31.01.2009 – Events in Zürich: „Bad Taste Party“ im Provitreff oder „In der Fasnacht angekommen“

1. Februar 2009

Via Ron Orp erfuhr ich per Mail, dass eine „etwas“ aussergewöhnliche Party im „Provitreff“ stattfinden soll. Die Party nennt sich „Bad Taste“. Was bitte soll „Schlechter Geschmack“ mit einer Party zu tun haben? Nach einer kleinen Suche im Web fand ich den Grund: „Man ziehe sich möglichst geschmacklos an“.


Na gut, nach einer Durchsicht der Bekleidungs-Lagerrestbestände im Keller statteten sich Mike und ich entsprechend aus und fuhren gegen 22:30 Uhr nach Zürich Richtung Sihlquai. Der Verkehr bei der Hardbrücke und Richtung Bahnhof war katastrophal. Die Parkplatzsuche gestaltete sich somit auch etwas ausführlicher als sonst. Aber schlussendlich konnten wir aus dem warmen Auto hinaus in die Kälte und eilten flotten Schrittes zur Location „Provitreff“. An der Tür bemusterten uns drei Veranstalter und befanden, dass wir wirklich geschmacklos angezogen seien und wir durften passieren.


Nun waren wir wirklich in der Fasnacht (Fasching, Carneval) angekommen. Die Mehrheit der Gäste hatte das Motto wirklich einwandfrei aufgefasst und sich entsprechend phantasievoll eingekleidet. Wenig später trafen auch Moni und P@ ein. P@’s Outfit entpuppte sich als Kracher: Schwarze hohe wallende Perücke, leuchtendes Alien auf dem Shirt und Plüsch-Fifi auf dem Arm. Dazu eine Zigarre! Perfekter „Bad Taste“. Steve traf ebenso wie Moni ein. Leider waren beide im normalen Outfit unterwegs. Steve fand aber schnell einen Weg, um sich umzudekorieren.



Die „Bad Taste Party“ im Provitreff darf als kreatives Highlight im Partytümpel Zürich bezeichnet werden. Es hat viel Spass gemacht. Die Musik stammte durchwegs aus den 80ern und wir tanzten viel. Kompliment an DJ Membrane für das stimmige Set und die durchwegs tanzbaren Songs, welche für eine durchgängig tolle Stimmung und volle Tanzfläche sorgten. Die Bilder von der Party sind wie immer auf dem Server einsehbar.


24.01.2009 – Zürich: „Nitegroove“ im Club Vibes (Bilder)

25. Januar 2009

Nach 5 Jahren Bühnenabstinenz organisierte Chris alias „DJ Kiko“ zusammen mit einem Kollegen Robi aus frühen Zeiten wieder eine Club-Party mit dem Titel „Nitegroove – Back to the Roots„. Als Location wählten die Beiden den „Club Vibes“ in Bassersdorf. Natürlich musste die Züri-Gang am Samstag mit dabei sein. Hier ein paar der vielen Bilder vom Abend.

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Der Abend war ereignisreich, erfüllt von guter Musik und so wurde viel getanzt. Sogar eine Heiratsantrag wurde erfolgreich absolviert. Nein, nicht von Mike oder mir 🙂 Sämtliche Bilder liegen wieder auf dem Server.


17.12.2008 – Jonen: Aktuelle Schneesituation – 20 cm Neuschnee

17. Dezember 2008

Das erste Bild ist von 7:35 Uhr. Mike hätte um 8 Uhr in Oerlikon sein sollen. Während wir das Auto vom Schnee befreien, sehen wir am Ende der Strasse Fahrzeuge vor der Kreuzung stehen. Wir wohnen in einer Senke. Es gibt vier Wege aus Jonen. Drei davon führen den Berg hinauf. Auf der Hauptstrasse staut es sich vor einer Steigung. Die Autos sitzen fest. Wir drehen um. Ich schnappe mir die Digicam und wandere mit Schirm bewaffnet zurück zur Hauptstrasse. Oben auf dem „Berg“ steht ein Gelenkbus quer mit Warnblinkanlage.

Nach etwa 10 Minuten frieren kommt ein Räumfahrzeug und versucht den Gelenkbus frei zu bekommen. Dahinter ist ein SUV auf ein anderes Auto aufgefahren (??) Blechschaden. Wie die Dame das gemacht hat? Bergab? Ein Rollerfahrer versucht auf dem Bürgersteig mit durchdrehenden Reifen den Berg zu nehmen – schiebend. Erst ein zweites Räumfahrzeug kann helfen den Gelenkbus zu bewegen. Er versperrt aber immer noch eine Spur. Gegen 8:45 Uhr entspannt sich die Lage am Berg langsam.

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Auch anderen ging es nicht anders: Mike’s Kollege Peter steht seit zwei Stunden im Stau von Herrliberg Richtung Oerlikon. Und Adi benötigte schlappe 3 Stunden 15 Minuten von Würenlingen nach Zürich Altstetten. Gut, wenn man einen Remote-Access besitzt. So lässt es sich staufrei arbeiten.

Als ich vom Fotoshooting zurück kam, räumte Nachbarin Alice die Einfahrt. Ich meinte „Wenn Du auf der einen Seite fertig bist, darfst Du wieder von Vorne anfangen“ 🙂

bazonline.ch meint dazu „Heftiger Schneefall im Mittelland – fast 90 Unfälle„


14.12.2008 – Regensburg: Wellnesswochenende am Regensburger Christkindlsmarkt (Second Edition)

15. Dezember 2008

Wellness kann ziemlich anstrengend sein. Zwar nahmen wir uns vor dieses Mal nicht so ausgiebig in Erholungen zu schwelgen, wie letztes Jahr. Aber mit Wellness ist man hinterher deutlich besser in Form, odrr? Wir liessen es gelassen angehen. Samstag 14 Uhr – das Haar sitzt, ist aber deutlich zu lang. Zumindest nach der Meinung von Mike. Also ordern wir ein Taxi und Chrigel, Mike und ich steigen ein. Auf geht’s ins Arcaden (Einkaufszentrum). Und von da an bricht die Hölle los. Eigentlich ist Weihnachten ein besinnliches Fest. Aber die Zeit davor ähnelt eher einem Nahkampf in Afghanistan.

Wie eine schnelle Eingreiftruppe (falsch! Es heisst „Stabilisierungsgruppe“) kämpfen wir uns nicht ohne Kollateralschäden durch die Weihnachtsgeschenkeinkaufenden. Die Taktik „Aufsplitten beim Vorrücken“ Richtung Friseursalon bewährt sich sofort. Während Mike ohne grosse Gegenwehr den erhöhten Haarschneidesitz einnimmt und Chrigel in professioneller Bankräubermanier unter vorgehaltener PIN den nahen Geldautomaten plündert („Cha i Euro näh?“), erbeute ich mit Scharm und Hinterlist das einzige noch vorhandene Buchexemplar „Hirnwichserei abstellen“ – mittlerweile zu meinem Standardgeschenk für ganz harte Zeitgenossen („ständig grübelnde Kollegen“) neben dem „Peter-Prinzip“ zur Weihnachtszeit mutiert. Leider liess dieser schnelle Gegenschlag keine Zeit für Spionagefotos, da noch dazu der Nachrichtendienst verschlüsselt vermeldete, dass sich Harry zusammen mit Heeresmusik-Lehrling Christian der Verpflegungsstelle zur konspirativen Lagebesprechung näherte.

Nach kurzem Verstauen der Beute näherten sich Chrigel und ich – immer die Lage sondierend und gleichzeitig auf uns zu stürmende WGE (Weihnachtsgeschenkeinkäufer) abwehrend – dem Treffpunkt „Verpflegungsstelle“ Segafredo in erhöhter Position und eroberten mit der letzten Munition sofort einen Tisch. Wenig später trafen Harry und Christian ein und gesellten sich unauffällig zu uns. Nach der ersten Entleerung der mit einer koffeinhaltigen Flüssigkeit gefüllten Glasbehälter traf auch Mike frisch gestriegelt ein. Wir bestachen die Serviertochter und verliessen schnellen Schrittes unter Sperrfeuer den prall gefüllten mit Leichen übersäten Einkaufstempel mit dem Ziel „Regensburger Christkindlmarkt“.

Nach einem schweren Fussmarsch durch das Unterholz (Park) und die verwinkelten Gassen, in welchem uns weitere gegnerische WGE mit Sperrfeuer empfingen, trafen wir wohlbehalten am traditionellen Treffpunkt ein: Unter der Bühne links vom „brennend heissen Glühweinstand“ von Erika. Unter einem Vorwand („Schussverletzungen in beiden Beinen“) erschwindelten wir den einzigen Stehtisch und orderten die erste Runde des gesunden heissen Traubengebräues nach geheimen Rezept. Von da an entspannte sich die Lage zusehends.

Nach und nach trafen weitere sich nach Wellness sehnende Kollegen und Freunde ein. Bernd (Berhard) kam mit zwei Importen aus Erlangen (Jutta und Christian). Wenig später trafen Heidi (extra aus Nürnberg angereist) und Brigitte ein. Spontan kamen zu meiner Freude auch Caroline und Carsten auf einen kurzen Glühwein hinzu. Nur eine Glühweinlage später gesellte sich noch Ramona zu uns, welche noch zwei Freundinnen in die traditionellen Wellnessrituale einweihte. Zwischendurch stärkte sich der ein oder andere mit „Knackersemmel mit allem“, um eine Grundlage für weitere gesunde Getränke zu bilden. Auch suchten wir den Weihnachtsmarktstand von Mam auf und liessen und von den Vorzügen rauchender Schnitzerei-Erzeugnissen aus dem nahen Erzgebirge überzeugen – auch erhältlich beim Andenkenshop auf der Kapellbrücke in Luzern (direkt beim Wasserturm) – aber nicht so „original“ 🙂

Regensburg-Wellness-WE

Kurz vor Glühweinladenschluss entschlossen wir uns im heiteren Zustand, welche uns die Temperaturen um Null Grad vergessen liess, eine gemütliche Lokalität aufzusuchen, um weitere Wellness-Erfahrungen auszutauschen und miteinander zu teilen. Die Wahl fiel auf ein Lokal, welches mit spanischen Spezialitäten eine kulinarisches Gegenstück zu Ur-Regensburger Leckereien bildet: Vinos y Tapas. Dort wärmten wir uns bei spanischem Wein und schmackhaften Speisen, sowie anregenden Gesprächen, schnell auf. Kurz vor Ladenschluss verabschiedeten sich Mam, Bernhard samt Erlanger Kollegen und der harte Kern entschloss sich den Abend in einem weiteren Traditionslokal geruhsam abzuschliessen: Das ZAP.

Während Chrigel sich mit Hopfentee verpflegte und die Beine hochlegte, schwang Mike zusammen mit Heidi und Brigitte das Tanzbein. Ich hielt die Stellung und verlegte mich auf das Sondieren der Umgebung. Gegen 1 Uhr füllte sich der Katakomben-Tanztempel zusehends und die ganztägigen Wellness-Aktivitäten forderten ihren Tribut. Somit entschlossen wir uns gegen 3 Uhr die Therapie abzubrechen. Wir orderten unseren Fahrer und liessen uns zu unserer Heimstatt chauffieren. Nach einer kurzen Lagezusammenfassung fielen wir müde, aber vollkommen entspannt in die Federn.

Am Tag des Herren (Sonntag) begrüsste uns die Sonne und ein ausgiebiges Frühstück – gegen Mittag. Wir verabredeten uns mit Willy und Uschi im „Rosarium„. Das Bistro Rosarium befindet sich in einem schönen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, welches treffend als „Schweizer Haus“ bezeichnet wird, im Park des Grafen zu Dörnberg in schönster Lage am Rande der Altstadt. Dort versuchten wir nach einer kurzen Wanderung durch die winterliche Parkanlage die Nachwehen des vorangegangenen Wellness-Tages mit viel Flüssigkeit zu bekämpfen und unseren Gaumen mit frischer Konditor-Ware (Käsekuchen und Himbeertorte) zu verwöhnen.

Gegen 20 Uhr beluden Chrigel, Mike und ich deutlich erholt das rasante Transportfahrzeug und düsten in die Nacht gen Zürich. Nach 3 Stunden erreichten wir Winterthur, verabschiedeten uns von Chrigel, wechselten das Fahrzeug und nach weiteren 40 Minuten trafen Mike und ich wieder in Jonen ein. Wir nahmen noch kurz einen Erfrischungstee und unterhielten uns angeregt über das vergangene Wochenende. Dann gingen uns die Lichter aus und wir fielen in die Federn mit dem festen Vorsatz diese Reise im gleichen Umfang nächstes Jahr zu wiederholen.

Als kleiner Dank an alle Beteiligte: Hier die Bilder vom „Wellness-Wochenende in Regensburg„


08.12.2008 – Zürich: Hormon Oxytocin erzeugt gleichgültigere Menschen

9. Dezember 2008

Der Presseartikel auf welt.de „Streitende brauchen ein Hormon gegen Stress“ erinnerte mich an ein Schreckenszenario, welches sich im Science Fiction Movie „Serenity“ als Roter Faden durchzog. Aber zuerst zu den Fakten aus einer Studie von – natürlich – Wissenschaftlern der Universität Zürich:

Mit einer Verabreichung des Hormons Oxytocin kann offenbar das Sozialverhalten von Menschen verbessert werden. Die Substanz hilft nämlich dabei, Stresshormone im Gehirn zu reduzieren. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universität Zürich. Dabei wurde das Streitverhalten von 47 Versuchspaaren zwischen 20 und 50 Jahren analysiert, wie die Fachzeitung „Biological Psychiatry“ berichtet.

Und weiter:

Dabei kamen sie zum Schluss, dass die Paare, die Oxytocin erhalten hatten, wesentlich besser abschnitten, als die mit einem Placebo abgespeisten Vergleichspaare. Laut der Studie verlängerte das Oxytocin zudem die Dauer von positivem im Verhältnis zu negativem Verhalten. Daraus zogen die Forscher den Schluss, dass Oxytocin generell für positives Verhalten oder Stressreaktionen bei Partnerschaften verantwortlich ist.

Also reicht nur eine Priese „Oxytocin“ in der Luft und der Mensch regt sich weniger auf und wird gleichgültiger, die Schwelle zum Streiten und zur Gewalt wird deutlich höher und alles riecht nach „Friede, Freude, Eierkuchen“. Welche Auswirkungen das auf den Strassenverkehr hätte! Keine Streitereien, keine Raser, keine Macho-Überholmanöver, weniger Unfälle. Und erst in der Politik! CVP und SVP verbrüdern sich im Bundesrat, bieten sich gegenseitig die Ämter an, die Armee wird abgeschafft und Blocher geht mit Maurer in den Ruhestand, züchten wie einst Cesar Rosen oder begrüssen am 12.12.2009 Grenzgänger mit warmem Händedruck und tonnenweise Fondue und Röschti.

Moment mal! Eine Substanz in der Luft stellt die Bewohner ruhig und macht sie friedlich? Sofort fühlte ich mich an DEN Science Fiction Film des Jahrhunderts erinnert, den ich vorher aber nicht kannte, aber nach dem ersten Anschauen auf DVD (für das Kino zu spät) sofort in meine Sammlung wanderte: „Serenity“! Was Ihr kennt den auch (noch) nicht? Dann wird es aber Zeit ihn sich mal näher zu Gemüte zu führen; denn nicht nur ich bin Fan von diesem Film (und der Serie auf DVD). Dieser Film wurde zum Top-Science-Fiction Film des Jahrhunderts gewählt. Und das vor „Star Wars“, „Matrix“, „Alien“, „Terminator“ und „Zurück in die Zukunft“.

Kurzabriss des Film’s „Serenity“:

500 Jahre in der Zukunft. Die Rohstoffe der Erde sind ausgebeutet und die Menschheit ist dermassen gewachsen, dass die Erde sie nicht mehr ernähren kann. Man hat die Technik um ferne Planetensysteme zu erreichen und findet dort erdähnliche Planeten, welche mit Terraforming lebenswert umgestaltet werden. Die Entwicklung geht von den Zentralplaneten aus. Dort sitzt auch die Regierung der „Allianz“. Allerdings wollen sich so manche Bewohner der äusseren Planeten von der Bevormundung der „Allianz“ nicht unterdrücken lassen. Es kommt zu einem erbitterten Krieg, den die „Allianz“ zu gewinnen scheint.

Das Raumschiff „Serenity“ unter der Führung eines ehemaligen Rebellen Mal Reynold nimmt eines Tages Dr. Simon Tam und seine etwas seltsame Schwester River auf. Sie bestehen einige Abenteuer, bis man sich im Laufe der Zeit dazu entschliesst unter grossen Gefahren den Planeten „Miranda“ aufzusuchen. Dort findet man einen bewohnbaren Planeten vor. Allerdings weisen die vielen Leichen auf eine Katastrophe hin. Schliesslich entdeckt man ein abgestürztes Raumschiff und darin eine Nachricht als Hologramm. Darin wird geschildert, dass die „Allianz“ einen Versuch auf dem Planeten „Miranda“ gestartet hatte, der gründlich fehlschlug.

Die Wissenschaftler entliessen eine Substanz mit dem Namen „Pax“ in die Athmosphäre des Planeten „Miranda“ mit dem Ziel die Bewohner friedlich und genügsamer zu machen. Das gelang auch zu Beginn. Allerdings wollte der Grossteil der Bevölkerung dann irgendwann gar nichts mehr machen und verstarb. Auf den restlichen Teil der Bevölkerung zeigte das „Pax“ aber schreckliche Nebenwirkungen – nämlich das Gegenteil. Diese „Reaver“ wurden viel aggressiver und fielen über die friedlichen Menschen her und töteten den Rest der ruhig gestellten Personen.

Na hoffentlich kommt auf unserem Planeten niemand auf so eine bombastische Idee! Obwohl … die SVP könnte doch am Mittwoch im Bundesrat auf den Posten ganz gemütlich und ruhig …

Mehrwert gefällig?


08.12.2008 – Zürich: SVP-Nationalrat Christoph Mörgeli bei Verkehrsunfall in Stäfa schwer verletzt

8. Dezember 2008

Polizeinews.ch meldet heute:

Christoph Mörgeli fuhr heute Morgen um 08.50 Uhr in Stäfa auf der Rhynerstrasse abwärts Richtung Dorfzentrum. Aus bisher nicht bekannten Gründen fuhr er mit seinem Personenwagen gegen einen am rechten Strassenrand parkierten Lieferwagen. Durch den Aufprall erlitt das Auto des Nationalrates Totalschaden. Leute der Feuerwehr Stäfa mussten den Verunfallten bergen. Mit Verdacht auf Rückenverletzungen wurde Christoph Mörgeli ins Spital geflogen. Der 61-jährige Lieferwagenlenker, welcher sich zum Unfallzeitpunkt im Laderaum befunden hatte, wurde durch die Kollision aus dem Fahrzeug geschleudert und leicht verletzt.

Kompletter Artikel bei Polizeinews.ch, sowie weitere Informationen und Bilder bei bei bazonline.ch

Beim Lesen des Artikels kamen mir Parallelen zum tödlichen Unfall des Österreicher FPÖ-Politiker Jörg Haider in den Sinn. Politiker scheinen es aber schon immer recht eilig zu haben und Verkehrsunfälle sind nicht selten. Dabei kochte erst kürzlich das Thema „Raser“ in der Schweiz trotz der rückläufigen Anzahl Unfalltoter auf.


05.12.2008 – Events in Zürich: „80iesforever im Flamingo“ oder „Abtanzen im vierten Stock“

6. Dezember 2008

Hier kommt die Maus! Nein, die Bilder vom gestrigen Abend in der Clublegende „Flamingo“ sind nun endlich online. Es ist immer wieder schön, wenn eine frisch installierte Software nach dem erneuten Start einen Update ziehen möchte und anschliessend das Handling leicht verändert und neu gewöhnungsbedürftig ist. Danke Entwickler! So geschehen soeben, als ich ein Bilderalbum mit „Jalbum“ erstellen wollte. Aber nun ist es vollbracht und ich kann endlich an das Tippen für den Bericht denken.

Wie fange ich an? Na, wie der gestrige Abend eben anfing: Gegen 21 Uhr rappelte ich mich auf, sah aus dem Fenster in die dunkle, verregnete Nacht, fröstelte kurz und warf mich unter die heisse Dusche. Von mir aus könnte die Klimaerwärmung sofort einsetzen mit Temperaturen um die 20 Grad in der Nacht. So begab ich mich bei 3 Grad und leichtem Nieselregen Richtung Tiefgarage und schaltete die Heizung im Auto auf „Volldampf“ inkl. Sitzheizung. Es ist einfach zu kalt für die Jahreszeit – und viel zu früh viel zu dunkel.

Ich steuerte Richtung Zürcher Innenstadt. Wenig Verkehr am späten Freitag Abend. Sofort fand ich einen Parkplatz und wanderte wieder fröstelnd durch den Nieselregen zur Limmatstrasse. Ja, die Location der „80iesforever“ hat gewechselt. Man ist umgezogen. Vom Tiefgaragenkeller „BBQ“ in den vierten Stock in der Limmatstrasse Nummer 65. Direkt hinter der Tramhaltestelle erkennt man den Clubeingang des „Flamingo“ eigentlich nur an zwei Securities. Sonst handelt es sich um ein ganz normales Stadthaus.

Die Jungs halten die Tür auf und nach wenigen Treppen stehe ich vor dem Tisch an welchem ich den Obolus von 20 Franken Eintritt entrichte. Dann besteige ich den Fahrstuhl in den vierten Stock. „Witzig“, denke ich, als ich die Firmenschilder im Lift lese. „Ein Club in einem Geschäftshaus“.

Kurz nach 23 Uhr betrete ich den Club „Flamingo“. Dieser ist ganz nett eingerichtet in zwei Räumlichkeiten: Ein Teil Bar/Lounge und ein Teil „Dancehall“. An den Wänden hängen grosse LCD-Panels, auf welchen passend zur Musik die Videos gezeigt werden. An der langen grossen Bar sehe ich Sandy und begrüsse sie. Dann bestelle ich mein erstes Bier „Miguel“?

Wenig später treffen auch P@ und Anne ein und auch Huggy gesellt sich zu uns. Rosie und Deniz haben einen Tisch reserviert und sind zusammen mit weiteren netten Mädels in feinen Abendkleidern unterwegs. „Chüblis“ fliessen in Strömen. Nachdem auch Roger eingetroffen ist, wechseln wir in die „Dancehall“ und platzieren uns neben dem DJ-Pult, an dem Spidi und DJ Pete ihren Spass haben, in den Musiktiteln aus den 80ern zu graben.


Die Location ist recht locker gefüllt, aber die Stimmung genial, die Musik ausgewogen und die Sound- und Lichtanlage einwandfrei, ebenso die Aussicht. *smile*. So wird dann doch viel geratscht, geplaudert und getanzt. Mike findet sich nach der Firmenweihnachtsfeier im „Bubu“ zusammen mit Lubo und Steve ein. Wir blieben bis kurz vor Badeschluss und verabschiedeten uns dann von diesem tollen Abend mit „Flamenco im Flamingo“.

Hier also nun die gesammelten Bildwerke von diesem Abend. Wer Originale haben möchte, einfach kurze Mail.


03.12.2008 – POD Picture of the Day „Geblitzt! Santa on Wheels“ oder „Wie sich der Weihnachtsmann auf den Heiligen Abend vorbereitet“

3. Dezember 2008

Heute, nach einem wirklich guten Geschäftsessen, stand ich nichts ahnend im Stau in der Albisriederstrasse. Ich kramte in den Manteltaschen nach den Zigaretten und als ich aufblickte sah ich etwas wirklich Ungewöhnliches auf dem gegenüberliegenden Gehweg auf mich zu rollen.

Irgendwie alles gleichzeitig erledigend, legte ich die Zigarettenschachtel auf den Beifahrersitz, griff mit der einen Hand in die rechte Jackentasche (Digicam) und mit der anderen Hand drückte ich auf den Fensterheber, parallel dazu schaltete ich die Digicam ein, drehte mit dem Daumen auf „Manuell“ und setzte die Einstellung „Serienschuss“, hielt die Kamera blind und freihändig auf das Objekt und während die Serienbilder liefen folgte der Arm dem Objekt, bis es hinter mir verschwand. Sofort im Anschluss legte ich die Digicam zur Zigarettenschachtel, liess die Kupplung los und ich folgte dem sich langsam auflösenden Stau.

„Hoffentlich ist wenigstens eines der Bilder was geworden“ dachte ich den ganzen Tag. „Und hoffentlich war es nicht nur eine Halluzination und am Ende ist gar nix drauf!“ War meine Befürchtung. Aber ein Glas Rotwein zum Lammcurry konnte nicht diese wirklichkeitsnahen Einbildungen hervorrufen.

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Ich konnte es kaum erwarten dann Abends zu Hause die Bilder vom Speicherchip zu laden. Sofort vergrösserte ich die Bildausschnitte, um die leicht verschwommenen Aufnahmen genauer zu betrachten. „Kann das sein? Möglich ist alles!“ grübelte ich. Was mir da am frühen Nachmittag auf einem Einrad mit Stützrädern entgegen wackelte und mit den Armen ruderte, hatte wallendes weisses Haar und einen ebenso blütenweissen Bart, trug einen dunklen Mantel und Handschuhe, dazu eine hellblaue Jeans und Turnschuhe!

Könnte es sein, dass sich der Weihnachtmann so getarnt inkognito auf den Heiligen Abend vorbereitet? Sozusagen ein Fitnessprogramm absolviert? Das Einrad fördert zweifelsohne die Balance, welche er sicherlich braucht, um auf den verschiedenen Dachfirsten mit dem schweren Geschenkesack entlang zu laufen. Auch die Kondition fördert das Radeln sicherlich. Und die kann er sicherlich brauchen, wenn er an einem Tag bzw. einem Abend sämtliche Geschenke der Welt ausliefern muss. Es könnte aber auch sein, dass der Santa Claus eines der Geschenke ausprobiert und auf Belastbarkeit und Spielfreude überprüft. Wir werden es wohl nie erfahren.


01.12.2008 – Zürich: CLICK – der Standbykiller oder „Das EKZ auf Standbyverbraucherjagd“

1. Dezember 2008

Das ist wieder eindeutig zweideutig: Definieren wir kurz „Standbyverbraucherjagd“ bzw. „Standbykiller“

„Standbyverbraucherjagd“ aus Sicht des umweltbewussten Züricher Bürgers:
Medien, Wissenschaft, Politik und Umweltverbände leisten blendende Arbeit, wenn es darum geht den Bürger über sein Fehlverhalten in seinen eigenen vier Wanden oder in seiner Fortbewegungsart ein schlechtes Gewissen einzureden. Er kauft somit Energiesparlampen und kurbelt so die Wirtschaft – speziell die Leuchtmittelindustrie – an. Nun wird zur „Jagd“ auf den „Standbyverbrauch“ geblasen. Mit pfiffigen Produkten direkt vom Energieanbieter, wie zum Beispiel „CLICK – der Standbykiller“

Moment mal? Der Energieanbieter fördert das Energiesparen?

„Standbyverbraucherjagd“ aus Sicht des umweltbewussten Energieversorgers:
Wenn man den Dingen auf den Grund gehen möchte, so sollte man sich die einzelnen Begriffe/Wörter in dem Kunstbegriff „Standbyverbraucherjagd“ noch einmal einzeln ansehen. 1. Standby 2. Verbraucher 3. Jagd. Ein Marketingmann würde daraus eindeutig erkennen, dass hier auf Verbraucher Jagd gemacht werden, die momentan noch keine Kunden des Energieversorgers sind, also noch auf „Standby“ stehen. Und wenn schon Standby-Energie gekillt werden soll, dann sollte das Energieversorgungsunternehmen wenigstens noch ein wenig daran verdienen.

„Click“ kostet für jeden Verbraucher (Steckdosenleiste oder Kunde, je nach relativem Standpunkt) momentan nur 49 Franken. Ab 01.01.2009 dann noch teurere 89 Franken. Und das Teil geht weg wie warme Semmeln:

„Aufgrund der grossen Nachfrage muss mit einer Lieferfrist von bis zu zwei Monaten gerechnet werden.“

Mehr Infos zu CLICK dem Standbykiller (bei jedem Kauf bitte ich um eine Spende an mein Liechtensteiner Konto!)

Nur mal so nebenbei:

Das EWZ verlangt im Hochtarif (tagsüber bis 20 Uhr) um die 10 Rappen pro Kilowatt-Stunde.
Bis sich die Investition von 49 Franken für den „Killer“ amortisiert, müssen somit 490 Kilowattstunden eingespart werden.
Das bedeutet, dass man z.B. einen Standbyverbraucher mit 60 Watt 8166,7 Stunden lang ausschalten muss – ohne Unterbrechung – für 340 Tage. Aber welches Gerät heizt zu Hause im Standby wie eine Glühbirne? Doch! Ich weiss eines: Die Espressomaschine!

Wie meinte ein Kollege von mir letzte Woche:

„Energiesparen ist im Winter eigentlich ganz einfach: Man schaltet die Heizung und den Strom komplett aus, zieht drei Pullover und einen Skianzug an, setzt sich zu seiner Frau und dann unterhält man sich. Aber nach drei Tagen wird man feststellen, das dies saulangweilig ist“.

Ich hätte da einen anderen Tipp:

„Wie man Geld spart und gleichzeitig langsam reich wird: Gib es einfach nicht für Unsinn aus!“


18.09.1601 – Schweiz: Erdbeben und Tsunami am Vierwaldstättersee – Luzern überschwemmt

29. November 2008

Nein, ich habe mich nicht im Datum geirrt. Fast genau vor 407 Jahren ereignete sich das wohl grösste nachweislich dokumentierte Erdbeben in der Schweiz – inklusive Tsunami.

18. September 1601: Ein Erdbeben mit Zentrum in Unterwalden in der Zentralschweiz fordert angeblich acht Tote. Erschütterungen sind in der ganzen damaligen Schweiz zu spüren. Die durch das Erdbeben ausgelösten Erdrutsche führen zu einer vermutlich bis zu 4 Meter hohen Flutwelle im Vierwaldstättersee, die in der Stadt Luzern beträchtliche Schäden anrichtet. Das Ereignis wird vom damaligen Stadtschreiber Renward Cysat ausführlich beschrieben. Es handelt sich um einen der ersten durch einen Augenzeugen gut dokumentierten Tsunami.

Zum Zeitpunkt des Erdbebens (nach 1 Uhr nachts) hielt sich Cysat in Arth auf. Er hörte «ein wild gethümmel und wäsen mitt rumplen und boldern nitt anderst dann alls ob ein halb dotzet starcker männern uff- und aneinandren mit streichen, schlägen, ringen und fechten gewachsen wärent und allso durch das gemach hin und wider mitt einandern umbher wutschtend».

Auch Basel litt dereinst schwer an einem Erdbeben:

Am Abend des 18. Oktober 1356 legte ein gewaltiger Erdstoss Basel in Trümmer. Das Münster und weitere Kirchen stürzten ein, ebenso zahlreiche Häuser sowie Abschnitte der Stadtmauer. Im Umkreis von vier Meilen wurden um die 40 Schlösser, Burgen und Dörfer zerstört. Selbst in dem gut 100 Kilometer entfernten Strassburg stürzten Schornsteine ein. Was die mittelalterlichen Chronisten mit Entsetzen registrierten, war das stärkste Erdbeben nördlich der Alpen seit Menschengedenken – und auch heute eine latente Gefahr.

Heute noch werden in der Schweiz jedes Jahr etwa 500 Erdbeben gemessen.

Mehrwert:

Update: Link zum Stadtschreiber (Staatsarchiv Luzern) un Datum korregiert.