13.04.2008 – Bilder von der Light+Building 2008 sind online

14. April 2008

Die gesamte letzte Woche befand ich mich auf der Messe „Light+Building 2008“ in Frankfurt. Dort hatte ich Standdienst von Sonntag den 06.04. bis Freitag 11.04.2008. Es hat viel Spass gemacht. Insbesondere all die Kollegen und Freunde wieder zu treffen und in meiner Hosentasche befand sich immer meine DigiCam. So entstanden ein paar interessante dokumentatorische Momentaufnahmen.

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Im KNX-User-Forum stehen ab sofort meine Bilder von der Light+Building 2008 online. Allerdings ist eine Anmeldung erforderlich, wenn man nicht schon Mitglied im Forum ist. Die Bilder liegen unter „Sonstiges/Verwaltung“. Wer welche haben möchte, einfach kurze Mail oder Kommentar an mich.


11.04.2008 – Servus Messe, Frankfurter Welle, Rückfahrt nach Zürich und „80iesforever“ im BBQ

12. April 2008

Am Samstag den 05. April fuhr ich nach dem Besuch bei Kirsten und Werner gegen 15 Uhr nach Frankfurt ab. Nach geschlagenen 5 Stunden 30 Minuten erreichte ich nach 3 Staus – 2 umfahren und in 1 festgesteckt – Frankfurt. Ich checkte ins „Intercity-Hotel“ ein und traf mich mit den bereits in Frankfurt Anwesenden zum Abendessen. Logisch: Es regnete fast durchgängig.

Am Sonntag begann die Messe und ab 8:30 Uhr startete mein Messedienst. Die Messe dauerte bis Freitag 17 Uhr. Anschliessend fingen sofort die Messebauer mit dem Abbau der Stände an. Auf den Wegen auf dem Messegelände herrschte geordnetes Durcheinander. Tieflader, Kleintransporter und Tieflader fuhren in Parkpositionen oder sausten ähnlich wie in einem Ameisenhaufen kreuz und quer herum.

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Eigentlich hätte ich am Freitag „Infotag“ gehabt, ich lief also in „Zivil“-Bekleidung auf der Messe auf. Aber irgendwie klappte das nicht. Ich kam nur selten vom Messestand weg und wenn, dann klingelte das Mobile Phone. Schon würde mich der nächste Kollege am Stand suchen oder fragte mich, wo ich abgeblieben wäre. Aber auch egal. Es hat riesig Spass gemacht. Man trifft Kunden, Bekannte und Freunde, die man entweder nur alle zwei Jahre trifft – eben auf der Messe – oder nur von Mail und Telefon her kennt, neben den Freunden, die man unregelmässig in heimischen Gefilden trifft.

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Ich half einem Freund und Kollegen „Mike“ nach der Messe noch seinen Stand abzubauen und die Ware in sein Auto zu laden. Da wir während der gesamten Messe nach dem Dienst durch die Halle zogen und auf diversesten Feiern gemeinsam unterwegs waren, beschlossen wir ein Abschlussessen bei einem seiner Projekte in einem Restaurant einzunehmen.

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Gegen 19 Uhr trafen wir in dem Restaurant „Westside“ in Frankfurt ein und genossen es endlich einmal sitzen zu können. Sechs Tage pausenlos auf den Beinen zu sein geht an die Substanz. Mike bestellte sich einen Club-Burger und ich ein sattes Wiener Schnitzel mit Pommes. Wir liessen es uns schmecken und plauderten über die letzten Tage und deren Erlebnisse.

Danach gingen wir an der „Frankfurter Welle“ entlang etwas Spazieren. Die gesamten Gebäude herum gestalteten Lichtkünstler farbvoll im Rahmen der zur Messe stattfindenden „Luminale“.

Dann fuhr mich Mike zum Parkhaus beim Bahnhof zurück und ich startete gegen 21:30 Uhr in Frankfurt zurück nach Zürich.

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Schon Tage zuvor plante ich nicht gleich nach der Messe um 17 Uhr am Freitag loszufahren. Zum Berufsverkehr und den Pendlern kämen dann nämlich auch noch die Messerückkehrer dazu. Also konnte man von an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der Verkehr rund zum Frankfurt zum Erliegen kommen würde.

Gegen 21:30 Uhr hingegen verlief der Verkehr vollkommen normal und flüssig. So drehte ich auf den nicht tempolimitierten Teilstücken der A5 Richtung Basel den Gashahn auf, liess den Turbo kommen und die Ventile mal wieder so richtig durchblasen. Mein „kleiner Schwarzer“ stand ja die ganze Woche schon in der dunklen Garage und bekam nun endlich seinen ungezügelten Auslauf.

So schaffte ich die 410 Kilometer von Frankfurt nach Zürich in 3 Stunden 20 Minuten und steuerte direkt das Parkhaus Förlibuckstrasse an. Denn im „Club BBQ“ verabredete ich mich mit Anne und P@ zur legendären „80iesforever“-Party.

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Astrid empfing mich an der Tür und wir plauderten ein wenig. DJ Pete legte satten Sound aus den 80ern und danach auf und wir feierten und tanzten bis gegen 2 Uhr morgens.

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Dann stieg ich erneut ins Auto und fuhr die wenigen Kilometer nach Hause. Müde aber zufrieden schlief ich ein. Die erste Nacht in der ich am nächsten Tag nicht früh raus musste seit 14 Tagen. Ich grub mich förmlich in die Kissen und die Bettdecke ein. Bitte nicht stören!

 


06.04.2008 – Warum ich immer an Koh Samui denken muss?

7. April 2008

Tja, dafür gebe ich kurz ein Beispiel. Heute nach dem Messetag ging die gesamte Mannschaft zum Essen. Wohin? Zum „Thailänder“.

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Wer nicht weiss, was das links oben ist: Ein Haarstecker. Daneben ein BBQ. Dann unten links: Singha-Beer zusammen mit Chicken Red Curry und daneben rechts eine der schönen thailändischen Schnitzereien. Aber ich denke auch ohne ein thailändisches Lokal zu besuchen täglich mehrmals an Koh Samui. Warum? Wird nicht verraten 😉


Nateldiebstahl auf der Überholspur der A96 bei Landsberg am Lech

2. April 2008

Nachdem ich soeben den Artikel in der „Augsburger Allgemeinen“ gefunden habe, darf ich nun auch in einem Beitrag über die wohl kurioseste Story meines Lebens berichten. Heute fand die Hauptverhandlung am Amtsgericht Landsberg vor dem Verkehrsgericht statt und ich war dort als Zeuge vorgeladen.

Ich muss dazu sagen, dass ich keineswegs auf der Jagd nach Verkehrsündern bin, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin. Nur der geneigte Stamm-Leser und meine Freunde und Kollegen kennen mich: Ich hab immer die Digitalkamera in der Hosentasche; denn jeden Tag passiert irgendetwas Kurioses. Und da man sich nicht mehr alles merken kann, was rund um mich herum alles passiert, lichte ich das dann ab. Üblicherweise entstehen dann Bilder von Landschaften, Tieren, Pflanzen, Veranstaltungen und sonstigen Erlebnissen – und eben Kuriositäten.

Aber am 27.08.2007 geschah etwas Einmaliges, Aussergewöhnliches, absolut Verrücktes: Ich befand mich auf der Rückfahrt von Deggendorf zurück nach Zürich. Auf der A96 München-Lindau bei Eching am Ammersee fuhr ein Kleintransporter mit offener Ladefläche ganz nah auf mein Heck auf. Ich überholte noch das neben mir fahrende Fahrzeug und wechselte nach rechts.

Dicht vor mir wechselte auch der Kleintransporter auf die rechte Spur, beschleunigte dann und zog an einer Kolonne im Tunnel rechts überholend vorbei. Auf einen LKW aufschliessend zog er unvermittelt nach links. Dadurch musste ein ebenfalls den LKW überholdender BMW stark bremsen. Nach dem Tunnel wird die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben und es geht bergauf. Auf den folgenden circa 12 Kilometern bis zur nächsten 120er-Zone vor Landsberg Ost holte ich den Kleintransporter wieder ein und liess ihn hinter mir.

Nach dem 120er-Schild fuhr ich rechts, legte den Tempomat ein und öffnete das Fenster ein Hand breit. Dann zündete mir eine Zigarette an und tuckerte gemütlich dahin. Bis ich plötzlich im Rückspiegel zwei Kleintransporter – einen auf der linken und einen auf der rechten Spur – von hinten parallel auf mich zukommen sah. In diesem Moment löschte ich die Zigarette und nahm die Fotokamera vom Beifahrersitz, stellte mit dem Daumen auf „Filmen“ und drückte auf den Auslöser. Der auf meiner rechten Spur hinter mir fahrende Kleintransporter mit offener Ladefläche schloss dicht zu mir auf und zog dann knapp hinter dem auf der linken Spur fahrenden Kleintransporter an mir vorbei. Ich folgte mit der Digicam in der Hand dem Geschehen.

Scheinbar lieferten sich insgesamt drei Kleintransporter ein privates Rennen im dichten Berufsverkehr gegen 17 Uhr. Zwei der Transporter verliessen dann die Autobahn bei Landsberg Ost. Der mit der offenen Ladefläche fuhr mit etwa 120 km/h weiter auf der A96 auf der linken Spur. Aber nur bis wenige 100 Meter nach dem Beschleunigungsstreifen der Zufahrt Landsberg Ost.

Nateldiebstahl auf der Autobahn

Denn dann wurde ich auf der Autobahn A96 auf der Überholspur nach der Ausfahrt Landberg Ost ausgebremst. Der Kleintransporter setzte die Warnblinkanlage, bremste bis zum Stillstand ab. Ich dachte zuerst, dass einen Stau vor uns gibt, drückte auf den Knopf der Warnblinkanlage, verringerte zuerst sanft die Geschwindigkeit und bremste dann stark ab, bis ich neben der linken Leitplanke versetzt hinter dem Kleintransporter zum Stehen kam.

Ich  legte die Digicam auf den Beifahrersitz zurück. Es gab aber keinen Stau – zumindest vor uns nicht. Der Fahrer stieg aus und kam auf mein Auto zu. Ich nahm das Mobiltelefon vom Beifahrersitz. Bei der Beifahrertür angekommen, griff er plötzlich durch den Spalt des Seitenfensters nach meinem auf dem Schoss liegenden Mobiltelefon, nahm es an sich, lief zurück zu seinem Kleintransporter und stieg wieder in den Kleintransporter ein! Dann fuhr er im fliessenden Verkehr mit eingeschalteter Warnblinkanlage nach rechts über die rechte Spur auf den Standstreifen und verliess die Autobahn bei Landsberg Nord.

Richtig gelesen: Handyklau auf der Überholspur! So konnte ich nicht anders, als den Übeltäter anzuzeigen. Und das Tollste an der Angelegenheit: Ich filmte das eigentliche Vergehen mit meiner Foto-Digitalkamera. Die Polizisten staunten nicht schlecht, als ich vor einem halben Jahr auf die Frage „Was liegt den vor“ meine Aussage mit dem Titel „Diebstahl eines Mobiltelefons auf der Überholspur der A96“ einleitete und sie dann das Video auf der Dienststelle ansahen. Der Richter präsentierte dieses Video auch heute in der Hauptverhandlung.

Am Ende stand dann das Urteil für den Fahrer des Kleintransporters fest: Gefährlicher Eingriff in den Strassenverkehr, Nötigung und „Veränderung von Datenmaterial“. Strafe: 10 Monate auf Bewährung (3 Jahre Bewährung), 20 Monate Führerscheinentzug (ab Urteil), 120 Stunden gemeinnützige Arbeit, Tragen der Gerichtskosten. (ohne Gewähr auf korrekte rechtliche Schreibweise).

Der öffentlichen Hauptverhandlung wohnten zwei Pressemitarbeiter bei. Auf die Frage, warum beide anwesend seien, meinten diese, dass so etwas, wie dieser Fall, wohl einmalig sei. So findet man nun die Kurzform der Angelegenheit eben bei der „Augsburger Allgemeinen“ unter dem reisserischen Titel „Duell auf der Autobahn„. Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht.


Aufgemerkt! Pelzig nicht nackt! Kein Transrapid in München!

29. März 2008

Erwin Pelzig verkündete in einem Streitgespräch mit Christine Haderthauer in seiner Sendung vom 14.12.2007, dass er sich für einen eigenen speziellen Kalender ausziehen und ablichten lassen würde, wenn der Transrapid in München gebaut werden würde. Das muss er nun nicht. Schade! Nein, ich meine: Schade, dass es keinen Kalender mit Nacktbildern von Erwin Pelzig geben wird.  🙂

Partei (CSU) und Wirtschaft bedauern gleichermassen das Scheitern des Projektes. Der Steuerzahler dürfte sich freuen; denn der Bund hätte 925 Mio. Euro beigesteuert. Das wären die Hälfte der Kosten gewesen, die 2004 im Rahmen eines „Expertengutachtens“ angenommen wurden und den ehem. Ministerpräsidenten Bayerns – Edmund Stoiber – zu einer Realisierungsvereinbarung mit dem Umsetzungskonsortiums bewegte. 40 km Transrapid für begutachtete 1,85 Mrd. Euro.

Interessant ist an diesem „Expertengutachten“ (aus dem Jahr 2004), dass die tatsächlichen Pläne von der Bahn erst im November 2007 an die Firma Hochtief (Bauträger) abgegeben wurden, damit Hochtief eine Kostenschätzung abgibt. Im Planfeststellungsverfahren sei es dann zu einer ganzen Reihe von Schwierigkeiten gekommen, welche den effektiven momentan kalkulierten Preis des Transrapid auf 3,2 bis 3,4 Mrd. Euro katapultieren liessen.

Und ich dachte immer, um eine Kalkulation oder ein Angebot zu erstellen benötigt man vorher einen Plan.

Und noch was: Bei der aktuell veranschlagten und ursächlich für das Scheitern verantwortlichen Summe von 3,2 bis 3,4 Mrd. Euro hätte jeder Millimeter (!) der 40 Kilometer langen Strecke vom Münchner Hauptbahnhof zum Flughafen des Transrapid exakt 80 bzw. 85 Euro gekostet. Gut, einen Millimeter kann man sich vielleicht schlecht vorstellen. Rechnen wir um auf einen Zentimeter: 800 bzw. 850 Euro.

Update 29.03.2008: Welt online berichtet im Artikel „Industriepolitisches Fiasko“ gar von einer Finanzierungssumme von 3,8 Mrd. Euro!


Nacht der vielen Tore? England – Schweiz und Österreich – Deutschland

6. Februar 2008

Die Fussballnationen duellieren sich! Wird es heute Abend ein Fussballfest? Wie viele Tore werden heute auf dem heiligen grünen Rasen in Wembley und Wien geschossen? Wird es 2-stellig (oder gar 3-stellig)? Worum geht es? Um Vorbereitungsspiele auf dem EM2008. Die Gastgeber haben sich hochkarätige Gegner eingeladen. Während die Gastgeber Schweiz und Österreich noch überhaupt keinen WM- oder EM-Titel vorweisen können, sind es derer der Gegner gleich einige viele!

In Wembley ist alles vorbereitet: Der Rasen ist gewalzt, kurz gemäht und frisch gesprengt. Die Linien sind scharf und gerade gezogen. Die Tornetze flattern im Wind – noch. Seit Wochen beschäftigt sich die Englische Presse über das Treffen der Nation England mit dem eher neutralen Gegner Schweiz. Die Schweizer Presse hingegen ist hingegen zurückhaltend. Der Wechsel des Lörracher Ottmar Hitzfeld vom FC Bayern zur Schweizer Nati war kurze Zeit Tagesgespräch.

Aber noch muss sich Köbi Kuhn um die Vorbereitungsspiele kümmern. Und das kann Kummer bereiten, obwohl David Beckham mangels Form sein 100. Nationalspiel verschieben muss. Phillipe Senderos – Legionär bei Arsenal – meint, dass man nur wegen der Leistungen der Schweizer Nationalmannschaft in den letzten Jahren aus Anerkennung eingeladen worden ist – von den Engländern. Und man hätte eine Chance gegen die „Königlichen von der Insel“, wenn man diese von Anfang an verunsichern könnte. Wie er das machen möchte, bleibt allerdings offen.

Die Erfolgsbilanz sieht allerdings nicht gut aus für die Schweizer: Nach 19 Aufeinandertreffen steht es 12:3 für England (4 Unentschieden).

Und da wäre noch der andere Gastgeber Österreich, deren Landsleute man häufiger mit Bayern verwechselt oder umgekehrt – zumindest in der Deutschschweiz. Im Wiener Ernst-Happel-Stadion empfängt die Österreicher Nationalmannschaft die Deutschen und ist zumindest gut vorbereitet, was die Sicherheit anbelangt. Kein Plastikflaschen dürfen mitgenommen werden. Man greift offensichtlich auf die guten alten Glaskrüge zurück. Oder möchte man die angekündigten „scharfen Kontrollen“ mit begrenzung auf „100 Milliliter Flüssigkeiten“ ähnlich wie an den Flughäfen durchführen?Alles ist anders in Österreich: Die Presse orakelt und erinnert an die legendären Siege der Nationalmannschaft gegen die Deutschen Nachbarn – Cordoba wird da so oft genannt. I werd narrisch! Das ist ja erst gerade einmal 30 Jahre her. Nicht der Trainer, sonder sogar der Bundeskanzler hätte einen „Fahrplan für die Gruppenspiele im Juni“, um in die Ausscheidungsrunde zu kommen – somit ist das Vorbereitungsspiel gegen „Die Deutschen“ eigentlich irrelevant und man könnte sofort danach den Schwamm darüber kehren. Müssig zu erklären, dass in der Fifa-Weltrangliste gerade einmal 85 Plätze zwischen den beiden Mannschaften liegen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Somit müsste es eine Nacht der Tore werden – der vielen Tore. Wenn mich meine Glaskugel nicht belügt.


Nichtraucherschutzgesetz oder „Wo der Spass aufhört“ – ein Leserbrief

1. Februar 2008

In Deutschland gilt ab 01.01.2008 ein totales Rauchverbot in gastronomisch genutzten Räumlichkeiten. Das betrifft sämtliche Bars, Restaurants, Discos, Clubs, Cafes etc. pepe. Seit dem riecht es z.B. in einer unserer Stammdisco in Regensburg nicht mehr nach kaltem Rauch – nein, es riecht nach Methan. Geraucht werden darf nur noch vor der Tür. Aber nicht direkt vor der Tür auf dem Platz, weil sich die Anwohner schon beschwert haben, sondern ein paar Meter weiter in einer Querstrasse. Die Strassen Regensburg sind Nachts am Wochenende gefüllt von Rauchern, die vor den Lokalen stehen, um die „Zigarette danach“ sich einzuverleiben. In Bayern gilt es sogar für Festzelte. Welche Auswirkungen dies auf das Oktoberfest in München haben wird, ist noch offen.

Heute erreichte mich folgende Mail von Fred: 

„Als überzeugter Raucher bin ich der Meinung, dass der Spass (der Politiker) dort aufhört, wo meine persönliche Freiheit angegriffen wird (und das wird sie nicht nur durch das Nichtraucherschutzgesetz). Natürlich bin auch ich dafür, dass überzeugte Nichtraucher ebenso das Recht haben, Lokalitäten aufzusuchen, in denen nicht geraucht wird. Aber sind wir mittlerweile ein derart ignorantes Volk geworden, dass wir die Unternehmer (Wirte) nicht mehr selbst entscheiden lassen, für welches Klientel, also Gäste, sie die Pforten ihres Lokals öffnen? In der soviel gepriesenen freien Marktwirtschaft bestimmt normalerweise immer noch Kunde den Bedarf und nicht der Gesetzgeber.Das Rauchverbot in Bayern hat mit Nichtraucherschutz nicht das geringste am Hut. Wirksamen NR-Schutz kann man durch kurzzeitiges Einschalten des Verstandes wesentlich intelligenter, effizienter und vor allem liberaler gestalten. Doch dieses Rauchverbot ist aus Ideologie, Fanatismus, Machtgier und Selbstherrlichkeit entstanden. Es gibt kein einziges schlüssiges Argument für diese Diskriminierung.
Wegen Wegfalls bisheriger Feindbilder braucht man in der Politik offensichtlich neue Minderheiten an denen man demagogische Gelüste ausleben kann. Ausgehend von Amerika entstand das Feindbild „Raucher“ und viele europäische Staaten laufen dem hinterher.

Wann kommt der Stern für Raucher?!?

Es gibt keine medizinisch- wissenschaftliche Studie, die diese Rauchverbote rechtfertigen würde. Die angeblichen Passivrauchtoten sind aus einer Statistik hochgerechnet worden und mit enormen Fehlerpotential behaftet (1/3 älter als 85 Jahre, 2/3 älter als 75 Jahre). Wie man sich Statistiken für die jeweilige Sache zurechtbiegt dürfte jedem bekannt sein.

Das Feindbild „Raucher“ entspricht einfach dem Zeitgeist! Übersehen wurde dabei, dass man das Rad auch überdrehen kann. Es ist eine Tatsache, dass man einen Staat oder Staaten (EU) auch von innen her zersetzen kann. Dazu braucht es keine äußeren Feinde.

Ein Bericht in Deutschlands Bildungszeitung Nr.1 zeigt eigentlich erst bei näherer Betrachtung die ganze Ironie dieses unsinnigen Gesetzes!

Ich zitiere: „Kinder leiden am meisten unter dem sog. Passivrauchen. 8,4 Mio. Kinder müssen in der elterlichen Wohnung das Rauchen ihrer Eltern ertragen.“

Jetzt einfach mal Verstand eingeschaltet und kurz nachgedacht!

Wie viel Kinder besuchen im Normalfall eine Kneipe, Bar etc.? Wahrscheinlich eine Quote unter 0,01 %, aber dem erwachsenen mündigen Bürger und Gast erklärt unsere ach so glorreiche Regierung das er eigentlich zu blöd ist, um für sich selbst zu entscheiden was er tut. Rauchen zu Hause oder im Auto, was nachweislich wesentlich schädlicher ist als jede Zigarette im Wirtshaus ist ein Tabuthema. Sollte man doch besser das Rauchen nur noch in Gaststätten erlauben und sofort würden Millionen von Menschen in Deutschland wesentlich gesünder leben….

Wobei ich allen Rauchern und ganz dringend auch den Nichtrauchern folgendes zu bedenken geben möchte, wo der eigentliche Sinn diese „Nichtraucherschutzgesetz “ steckt:

Ein Staat hat üblicherweise für das Wohl seiner Bürger zu sorgen; soll heißen, Arbeitsplätze schaffen, Kranken- und Altersversorgung sicherstellen, bestmögliche Ausbildung gewährleisten usw. usw.. Aber was passiert tatsächlich in Deutschland? Trotz steigender Unternehmensgewinne, welche nicht zuletzt aufgrund der gewaltigen Subventionen (finanziert durch unsere Steuergelder) seitens der Regierung an die Großkonzerne, erzielt werden, wandern immer mehr Unternehmen ins Ausland ab oder zerpflücken alteingesessene Firmen und hinterlassen ein weiteres Heer von Arbeitslosen. Bestes und jüngstes Beispiel: Nokia. Der nächste Hammer wird wohl BMW sein, welche mit der Produktion ins Ausland gehen wollen oder müssen, wie sie selbst sagen.

Gute Nacht München, Regensburg und Niederbayern…

In der Nachkriegszeit haben die Unternehmer weit weniger Gewinne erzielt als heute, trotzdem war die soziale Grundsicherung für alle gewährleistet und zwar mit weitaus besseren Leistungen als heute.

All das lässt einen natürlich an der Zuverlässigkeit und Kompetenz unserer politischen Führungskraft zweifeln und das mit steigender Tendenz. Nicht zuletzt die unübersehbare „Amerika-Hörigkeit“ (oder vielleicht besser: Amerikanismus) mit welcher alles was von drüber rüber kommt, unverzüglich bei uns Fuß fasst und mit einer Begeisterung umgesetzt wird, dass einem schon fast schlecht wird. MacDonalds und Burger King lassen grüßen (übrigens sind das auch Gewinner des Nichtraucher- Schutzgesetzes, wie man sich vorstellen kann) Statt gemütlich in einem Restaurant der guten alten Zeit zu sitzen, stopft man sich eben mal schnell unterm Gehen einen Hamburger oder rein. (Fragt doch einfach mal bei Eurer Krankenversicherung nach, wie viele Milliarden Euro, verursacht durch falsche Ernährung, jährlich für die dadurch entstehenden Krankheiten ausgegeben werden müssen.)

Langsam wächst natürlich hier mit Recht die Gefahr, dass des Volkes Unwille Überhand nimmt und es irgendwann zu einer gewaltigen Demonstration, Generalstreik oder sonst einer Explosion kommt. Um dies jedoch zu verhindern, bedient man sich eines seit Urzeiten erfolgreichen Mittels. „Spalte das Volk, auf dass es sich nicht einig ist“. Im Klartext: Autofahrer gegen Fußgänger – Junge gegen Alte (noch nie hat man von so viel von sog. Jugendkriminalität gelesen wie momentan) und siehe da: Raucher gegen Nichtraucher! Schon wieder hat man einen Weg gefunden, einen Keil in die Bevölkerung zu treiben. Ein uneinig Volk ist schließlich leichter zu führen, zu bevormunden und selbstverständlich zu überwachen (siehe Vorratsdatenspeicherung, Onlineüberwachung etc.), als 80 Millionen Menschen, die, natürlich nicht immer, aber im Wesentlichen einer Meinung sind.

Was kommt als nächstes?

Ganz klar, das Alkoholverbot! (Es wird bereits über ein Verbot für Alkoholwerbung von unseren sogenannten „Volksvertretern“ nachgedacht). Genauso begann es auch mit dem Rauch! Erst die Werbung, und dann sind die Tankstellen dran die mit einem Verkaufsverbot belegt werden. O-Ton aus dem Gesundheitsministerium: „Frustsaufen beginnt abends um zehn an den Tankstellen!“

Wo das Ganze dann endet kann sich wohl mittlerweile jeder selbst ausmalen! Vermutlich in einer kaum besuchten Kneipe mit wunderbarer Luft und Holunderblütenschorle.

In diesem Sinne appelliere ich an alle Fraktionen unseres Volkes – ob Raucher oder Nichtraucher, Pizzabäcker oder Gourmetkoch, ob Autofahrer oder Fußgänger, Jugendliche oder Rentner usw.:

Steht endlich auf und wehrt Euch gegen diesen zynisch dilettantischen politischen Führungsstil – wir sind das Volk und wir sind nicht dumm!!! (in Abwandlung von Westerwelles Ansprache)

Bevor mich der Herr Beckstein nun in den Kerker sperren lässt:
Dies ist kein Aufruf und kein Putschversuch, sondern lediglich meine Meinung (Meinungsfreiheit), in der Hoffnung, dass sich weitere Mitmenschen ebenfalls Gedanken um unser „freies“ Land machen…

Fred

Übrigens, der schlimmste politische Führer den dieses Land je gesehen hat, war militanter Vegetarier, und hat trotzdem nie den Versuch unternommen das deutsche Volk zu vegetarisieren!!!

P.S: Ich fordere ein Gesetz, dass das Niesen und Husten in der Öffentlichkeit bei der Androhung öffentlichen Auspeitschens strengstens verbietet und dieses Gesetz muss rücksichtslos und unnachsichtig „exekutiert“ werden. Schliesslich werde ich durch diese Bazillenschleudern schwer in meiner Gesundheit gefährdet – wie (ausnahmsweise) wissenschaftlich erwiesen ist, sterben jährlich tausende, ach was hunderttausende, an den Folgen einer Tröpfcheninfektion. Extrem gefährlich! Und es ist eine unzumutbare Beeinträchtigung meiner Bewegungsfreiheit.. ich will immer und überall mich an jedem Ort aufhalten können, der mir beliebt, ohne mich der Gefahr passiver Ansteckung aussetzen zu müssen – nur weil diese renitenten Schwerstbazilliker überall herum schnäuzen und ihre ekligen Rotzfahnen liegen lassen müssen. Ich werde nach erfolgter Verabschiedung durch „Schüttelschorsch Schmid“ (Erfinder des dümmstem bayrischen Gesetztes aller Zeiten) umgehend eine mit Flammenwerfern und ABC-Schutzanzügen ausgerüstete Anti-Bazillen-Miliz gründen und für Ordnung in meinem Viertel sorgen.

WEr REchtschriebveler und Ironie findet, kann sie behalten oder bei Ebay versteigern!

Nachtrag für den Blog:

  1. Seit den ersten Studien über Passivrauch 1981 in Kalifornien ist es bis heute niemandem gelungen, die angebliche Schädlichkeit des Passivrauchens zu beweisen. Die Polit-Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) hält einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht stand, ebensowenig wie deren „Wissenschaftler“ keiner wissenschaftlichen Dikussion gewachsen sind.
  2. Alle von mir angeschriebenen Politiker sind bislang nicht in der Lage gewesen, Auskunft über die wissenschaftliche Basis ihrer politischen Entscheidung beim Rauchverbot zu geben (z.B. in Bayern: Georg Schmid/CSU, Barbara Rütting/Grüne). Kathrin Sonnenholzner/Bayern-SPD verweist auf die fehlerhafte DKFZ-Studie. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung ist überhaupt nicht auskunftsfähig.

Gruß und schönes WE aus dem totalitären Bayern in die liberale Schweiz
Fred Feslbeck“


Die nackte Panik – DAX verliert zeitweise bis zu 9 Prozent

21. Januar 2008

Der klassische Crash an der Börse Frankfurt. Die Immobilienkriese, die WestLB, der Ölpreis und die Spekulanten treiben den Aktienindex in die Tiefe (comdirect.de und dpa):

„FRANKFURT (dpa-AFX) – Panikstimmung hat den deutschen Aktienindizes am Montag massive Kurseinbrüche beschert. Am frühen Nachmittag rutschte der DAX  um 5,97 Prozent auf 6.877,62 Punkte ab und fiel damit unter die Marke von 7.000 Punkten zurück. Mit einem Kurseinbruch um zeitweise 7,54 Prozent auf 6.762,77 Punkte, das Niveau von März 2007, stand dabei der größte Tagesverlust seit dem 11. September 2001 zu Buche. Für den MDAX  ging es um 4,32 Prozent auf 8.065,44 Punkte nach unten. Der TecDAX  brach belastet vom erneut schwachen Solarsektor um 6,31 Prozent auf 742,35 Zähler ein – zwischenzeitlich ging es gar um gut 9 Prozent nach unten.“

Auch der Schweizer Aktienindex SMI büsst zur Stunde bis zu 3,79 % ein.  

Da fällt mir der Song ein „Haindling – (Es geht runter) und dann wieder auf„.


Funktioniert! Die Ärzte – Jazz ist anders

20. Dezember 2007

Der Download funktioniert! Nachdem der Server der Ärzte das letzte Mal glatt zusammengebrochen ist, funktioniert der Download der „Danke-Schweiz“-Albums „Jazz ist anders – Economy-Version“ einwandfrei und rasend schnell! Grade saugt mein Server mit 444kb/Sek.


Am Samstag gehen alle Lichter aus!

6. Dezember 2007

Und das für den Klimaschutz:

Die Umweltschutz-Organisationen Greenpeace, BUND und WWF haben die Bevölkerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz dazu aufgerufen, am 8. Dezember, dem „Weltklimatag“, zwischen 20.00 Uhr und 20.05 Uhr das Licht aus zu schalten. Der Aufruf wird von der „Bild“-Zeitung, dem Fernsehsender ProSieben und dem Internetportal Google unterstützt.

Jetzt gibt es nur ein Problem: Die Energieversorger befürchten durch diese Aktion einen Total-Blackout im Stromnetz. Warum? Na, schlagartig um 20 Uhr wird massiv weniger Strom bezogen. 5 Minuten später wieder massiv mehr Strom! Auf solche Stromschwankungen reagieren die Überwachungseinrichtungen ziemlich empfindlich.

Nach Berechnung des Leiters des Instituts für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft an der RWTH Aachen, droht bei etwa zehn Millionen teilnehmenden Haushalten Gefahr für die Netzstabilität.

Also ich bin auf jeden Fall dabei! Kerzen bereithalten! Verhütungsmittel auch!

Via Tom