21.01.2026 – Windflüchter im Nebel bedeckt von Raureif.

22. Januar 2026

Winterthur Allee Frauenfelderstrasse
Das Bild ist gerade. Die Bäume flüchten jahrzehntelang vor dem Nordwest-Wind.


21.01.2026 – Über dem Nebel scheint die Sonne

22. Januar 2026

Zwischen Mutschelle und Oberwil-Lieli tauchen Bäume, Häuser, Kräne und die Berge aus dem im Tal liegenden Nebel auf.


08.06.2009 – ThaiRiver: Meine erste HDR Fotografie mit der Nikon D80 und der HDRI-Software Picturenaut

9. Juni 2009

Vor ein paar Tagen bin ich eher durch Zufall bei „Heise Foto“ auf „HDR“ (High Dynamic Range) Fotografie aufmerksam geworden. Heute las ich mich in das Thema per Websuche ein. Ich wollte das mit meiner Nikon D80 auch ausprobieren. Dazu benötigte ich zuerst das Handbuch der Nikon, in welches ich bisher noch nie hinein geschaut hatte. Auf den Seiten 90 bis 91 und 56 findet man, wie man die Nikon D80 auf „Belichtungsreihen“ einstellt.

Nach ein wenig Ausprobieren und tüfteln fand ich die korrekten Einstellungen: Drei Aufnahmen mit den entsprechenden Belichtungswerten (+/- 2). Somit erhält man ein überbelichtetes, ein unterbelichtetes und ein „normales“ Foto. Nun benötigt man für eine absolut verwackelungsfreie Belichtungsserie von drei Fotos eigentlich nur noch ein Stativ und einen Fernauslöser – beides hatte ich aber nicht zur Hand. Dafür aber eine ruhige Hand. Ich schoss eine ganze Serie von meinem Lieblingsplatz auf der „Malena“ – meiner Wohnzimmergarnitur – auf das, was mir ins Blickfeld kam: Das „ThaiRiver-Becken“ mit den wöchentlich ablaichenden Paradiesfischen. Übrigens ohne sonstige Lichtquelle oder Blitz.

Dann suchte ich nach einer geeigneten Software, welche mir die Belichtungsreihen-Bilder in HDR-Bilder umwandelte. Hierzu konsultierte ich wieder diverse Foren und wurde schliesslich fündig: „Picturenaut„. Diese kostenfreie Software erledigt das Zusammenfügen der drei Bilder mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen zu einem ganzen. Anschliessend kann mit „Tone-Mapping“ noch das Feintuning erfolgen.

Danach lernte ich noch, dass ich mit meinen „Bordmitteln“ sowohl 16-Bit, wie auch 32-Bit-Bilder nicht vom Tiff-Format in das Jpeg-Format umwandeln kann. Somit speicherte ich das in Picturenaut erstellte HDR-Foto nach 8-Bit (Tiff) ab. Dann konnte ich mit Bordmittel „Photoshop Elements“ ein Jpeg-Bild konvertieren, welches aber für den Upload nach Flickr immer noch zu gross war. Diese Kleinigkeit – das Komprimieren nach „Webformat“ – klappte locker mit „Microsoft Office Picture Manager“.

So entstand das erste HDR-Foto (siehe oben) von mir mit der Nikon D80 und „etwas“ Nachbearbeitung. Ich bin selbst über das Ergebnis überrascht. Mike meinte 1.) „Mit dem MacBook ginge das sicher einfacher!“ und 2. „Sieht irgendwie 3D-mässig aus!„.

Was mich an dem HDR-Foto wahnsinnig begeistert, ist diese Tiefenschärfe und Detailtreue. Das Foto zeigt das Szenario absolut realitätstreu. Das Luftblasen im kleinen Artemia-Becken. Das grüne Artemia-Sieb, den blauen Aktenordner, die Pyramidenbox, die Frangipani in der vorderen linken Ecke, die Wasserpflanzen, sogar das Paradiesfisch-Männchen im linken Eck unter seinem Schaumnest erkennt man. Hammer!

Nun sieht man mich sicher öfter mit einer ruhig in der Hand liegenden Nikon auf „Belichtungsreihen-Jagd“.

-> HDR Images Samui on Flickr


08.04.2009 – Zürich: Unterwasserbilder im Aquarium mit der Olympus mju Touch 8000

9. April 2009

Morgen fliege ich nach Koh Samui. Dort ist am nächsten Wochenende „Songkran“ – das Thailändische Neujahresfest. Dieses Fest wird mit viel Wasserspritzen begangen. Ausserdem ist meine „Canon IXUS 750“ durch die fast tägliche Benutzung schon etwas betagt. Meine Nikon D80 werde ich zwar in den Kurzurlaub mitnehmen, aber wasserfest ist diese nicht. Auch kann ich diese nicht einfach in die Hosentasche stecken, wie meine „Alte“- die Canon. Daher ist der Zeitpunkt günstig eine neue kleine Kompaktdigitalkamera zu besorgen. Neulich fand ich „genau mein Ding“: Die „Olympus mju Touch 8000″Dieses kleine Wunderding kaufte ich heute im „MediaMarkt“ in Kriens. Warum? Das Teil ist wasserdicht bis 10 Meter! So tief werde ich nie tauchen, aber zumindest hält die Digitalkamera die Wasserschlacht zum Songkran locker aus. Neben der Wasserresistenz steckt die Digicam auch harte Schläge weg; denn sie ist bis zu einer Fallhöhe von 2 Meter zugelassen. Letzteres möchte ich eher nicht ausprobieren.

ABER: Die Wasserdichtigkeit erprobte ich in kleinem Rahmen gleich einmal in einem meiner Aquariumprojekte: Unterwasserbilder im „Thairiver“. Die Paradieser zeigten sich von den plötzlich im Wasser befindlichen Gegenständen (rechte Hand mit Digicam) etwas verwirrt und wollten einfach nicht stillhalten. Nur der kleinste der 5 Paradieser schwamm immer ganz nah an der Kamara. Er wollte einfach nicht auf Distanz gehen. Und so musste ich ihn förmlich immer wieder verscheuchen. Gut, die Bilder sind nun nicht unbedingt als Musterbeispiele zu bezeichnen. Es handelt sich ja schliesslich um die ersten Aufnahmen in verschiedenen Modis. Am Ende gelang mir sogar ein ansehnliches Bild einer Garnele und einer Anetome Helena im Säulenaquarium.

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Somit ist die „Olympus mju Touch 8000“ der ideale Reisebegleiter für jede Gelegenheit. Die Eigenschaften werde ich im Kurzurlaub auf Koh Samui sofort einsetzen. Schliesslich möche ich überprüfen, ob diese Digicam das Prädikat „tropenerporbt und wüstengetestet“ verdient!


20.08.2008 – „ThaiRiver: Paradiesische Paarung“ und „Nikon D80 Kit als Schnäppchen“

21. August 2008

Seit Monaten überlege ich und wäge ab. „Was für eine DSLR kaufe ich mir?“ Ich vergleiche Leistungsdaten von verschiedenen Spiegelreflex-Kameras, befrage Kollegen und Freunde, die schon eine besitzen, schliesslich bin ich hin- und hergerissen. Das nervt! Klar, Wolfgang – der Sportfotograf und Sportreporter von der Insel – steht klar auf Nikon. Auch Detlef meint, wenn schon – denn schon. Langsam muss diese Unentschlossenheit ein Ende haben.

Somit polte ich mich langsam auf die Marke Nikon und das Modell „D60“ ein. Laut Detlef die ideale DSLR Einsteiger Kamera. Heute gab mir Detlef den entscheidenden Tipp: „Fahr‘ doch mal zum MediaMarkt nach Dietikon und nehme die Kamera mal in die Hand!“. Somit fuhr ich nach der Arbeit in den Elektronik- und Multimedia-Tempel. Vorher nahm ich von der Bank meines Vertrauens noch das nötige Kleingeld mit. Eigentlich für einen ganz anderen Zweck. Aber unverhofft kommt ja oft.

Und so kam es. Nur wenige Kauflustige schlenderten mal zielstrebig, mal planlos, durch die prall gefüllten und bunt beworbenen Regalreihen. „Aha! Wieder einmal umdekoriert!“ dachte ich und wanderte durch den riesigen Laden und fand das Regal mit den endlos aufgereihten hochtechnisierten digitalen Wunderwerken. Kurz dachte ich daran, was ich wohl jetzt machen würde, wenn ich das Objekt meiner Begierde wohl noch nicht kennen würde. Verwirrung total!

Gleich am Kopf des Regals stand eine Palette mit den Nikon D60 Kits. Spezial-Angebot fast für ein Butterbrot mit Ei!. Aber ich schaute mir trotzdem die Digitalkamera noch einmal direkt an, nahm diese in die Hand. Aber leider fehlte der Akku. Ich konnte nicht testen. Direkt neben dem D60 Modell lag die D80. Aus welchem Grund auch immer: Die D80 gefiel mir von den „Features“ besser. Beiläufig blickte ich auf das Preisschild. „Wie nur 999 Stutz?“. Das kann doch was nicht stimmen? Und der Preis galt zusammen mit dem Objektiv „Nikon DX AF-S 18-135mm“. Ich überlegte: „Irgendwie hast Du doch einen Preis von über 1200 Franken im Kopf?“

Ich war wieder verunsichert. Sollte ich das D60er-Kit mit zwei Akkus, Blitz und Tasche nehmen? Oder doch gleich das komfortablere Modell? Ist bei der D80 ein minderwertigeres Objektiv dabei? Kann auch nicht sein. Die Kits werden ja überall gleich angeboten. Nur warum ist das D80 Kit nur so günstig? Ich verliess den Markt und ging zum Auto zurück. Dort hatte ich mein Mobiltelefon gelassen. Dann rief ich Mike an. Er müsste noch in der Arbeit sein – war er auch. Ich bat ihn auf die Website meines „local Dealers“ zu gehen und mir den dort genannten Preis für das gleiche Set zu geben.

Tatsächlich! Das D80er-Set kostet bei meinem „Local Dealer“ tatsächlich über 1200 Franken! Ich liess mir von Mike die genaue Bezeichnung des Objektivs geben. Es war genau das selbe! Gut, dass ich vorher auf der Bank war. Somit stand die Entscheidung fest. Für den Preis, den sonst das D60er-Kit gekostet hätte, nahm ich somit das D80er-Kit mit! Gut, ich legte noch etwas drauf. Aber für unter 1000 Stutz eine D80 mit AF-S-Objektiv ist schon ein geniales Schnäppchen. Zumindest meiner Meinung nach.

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Leider akzeptiert „MediaMarkt“ keine Kreditkarten. Somit fiel der Kauf einer neuen SD-Karte mit mehr Speicher flach. Ich hatte genau den passenden Betrag dabei und bekam sogar noch einen „symbolischen“ Franken zurück. Dann fuhr ich schnurstracks nach Hause – das gute Stück neben mir auf dem Beifahrersitz liegend.

Zu Hause angekommen packte ich das neue Schmuckstück – auf das ich so lange Warten musste (selber schuld) – aus und baute die Kamera mit der wirklich hilfreichen Schnellanleitung zusammen. Nach der ersten Hürde den Gurt richtig einzufädeln kam die grössere Hürde: Der Akku musste geladen werden. Das dauerte etwa 2 Stunden.

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Währenddessen vertrieb ich mir die Zeit indem ich mich um die Pflanzen und die Aquarien kümmerte. Schliesslich brachte der Regen der letzten Tage frisches Wasser für Flora und Fauna mit sich. Ich füllte das verdunstete Wasser in den Aquarien auf und wässerte meine Orchideen sowie die sich prächtig entwickelnden Frangipani. Dann sah ich nach, wie es dem Nest des Paradiesfisch-Männchens geht. Ob da wohl schon Nachwuchs zu pflegen ist?

Überrascht stellte ich fest, dass unter dem Schaumnest nicht nur das Männchen weilte! Bisher vertrieb er alle Paradieser und Paradieserinnen sofort aus der Nähe seines Prachtbaus. Und was ist nun los? Mit zusammengefalteter Schwanzflosse tümpelte ein Mädel neben ihm. Fast in Zeitlupe umschwamm sie ihn. Kam ein anderer Paradiesfisch in die Nähe des Nestes, so schwamm sie wie der Blitz sofort los und vertrieb den Reviereindringling.

Aha! Da haben sich zwei gefunden. Als beide wieder einmal unter dem Nest waren, umschlangen sich beide. „Die Paaren sich ja!“ schoss es mir durch den Kopf. In den Kopulationspausen baute er im Sekundentakt am Nest weiter indem er Luftblasen unter das Nest schob und sie vertrieb sich die Zeit mit dem Vertreiben von Artgenossen aus dem Revier um das Schaumnest im vorderen Eck.

Endlich blinkte die Ladeanzeige des Akkus nicht mehr. Ich schob den Akku in die D80 und lud den Speicherschacht mit der SD-Karte aus meiner Kompakt-DigiCam. Dann schob ich eine Gartenstuhlpolster vor dem Aquarium zurecht und legte mich mit der Nikon im Anschlag auf die Lauer. Ich musste nicht lange Warten bis die beiden Paradiesfische wieder „Lust“ hatten. Er umschlang sie, beide drehten sich auf den Rücken, erstarrten und sanken langsam vom Nest weg. Zwischendurch drückte ich ein paar Mal ab.

So entstanden die ersten Bilder mit meiner neuen Spiegelreflexkamera. Somit habe ich heute gleich zwei Mal Glück gehabt: Das Nikon-D80-Schnäppchen und eventuell bald paradiesischer Nachwuchs! Drückt mir die Daumen! In zwei Tagen wird es sich zeigen.

  • 17.05.2008 – „Local River“ oder „Anregungen für Einrichtungsideen“
  • 18.06.2008 – „ThaiRiver Experimentalphase“ mit „Möbelhund“ und „Was ist bitte eine Fishloft“?
  • 07.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Die Story beginnt
  • 09.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Die erst Bepflanzung
  • 13.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Während der Einlaufzeit genug zu erzählen
  • 14.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Paradiesfische und Kampffische ziehen ein
  • 16.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Aktueller Stand
  • 20.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Fundstück: Das Säulenaquarium
  • 23.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Webcam online
  • 13.08.2008 – Projekt „GreenGras“ und „BambusBecken“
  • Bilder zu „Thairiver – The Story“ auf Picasa
  • Forum bei Aquarium.ch

  • 13.08.2008 – Projekt „GreenGras“ und „BambusBecken“

    13. August 2008

    Grad hab ich meinen Blog und die Bilder gecheckt. Das Projekt „GreenGras“ ist noch gar nicht online beschrieben. Dann fiel mir ein, dass dieses Becken lange Zeit nur mit dem Rest Sand/Kies und mit etwas Wasser samt Wasserflöhe gefüllt war. 

    Dann fuhr ich ja irgendwann vor Wochen nach Radolfszell, fand per Zufall das „Säulenaquarium“ und kaufte ein paar Wasserpflanzen im Toom-Baumarkt. So fanden einige Pflanzen ihren Weg in das noch leere Becken.

    Der Name „GreenGras“ kommt von einer Pflanze mit dem Namen „Phalaris Arundinacea“ (Rohrglanzgras) aus dem Toom-Baumarkt. Ich weiss nicht, ob es ein Schilfgras, eine Bambusart oder sonst ein Gras ist. Sie gefiel mir einfach.

    Das Projekt „GreenGras“ steht nun an der Stelle, an der zuerst das „BambusBecken“ stand. Steht ist gut, sämtliche Rechteckbecken „rollen“ auf Möbelhunden. Das ist äusserst praktisch beim Putzen 0  „Mann“ denkt ja eben praktisch.

    Auf dem Elefantenhocker links steht eines der Ursachen für meine Aquarieninfektion. Darin befanden sich die ersten im IKEA gekauften Wasserpflanzen. Mittlerweile befindet sich darin eine Zwergseerose und ein paar Stengelpflanzen nebst Moos und „Schwimmfarn“. Dazu ein paar Blasenschnecken und kleine Apfelschnecken. Das Becken „läuft“ ohne jegliche Technik. Ich fülle nur ab und zu Wasser nach.

    Im Windlicht rechts befanden sich dereinst die Garnelen und der komische blaue Kies. Durch eine Gurkenscheibenfütterung sind mir über Nacht viele Garnelen eingegangen. Das Wasser war gekippt. Die restlichen Garnelen etwa 5 Stück tummeln sich nun im Aussenbecken und fühlen sich wohl. Im Windlicht steht nun eine Orchidee.

    Im „GreenGras“ schwimmt mein hübsches blaues Kampffischmännchen mit noch einem Neon. Ursprünglich waren es mal 7 Stück. Doch die verschwanden nach und nach auf seltsame Weise. Nicht mal ein Flossenstück blieb bei den Teleportationen übrig. Die Katze kann nicht ran, da sie nur dann in die Wohnung darf, wenn wir auch da sind. Und mittlerweile schleicht sie auch nicht mehr jeden Tag in der Wohnung herum. Ob der Kampffisch sich ab und zu vergreift? Diese Fälle werden wohl immer ungeklärt bleiben.

    Das „Bambusbecken“ steht nun links von mir. Den Namen bekam es von den beiden Bambusstecklingen, welche ich dereinst bei IKEA kaufte.

    Von den zwei Zyperngraspflanzen (Kaufland Regensburg EKZ Arcaden) hat nur eine die Verpflanzung ins „BambusBecken“ überlebt. Vor dem Einpflanzen spülte ich möglichst die gesamte Pflanzenerde ab und kurzte die Wurzeln auf 1/3. Die übrig gebliebene Zyperngraspflanze entwickelt sich langsam aber zufriedenstellend – erkennbar an den frischen grünen Trieben Unterwasser.

    Von der Pflanze links im „Bambusbecken“ kenne ich den Namen nicht, da leider das Schild beim Kauf im Toom-Baumarkt Radolfszell fehlte. Es befinden sich sonst nur noch ein paar Turmdeckelschnecken und 6 kleinere gelbe Apfelschnecken darin. Gestern entdeckte ich einige ganz kleine Turmdeckelschnecken – die kommen aber nur bei einbrechender Dunkelheit heraus. Fische sind noch keine im „BambusBecken“.

    Die Apfelschnecken räumen das „Bambusbecken“ so richtig auf. Sie fressen abgestorbene Pflanzenteile – Blätter und Wurzeln. Eine Algenplage hatte ich bisher weder im „BambusBecken“ noch im „GreenGras“. Das Wasser ist kristallklar.

    Beide kleinen Becken stehen im Halbschatten. Das „Bambusbecken“ ist durch den Schiebevorhang vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt. Das „GreenGras“ steht zwar vor dem grossen Ostseitenfenster, jedoch entscheide ich täglich, ob die Jalousie oben (Himmel bedeckt) oder eben auf Mittelstellung bei Sonnenschein eingestellt wird.

  • 23.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Webcam online
  • 17.05.2008 – „Local River“ oder „Anregungen für Einrichtungsideen“
  • 18.06.2008 – „ThaiRiver Experimentalphase“ mit „Möbelhund“ und „Was ist bitte eine Fishloft“?
  • 07.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Die Story beginnt
  • 09.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Die erst Bepflanzung
  • 13.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Während der Einlaufzeit genug zu erzählen
  • 14.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Paradiesfische und Kampffische ziehen ein
  • 16.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Aktueller Stand
  • 20.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Fundstück: Das Säulenaquarium
  • Bilder zu „Thairiver – The Story“ auf Picasa
  • Forum bei Aquarium.ch

  • 23.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Webcam online

    24. Juli 2008

    Heute brachte mir Christian eine AXIS 205 Webcam zum Ausprobieren. Diese integrierte ich am Abend in unser Heimnetzwerk. Nachdem endlich der Netzwerkrouter konfiguriert war, ging soeben das Projekt „ThaiRiver“ online!

    FishCam

    Livebild:

    So wie es aussieht, hat einer der Paradiesfische männlicherseits ein Schaumnest um eine Muschelblume gebaut. Er bewacht es und verscheucht sämtliche anderen „Paradieser“. Ob es bald Nachwuchs gibt? Schau-mer-amal.

    Nun könnt ihr Euch live in die Unterwasserwelt einloggen.

    Viel Spass!

    Links zum Thema:


    20.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Fundstück: Das Säulenaquarium

    20. Juli 2008

    Am Freitag startete ich über das Wochenende zu einem kleinen Ausflug beruflichsbedingt in das angrenzende Ausland: Dütschland. Kurz hinter der Grenze stiess ich während der Anfahrt auf einen „OBI-Baumarkt“. Ein Schild an der Hauptstrasse wiess mir den Weg zum Heimwerker-Paradies und so legte ich einen Kurzstopp ein. Schnurstracks ging ich durch die Regale zum Aussenbereich. Dort fand ich was ich suchte: Wasserpflanzen!

    Ich verglich die Preise im Vergleich zu Schweizer Markten und staunte nicht schlecht. Seerosen kosten grad Mal 13 Euro. So suchte ich ein Transportgefäss und fand sofort um die Ecke in der nächsten Abteilung „OBI-Eimer“ für einen Euro – ich nahm gleich drei Stück davon und schnappte mir zwei Seerosen (Nymphaea ‚Pygmaea Helvola‘ und ‚Attraction‚), eine ‚Iris Pseudacorus‘, eine ‚Thailia Dealbata‘, ‚Phalaris Arundinacea‘, eine ‚Myriophyllum Aquaticum‘ und noch eine Pflanze, die kein Namensschild trug. Letztere kosteten pro Töpfchen zwischen 3 und 4 Euro. Insgesamt ein wirkliches Schnäppchen.

    Dann fragte ich eine der Verkäuferinnen, ob es einen Aquaristikbereich geben würde. Sie meinte, dass es diese nur in grösseren Märkten hätte. Das hier ist ein „kleiner Markt“? Dafür bekam ich einen Tipp: Am Kreisel in Konstanz hätte es einen Spezialisten „Aquaristik-Pascal„. Da ich bis zum vereinbarten Termin noch „massig“ Zeit hatte, fuhr ich zum genannten Kreisverkehr und bog rechts ab. Nach der AGIP-Tankstelle sah ich das Werbeschild von „Aquaristik-Pascal“ an der Wand und parkte.




    Ich betrat den Laden und an der Theke sah ich was ich eigentlich gar nicht suchte, nicht zu finden hoffte, aber fand: Ein Säulenaquarium. Allerdings befüllt mit Wasser, Pumpe, Wurzel, Pflanzen, Zwerggarnelen und darauf eine Klemmleuchte. Dieses ausgefallene Aquarium gefiel mir bei meinem Besuch bei Jolanda schon extrem gut – bei Ihr steht genau so eines auf der Küchenanrichte. Der Kollege hinter der Theke sah mich und meinte „Kann ich Dir helfen?“. Darauf antwortete ich: „Bitte dieses Aquarium einpacken und den Preis abmachen!“. Der „Kollege“ war der Chef ‚Pascal‘ höchst selbst, wie sich bei einem angebotenen Kaffee herausstellte.

    Nachdem Pascal und ich uns über den Preis einigten und er mir einen weiteren Kaffee ausgab, entleerte er das Becken; denn ursprünglich wollte ich ja nur das Glas selbst. Nahm dann aber die Wurzel und die Leuchte zusätzlich mit (gesamt 78 Euro). Ich entschloss mich dann noch eine weitere grosse Wurzel für mein „ThaiRiver“-Becken mitzunehmen (20 Euro). Anschliessend nahm das Säulenaquarium auf dem Beifahrersitz des Leihwagens angeschnallt Platz und ich setzte meine Reise zum „Zielort“ Radolfszell fort. Das Wochenende hatte sich für mich bereits am Freitag Nachmittag gelohnt.

    Am Sonntag Nachmittag traf ich dann schliesslich mit meiner Fracht wieder zu Hause ein. Von Osten näherten sich zwar dunkle Gewitterwolken, aber ich bereitete sofort die Pflanzen eine nach der anderen zur Umsiedlung vor. Aber zuerst reinigte ich das Säulenaquarium und mit Mike suchte ich einen passenden Standplatz aus. Mike kaufte am Samstag bei IKEA einen Beistelltisch und so war der Standort bald ausgewählt.

    Dann nahm ich mir die Pflanzen vor, befreite diese weitgehend vom „Substrat“ und versetzte diese eine nach der anderen in bestehende („ThaiRiver“ und „BambusBecken“) Aquarien. Nun muss das neue Säulenaquarium noch gut einlaufen. So habe ich genug Zeit mir Gedanken zu machen für welchen Besatz ich mich entscheide.

    Links zum Thema:


    16.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Aktueller Stand

    17. Juli 2008

    Heute fuhr ich nach einem Meeting in Dübendorf noch ins Glattcenter. Dort suchte ich den Qualipet kurz vor Ladenschluss auf. Ich sah mir die Aquarien an und besichtigte die Neuzugänge. An der Kasse bat ich eine der Damen mir eine Portion Wasserflöhe herzurichten.

    Währenddessen schlenderte ich durch die Regale und fand einen kleinen Aussenfilter „Flow200“. Diesen Filter sah ich schon an sog. „Cocoon Aquarien“ hängen. Wenn der Ansaugrüssel lang genug ist und die Pumpleistung reicht, dann könnte ich diesen für das „BambusBecken“ nehmen? Es stand kein Preis im Regal – nur für die kleineren. So nahm ich die Schachtel und die Dame zog das Teil über den Scanner. Ergebnis: 29 Franken. Zum Ausprobieren ein angemessener Preis.

    Ich bezahlte die Wasserflöhe (3,50 CHF) und den „Flow200“ und schlenderte in die Tiefgarage zurück. Mein Navi teilte mir mit, dass es auf der Nordumfahrung staute. Deshalb entschloss ich mich durch die Stadt über die Hardbrücke zu fahren. Gegen 20 Uhr traf ich zu Hause ein. Zuerst baute ich den neuen Aussenfilter zusammen – die Montageanleitung fand ich hinterher. Dann probierte ich das Teil aus. Ich musste den Wasserspiegel nur um einen Zentimeter anheben und schon saugte der Filter das Wasser an und lief über die breite Lippe zurück ins Becken.

    Anschliessend widmete ich mich den Wasserflöhen. Einen Teil des Beutelinhaltes entleerte ich in das „selbst drehende Aussenbecken“. Die andere Hälfte schüttete ich in das noch übrige dritte kleine Becken, welches bisher nur der Rest Sand und etwa ein Drittel Wasser enthielt. Daraus fing ich dann zwei nette Portionen heraus und fütterte zuerst die „Paradieser“ im „ThaiRiver“-Becken und dann die Fische im „BambusBecken“. Von Jolanda bekam ich drei Kampffische: Zwei „Weibli“ und ein „Männli“. Der vorhandene Schleierkampffisch vertrug sich mit einem der „Weibli“ überhaupt nicht. Deshalb zog die Lady gestern ins „ThaiRiver“ um. Und heute zog das „Männli“ aus dem „Waterworld II“ zu ihr ins grosse Becken. Die beiden fingen sofort an zu Turteln! Die Paradiesfische schwammen teils teilnahmslos teils interessiert um das balzende Pärchen herum – widmeten sich aber lieber dem Aufsammeln der Wasserflöhe. Alles friedlich.

    Somit sind nun fünf „Paradieser“ und ein Pärchen von Jolanda’s Kampffischen im „ThaiRiver“-Becken. Letztere wollten gar nicht mehr voneinander lassen und schwammen bald gemeinsam herum. Im „BambusBecken“ ist mein Schleierschwanz-Kampffisch und das zweite Mädel, sowie vier Rote Neon. Auch alles im grünen Bereich.

    Zwischendurch schoss ich die hier im Thread befindlichen Bilder. Das obere Bild entstand bei Abendsonne von meinem Lieblingsplatz auf der Lounge. Für das zweite und dritte Bild stellte ich eine kleine Schreibtischleuchte oben auf den Verbindungssteg. Die Pflanzen entwickeln sich und scheinen gut anzuwachsen.

    Einige wenige nur bei genauem Hinsehen zu entdeckende Fadenalgen haben sich gebildet, was aber meiner Meinung bei einem noch im „Einfahren“ befindlichen Aquarium ganz normal ist. Bisher entwickelt sich alles zur Zufriedenheit und das Experiment läuft nach Plan.

    Links zum Thema:


    14.07.2008 – „ThaiRiver – Ein etwas anderes Aquarium“ – Paradiesfische und Kampffische ziehen ein

    15. Juli 2008

    Zuerst besten herzlichsten Dank an Jolanda aus dem Forum bei Aquarium.ch. Gestern nahm ich ihre Einladung an und besuchte Sie in ihrem geschmackvoll eingerichteten „Häuschen auf dem Lande“. Sie bot mir vor einiger Zeit via Forum sog. „Paradiesfische“ an. Und diese wollte ich zusammen mit einigen übrigen Pflanzen abholen. Doch vorher zeigte sie mir ihre Aquarien, die wirklich passend im Haus mit der Einrichtung harmonierten. Sie zählt sich zu den „Verpaarern“ und nicht zur Gilde der „Züchter“.

    Mit viel Erfolg, aber auch einigen Rückschlägen, vermehrt sie neben den frechen Paradiesfischen mit Vorliebe Betta Splendens – also Kampffische. Ich bekam eine ausführliche Einführung in die Eigentümlichkeiten, Formen und Charaktere der verschiedenen wirklich schönen Lieblinge von Jolanda.

    Was mir aber wirklich extrem gefällt, ist die wirklich schöne Integration der Aquarien in die Wohnungseinrichtung. Auf der Küchenanrichte stehen gleich zwei traumhafte Becken mit sicherlich wertvollen Kampffischen. Im Wohnzimmer noch ein schönes Becken und im Eingangsbereich wuseln verschiedene Fische aus einem Freundschaftsimport aus Thailand in einem Gemeinschaftsbecken. Zu jedem Becken und zu jedem Fisch gibt es eine nette und teils kuriose Geschichte.

    Auf der Terrasse zeigte Jolanda mir ihre „Rollenden Becken“, in welchen die einmal die angesprochenen Paradiesfische leben und zum anderen Wasserpflanzen, wie Muschelblume, Wasserhyazinthe und Wasserfarn sich rege vermehren und wuchern. Aber Jolanda hat noch ausreichend Paradiesfischnachwuchs in ihrem Arbeitszimmer. Dort befinden sich auch die Becken mit den Kampffischen. Sogar ein Becken mit Goldfischen (Schleierschwänze?) gibt es dort.

    Jolanda nahm sich viel Zeit und wir plauderten viel. Dann fing sie mir fünf Paradiefische ein. Ich durfte mir noch ein Kampffisch-Männchen und zwei passende „Weibli“ aussuchen. Und ich bekam eine pralle Tüte mit Wasserpflanzen angeboten. Professionell verpackt standen diese gegen 18 Uhr bereit. Aber der Besuch dauerte noch etwas länger. Bei einer guten Flasche Rotwein bekam ich noch viele Tipps und Tricks und wir plauderten über Gott und den Rest der Welt bis spät in die Nacht. So erfuhr ich das mein Kampffisch ein „b.splendens VT (Veiltail)“ ist. Der Bock nennt sich vornehm „b.splendens Crowntail black blue lace“ und die Mädels bezeichnet man als „b.splendens black blue lace“ und „b.splendends multi (das wäre die Rote)“. Kann ich mir nie merken.

    Natürlich mussten die Neuzugänge zu Hause sofort versorgt werden – auch zur späten Stunde. Die fünf Paradiesfische wasserte ich im „ThaiRiver“ ein, der „Kampffisch-Bock“ bekam im leeren „Waterworld I“ ein neues Heim und die beiden „Maidli“ gingen im „Waterworld II“ baden. Die neuen Wasserpflanzen kamen fast alle ins „ThaiRiver“ und die restlichen verteilte ich im „BambusBecken“, sowie in den „Waterworlds“. Ich wusch sogar noch ein Seemandelbaumblatt und teilte es in kleinere Stücke, um es in den Becken zu verteilen.

    Heute nach der Arbeit schaute ich natürlich sofort nach dem Rechten. Die „Paradieser“ flitzten lebhaft und neugierig durch das „Thairiver“. Die neuen Kampffische hingen etwas gelangweilt in den Pflanzen und schauten sich die Umgebung fast regungslos an – aus grünem Wasser? Hatten die Seemandelbaumblätter das Wasser „grün“ gefärbt? Es sollte doch eigentlich leicht „bräunlich“ werden? Zuerst ging es ans Füttern. Aus dem Aussenbecken sammelte ich ein paar Mückenlarven nebst Wasserflöhe ein und kredenzte diese den „Paradiesern“. So schnell konnte ich gar nicht schauen, wie diese aus den Verstecken aus allen Richtungen zum Kescher schwammen und die flüchtenden Kleingetiere einsammelten.

    Vom Kampffischzuwachs hatte mein Schleierschwanz noch nix bemerkt. Aber das sollte sich bald ändern; denn ein Experiment sollte folgen: Was passiert, wenn ich dem Schleierschwanz die beiden „Maidli“ ins „BambusBecken“ gebe? Gesagt, getan. Zuerst passierte gar nichts. Dann nach ein paar Minuten verfolgte eines der Mädels den Schleierschwanz. Nach weiteren 10 Minuten schien sich das Blatt zu wenden und „Cesar“ verfolgte das Mädel. Das zweite „Maidli“ versteckte sich in den Wurzeln der Wasserpflanzen und versuchte möglichst nicht einzugreifen

    Parallel dazu räumte ich „Waterworld II“ aus. Der blaue Kies störte mich schon länger. Die mit Grünalgen behafteten Pflanzen wanderten als Vorspeise in das Aussenbecken. Das grünliche Wasser landete als Dünger auf der Rasenfläche. Jetzt im Anschluss an das Tippen kommt noch der Rest vom „gewaschenen Kies“ hinein. Dann werde ich es mit einem Teil Wasser aus „ThaiRiver“ und einem Teil Regenwasser füllen. Dann siedeln die „Maidli“ wieder um. „Unbewacht“ ist mir der Schleierschwanz noch etwas zu gefährlich für die beiden.

    Nun schau-mer-mal, wie sich die Projekte weiter entwickeln, odrrr 🙂

    Links zum Thema:


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