Rasenmähen ist ja wirklich lästig. Auch wenn es nur um ein paar Quadratmeter geht. Das Wetter muss passen, es darf keine Ruhezeit gestört sein usw. Nun kommen die „Roboter-Rasenmäher“ immer mehr in Mode. Man muss sich nicht mehr um das Mähen kümmern und es gibt auch keinen Grünabfall mehr; denn der Mäher fährt möglichst jeden 2. Tag und „mulcht“ so das Gras gleich wieder unter. Wie lange die Roboter dann aber auch funktionieren ist noch unklar.
Rasenmäher für Apple-Geeks
So sieht also die heile Welt der Robomow-Enthusiasten aus. Der erfolgreiche Geschäftsmann lümmelt mit seinem Mac-Book auf dem Schoss im Liegestuhl und der Roboter-Rasenmäher kurvt nach Verfahren der Chaos-Theorie über die Blumen und Sträucher.
Rasenmäher für Alternative
Da die Robomow-Mäher noch recht teuer sind, haben sich findige Erfinder aus dem Schwabenländle eine kostengünstige Alternative ausgedacht. Dieser selbsmähende Hasenkäfig auf Rollen hat die gleichen Vorteile des Roboter-Mähers. Nur ist diese Variante deutlich praktischer; denn es hat keine Verschleissteile, man benötigt keinen Strom zum Laden, das Gerät samt Karnickel ist komplett wetterfest und kann auch im strömenden Regen mähen. Der grösste Vorteil ist jedoch neben dem Anschaffungspreis die eingebaute Düngewirkung! Ab und zu ein wenig Wasser in den Behälter als Treibstoff geben und fertig.
Ein direkte Verbesserung wären noch Räder, die in alle Richtungen lenken könnten, so könnte der Hase nicht nur vorwärts und rückwärts navigieren, sondern sich nach Lust und Laune die saftigsten Plätzchen suchen und „abmähen“.
Wir richten uns soeben für die Streetparade her. Duschen, anziehen, Kamera-Akku aufladen. Soeben lese ich beim Checken der Mails, dass der Start der Streetparade 2010 in Zürich auf 14 Uhr vorverlegt wurde. Die Organisatoren haben sich dazu wegen der Schlechtwetterprognosen entschlossen. Auch ich habe bereits eine Wetterwarnung von Wetteralarm per SMS erhalten. Offensichtlich soll pünktlich um 14 Uhr eine Regenfront über Zürich ziehen. Das wird spannend. Speziell dann, wenn die Lovemobiles loslegen. Regnet es genau dann?
Wir werden auf jeden Fall gegen 13 Uhr hier mit dem Bus starten und uns dann am Stammplatz beim Utoquai einfinden. Wir nehmen vorsichtshalber je einen Schirm mit; denn nimmt man einen mit, regnet es dann meist doch nicht. So wie 2009, als es nur am Anfang etwas regnete. (siehe Bilder und Bericht).
Der Tag nach dem Race-Training stand im Zeichen der intelligenten Gebäudeautomation. Und das in einem besonderen Rahmen; denn die Finca von Tom ist komplett damit ausgestattet. So konnte die Visualisierungssoftware und Hardware-Schulung am lebendigen Objekt durchgeführt werden. Nach dem ausgiebigen Frühstück funktionierten wir den grossen Esstisch zur Laptop- und Rechnerarena um. Auch die Terrasse wurde praktischerweise voll vernetzt. Dabei wurde das „WLAN-Kabel“ erfunden – Reichweite 30 Meter egal ob im Freien Felde oder durch Terrassentüren! Es funktionierte rasend schnell!
Jede Steckdose in greifbarer Nähe fand Verwendung für ein Laptopnetzteil und es entstand das übliche Kabelchaos, wenn Tom und wir aufeinander treffen.
Während am Esstisch die KNX-Produkt-Test-Fraktion platz nahm, lief auf der Terrasse die Visualisierungsschulung. Aber eine klare Trennung gab es nie; denn es fand ein reger Kommunikationsaustausch statt. Neue Erkenntnisse wurden umgehend mitgeteilt, bewundert und diskutiert.
Das Bild unten in der Mitte zeigt Chrigel, wie er die Schweizer Stecker der Netzteile fachmännisch „ver-europäisiert“ – der Erdanschlussstift wird kurzerhand mit der Metallsäge abgelängt – so wird ein Eurostecker draus – ohne Adapter.
Gegen Abend stand die Siegerehrung an – dachte ich – dabei wurde ich zur „Pistensau“ von Mallorca gekürt, weil ich trotz Überholverbot gleich drei Mal überholt hatte. Danke!!! Ich werde weiter trainieren – auf Schweizer kurvenreichen Strassen – und dem Rest der Gang beim nächsten Ganztages-Fahrertraining zeigen, wo der Hammer hängt! (Zitat Walter Röhrl). Während Tom das Weissbier im Pool einweichte, heizte Helga den Grill an.
Und somit liessen wir den Samstag bei einem üppigen Abendmahl gemütlich ausklingen und sassen bei angenehmen Temperaturen unter dem Halbmond auf der Terrasse und liessen es uns schmecken bis die Nähte platzten.
Wir diskutierten über den gestrigen Renntag, die Produkte und Software, „dem Claus sein Haus“, die LED-Poolbeleuchtung, den Vermarktungsmöglichkeiten des WLAN-Kabels, mögliche Umbaumassnahmen und Anekdoten aus dem Leben eines Bauherren. Es wurde noch ziemlich zünftig bis spät in die Nacht. Den Organisatoren des kombinierten Race-/KNX-Weekends gebührt ewiger Dank. Ich bin gespannt, wann ich die Pfunde wieder abtrainiert habe.
Meteo Schweiz meldet bereits gestern: „Am kommenden Wochenende ist in unseren Regionen mit einem markanten Wintereinbruch zu rechnen.“ Und: „In den Bergen, besonders entlang der Voralpen ist von Freitag bis Sonntag mit einem Meter Neuschnee zu rechnen. Im Flachland der Alpennordseite fällt der Niederschlag ab Samstag in Form von Schnee. Die zu erwartenden Mengen sind derzeit aber noch unsicher. Derzeit wird mit rund 10 cm Neuschnee gerechnet. Mit diesen Mengen kann es sicherlich auf den Strassen zu gewissen Problemen kommen.“
Na toll! Schnee im November! Die Kinder wird es freuen! Die Reifen-(Pneu)-Verkäufer sicherlich auch! Aber Mike und ich starten am Freitag direkt nach der Arbeit schon wieder nach Regensburg. Und somit dürfen wir nicht nur ganz warme Bekleidungsstücke einpacken, sondern auch auf eine interessante Anfahrt gefasst machen.
Wo bitte bleibt die Klimaerwärmung! Die Bilder stammen übrigens vom März 2006 – ich betone MÄRZ! Gut, es schneite damals 40 cm in 24 Stunden in Zürich und es werden „nur 10 cm“ für das Wochenende im Flachland vermutet. Aber: Es ist doch erst November! Dieser Herbst wird als der kälteste seit Jahrzehnten in die Analen eingehen! Mich friert’s schon beim Anblick der Bilder von Schnee. Ich will Sonne!
Das Wetter an diesem Wochenende hielt, was die Vorhersage versprach: Nass und Kalt! Zumindest legte unser „Gärtner“ die Wiese vor unserer Terrasse an. Am Samstag Vormittag kauften wir ob des trockenen Wetters der vergangenen Woche einen Wasserschlauch nebst Rasensprenger und Anschlussgarnitur. Doch sobald wir den Baumarkt „Jumbo“ verliessen, regnete es in Strömen. Vortrefflich geplant.
Der neue Rasen bekommt nun ausreichend natürliche Nässe und wir verstauten den Rasensprenger vorerst für trockenere Tage. Man kann ja nie wissen. Vielleicht schlägt ja die Klimaerwärmung dieses Jahr doch noch erbarmungslos zu. Momentan ist es aber eher ruhig im Blätterwald. An den Polen misst man bereits tiefere Temperaturen in den tieferen Meereszonen. Da wird doch wohl nicht eine Eiszeit kommen? Gar schreckliche Vorstellung bei den aktuellen Rohölpreisen. Sollten wir schnellwachsende Bäume pflanzen? Zum Verheizen, wenn es hart auf hart kommt? Ups, abgeschweift.
Was macht der durch das Wetter schwer an sportlichen Aktivitäten (In der Liege liegen und Sonnen) gehinderte Mann bei diesem Sauwetter? Richtig: „Basteln“. Noch dazu steht nächste Woche für mich eine Promotion-Tour durch die halbe Schweiz an. Da ich im Büro nicht mehr so kann, wie ich möchte (wegen Platzmangel und „CleanDesk-Anweisung“), orderte ich Mike mit seinem Omega am Freitag Abend vor die Ladezone im Büro und lud mit ihm die erforderlichen schweren Kleinigkeiten in den Kofferraum. Somit karrten wir die Demokoffer in die neue Wohnung und luden diese dort am Samstag morgen wieder aus.
In der neuen Wohnung ist ja genügend Platz zum Aufbau der diversen elektronischen Demonstratoren. Drei Demo-Koffer, zwei Laptops zum Simultanprogrammieren, Netzwerkrouter, Werkzeugkoffer und WLAN inkl. iPhone und nicht zuletzt gute Chillout-Musik, Zigaretten und Kaffeemaschine. Alles schön parat in greifbarer Nähe. Ideale Arbeitsbedingungen. Falls mal etwas fehlen sollte, genügt ein Gang ins Arbeitszimmer oder in den Keller. Ersatzgeräte, Kabel und Steckdosenleisten sind dort fein säuberlich sortiert gelagert. Nicht mal das Telefon klingelte. Sogar „Rauchen am Arbeitsplatz“ ist erlaubt. Genial! So verbrachte ich das Wochenende mit Bits und Bytes – und: Es funktioniert sogar alles!
Oder sollte ich es so beschreiben: „Vom Nachteil einer gleichmässig von Norden anrollenden Schlechtwetterzone mit den Alpen abzufangen“. Seit Montag morgen regnet es. Schön gleichmässig. Englischer Nieselregel. Saukalt und feucht. So, wie es die Erkältungsviren mögen. Wo bitte bleibt die Klimaerwärmung? Am liebsten würde ich täglich Tonnen an CO2 freisetzen! Wenn nicht bald die Sonne wieder heraus kommt, dann…. baue ich eine Arche!
Wie man schön beim animierten Regenradar (Bild unten klicken) erkennt, kommen direkt aus Norden Wolken aus dem Spiralarm eines Tiefdruckgebietes. Das Ende des Spiralarmes prallt schön frontal direkt auf die Alpen. Erkennbar an den hellblauen Niederschlägen. „Hellblau“ bedeutet übrigens „Schnee“! Im Zentrum des dunkelblau eingefärbten Regengebietes liegt natürlich Zürich. Luzern bekommt auch eine schöne Ladung des kühlen Nass von oben ab. Man beachte: St. Gallen liegt grad mal 80 Kilometer östlich von Zürich entfernt und gerade an der Grenze der Wetterfront. Genauso, wie Bern mit 120 Kilometer westlich.
Somit bahnt sich die 200 Kilometer breite Dauerregenwolke genau mitten über Zürich den Weg und verwandelt Strassen zu kleinen Bächen und Grünflächen zu Sumpfgebieten. Schon mal Wasser am Hang einer Wiese auf die Strasse in breiten Bächen fliessen gesehen? Ich schon! Heute früh auf dem Weg zur Arbeit! Sieht toll aus, wenn man Kajak fahren möchte. Schlecht für Autos!
Sehr schöner Niederschlagsradar als Film auch auf meteocentrale.ch
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