15.11.2008 – POD „Picture of the Day“ – Herbstlicher Sonnenschein in Regensburg

15. November 2008

Gestern Abend düsten Brüderchen und ich gemütlich nach Regensburg. Vier Stunden Fahrtzeit für 550 Kilometer ist eine gute Zeit. Grösstenteils sternenklar – dafür Temperaturen um den Gefrierpunkt – fuhren wir durch die Vollmonderleuchtete Nacht. Nur ab und zu störte der herbstliche Nebel mit Sichtweiten unter 100 Metern die gleichmässige Fahrweise.

Während Mike am Samstag im Einkaufszentrum ARCADEN verweilte, machte ich mich auf den Weg in die Regensburger Innenstadt und schoss wie ein Tourist ein paar Fotos vom herbstlichen Regensburg bei Sonnenschein und grösstenteils blauem Himmel. Auf dem Neupfarrplatz stehen schon die meisten der Buden, welche zeigen, dass der Regensburger Christkindls-Markt bald seine diesjährige Eröffnung feiert.

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Während ich auf Mike wartete, traf ich zufällig auf Erwin. Zum Aufwärmen und Ratschen zogen wir uns in wärmere Gefilde – dem „Paletti“ auf den ein oder anderen „Café Latte“ zurück. Als Mike eintraf verabredeten wir uns mit „Harry“ im Bistro „Alex“. Auf dem Weg nach Hause begegnete uns noch Peter und Heidi – aus Regensburg. 🙂

Nun bereiten wir und auf den abendlichen Ausgang vor. Mike liegt auf dem Sofa und schläft ein wenig vor. Daneben Kater „Felix“. Und ich tippe noch ein wenig und grüsse Euch aus der Oberpfalz.


12.11.2008 – Thailand: Loi Krathong oder „Vollmond, Lichter und schwimmende Flösschen“

12. November 2008

Heute bekam ich Nanee die Mitteilung, dass sie am Abend zusammen mit Jaeb zum „LoyGatong Festival“ gehen würde. Es sind viele Leute am Strand, es gibt Live Musik und Feuerwerk. Leider sei das Wetter allerdings nicht ganz so schön und es würde regnen. Jaeb sei gerade damit beschäftigt „Gatongs“ aus Bananenblättern für jeden zu basteln. AuyAiy – der Hund – sitzt neben Jaeb und versucht ihn entweder zu beissen oder ihm zu helfen. Genaues wisse man noch nicht.

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Bildquelle: tom_p

Bei „Loy Gatong“ (oder wie ich nun im Netz fand „Loi Krathong“) handelt es sich um das jährliche Lichterfest in Thailand. Das ganze Land feiert diesen Tag und zwar immer in der Nacht zum 12. Vollmond des Jahres – üblicherweise im November. „Loi“ bedeutet schwimmen oder schweben und „Krathong“ heisst kleines Floss. Das aus Bananenblättern kunstvoll gefertigte Floss wird dann mit Gaben geschmückt (Kerze, Räucherstäbchen, Früchten und Blumen) und auf den Fluss oder ins Meer gesetzt. Das Schwimmenlassen des Krathong bedeutet in Thailand, dass man von allem Ärger, Groll und der Verunreinigung der Seele loslässt und so gereinigt ins neue Jahr gehen kann. Das mehrtägige Volksfest „Loi Krathong“ wird von den Thais mit engen Freunden und Verwandten zusammen begangen.

In Chiang Mai feiert man das Fest damit, dass Tausende kleine Heissluftpapierballons zeitgleich in den Himmel entlassen werden. Mit den Ballons schicken die Thais ihre guten Wünsche mit.

Mehrwert gefällig?


09.11.2008 – ThaiRiver und andere Aquaristik-Projekt – Bilder bei Tageslicht

12. November 2008

Nach den Bildern der Aquarien am Abend fand ich nun am Wochenende bei schönstem Wetter Zeit ein Fotoshooting bei Tageslicht durchzuführen.

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Auf dem grossen Bild sieht man „ThaiRiver“ auf der linken Seite und das „Bambusbecken“. Darunter ein paar Aufnahmen vom „ThaiRiver“.

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Und hier das Projekt „GreenGras“ vor dem grossen Ostfenster.

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Oben ein paar „NearShots“ vom Projekt Säulenaquarium. Aus dem Coop besorgte ich am Samstag tief gefrorene Garnelen, die ich fein portioniert den gelben Garnelen und den Amentome Helena (räuberische Turmdeckelschnecken) verabreichte. Man sieht deutlich, dass es beiden Tierarten so richtig schmeckte. Der 400 Gramm Beutel reicht sicher ein paar Monate. Auch die Paradiesfische im „ThaiRiver“ stürzen sich mit Begeisterung auf die leckeren Häppchen.

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Zum Schluss noch ein paar Nahaufnahmen aus dem „BambusBecken“. Auf den beiden grossen Bildern sieht man den Garnelennachwuchs, der nur wenige Millimeter gross ist. Zwischen den beiden grossen Bildern sind auf den beiden Aufnahmen die kleinen Paradiesfischerl zu sehen.


08.11.2008 – Peter’s Geburi-Party: Die Frage nach dem Leben, dem Universum und allem

11. November 2008

Die Antwort 42 ist die kürzeste und bekannteste Antwort nach der Frage „nach dem Leben, dem Universum und allem“ aus dem Roman „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams – einem Klassiker unter den Science-Fiction Romanen. Ein Omen? Das wird sich im Laufe des Jahres zeigen! Auf jeden Fall stand die kleine Party am Samstag mit dem Harten Kern der Freunde an. Das Wetter zeigte sich spätherbstlich freundlich mit Sonnenschein und blauem Himmel und wir in Vorfreude auf das, was wohl als die längste Nacht des Jahres in die Geschichte eingehen wird.

Schon am Nachmittag reisten Kirsten und Werner aus Basel an. Die beiden liessen es sich nicht nehmen kurz aus Basel auf einen Sprung ins Aargau zu reisen. Der kulinarische Reigen begann somit mit Prosecco aus der Kühltasche. Die beiden erzählten uns von ihrem letzen Urlaub auf den Kanaren und wir bekamen gleich wieder richtig Laune auf Urlaub. Schliesslich buchten Mike und ich am Tag zuvor bereits die Flüge für die kleine Überwinterung inklusive Sylvesterparty bei Thom und Helga auf einer anderen spanischen Insel: Mallorca. Wir hatten viel zu erzählen; denn die beiden kannten wir aus unserem Koh Samui Aufenthalt vom Frühjahr her. Somit interessierten sie sich speziell für die weiteren Begebenheiten unserer letzten Reise nach Thailand. Aber der Hammer war das Geburi-Geschenk: Ein märchenhaft romantisches Dinner for Two im „La Opera“ inklusive Fondue. Brüderchen Mike und ich werden sicher unseren Spass haben 🙂

Zum Bilderalbum

Werner und Kirsten blieben bis kurz vor 17 Uhr und machten sich auf die Rückreise; denn beide besuchten noch das Konzert von „Zuccero„. Parallel dazu brachen Mike und ich auf, um die letzten Besorgungen im nahen Affoltern am Albis zu erledigen. Kurz nach unserer Rückkehr traf auch schon Moni ein. Im Gepäck eine „hammermässig“ grosse Orchidee für meine Sammlung und: „Prosecco“ für den Kühlschrank (äh, für Moni). Kurz darauf schneite auch schon Tina mit diversen kulinarischen Schmankerl ein. Auch Adi, Myri und Michi brachten sehr feine Dinge zum Verwöhnen des Gaumens mit.

Später am Abend traf dann noch Steve ein, der sofort für knackige Musik in der Partyhalle sorgte. Als letzter Gast fand sich Martin ein. Er reiste direkt im Anschluss an das Konzert der legendären Band „Uriah Heep“ in Zürich zu uns auf’s Land. Während Mike den „Beamer“ aufbaute, suchte ich die „Best of“ der geschossenen Momente aus fast 7 Jahre Schweiz heraus. Es wurde ein lustiger Abend an dem viele Erinnerungen ausgetauscht und viel gelacht wurde. Ein guter Anfang für das Jahr auf der Suche nach der Antwort auf die Frage “ nach dem Leben, dem Universum und allem“ – 42!


05.11.2008 – ThaiRiver und andere Aquaristik-Projekte – Aktueller Stand nach dem Urlaub

5. November 2008

ThaiRiver: Vor dem Urlaub entdeckte ich Blattläuse auf den Schwimmpflanzen. Diese vermehrten sich rege. Letzten Samstag fischte ich die gesamten Schwimmpflanzen heraus, verfrachtete diese in einen Eimer (vorher mit Aquarienwasser gefüllt) und behandelte diese mit Insektizit. Anschliessend nahm ich einen Müllsack und stülpte diesen Luftdicht über den Eimer. Zwei Tage gewartet und dann die Schwimmpflanzen im Spülbecken gut gewässert und „abgespült“. Die Blattläuse sind weg (hoffentlich) – zumindest entdecke ich seit Samstag keinen einzigen (Filz-)Laus mehr im Becken.
Es hat keinen Nachwuchs mehr im ThaiRiver. Die grossen Paradieser scheinen trotz sehr guter Fütterung im Urlaub (u.A. mit Katzentrockenfutter) die kleinen Zwergerl restlos verputzt zu haben. Neben dem Katzenfutter gab es Flockenfutter und Spirulinatabs.

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Projekt „ThaiRiver“ mit 5 Paradiesfischen und 5 siamesische Rüsselbarben. Der selbstgebastelte Luftheber-Mattenfilter ist auf „schwache“ Durchlüftung eingestellt. Die Leuchte brennt erst ab 18 Uhr momentan. Oben das „Katzenfutter“ nebst Spirulina und Flockenfutter. Ausser den Apfelschnecken sind keine weiteren zu sehen. Ich vermute mal schwerstens, dass sich noch ein paar „räuberische Turmdeckelschnecken“ im Bodengrund befinden und die unregelmässige „Impfung“ mit Blasenschnecken kurzerhand vertilgen.

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Projekt „BambusBecken“ mit etwa 10 weissen und 10 roten Zwerggarnelen. Dazu noch ungefähr 10 Stück vom Paradiesfisch-Nachwuchs (Bild unten rechts). Rechts am Becken hängt der auf kleine Stufe (rieseln) eingestellte Aussenfilter. Die Beleuchtungskonstruktion nebst Eimer steht nur zum Fotografieren da. Die Teichpflanze sowie das Zyperngras ist eingegangen. Ich habe diese aber nicht aus dem Wasser entfernt. Die Schnecken (TDS, Blasenschnecken, Apfelschnecken und eine Posthornschnecke) vertilgen zusammen mit den Garnelen die Blätter und Stile langsam. Die Turmdeckelschnecken (TDS) graben sich bis zu den Wurzeln vor und lassen sich diese schmecken. Mit Freude entdeckte ich zufällig, dass ich mehrfacher Papa geworden bin. Die RedFire-Garnelen haben Nachwuchs bekommen.

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Projekt „GreenGras“ mit einem Siamesischen Kampffisch-Bock und seit gestern mit etwa 10 roten Neon. Das Becken läuft meiner Meinung am besten. Das Sumpfgras habe ich schon einmal zurückgeschnitten, weil es dermassen aus dem Becken wucherte. „GreenGras“ läuft komplett ohne Technik. Die Schnecken (TDS, Blasenschnecken und Apfelschnecken) räumen das Aquarium auf und halten die Scheiben und Pflanzen algenfrei. Die Beleuchtung steht nur wieder zum Fotografieren auf dem rechten Elefantenhocker. Jetzt steht dort wieder eine weisse Diamantorchidee im grossen Windlicht-Biotop.

Auf dem oberen Bild links auf dem Elefantenhocker (aus Koh Samui importiert) steht das „BeginnerGlas“. Dieses war das erste „Aquarium“ – komplett ohne Technik. Es durchlief sämtliche Algenstadien (ich wollte es schon ausräumen), bis irgendwann Blasenschnecken damit begannen die Grünalgen von der Scheibe zu putzen. Auch das Moos sieht wieder wesentlich besser aus. Dorthinein zog eine der Kampffisch-Damen aus dem Säulenaquarium.

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Projekt „Säulenaquarium“ mit etwa 12 gelben Zwerggarnelen und einer unbekannten Anzahl Anentome Helena (räuberische Turmdeckelschnecke, umgangssprachlich „Killerschnecke“) . Die Garnelen liessen sich einfach nicht fotografieren (Licht und kein Stillhalten), fressen seit gestern mit Wonne die braunen Algen von Scheiben und Pflanzen und das verwitterte Seemandelbaumblatt. Ein Aussenfilter auf kleinster Stufe sorgt für Wasserbewegung und eine Klemmleuchte für braune Algen an den Schwimmpflanzen und am hinteren Eck.

Gestern bekam ich von Guido zum Geburtstag die gelben Zwerggarnelen geschenkt Somit zogen die beiden Kampffisch-Weiber aus. Eine ins „BeginnerGlas“ und eine in das grosse „Einweckglas“ (rechts im Bild). Zusammen wollten die beiden offensichtlich nicht in ein Glas. Die beiden jagten sich gegenseitig. Wahrscheinlich war man sich nicht über die karge Einrichtung einig (Zicken? *lach*). Eventuell ziehen beide dieses Wochenende in das dann geleerte „Aussenbecken“ an einen neuen Platz irgendwo in der Küche oder im Arbeitszimmer – natürlich komplett techniklos, dafür mit vielen Pflanzen.

Mehrwert:

Natürlich ist die „ThaiRiver-Webcam“ immer noch online.


05.11.2008 – Cook’n’Date – Das Ergebnis oder „PeterPan 79 Points“

5. November 2008

Sicherlich seid Ihr gespannt, wie die rasante Aufholjagd im Voting für „Cook’n’Date“ ausgegangen ist. Besten Dank in diesem Zusammenhang an alle, die so toll mitgeholfen haben. Irgendwie stand der Zähler um 19:30 Uhr noch auf 4 Stimmen.

Cook'n'Date Ergebnis

Gegen Mitternacht führte ich dann mit Eurer Mithilfe mit 79 Zählern. Dort fror dann „Simi“ das Ergebnis vorab ein und beendete das Voting, obwohl die Planung vorsah, das Voting bis 12 Uhr offen zu halten. Ohne Euch und speziell ohne das KNX-User-Forum hätte das nie geklappt. Alleine dort sind sicherlich um die 50 Stimmen zusammen gekommen. Und dann half auch noch das Schweizer Aquarianer Forum kräftig mit. Ein Rundmail in Skype ergab die übrigen Stimmen. Einfach genial! Da merkt man gleich, dass KNX-Infizierte und Moderatoren zwar unter Schlaflosigkeit leiden, aber für jeden Spass zu haben sind. Super Sache!

Natürlich halte ich Euch über die weiteren Geschehnisse rund um „Cook’n’Date“ auf dem Laufenden. Merci nochmal an alle für die schnelle und spontane Hilfe! Jetzt schau’mer’amal, welches Zaubermenü sich „Chnübli“ für einen Bayern einfallen lässt 🙂


05.11.2008 – Funny but true: Das Peter-Prinzip schlägt oft gnadenlos zu

5. November 2008

Oder wie es ein Kollege Rolf soeben treffend formulierte: „Die Deppen sterben nie aus!!“.

drehmomentschluessel

Mehrwert:


04.11.2008 – Schon wieder ein Jahr älter

4. November 2008

Tja, schon ist es wieder passiert. 365 Tage sind ins Land gegangen. Der Zähler klappt schlagartig die nächste Zahl um. Schon gegen Mitternacht fliegen die ersten automatisierten Mails von Foren in den Eingangskorb und gratulieren elektronisch. Dazwischen die erste Mail eines Gratulanten aus Fleisch und Blut – Thom gratuliert von der Insel. Auch in Skype poppt ein Freund in der Sprechblase auf – Bruno schüttelt virtuell die Hand. Dann klingelt das Telefon und Mam ist dran.

Klein Peterle 1966

Mam meint, dass ich eigentlich noch gar nicht Geburtstag habe. Ich wäre kurz vor 6 Uhr auf die Welt gekommen. Um Mitternacht wäre sie noch gemütlich mit ihrer Mam in der Küche gesessen und sie hätten Preiselbeeren sortiert. Vorher hätte es noch Erbsensuppe zu Abend gegeben. Na toll! Sie wäre dann aber nicht mehr zum Schlafen gekommen – die Wehen hätten eingesetzt. Jetzt weiss ich zumindest, warum ich Erbsensuppe nur extrem ungern esse. Und in den frühen Morgenstunden kam ich dann unter zur Hilfenahme einer Hebamme auf die Welt. Hallo Welt!

Dann liest sie mir mein Horoskop vor, welches sie heute in einer Regensburger Zeitung fand:

Horoskop Skorpion

Horoskop Skorpion

 

Na da bin ich aber gespannt. Das Foto oben von mir entstand übrigens wenige Sekunden danach. Die Decke hab ich heute noch.


03.11.2008 – Cook’n’Date – Das Voting! Bitte um Mithilfe! Dringend! Eilt! Bitte abstimmen! Voten! Now!

3. November 2008

Hallo jegliche/-r Besucher/-in meines Blogs. Ich hab mich bei Chliitierchnübler für Ihr „Cook’n’Date“ beworben. Und ich bin in der engeren Auswahl gelandet. Nun komme ich nach Hause, checke die Mails und stelle fest, dass sie das Voting für die finalen 4 zu Bekochenden bereits gestartet hat – und: Ich liege ganz weit hinten! Nun brauche ich jede Hilfe, um aufzuholen! Und zwar bis morgen Mittag! 04.11.2008 um 12 Uhr. Genau an meinem Geburtstag ist „Highnoon“!

CooknDate

Bitte sofort voten! Dauert 1 Minute! Danke!

Meine Kurzvorbeschreibung fasste Chlitierchnübler folgendermassen zusammen:

Cook’n’Date N°8: PeterPan

Was isst man in Bayern? Das würde ich mich wohl fragen müssen, wenn Ihr PeterPan wählt. Übrigens könnte er mir auch erklären, weswegen man alle Sorten Streichkäse kauft und die Butter daneben schon etwas gelblich wirkt. Natürlich ist mir auch sofort das Balisto mit Waldbeerengeschmack aufgefallen, meiner Standardnahrung des Nachts im Klinikdienst. Ob sich PeterPan mit Feenstaub bei einem «Cook’n’Date» mit mir begnügen würde, bezweifle ich und sein Kühlschrank verrät mir sonst leider auch nicht, was ich kochen könnte. Schwierige Aufgabe…

Vor unserem Urlaub war der Kühlschrank fast leer. Nur Bierflaschen und Prosecco sind in Flaschen haltbar. In Bayern ist man durchaus nicht nur „Brez’n, Schweinebrat’n, Weisswürstl und Rengschburger“. Brüderchen Mike und ich sind „Streichkäse-Fans“, der Butterbehälter war in der Spülmaschine, das Balisto ist von Mike’s Heisshunger des Abends übrig geblieben und „leicht“ ist der Gaumen eines Bayern nicht zu verwöhnen! Aber wer hat irgendwas davon gesagt, dass wir es „Chnübli“ leicht machen wollen 🙂

Also bitte nehmt Euch die Zeit und votet für MICH!


01.11.2008 – Zürich: Party „Die kleine Wintermusik“ im Provitreff

2. November 2008

Und schon ist es wieder Sonntag. Der Urlaub liegt genau eine Woche zurück und wir befanden uns gestern auf der ersten Party der Wintersaison – trefflicher Titel: „Die kleine Wintermusik“. Der Titel spiegelt einen Kursaal vor, in welchem im Halbkreis Streicher sitzen und in der Mitte mit dem Rücken zum Publikum ein schwarz-gefrakter Dirigent den Taktstock schwingt. Das Orchester gibt eine Mischung aus Vivaldi’s tiefmolligem und schwermütigen „Winter“ aus dem bekannten Stück „Die vier Jahreszeiten“ und Mozart’s berühmter „Kleiner Nachtmusik“ zum Besten. Alles schön ruhig und gelassen.

(Fast) alles ganz anders. Die einzige Gemeinsamkeit: Die vorherrschende Kleiderordnung an diesem Abend war „Schwarz“. Keine Geigenmusik ertönte im Kursaal. In den locker gefüllten Räumlichkeiten der Partylocation „Provitreff“ schallte beste „More than Mode“-Musik aus den Lautsprecherboxen. Wir trafen gegen Mitternacht ein. Auf dem Weg in den Kreis 5 begleitete uns teils dichter nächtlicher Herbstnebel. Die Temperaturen leicht über Null Grad hatten den Schnee der letzten Tagen deutlich reduziert.

Die recht frischen Aussentemperaturen schienen doch den ein oder anderen davon abgehalten zu haben in die Kälte hinaus zu gehen. Scheinbar zog man den gut geheizten Kachelofen vor. Deshalb war das teils ganz interessant extravagant bekleideten Publikum durchaus überschaubar. Gerade recht. Gleich nach dem Bezahlen des Eintrittzolls inklusive Abstempelung am rechten Handgelenk und Abgabe der warmen Jacke an der diesmal vorteilhaft vorbereiteten Garderobe liefen uns P@ und Anne über den Weg. Am Töggelekaschte (Kicker) wärmte sich Regina, wie eine Libelle hochgeschnürt in ein Korsette (natürlich ganz in schwarz), damit auf männliche Gegner reihenweise zu vernaschen.

Wie auch in und über der Stadt, herrschte im Tanztempel teils dichter Nebel und es zuckten Gewitterblitze – beides jedoch künstlich erzeugt. Mike traf, wie vorher verabredet, Steve und Mario. Die beiden brachten im Schlepptau Nicole mit, welche Steve schon sehr lange zu kennen schien. Beide schienen auch die gleiche Vorliebe zu haben: Fast pausenlos mit dem Natel zu spielen.

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Als ich an der Theke stand und gerade mein erstes Bier in Empfang nahm, klopfte mir P@ auf die Schulter. Er hätte Gegner für uns gefunden. Ich folgte ihm an den Tisch der kopflosen Fussballspieler (eine Parallele zum realen Spielfeld), der über Tubelights dezent indirekt beleuchtet ist und wir stellten uns den Gegnern. Bis auf ein paar wenige Pausenausflüge in den Tanzsaal hielten wir ebenso fast durchwegs erfolgreich die Stellung den ganzen Abend.

Das Ambiente im Provitreff ist locker, die Dekoration einfallsreich, die Musik der drei DJs durchaus angenehm hörbar und tanzbar – und: Noch darf geraucht werden im Gegensatz zu Bayern. Offensichtlich möchte keiner der Politiker riskieren, dass seine Partei durch das Rauchverbot Wählerstimmen einbüsst (oder die absolute Mehrheit verliert und den Kopf, wie bei der CSU in Bayern bei der letzten Wahl).

Gegen 3 Uhr traten Mike und ich den Heimweg an, fuhren noch kurz bei der Esso-Tankstelle in der Hohlstrasse vorbei,  um die obligatorischen „Gipfli“ zu tanken und fuhren durch die neblige Nacht zurück nach Hause. Nach einem Kaffee aus der langsam das zeitliche segnenden Espressomaschine fielen wir müde ins Bett. Ein Gedanke beschäftigte mich jedoch einen kurzen Augenblick, bevor ich Richtung Traumland abglitt: „Irgendwie ist alles anders.“