24.04.2026 – Rickenbach als Vorreiter der LEG

24. April 2026

In Rickenbach im Zürcher Weinland begleitet EKZ eine der ersten Gemeinden mit «Gemeinsamstrom» beim Aufbau einer LEG. Seit Anfang Jahr können in der Schweiz lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) gegründet werden. Damit existiert neu ein weiteres Verbrauchsmodell, um lokal produzierten Strom möglichst vielen zur Verfügung zu stellen – und ihn so da zu nutzen, wo er produziert wird.

Bildquelle EKZ

Angestossen wurde das Projekt von zwei privaten Initianten. Einer davon ein energieaffiner Anwohner mit eigener Solaranlage auf dem Dach, der andere ein lokaler Unternehmer und Solargrossproduzent. «Ich finde es lässig, dass es mit der Energiewende vorwärts geht und ich will meinen Beitrag leisten», erklärt Marc Wegmüller von der Wegmüller AG seine Beweggründe hinter der LEG-Gründung. Seine Solaranlage hat eine Leistung von 700 kWp. Das entspricht etwa dem 60-fachen einer durchschnittlichen Solaranlage auf einem Privatdach. 

Aktuell umfasst die LEG Rickenbach die Liegenschaften der Gemeinde- und Schulverwaltung, zwei private Solaranlagen sowie einen Teil der Grossanlage der Wegmüller AG. «Für uns ist das ein Testballon mit grossem Potenzial für Weiterentwicklung», so Andy Karrer. In Rickenbach wolle man den Ausbau der LEG nun kontinuierlich vorantreiben und mehr und mehr Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner für die Teilnahme gewinnen.

Quelle EKZ


17.07.2025 – Nach Fredl Fesl’s „Aller Anfang ist schwer“

17. Juli 2025

10 Meter san scho g’schafft!! War ich heute das erste Mal mit „den Steckerl“ unterwegs. Und zwar den Berg rauf. Oben angekommen, belohnte ich mich mit einem Glaserl „Blanc de Noir“ und a Wasser!

Auch eine Hochzeitsgesellschaft war im Garten anwesend und ich überlegte ernsthaft die Braut über die möglichen Komplikationen aufzuklären. Man kann hier übrigens auch sehr gut Essen. Mittags und abends.

Runter ging es übrigens auch wieder. Etwas schneller.

Gasthaus Schlosshalde

https://www.moersburg-winterthur.ch/site/


03.12.2024 – Schlüsselbein-Operation im KSW (Winterthur)

3. Dezember 2024

Wie es zum Schlüsselbeinbruch kam (klicken), kann man zudem am unteren Ende des Artikels nachlesen. Dort hat es einen Link.

Die ersten Röntgenbilder aus der Notfallstation im KSW nach dem „Motorrad-Umfall“ am 11.08.2024 zeigten zwei Knochen, die stumpf abgebrochen waren. Und diese beiden Knochenstücke hätten eben genau gerade ausgerichtet zusammenwachsen können. Das nennt sich dann „konservative Heilung“. Ohne Operation.

Bei der ersten Nachuntersuchung nach 6 Wochen zeigte sich jedoch ein anderes Bild. Das Knochenstück an der Schultergelenkseite hattr sich abgesenkt. Und das Gegenstück an der Halsseite lag versetzt teils darauf, teils an der stumpfen Seite.

Schon zu jenem Zeitpunkt Ende Oktober erwuchsen in mir Zweifel an einer „sauberen“ Heilung. Schliesslich hatte ich ja schon zwei Schlüsselbeinbrüche hinter mir. Einer vom Treppensturz im Vorführraum im Physikgebäude Winterthur. Und einer beim „Tod meines kleinen Boxster’s“ am 03.08.2017, als mir ein eingeschlafener Mercedesfahrer frontal in mein Auto fuhr.

Aber der Arzt meinte, die verschobenen Knochen würden sich schon noch richten. Gut.

Schlecht. Denn nach weiteren 6 Wochen zur zweiten Nachuntersuchung Anfang November hatte sich an der Knochensitution nichts wesentliches geändert. Es knackte sogar noch, wenn ich eine grössere Bewegung machte. Also waren die Knochen nach 12 Wochen nicht zusammengewachsen.

Der Oberarzt wurde konsultiert und ich war wirklich für die Entscheidung dankbar, dass wir uns danach über eine Operation unterhielten. Diese Operation wurde im einzig (für mich) praktikablen Zeitfenster terminiert, in welchem ich nicht als Dozent tätig war und danach in meinen Jahresurlaub starten würde. 03.13.2024.

Also plante ich

  • Am Sonntag 01.12. nach 2 Wochen Regensburg /Würzburg mit Milan&Jasmin zurückzufahren.
  • Danach mit dem Loaner Tesla Y zum ServiceCenter zu fahren, um meine Auto nach dem Hochvoltakku-Tausch abzuholen
  • Am Montag 02.12. zur Anästhesie-Besprechung ins KSW zu fahren
  • Danach zur „Anti-Katzen-Impfung“ zur Allergie-Praxis zu gehen
  • Danach zur CSS-Versicherung wegen Klärung der Dokumente zur OP zu gehen.
  • Am Dienstag 03.12. Früh morgens ins KSW zwecks Operation zu fahren.
  • Dort bis zum 05.12. Auf Beobachtung zu bleiben.
  • Am 06.12. um 9:25 Uhr nach Teneriffa zu fliegen.

Der Zeitplan ist typisch „Sperlich“ und mit „Sicherheiten“ und Reserven kalkuliert. Nach 22 Jahren Schweiz ist das ins Blut übergegangen. Gut.

Schlecht! Wenn irgendwas schiefgeht, dann ist mein Jahresurlaub in Gefahr. Also versuchtr ich die Teneriffa-Termine zu verschieben.

  • Den Swiss-Flug hatte ich auf „Flex“ gebucht. Das bedeutet, dass ich kostenfrei einen neuen Abflug buchen konnte. Über die APP kein Problem.
  • Das Hotel Marquesa in Puerto de la Cruz hatte ich über Booking gebucht. Mit kostenloser Stornierung bis 05.12. Also probierte ich aus, ob auf Ankunft 12.12. ein Einzelzimmer verfügbar ist. Das war so. Changed. Und das zum gleichen Zimmerpreis.
  • Den Mietwagen musste ich stornieren und neu mit dem aktualisierten Zeitraum reservieren. Done!

Somit schaffte ich mir Zeit für Erledigungen bis 12.12.2024 bis zur Abreise. Deutliche erspannter.

Nun zum Ablauf am Tag der Schlüsselbein-Operation:

03.12.2024 – KSW Winterthur 7 Uhr:
Sooo. Um 9 Uhr geht’s los mit dem Schlüsselbein links. Liebsten Dank an die liebe Jasmin für’s Bringen ❤️

Update 12:30 Uhr
Zurück im Zimmer 808 / Bau S . OP gut gelaufen. Etz gibt’s Mittagessen. Frühstück fiel ja aus. Aussicht sehr schön. Essen sehr lecker. Wie im Hotel inkl. Service.

Update 13:30 Uhr
Die nette Anästhesistin welche mich heute Früh in das Land der Träume geschickt hatte, besucht mich. Ich erkannte die hübsche Lady nicht gleich, weil sie ohne Kittel und speziell ohne Haarschutz und Gesichtsmaske vor mir stand. Habe sie aber an den tollen Augen erkannt 😎👍 Supernett. Danke!

Sie klärte mich über meine „last famous Words“ auf und meinte, dass ich ihr etwas über Teneriffa erzählte, dann aber plötzlich in die Narkose fiel. Ich bot ihr einen Kaffee an, um die abgebrochene Geschichte über Teneriffa weiterzuerzählen. Allerding lehte sie aus Zeitgründen ab. 😁

Update 14:00 Uhr
Der Oberarzt war da und hat mir die Operation in allen Einzelheiten erklärt. Auch das weitere Vorgehen und wie ich mich mit dem Arm zu verhalten habe. Ausserdem hat man mir nicht, wie im Gespräch hier vor 4 Wochen, die „Lange Schiene“ mit 11 Schrauben verpasst (ich bin ja kein 185cm Türsteher). Der Oberarzt hätte eine kleinere passende Version genommen, welche er extra vorher bestellt hatte.

UND: Ich darf Morgen schon wieder nach Hause. Wann genau erfahre ich nach seinem zweiten Besuch in der Früh am Morgen.

Update 15:30 Uhr
Jasmin hat mich besucht. Das „Schätzele“ vom „Schätzele“ Milan hatte mich heute bereits in aller Herrgottsfrüh abgeholt und ins Krankenhaus gefahren.

Update 17:30 Uhr
Die Versorgung im KSW Winterthur ist erstklassig. Mein Abendessen:

  • Nüsslisalat
  • Gehacktes&Hörnli mit Apfelmus
  • Tiramisu
  • Obst

Update 21 Uhr
Info für Euch: Ich habe KEINE Schmerzen in der Schulter.
a) Die örtliche Narkose ist ausgeklungen.
b) Man hat mit eine „Opiattablette“vor Mittag hingestellt, welche ich bei Bedarf nehmen soll. (Unnötig aktuell)
C) Dann darf ich Paracetamol nehmen, wenn ich möchte und ich Schmerzen hätte. (Wegen der Vorgeschichte mit meiner Mam nehme ich aus Prinzip kein Paracetamol)

Ich darf meinen linken Arm einfach die nächsten Wochen überhaupt nicht belasten. Nur Kaffeetassehalten ist erlaubt. Das wird die Anreise zum Flughafen Zürich am 12.12.2024 „etwas verkomplizieren“. Aber dafür findet sich bestimmt eine Lösung.

Auf der Operationsnaht ist ein zentimeterdickes Pflaster geklebt. Deshalb weiss ich noch nicht, wie gross die Naht ist und wieviele Stiche es brauchte.

Es sieht fast aus, wie ein Landeplatz für Papageien. Ich fantasierte mit schon zusammen, dass ich Morgen mit Papagei auf der Schulter, schwarzer Augenklappe, bandagiertem Arm und „Holzbein“ das Spital verlassen werde 😎😁👍

Zur Fixierung meines Oberarms habe ich die flexible Armschlinge umfunktioniert. Das Band hält jetzt nicht meinen Unterarm, was im Liegen eh keinen Sinn macht, sondern hält meinem Oberarm am Körper, indem das Band um den Brustkorb/Oberkörper geschlungen ist. Das hat mehr einrn Psychiologischen Sinn, weil das Band „unbewusste sonst übliche, aber schädliche Bewegungen verhindert“.

Update 04.12.2024 um 8:15 Uhr
Der Oberarzt teilte mir bei der Visite mit, dass alles bisher optimal gelaufen ist.Ich werde am Vormittag entlassen. Die Narbe ist etwa 5 cm lang und wurde innen vernäht. Nach 2 Wochen darf man die Nahtenden abschneiden. Der Faden löst sich von selbst auf. Die Platte ist 6 cm lang und mit 8 Schrauben im Knochen befestigt. Ich soll die Naht vor Seewasser schützen, sowie von direkter Sonneneinstrahlung. Der Reise am 12.12.2024 steht nichts im Wege.

Update 11:30 Uhr
Ich bekomme mein Mittagessen und gleichzeitig meine Entlassungspapiere. Nachdem ich mein Säcklein gepackt habe verabschiede ich mich. Um 13 Uhr sitze ich im Zug nach Hause.

Und: Vielen herzlichen lieben Fank für die vielen Genesungswünsche auf allen Medien! Love you all ❤️

Hier kann man nachlesen, wie es zum Schlüsselbeinbruch kam: https://peterpanch.wordpress.com/2024/08/12/12-08-2024-schluesselbein-gebrochen/


03.08.2024 – Mein Tesla hat heute 100.000km erreicht

3. August 2024

So, mein kleiner Blauer hatte heute exakt 100.000km auf der Uhr. Abgeholt hatte ich meinen Tesla3LR2021 am 21.05.2021. Also vor 3 Jahren, 2 Monaten und 12 Tagen. Macht 2.600km pro Monat.

Es ist mein Dienstwagen meiner eigenen Firma. Ich bin viel auf (Geschäfts-)Reisen im Aussendienst als Sales/Marketing unterwegs. So reise ich mindestens 1x im Monat von Winterthur nach Regensburg (400km einfach).

Die Strecke könnte ich durchfahren. Aber das mache ich nie. Ich brauch‘ zwischendurch Kaffee und Pipi. Oder rauf nach Berlin zur IFA, zur Messe Frankfurt, Stuttgart oder runter nach Split zur Apricum-Fertigung. Steht Mitte September wieder an.

Somit lade ich nur 35% Zuhause. Auf Reisen lade ich etwa 40% an Tesla Superchargern und 25% mit EnBW-Karte – meist, wenn ich irgendwo parke und in die Stadt gehe, am Einkaufen bin oder am Guggenberger Weiher in der Sonne liege. Die Ladeinfrastruktur ist super. Warten musste ich noch nie.

Zuhause-Laden (an einer Steckdose in der Garage) und „beim-Parken-Laden“ ist saupraktisch. Wenn der Tesla steht, dann lädt er meist. Aber nicht immer. Der Akku hat genug Reserve.

Kaputt war noch nichts Nennenswertes. Das CSS-Ladekabel und die Querlenker vorne wurden mal kostenlos gewechselt bei 80k. Und in Split ist mir eine Dame am Parkplatz reingefahren. Alles sauber repariert. 1x war er beim Service in 3 Jahren Pollenfilter, Bremsflüssigkeit, 2x wurde die Scheibe gewechselt wg. Steinschlag.

Die „Over-The-Air-Updates“ sind super. Grad steht wieder eines an. Dann stelle ich das Auto in mein WLAN und der Update läuft. Ständig kommen neue Funktionen dazu. Zuletzt das Matrix-Licht. Und das kostenlos.

Der Tesla M3LR2021 macht super Spass. Tolle Strassenlage, starker Abzug, lenkt sich wie ein Go-Kart, keine Vibrationen, kein Lärm, keine Gerüche. Und eine tolle Soundanlage.

Wie es der Batterie geht? Lest selbst.


15.01.2021 – So viel Schnee wie seit 15 Jahren nicht mehr

15. Januar 2021

Ich hatte schon einmal soviel Schnee in Zürich erlebt. Da wohnte ich noch in Schlieren und fuhr jeden Tag in die Freilagerstrasse zur Arbeit. Aber das ist 15 Jahre her. Nun hat es an einem Tag und in einer Nacht 30 cm Neuschnee gegeben. Hier ein paar Bilder und ein Video rund um Rickenbach bei Winterthur.

https://www.srf.ch/news/schweiz/schneechaos-in-der-schweiz-so-viel-schnee-wie-seit-15-jahren-nicht-mehr