Das Wichtigste: Die Location für die „5. Internationale KNX Geräte Weitwurf Weltmeisterschaft“ steht fest: Prösslbräu Adlersberg. Die Chefin Dagmar hat uns grünes Licht gegeben. Wir dürfen am 24.10.2026 die Wiese nutzen. Nur mit ihren Hühnern daneben sollen wir nicht werfen.
Gestern fuhr ich kurz mal nach Regensburg. Heutevormittag frühstücken ich im „Il Mercato“ und traf mich mit einer Freundin. Dann entschied ich mich zum „meinem Friseur“ im „Arcaden“ zu fahren. Meine Mähne muss gebändigt werden.
Und das hat die nette Lisa Maria vom „Carola“ super gemacht. Wir haben uns auch noch nett unterhalten. Eine echte Empfehlung.
Jetzt kann ich mich wieder sehen lassen.
Da in einem Monat die Weitwurf-WM stattfinden soll, wir aber noch keine Location haben, fuhr ich zuerst zum Guggenberger Weiher. Dort fand die Weitwurf-WM letztes Jahr mit viel Resonanz statt.
Das „Guggy Beach“ wäre als Gutwetter-Location geeignet.
Allerdings hat das „Café“ eine neue Pächterin. Und die war nicht da. Also fuhr ich ein paar Meter weiter zur „Guggy Beach“. Dort traf ich auf den neuen Pächter. Er gab mir seine Nummer und ich nahm einen Kaffee und ein Eis. Dann genoss ich die Sonne. Die „Guggy Beach“ ist halt eine Schön-Wetter-Location. Einen Raum zum Essen oder Aufhalten bei schlechteren Wetter hat es nicht.
Gebucht! Die KNX Weitwurf Weltmeisterschaft wird am Adlersberg stattfinden!
Da fiel mir ein, dass mir Axel ja den Adlersberg empfohlen hatte. Der „Prösslbräu“ von der Dagmar ist eine meine absoluten Lieblingslocations. Es gibt leckeres Essen, sehr gutes Bier, das Gelände und die Wiese ist mit einer Mauer eingefasst. Und Ferngereiste können sogar in Gästezimmern vom Prösslbräu übernachten.
Ich fragte Dagmar, ob wir dürfen. Und tatsächlich klappt das. Super!
Nun fehlt nur noch ein Punkt: Die Besichtigung des Konferenzraums im Hotel für das Wintertreffen der KNX Professionals im Januar. Als fuhr ich auf dem Rückweg nach Friedrichshafen. Zum Plaza Hotel.
Fotos vom Sunset an der Promenade Friedrichshafen.
Ich parkte mein Auto in der Tiefgarage am Hafen/Park und wanderte durch den Park an der Promenade entlang. Gerade ging farbenfroh die Sonne unter.
Auch der Konferenzraum ist gross genug für die Tagung und die Tischmesse. Also setzte ich meine Reise fort. Weiter ging es nach Meersburg, mit der Fähre nach Konstanz und dann noch 30 Minuten nach Hause. Fertig. Müde. Relax.
Heute schien den ganzen Tag die Sonne. Auf dem Rückweg fuhr ich bei Sonnenuntergang durch Friedrichshafen. Ich parkte in der Tiefgarage. Dann spaziert ich an der Promenade am Hafen entlang. Und schoss „viele“ Fotos. Alle sind für sich gesehen „toll“. Aber dieses Foto fiel mir auf. I shot the Photographer!
Die Stadt Zürich will ihre Strassen in den kommenden Jahrzehnten deutlich grüner machen. Mit dem neuen Strassenbaumkonzept soll die Bedeutung von Bäumen bei der Planung des öffentlichen Strassenraums deutlich erhöht werden. Das Konzept ersetzt das bisherige Alleenkonzept aus dem Jahr 1991 und verfolgt erstmals eine flächendeckende Strategie für Strassenbäume im gesamten Siedlungsgebiet.
Das wichtigste Ziel: doppelt so viel Baumkronenfläche
Das zentrale Ziel ist ambitioniert: Bis 2050 soll sich die Baumkronenfläche auf öffentlichen Strassenparzellen von heute rund 12,5 auf 25 Prozent verdoppeln. Damit sollen Zürichs Strassen langfristig mehr Schatten bieten und einen Beitrag zu einem angenehmeren Stadtklima leisten.
Ein weiterer wichtiger Planungswert lautet:
Ein Baum pro 100 Quadratmeter öffentliche Strassenfläche
Dieser Wert gilt allerdings nicht als starre Vorschrift. Er soll dort erreicht werden, wo die örtlichen Bedingungen dies ermöglichen. Werkleitungen, Untergrund, Verkehr, Fuss- und Veloverkehr sowie andere Nutzungen können die Möglichkeiten für Baumpflanzungen einschränken.
Drei Handlungsfelder: Erhalten, Entwickeln und Beschleunigen
Das Konzept basiert auf drei grundlegenden Ansätzen:
Erhalten: Bestehende, etablierte und prägende Bäume sollen möglichst geschützt und erhalten werden.
Entwickeln: Bei Strassenbauprojekten sollen zusätzliche Bäume gepflanzt und die Bedingungen für bestehende und neue Bäume verbessert werden. Dazu gehört beispielsweise mehr Platz für Wurzeln und Baumkronen.
Beschleunigen: In den kommenden zehn Jahren soll die Zahl der Neupflanzungen gezielt erhöht werden. Dabei spielt der Zeitpunkt eine wichtige Rolle: Ein Baum, der heute gepflanzt wird, kann bis 2050 eine wesentlich grössere Krone entwickeln.
Baumachsen und Baumquartiere
Ein wesentliches Element des Konzepts sind Baumachsen und Baumquartiere.
Baumquartiere betreffen vor allem Quartier- und Nachbarschaftsstrassen. Besonders in Gebieten mit wenig vorhandener Baumkronenfläche sollen zusätzliche Bäume entstehen. Ziel sind zusammenhängende, grüne Strassenräume, die das Erscheinungsbild der Quartiere prägen und gleichzeitig Schatten und Aufenthaltsqualität verbessern.
Baumachsen orientieren sich dagegen an wichtigen Stadtachsen. Bestehende Lücken in den Baumreihen sollen geschlossen und zusätzliche Bäume gepflanzt werden. Dadurch sollen grüne Verbindungen zwischen Quartierzentren und anderen wichtigen Stadträumen entstehen.
Bäume werden Teil der Strassenplanung
Eine wichtige Änderung betrifft die Planung von Strassenbauprojekten. Bäume sollen künftig nicht erst nachträglich als Begrünung ergänzt werden, sondern bereits am Anfang eines Projekts berücksichtigt werden.
Bei jedem Strassenbauprojekt soll geprüft werden:
Welche bestehenden Bäume können erhalten werden?
Wo können neue Bäume gepflanzt werden?
Wie kann ausreichend Platz für Wurzeln geschaffen werden?
Wie können Baumkronen langfristig genügend Raum bekommen?
Wie lässt sich der gesamte Strassenraum von Fassade zu Fassade besser gestalten?
Damit werden Bäume zu einem festen Bestandteil der Strassenplanung.
Warum braucht Zürich mehr Strassenbäume?
Die Stadt sieht mehrere Gründe für die neue Strategie. Der verfügbare Platz wird durch Gebäude, Verkehr, Werkleitungen und andere Nutzungen immer knapper. Gleichzeitig setzen Hitze und Trockenheit den Bäumen zunehmend zu. Die Stadt weist zudem darauf hin, dass die Baumkronenfläche im Strassenraum derzeit stagniert, obwohl Bäume für Hitzeminderung und Lebensqualität immer wichtiger werden.
Mehr Bäume sollen deshalb mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen:
🌳 mehr Schatten 🌡️ weniger Hitze im Strassenraum 🏙️ höhere Aufenthaltsqualität 🐝 mehr Lebensräume und ökologische Vernetzung 💧 bessere klimatische Bedingungen 🌿 attraktivere Quartiere und Strassenachsen
Die Stadt Zürich verbindet das Strassenbaumkonzept damit ausdrücklich mit Zielen zur Hitzeminderung, Stadtökologie und Biodiversität.
Was bedeutet das für Zürich bis 2050?
Wenn die Ziele umgesetzt werden, soll Zürich in Zukunft deutlich stärker von Bäumen geprägt sein. Besonders wichtige Strassenverbindungen sollen durchgehender begrünt werden, während in bisher wenig begrünten Quartieren neue Baumquartiere entstehen sollen.
Das langfristige Bild ist damit eine Stadt, in der Bäume nicht mehr lediglich dekoratives Element des Strassenraums sind, sondern zur grundlegenden Infrastruktur einer klimaangepassten Stadt gehören.
Kurz gesagt
Das neue Strassenbaumkonzept ist ein langfristiger Plan der Stadt Zürich, um mehr und grössere Bäume in den öffentlichen Strassenraum zu bringen. Der entscheidende Zielwert lautet: Verdoppelung der Baumkronenfläche von 12,5 auf 25 Prozent bis 2050. Gleichzeitig soll bei Strassenbauprojekten künftig bereits von Beginn an berücksichtigt werden, wie bestehende Bäume erhalten und neue Bäume integriert werden können.
Möglicher Titel für deinen Blogbeitrag: „Zürich soll grüner werden: Das neue Strassenbaumkonzept für mehr Schatten und Lebensqualität“
Am Freitagnachmittag entschied ich kurzfristig nach Regensburg zu fahren. Nach Konstanz zur Poststelle hätte ich eh fahren müssen. Also riss ich mal schnell die exakt 400 Kilometer Distanz ab.
Und eben über die schönere Strecke mit Fähre Konstanz-Meersburg. Verkehrstechnisch war am Freitag seltsamerweise nicht viel los und ich kam gut durch.
Mit Claudia ging ich dann ins „Singapore“ zum Ley zum Essen. Hühnerbrust süss/sauer. Einer der wenigen Restaurants, die auch noch spät am Abend für Hungrige etwas zum Speisen haben.
Gegen Mitternacht verabschiedeten wir uns und ich ging in der Lindenstraße schlafen. Bekannt aus Funk und Fernsehen.
Das Erste Foto von der Fähre habe ich mal mit „Tschätt Tschi-Phi-Tii“ bearbeitet.