11.12.2020 – 10 Gründe warum man keinen externen Filter bei Aquarien verwenden sollte

11. Dezember 2020

English Translation *Das gilt für bepflanzte Aquarien / Valid for planted Tanks

Wie man hier im Blog mitverfolgen kann, bin ich verfechter der „techniklosen“ bzw. „technikarme“ Aquarien. Dies erreiche ich durch die Kombination von zwei Methoden/Philosophien:

A) Walstad Methode: Verwenden von schnellwachsenden Pflanzen, um Nitrat und Ammoniak, sowie eventuell vorhandenes Phosphat in Wachstum umzuwandeln. Ausserdem verwendet Diana Walstad normale Blumenerde und deckt diese mit Sand oder feinen Kies ab. Ich verwende eine Schichtung aus Sand und Torf.
B) Deep Soil Methode: Durch ein relativ hohen Bodengrund wird auf der einen Seite die Denitrifikation im Becken selbst (und nicht im Filter) erledigt. Auch wenn sich viele Aquarienpflanzen überwiegend über das Wasser mit CO2 und Nährstoffen versorgen, so bildet ein hohes Substrat die Grundlage für gesundes Wachstum, weil die tiefer und vielgliedriger ausgebildeten Wurzeln viel mehr Nährstoffe aufnehmen können.

„WhiteSandsTank“ 250 Litre Start 10.10.2020

10 Punkte warum man in Aquarien keine externe Filter benutzen sollte (gültig für bepflanzte Becken)

  1. Die Stickstoff-Bakterien befinden sich im Aquarium.
  2. Das Aquarium läuft stabil
  3. Stromausfall? Kein Problem. Das Aquarium ist in Balance.
  4. Das Ecosystem wird nicht bei jeder Reinigung durcheinander gebracht.
  5. Keine Gefahr des Umkippens der Wasserqualität durch verstopften Filter oder Ansaugrohr mehr.
  6. Keine Leckagen mehr.
  7. Keine Reinigung des externen Filters mehr.
  8. Keine monatliche Schweinerei.
  9. Keine Schläuche und Kabel um den Tank.
  10. Kein Lärm von plätschernden Wasser oder laufenden Motoren
„DeepSoilTank“ 240 Litre Start 28.08.2020

As you can see here in the blog, I am an advocate of „technology-free“ or „technology poor“ aquariums. I achieve this by combining two methods / philosophies:

A) Walstad Method: Use of fast-growing plants to convert nitrate and ammonia, as well as any phosphate that may be present, into growth. Diana Walstad also uses normal potting soil and covers it with sand or fine gravel. I use a layer of sand and peat.
B) Deep Soil Method: Due to a relatively high substrate, denitrification is done in the basin itself (and not in the filter) on the one hand. Even if many aquarium plants get their CO2 and nutrients mainly from the water, a high substrate forms the basis for healthy growth because the deeper and more complex roots can absorb much more nutrients.

„FensterbankBecken“ 54 Litre Start 07.07.2020

10 points why you shouldn’t use external filters in aquariums (valid for planted tanks)

  1. The nitrogen bacteria are in the aquarium.
  2. The aquarium runs stably
  3. Power failure? No problem. The aquarium is in balance.
  4. The ecosystem is not messed up with every cleaning.
  5. No more risk of the water quality tipping over due to clogged filters or suction pipes.
  6. No more leaks.
  7. No more cleaning of the external filter.
  8. No monthly mess.
  9. No hoses and cables around the tank.
  10. No noise from splashing water or running engines

10.12.2020 – Alles Raumschiff Enterprise Sounds..

11. Dezember 2020

… gibt es hier: https://www.trekcore.com/audio/

Falls man spezielle Sounds für sein Mobile benötigt 🙂


09.12.2020 – Bescheisserprodukt des Tages: KNORR Gemüse Boullion

9. Dezember 2020

Wie man aus billigem Meersalz ein teures „nachhaltig produziertes“ Produkt macht:
Man bezahlt 8,80 CHF für 39% Meersalz!! Das sind exakt 87.75 Gramm Meersalz auf 225 Gramm Packungsinhalt.

Fundstück im Lidl Winterthur Töss


Gewinnmaximierung: Kostet sonst 1 Kilo Salz unter 1 Franken, bezahlt man für 1 Kilo Salz nun in diesem „Naturprodukt aus nachhaltigem Anbau“ 15.25 CHF pro Kilo!! In der Zutatenliste kommt anschliessend (billiger, aber ungesunder) Zucker und Hefeextrakt. 6% Zwiebeln!! 1% Karotten!! Und Speisesalz zusätzlich!! Hahaaa..

Die Zutatenliste offenbart Interessantes

Zutatenliste: Meersalz, Zucker, Hefeextrakt, Kartoffelstärke, 6% Zwiebeln¹, Speisesalz, natives Olivenöl extra, 1% Karotten¹, 1% Spinat¹, Lauch¹, Tomaten¹, Spargeln¹, Liebstöckel¹, Petersilie¹, Curcuma¹, Knoblauch¹, Basilikum, Muskatnuss. ¹Aus nachhaltigem Anbau.

Als nächstes werde ich mich mal dran machen meine eigene Gemüse Brühe herzustellen. Hier hab ich schon mal ein Rezept gefunden. https://kochkarussell.com/gemuesebruehe-selber-machen/

Besser selbst gemacht

Und hier gleich noch eine Rezept: https://www.smarticular.net/haltbare-gemuese-wuerzpaste-selbermachen-ohne-kochen/

#beobachter #StiftungWarentest #derBeobachter #ökotest


08.10.2020 – Aquarienprojekte: Wie ich Macropodus Opercularis Nachwuchs aufziehe

9. Dezember 2020

Wie ziehe ich Nachkommen von Macropodus Opercularis auf? Völlig technisch frei? OK, das ist ein gewöhnlicher Plastikbehälter. Darin deponiere ich Pflanzen, die ich gerade nicht brauche. Er steht am Fenster zusammen mit den überwinternden Frangipani Plumeria.

Ich habe mich seit Oktober nicht mehr um die Pflanzen gekümmert. Es gibt verschiedene Schnecken darin. Diese reinigen die Pflanzen und kümmern sich um tote Pflanzenteile. Keine Technik drin. So bilden sich seit Wochen Infusorien.

Als die Macropodus Opercularis im „DeepSoilTank“ Nachwuchs bekamen und nach etwa 4 Tagen die Babies frei schwammen, fischte ich sie aus dem Aquarium und gab sie in den Plastikbehälter.

In der ersten Woche ernähren sie sich immer noch vom Eidotter. Dann essen sie Infusorien. Seit einer Woche erhalten sie einmal täglich frisch geschlüpfte Artemia.

Je überwachsener und wilder der Tank ist, desto besser funktioniert die Aufzucht. Es braucht keinen Filter oder spezielles Licht. Genieße das video. 😎


08.12.2020 – Wie man sich Infusorien für Macropodus Opercularis Nachwuchs züchtet

9. Dezember 2020

Man hat Macropodus Opercularis Nachwuchs und die Babys sind zu klein für Artemia? Dann braucht man Infusorien.

Infusorien Wolken im Marmeladenglas

Man nimmt ein leeres Marmeladenglas, steckt etwa 20 Reiskörner rein, füllt es mit Wasser und macht den Deckel drauf. Dann wartet man zwei bis vier Tage und es entstehen sich bewegende Wolken. Diese vertikalen Wolken sind Pantoffeltierchen.

Nun benötigt man ein Reagenzglas, eine handelsübliche Spritze aus der Apotheke und etwas Watte. Mit der Spritze saugt man etwas Flüssigkeit aus einer der Wolken ab. Dann füllt man bis zur Hälfte das Reagenzglas. Dann stopft man etwas Watte hinein und füllt das Reagenzglas mit frischem Wasser auf. Dann heisst es etwa 10 Minuten warten.

Die Infusorien wandern von unten durch die Watte zum Frischwasser. Dieses saugt man eben nach 10 Minuten ab und gibt das Frischwasser mit den Infusorien zu den Babys ins AufzuchtBecken.


07.12.2020 – Sie Zungenessende Assel

7. Dezember 2020

Zeit für Alien Albträume?
Das ist Parasiten namens Cymothoa Exigua. Er tritt durch die Fischkieme ein, unterbricht die Blutversorgung der Zunge. Diese fällt ab und das Viech klemmt sich an den Zungenstummel.

Dieser kleine Freude saugt buchstäblich das Blut aus der Zunge des Fisches und ersetzt dann die verwelkte Zunge durch sich selbst. Jedesmal, wenn der Fisch irgendwas frisst, dann schnappt sich der Parasit einen Teil des Futters für sich selbst weg.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Cymothoa_exigua


06.12.2020 – Aquarienprojekte: Update Video der Lowtech Becken

6. Dezember 2020

Da ich ein paar Anfragen bekommen habe, wie es denn mit meinen Lowtech Becken läuft, habe ich gestern ein kleines Video mit Kommentaren aufgenommen.

Via Facebook Market wurden 3 Schleierschwanz Albino Antennenwelse angeboten. Diese holte ich am Nachmittag ab. Im Video sieht man am Anfang, wie ich diese ins 240 Liter „HighSoilTank“ einsetze.

Alle drei Becken sind Lowtech und auf geringe bzw. gar keine Wasserwechsel konzipiert. Das heisst, dass die Becken nur Licht und eine kleine Pumpe besitzen. Sonst nichts.

Die geringen Wasserwechselraten bekommt man mit der kombinierten „Walstad Methode“, die auf reichlich bepflanzte Becken mit Pflanzenerde mit einer Schicht Sand als Substrat basiert. Ich ergänze das noch mit „DeepSoil“, was hohes Substrat bedeutet. Im hohen Substrat soll der Denitrifikationsprozess ablaufen und für extrem guten Pflanzenwuchs sorgen. Letzteres nimmt dann die für Lebewesen im Übermaß schädlichen Stoffe Nitrat und Ammoniak durch gesundes Pflanzenwachstum aus dem Wasser.

Das „DeepSoilTank“ Becken
240 Liter Lowtech Walstad DeepSoil

Am 28.08.2020 startete das 240 Liter „DeepSoilTank“. Seit etwa 4 Wochen gibt es regelmäßig Nachwuchs bei den Paradiesfischen. Diese versuche ich mehr oder weniger erfolgreich in Aufzuchtbecken zu pflegen. Mittlerweile habe ich sogar mit der Artemiazucht angefangen. Die frisch geschlüpfen Nauplien dienen dann als Aufzuchtfutter. Das ganze ist eine ziemliche Wasserpantscherei. Ausserdem scheinen die ganz kleinen Fische die Nauplien nicht fressen zu können.

Das „FensterbankBecken“
54 Liter Lowtech Walstad DeepSoil

Das kleine 54 Liter „FensterbankBecken“ (Start 07.07.2020) hat eine neue LED Leuchte bekommen. Der Wasserfreund (hydrophila odora) wächst und blüht immer noch aus dem Becken heraus. Den Guppys geht es gut. Die Antennenwelse wachsen. Die Armano Japonica leben noch und putzen das Aquarium. Dem Honiggourami Pärchen geht es gut.

Das „WhiteSandsTank“ Aquarium
250 Liter Lowtech Walstad DeepSoil

Das am 10.10.2020 auf „Walstad Deep Soil“ umgebaute „WhiteSandsTank“ läuft auch super. Es hat nur einen kleinen Filter, der auch als Pumpe zur Wasserbewegung dient. Oben drauf liegt eine 840er Fluorescent Leuchte. Das Substrat besteht aus 12 cm Spielesand und 2cm Torf. Es sind Antennenwelse drin, Puzzlebarben, Siamesische Rüsselbarben, Paradiesfische und Garra Rufa.

Macropodus Opercularis Nachwuchs

Und hier noch zwei Bilder vom Paradiesfischnachwuchs.


06.12.2020 – Thema Elektroauto Schweiz: Ist genug Strom da für alle?

6. Dezember 2020

Fachleute gehen davon aus, dass die eigentliche Herausforderung durch die Verbreitung der Elektromobilität nicht die Stromversorgung, sondern die Netzkapazität sein wird. Die Niederspannungsnetze auf regionaler und lokaler Ebene sind nicht darauf ausgelegt, eine grössere Anzahl von E-Autos gleichzeitig zu laden. Der Ausbau der Netze wäre zwar eine mögliche Lösung – aber eine teure. Sinnvoller dürfte der Einsatz von Lastmanagement-Systemen sein.

Tesla Ladestation (Pixabay)

Solche Systeme koordinieren das Aufladen der E-Fahrzeuge aufgrund von verschiedenen Kriterien. Sie berücksichtigen, wie hoch der aktuelle Strombedarf im Netz ist und wie viel Strom gerade produziert wird. Steht etwa tagsüber viel Solarenergie zur Verfügung, kann das Aufladen forciert werden. In den Abendstunden, wenn die Menschen zu Hause viele Haushaltgeräte nutzen, wird das Aufladen gedrosselt oder unterbrochen. In den Nachtstunden, wenn der Bedarf in der Regel tief ist, steht wieder mehr Strom zur Verfügung, um die Batterien zu laden.

Fazit: Die Ausgangsfrage dieses Artikels kann also positiv beantwortet werden: Ja, in der Schweiz ist genug Strom für alle Elektroautos vorhanden. Zwar bringen die Energiestrategie 2050 und die Verbreitung der Elektromobilität durchaus Herausforderungen mit sich. Diese liegen aber eher im Bereich der Speicherung von erneuerbaren Energien und bei der Netzkapazität. Auch diese Herausforderungen wird die Schweiz meistern können, nicht zuletzt dank der fortlaufenden technologischen Entwicklung – da sind Schweizer Unternehmen ja stets vorne mit dabei.

Fazit: Der Strom reicht für alle:

Es spielt nämlich keine Rolle, ob das Elektroauto gleich nach dem Abstellen um 19 Uhr aufgeladen wird oder erst ab Mitternacht. Zudem wird im Alltag selten die gesamte Ladekapazität der Batterie benötigt, sodass auch nicht jeden Tag aufgeladen werden muss. Arbeitnehmer in der Schweiz pendeln im Schnitt nämlich lediglich 15 Kilometer pro Weg – auf solchen Strecken werden auch kleinere Batterien nicht so schnell leer. Aus diesen Gründen ist es kein realistisches Szenario, dass alle Elektroautos gleichzeitig an die Steckdose angeschlossen werden und eine Netzüberlastung herbeiführen.

https://www.energie-experten.ch/de/wissen/detail/reicht-der-strom-in-der-schweiz-fuer-alle-elektroautos.html


06.11.2020 – BYT mit neuer Batterietechnologie im Spitzenmodell „Han“

6. Dezember 2020

Leichter, sicherer, kostengünstiger.

Die von BYD entwickelte Batterie mit der Bezeichnung „Blade“ basiert im Gegensatz zu den meisten anderen Elektroauto-Batterien nicht auf Lithium-Ionen-, sondern auf Lithium-Eisenphosphat-Technologie. Vorgestellt wurde die Batterie erstmals bei einem Online-Event des chinesischen Herstellers im März dieses Jahres.

Die neue Batterietechnologie von BYD steckt schon in deren Flaggschiff Han (Bild BYT)

„Die neue Batterie von BYD ist offenbar nur etwas mehr als halb so groß wie die bisherige, schafft 600 km und passt in ein Auto, das in China umgerechnet nur 33.000 Dollar kostet und 0 bis 100 km/h in 3,9 Sekunden schafft. Wir müssen befürchten, dass die deutschen Hersteller hier erstmal raus sind aus dem Rennen.“

Aktuell wird die Blade-Batterie auch schon im BYD-Modell Han verbaut, das im Juli auf dem chinesischen Markt erschienen ist und bald auch in Europa erhältlich sein soll. Die Elektro-Limousine hat eine Reichweite von 605 Kilometern bei einer Batteriekapazität von 82 Kilowattstunden. In der stärksten Ausführung soll der BYD Han dank 494 Pferdestärken innerhalb von 3,9 Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer beschleunigen. Laut dem Hersteller soll der Preis in Europa zwischen 45.000 und 55.000 Euro liegen.

https://efahrer.chip.de/news/neuer-super-akku-mit-dieser-neuen-technik-will-china-jetzt-tesla-schlagen_103006?layout=amp


05.12.2020 – Paradiesfisch Nachwuchs (Foto)

5. Dezember 2020

Vorgestern habe ich das Nest abgefangen und in ein AufzuchtBecken getan. Es sieht schon spannend aus, wenn hunderte Augenpaare rausschauen.

Paradiesfisch Nachwuchs etwa eine Woche alt