10.06.2026 – Wettervorhersage: Schafskälte

10. Juni 2026

Bildlich dargestellt, sieht das Wetter gerade so aus:

Schafskälte Mitte Juni.

Auf dem Weg von Stein am Rhein zurück nach Hause schoss ich noch dieses Foto an der Tür von einer Schlechtwetterwolke über Frauenfeld.

Wasser von unten und von oben

06.06.2026 – Remember: Mit 21 auf Kreta

6. Juni 2026

Mit Honda XL250 in Agios Nikolaos. Afrolook, Netz-T-shirt, kurzer Sporthose, Espandrillos, Sony Walkman und Rod Stewart im Ohr.

Schlanker Fuss auf der XL250

Es hatte durchgängig 40 Grad. Helmpflicht gab es nicht. Legendär.


23.05.2026 – POD – Picture of the Day: Baden mit und ohne!

23. Mai 2026

Der erste richtige Sonnentag! Und dann noch Pfingstwochenende!! Knapp unter 30 Grad. So passt das.

Ab in die Badi Frauenfeld!


09.05.2026 – Konstanz: Eine Stunde Sonnen am Schänzli

9. Mai 2026

Ach, ja. Ich könnte heute Nacht nicht Einschlafen. Das Konzert von „CHINA“ am Abend war sehr geil. Aber an Schlaf war irgendwie nicht zu denken. Am Bier konnte es nicht liegen. Alkoholfrei. Um 5 Uhr schliesslich liess ich mir eine heisse Wanne ein. Danach schlief ich. Aber nur ein paar Stunden.

Bis etwa 11 Uhr war der Himmel wechselhaft bedeckt. Es sollte Bluesky haben laut Wettervorhersage. Also setzte ich mich ins Büro und schrieb den Artikel zum Live-Gig von CHINA, lud die Bilder ins Album und die Videos auf Youtube. Dann teilte ich den Artikel in den üblichen Kanälen.

Um 14 Uhr startete ich nach Konstanz zur Post. Diese befindet sich im Kaufland. Wenn man sich ansehen möchte, wie „glücklich“ die meisten Paare verheiratet sind, der geht ins Kaufland und macht dort ein paar psychiologische Auswertungen. Einkaufen will man am Samstag wirklich nicht. Nur das Nötigste und über die USB-Kassen gleich wieder raus. Unausgrschlafen bin ich homophob.

Die Briefe konnte ich am Schalter des Gigarettenladens mit Post abgeben, das Paket nicht. Zu spät. Geht am Schalter nur bis 13 Uhr. Aber Andreas besuchte mich Anfang der Woche und erzählte mir u. A., dass man an Paketstationen rund um die Uhr vorfrankierte Pakete abgeben kann. Scannen, ins Fach, Bestätigung per Mail. Klappt! Hab es gleich ausprobiert, denn am Kaufland steht am Parkplatz eine Packstation.

Es hatte dann um 17 Uhr  Bluesky und Sonne. 24 Grad. Kein Wind. Entfernt ein paar Wolken. Somit entschloss ich mich zum „Schänzle“ zu gehen. Dort kann man gleich parken. Und zu Fussgehen ist ja auch noch gesund. Und die Sonne erst.

Also blieb ich etwa 90 Minuten und liess mir die Sonne auf den Bauch scheinen. Hätte ich das geplant, hätte Petrus 10 Minuten vorher Wolken geschickt. 😁



08.05.2026 – Sex in der Steinzeit – Pornos als Wandmalerei

8. Mai 2026

Schon vor Tausenden von Jahren malten unsere Vorfahren eindeutig zweideutige Bildchen an Wände und Felsen.

Dieses Bild zeigt eine berühmte Felsmalerei, die als „Der Kuss“ bekannt ist. [1, 2]

Das Kunstwerk befindet sich an der archäologischen Stätte Pedra Furada im Nationalpark Serra da Capivara im Nordosten Brasiliens. Hier sind einige Details dazu: [1, 2]

  • Alter: Die Malerei wird oft auf ein Alter von etwa 12.000 Jahren geschätzt. Manche Forscher vermuten sogar, dass sie bis zu 25.000 Jahre alt sein könnte.
  • Motiv: Es wird als eine der ältesten Darstellungen eines Kusses oder einer Zuneigungsbekundung zwischen zwei Menschen interpretiert.
  • Material: Die rote Farbe besteht hauptsächlich aus Eisenoxidpigmenten, die mit einer Flüssigkeit vermischt wurden.
  • Bedeutung: Es ist ein eindrucksvolles Zeugnis für frühe menschliche Emotionen und soziale Bindungen, die in Stein festgehalten wurden. [1, 2, 3, 4, 5]

Die gesamte Region ist für ihre tausenden von Felsmalereien bekannt, die Szenen aus dem prähistorischen Alltag wie Jagd, Rituale und eben auch Momente der Zärtlichkeit zeigen. [1]

Das Bild zeigt eine berühmte prähistorische Felsmalerei, die allgemein als „The Sex“ oder „O Sexo“ bekannt ist. Sie befindet sich im Nationalpark Serra da Capivara im Bundesstaat Piauí, Brasilien, einer Region, die für eine der weltweit größten und bedeutendsten Ansammlungen von Felskunst bekannt ist.Wichtige Details zur Malerei

Fundort: Die spezifische Darstellung stammt aus der Fundstelle Toca do Sobradinho I innerhalb des Parks.

Alter: Schätzungen zufolge ist die Malerei etwa 10.000 bis 12.000 Jahre alt.

Darstellung: Das Bild zeigt zwei menschliche Figuren in einer expliziten sexuellen Handlung. Während solche Szenen von westlichen Betrachtern oft als obszön wahrgenommen werden, interpretieren Archäologen sie als Darstellung der menschlichen Sexualität und Fruchtbarkeit in der Urzeit.

Bedeutung: Zusammen mit anderen berühmten Malereien im Park, wie zum Beispiel „Der Kuss“ (O Beijo), dient sie als wichtiger Beleg für die kulturelle und soziale Komplexität der frühen Bewohner Amerikas.

Der Nationalpark Serra da Capivara wurde aufgrund dieser außergewöhnlichen archäologischen Funde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.Möchtest du mehr über andere berühmte Felsmalereien im Nationalpark Serra da Capivara erfahren?


07.05.2026 – Verdammt lang her! Schweiz 1976

7. Mai 2026

Ich schrieb ja kürzlich über meine Erinnungen auf der Fahrt nach Solothurn und hinauf zum Weissenstein.

Nun habe ich beim „Durchräumen“ Münzen und Scheine gefunden, welche den Zeitraum eingrenzen lassen.

In einer Schatulle fand ich ein Kuvert mit Schweizer Franken Scheinen und ein paar Münzen. Der Franken ist aus 1974. Die letzte Französische Franc Münze ist von 1976. Also war ich damals bei unserem ersten Schweiz-Besuch etwa 9 oder 10 Jahre alt.

1/2 Franz. Franc von 1976

Auch ein paar Schweizer Franken Scheine fand ich. Laut Recherche handelt es sich um die 6. Serie, welche 1976 erstmals ausgegeben wurde.

Die Münze ist noch unverändert im Umlauf. Die Scheine dieser Serie wurden bereits im Jahr 2000 zurückgerufen und können im Alltag (z. B. in Geschäften) nicht mehr als offizielles Zahlungsmittel verwendet werden.

Entgegen früherer Regelungen können Banknoten ab der 6. Serie seit Anfang 2020 zeitlich unbegrenzt zum vollen Nennwert umgetauscht werden. Ein Umtausch ist direkt bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) in Bern und Zürich oder bei deren Agenturen (oft Kantonalbanken) möglich.

Der Schweizer Franken lag übrigens 1976 bei exakt 1 Mark. Trotzdem empfand mein Vater so ziemlich alles als viel teurer.

Ich bekam übrigens eine „Spielzeug Bergbahn“ vom Onkel geschenkt. Diese habe ich leider nicht mehr. Sehr Schade.

Somit lässt sich das Jahr unseres ersten Besuchs in der Schweiz bei Onkel und Tante in Solothurn auf 1976 eingrenzen.


03.05.2026 – Bergrennen: GP Mutschellen

3. Mai 2026

Dieses Jahr haben es Mike und ich wieder einmal geschafft auf den GP Mutschellen zu gehen. Das Show-Rennen ist ein Muss für jeden Motorsport-Begeisterten. Von den Anfängen des Automobilsports bis in die Neuzeit, von Formelfahrzeugen über Rallye zu Nascar. Es ist alles vertreten.

Zudem sind alle Rennmotorrad-Klassen und deren Fahrer anwesend.

Die Schweizer sind Bergrennen Fanatiker, weil seit dem schweren Unfall in Le Mans Rundstrecken-Rennen in der Schweiz verboten sind. Streckenrennen nicht. Also geht es meist bergauf. Berge sind ja genug da in der Schweiz.

Rundstreckenrennen mit Motorfahrzeugen waren in der Schweiz seit 1955, als Folge eines schweren Unfalls beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans, gesetzlich untersagt. Das Verbot galt über 60 Jahre lang, wobei Ausnahmen für Bergrennen, Slaloms und Kartrennen bestanden. Das Schweizer Parlament hat das Verbot jedoch am 31. Mai 2022 offiziell aufgehoben.

Hier eines von vielen Videos auf meinem Account.


30.04.2026 – SOPT Markierung sorgt für Gelächter

30. April 2026

Auf Teneriffa ist Arbeitern bei Strassen Markierungen ein folgenschweren Fehler beim Aufsprühen eines STOP Hinweises passiert. Das Gelächter ganz Spaniens ist Ihnen nun sicher.


25.04.2026 – Verdammt lang her! Weissenstein oberhalb Solothurn

26. April 2026

Geschichte: Mike und ich waren schon mal in der Schweiz. Vor gefühlt 100 Jahren besuchten wir unsere Großtante „irgendwelcherseits“ in Solothurn. Sie war 82 Jahre alt. Sie hatte frisch nochmal geheiratet. Einen netten älteren 58-jährigen Herrn. Ich glaub er hiess „Hans“.

Die Tante hatte den Hans fest im Griff. Die Tante hatte Geld. Der Hans nicht. Die Tante war bei irgendeiner Schweizer Sekte. Der Hans nicht. Die Tante hatte ein Haus und war sparsam. Der Hans nicht.

Hotel und Restaurant Weissenstein

Dad fuhr damals einen Himmelblauen Mercedes 240 Diesel. Mit hellgrauer Lederausstattung. Wir besuchten die Tante in Solothurn und fuhren mit Hans und Tante zusammen durch die Schweiz.

Sonnige Aussichten auf dem Weissenstein.

Ich erinnere mich noch, dass wir die Tante in Bern am Bärenzwinger „verloren“ hatten. Die Tante wollte nicht mit durch die Stadt laufen mit ihre 82 Jahren. Der Hans schon. Ich verlor meinen Geldbeutel mit 5 Mark drin, heulte ohne Ende und bekam einen neuen Geldbeutel mit 5 CHF drin. Und wir fanden die Tante wieder. Am Bärenzwinger.

Wir waren auch in Montreux und in Genf. Und eben in Solothurn. Dort übernachteten wir. Mike und ich und Mam und Dad. Lustig war es. Meinen schwarzen Humor hab ich von Dad. Er hatte immer einen Scherz auf Lager. Mam befürchtete immer, dass die 3 Männer bei der Tante einen schlechten Eindruck machten.

Einmal lud uns der Hand zum Essen ein. Ich kann mich noch an die Fahrt auf engen verschlungenen Wegen durch den Wald erinnern. Und an ein grosses Restaurant oben auf dem Berg mit Blick bis in die Alpen.

Auch erzählte Dad immer jedem, dass der Hans uns zwar zum Essen eingeladen hatte, aber nicht über genug Geld verfügte beim Bezahlen. Mein Dad schob ihm unter dem Tisch einen Hunderter hin. Um die Continance zu wahren.

Fahrt hinauf zum Weissenstein

Heute fuhr ich nach Grenchen, um den Skoda Enyaq für A. Probezufahren. Dabei ging es an Solothurn vorbei. Und auf dem Bergkamm hinter Solothurn entdeckte ich das Bergrestaurant von damals. In Grenchen beim Autohändler suchte ich in Gurgel danach und fand es: Weissenstein!

Aussicht vom Weissenstein aus

Nach der erfolgreichen Probefahrt bog ich nach Solothurn ab und fuhr hinauf auf „den Berg“. Die enge verschlungene Strasse hinauf auf den Berg gibt es immer noch. Oben angekommen, fand ich auch das Restaurant. Nur hatte es sich über die Jahrzehnte deutlich verändert.

Es gibt nun einen modernen Neubau mit viel Stahl und Glas. Und die Bergbahn ist auch neu. Die Aussicht ist der Hammer. Blauer Himmel. Sonnenschein. Alpenblick. Schöne Sonnenterrasse. Einladend. Trotzdem fuhr ich weiter.

Allerdings nicht runter nach Solothurn, sonder „hinten“ runter. Auch über verschlungene Pfade. Und schönen Aussichten.

Sollte ich die alten Fotos finden, so lade ich diese in den Artikel.


Ist das deine neue Website? Melde dich an, um Administratorfunktionen zu aktivieren und diese Nachricht auszublenden.
Anmelden