05.08.2024 – Mein Tesla zickt vor Updates..

4. August 2024

Mein Tesla3LR2021 zickt vor Updates rum. Ist das bei anderen auch so?

Wie ich merke, dass bald ein Update ankommt? Es steht noch nix in der App oder im Display. Aber mein Auto zickt dann rum.

Symptome in den letzten 3 Jahren:

  • Es lässt sich mit der Karte am Türholm nicht auf Anhieb öffnen.
  • Mit der App dauert der Zugriff länger.
  • Die Navigation rechnet ewig, bis die Route angezeigt wird.
  • Spotify und andere Medien unterbrechen oder starten gar nicht.
  • Es wird ständig und häufig er als sonst nach einem Halt die Karte auf der Mittelkonsole angefordert.
  • Seitenkameras fallen angeblich aus.
    Etc. Etc.

Jetzt war es ganz seltsam:

  • Autopilotkameras nicht verfügbar
  • Spurhalte-Assistent nicht verfügbar
  • Autopilot nicht verfügbar
  • Es wurden keine anderen Fahrzeuge um mich herum mehr angezeigt.
  • Navigation nicht mehr möglich

Zuerst kam dann ein paar Tage später ein „Kartenupdate“. (am Donnerstag).

–> Dann funktionierte das Navigationssystem wieder.

Jetzt kam gestern (Samstag bis Sonntag) das Update 2024.20.9.

-> Jetzt ist der Fehler „Autopilotkameras nicht verfügbar“ mitsamt seiner „Nebenwirkungen“ vorerst erledigt.

Das Runterladen des Updates startete per WLAN am Samstag 18 Uhr und dauerte bis heute 14 Uhr. 20 Stunden. Respekt.

„Es wurden kleinere Fehler behoben“.

Aber darum geht es mir nicht. Eher um die Frage, ob bei anderen Besitzern das „Auto vor Updates auch rumzickt“?


19.08.2011 – Typischer Warenwirtschaftssystemfehler: Milan Trennstreifen 100 Stück (Nr. 793/35) kosten das 100-Fache

19. August 2011

Ich dachte mich laust ein Affe, als ich gerade via Gurgel folgenden Büroartikel suchte: „Milan 100 Trennstreifen 105×240 mm, blau, gelocht, Best.-Nr. 793/35“. Als Suchergebnis kam Amazon.de. Diese 100 Kartoneinlagen zur Ordnerstrukturierung kosten bei einem Anbieter satte 219,95 Euro!

Ich überlegte kurz, dachte schon daran meinen aktuellen Job aufzugeben, mir eine Schlagschere zu kaufen und mich mit Trennstreifen für Ordner selbstständig zu machen – auf den Malediven oder sonstwo, wo es schön warm ist und ich nicht viel mehr als 10 Trennstreifen pro Tag produzieren muss. WEIL ein Blatt kostet dann nämlich umgerechnet 2,20 Euro! Ha’m die ’n Knall!!

Trennstreifen_Low_High

Leider zerschlugen sich meine Zukunftsträume jäh; denn weitere Recherchen ergaben schnell das wahre Preisgefüge. Und das lag weit-weit-weit-weg von dem, welchen ich in Amazon.de fand; nämlich fast exakt 100x darunter. Somit handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen Warenwirtschaftssystemfehler (schönes Wort). Die-/Derjenige hatte sich schlicht und ergreifend in der „Stückzahl“ vertippt. Es sind nämlich 100 Stück in 1 Packung.

Das kommt in den besten Firmen vor. Zum Beispiel, wenn man ein neues Warenwirtschaftssystem einführt und tausende von Artikel einzugeben hat. Da kommt es schon vor, dass man laut System tonnenweise Material eingelagert haben müsste, nur weil man die Masseinheit/Menge pro Charge/Verpackungseinheit nicht korrekt beachtet hat. Und da vertippt sich der akkurateste Buchhalter schon mal. Aber er sollte hinterher den Preis wenigstens im Auge behalten.

Ein typischer Fall von „Blöd häh?!“ Ergo: Preise vergleichen lohnt sich, sonst wäre ich Morgen auf die Malediven geflogen mit einer handlichen Schlagschere und ein paar blaue Karton-Bögen im Koffer – und keiner hätte mir die schönen Trennstreifen abgekauft. Schade eigentlich….


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