30.07.2008 – VDI Nachrichten: Monatlich kuriose Kurzfilme zu Ansichten über Ingenieure

30. Juli 2008

Filmemacherin Elwira Bednarz hat fünf unterhaltsame Kurzfilme gedreht und beweist, dass man dem Thema Technik und Ingenieur viele witzige und überraschende Seiten abgewinnen kann.

Ingenieure sind manchmal reich, können mit Zahlen jonglieren, dafür kein Englisch und Deutsch, sind beliebte Schwiegersöhne und singen Matrosenlieder: Überaus kurios, verblüffend und humorvoll sind die Antworten, die die VDI nachrichten auf die Frage erhielten, was denn ein Ingenieur eigentlich ist und macht. Die Befragten in deutschen Fußgängerzonen zeigten zum einen eklatante Lücken über das Bild des Ingenieurs, zum anderen sind die Vorstellungen reif fürs Kabarett.

Da lacht man sich teils krumm und kringelig! (Danke André und Gruss an Petra!)

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29.06.2008 – EM08 Finale „Spanien – Deutschland“ am Zürisee

30. Juni 2008

Am Sonntag stand das Finale an: „Spanien gegen Deutschland“. Gegen 13 Uhr kam Anke bei uns an. Sie hatte ihren ersten Tag in der Schweiz – und das gleich mit dem Finale am Zürisee. Mit dem Rest des „harten Kern“ verabredeten wir uns gegen 19 Uhr am Zürisee beim „Trümpy“.

Dann fing das Spiel an. In der 33 Minute erzielten die Spanier das Tor zum Sieg. Während die Spanierfans feierten und zitterten, feuerten wir jeden Angriff der Deutschen Mannschaft an. Aber es half nichts. Die Spanier holten den Pokal! Was soll’s! Wir feierten bis uns das Gewitter traf. es regnete wie aus Eimern.





Nach den ersten Gratulationen und Prosecco-Runden wanderten wir den Weg zurück zum Bellevue. Blieben dann zuerst am „Westersaloon“ und dann an der „Strandbar“ hängen, um uns unterzustellen; denn es regnete immer noch in Strömen. Wir bekamen noch etwas Gyros frisch von der Stange zur Stärkung kredenzt.

Als es endlich aufhörte zu regnen, gingen wir die Limmatstrasse entlang, in welcher noch heftig gefeiert wurde – deutsche und spanische Anhänger liessen es gemeinsam gewaltig krachen – auch auf der „Ersatzbank“. Das gesamte Turnier war ein grandioses Fest – Danke Schweiz! Danke Zürich!


26.06.2008 – EM08: 2. Halbfinale Spanien – Russland (Fanmeile Zürisee)

27. Juni 2008

Natürlich mussten wir uns das zweite Halbfinal „Spanien vs. Russland“ auch in der Fanmeile am Zürisee anschauen und miterleben. Wir trafen uns nach dem Teamevent wieder am Stammplatz „Trümpy“. Die ersten 50 Minuten neutralisierten sich die beiden Mannschaften mit munterem Angriffspiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts.

Dann schossen die Spanier das erste viel bejubelte Tor und damit war der Bann gebrochen. Es fielen noch zwei weitere schön heraus gespielte Tore, womit die spanische Mannschaft das Spiel für sich entschied. Somit heisst das Endspiel der der Fussball-Europameisterschaft 2008 am kommenden Sonntag: Deutschland vs. Spanien.

Alle Bilder findet man hier:


25.06.2008 – EM08: Halbfinale Deutschland – Türkei (Fanmeile Zürich)

26. Juni 2008

Nach einem mitreissenden Spiel schoss diesmal die Deutsche Nationalmannschaft in der 90. Minute das Siegtor zum 3:2. Die Taktik von Jogy Löw ging auch diesmal auf. Energiesparend durch das Spiel. Erst wenn es brenzlig wird, schaltet die Mannschaft einen Gang rauf. Nur die beiden Gegentore hätte es nicht gebraucht.

Das erste war ja nur dämlich. Dämlicher Ballverlust. Dämliche Flanke. Dämlicher Lattenpraller. Dämlicher Kopfball. Am Ende stand ein noch dämlicherer Tunnel durch die Beine von Lehmann – die Höchststrafe für einen Torwart. Und am zweiten Tor war Lehmann auch nicht ganz unbeteiligt: Er wartete mit offenen Armen auf den Ball, während der schnelle Stürmer der Türken den Ball noch vorbei spitzelte. Lehmann ist halt einfach kein „Ersatz-Kahn“. Ende der Durchsage.

Anbei vorab ein kleines Video von der Stimmung im Anschluss an das Spiel in Zürich am Limmatquai:

Morgen geht es weiter mit dem zweiten Halbfinal: Russland gegen Spanien. Wir drücken den Spaniern die Daumen. Natürlich wieder an der Fanmeile. Beruhigungstabletten für Moni werd‘ ich mitnehmen (Merker). Auch wenn das Viertelfinal gegen die Italiener das langweiligste Spiel der EM08 war.

Achja: Es gab wie zu erwarten in unserem Umfeld nicht eine einzige „Ausschreitung“. Alles wie zu erwarten friedlich und gemütlich.

Ähm, und *räusper*: Momentan sieht es für meine Wette recht gut aus, odrrr?


19.06.2008 – EM08: Viertelfinale Portugal – Deutschland (Fanmeile Zürich)

20. Juni 2008

Auf dem Terminkalender stand: „Trashdeluxe Fanmeile Zürich“. Also fuhren Mike und ich zusammen mit Kollege Peter zum Zürisee. Wir wanderten die Promenade entlang Richtung Zürihorn. Dort suchten und fanden wir die Bühne und die Jungs von „Trashdeluxe“. Um 18:30 Uhr rockten Benno, Fredy und Lippi so richtig ab.





Grad rechtzeitig zu Spielbeginn flog dann im wahrsten Sinne des Wortes auch Thom ein. Dann sahen wir ein spannendes Fussballspiel, dass die „Dütschen“ mit 3:1 gewannen. Wir schlenderten zur Fanmeile am Bellevue und feierten ein wenig mit den dortigen Fans den Sieg. Zum Abschluss nahmen wir noch ein „Gute-Nacht-Bier“ im Nachtflug, wo wir auf den einzigen Schweizer Kollegen in der Runde trafen – Mario hatte auch noch als einziger ein „Dütschlandshirt“ an.

Alle Bilder findet man hier:


13.06.2008 – 10 Jahre EIB-Userclub oder „Mit Wolpadinger auf dem Dachsberg im Schwarzwald“

17. Juni 2008

Am Freitag fuhr ich gegen 17 Uhr nach einem Termin in Arbon in Jonen los. Zieleingabe ins Navigationssystem „Wolpadingen im Schwarzwald“. Ich folgte einer Einladung des EIB-Userclubs Deutschland, der sein 10-jähriges Jubiläum in der Dachsberghalle feierte.

Ich passierte die Grenze nach Deutschland bei Waldshut. Nach der Ortschaft ging es über verschlungene Wege durch den dunklen Wald oder besser: schmale Rennstreckenähnliche Strassen. Links begrenzten naturbelassene Findlinge die Strasse und rechts Felswände und Bäume. So geht es grösstenteils bergauf noch durch den ein oder anderen schmalen Tunnel. Mein Boxster saugte sich förmlich auf der Strasse fest.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten fanden in einem KNX-Projekt in Dachsberg statt. Zu den Festrednern gehörte neben dem örtlichen Bürgermeister auch der Marketingkollege der KNX Association aus Brüssel. Ich durfte als Gastredner auch ein paar Worte erzählen.

Am Samstag fand eine öffentliche Messe statt. Diverse Aussteller zeigten Neuheiten und Lösungen aus der Gebäudeautomationsbranche. Zwischendurch präsentierten Systemintegratoren ihre Projekte und Vertreter von Hersteller ihre Produkte und Weltneuheiten.

Dann gegen Abend „liessen wir die Sau raus“. Nein, nur sinnbildlich. Die oben gezeigte drehte sich bereits knusprig braun am Spiess, als wir am Waldsportplatz eintrafen. Dieses Schweinchen nahm allerdings recht schnell an Masse ab.

Die Mitglieder des nun umfirmierten Vereins der „KNX Professionals Deutschland“ – egal ob aus dem Hohen Norden oder aus der angrenzenden Schweiz – genossen neben dem guten Essen das Ambiente und das Wetter; denn der Wettergott war gnädig und schickte die Wolken in die Ferien.

Um die Verdauung der ausgiebigen Mahlzeit zu fördern, stand zum Ende der Veranstaltung eine Schnapsprobe mit Bränden aus dem Schwarzwald an. Gaumen und Zunge fanden durchgängig Gefallen an den teils hochprozentigen kulinarischen Feinheiten.

Am Sonntag Morgen verabschiedeten sich die Mitglieder nach dem Frühstück und traten die Heimreise an. Eine wirklich fabelhaft organisiertes Wochenende fand sein gemütliches Ende. Und ich fuhr noch kurz über gewundene Strassen nach Basel um einen Kollegen am Bahnhof „abzugeben“.


Mercer-Studie 2008 – Zürich auf Platz 1 der Städte mit der höchsten Lebensqualität

10. Juni 2008

 Zürich beweist zum siebten Mal in Folge nach einer Studie des Personalberaters Mercer die Grossstadt mit der weltweit besten Lebensqualität zu sein. Genf belegt gemeinsam mit Wien auf den zweiten Rang, Bern belegt Platz neun in der Studie der Personalberaterfirma Mercer. Insgesamt bewertet Mercer die Lebensqualität in 215 Grossstädten nach politischen, sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten.

Top 10 cities: Quality of living

Rank 2008

Rank 2007

City Country Index 2008 Index 2007
1 1 Zurich Switzerland 108 108.1
2 3 Vienna Austria 107.9 107.7
2 2 Geneva Switzerland 107.9 108.0
4 3 Vancouver Canada 107.6 107.7
5 5 Auckland New Zealand 107.3 107.3
6 5 Dusseldorf Germany 107.2 107.3
7 8 Munich Germany 107 106.9
7 7 Frankfurt Germany 107 107.1
9 9 Bern Switzerland 106.5 106.5
10 9 Sydney Australia 106.3 106.5

Base City: New York, US (=100)

In der Hitlist der sichersten Städte der Welt liegen gleich drei Schweizer Städte auf Platz 2: Bern, Genf und Zürich. Nur Luxemburg ist sicherer.

Top 10 cities: Personal safety

 Base City: New York, US (=100)

Rank 2008 City Country Index 2008*
1 Luxembourg Luxembourg 131.4
2 Bern Switzerland 126.3
2 Geneva Switzerland 126.3
2 Helsinki Finland 126.3
2 Zurich Switzerland 126.3
6 Vienna Austria 121.1
7 Oslo Norway 120.8
7 Stockholm Sweden 120.8
9 Singapore Singapore 120.2
10 Auckland New Zealand 119.4
10 Wellington New Zealand 119.4

* Personal Safety Ranking 2008 includes the following criteria: Relationship with other countries; Internal Stability; Crime & Law Enforcement

Links zum Thema:

 


06.06.2008 – „Das EM08 Weekend“ oder „Public Viewing zu Hause mit vielen Gästen“

8. Juni 2008

Schon am Freitag begann unser „EM08 Weekend“. Unsere Gäste für Freitag – Olivia und Jeannine – kamen mit ein wenig Verspätung. Frau hatte sich ein ganz leicht im Aargau verfahren. Mike und ich lernten die beiden im Frühjahr in Lamai kennen, als wir mit dem Sammeltaxi zur „Escape“-Party fuhren. Somit kochte ich natürlich etwas Thailändisches: Chicken Sweet and Hot with „Flied Lice“. Ja, ich kann kochen – wenn ich will 🙂

Natürlich mussten beide den SBW-Visums-Antrag ausfüllen, bevor sie bayerisches Territorium betreten durften. Olivia brachte mir weitere schöne Pflanzen thailändischen Ursprungs für meine Sammlung mit. Eine Curcuma Cyanensis (Gelbwurzel, Gelbwurz, indischer Safran) und eine Adenium Obesum (Wüstenrose). Ausserdem eine Efeutute für mein „Experimental-Projekt„. Wir liessen es uns schmecken und plauderten viel. Gegen Mitternacht starteten die beiden Ladies wieder mit dem Versprechen demnächst wieder vorbei zu schauen.

Am TagX – EM08 Beginn – fuhren Mike und ich zuerst einmal zum Einkaufen. Martin kündigte sich kurz nach dem Frühstück – gegen 13 Uhr an und fuhr gleich mit. Auf der Liste standen neben einem Holzkohlegrill eben Lebensmittel für die Gäste der nächsten beiden Tage.

Zuerst hissten wir zum ersten Mal feierlich die Bayerische Staatsflagge. Diese kaufte Mike auf der Warendult in Regensburg. Die Stange dazu im Jumbo. Dort machten wir ein „Schnäppchen“: Einen Schlauchwagen, den Martin und Mike sofort zusammen bauten. Währenddessen richtete ich meinen „Nudelsalat ala Pan“ her.

Gegen 17 Uhr kam Chrigel an und brachte die T-Bone-Steaks mit, welche Bruder Martin Tags zuvor frisch „geschlachtet“ hatte. Um 18 Uhr begann dann die EM08 mit dem Spiel Schweiz gegen Tschechien, das die Schweiz prompt verlor, natürlich vollkommen unglücklich.

Nachdem die beiden Mädels – Moni und Tina – mit erheblicher Verspätung (Navigationsgerät wäre toll!) eintrafen, konnten die hungrigen Männer endlich den heissen Grillrost mit den Steaks belegen. Nein, nicht alle gleichzeitig: Martin übernahm das Grillen fachmännisch.

Vor dem zweiten Spiel (Türkei – Portugal) schlugen wir gewaltig zu – Essens-mässig! Anschliessend wurde es recht lustig.

Aber das sollte noch nicht das „Letzte“ sein. Spät – sehr spät – erreichten schliesslich Mam, Uschi und Willy noch das Ziel. Sie trafen irgendwann nach Mitternacht ein. Und brachten Mike’s neues Bett und viel Gaudi mit.

Wir plauderten und blödelten bis spät in die Nacht.

Nachdem Uschi und Willy am Sonntag zu Fuss die Umgebung erkundeten, gab es es ein anständiges, kräftiges Frühstück (gegen Mittag). Anschliessend bauten wir gemeinsam Mike’s neues Bett auf.

Während die einen sich verabschiedeten, traf der nächste hohe Besuch bei den Sperlix-Brothers ein: Sperlich Tom mit Gattin Edith. Letztere brachte einen leckeren Schochki-Chuchä mit. Natürlich ging es sofort an das Ausfüllen des SBW-Visums. Dann erwarteten wir bei Chüppli und Bier den Anpfiff zum ersten Sonntag-Spiel: Österreich erwartete Kroatien – und verlor.

Wir freuten uns auf das nächste Spiel mit bayerischer Beteiligung: Deutschland – Polen. Schweinsteiger bereitete das 2:0 vor. Podolski traf gleich zwei Mal. So ging unser „Public Viewing EM08 Weekend“ zu Ende.


28.05.2008 – Serie „Wir wandern aus“: Steffi, Christoph und Adrian

29. Mai 2008

Aus dem Hohen Norden in die Schweiz. Seit Monaten habe ich Kontakt zu Steffi per Mail und Kommentare. Anfang Jahr entschlossen sich Steffi und Christoph in die Schweiz auszuwandern. Christoph bekam eine Stelle bei der VBZ als Busfahrer angeboten. Und erhielt den Zuschlag. Nächste Woche ist es soweit. Am Montag wird der Umzugswagen beladen und die drei starten in Geesthacht mit dem Ziel Zürich.

 Familie Behling wandert aus

Letzte Woche klopfte die BILD-Zeitung bei Familie Behling an und bat um ein Interview. Die Zeitung plant eine Artikel-Serie über „Deutschlands Auswanderer“. Neben dem Interview kamen auch Fotografen zum Zuge – besser „zum Bus“. Der Artikel in der BILD-Zeitung erschien heute.

Nebenbei erwähnt: Der Sender VOX begleitet die Behlings während der Umzugsaktivitäten im Rahmen ihrer Auswanderer-Serie.

Links zum Thema:


Schade – Zu wenig Frauen in der Elektrobranche

6. Mai 2008

Der im internationalen Vergleich relativ geringe Studentenanteil in den Ingenieurstudiengängen und der vergleichsweise niedrige Frauenanteil bei den Studierenden deutet auf Potenziale hin, deren Aktivierung in Deutschland durch Motivation zum Studium bislang nicht ausreichend gelungen ist. Seit 1995 ist der Frauenanteil zwar unter den Studienanfängern von 5% auf etwa 9% angewachsen. Ein erfreulicher Trend, allerdings ist der Anteil ab 2001 bis heute etwa gleich bleibend. Hier gibt es Handlungsbedarf, um den Frauenanteil in den Ingenieurwissenschaften im einem ersten Schritt auf ein international vergleichbares Niveau zu steigern.

Zu wenig Frauen in der Elektrobranche

Frauen sind in der Elektrobranche einfach Mangelware – was ich bei diesem schönen Anblick wirklich bedauere. Daran könnte ich mich gewöhnen *träum*

Quelle VDE Ingenieur Studie 2006 (Zitat Seite 50/51)