Chargemap erhebt Statistiken über die Auslastung des öffentlichen Ladenetzes der Sxhweiz online und vor Ort. Ziel ist es, in regelmäßigen Abständen einen Überblick über Marktanteile und Ranking der Top-Standorte für die Öffentlichkeit zu veröffentlichen.
Zahlen aus Live-Daten geschätzt, Sitzungen von weniger als 90 Sekunden werden ignoriert. Werte werden für stark frequentierte Standorte wahrscheinlich zu niedrig angegeben.
AMAG- und Porsche-Schnellladegeräte nicht inbegriffen. Zahlen von GOFAST, AGROLA und Fastned beinhalten einige 50-kW-CHAdeMO-Sitzungen.
Quellen: Bundesamt für Energie über opendata.swiss und mobile Apps von Tesla, ChargeAssist, IONITY, MOVE, M-CHARGE und AVIA Volt
Im ersten Jahr hat man noch etwas Angst, dass man auf Langstrecke nicht rechtzeitig eine Ladestation findet oder dass die geplante Ladestation nicht funktioniert. Somit fährt man immer zu früh mit „Sicherheit“ an den Lader.
Aber je niedriger der SOC (Restladung), umso höher die Ladeenergie, umso schneller wird geladen, umso eher kann man wieder weg, umso schneller kommt man an.
Dieses als „Ladeangst“ bezeichnete Syndrom auf Langstrecke legt man aber üblicherweise mit der Zeit ab. Je häufiger man Strecken fährt, die an der Grenze oder über der Akkureichweite liegen, umso besser klappt das mir dem „Akku-Runterfahren“. Die 11% im Titel bedeuten etwa 55 Kilometer Restreichweite. Da findet man locker ganz viele Alternativen zum Laden.
Mein „Rekord“: Einmal bin ich mit 3% am Aral-HPC in der Kirchmeierstrasse angekommen. Da hatte ich noch 15 Kilometer auf der Uhr. Selbst dann hätte ich bei nicht funktionierender Ladestation auf eine andere in der Umgebung ausweichen können. Zudem wird die Funktionstüchtigkeit und auch, ob die Station frei ist, in der App angezeigt.
Man lernt zudem mit der Zeit, wie die Fahrweise sich auf den Verbrauch auswirkt. Weil Elektroautos im Gegensatz zu Verbrennern mehr auswerten und dem Fahrer anzeigen. Ein Verbrenner zeigt aus gutem Grund nur aktuellen und durchschnittlichen Spritverbrauch an. Ausserdem achtet man darauf, dass Abgase durchsichtig sind. Aber das ist ein anderes Thema.
Man kann die Restreichweite bei Elektroautos nämlich direkt mit dem Gasfuss beeinflussen. Die optimale Geschwindigkeit liegt nach meiner Erfahrung zwischen 110 und 135 km/h auf der Autobahn. Ein Optimum zwischen Verbrauch und Zeit liegt „bei mir“ bei 120-125 km/h.
Das hört sich jetzt „ganz schlau“ an, aber das ist beim Benziner nicht anders. Bis etwa 120km/h ist die Effizienzkurve schön flach. Darüber schlägt der Windwiderstand zu und die Kurve geht steil nach oben. Der Motor wird ausserhalb des optimalen Wirkungsgrades genutzt und verbraucht exorbitant mehr.
Ausserdem wirkt sich ein möglichst gleichmässiges Halten der Geschwindigkeit – also eine gleichmässige Fahrweise – positiv auf den Verbrauch aus. Diese Fahrweise wird mit kleinen Helferlein unterstützt. So macht es Sinn auf der Autobahn mit adaptiven Tempomat und Spurhalteassistent zu fahren.
Auch wenn Elektroautos „rekuperieren“ – also beim Vom-Gas-Gehen die Energie der bewegten Masse wieder mehr oder weniger effektiv in elektrische Energie durch das Generatorprinzip in den Akku laden, die „Fuhre“ muss anschliessend wieder auf die ursprüngliche Geschwindigkeit gebracht werden. Und das Hochbeschleunigen „kostet“ mehr Energie, als würde man ständig die Geschwindigkeit halten.
Beim Tesla3LR2021 ist das sehr schön zu beobachten. Es hat nämlich eine Effizienzseite im Display, welche den Verbrauch der letzten 10/20/50 Kilometer anzeigt und daraus den Mittelwert und den typischen Verbrauch gegenüberstellt. Gleichzeitig wird die Restreichweite aus Batteriekapazität und dem Verbrauch aus der Vergangenheit berechnet.
Beispiel für eine Verbrauchsanzeige mit Restreichweite typisch und durch Fahrweise berechnet (rechts)
Somit muss man die aus dem Verbrauch der z. B. letzten 50 Kilometer ermittelte Restreichweite nur mit der noch zu fahrenden Navigationswegstrecke vergleichen. Und so kann man super erkennen, ob diese durch uneffektive Fahrweise schmilzt, oder sich diese effektiv erhöht. Zusätzlich wird immer die Akkurestkapazität in Prozent oder alternativ die Restkilometer angezeigt.
Heute fuhr ich von Rickenbach mal wieder ohne Stopp durch nach Regensburg. Sonat halte ich immer unterwegs zu einer Pause und zum Laden an.
Ich hatte Zuhause in der Garage auf 99% hochgeladen. Nach 395km und 4:01 Stunden kam ich beim Supercharger Regensburg Ost mit 11% Restladung an.
Da ich Zeit hatte bis zum Termin um 18 Uhr, konnte ich wieder mal „Vollladen“. Somit besorgte ich mir einen Kaffee und setzte mich ins Restaurant. Und wartete.
Nach einer Stunde waren 66kWh von 11 auf 100% geladen. 66/89*100 = 74,157kWh.
Mein Tesla3LR2021 besitzt 82kWh Brutto- und 77kWh Netto-Kapazität. Somit „fehlen“ diesmal 2,943kWh nach 101.000km Gesamtlaufleistung und 3 Jahren.
Im Mai hatte ich den Akku auf 6% an gleicher Stelle herunter gefahren. Und da hatte die „Messung“ noch „keinen Verlust“ ergeben.
So, mein kleiner Blauer hatte heute exakt 100.000km auf der Uhr. Abgeholt hatte ich meinen Tesla3LR2021 am 21.05.2021. Also vor 3 Jahren, 2 Monaten und 12 Tagen. Macht 2.600km pro Monat.
Es ist mein Dienstwagen meiner eigenen Firma. Ich bin viel auf (Geschäfts-)Reisen im Aussendienst als Sales/Marketing unterwegs. So reise ich mindestens 1x im Monat von Winterthur nach Regensburg (400km einfach).
Die Strecke könnte ich durchfahren. Aber das mache ich nie. Ich brauch‘ zwischendurch Kaffee und Pipi. Oder rauf nach Berlin zur IFA, zur Messe Frankfurt, Stuttgart oder runter nach Split zur Apricum-Fertigung. Steht Mitte September wieder an.
Somit lade ich nur 35% Zuhause. Auf Reisen lade ich etwa 40% an Tesla Superchargern und 25% mit EnBW-Karte – meist, wenn ich irgendwo parke und in die Stadt gehe, am Einkaufen bin oder am Guggenberger Weiher in der Sonne liege. Die Ladeinfrastruktur ist super. Warten musste ich noch nie.
Zuhause-Laden (an einer Steckdose in der Garage) und „beim-Parken-Laden“ ist saupraktisch. Wenn der Tesla steht, dann lädt er meist. Aber nicht immer. Der Akku hat genug Reserve.
Kaputt war noch nichts Nennenswertes. Das CSS-Ladekabel und die Querlenker vorne wurden mal kostenlos gewechselt bei 80k. Und in Split ist mir eine Dame am Parkplatz reingefahren. Alles sauber repariert. 1x war er beim Service in 3 Jahren Pollenfilter, Bremsflüssigkeit, 2x wurde die Scheibe gewechselt wg. Steinschlag.
Die „Over-The-Air-Updates“ sind super. Grad steht wieder eines an. Dann stelle ich das Auto in mein WLAN und der Update läuft. Ständig kommen neue Funktionen dazu. Zuletzt das Matrix-Licht. Und das kostenlos.
Der Tesla M3LR2021 macht super Spass. Tolle Strassenlage, starker Abzug, lenkt sich wie ein Go-Kart, keine Vibrationen, kein Lärm, keine Gerüche. Und eine tolle Soundanlage.
Bevor es diese Woche wärmer werden soll, wollte ich noch zum Gotthard rauf und die Schneewände fotografieren. UND: Das legendäre „Röschti Gotthardo“ im Gotthardhospiz geniessen. Mit einem Glas Weisswein. What else!?
Nachdem mein Tesla3LR2021 auf einer Fahrt im Bordcomputer „seltsame“ Werte für den Verbrauch anzeigte, ging ich der Sache auf den Grund. Er zeigte mir auf 395 Kilometer Strecke 62kWh + 6% Rest = 65,957 kWh Im Gegensatz dazu sollten es 82kWh Gesamtkapazität bzw. 77kWh nutzbar sein. Da würden jetzt 11 kWh fehlen? Recht viel für 3 Jahre und 94.000 gefahrene Kilometer.
Also fuhr ich nach Ankunft zu einem Supercharger. Dort kann ich Gleichstrom-Laden. Es entstehen somit keine Umrichterverluste.
Hier die Infos nach dem Laden am Supercharger: 28,37 Euro bei 39 Cent pro kWh macht dann 72,7436 kWh von 6% auf 100%. Wenn 72,7436 kWh 94% sind, dann sind 100% gleich 77,3868 kWh Akku-Kapazität.
77 kWh Akkukapazität sollten es sein. Alles gut.
Ergibt KEINE Degration seit 3 Jahren bei 94.000km Laufleistung.
Das Spital Bülach setzt bei seinem neuen Notarztfahrzeug auf ein Elektrofahrzeug. Im Beschaffungsvergleich konnte sich der Tesla Y durchsetzen. Damit kommt in der Schweiz zum ersten Mal ein Tesla als Notarztfahrzeug zum Einsatz. Das speziell umgebaute Fahrzeug wurde dem Spital Bülach am Mittwoch (18.10.2023) offiziell übergeben.
Notarzt Büllach mit Tesla Model Y
In der Evaluierung habe sich gezeigt, dass ein Elektrofahrzeug bezüglich Wartungs-, Service- und Unterhaltskosten klare Vorteile biete. Der Tesla Y habe ausserdem weniger Ausfallzeiten durch weniger Werkstattaufenthalte. Technische Änderungen werden vor Ort aufgespielt – ähnlich wie Updates bei Mobiltelefonen.
Durch die Umstellung auf ein Elektrofahrzeug spare das Spital 2500 Liter Diesel pro Jahr ein. Bei einer Reichweite von über 400 Kilometern entfallen auch Tankstopps, da das Fahrzeug im Spital aufgeladen werden kann. Die eigene Photovoltaikanlage liefert einen Teil des benötigten Stroms.
Das Menü Charge Data (deutsch: Ladedaten) der Tesla-App ermöglicht den CSV-Export Ihrer Ladehistorie, die, von Excel verwendet und wie unten abgebildet in eine Pivot-Tabelle und ein Tortendiagramm konvertiert, in einen grafischen Einblick in Ihre Reisestatistiken pro Land und Land übersetzt wird Lage und/oder Timing des Kompressors. App-Version 4.17.5-1576 oder jünger erforderlich.
Ladedaten aus der Tesla App exportiert und in Tortendiagramm in Excel aufbereitet.
Wenn Sie weitere Vorschläge zur Darstellung Ihrer Statistiken haben, können Sie diese gerne in den Kommentaren posten. Respektieren Sie den Datenschutz und verzichten Sie auf Legenden oder absolute Zahlen! Wir sind nicht hier, um die Daten zu beurteilen! Es geht um das Erlernen der Methodik:
Klicken Sie auf den Avatar Ihrer App–>Account (Konto)–>Charging (Aufladen)–>history (Historie) und dann auf den Download-Button in der oberen rechten Ecke. Wählen Sie den Zeitrahmen aus und klicken Sie auf die Export-Schaltfläche.
Hier meine Ladedaten seit Fahrzeugübernahme am 20.05.2021 bis heute 10.02.2023.
Der Tesla hat jetzt 50.000km in 17 Monaten auf dem Buckel. Ja, das Auto kann auch häufig Langstrecke.
Ohne jegliche Probleme. Keinen Ausfall, keinen Service. Ach doch: Scheibenputzmittel soll ich grad nachfüllen. Das 2. Mal in 17 Monaten. Sonst nix. Wartungskosten Zero Euro. Auch keine Franken. Nedamal Unterfranken.
Heute in aller Herrgott’s Früh um 7 Uhr hat es immer noch -7 Grad in Davos. Also von wegen „wenn es kalt wird, gehen Akkus von Elektroautos kaputt“ und so Quatsch.
Der Tesla LongRange hat 4-Rad-Antrieb. Im Schnee und Matsch überhaupt kein Thema. Bremsen muss ich auch nicht oft. Das Auto „rekuperiert“ sofort, wenn ich vom „Gas“ gehe. Er speichert dann Energie zurück.
Natürlich hab ich hier oben auch mal etwas „Driften“ ganz vorsichtig auf Schnee ausprobiert. Das geht! Aber nur kurz. Die schlaue Elektronik regelt sofort ab.
Und wie gesagt: Mit „Kälte“ kommt er auch super zurecht. Vom Hotelzimmer aus starte ich mit der App die Heizung im Auto. Innerhalb von Minuten ist er dann kuschelig warm und eisfrei. Poppo, Lenkrad, Luft alles schön warm, weil beheizt.
Das „Heizen kostet“ mich in der Stunde 0,8 kWh. Das Auto hat einen 82 kWh Akku. Also selbst wenn er nur halb voll geladen wäre, so reicht das für 50 Stunden oder 2 Tage Stau. Weils so Deppen gibt, die meinen im Stau erfriert man im Elektroauto. So ein Quatsch.
So, und weil ich immer in neuen Umgebungen die erste Nacht nicht richtig Schlafen kann, hab ich meine Klamotten gepackt und „Bin Laden“ gefahren. Zuerst beim Bahnhof im Migrolino „Kaffee und Gipfli“ geholt.
Dann gehts die paar Meter weiter. Gemütlich gegenüber vom BMW-Laden stehen zwei ABB-Säulen mit 120kW maximaler Druckbetankung. Damit dauert das Laden von 20 auf 80 Prozent 35 Minuten.
Kaffee trinken, Gipfli essen, Bilder schiessen, diesen Facebook Post schreiben und sauber Rockmusik hören. Schon ist er bei 75%. Etz ist es 7:25 Uhr.
Waschen muss ich ihn wieder, seh ich grad. Und einen Stein hab ich mir in der Scheibe rechts aussen gestern eingefangen. Das schmerzt am meisten. Lässt sich aber nicht vermeiden. Daminomal…
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