum Schimpfen. Die Politik ist Schuld! Die Spritsteuer müsse gesenkt werden!  Die CO2-Steuer müsse weg! Nein, Deutschland muss weg von der Abhängigkeit von Öl aus Schurkenstaaten. Und hin zu mehr Erneuerbaren Energien. Und weg vom Verbrenner.

Dabei produzierte Deutschland seit 2025 über die Hälfte des primären Energiebedarf aus Erneuerbaren Energien. Tendenz steigend. Trotz Madame Reiche. Und Deutschland hängt am Europäischen Energieverbund sowie am Energiemarkt.

Andere Länder haben sehr früh die Vorteile der Elektromobilität und der Wärmeenergie-Gewinnung mit Wärmepumpen erkannt. Und das sind durchgängig nordische Länder. Dort ist es viel kälter, als bei uns. Also fällt die bekannte Aussage „Ja, aber bei Kälte!!“ schön mal weg.

Neben dem Vorteil der Unabhängigkeit von Öllieferungen von Schurkenstaaten, den Preiserhöhungen durch Verknappung, und nicht zuletzt durch Streitigkeiten und Kriege, hat der Verzicht auf Öl und die Nutzung der Erneuerbaren Energien noch weitere Vorteile.

Heizölpreisexplosion durch Dump’s Angriff auf den Iran. Preis pro 100 Liter.

Die Energiekosten sind niedriger! Sonne und Wind hat es immer. In Norwegen trägt zusätzlich Wasserkraft zur Energiegewinnung bei.

Es gibt keine Abgase! Alle reden von CO2 Ausstoß. Aber echt krass war der Himmel während Corona, als keine Fahrzeuge mehr fahren durften während Lockdown. Habe nur ich das gesehen? Die klare Luft. Diese Farben bei Sonnenuntergang.

Heute ist der Himmel wieder viel diesiger, milchiger, dunstiger, grauer. Das sind Feinstaibpartikel und Verbrennungsabgase! Und das schlimmste ist Feinstaub aus Russ und Stickstoff aus Verbrennungsmotoren!

Welche Auswirkungen haben Russ und Stickstoff aus Verbrennungsmotoren auf die Gesundheit?

Die Emissionen von Russ (Feinstaub) und Stickoxiden aus Verbrennungsmotoren haben tiefgreifende Auswirkungen auf verschiedene Organsysteme des menschlichen Körpers. Während Stickoxide primär als Reizgase wirken, fungieren Russartikel als Träger für giftige Substanzen und können bis tief in den Blutkreislauf vordringen. (Wissenschaft)

3 Millionen Menschen sterben jedes Jahr aufgrund von Schadstoffen in der Luft.

Stickstoffdioxid ist ein stechend riechendes Reizgas, das vor allem die Schleimhäute und Atemwege angreift.

Atemwege: Es verursacht Entzündungsprozesse in der Lunge, reizt die Bronchien und kann zu Husten, Keuchen sowie einer eingeschränkten Lungenfunktion führen.

Chronische Erkrankungen: Eine langfristige Belastung ist direkt mit der Entstehung von Asthma, chronischen Lungenerkrankungen (COPD) und Diabetes assoziiert.

Herz-Kreislauf-System: Durch oxidativen Stress und Entzündungen steigt das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Indirekte Gefahr:
NOx ist ein Vorläufer für die Bildung von bodennahem Ozon und sekundärem Feinstaub, was die Atemwege zusätzlich belastet.

Auswirkungen von Russ (Dieselruß / Feinstaub)
Russpartikel aus Verbrennungsmotoren sind oft so winzig (Nanopartikel), dass sie die natürliche Schutzbarriere der Lunge überwinden können.

Krebserregend: Dieselabgase (insbesondere der Russanteil) sind von der WHO offiziell als krebserregend für Menschen (Gruppe 1) eingestuft, primär in Bezug auf Lungenkrebs.

Systemische Verbreitung: Die kleinsten Partikel können aus den Lungenbläschen in die Blutbahn gelangen und so Entzündungen in weit entfernten Organen wie dem Gehirn oder der Leber auslösen.

Herz und Gefässe: Sie begünstigen Gefässverstopfungen (Atherosklerose) und erhöhen das Risiko für akute Herz-Kreislauf-Ereignisse.

Neurologische & Reproduktive Effekte: Neuere Studien weisen auf kognitive Beeinträchtigungen sowie negative Auswirkungen auf das Fortpflanzungssystem hin.

Besonders gefährdete Gruppen
Kinder: Ihre Lungen befinden sich noch im Wachstum, und sie atmen aufgrund ihrer Grösse oft mehr Schadstoffe pro Kilogramm Körpergewicht ein.

Senioren & Vorerkrankte: Menschen mit bestehendem Asthma oder Herzproblemen reagieren bereits auf geringe Konzentrationsspitzen mit akuten Beschwerden.

(Quellen)

Darüber informiert die Deutsche Automobilindustrie eher nicht. Oder?

Wem sind die Preise für Benzin und Diesel grundsätzlich egal?

Die Preise für Benzin und Diesel sind im Wesentlichen Personen egal, die finanziell sehr gut aufgestellt sind, deren Spritkosten direkt vom Arbeitgeber übernommen werden, oder die für ihre Fahrten im Rahmen einer Spesenregelung entschädigt werden.

Hier sind die wichtigsten Punkte dazu:

  • Höhere Einkommen: Für Menschen mit sehr hohem Einkommen fallen die Kosten an der Zapfsäule weniger ins Gewicht, da der Anteil am verfügbaren Einkommen gering ist.
  • Berufliche Nutzung: Wenn das Unternehmen den Kraftstoff bezahlt (z. B. bei Dienstwagen mit Tankkarte), sind die Endpreise für den Nutzer nicht relevant.
  • Firmenfahrzeuge: Bei vielen Diesel-Firmenwagen wird der Preis nicht vom Fahrer, sondern vom Arbeitgeber getragen.
  • Elektromobilität: Wer ein Elektroauto fährt, ist von den Preisen für fossile Treibstoffe komplett unabhängig. 

Jetzt diskutieren alle in den Medien online und offline allerdings über „die Wähler“ und bezieht sich auf Privatpersonen.

Ausserdem ist das Tranportwesen auf der Strasse (LKW) und der Öffentliche Personenverkehr (Busse) komplett ausserhalb der gesamten Diskussion und wird nicht berücksichtigt.

Wieviel Diesel verbraucht denn eigentlich ein LKW oder ein Reisebus auf 100 Kilometer? Weiss das wer?

Ein moderner 40-Tonnen-LKW verbraucht im Fernverkehr typischerweise zwischen 25 und 35 Litern Diesel auf 100 Kilometer, oft wird mit ca. 30 Litern kalkuliert. Reisebusse liegen ebenfalls in diesem Bereich von etwa 30 Litern, sind aber pro Person gerechnet extrem effizient. Der Verbrauch hängt stark von Beladung, Topografie und Geschwindigkeit ab. (Quelle)

Quelle EU Parlament

Und wie gross ist der Anteil des Transports mit LKW am Spritverbrauch?

Lkw sind für einen signifikanten Anteil am Kraftstoffverbrauch im deutschen Straßenverkehr verantwortlich. Sie verursachen etwa 27 % der CO₂-Emissionen des Straßenverkehrs in der EU, während sie rund 70,6 % der Güterverkehrsleistung in Deutschland erbringen. Moderne Lkw verbrauchen im Schnitt ca. 30–38 Liter Diesel auf 100 km.

(Quelle)

Wie machen das Norwegen und Dänemark mit der Elektromobilität?

Zulassungszahlen Norwegen März 2026

Norwegen und Dänemark verfolgen  unterschiedliche, aber sehr erfolgreiche Strategien zur Förderung der Elektromobilität. Während Norwegen seit Jahrzehnten auf massive Steuerbefreiungen setzt, um E-Autos preislich attraktiver als Verbrenner zu machen, hat Dänemark vor allem durch eine vorteilhafte Gestaltung der hohen Zulassungssteuern einen Boom ausgelöst.

Heute benötigte ich 14,14 kWh für 100 Kilometer (real) Das kostet am Supercharger 7 Euro und Zuhause 3,50 Euro pro 100km

Norwegen:

Der globale Spitzenreiter
Norwegen hat das Ziel, dass ab 2025 alle neu zugelassenen Pkw emissionsfrei sind. Bereits 2025 lag der Anteil der E-Autos bei den Neuzulassungen bei rund 96 %.

Steuervorteile: E-Autos waren lange Zeit von der Mehrwertsteuer (25 %) und der hohen Einfuhrzoll- und Kaufsteuer befreit. Seit 2023 wird die Mehrwertsteuerbefreiung schrittweise für teurere Modelle (über 500.000 NOK) abgebaut.

Nutzungsprivilegien: Fahrer von Elektroautos profitieren von reduzierten Mautgebühren (maximal 50 % des Standardtarifs), kostenlosem oder günstigerem Parken und der Erlaubnis, in vielen Städten die Busspur zu nutzen.

Infrastruktur: Ein dichtes Netz an Schnellladestationen wurde frühzeitig durch staatliche Förderprogramme und Kooperationen mit Anbietern wie Tesla ausgebaut.

Dänemark:
Dänemark hat in den letzten Jahren rasant aufgeholt und verzeichnete 2026 einen E-Auto-Anteil von über 94 % bei den Neuzulassungen.

Differenzierte Zulassungssteuer: Dänemark erhebt traditionell extrem hohe Steuern auf Autokäufe. Elektroautos sind jedoch weitgehend von dieser Steuer befreit oder zahlen einen stark reduzierten Satz, was sie im Vergleich zu Verbrennern deutlich günstiger macht.

Keine Direktprämien: Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in Dänemark keine direkten Kaufprämien; der Anreiz liegt rein in der Steuerersparnis beim Kauf.

Ladeinfrastruktur: Der Ausbau wird massiv vorangetrieben, wobei dänische Städte wie Kopenhagen verstärkt auf die Integration von E-Mobilität in die Stadtplanung setzen.

Bei 15 kWh pro 100 km ergibt das am Supercharger unter 7,5 Euro auf 100 km. Zuhause in der Garage bei 25 Cent pro kWh sogar nur 3,75 Euro auf 100 km!

Bei den aktuellen Spritpreise ist das unschlagbar günstig.

Nun wird der Vorschlag der Wirtschaftsweisen auf Autobahnen ein Tempolimit einzuführen als knebelnde Verbotspolitik bezeichnet. Das ist Blödsinn.

Ein Tempolimit ist eine wirksame Massnahme, um den Spritverbrauch zu reduzieren.

Fazit:

Energie, Wärme, Fortbewegung und Transport mit „Strom“ hat viele Vorteile. Unabhängigkeit, Effektivität, Gesundheit, Umwelt, Geldbeutel. Logisch, oder?


25.01.2026 – Flashback: Konfirmationsfoto Anfang der 80er wieder aufgetaucht

25. Januar 2026

Oh! My! God! Mein Schulfreund und immer noch sehr verbundener guter Freund Wolfgang hat mir gestern per WhatsApp ein Foto geschickt. Das ist Jahrhunderte her. Unsere Konfirmation in der evangelischen St. Markuskirche Prüfeninger Regensburg.

Na? Wer erkennt mich auf dem Bild? Und? Wer erkennt sich!! Das genaue Jahr muss ich erst noch herausfinden. Ich war da zwischen 14 und 16 Jahren alt. Ergo 1981 bis 1983. Ich habe davon auch noch Fotos. Meine ganze Family war anwesend. Danke Wolfi! Sehr cool!! 😎


22.01.2026 – Dacia bestätigt: E-Auto Spring mit Förderung ab 5900 € – ecomento.de

22. Januar 2026

Mit der neuen staatlichen Elektroauto-Kaufprämie wird das ohnehin schon sehr günstige kleine Batterie-SUV Dacia Spring nochmals erschwinglicher. Renaults Günstig-Marke gewährt seit Januar einen eigenen Elektroauto-Bonus in Höhe von 5000 Euro

Dadurch beträgt der Listenpreis des Basismodells nur noch 11.900 statt regulär 16.900 Euro. Wie das Unternehmen jetzt bestätigt, bleibt die Aktion parallel zur staatlichen Förderung bestehen.

Die neue staatliche Elektroauto-Kaufprämie richtet sich an Privatkunden. Sie unterstützt beim Kauf oder beim Leasing eines neuen, erstmals in Deutschland zuzulassenden Fahrzeugs mit rein elektrischem oder extern aufladbarem Hybridantrieb. Förderfähig sind Käufer, deren zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen maximal 80.000 Euro beträgt. Die Einkommensgrenze erhöht sich für bis zu zwei Kinder um 5000 Euro je Kind. Unter dem Strich kann die Förderung bis zu 6000 Euro betragen.

Mit der Förderung des Bundes und der Dacia-Prämie kann der Preis des Spring somit rechnerisch auf 5900 Euro sinken. Auf der Website des Herstellers wird darauf hingewiesen, dass der unternehmenseigene Elektro-Bonus unabhängig von staatlichen Programmen gewährt werde. Allerdings könne die Aktion im Fall neuer Fördermaßnahmen angepasst werden – das ist vorerst aber nicht geplant.

Mehr Text, Infos und Quelle:

https://ecomento.de/2026/01/21/dacia-bestaetigt-spring-kostet-mit-foerderung-vorerst-nur-noch-5900-euro/


06.09.2024 – Das Reichstagsgebäude in Regensburg

6. September 2024

Die Fenster zum Erker wurden dann geöffnet, wenn der Kaier selbst anwesend war. Dann liess er sich dort sehen und von den Bürgern huldigen.

Angeblich traten Gesetze und Beschlüsse nur dann in Kraft, wenn diese vom Schreiber vom Erker aus ausgerufen wurden. Das ist allerdings nicht nachweisbar. Aber eine schöne Geschichte.

Altes Rathaus in Regensburg. Blick vom Rathausplatz, links die Neue-Waag-Gasse.

Der Versammlungssaal befand sich übrigens zuerst im Erdgeschoss. Im Obergeschoss war ein öffentlicher Tanzsaal, der nur über eine hölzerne Aussentreppe erreichbar war. Die heutige Treppe mit dem berühmten Portal mit „Schutz und Trutz“ entstand erst, als der Verbindungsbau zwischen Altem Rathaus und Reichtagsgebäude gebaut wurde.

Das Gebäude mit dem Erker ist übrigens nicht das „Alte Rathaus“, Sondern das Gebäude rechts vom Torbogen zum „Roten Herzfleck“. Die Patrizierburg mit dem 55 Meter hohen Turm ist das ursprüngliche „Alte Rathaus“. Und zwar Mitte des 13. Jahrhunderts. Östlich davon verlief der nördliche Teil der Römermauer zur Porta Prätoria und am Schnittpunkt zum Kohlenmarkt in südlicher Richtung die Westmauer.

Im „Tanzsaal“, welcher heute zum document.Reichstag gehört, entstand ausserdem eines der längsten Worte im deutschen Wortschatz. Und zwar 1803.

„Der Reichsdeputationshauptschluss (genauer: Hauptschluss der außerordentlichen Reichsdeputation) wurde am 25. Februar 1803 im Alten Rathaus von Regensburg gefasst. Der Beschluss war die Grundlage für das letzte bedeutende Gesetz, das während der Zeit des Heiligen Römischen Reiches beschlossen wurde.“

Die Leitung der Deputation oblag Johann Aloys Josef Freiherr von Hügel, dem kaiserlichen Konkommissar (unter Kaiser Franz II.) am Immerwährenden Reichstag zu Regensburg. An den 50 Versammlungen ab 1802 waren auch Vertreter des Deutschen Ordens anwesend.

Der Immerwährende Reichstag war von 1663 bis 1806 die Bezeichnung für eine dauerhafte Versammlung der Reichsstände im Heiligen Römischen Reich. Die Versammlung tagte im Reichssaal und in weiteren Sälen des Alten Rathauses in Regensburg. Die Geschichte der Reichstage in Regensburg begann jedoch schon früher.

Während vor 1594 die Reichstage immer an anderen Orten im Reich stattfanden, traf man sich ab diesem Jahr nur noch in Regensburg mit wechselnden Vertretern von Kirche und Staaten des Heiligen Römischen Reiches und Gesandten anderer Staaten (Russland, Rom, Venedig, Frankreich, Schweden, Niederlanden etc.). Erst ab 1663 nahmen immer die selben Vertreter teil, was dieser Versammlung den Namen „Immerwährender Reichstag“ gab.

Beachtenswert ist, dass seit der Umwandlung des Reichstags in den Immerwährenden Reichstag die regierenden Landesherren kaum noch selbst vor Ort anwesend waren, sondern sich durch sogenannte Komitialgesandte vertreten ließen, die in Regensburg häufig mit Familien sesshaft wurden. Damit handelte es sich also um einen Gesandtenkongress.

Der Kaiser selbst wurde ebenfalls durch kaiserliche Prinzipalkommissare vertreten, die ab 1748 durchgehend der Familie Thurn und Taxis angehörten. Auf diese Weise wurde Regensburg zum Sitz von etwa 70 Komitialgesandtschaften von Staaten, die Landbesitz im Heiligen Römischen Reich hatten und von reichsunmittelbaren deutschen Fürstentümern, Reichsstädten und Reichsklöstern.

Das Museum zu den Reichstagen und die Räume im Kellergeschoss (Gefängnis und Folterkammer) sind immer einen Besuch wert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Altes_Rathaus_(Regensburg)


09.08.2024 – Volker Wissing EXPOSED (MaiThink)

9. August 2024

Bundesverkehrsminister Volker Wissing war wieder in den Schlagzeilen, nachdem eine Investigativ-Recherche von “frontal” (ZDF) viel Aufsehen erregt hat: Es geht um den angeblich klimaschonenden Dieselkraftstoffs HVO100, die Verbindungen des Verkehrsministeriums zur Kraftstoff-Lobby, und die Frage der Käuflichkeit. Der Verkehrsminister weist alle Vorwürfe zurück – aber nicht nur die, sondern offenbar auch das ein oder andere physikalische Gesetz.

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► Der ganze frontal-Beitrag: https://maithinkx.de/frontal
► Die ganze MAITHINK-X-Sendung “E-Fuel vs E-Auto: Mythos Technologieoffenheit“: https://maithinkx.de/folge35


06.06.2024 – Kraftfahrt-Bundesamt Deutschland mit Zulassungszahlen Mai

6. Juni 2024

Das Kraftfahrt-Bundesamt hat die Zulassungszahlen für Mai wurden veröffentlich:

236.425 Personenkraftwagen (Pkw) wurden im Mai 2024 neu zugelassen und damit -4,3 Prozent weniger, als im Vergleichsmonat. Die Anzahl der gewerblichen Neuzulassungen nahm um -5,6 Prozent ab, ihr Anteil betrug 67,5 Prozent. Die privaten Zulassungen (32, %) gingen um -1,3 Prozent zurück.

89.498 Pkw waren mit einem Benzinantrieb ausgestattet. Das war ein Plus von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ihr Anteil betrug 37,9 Prozent. 44.893 Neuwagen waren mit einem Dieselantrieb ausgestattet, das war ein Plus von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Ihr Anteil betrug 19,0 Prozent. 71.451 Neuwagen verfügten im Mai 2024 über einen hybriden Antrieb und bewirkten einen Anteil von 30,2 Prozent (-0,3 %), darunter 14.038 Plug-in-Hybride (+1,7 %/5,9 %). 12,6 Prozent der Neuzulassungen waren Elektro-Pkw (BEV). Mit 29.708 Neuwagen lag diese Antriebsart um -30,6 Prozent hinter dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Es kamen 821 flüssiggasbetriebene Pkw zur Neuzulassung (-29,6 %/0,3 %) und 32 Pkw mit Erdgasantrieb (-75,4 %/0,0 %).

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen stieg um +3,3 Prozent und betrug 124,0 g/km.

Tesla mit erheblichen Verlusten (-64% im Vergleich zum Vorjahresmonat), Volvo und MG hingegen mit deutlichen Zuwächsen bei den Stückzahlen gegen den Trend.

Link/Quelle: https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2024/pm18_2024_n_05_24_pm_komplett.html


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