28.11.2008 – Schweiz vs. Deutschland: 75 000 Schweizer leben in Deutschland – alles relativ, odrrr?

28. November 2008

Gerade lese ich über Mittag den Artikel in der baz.online „Auswanderungsland Deutschland: Wenn Tellensöhne die Ausländer sind„. Beim Überfliegen der Schlagzeile las ich zuerst „Tellersöhne“. Was sind denn „Tellensöhne“? „Tell“ steht für „1 Person Schweizer“. Der Sohn von Tell heisst dann wohl „Tellsohn“. Dann sind viele Personen Schweizer also „Tellen“ und viele Söhne der Schweizer also „Tellensöhne“. Wirklich kreativ! Erinnert mich an das Karl Valentinische Wortspiel mit den „Semmelnknödeln“. Schliesslich werden die Knödeln auch aus Semmeln gemacht.

Aber Schubladisieren wir das mal kurz und wenden uns der Zahl der Auslandstellen (kein Schreibfehler, sondern „Ausland“ und „Tellen“) im „grossen nördlichen Kanton“.

Es sind „nur“ 75 000 Schweizer, die in Deutschland leben. Dafür leben nach neuesten Erhebungen 224 000 Deutsche in der Schweiz! Letztes Jahr sind doch glatt 36 000 Deutsche neu in die Schweiz gezügelt (schwiiizerdütsch für „umgezogen“).

Nun könnte der Bildzeitung- bzw. Blick- gebildete natürlich sofort annehmen: „Boah! Da ziehen in einem Jahr soviele Deutsche in die Schweiz! Und nur doppelt so viele leben überhaupt Schweizer in Deutschland!“

Absolut gesehen stimmt das natürlich. Tja, nach Einstein fehlt hier allerdings die Relation. Ich erkläre es kurz: Die Schweiz verfügt derzeit über 7,6 Millionen Einwohner (Stand 2007). In Deutschland hingegen leben derzeit 82,17 Millionen Einwohner. (Stand Februar 2008). Es leben 224 000 Deutsche in der Schweiz und 75 000 Schweizer in Deutschland.

Um die Angelegenheit „Schweizer in Deutschland“ korrekt „relativ“ zu vergleichen, müssten wir nun die Einwohnerzahl der Schweiz so verändern, dass das derzeitige Verhältnis „Deutsche in der Schweiz“ umgekehrt angewandt werden kann; denn aus einem Land mit wenigen Einwohnern stehen auch nur wenige potentielle „Auswanderer“ zur Verfügung. Logisch oder? Aus Andorra können nicht so viele Leute auswandern, wie aus China!

Vorgehensweise:

  1. Das Verhältnis „Einwohner Deutschland zu Einwohner Schweiz“ beträgt 82,17 Mio. zu 7,6 Mio. ergo: Faktor 10.8.
  2. Somit müsste das Auswandererverhältnis (D–>CH zu CH–>D) ebenfalls 10.8 betragen: 224 000 zu 75 000 ergibt aber: 2.98 (gerundet 3).

Somit erkennt, der kluge halbwegs mit mathematisch begabte Erdenbürger, dass im Verhältnis wesentlich mehr Schweizer in Deutschland leben, als umgekehrt.

Beweis: Wir führen nun dem Sachverhalt die relativen Verhältnisse zu. Das heisst: Die Schweiz muss nun bezogen auf die Einwohner 10.8 Mal grösser werden. Nur so kann die Zahl „75 000 Schweizer in Deutschland“ korrekt zu den „224 000 Deutschen in der Schweiz“ eindeutig und realitätsnah verglichen werden.

  1. Die Schweiz wird 10.6 Mal relativ grösser als Deutschland – ergibt 888,4 Mio. Einwohner
  2. Daraus errechnen wir den Multiplikator aus dem Verhältnis „relative CH-Einwohner zu absoluten CH-Einwohner“ (888,4 geteilt durch 7,6 Mio.) – ergibt 116.9
  3. Und nun berechnen wir die relativen Auswanderzahlen aus der relativen Schweiz in das tatsächliche Deutschland (116.9 multipliziert mit 75 000) – ergibt 8,77 Millionen relative Anzahl Schweizer Auswanderer bzw. Auslandsschweizer in Deutschland auch „Tellensöhne“ genannt.

Das heisst, wäre die Schweiz 10,6 Mal grösser als Deutschland, so würde die Auswandererzahl Schweizer Bürger in Deutschland 8,77 Millionen betragen. Somit würde der relative Prozentsatz Auslandsschweizer in Deutschland von 10,7 % ergeben. Ergo: Jeder 10. Bürger in Deutschland wäre ein Schweizer!


26.11.2008 – Thailand: Airport Bangkok von Demonstranten besetzt (Video)

27. November 2008

Gerade komme ich von einem Event zurück. Wenig später ruft Mam an und teilt mir mit, dass sie gerade im Fernsehen einen Bericht gesehen hätte. Darin würde von festsitzenden Urlaubern am Airport in Thailand berichtet. Dann rief ich meine Mails ab. Bei Google werde ich täglich über News aus Thailand per Mail informiert. Die Zufahrtsstrasse zum Airport ist gesperrt. Hunderte von Flügen sind gestrichen. Das Flughafenpersonal ist geflüchtet. Flugzeuge sitzen in Bangkok fest. Das Auswärtige Amt in Deutschland hat eine Hotline für Urlauber eingerichtet. Und Chris hat im Reisebüro sicher alle Hände voll zu tun.

Um Informationen aus erster Hand zu bekommen ist das Internet die richtige Quelle. So fand ich zum Beispiel bei Youtube den unten gelisteten Filmausschnitt:

Die Website von „Bangkok Post“ vermeldet:

„The closure of Suvarnabhumi by the People’s Alliance for Democracy since Tuesday has cost Thai Airways International (THAI) and Airports of Thailand (AoT) Co more than 500 million baht a day, with over 400 flights cancelled.
…
About 5,000 passengers are stuck at Phuket airport and about 800 at Samui. „


25.11.2008 – Thailand: Internationale Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok von Demonstranten besetzt

25. November 2008

Das „Eidgenössische Department für auswärtige Angelegenheiten“ meldet heute:

„Am 25.November 2008 kam es im internationalen Flughafen Suvarnabhumi von Bangkok zu Demonstrationen. Dadurch kam es zu Behinderungen im Flugverkehr. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Reiseveranstalter oder Ihrer Fluggesellschaft und meiden Sie Demonstrationen und grössere Menschenansammlungen jeder Art.“

Auch auf SF-DRS in der Tagesschau kommt ein ganzer Bericht über die Demonstrationen. Der Videobericht ist leider noch nicht online. Daher greife ich auf „bazonline“ zurück. Die ARD-Tagesschau zeigt auch das Video – berichtet aber ausführlicher mit Bildmaterial.

 
Quelle: ARD-Tagesschau

Mist! Ich hab‘ meinen Flug zu früh gebucht. Morgen würde ich so sicherlich einen günstigeren Flug für den Januar bekommen; denn nun stornieren sicher massenhaft Thailandurlauber und die günstigeren Kontingente werden (wieder) frei.


25.11.2008 – Best of Swiss Gastro Award: Fugu-Nydegg auf Platz 2

25. November 2008

Eine innovative und moderne Küche aus Thailand und Japan vermittelt asiatische Lebenskultur im Herzen der Altstadt von Bern. (Quelle 20min.ch)

Fugu-Nydegg
Gerechtigkeitsgasse 16
3011 bern
Switzerland
info@fugu-nydegg.ch
t. +41 31 3115125
f. +41 31 3115124


23.11.2008 – Regensburg-Zürich: „Eine Rückfahrt ins Schneechaos“ (Bilder und Videos)

24. November 2008

Totensonntag: Während in Regensburg die ersten Schneemänner vor sich hin schmelzen und in der Innenstadt nicht mehr viel vom Schnee der Nacht davor zu sehen ist, wurden wir auf der Rückfahrt von Regensburg nach Zürich mit Schnee vollkommen eingedeckt. Aber der Reihe nach.

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Wir packten gegen 14 Uhr unsere Habseeligkeiten und starteten in die Regensburger Innenstadt. Wir trafen uns mit Chris und Bernd im „Boston Coffee“ am Kornmarkt. Auf der Fahrt entdeckten wir in der Prüfeninger Strasse zwei vor sich hin schmelzende Schneemänner, welche offensichtlich auf die grüne Welle warteten. Dann parkten wir beim Bismarkparkhaus und begaben uns bei recht frischen Temperaturen um den Gefrierpunkt zum Treffpunkt „Boston Coffee“. Dort wartete bereits Bernhard auf uns. Wenig später traf dann Chris gut eingepackt ein. Wir plauderten ein wenig und nahmen den ein oder anderen Kaffee in verschiedenen Variationen ein. Gegen 17 Uhr verabschiedeten wir uns und besuchten noch die „Hafen-Claudia“ in Ihrer neuen Wohnung.

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Schon auf der Fahrt dorthin machte sich „mein Backenzahn“ bemerkbar. Mit einer Zahnwurzelbehandlung vor ein paar Jahren bekam ich nicht nur mit, was Schmerz bedeutet, sondern auch einen sicheren Indikator für wechselnde Wetterverhältnisse. Immer wenn der Luftdruck rapide sinkt, pulst er leise vor sich hin. Aber von einem Wetterumschwung war bei der Abfahrt gegen 18:30 Uhr in Regensburg und auch auf der Fahrt via München nach Lindau noch nicht viel zu merken. Erst bei Bregenz begann es „waagrecht“ zu schneien. Heftige Böen liessen den Schnee aber (noch) nicht auf der Fahrbahn haften.

Wir überquerten die Schweizer Grenze und offensichtlich auch die Wettergrenze; denn der Schneefall wurde mit jedem Kilometer Richtung St. Gallen heftiger, bis die Sichtweite nach St. Gallen unter 100 Meter lag und dicke Flocken Neuschnee im Zentimeterbereich erzeugten. Die Schneehöhe auf der Autobahn nahm zu und unsere Geschwindigkeit immer mehr ab. Erst recht, als wir das erste Fahrzeug rechts von uns im Strassengraben entdeckten. Allerdings gut betreut von Polizei und Abschleppdienst – nur Sachschaden. Weit und breit keine Räumfahrzeuge zu sehen. So tuckerten wir gemächlich und vorsichtig mit einer Geschwindigkeit um die 50 Stundenkilometer immer weiter Richtung Winterthur.

Erst dort sichteten wir eine Dreierkolonne Räumfahrzeuge – allerdings auf der entgegenkommenden Spur. Wir liessen Eilige Fahrzeuge an uns vorbei ziehen. Soweit wir erkennen konnten, hatten alle Autofahrer vorgesorgt und die Prophezeiungen der letzten Tage hinsichtlich des Schneefalls am Wochenende mit einer Winterbereifung ernst genommen.

Hier noch ein kleines Video, welches die Strassenverhältnisse und die Sichtweiten während des heftigen Schneefalls zwischen St. Gallen und Zürich recht gut verdeutlicht.

Nach Winterthur staute es sich gleich dreispurig vor uns und wir entdeckten die Räumkolonne etwa 1000 Meter vor uns. Schön brav in mässiger Geschwindigkeit folgend dahinter die ungeduldigen Heimkehrer – von woher auch immer. Hätte es am Freitag so geschneit, wir wären glatt umgedreht und hätten das Wochenende auf dem Sofa unter warmen Wolldecken verbracht. Ab dem Zürcher Autobahnkreuz Nord verbesserte sich die Strassen- und Wettersituation erheblich. Somit stand dem letzten Teilstück bis Jonen kein grösserer Schneehaufen mehr im Weg. Nach geschlagenen 5 Stunden und 30 Minuten trafen wir wohlbehalten in Jonen ein. Hier liegen übrigens nur wenige Zentimeter Schnee und von einem Sturm ist gar nichts zu spüren – im Gegenteil: Über den Wipfeln liegt Ruh‘

Mehrwert gefällig?

Schneehöhen Schweiz von SLF


22.10.2008 – Regensburg: Schnee und Suzi’s 40. Geburtstag

23. November 2008

Dieses Wochenende ging es noch einmal nach Regensburg. Wir starteten am Freitag gegen 21:30 Uhr. Schon seit über eine Woche wurde von den Meteorologen ein Kälteeinbruch vorher gesagt. Allerdings liess dieser – zumindest in Zürich – noch auf sich warten. Bei Abfahrt herrschte eine Temperatur von um die 6 Grad und es regnete ein wenig. Wir packten unsere sieben Sachen in den Blauen Benz mit Winterreifen und starteten in die Nacht.

Erst als wir in St. Margreten die Grenze zu Österreich passierten fing es leicht zu schneien an. Direkt bei der Auffahrt auf die Autobahn A96 Lindau-München kamen dann ganz dicke Flocken und schliesslich bedeckte dann der Schnee das letzte im Umbau befindliche Teilstück, welches wir nur mit um die 50 km/h befahren konnten.

Nach Memmingen klarte der Himmel aber wieder auf und liess die Sterne durch. Die Strassenverhältnisse besserten sich und bei München war nur noch der Grünstreifen rechts der Autobahn leicht bepudert, die Strasse selbst trocken. Erst ab Holledau Richtung Regensburg lag wieder etwas mehr Schnee auf der Fahrbahn, beeinträchtigte aber die Fahrt nicht. So kamen wir nach 4 Stunden 30 Minuten wohl behalten in Regensburg an.

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Die ganze Nacht schneite es, was der Räumdienst in Regensburg nicht ganz mitbekommen zu haben schien; denn Schnee bedeckte die Strassen am nächsten Tag durchgängig und die Fahrt zum Restaurant „Shah’s Garden“ am Sallerner Berg gestaltete sich eher zu einer langsamen Rutschpartie. Dort fand ab 19 Uhr die gemütliche Geburtstagsparty von Suzi statt.

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Während wir den Empfangssekt schlürften betrachteten wir die von Suzi’s Mann Gerd digitalisierten Bilder auf einem Flatpanel-TV. Es ist schon ganz witzig zu sehen, was so in den letzten 25 Jahren für Momentaufnahmen gemacht wurden.

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Am Freitag nach der Arbeit durchstreifte ich noch in Zürich das Einkaufszentrum Letzipark auf der Suche nach Schweizer Delikatessen – und da kam einiges zusammen. Mam verpackte dann mit gewohnter Sorgfalt die Ware bayerisch-schweizerisch. Diesen schönen Geschenkkorb übergaben wir dann an Suzi. Sie und Gerd werden sicherlich ihre Freude zusammen mit den Kindern an den Schleckereien haben.

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Wir schoben uns zwei Tische zurecht und setzten uns mit Sandra, Frank, Anette und Markus an einen Tisch. Normalerweise trifft man sich eher selten – eher zufällig. Aber so eine Gelegenheit mit guten „alten“ Freunden aus frühesten Tagen in dieser Konzentration wieder zusammen zu treffen ist ganz selten. So gab es zwischen dem vorzüglichen Mahl und der professionellen Bauchtanzeinlage von Niki viel zu erzählen und zu plaudern. Tja, wir blieben bis zum Ende gegen 3 Uhr morgens und tauschten noch die neuen Adressen aus. Es wird sicherlich bald ein Wiedersehen geben.


22.11.2008 – Homepagetour 2008 – POD’s 2008 oder „The Pictures of the Day 2008“

21. November 2008

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Nie gehe ich ohne Digicam aus dem Haus. Es gibt eigentlich jeden Tag irgendetwas Schönes oder Kurioses abzulichten. Hinter jedem der „POD’s“ steckt eine interessante Geschichte. Es handelt sich bei dieser Zusammenstellung um spontane Momentaufnahmen aus dem Jahr 2008 – „The best of“ sozusagen. Noch ist dieses Jahr nicht ganz vorbei und es kommt sicher noch das ein oder andere „Picture of the Day“ dazu. Wer sämtliche POD’s sehen möchte, der klickt einfach auf den Link.


„Peter Pan’s“ – Bar&Restaurant, Chaweng, Koh Samui

„Go to the Beach?“ – Chaweng Noi, Koh Samui

„Look at the Sun and be happy“ – Chris am Chaweng Noi, Koh Samui

„There are Sharks!“ – Mike am Chaweng Noi, Koh Samui

„Fullmoon Fotoshooting“ – Mauy und Mike mit Vollmond, Bophut, Koh Samui

„Blue Gin Tonic at Buddy’s“ – Lamai Fisherman’s Village, Koh Samui

„Red Table“ – Chaweng Noi, Koh Samui

„Room with a View“ – Zazen Resort, Bophut, Koh Samui

„True Colours“ – Ibis Hotel Bophut, Koh Samui

„Dog upside down“ – Thong Krut, Koh Samui

„Cat from Outerspace“ – Buchs im Rheintal, Schweiz

„It’s raining, Girls!“ – Lamai Beach Road, Koh Samui

„Jumping Jack Dog“ – Chaweng Noi, Koh Samui

„Mangojuice & The Waves“ – Chaweng Noi, Koh Samui

„Blue Wing“ – Indian Ocean

„Swan at Zuger Lake“ – Zug Hafen, Schweiz

„Schänzchen in die Höh‘!“ – Stäfa, Schweiz

„Gateways to PeterPan“ – Fair „Light&Building2008“, Frankfurt, Deutschland

„Want some Roses?“ – Sechselüt’n, Zürich, Schweiz

„My Name is Rose“ – Sechselüt’n, Zürich, Schweiz

„Fullmoon over Uetliberg“ – Birmensdorf, Schweiz

„Hello Neighbour!“ – Jonen, Schweiz

„Swiss Colours“ – Rapperswil, Schweiz

„Asian Prinzess“ – Jonen, Schweiz

„Blue Sky“ – Loveride, Dübendorf, Schweiz

„Chrome“ – Loveride, Dübendorf, Schweiz

„Mountains and River“ – Interlaken, Schweiz

„PEZZ“ – Dietikon, Swizerland

„Wheel in the Sky“ – Dult, Regensburg, Deutschland

„Girl at Zürisee“ – Stäfa, Switzerland

„Alphorn“, Hotel Aesch, Switzerland

„Sundowner at Zuger Lake“ – Restaurant Rigiblick, Zuger See, Switzerland

„Schweizer Aussichten“ – Aegeri, Switzerland

„Runway 34“ – Glattbrugg, Switzerland

„St. Gotthard“ – Altdorf, Switzerland

Viel Spass noch bei der Homepagetour 2008.

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21.11.2008 – Die Schweizer und die Deutschen – 14000 in einem Jahr in Zürich

21. November 2008

Gähn.. heute lese ich in einer Online-Zeitung, dass die Pro-Anti-Freizügigkeits-Partei („Hüst und hott – und wieder hüst„) SVP wieder einmal gegen die Deutschen wettert. Nein, ich möchte nicht über Politik schreiben. Nein wirklich nicht. Trotzdem fällt mir Einiges dazu ein.

Während SVP-Präsident Toni Brunner soeben eine Schlappe vor Gericht wegen der Aufhebung seiner Immunität einsteckt (Er fürchtet eine Verurteilung wegen Amtsmissbrauchsverletzung bzw. ein Strafverfahren wegen „Indiskretionen“ im Fall Rohrschacher), fährt Christoph Blocher gerade mit Ansage und Anlauf gegen die Wand bzw. gegen die verschlossenen Türen zum Bundesrat; denn die anderen Parteien haben sich klar gegen eine Rückkehr von Christoph Blocher als Nachfolger für Samuel Schmid in den Schweizer Bundesrat ausgesprochen – auch wenn Herr Brunner es im direkten Gespräch anders verstanden hat.

Zur Kerninformation: In einem Jahr (August 2007 bis August 2008) sind exakt 14332 Deutsche in den Kanton Zürich gezogen. Im Jahr zuvor waren es noch 5424. Mit 66112 gemeldeten Personen sind die Deutschen nun die grösste Ausländergruppe im Kanton Zürich. Im Kanton Zürich leben derzeit 1,3 Millionen Einwohner (Stand 2007). Von einer Überschwemmung, wie heute Nacht in Zürich-Oerlikon, kann aber keine Rede sein.


19.11.2008 – Die Vorhersage für das Wochenende: Kälteeinbruch und massenhaft Schnee bis ins Flachland

20. November 2008

Meteo Schweiz meldet bereits gestern: „Am kommenden Wochenende ist in unseren Regionen mit einem markanten Wintereinbruch zu rechnen.“ Und: „In den Bergen, besonders entlang der Voralpen ist von Freitag bis Sonntag mit einem Meter Neuschnee zu rechnen. Im Flachland der Alpennordseite fällt der Niederschlag ab Samstag in Form von Schnee. Die zu erwartenden Mengen sind derzeit aber noch unsicher. Derzeit wird mit rund 10 cm Neuschnee gerechnet. Mit diesen Mengen kann es sicherlich auf den Strassen zu gewissen Problemen kommen.“

Na toll! Schnee im November! Die Kinder wird es freuen! Die Reifen-(Pneu)-Verkäufer sicherlich auch! Aber Mike und ich starten am Freitag direkt nach der Arbeit schon wieder nach Regensburg. Und somit dürfen wir nicht nur ganz warme Bekleidungsstücke einpacken, sondern auch auf eine interessante Anfahrt gefasst machen.

Wo bitte bleibt die Klimaerwärmung! Die Bilder stammen übrigens vom März 2006 – ich betone MÄRZ! Gut, es schneite damals 40 cm in 24 Stunden in Zürich und es werden „nur 10 cm“ für das Wochenende im Flachland vermutet. Aber: Es ist doch erst November! Dieser Herbst wird als der kälteste seit Jahrzehnten in die Analen eingehen! Mich friert’s schon beim Anblick der Bilder von Schnee. Ich will Sonne!


16.11.2008 – Endlich wiedergefunden: Fire still burns

16. November 2008

Kennt Ihr das: Man fährt im Auto, schaltet den Radiosender um und hört dann die letzten Takte eines Songs aus vergangen Zeiten. Seit Wochen geistert nun die Melodie in meinem Kopf herum. Ich kenne den Song und den Sänger – aber es will mir nicht einfallen. Ich wusste nur noch, dass der Anfang etwa so ging „Let’s build Songs“ und dass ich die CD in meiner etwas umfangreicheren Sammlung im Keller liegen habe. Eigentlich müsste ich nur irgendwann mal suchen. Aber das kann doch wohl nicht sein! Sonst fällt mir schon bei den ersten Takten der Interpret und der Songtitel ein. Altes DJ-Leiden.

Samstag Abend trafen Mike und ich uns mit Chris und landeten dann irgendwann im „ZAP“. Edo legte auf, und als es an der Theke mal etwas ruhiger war fragte ich ihn. Und klar kannte auch er den Klassiker, der bei mir zu einem Dauerohrwurm in den letzten Wochen ausartete: Russ Ballard – The Fire still Burns. Und bei Youtube fand ich sogar die lange Version „The Making of“. Viel Spass!

Übrigens: Von Russ Ballard stammt noch ein weiterer Rockklassiker: „Voices“ aus einer extrem bekannten Kultserie aus den 80ern. Aus seiner Feder stammen viele bekannte Songs. Zum Beispiel schrieb er für „Frida (ABBA) – I know, there’s Something going on„, „Magnum – Rockin‘ Chair„, „Kiss – God gave Rock’n’Roll to you„, „Roger Daltrey – Hearts of Fire„, „Rainbow – I Surrender„, „Ace Frehley (KISS) – Into the Night„, „Santana – Nowhere To Run„, „Santana – Winning„, „Rainbow – Since you’ve be gone„, „America – You Can Do Magic„, aber auch für „Hot Chocolate – You win again„. Oder wer kennt noch „On the Rebound„