03.04.2026 – Rezept: „Mein“ gesundes Brot selbstgebacken

4. April 2026

Diesmal mit Sonnenblumenkerne! Los geht’s! Für ein 500 Gramm von „meinem“ Brot braucht es:

200 Gramm Haferflocken und mit Ayran aufgießen, bis die Flocken/Kerne bedeckt sind. Dann 30 Minuten einweichen lassen.

Ayran? Ja! Das ist ein in der Türkei beliebtes Getränk aus Jogurt, Wasser und Salz. Hat man kein Ayran, nimmt man eben Jogurt, mischt es mit einem Drittel Wasser auf und gibt eine Prise Salz dazu. Easy.

Nach 30 Minuten Einweichzeit gebe ich 4 Esslöffel Kümmel dazu. Ebenso 300 Gramm Vollkorn-Dinkel-Mehl. Und ganz wichtig: Zwei Esslöffel Olivenöl! Das Gemisch wird mit einem Kochlöffel gleichmäßig durchgerührt.

In ein Glas gibt man einen Teelöffel Honig, handwarmes Wasser und einen Beutel Trockenhefe. Man wartet bis sich Schaum bildet und rührt das Glas Hefe Gemisch unter den Teig.

Normal sollte der Teig nun schön feucht sein. Wenn nicht, Wasser dazu geben. Wenn der Teig zu nass ist, gibt man noch etwas Haferflocken bei.

Den Teig im Rührtopf abdecken oder wie ich es mache in eine Plastiktüte geben und stehen lassen, bis sich die Teigmenge verdoppelt hat.

Es dauert etwa eine Stunde bis 90 Minuten bis der Teig aufgegangen ist. Dann nimmt man die Schüssel aus der Plastikfolie und rührt den Teig nochmals schön durch.

In eine Backform kommt ein angefeuchtetes Backpapier. So lässt es sich besser der in die Form reinpassen.

Dann gibt man den Teig aus der Schüssel in die Backform. Ich habe dann den Teig mit Spnnblumenkerne bestreut, wie man auf den Bildern sieht.

Anschliessend lasse ich den Teig nochmals aufgehen, bis er sich wieder verdoppelt hat.

Man sieht, dass der Teig quasi aus der Backform quillt. Dann ist genug und die Backform kommt in den Ofen.

Zuerst stelle ich auf 220 Grad für 40 Minuten. Dann stürze ich das Brot aus der Backform auf ein weiteres Backpapier.Dies weil dann das Brot rundherum gleichmäßig durchgebacken wird.

Anschliessend drehe ich auf 180 Grad für weitere 40 Minuten. Danach steche ich das Brot mit einem Holzspiess an und checke, ob noch Teig daran hängen bleibt. Je nach Dicke und Konsistenz kommen nochmal 20 Minuten dazu.

Am Schluss nehme ich das Brot aus der Backröhre heraus und lasse es ruhen bzw. auskühlen. Danach kommt es in eine Plastiktüte verpackt in den Kühlschrank. Die Restfeuchte verteilt sich dadurch besser, es gibt keine zu harte Kruste und zweitens hält das Brot im Kühlschrank länger.

Möchte ich Brot essen, so schneide ich ein paar Scheiben dünn ab und stecke es in den Toaster. Es schmeckt dann, wie frisch gebacken.

Viel Spass beim Nachbacken!


31.03.2026 – Rezept: Vegetarische „Fleisch“ – Pflanzerl Buns/Patties aus Kichererbsen und roten Linsen

31. März 2026

Ich esse ja möglichst Vegetarisch. Und ich liebe „Fleischpflanzerl“! Allerdings passt Fleisch und Vegetarisch gar nicht zusammen. Deshalb habe ich mir mal testweise am Samstag im Edeka Konstanz je eine Packung Kichererbsen und rote Linsen mitgenommen.

Vegane Proteinlieferanten. Ich hatte aber noch eine Dose Kichererbsen.

Kichererbsen sind auch in traditionellen Gerichten auf Teneriffa sehr beliebt (Garbanzaz Locos = verrückte Kichererbsen, Eintopf „was grad im Haus ist mit und ohne Schärfe Wurst). Das Rezept probiere ich dann später mal aus.

Übrigens: Heute gewogen. 60,4 Kilo / 12,3 % Fettanteil / BMI 23.0

Zurück zum Thema: Buns (Burgerbrötchen) oder Bratlinge (Patties) ich nenne sie „Fleischpflanzerl“ – aus Kichererbsen und roten Linsen sind eine hervorragende, eiweissreiche und vegetarische Alternative zu herkömmlichen fleischlichen Burgern. Sie lassen sich einfach zubereiten und sind eine gesunde Proteinquelle.

Das Endergebnis: Pflanzen-Pflanzerl aus Linsen und Kichererbsen. Dazu Gurke, Tomate, „mein Brot„, Dijon-Senf! Lecker!

Klassische Linsen-Kichererbsen-Bratlinge (Patties)

Dies ist die häufigste Variante, bei der eine herzhafte Masse für Burger-Patties hergestellt wird. Mein geschmacklich angepasstes Rezept:

  • Zutaten: Rote Linsen und eine Dose Kichererbsen, Frühlingszwiebel, Knoblauch, 3 Eier, Haferflocken-Mehl, Semmelbrösel, Gewürze (Paprika, Kreuzkümmel, Curcuma, Salz, Pfeffer, Chillipulver, frische Petersilie).
  • Zubereitung: Linsen weich kochen, Kichererbsen zerdrücken/pürieren. Alles mit den restlichen Zutaten vermengen, zu Bratlingen formen, in den Semmelbrösel wenden und in der Pfanne mit Olivenöl braten.
  • Tipp: Die Patties können auch in der Heißluftfritteuse bei 200 Grad für 10-12 Minuten gebacken werden
  • Dazu je nach Geschmack scharfer Senf oder ein Jogurt Dressing.
  • Als Beilage Tomaten/Gurken-Salat.

Meine Zubereitung: Es kamen bei mir insgesamt 12 Pflanzerl raus.

  • In einem kleinen Topf die 150 Gramm Linsen mit 400ml Wasser und zwei Esslöffel Gemüsesuppe-Pulver so lange kochen, bis die Linsen weich sind und das Wasser aufgesaugt haben. Das dauert etwa 15 Minuten
  • Die Dose Kichererbsen werden abgesiebt und mit kaltem Wasser gespült. Dann in der Spüle lassen und abtropfen lassen.
  • In meine Bulletmixer fülle ich 150 Gramm Haferflocken und vermahle es zu Mehl.
  • Dann schneide ich die 2 Frühlingszwiebel, ausreichend Knoblauch und die Petersilie klein.
  • Die vorbereiteten Zutaten mit 3 Eiern, Curcuma, Paprika-Pulver, Pfeffer, Salz, Kreuzkümmelpulver und zwei Esslöffel Olivenöl kommen in die Rührschüssel.
  • Alles in der Schüssel wird von Hand vermengt, die Kichererbsen mit einer Gabel zerdrückt. Dazu ziehe ich Handschuhe an, weil das Curcuma alles verfärbt. Mit dem Mixer hat es nicht geklappt.
  • Jetzt die Linsen löffelweise hinzufügen und mit der Gabel zerdrückend verrühren.
  • Wird der Teig zu feucht, so kann man abwechselnd kleine Mengen Haferflocken und Semmelbrösel dazu tun, bis der Teig schön formbar und gleichmäßig ist.
  • Dann stellt man eine grosse Pfanne auf den Herd, bedeckt den Boden mit ausreichend Olivenöl und dreht „voll auf“.
  • In eine kleine Schüssel kommen Semmelbrösel. Man formt und drückt mit den Händen runde Teiglinge/Pflanzerl und wendet diese in Semmelbrösel.
  • Wenn das Fett schön brutzeln, legt man die Pflanzen-Pflanzerl in die Pfanne, deckt diese ab und wendet die Pflanzerl gelegentlich, damit sie von beiden Seiten leicht braun werden.
  • Parallel dazu richte ich die Beilagen her. Ich hatte Lust auf Gurke und Tomate mit Pfeffer, Salz, Balsamico Essig, etwas Öl. Dazu „mein“ Brot mit Steichkäse. Und für die Schärfe Dijon-Senf!

Und es schmeckt super! Ich habe zwei Pflanzerl gegessen und war Pappsatt! Jetzt sind noch 10 Pflanzen-Pflanzerl da. Die sind im Kühlschrank. Für die nächsten Tage. Für mich alleine aber viel zu viel.

Einen Tag später gab es zwei kleine Pflanzen-Pflanzerl und Gemüse nebst „meinem Brot“ dazu.

06.04.2022 – Cooking original Bavarian Fleischpflanzerl

07.09.2024 Rezept: Fleischpflanzerl ohne Fleisch! Geht das?

13.07.2025 – Rezept:Fleischpflanzerl ohne Fleisch oder wie aus Fleischpflanzerl Veggi-Pflanzerl werden


31.01.2026 – Rezept: Gnocchi mit Lachsgemüse

31. Januar 2026

Im Kühlschrank lagerten immer noch 250 Gramm Gnocchi vom „Schweinebraten mit Knödel Abend“ übrig. Einen Teil hatte ich bereits verarbeitet. Den anderen Teil fror ich ein. Ein Teil lag auf „Bereitschaft“. Als ich heute Abend Hunger bekam, schnappte ich mir die präparierten „Knotschi“, einen Topf mit Salzwasser und los ging es.

Parallel dazu schnippelte ich Gemüse in meine Pfanne, gab Olivenöl, Pfeffer und Salz hinein. Dazu etwa 150 Gramm Lachs aus dem Gefrierfach. Nachdem Gemüse und Lachs schön durch sind, gab es Tomatensosse dazu. Leider. Ich hatte keine Sahne oder Kokosmilch.

Die Gnocchi brauchen 10 Minuten. Das Gemüse mit Lachs etwa 20 Minuten mit Schnippeln. Schmeckt super. 👍


29.01.2026 – Rezept: Gnocchi mit Tomaten-Gemüse

30. Januar 2026

Vom Schweinebraten-Essen vom Dienstag hatte ich noch präparierten Knödelteig übrig. Der Rest musste verarbeitet werden. Was liegt da näher als „Knocki“ zu machen.

Also nahm ich den Topf mit dem Knödelteig, ein Brett, Kartoffelmehl, ein Messer, eine Gabel und drehte die Nockerl.

Den Knödelteig hatte ich im Kaufland gekauft. Pro 750 Gramm Beutel kommen 1 Ei und 150 Gramm Kartoffelmehl dazu.

Die geschnittenen Teigstückchen forme ich vorsichtig und wälze sie im Kartoffelmehl. Dann kleben sie weder auf der Unterlage noch miteinander.

Für eine Person (für mich) rechnete ich 250 Gramm. Alles, was übrig bleibt, kommt in Beutel Portionen ins Gefrierfach. So kann ich mir jederzeit, wenn ich Lust drauf habe, welche auftauen. Das Kochen geht ganz schnell.

Also setzte ich einen ausreichend grossen Topf mit Wasser auf, gab etwas Salz hinein und drehte den Gashahn auf. Das Wasser muss sprudeln. Dann schaltet man den Herd aus und gibt die Gnocchi für 10 Minuten hinein. Sie schwimmen dann an der Oberfläche.

Während das Wasser langsam heiss wird, nimmt man eine Pfanne, gibt Olivenöl hinein. Ich schnipple Gemüse. Nach Belieben. Was da ist. Lauch, Karotte, Halbe Paprika, etwas Knoblauch. Das kommt in die Pfanne mit Petersilie, etwas Gemüsepulver, Pfeffer und Salz zum Abschmecken. Wenn das Gemüse „gut aussieht“, kommt die Tomatensosse mit etwas Wasser dazu.

Die Gnocchi fischt man mit der „Siebkelle“ (heisst die so?) aus dem Salzwasser und gibt sie ebenso in die Pfanne.

Kurz umrühren, fertig!

Schmeckt lecker. 😉


27.01.2026 – Jahrestag mit Schweinebraten und Knödel

28. Januar 2026

Seit exakt einem Jahr trifft sich „Mike’s kulinarische Männerrunde“, um Brüderchen Mike Unterstützung und Beistand bei seinem familiärem Vorhaben zu geben. Im Januar 2025 trafen sich Freunde um Mike das erste Mal. Und seitdem jeden Monat 1x irgendwo in der Region Limmattal oder Zürich in einem Restaurant.

Mike’s kulinarische Männerrunde mit Natalie. Es fehlen allerdings noch Zwei.

Vor Weihnachten sprachen wir über das „Wellness-WE“ in Regensburg. Und über das gute traditionelle Bayerische Essen. Und da kam die Idee auf das Jubiläum bei Mike im ehemaligen Restaurant zu organisieren. Und es würde Schweinebraten geben. Mit Knödel und Sauerkraut.

Knödel, Gemüsesuppe und Sossen auf dem Herd

Schweinebraten hatte ich schon ein paar Mal gemacht. Ist ja wie gesagt nicht schwer. Und es gibt weltweit viele Rezepte. Ich entschloss mich zwei unterschiedliche zu machen. Einen Bayerischen und einen asiatisch angehauchten.

Die Gang beim Helfen in der Küche

7 Frunde meldeten sich zurück. Dazu Natalie. Also besorgte ich am Montag 2 Kilo Schweinerücken und 2 Kilo Knödelteig. Auch alle anderen Zutaten für Salat und Gemüsesuppe besorgte ich. Milan fragte die liebe Jasmin wegen Tiramisu und Gio brachte Italienische Spezialitäten mit.

Der Bayerische und der Asiatische Schweinebraten brutzeln im Backofen

Den Bayerischen Schweinebraten machte ich genauso, wie hier beschrieben. Den asiatisch angehauchten folgendermassen:

  • Der Schweinerücken (1 Kilo) wird rundherum mit Pfeffer und Salz eingerieben.
  • Danach wird das Fleisch heiss in einer Pfanne mit Olivenöl rundherum angebraten. Auch an den Stirnseiten.
  • In der gleichen Pfanne wird Knoblauch, Chili und eine Fenchelknolle kurz glasig gebraten.
  • Mit etwa einem halben Liter Gemüsebrühe das Gemüse „ablöschen“.
  • Das Fleisch legt man in einen Bräter.
  • Das Fleisch wird oben mit Honig bestrichen und mit klein geschnittenem Knoblauch und Chilligewürz bestreut.
  • Dann kommt das Gemüse, samt Brühe dazu. Das Angebraten am Pfannenboden ausschaben und auch dazugeben.
  • Dann geht es für den Braten ab in den Backofen. Bei 180 Grad für 90 Minuten.
  • Alle 20 Minuten den Schweinebraten mit der Bratensosse übergießen.
  • Nach 90 Minuten dreht man für 20 Minuten hoch auf 220 Grad.
  • Fertig.
Vom Bayerischen Schweinebraten blieb nix übrig. Vom Asiatischen ein paar Scheiben. Aber alle waren poppvoll.

Zu den Semmelknödel:

  • Zuerst einen ausreichend grossen Topf zweidrittel mit Wasser füllen und Salz dazu geben.
  • 1,5 bis 2 Kilo Knödelteig mit 2 Eiern und 250 Gramm Kartoffelmehl vermengen.
  • Dann fausgrosse Knödel drehen. Ich packe in die Mitte Semmelwürfel rein.
  • Das Wasser muss Kochen, also sprudeln. Dann vom Herd nehmen und die Knödel hineingeben.
  • Anschliessend bei kleiner Flamme 20-25 Minuten kochen. Die Knödel schwimmen dann an der Oberfläche. Tauchen auf.

Zum Schweinebraten und den Kartoffelknödel gebe ich Blaukraut und Sauerkraut. Und natürlich ein Weissbier (bei mir alkoholfrei).

Das Schlachtfeld nach dem Mahl.

Als Vorspeise machte ich eine Gemüsesuppe mit Breze. Den gemischten Salat schaute keiner an. Also war die Gemüsesuppe perfekt und schmeckte.

Ich und Du, Tiramisu! Frisch von Jasmin gemacht.

Als Nachspeise gab es Tiramisu von Jasmin und italienisches Süssgebäck von Gio. So viel hatte ich schon lange nicht mehr gegessen. Es war dann schwierig aufrecht zu sitzen. Alles war so lecker und allen schmeckte es.

Dolce Vita von Gio

Zum nächsten Treffen einigten wir uns auf „Pasta Italiana“. Jeder bringt etwas mit. Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch. Das wird wieder super Anfang März. 👍😉


21.01.2026 – Schnitzel Wiener Art mit Bratkartoffeln

21. Januar 2026

Gestern Schweinebraten – Heute Schnitzel Wiener Art. Schnitzel ist auch ein einfaches, schnelles, aber sehr leckeres Gericht. Und Bratkartoffeln sind auch gleich gemacht. Dazu gab es einen gemischten Salat vorher.

Was braucht’s?

  1. Eine Pfanne
  2. Olivenöl
  3. 200 Gramm Schweinefleisch vom Nacken (für eine Person)
  4. Einen Bulletmixer (Geheimtipp)
  5. 2 Eier
  6. Süßen Senf (Händelmeier)
  7. Pfeffer & Salz
  8. Paprikapulver
  9. „Semmelnbröseln“ (nach Karl Valentin)

Für die Bratkartoffeln braucht’s

  1. Die gleiche Pfanne
  2. Olivenöl und etwas Butter
  3. 3-6 festkochende Kartoffel
  4. Eine Lauchzwiebel (Zwiebel vertrage ich nicht gut)
  5. Petersilie
  6. Kümmel
  7. Pfeffer & Salz

Und so geht’s:

Zuerst geht’s an die Vorbereitung. Das Schweinefleisch in Scheiben schneiden. Dann mit einem „Hammer“ platzieren – also platt klopfen. Wenn man keinen Plattierhammer hat, kann man die Fleischscheibe auch mit einer Gabel von beiden Seiten bearbeiten und durchlöchern. Dadurch reißt das Muskel Gewebe und es wird zarter. Ausserdem bleibt dadurch das Ei und die Pannade besser haften.

Schnitzel mit Bratkartoffeln – Ganz nah am Himmel

Parallel setzt man einen kleinen Topf mit Wasser und Salz auf und gibt die Kartoffeln hinein. Nach der Paniererei und dem Schnitzel rausbacken sind die Kartoffeln gekocht. Das dauert etwa 20-30 Minuten.

Die zwei Eier, etwas Pfeffer, Salz, Paprikapulver und einen Teelöffel Süssen Senf in den Bulletmixer und kurz aufschlagen. Dann das geschlagene Ei in eine Fläche Schüssel geben. In eine zweite Schüssel kommt die Semmelnbröseln. In die Pfanne gibt man den das Olivenöl und dreht die Platte gut auf.

Danach geht es an das Panieren der Schnitzelscheiben. Es geht zuerst für die Scheiben ins Ei, dann ins Paniermehl. Ich mache das zwei Mal. Anschliessend legt man die panierten Schnitzel in das heisse Olivenöl in der Pfanne. Deckel drauf. Die Schnitzel wenden, wenn die Pannade an der der Seite leicht bräunlich wird. Das Wenden mache ich auch zwei Mal.

Sobald die Schnitzel eine „schöne Farbe“ haben, holt man diese aus der Pfanne und legt sie auf einem Teller in den Backofen zum warm halten.

Parallel dazu sind nun die Kartoffel gekocht. Ich schrecke diese unter kaltem Wasser ab. Denn dann geht nämlich die Haut besser ab und man kann die Kartoffel anfassen.

Die geschälten Kartoffeln werden in Scheiben geschnitten und zusammen mit dem geschnittenen Lauch, etwas Kümmel, sowie Pfeffer und Salz in der Pfanne rausbacken. Etwas Butter dazu und es schmeckt noch leckerer.


20.01.2026 – Bayerischer Schweinebraten a la PeterPan

20. Januar 2026

Seit einiger Zeit esse ich zwar überwiegend Vegetarisch, was sich auch positiv auf meine Verdauung und meine Gesundheit auswirkt, aber gestern lachte mich ein 600 Gramm Schweinefleischstück mit dicker Fettschwarte der Auslage an. Daraus kann man einen prächtigen Schweinebraten bzw. Krustenbraten nach bayerischer Art machen.

So einen Schweinebraten hatte ich schon mal für meinen letzten runden Geburtstag gemacht, ich fand aber das Rezept nicht mehr hier auf WordPress. In Facebook muss man gar nicht mehr suchen, weil es eh keine gescheiten Ergebisse mehr gibt. Ein Grund mich wieder mehr mit WordPress und Bloggen zu beschäftigen. Hier findet man alle Beiträge über die Suche und natürlich über die gängigen Suchmaschinen. Was bei Frazenbuch auch nicht funktioniert. Die KI-Beiträge gurken mich auch an. Also, hier bin ich wieder.

Während eben dieser Schweinebraten in der Röhre vor sich hin schmort, schreibe ich mir das Rezept auf. Mein Rezept! Weil ich suchte bereits gestern Abend nach dem Schweinefleisch-Kauf im Web nach Rezepten. Es gibt genug! Aber dieses Wegklicken von Werbeanzeigen und Push-Anfragen und Cookies geht mir auf die Nerven. Es ist schlimm geworden im Internet. Die Rezepte sind sehr unterschiedlich und manche vollkommen übertechnisiert! Mit Fleisch-Thermometer!! Ja, gibt’s des!

Dabei ist „Schweinebraten“ ein sehr altes und sehr einfaches Rezept! Ich vermute mal, dass das Ur-Rezept direkt aus der Steinzeit kommt, direkt nach „Erfindung“ des Feuers! Und natürlich sind alle Rezepte unterschiedlich! Es gibt nicht DAS weltweit einzigartige und allgemein gültige Schweinebraten-Rezept. Jeder macht es etwas anders. Schliesslich entschloss ich mich es nach meinen Erinnerungen nach „Mama’s Rezept“ zu machen. Und das ist natürlich absolut „Bayerisch“, weil zum Beispiel Kümmel drin ist.

Was braucht’s

  1. Einen Bräter
  2. Eine Pfanne zum Anbraten
  3. Ein Teppichmesser oder ein sehr scharfes Messer
  4. Für 2 Personen 500-600 Gramm Schweinerücken mit Fett&Haut
  5. Salz & Pfeffer
  6. Kümmel
  7. Rosmarin (bei mir direkt von der Pflanze)
  8. Knoblauch
  9. Olivenöl & etwas Butter
  10. Gemüsebrühe Pulver oder Würfel
  11. Etwas Lauch, Karotte, Sellerie
  12. Bayerisches Bier
  13. Als Beilage Knödel oder Bratkartoffel

Vorgehensweise:

  1. Zuerst schneidet man die Schwarte/Fettschicht mit einem scharfen Messer kreuzweise ein. Aber nicht so tief, dass man ins Fleisch kommt. Am besten eignet sich dafür ein Teppichmesser. Kein Scherz.
  2. Danach wird das Stück Schweinefleisch von allen Seiten mit weissem Pfeffer eingerieben.
  3. Anschliessend nimmt man sich je nach Grösse einen flachen Behälter. Für meine 600 Gramm reichte ein Teller. Dann mischt man Wasser und eine ordentliche Priese Salz. Man legt das Schweinebratenstück „kopfüber“ – also mit der Schwarte nach unten – in den flachen Behälter (bei mir in den Teller). Dann füllt man den Behälter soweit mit Salzwasser auf, bis die Schwarte rundherum „unter Wasser“ steht. So lässt man das Schweinestück für etwa 30 Minuten ziehen.
  4. Währenddessen nimmt man eine ausreichend grosse Pfanne zum Anbraten. Ich nahm Olivenöl. Olivenöl kann schön heiss gemacht werden. Andere bevorzugen Butterschmalz. Bei mir kommen wir später zur Butter – und zum Geschmack daraus. Und Hitze brauchen wir. Herd auf volle Hitze und Olivenöl hinein. Mit dem Deckel abdecken. Ich schneide Knoblauchzehen in Scheiben und werfe sie in die Pfanne. Sie dienen mir als Temperaturanzeiger. Wenn der Knoblauch anfängt braun zu werden, ist die erforderliche Hitze erreicht. Für mein Rezept kommt noch ein Esslöffel ganzer Kümmel hinein.
  5. Wenn die Knoblauchscheiben braun werden, nimmt man das Fleisch und brät es an allen Seiten an. Dies dient dazu, dass das Fleisch später im Ofen schön saftig wird. Das Fleisch muss in der Pfanne schön braun werden. Und es sollte sich am Pfannenboden eine ebenso braune Schicht bilden. Danach legt man das Fleischstück auf die Seite und dreht den Herd ab.
  6. Anschliessend nahm ich für meine 600 Gramm Fleisch etwa 300 Milliliter Wasser für die Gemüsebrühe. Zwei Teelöffel meines selbst hergestellten Trockenpulvers für 300 Milliliter. Die Gemüsebrühe schüttet man in die Pfanne und schabt mit einem flachen Kochlöffel das „Angebrannte“ vom Pfannenboden. Jetzt kommt „meine Butter“ dazu. Und zwar eine dicke Scheibe Butter, die ebenso in die Pfanne kommt und die ich darin auflöste. Zum Schluss kommt noch eine gute Portion Petersilie oben drauf.
  7. Jetzt kommt das Gemüse dran, welches geschnitten in einen Bräter kommt. Ich würfelte ein Stück Lauch, eine grosse Karotte, ein Stück Sellerie und einen kleinen Blumenkohl in kleine Stücke Dazu. kam wieder ein Teelöffel Kümmel und zwei Zweige Rosmarin. Die Brühe schüttet man dann auch hinein. Zum Schluss stellt man das Stück Schweinebraten in den Bräter.
  8. Die Temperatur in der Backröhre stellt man für die ersten 30 Minuten auf 250 Grad. Danach für 60 bis 90 Minuten (je nach Grösse) auf 180 Grad.
  9. Alle 15-20 Minuten übergiesse ich den ständig brauner werdenden und leckerer riechenden Schweinebraten mit bayerischen Bier. Ich hatte noch „Löwenbräu – Oktoberfestbier“ übrig.
  10. Mein kleiner Krustenbraten war nach insgesamt 90 Minuten fertig. Ich nahm den Bräter aus dem Ofen und den Krustenbraten aus dem Bräter.
  11. Die Sosse und das Gemüse schüttete ich in einen hohen Topf und zerkleinerte alles bis auf den Rosmarin mit dem Stabmixer. So wird die Sosse schön sämig. Abschmecken und fertig!
  12. Den Krustenbraten in Scheiben Schneiden und mit der Sosse servieren.
  13. Dazu passen am besten Kartoffelknödel. Und, da ich kein Sauerkraut vertrage, serviere ich dazu (für mich) Blaukraut!

11.08.2025 – Rezept: Möglichst gesunden Apfelkuchen gebacken

12. August 2025

Da ich noch Äpfel im Kühlschrank hatte, habe ich nach einem „gesunden“ Rezept für Apfelkuchen gesucht. Ein Schichtapfelkuchen mit Haferflocken schien mir passend. Zucker habe ich durch etwas Honig ersetzt, Butter durch Kokosöl.

Zutaten:
3 Eier (M)
3 EL Honig
150gr gemahlene Haferflocken (im Bulletmixer)
1 Beutel Backpulver
120ml Milch (oder Sojamilch)
80g Kokosöl
3 Äpfel
Etwas Zimt

Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. In eine Schüssel geben und mit Zimt bestreuen.

Der Teig in der Form

In einer zweiten Schüssel den Teig mit einem Handmixer anrühren.
Den Teig über die Apfelscheiben geben und vermengen.
In eine Küchenform Backpapier geben (anfeuchten, zerknüllen, auslegen) und den Apfelteig einfüllen.

Der „gestürzte“ aber nicht gefallene Apfelkuchen

Bei 180 Grad im Backofen 60 Minuten backen.
Ich hab den Kuchen danach aus der Form gestürzt und nochmal 10 Minuten gebacken. Dann ist er rundherum schön knusprig.
Mit einem Holzspiess überprüfen, ob der Teig durchgebacken ist. Kein Teig darf am Holzspiess hängen bleiben.
Abkühlen lassen. Geniessen. Morgen.


08.08.2025 – Rezept: Möglichst gesunder Zitronenkuchen

8. August 2025

Gestern habe ich noch einen möglichst gesunden Zitronenkuchen gebacken. Dazu wandelte ich ein bestehendes Rezept ab. Und siehe da: Es hat geklappt.

(möglichst) Gesunder Zitronenkuchen

Für den Teig:
250 g Vollkorndinkelmehl
1 Tüte Backpulver
1 Prise Salz
2 – 3 reife Zitronen
150 ml Joghurt (3,5 % Fett)
60 g Kokosfett
80 g Honig
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier

Zuerst Honig und Kokosfett in der Rührschüssel mit heissen Wasser verflüssigen. Die Zitronenschalen abreiben und dann entsaften. Die Eier, Vanillezucker, Backpulver, Salz, Jogurt zugeben und mit dem Handmixer verrühren. Zum Schluss das Mehl zugeben und zu einer homogenen Masse vermengen.

Backpapier befeuchten und in Backform einlegen. Den Teig in die Backform füllen und gleichmäßig verstreichen. Den Backofen auf 180 Grad einstellen. Dann zuerst 20 Minuten backen. Oberseite mit einem Messer längs bis zum Teig aufschneiden. Dann nochmal 40 Minuten backen. Die Oberseite darf nicht dunkel werden. Ich habe dann den Kuchen aus der Form gestürzt und nochmal 10 Minuten gebacken.

Fertig. Lecker.


13.07.2025 – Rezept Fleischpflanzerl ohne Fleisch oder „Wie aus Fleischpflanzerl Veggi-Pflanzerl“ werden

14. Juli 2025

Boah! Bin ich vollgefressen! Aber macht nix! Alles war vegetarisch und somit gesund und kalorienarm! Eine meiner absoluten Lieblingsmahlzeiten ist „Fleischpflanzerl Mama’s Art“. Die Zutaten bestehen aus Hackfleisch, in Milch eingeweichte Brezen, Eier, scharfer Senf, Petersilie, Pfeffer, Salz, Paprikapulver. Dann die Pflanzerl in Semmelbrösel wenden und in Butter in der Pfanne braten. Das Problem daran ist das Hackfleisch und die Butter, sowie die Brezen (sonst Weissbrot oder Semmeln).

In meine vegetarischen Fleischpflanzerl kommen anstatt tierisches Hackfleisch andere Protein- und Eiweissquellen hinein: Kidneybohnen, Haferflocken und Eier! Und es kommt eine „Geheimzutat“ hinein: Kümmel; denn Kümmel sorgt für eine ruhige und geruchsneutrale Verdauung der Bohnen. Haferflocken ersetzen die Brezen (oder Weissbrot). Auch die Haferflocken sind gut für die Verdauung, da sie Ballaststoffe enthalten. Wie auch die Bohnen. Und anstatt Butter zum Braten nehme ich gesundes Olivenöl. Das Wenden der „Veggi-Pflanzerl“ in Semmelbrösel behalte ich bei; denn das ist ein sehr gutes Mittel um stabile Pflanzerl zu formen und die Feuchtigkeit zu „regulieren“. Dazu später.

Fleischlose Fleischpflanzerl

Was braucht es an „Werkzeug“:
– einen Mixer. Ich verwende einen Bulletmixer.
– einen Handmixer. Um die Masse „homogen“ zu bekommen.
– einen Mix-Behälter.
– Nudelsieb zum Absieben der Kidneybohnen.
– Pfanne. Naja. Zum Rausbraten.

Was braucht es an Zutaten:
– eine Dose Kidneybohnen (240 Gramm)
– 8 EL Haferflocken
– „viele“ Knoblauchzehen (eine ganze Knolle)
– 1 EL Kümmel
– 2 Eier (mittelgross)
– 2 EL getrocknete Petersilie (frische ist besser)
– 1 EL scharfer Senf (für Bayerische Pflanzerl süsser Senf)
– 1 EL Kreuzkümmelpulver
– 1 EL Paprikapulver (süss)
– Prise Salz
– Prise Pfeffer
– Olivenöl zum Braten

Wie läuft die Zubereitung:
1. Zuerst die Kidneybohnen im Nudelsieb unter laufendem kalten Wasser absieben.
2. Die geschälten Knoblauchzehen, die Eier und alle Gewürze in den Bulletmixer und anschliessend in das Mix-Behältnis geben.
3. Die abgesiebten Kidneybohnen in den Bulletmixer und danach zu den gemixten Gewürzen in das Mix-Behältnis geben.
4. Die Haferflocken darüber geben und mit dem Handmixer zu einer homogenen Masse vermengen. Geht auch mit der Hand. Ich bevorzuge den Handmixer. Dann habe ich die klebrige Masse nicht an den Fingern.
5. Eben. Die Masse sollte klebrig sein. Wenn nicht, noch etwas Haferflocken dazu geben.
6. Die Masse stehen lassen; denn die Haferflocken ziehen die Feuchtigkeit und sollten dann weich sein.
7. Einen flachen Teller herrichten und Semmelbrösel darauf verteilen.

Beilage Gemüsepfanne

Um auf die Masse „zu warten“, habe ich schnell die Beilage vorbereitet. „Deep fried Vegetables“. Also in Öl gebratenes Gemüse. Dazu braucht es für eine Person:
– 2 Kartoffeln
– 2 Karotten
– eine kleine Handvoll Brokkoli
– natürlich Knoblauch
– Salz, Pfeffer, Petersilie
Das Gemüse wird geschnippelt und in eine weitere Pfanne mit Olivenöl langsam und gemütlich gebraten. Das dauert mit Deckel auf der Pfanne ungefähr 20 Minuten. Also so lange, bis man die „Veggi-Pflanzerl“ geformt und in der ersten Pfanne rausgebraten werden.

Und das geht so: (also ich hab es so gemacht)
8. Olivenöl in die Pfanne geben und temperaturmässig „Gas geben“ (aber nicht Vollgas)
9. Man nehme zwei Esslöffel zum Portionieren der „Pflanzerl-Masse“.
10. Diese Portion wendet man im Teller mit den Semmelbrösel(-n lt. Karl Valentin)
11. Mit den Händen formt man stabile flache „Pflanzerl“ und gibt diese in das heisse Olivenöl.
12. Wiederhole 8. bis 11. bis die Masse in Pflanzerl verwandelt wurde.
13. Die Pflanzerl mehrmals wenden, bis diese schön braun gebraten sind.

Veggi-Pflanzerl mit Gemüse und scharfem Senf

Währenddessen ist die Gemüsebeilage „Deep fried Vegetables“ auch fertig. Auf geht’s zum Servieren und geniessen. Ich habe scharfen Senf dazu genommen. Guten Appetit!


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