Und das ganz ohne irgendeine Förderung. Die Schweizer waren schon immer innovativer als der Rest 😁
Der Schweizer Automarkt für Elektroautos floriert. Über 13 Prozent der Neuzulassungen von Neuwagen im letzten Jahr waren laut dem Importeuren-Verband Auto Schweiz reine «Stromer». Ganz vorne mit dabei das «Model 3» von Tesla. Mit 5072 verkauften Fahrzeugen führte der US-Autohersteller die Tabelle vor dem «Oktavia» von Skoda mit 4969 Einheiten an, wie die Statistik des Bundesamts für Strassen (ASTRA) zeigt.
Das Tesla «Model 3» führe damit als erstes Nicht-Verbrennerfahrzeug der Geschichte die Schweizer Verkauf-Charts für das Jahr 2021 an, teilte Tesla am Dienstag mit. Mit einem Marktanteil von 42 Prozent bleiben Autos mit Benzinmotoren laut den Zahlen von Auto Schweiz aber mit Abstand immer noch die erste Wahl bei hiesigen Autokäufern.
Wieder mal „Ladesäulen-Sightseeing“: Diesmal beim neuen SuperCharger im Kemptthal. Um 16 Uhr hatte ich alle Säulen für mich alleine. Diesmal besuchte ich die „Motorworld“ gegenüber.
Supercharger auf dem Geländer der ehemaligen Maggi Fabrik.
Ich dachte das hätte ein Café. Muss mich geirrt haben. Aber es hat schöne Sportautos drin und ein paar klassische Motorräder. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
Quelle übersetzt: Flash Drive Motors fand einen vernachlässigten Subaru BRAT der 1. Generation, entfernte den defekten Vierzylinder-Boxermotor und begann mit der Herstellung einer einzigartigen Maschine.
Über fast ein Jahrzehnt lang geparkt, forderte die Sonne von Westtexas ihren Tribut von der originalen Metallic-Lackierung in Miami Blue, die auf den oberen Paneelen zu bleichem Weiß verblasst war. Der knalligen Grafik erging es nicht viel besser. Sie waren sonnengeprüft und bis zu dem Punkt verblasst, dass die BRAT-Insignien des Zeltes fast unlesbar waren.
Unter der Motorhaube wartete der kleine 1600 CC Flat-Four mit seinem Single-Barrel-Vergaser und einem Wirrwarr aus rissigen, geschnittenen und willkürlich getrennten Vakuumschläuchen aus der Smog-Ära immer noch darauf, jeden Möchtegern-Mechaniker davon abzuhalten, jemals wieder das Original zu produzieren 63 PS.
Der Kühler fehlte verdächtig, was dazu führte, dass man sich fragte, was den jetzigen Besitzer eigentlich veranlasste, den kleinen GÖR zu parken.
Das Öffnen der Tür des BRAT offenbarte das obligatorische blaue Interieur, das bemerkenswert unberührt war, mit seinen originalen blauen Vinylsitzen mit blau karierten Einsätzen und simulierter Holzmaserung. (Nichts schreit mehr nach den 80ern als blaues Vinyl und passende Plaids.) Unglücklicherweise hatten die Zeit und Vorbesitzer den berühmtesten (oder berüchtigtsten) Teil des BRAT beansprucht – die nach hinten gerichteten Plastiksitze. Trotz des Zustands entschieden die Besitzer von Flashdrive Motors, dass dieser BRAT eine zweite Chance verdient hatte.
Bis zu diesem Zeitpunkt war der Restaurierungsprozess des BRAT ziemlich konventionell, falls die Restaurierung eines Subaru Brat jemals eine konventionelle Idee war.
Aber das ist der Punkt, an dem die Brüder von Flash Drive Motors beschlossen, dem einst anämischen Subbie etwas Mut und ein modernes Flair zu verleihen. Der ursprüngliche Motor wurde weggeworfen und durch ein modernes Kraftwerk ersetzt. Das Kraftwerk der Wahl war ein kompakter, aber leistungsstarker Hyper 9 von NetGain Motors. Ja, das ist richtig, Flash Drive Motors hat diesen BRAT auf vollelektrisch umgestellt.
Die Entscheidung für einen Elektroumbau war einfach. Das neue Kraftwerk war in der Lage, die ursprüngliche Leistung des Verbrennungsmotors zu verdoppeln, ohne die Kopfschmerzen von Ölwechseln, undichten Vergasern und schlechtem Fahrverhalten, die klassische Autos plagen. Der schwierigste Teil des Umbauprozesses war die Entscheidung, den Allradantrieb beizubehalten.
Um den Allradantrieb beizubehalten, war ein speziell angefertigter Adapter erforderlich, der den Hyper 9-Motor mit dem ursprünglichen 4-Gang-Schaltgetriebe koppelt. Die Verwendung des Originalgetriebes war entscheidend, um die Allradantriebsfunktion des BRAT beizubehalten.
Flash Drive Motors wusste, dass der Name BRAT Bi-Drive All Terrain bedeutet, daher war 2WD keine Option. Die Brennstoffquelle, die benötigt wird, um die notwendigen 120 Volt für das neue Kraftwerk bereitzustellen, sind 5 Tesla-Batteriepakete, die von einem geborgenen Tesla Model S stammen.
Um den Batteriebetrieb zu verwalten, behält ein Orion Battery Management System (BMS) Modell 2 den Überblick und gewährleistet einen sicheren Betrieb. Die Batterien werden mit einem ElCon 3,3kW Ladegerät aufgeladen.
Ein Monat ist fast rum. Heute rechne ich mal durch, was an CO2 und Moneten gespart wurde.
4728 km bin ich gefahren. 797 kWh habe ich „getankt“.
Mein „alter“ BMW X1 hat in der Schweiz 5,7 Liter auf 100 km verbraucht. In Deutschland waren es 1 Liter mehr. Aber das vernachlässigen wir mal. 5,7 Liter auf 100 km ergibt bei 4728 km gleich 274,224 Liter Diesel.
Tesla (440 PS) : Der Schweizer Strommix erzeugt 128 Gramm CO2eq pro kWh (Quelle Bafu). Macht 102,4 kg CO2.
BMW X1 (180 PS) : 1 Liter Diesel erzeugt 2,6 kg CO2 (Quelle WDR). Ergibt 712,98 kg CO2
Kosten Tesla: 797 kWh aufgeteilt auf 50%/50% Zuhause/Supercharger (Zuhause gemessen mit Steckerzähler zur Abrechnung mit Vermieterin) Zuhause 400 kWh a 0.19 CHF = 76 CHF Supercharger 400 kWh a 0.39 CHF = 156 CHF Ergibt gesamt 232 CHF (211 Euro)
Kosten BMW: 4728 km / 100km x 5,7 Liter pro 100 km = 274,224 Liter gesamt. Bei einem durchschnittlichen Preis von 1,70 CHF pro Liter ergibt sich gesamt 466,18 CHF 423,80 Euro)
Somit hat der Tesla im Vergleich zum BMW X1 nach nicht mal 5000 Kilometer..
Keinen Tropfen Öl verbraucht oder in der Umwelt verteilt.
Zwei Bergpässe bei Sonne befahren
Fahrspass ohne Ende mit Beschleunigung, Wendigkeit und Topspeed.
Keinen nervigen Motorenlärm erzeugt
Tolle Diskussionen mit Kollegen und Interessierten gehabt.
Viel Spass mit meinen Beifahrern gehabt.
Bei meiner jährlichen Fahrleistung von (locker) 25.000 Kilometern kommt eine Einsparung von 3 Tonnen CO2 und 1150 CHF „Spritkosten“ durch den Umstieg auf den Tesla 3 LR zusammen.
Ein besonders geiles Feature ist dieses hier: Morgen habe ich einen Termin bei einem Kunden. Man nehme das Mobiltelefon, gehe auf Kontakte, tippe auf die Adresse, lasse diese Adresse in Google Maps anzeigen, tippt rechts oben auf Teilen, wählt die Tesla App aus, fertig.
Aus der „Google Maps“ App für iPhone und Android lassen sich Navigationsziele direkt an das Tesla Navigationssystem senden:
Ein Ziel im Google Maps App eintippen.
„teilen“ antippen (manchmal muss man die Schaltflächen nach links verschieben um „teilen“ sehen zu können).
Das Tesla App auswählen (diese App muss natürlich auf dem Handy installiert sein).
Unter dem Strich erreichte Tesla in Q1 2021 180.338 produzierte und 184.800 ausgelieferte Elektroautos. Im Vorjahreszeitraum waren es noch knapp 103.000 produzierte Stromer und ungefähr 88.400 ausgelieferte Fahrzeuge.
Ein 23-jähriger Schweizer und sein Beifahrer waren am Samstag, 23. Januar 2021, um ca. 04:30 Uhr, auf der Walterswilerstrasse in Richtung Oftringen unterwegs. In einer Linkskurve unmittelbar bei der Kantonsgrenze Aargau-Solothurn kam das Fahrzeug rechts von der Strasse ab. Nach einer Kollision mit dem Randstein wurde das Auto bei der Feldstrasse abgehoben, setzte nochmals kurz auf, bevor es über den Sicherheitszaun, auf das Gelände von Swissgrid katapultiert wurde und in Abgangstrenner des Unterwerks prallte.
Der Tesla flog über den Zaun in die Umspannanlage und verursachte einen Stromausfall
Die Versorgungssicherheit wurde durch den Verkehrsunfall nicht beeinträchtig, jedoch entstand an den Elementen im Unterwerk ein Sachschaden von mehreren Hunderttausend Franken. Der Tesla erlitt Totalschaden.
Teslas Model 3 setzte im Dezember zum Schlussspurt an, Renaults Zoe verkaufte sich gleichmässig gut.
grafik: roger rusch / @ceo_plus_ch
Teslas Model 3 war 2020 das mit Abstand beliebteste Elektroauto in der Schweiz. Renaults Kleinwagen Zoe auf Platz 2 verkauft sich weiterhin sehr gut.
grafik: roger rusch / @ceo_plus_ch
Das Model 3 war auch über das ganze vierte Quartal 2020 das meistverkaufte Auto der Schweiz
grafik: roger rusch / @ceo_plus_ch
2019 erklomm Teslas Model 3 bei uns aus dem Stand Platz vier der meistverkauften Autos des Jahres. Damit war erstmals ein Elektroauto in die Top-5 vorgefahren. 2020 rangiert das Model 3 bereits auf Platz 2. Nur ein «Verbrenner» konnte sich noch knapp vor dem E-Auto behaupten.
braun = Verbrenner, grün = Elektroauto, blau = Hybrid und Plug-in-Hybrid. grafik: roger rusch / @ceo_plus_ch