Jaaaa! Dramatik in der Headline! Trommelwirbel! Nein, ganz was Anderes: Ich räumte am Wochenende meine Klamottensammlung im Schlafzimmer aus. Ziel: Material halbieren! Das klappte auch ganz gut.
Aber ich war das ganze Wochenende beschäftigt. Denn ich hatte nicht nur aussortiert, sondern das Material auch gleich gewaschen und getrocknet. Und dann aussortiert. Ja, ich bin zu lange in der Schweiz. Hier gibt man die Ware sauber her.
8 Stück W29er Jeans Levis 501
So, jetzt fuhr ich am Freitag zum Entsorgen zum „Maag“ und zur Brocki. Am Samstag machen beide um 12 Uhr zu. Also geht es Morgenfrüh gleich nochmal zu beiden Stationen. Insgesamt 2 Umzugskartons und 3 Klappkisten kamen jetzt zusammen. Ergebnis: Die Hälfte ist raus, aber man sieht nix reell. Zefix.
Nochmal 3 Stück W29, 2 Stück W30, eine Hirschlederne und eine weisse Jeans originalverpackt.
Und jetzt das: Ich sortierte auch meine Jeans. So kamen Jeans mit schlanke Fuss und zu kleine schlicht weg. Auch hatte ich Koch diverse Jeans von diversen Freundinnen. Beides weg!
W29er Jeans. Die lagern seit über 25 Jahre bei mir. Gut abgehangen und mager.
Und jetzt kommt’s. Ich besitze 8 (in Worten „Acht“) Levis Jeans in Größe W29!! Nur 2 in W30! Und ich passe da immer noch nicht rein. Zefix. Warum ist das denn so?? Trotz einem Jahr Abnehmen und 12 Kilo weniger. Somit gurgelte ich kurz zu den Jeansgrössen:
Die Jeansgrössen (W = Waist, also Bundweite in Zoll/Inches) entsprechen umgerechnet in Zentimeter folgenden Bundweiten (gemessen am Körper oder direkt am Hosenbund):
W28: ca. 71 – 73 cm
W29: ca. 74 – 76 cm
W30: ca. 76 – 78 cm
W31: ca. 79 – 81 cm
W32: ca. 81 – 83 cm
Dann nahm ich „mein“ Massband raus und mass mein Bundweiten-Mass. Ohne Mass Bier (alkoholfrei) in der Hand. Ergebnis: 90 bis 92 cm. WTF! Noch 10 cm bis W32! Und 15 Zentimeter bis W29! Die Jeansgrösse hatte ich immer.
Also, bis ich 40 Jahre alt war. Da pendelt ich zwischen W29 und W30. Länge L32. Ich konnte blind zum Levis gehen, nahm eine W30/L32 aus dem Regal und ging direkt zur Kasse.
Shocking! Ein Jahr Abnehmen und W29 ist noch so weit weg! Das geht so nicht weiter. „Hüfte-Reduzieren“ geht also nur mit Bewegung. Somit sprang ich heute für 10 Minuten auf den Hometrainer. Auch noch. Ein bewegtes Wochenende. Ich gebe mir 3 Monate. Wenn es dann nicht passt, fliegen die Jeans raus.
– Letzter Tag: Der 27. Oktober 2026 war der letzte offizielle Verkaufstag nach 37 Jahren im durchgehenden Angebot. • Grund für das Aus: McDonald’s hat den Klassiker im Rahmen der allgemeinen Sortimentspflege aus dem dauerhaften Programm genommen. • Rückkehr: Eine spätere Rückkehr als zeitlich begrenzte Aktionsware (wie bereits in den USA) schließt der Konzern nicht aus, ein festes Datum hierfür gibt es jedoch nicht. • Nachfolge / Alternativen: Als befristete Variante wurde der McRib Sweet Heat eingeführt.
Aber der Abschied wird einfacher mit dem McRIB Duschgel. So hat man den Geschmack von ranzigem Fett und süsslicher Tomatensosse viel länger auf der Haut.
Katzen sind eh schon die heimlichen Stars der Social Media. Diese Geschichte ist aber wirklich bemerkenswert. „Cleo“ – so heisst die Katze – begleitet jeden Wochentag mit Katzenmama „Kleopatra“ zur Bushaltestelle. Und das bereits seit Jahren!
Direkt dort oder in der direkten Umgebung der Bushaltestelle wartet dann „Cleo“ so lange, bis „Kleopatra“ von der Arbeit zurück kommt und wieder aus dem Bus aussteigt. Dann gehen beide zusammen nach Hause.
Nun hat ein unbekannter Liebhaber der Katze ihr ein kleines „Wartehüüsli“ gebaut und an die Bushaltestelle gestellt. Das ging dann in den Online- und Offline-Medien viral.
Nun kann man in der Schweiz nicht einfach ein kleines Häuschen dauerhaft irgendwo hinstellen. Es braucht eine Genehmigung. Zur Erteilung dieser Genehmigung sahen sich Vertreter der Gemeinde das Häuschen an und genehmigten es.
Nicht nur das: Darauf kam die Polizei und sicherte das Häuschen verkehrstechnisch mit Reflektoren. Damit den Häuschen und der Katze „Cleo“ nichts passieren kann, während sie auf Mama „Kleopatra“ wartet.
Fans von Katze „Cleo“ bringen nun bereits Geschenke und Snacks vorbei, damit sich die Katze wohlfühlt und es ihr gutgeht.
Sehr süss die Geschichte um „Cleo“ und „Kleopatra“.
Gesternabend richtete ich wieder „mein Brot“ her. Geht ganz schnell mittlerweile: 1/3 Roggen, 1/3 Dinkel, 1/3 Hafer, 5 EL Kümmel, 1 EL Salz, 1 Beutel Trockenhefe in 1 EL Honig und handwarmen Wasser aufgelöst bis es schäumt, 450 ml Hafermilch, 1 EL Olivenöl, Gehen lassen bis Teig verdoppelt, 40 Minuten bei 220 Grad, aus der Form kippen, 40 Minuten bei 180 Grad. Fertig.
Und das vorzeitig. Mit seinem 3. Platz hinter Max Verstappen und Luis Hamilton gewann er als jüngster Rennfahrer ever die Formel 1 in 2026.
Mexiko: Verstappen gewinnt – und Kimi Antonelli schreibt Geschichte mit aktuell 123 Punkten Abstand zum Zweitplatzierten.
Mit 20 Jahren überlegen viele noch, welches Auto sie sich überhaupt leisten können. Kimi Antonelli ist bereits Formel-1-Weltmeister. Der Mercedes-Pilot sicherte sich am 1. November 2026 in Mexiko den Titel – mit gerade einmal 20 Jahren und 68 Tagen. Damit löst er Sebastian Vettel als jüngsten Weltmeister aller Zeiten ab. Vettel war bei seinem ersten Titel 2010 immerhin schon 23.
Dabei musste Antonelli das Rennen gar nicht gewinnen. Platz neun hätte gereicht, doch der Italiener gönnte sich standesgemäss einen Podestplatz: Dritter hinter Max Verstappen und Lewis Hamilton. Seit Alberto Ascari 1953 hat damit erstmals wieder ein Italiener die Fahrer-WM gewonnen. Die italienischen Fans mussten dafür ziemlich lange den Prosecco kaltstellen.
Auch das Rennen selbst hatte einiges zu bieten: eine rote Flagge nach einem schweren Unfall von Valtteri Bottas, eine späte Safety-Car-Phase und einen spannenden Kampf um den Sieg. Verstappen behielt die Nerven und brachte seinen Red Bull mit gerade einmal 0,799 Sekunden Vorsprung auf Hamiltons Ferrari ins Ziel. Antonelli blieb im ganzen Durcheinander ruhig und machte seinen ersten WM-Titel perfekt.
Verstappen gewann also das Rennen, Antonelli die grosse Party. Und Mercedes dürfte sich bestätigt fühlen: Diesem jungen Mann das Cockpit anzuvertrauen, war eine ziemlich gute Idee.
Wie ein amerikanischer Herzspezialist mit einer radikalen Ernährungsumstellung die Kardiologie herausforderte – und was die Wissenschaft heute dazu sagt.
Herzinfarkt – eine Einbahnstrasse?
Wer einmal an einer koronaren Herzkrankheit leidet, muss damit rechnen, dass sich seine Herzkranzgefässe weiter verengen. Medikamente, Stents und Bypassoperationen gehören zu den bekannten Behandlungsmöglichkeiten.
Aber was wäre, wenn sich dieser Prozess durch eine konsequente Ernährungsumstellung aufhalten oder sogar teilweise umkehren liesse?
Foto: Chlor / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, unverändert.
Genau diese Frage stellte sich der amerikanische Arzt Dr. Caldwell B. Esselstyn Jr., der viele Jahre an der renommierten Cleveland Clinic in Ohio tätig war.
Seine Überzeugung: Die westliche Ernährung mit viel Fleisch, Milchprodukten, gesättigten Fetten und stark verarbeiteten Lebensmitteln trägt wesentlich zur Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei.
Seine Lösung war radikal: eine nahezu fettfreie, ausschliesslich pflanzliche Ernährung.
Das Experiment beginnt 1985
Esselstyn begann 1985 eine kleine Untersuchung mit 22 Patienten, die bereits unter einer schweren koronaren Herzkrankheit litten.
Viele hatten zuvor Herzinfarkte erlitten oder waren medizinisch behandelt worden. Die Patienten sollten ihre Ernährung grundlegend verändern.
Typische Zutaten seines Ernährungsplans sind Blattgemüse, Brokkoli, Hülsenfrüchte, Vollkornreis, Haferflocken, Kartoffeln und Obst.
Auf dem Speiseplan standen fortan:
Gemüse und Salate
Frisches Obst
Vollkornprodukte
Bohnen, Linsen und andere Hülsenfrüchte
Kartoffeln und andere stärkehaltige Lebensmittel
Dagegen wurden Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte und zugesetzte Pflanzenöle gestrichen.
Zusätzlich erhielten die Patienten bei Bedarf Medikamente zur Cholesterinsenkung.
Das Ziel war, den LDL-Cholesterinspiegel deutlich zu reduzieren und damit die weitere Bildung von Ablagerungen in den Herzkranzgefässen zu begrenzen.
Die erstaunlichen Ergebnisse
Die langfristige Auswertung konzentrierte sich auf 18 Patienten.
Bei einem Teil der Patienten zeigten Kontrolluntersuchungen, dass sich Verengungen der Herzkranzgefässe nicht weiter verschlechterten. Bei einigen waren sogar Rückbildungen erkennbar.
Das war bemerkenswert, denn lange galt die Arteriosklerose als weitgehend unumkehrbarer Prozess.
Allerdings war die Untersuchung klein, nicht randomisiert und ohne geeignete Kontrollgruppe. Ausserdem wurden gleichzeitig Medikamente eingesetzt.
Trotzdem lieferte sie interessante Hinweise darauf, dass sich der Verlauf einer bereits bestehenden Herzkrankheit durch intensive Veränderungen des Lebensstils günstig beeinflussen lässt.
Esselstyn ist einer der beiden Hauptprotagonisten in der Dokumentation „Gabel statt Skalpell„.
Die grosse Nachfolgeuntersuchung von 2014
Fast drei Jahrzehnte später veröffentlichte Esselstyn eine weitere Untersuchung mit 198 Patienten, die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen litten.
177 Patienten hielten sich nach eigenen Angaben konsequent an die empfohlene pflanzliche Ernährung. 21 Patienten taten dies nicht.
Die durchschnittliche Beobachtungszeit betrug rund 3,7 Jahre.
Die veröffentlichten Ergebnisse waren beeindruckend:
Bei den 177 konsequenten Teilnehmern wurde lediglich ein erneutes schweres kardiovaskuläres Ereignis dokumentiert. Das entspricht rund 0,6 Prozent.
Bei den 21 Patienten, welche die Ernährungsregeln nicht einhielten, waren es dagegen rund 62 Prozent.
Ein gewaltiger Unterschied!
Allerdings darf man diese Zahlen nicht mit dem Ergebnis einer kontrollierten Medikamentenstudie verwechseln. Die beiden Gruppen waren nicht zufällig gebildet worden. Deshalb ist nicht geklärt, welcher Anteil des Unterschieds tatsächlich durch die Ernährung verursacht wurde.
Was sagt die heutige Wissenschaft?
Esselstyn war nicht der einzige Forscher, der sich mit der Wirkung von Ernährung auf Herzkrankheiten beschäftigte.
Auch andere Untersuchungen zeigen, dass Ernährung und Lebensstil einen erheblichen Einfluss auf die Herzgesundheit haben können.
Besonders interessant sind drei Forschungsrichtungen.
1. Dean Ornish – Rückbildung von Gefässverengungen
Der amerikanische Arzt Dean Ornish untersuchte bereits in den 1990er-Jahren, ob sich koronare Herzkrankheiten durch intensive Veränderungen des Lebensstils beeinflussen lassen.
Sein Programm kombinierte eine sehr fettarme vegetarische Ernährung mit Bewegung, Stressmanagement und sozialer Unterstützung.
In einer kleinen randomisierten Studie zeigte die Interventionsgruppe nach fünf Jahren im Durchschnitt eine leichte Rückbildung der gemessenen Koronarverengungen, während sie sich in der Kontrollgruppe verschlechterten.
Damit lieferte Ornish wichtige zusätzliche Hinweise. Allerdings konnte auch hier der Effekt der Ernährung nicht von den übrigen Lebensstiländerungen getrennt werden.
2. Die Mittelmeerernährung – weniger Herzinfarkte und Schlaganfälle
Die grosse spanische PREDIMED-Studie untersuchte eine mediterrane Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten, Nüssen, Olivenöl und Fisch.
Bei Menschen mit erhöhtem Herz-Kreislauf-Risiko traten unter den untersuchten mediterranen Ernährungsformen weniger schwere kardiovaskuläre Ereignisse auf als in der Vergleichsgruppe.
Interessanterweise war diese Ernährung keineswegs extrem fettarm.
Sie enthielt ausdrücklich Olivenöl oder Nüsse.
Das zeigt: Nicht jedes Fett ist automatisch schädlich. Entscheidend sind unter anderem die Art der Fettsäuren und die gesamte Ernährungsqualität.
3. LDL-Cholesterin – ein entscheidender Risikofaktor
Die moderne Herz-Kreislauf-Forschung bestätigt, dass LDL-Cholesterin eine ursächliche Rolle bei der Entstehung von Arteriosklerose spielt.
Eine deutliche und dauerhafte Senkung des LDL-Cholesterins reduziert nachweislich das Risiko für Herzinfarkte und andere kardiovaskuläre Ereignisse.
Eine pflanzenbetonte Ernährung kann dazu beitragen, insbesondere wenn gesättigte Fette durch ungesättigte Fette und ballaststoffreiche Lebensmittel ersetzt werden.
Bei bereits bestehender Herzkrankheit reichen Ernährungsänderungen allein allerdings häufig nicht aus, um die empfohlenen LDL-Zielwerte zu erreichen.
Muss man wirklich auf jedes Öl verzichten?
Hier liegt einer der grössten Streitpunkte zwischen Esselstyns Konzept und den heutigen Ernährungsempfehlungen.
Esselstyn empfiehlt den konsequenten Verzicht auf zugesetzte Öle, einschliesslich Olivenöl.
Die moderne Ernährungswissenschaft sieht das differenzierter.
Ungesättigte Fettsäuren aus Olivenöl, Nüssen und Samen können sich günstig auf die Herzgesundheit auswirken, insbesondere wenn sie gesättigte Fettsäuren ersetzen.
Es gibt bisher keine überzeugenden randomisierten Langzeitstudien, die belegen, dass der vollständige Verzicht auf pflanzliche Öle einer ausgewogenen mediterranen Ernährung überlegen ist.
Was bleibt von Esselstyns Erkenntnissen?
Auch wenn seine Untersuchungen methodische Schwächen haben, ist die grundlegende Botschaft durchaus aktuell:
Unsere Ernährung beeinflusst nicht nur das Risiko, eine Herzkrankheit zu entwickeln, sondern möglicherweise auch den weiteren Verlauf einer bereits bestehenden Erkrankung.
Dafür muss man allerdings nicht zwangsläufig jedes Gramm Fett vermeiden.
Die wissenschaftlich gut belegten Grundprinzipien sind vergleichsweise einfach:
Viel Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte essen.
Vollkornprodukte gegenüber raffinierten Kohlenhydraten bevorzugen.
Gesättigte Fette reduzieren und durch geeignete ungesättigte Fette ersetzen.
Stark verarbeitete Lebensmittel einschränken.
LDL-Cholesterin und Blutdruck kontrollieren.
Regelmässige Bewegung in den Alltag integrieren.
Auf das Rauchen verzichten.
Wer bereits an einer koronaren Herzkrankheit leidet, sollte solche Massnahmen mit seiner ärztlichen Behandlung kombinieren und verordnete Medikamente nicht eigenständig absetzen.
Mein Fazit: Der Speiseplan gehört zur Herztherapie
Die Esselstyn-Studien sind faszinierend, weil sie eine wichtige Frage aufwerfen:
Die Antwort ist nicht, dass Medikamente, Stents oder Bypassoperationen überflüssig wären. Gerade bei akuten oder schweren Erkrankungen können sie lebensrettend sein.
Aber Esselstyn hat einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Ernährung als Bestandteil der Behandlung stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Zum Nachlesen empfehle ich sein Buch „Essen gegen Herzinfarkt„, welches ich seit der Übersetzung ins Deutsche in 2019 an Freunde und Kandidaten in meinem Umfeld verschenkt habe.
Wissenschaftliche Quellen zum Blogartikel
Die zentralen Aussagen lassen sich anhand dieser Originalveröffentlichungen nachvollziehen:
Auszug aus dem Text zur Ausstellung: Die erste umfassende Ausstellung, die sich dem Dackel in der Kunst widmet! Kaum ein anderer Hund war und ist bei zahlreichen Künstler*innen so beliebt wie er. Die Ausstellung verfolgt die Spuren des Dackels von seinen traditionellen Anfängen als Jagdhund zum städtischen Begleiter bis hin zur heute allseits präsenten Trendfigur. Sie macht deutlich, dass der Dackel weit mehr als ein Motiv ist – er wird zum Helfer, Familienmitglied und Ausdruck einer Weltanschauung.
Das Who’s Who der westlichen Kunstgeschichte liebte und liebt den Dackel. Pablo Picasso und sein Atelierdackel Lump wurden durch die Photographien von David Douglas Duncan zu einem unvergesslichen Gespann, für Andy Warhol ist Dachshund Archie ein Alter Ego, David Hockney erzählt mit seinen Gemälden von Stanley und Boodgie eine fast filmisch anmutende Hommage an seine dösenden Dackel. Max Liebermann, Otto Dix, Pierre Bonnard oder auch die legendäre Tierphotographin Ylla waren Dackelfans. In der internationalen Gegenwartskunst sind es heute unter anderem Rosemarie Trockel, Paloma Varga Weisz oder Elina Brotherus, deren Dackel uns zu denken geben.
Tofu!?! Ja, gestern las ich ein Rezept im Buch „Essen gegen Herzinfarkt“ – und da war Tofu drin. Also probierte ich das heute mal aus. Nur hatte ich kein Tofu zu Hause. Also fuhr ich heute gegen 15 Uhr zuerst „Entsorgen“ und anschliessend in einen der Grossverteiler. Dort besorgte ich „Tofu“! Und ein paar andere leckere Sachen.
Knoblauch und smoked Tofu
Ich probierte das Rezept aus: Gemüse-Curry mit Tofu, Kürbis und Süsskartoffel dazu ein Tomatensalat. 100% Vegetarisch mit viel Protein.
Zutaten:
200 Gramm Tofu (Smoke)
6 Knoblauchzehen
1 Paprika
1 Karotte
1 Lauchzwiebel
50 Gramm Süsskartoffel
Handvoll Kürbis in Stücken (100 Gramm)
Kreuzkümmel
Curcuma- oder Currypulver
Pfeffer & Salz
Petersilie
Chilipulver
Tomatenmark
So geht’s:
Pfanne auf den Herd. Olivenöl hinein. Knoblauch kleinschneiden. Tofu in Würfel schneiden. Ab in die Pfanne zum Anbraten.
Paprika, Karotte, Süsskartoffel und Lauchzwiebel kleinschneiden. Ab in die Pfanne zusammen mit den Kürbiswürfel leise vor sich hinbruzeln lassen.
Dann Kreuzkümmel, Curcuma, Pfeffer&Salz, sowie Chilipulver dazu. Umrühren. Danach das Tomatenmark und etwas Zitronensaft und Petersilie hinzu.
Bei kleiner Flamme etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Dazu gibt es einen Tomatensalat aus zwei Tomaten, Knoblauch, Pfeffer&Salz, Olivenöl und Balsamico Essig.
Mit Vollkornbrot oder etwas Basmati-Reis geniessen. Guten Appetit!
Ergänzende Informationen:
Das Faszinierendste an Tofu ist seine Rolle als kulinarisches Chamäleon: Er besitzt fast keinen Eigengeschmack, hat aber die einzigartige physikalische Eigenschaft, Aromen, Gewürze und Marinaden wie ein Schwamm aufzusaugen. Was oft fälschlicherweise als „langweilig“ kritisiert wird, macht ihn in der Küche zu einer der vielseitigsten Zutaten der Welt.
Hier sind die spannendsten Facetten von Tofu im Überblick:
1. Das Textur-Wunder
Tofu unterscheidet sich stark durch seine Konsistenz, was völlig unterschiedliche Kochtechniken ermöglicht:
Seidentofu (Soft Tofu): Extrem cremig und feucht. Perfekt als Basis für vegane Desserts, cremige Saucen, Suppen oder als Ei-Ersatz beim Backen.
Naturtofu (Fest): Schnittfest und gut pressbar. Man kann ihn braten, frittieren, backen oder grillen, wodurch er eine wunderbar knusprige Kruste bekommt.
Spezialformen: Es gibt geräucherten Tofu (mit feiner Buchenholz-Note) oder fermentierten Tofu („Stinky Tofu“), der in Asien wie reifer Käse geschätzt wird.
2. Ein Nährstoff-Kraftpaket
Aus gesundheitlicher Sicht ist Tofu ein echtes Superfood:
Vollständiges Protein: Er liefert reichlich pflanzliches Eiweiss und enthält – im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen – alle essenziellen Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann.
Leicht verdaulich & kalorienarm: Tofu ist sehr bekömmlich, cholesterinfrei und liefert gesunde ungesättigte Fettsäuren sowie wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium und Magnesium.
3. Nachhaltigkeit
Tofu ist extrem ressourcenschonend. Bei der Herstellung von einem Kilogramm Tofu entstehen nur etwa 3,2 kg CO₂-Äquivalente – im Vergleich zu Rindfleisch (ca. 99 kg CO₂-Eq) ist der ökologische Fussabdruck verschwindend gering. Zudem stammt das Soja für europäischen Tofu heute grösstenteils aus Europa (z.B. Österreich, Schweiz, Deutschland) und nicht aus abgeholzten Regenwaldgebieten.
4. Ein jahrtausendealtes Handwerk
Die Herstellung von Tofu ähnelt verblüffend der Käseproduktion. Aus eingeweichten Sojabohnen wird Sojamilch gewonnen, die anschliessend mithilfe eines Gerinnungsmittels (wie Nigari oder Calciumsulfat) zum Ausflocken gebracht wird. Der entstandene „Bohnenquark“ wird dann in Form gepresst. Diese Methode wurde vor über 2000 Jahren in China erfunden.
Das schrieb mir am Abend Lykke aus Puerto de la Cruz. Ich überlegte kurz!
NESTOR Die schwedische Hardrock-Band Nestor wurde 1989 in Falköping gegründet. Nach einer langen Pause feierte die Band 2021 ein eindrucksvolles Comeback mit dem Album Kids in a Ghost Town. Musikalisch verbindet Nestor klassischen 80er-Jahre-AOR und Melodic Hard Rock mit eingängigen Melodien, kraftvollen Gitarrenriffs, mehrstimmigen Refrains und einer ordentlichen Portion Nostalgie. Ihr Sound erinnert an Bands wie Europe, Bon Jovi und Journey.
SAGA Die kanadische Progressive-Rock-Band Saga wurde 1977 in Oakville, Ontario, gegründet. Mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus Progressive Rock, melodischem Hard Rock und elektronischen Klängen entwickelte sich die Band besonders in den 1980er-Jahren zu einer festen Grösse der internationalen Rockszene. Charakteristisch für Saga sind virtuose Keyboards, prägnante Gitarrenriffs, komplexe Arrangements und die markante Stimme von Frontmann Michael Sadler
Mahmut Orhan Der türkische DJ, Musikproduzent und Komponist Mahmut Orhan wurde 1993 in Bursa in der Türkei geboren. International bekannt wurde er 2016 mit seinem Hit Feel, einer Zusammenarbeit mit der Sängerin Sena Şener, der millionenfach gestreamt wurde. Musikalisch verbindet Mahmut Orhan Deep House, Melodic House und elektronische Tanzmusik mit orientalischen Melodien, traditionellen Instrumenten und atmosphärischen Klängen.
Diverse Melodic Rockbands: AC/DC, BonJovi, Def Leppard, Schenker, Scorpions, Deep Purple, Pink Cream69, Kingdom Come
Dann stand ich auf und ging zu meinem Regal neben dem Fernseher. Dort lagern etwa 50 „Schätze“ aus der Venyl-Zeit.
Limitierte Version vonIron Maiden „Run to the Hills“
Neben einer Foto-LP von Iron Maiden zog ich die in Folie verpackte LP von den Headpins raus.
Die canadische Band „Headpins“ .. hatte mit „Breakdown“ einen Top-Rocksong
„Breakout“ war damals mit 7 Minuten ein „Ich locke die Mädels auf die Tanzfläche“-Song. Auch „Rockshugar“ von Rob Grill fällt mir dazu sofort ein. Wobei man als DJ bei „Breakdown“ auf’s WC, an die Bar und zur Freundin gehen kann, bevor man zum nächsten Song rüberblenden muss.
Die kanadische Hardrock-Band Headpins wurde 1979 in Vancouver gegründet. Ins Leben gerufen wurde die Gruppe von Gitarrist Brian MacLeod und Bassist Ab Bryant, die beide auch bei der kanadischen Rockband Chilliwack aktiv waren. Mit der charismatischen Sängerin Darby Mills entwickelte sich Headpins zu einer der markantesten Hardrock-Formationen Kanadas in den 1980 er-Jahren. Das Debütalbum aus 1982 erreichte Doppelplatin und machte die Band schlagartig weltbekannt.