30. Juni 2009
So! Geschafft! Endlich sind die Bilder vom letzten Wochenende in Regensburg online – das Regensburger Bürgerfest 2009. Diesmal unterstützte mich Amigo Bernhard fotografisch – besten Dank dafür. Mal sehen, ob ich in den nächsten Tagen noch dazu komme den Bericht zu erfassen. „Passiert“ ist wieder genug Witziges, Kurioses und Unerwartetes.
Aber jetzt erst einmal viel Spass mit den Bildern in drei Alben.
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14. Juni 2009
Untertitel: „20 000 Höhenmeter, 1200 Kilometer, 850 Bilder, 250 Spitzkehren, 20 000 Höhenmeter, 36 Sonnenstunden, 19 Personen, 12 Alpenpässe, 2 Übernachtungen, 2 Sonnenbrandpatienten“.Oder anders ausgedrückt: „Die KLM-Ausfahrt 2009″.

Gut, die meisten Daten sind grob geschätzt – bis auf die 19 Personen und 850 Bilder in drei Tagen. Aber es war ein hammerstarkes Wochenende mit guter Stimmung und erstklassiger Organisation. Es wird eine Weile dauern, bis ich die Bilder gesichtet, sortiert, nachbearbeitet und auf den Server geladen habe. Aber der Leser darf sich auf tolle Erinnerungsbilder und sogar eventuell auf ein Video freuen.
Hier also Video Nummer 1 und Video Nummer 2.
So, nach etwas Nachbearbeitungswartezeit sind nun 687 Bilder in drei Ordnern (jeder Tag ein Ordner) auf dem Server.
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9. Juni 2009
Vor ein paar Tagen bin ich eher durch Zufall bei „Heise Foto“ auf „HDR“ (High Dynamic Range) Fotografie aufmerksam geworden. Heute las ich mich in das Thema per Websuche ein. Ich wollte das mit meiner Nikon D80 auch ausprobieren. Dazu benötigte ich zuerst das Handbuch der Nikon, in welches ich bisher noch nie hinein geschaut hatte. Auf den Seiten 90 bis 91 und 56 findet man, wie man die Nikon D80 auf „Belichtungsreihen“ einstellt.
Nach ein wenig Ausprobieren und tüfteln fand ich die korrekten Einstellungen: Drei Aufnahmen mit den entsprechenden Belichtungswerten (+/- 2). Somit erhält man ein überbelichtetes, ein unterbelichtetes und ein „normales“ Foto. Nun benötigt man für eine absolut verwackelungsfreie Belichtungsserie von drei Fotos eigentlich nur noch ein Stativ und einen Fernauslöser – beides hatte ich aber nicht zur Hand. Dafür aber eine ruhige Hand. Ich schoss eine ganze Serie von meinem Lieblingsplatz auf der „Malena“ – meiner Wohnzimmergarnitur – auf das, was mir ins Blickfeld kam: Das „ThaiRiver-Becken“ mit den wöchentlich ablaichenden Paradiesfischen. Übrigens ohne sonstige Lichtquelle oder Blitz.
Dann suchte ich nach einer geeigneten Software, welche mir die Belichtungsreihen-Bilder in HDR-Bilder umwandelte. Hierzu konsultierte ich wieder diverse Foren und wurde schliesslich fündig: „Picturenaut„. Diese kostenfreie Software erledigt das Zusammenfügen der drei Bilder mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen zu einem ganzen. Anschliessend kann mit „Tone-Mapping“ noch das Feintuning erfolgen.

Danach lernte ich noch, dass ich mit meinen „Bordmitteln“ sowohl 16-Bit, wie auch 32-Bit-Bilder nicht vom Tiff-Format in das Jpeg-Format umwandeln kann. Somit speicherte ich das in Picturenaut erstellte HDR-Foto nach 8-Bit (Tiff) ab. Dann konnte ich mit Bordmittel „Photoshop Elements“ ein Jpeg-Bild konvertieren, welches aber für den Upload nach Flickr immer noch zu gross war. Diese Kleinigkeit – das Komprimieren nach „Webformat“ – klappte locker mit „Microsoft Office Picture Manager“.
So entstand das erste HDR-Foto (siehe oben) von mir mit der Nikon D80 und „etwas“ Nachbearbeitung. Ich bin selbst über das Ergebnis überrascht. Mike meinte 1.) „Mit dem MacBook ginge das sicher einfacher!“ und 2. „Sieht irgendwie 3D-mässig aus!„.
Was mich an dem HDR-Foto wahnsinnig begeistert, ist diese Tiefenschärfe und Detailtreue. Das Foto zeigt das Szenario absolut realitätstreu. Das Luftblasen im kleinen Artemia-Becken. Das grüne Artemia-Sieb, den blauen Aktenordner, die Pyramidenbox, die Frangipani in der vorderen linken Ecke, die Wasserpflanzen, sogar das Paradiesfisch-Männchen im linken Eck unter seinem Schaumnest erkennt man. Hammer!
Nun sieht man mich sicher öfter mit einer ruhig in der Hand liegenden Nikon auf „Belichtungsreihen-Jagd“.
-> HDR Images Samui on Flickr
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31. Mai 2009
Gegen 11 Uhr sattelte ich den blauen Benz und fuhr nach Tangelswangen bei Lindau/ZH. Dabei lernte ich, dass es auch in der Schweiz (mindestens) ein Lindau gibt. Gestern im Forum las ich, dass Jeannine etwa 40 Endlerguppies abgab. Und die holte ich bei ihr ab. Warum ich den blauen Benz nahm? Das Navi vom kleinen Schwarzen spinnt seit einiger Zeit. Und wenn das Teil ganz aussteigt, entlädt es mal gerne über Nacht die Batterie. So geschehen von Donnerstag auf Freitag. Deshalb hing die Batterie noch am Tropf und ich musste eben auf den blauen Benz umsteigen. Tja..

Anschliessend fuhr ich in das Einkaufszentrum Glatt (Glattzentrum). Einmal um einen „Banküberfall“ zu tätigen und um im Qualipet etwas Lebendfutter zu besorgen. Auf der Rückfahrt schaute ich auf die Uhr und stellte fest, dass ich recht flott mit meinen Erledigungen durch war. Somit könnten Mike und ich doch einen Ausflug machen. Weil: Gestern schrieb mir Jolanda, dass sie nach Moudon fahren würde. Dort würde die „8. Swiss Betta Show“ stattfinden – mit internationaler Beteiligung.

Nachdem ich zu Hause ankam, versorgte ich die Endlerguppies und wir starteten nach Moudon – mit dem kleinen Schwarzen – denn wir wollten offen fahren. Wir fanden Moudon recht schnell, aber die Anschrift bzw. Adresse der „Show“ war nicht zu finden. Auch fanden wir nirgends irgendwelche Wegweiser oder Schilder. Somit lernten wir das kleine verschlafene Städtchen mit dem Auto kennen. Wie überall in der Schweiz hat es auch in Moudon Baustellen. Und so kommt man mit der Navigation nicht weit.

Wir stellten das Auto ab und nahmen die Suche zu Fuss auf. Und siehe da, vor einem grösseren Gebäude stand ein Schild mit einem grossen Betta darauf. Wir betraten den Eingangsbereich – alles leise und ruhig – wir öffneten die nächste Tür und vor uns öffnete sich die „Internationale Swiss Betta Show“. Na gut, es war etwas kleiner als erwartet, aber die Gäste und die Fische waren erlesen. 19 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz stellten über 200 Betta Splendens aus. Ein Teilnehmer war sogar aus Thailand. Ob er extra anreiste, weiss ich allerdings nicht.

Nach einem Rundgang fanden wir Jolanda und nahmen zuerst einen Kaffee. Mit dem Kaffee in der Hand wanderten zu Robin. Bisher kannten wir uns nur vom Forum. Anschliessend umrundeten wir das Gestell mit den vielen Bettas und ich fotografierte den ein oder anderen. Dann lernten wir Sabrina kennen. Sie und Robin sind absolute Betta-Spezialisten und belege bei jeder (mir bekannten) Show die ersten Plätze – wie auch dieses Mal.

Gegen 16 Uhr begann die Versteigerung. Und Jolanda „räumte“ hier förmlich ab. Sie nahm glatte 7 Bettas mit und das für wirklich extrem gute Preise. Mike fragte mich, warum ich keinen ersteigere. Tja, wollen hätte ich schon können, aber wohin mit den Schmuckstücken? In meine bestehende Becken passen die nicht. Nein, nicht wegen der Grösse, sondern wegen des Besatzes. Vielleicht das nächste Mal.

Nach der Versteigerung holte Jolanda ihre Fische ab, wir verabschiedeten uns von Robin und Sabrina und gingen zusammen mit Jolanda’s Freundin Uta in ein Restaurant in Moudon etwas Essen. Anschliessend ging es zurück nach Hause.
Hier alle Bilder von der „8. Swiss Betta Show“ in Moudon
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24. Mai 2009
Oder zwei? Oder „Vom harten Leben des Fahrers“. Für den gibt’s nämlich nur „Radler“. Aber der Reihe nach. Zum krönenden Abschluss des gemütlichen langen Wochenendes in Regensburg trafen wir uns mit Chris, Beat, sowie Bernhard nebst Begleitung auf der Regensburger Dult. Treffpunkt das nicht vorhandene Thurn&Taxiszelt beim Eingang links. Bernhard hatte seine Geburtstagsfeier gut überstanden und ein weiterer lauer Maiabend begrüsste uns und so dauerte es nicht lang, bis die erste halbe Bier auf dem Tisch stand und wir gemütlich plaudernd die vielen Dirndl begutachteten.

Wir empfanden es als durchgängig positiv, dass alte Sitten und Gebräuche wieder auf der Dult Eingang finden. Nach dem ersten Test des vergorenen Gerstensaftes wechselten wir die Stellung und wanderten mit den lockeren Menschenmassen Richtung Glöcklzelt. Von der guten Musik und der Stimmung liessen wir und ins Innere locken und fanden sogar einen Platz mit Aussicht.
Zu einer anderen Tradition gehört, dass es sich bald Verheiratete nicht nehmen lassen den Jungfrauen- oder Junggesellenabschied auf der Dult zu feiern. Wir sahen etliche der männlichen oder weiblichen Gruppen durch das Zelt pilgern. Eine der bald verheirateten Damen liess sich zu einem Foto überzeugen, nachdem ich ihr zwei Brezen abkaufte. Allerdings konnte ich sie nicht dazu überreden es sich noch einmal zu überlegen. Tja, das Leben ist grausam. Nein, nicht für mich. Im Zelt tanzte derweil der Bär und nicht wenige auf den Bänken – „bayerischer Tabledance“ sozusagen.
Wir blieben, bis die Bänke hochgeklappt wurden und verliessen dann den Ort wirklicher bayerischer Gemütlichkeit. Da kann sich jedes Oktoberfest sauber verstecken. Prost!
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10. Mai 2009
INFO: Bilder sind online – siehe Kommentare
Dieses Jahr findet das „Regensburger Bürgerfest 2009“ vom 26.06. bis 28.06.2009 statt. Es hat nun doch Informationen und das Programm im Internet. Nur soviel: Das Motto heisst „Vereine gestalten Bürgerkultur“. Was soll’s! Ich poste einmal zwei Bilder und ein paar Links vom letzten Mal vor zwei Jahren. So bekommt der eventuelle Leser einen kleinen Eindruck vom Fest.



Mehrwert:
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3. Mai 2009
Roger erinnerte mich gestern per SMS, dass heute um 15 Uhr die Heavy Metal Legenden „Nazareth“ in Dübendorf sein würden – bei der LoveRide17. Das hiess: Tausende heisse Harleys für die Augen und bester Rock für die Ohren. Auch Adi meldete bereits am Freitag auf der 80iesforever sein Kommen an und siehe da, bereits um 11 Uhr klingelte das Telefon. Also hiess es schnell Akku in die Nikon einlegen und auf geht’s Richtung Dübendorf.

Wir stiegen in den „kleinen Schwarzen“ und öffneten das Dach, um die Sonne zu geniessen; denn die Veranstalter der LoveRide hatten offensichtlich Sonne und blauen Himmel gebucht. Das war angesichts des schlechteren Wetters am Tag zuvor nicht zu erwarten gewesen. Wir folgten der Beschilderung ab Dübendorf und fanden alsbald einen gemütlichen Parkplatz ausserhalb des Geländes. Schon während der Fahrt kamen uns Massen heisser Öfen entgegen und auch rund um das Festgelände – der Flughafen Dübendorf – brabbelten die schönsten Custom-Bikes an uns vorbei.




Wir betraten das Festgelände und ich holte die Digicam heraus als wir an den schönen Töffs vorbei kamen. Dann verabredeten wir uns mit Adi bei der Stuntshow, mussten dann aber gleich weiter zur Bühne, weil dort Roger wartete. Wir kamen zum Soundcheck bei seinem Tisch an. Er erzählte, dass er bereits früh morgens am traditionellen LoveRide teilgenommen hatte. Das heisst: In 500er Gruppen fahren einige Tausend Motorräder eine gemütlich abgesteckte Tour rund um Dübendorf.

Letztes Jahr kam „China“ und dieses Jahr gab es etwas ganz Besonderes: Um 15:30 Uhr legte die Rock-Legende Nazareth los. Die Schotten waren mit dem Sound überhaupt nicht sparsam und gaben neben Songs der neuen Scheibe Klassiker wie „Love hurts“ oder „Dream on“ und am Schluss noch „This Flight Tonight„. Ich stand in erster Reihe direkt an der Bühne. Insgesamt schoss ich über 1000 Fotos, von welchen nach dem Aussortieren auch noch um die 800 Bilder übrig blieben.



Wie gesagt: Über 1000 Bilder schoss ich von Nazareth bis die Linse glühte und der Speicher einfach voll war. Es reichte aber bis zur zweiten Zugabe. Also hat es nun massenhaft Fotos von den Jungs auf dem Server! Zur Statistik der diesjährigen LoveRide17: Über 10 000 Motorräder, 17 000 Gäste, 520 000 CHF Spendeneinnahmen für Behinderte. Die nächste LoveRide18 findet nächstes Jahr am 02.05.2009 statt. Also bitte diesen Termin wieder rot anstreichen.
Official Website of Nazareth
Alle Bilder von der LoveRide und vom „Nazareth“-Auftritt
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2. Mai 2009
Kaum zu glauben, aber wahr: Karen und Christoph aus Hamburg haben ihre Ankündigung wahr gemacht und sind tatsächlich auf ein gemütliches Wochenende nach Zürich geflogen. Und: Zwei Freunde befanden sich im Handgepäck – Helge und Nicole. Karen und Nicole buchten unverhofft günstig nicht nur die Flüge, sondern auch sich und die Männer im „Fleming’s“ ein.

Wir trafen uns natürlich gleich am Freitag Abend in einem gemütlichen typischen Restaurant mit dem interessanten Namen „Rheinfelder“, wobei es in Zürich keinen Rhein, sondern die Limmat gibt, welche zwar in den Rhein fliesst, aber es hat im „Rheinfelder“ klassische Schweizer Spezialitäten, z.B. „Züri-Gschnetzeltes“, welches aber keiner von uns sechs wählte, sondern eher einen „Schweizer Wurstsalat – garniert“ vorzogen, zumindest mit Schweizer Servelat und Schweizer Käse. 🙂

Nach der Speisung wanderten wir noch ein wenig durch die Altstadt – um die Ecke direkt ins „N8flug“ – um uns noch je einen Gute-Nacht-Trunk zu genehmigen, weil die vier Nordlichter einen langen Reisetag nebst ausführlicher Bewanderung zu Stadt, Land und Fluss der Sehenswürdigkeiten hinter sich hatten, aber Mike und ich noch andere nächtliche Pläne schmiedeten: „80iesforever“. Während die Hamburger-Gang sich somit in die Gemächer zurückzogen, wanderten also Mike und ich nach der Verabschiedung gen Limmatstrasse, die auch nicht am Rhein liegt, aber das „Flamingo“ beherbergt – das Ziel unserer Reise – um unser Abendessen ein wenig abzutanzen.
Tja, und da bestiegen wir den Lift in den fünften Stock hinauf, ich diskutierte noch kurz mit dem Türsteher, ob mein Sakko nun ein Sakko sei oder nicht und gab es dann doch an der Garderobe ab, weil der Gorilla mit Knopf im Ohr kein Modebewusstsein entwickeln wollte. An der Bar besorgten wir uns je einen kühlen vergorenen Hopfentee und mussten nicht lange warten, bis Anne und P@ eintrafen. Wir wechselten vom Barbereich zur Tanzarena und nahmen unseren Stammplatz zwischen DJ Pete’s Arbeitsplatz und Herren-WC – wg. Mike – ein





Adi traf mit Freunden ebenso noch ein, wie Moni und so befand sich das Eck voll in unserer Hand, wobei so mancher Erdnussflip nicht nur in der Hand blieb, aber das ist eine andere Geschichte. Da auch uns der Freitag noch etwas in den Beinen steckte und sich auch durch Schütteleien nicht verbesserte, sowie das ausgiebige Abendmahl seinen Tribut forderte, verabschiedeten wir uns gegen 3 Uhr und verlegten uns zuerst in die fahrende Position, bevor wir in die liegende übergingen.
Alle Bilder des Besuchs aus Hamburg und von der 80iesforever-Party
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26. April 2009
Ein Wochenende: Freunde zu Besuch, „kummst ned rein“, 6:30 Uhr am Sonntag aufstehen, Zürich Marathon 2009. Ganz normal? Ja, fast. Aber der Reihe nach. Am Freitag Abend, kurz vor der Tagesschau, Mike und ich befanden uns gerade im Aufbruch zur „Vernissage“, klingelte das Telefon: Peter alias „Somali“ war dran. Er und Ingo („Super-Ingo“) seien noch 1,5 Stunden von Zürich entfernt und somit bei der Anreise zu uns. Warum? Beide würden am Zürich Marathon 2009 teilnehmen.

Somit legten Mike und ich die Jacken wieder ab und warteten auf die Beiden. Und so kam es, dass „Somali-Peter“ kurz nach der Ankunft exakt 1,5 Stunden später in unserem Auto sass und zur „Vernissage“ in die Stadt mitfuhr. Tja, aber alles kam ganz anders. Gegen 22:15 Uhr kamen wir vor der Alten Börse an, zeigten brav unsere Eintrittskarten, aber der „Gorilla“ vor der Tür meinte mit fremdländisch angehauchten Schweizer Dialekt lediglich „Nur mit Stempfel oder Bändli, sunscht erscht ab 23 Uhr wieder, warte!“. Ich runzelte die Stirn, las erneut die Zeile „Vernissage von 18 Uhr bis 4 Uhr morgens“ auf der Karte und schaute mich Hilfe suchend um. Der „Kleiderschrank“ wich aber nicht zur Seite. Somit wandten wir uns unverrichteter Dinge ab und suchten unser Heil in einer freundlicheren Lokalität. Diese fanden wir im „Nachtflug“, wo wir je zwei „Panasch“ zu uns nahmen und den gemütlichen Abend ausklingen liessen.


Am Samstag zeigten wir „Somali-Peter“ kurz die Stadt und den wichtigsten Aussichtspunkt. Vom Albis über den See wiesen wir ihm den Weg für den morgigen Marathon. Dann besorgten wir mit ihm seine Startnummer und trafen uns dabei mit „Super-Ingo“. Anschliessend organisierten wir noch die nötigen Überlebensmittel zur gesunden Füllung des Kühlschrankes, welche wenig später zur Vorbereitungsnahrung für unsere Athleten in Form eines Grillabends dienen sollte. Am Abend machten wir noch einen kurzen Abstecher ins „Le Halles“ und schlossen sehr früh gegen Mitternacht im „Don Weber“ die Vorbereitungen unseres Schützlings für die 42,195 km ab.


Sonntag 6:30 Uhr war der Tag dann nicht mehr in Ordnung. Es hiess am Tag des Herren aufstehen, Duschen, Kaffee trinken und los ging es zur Startzone. Wir lieferten „Somali-Peter“ dort ab und suchten uns einen Parkplatz in der Umgebung des Uetliberg-Tunnels, fanden einen und postierten uns auf erhöhter Position, um dem Massenstart beizuwohnen. In der Masse der Marathonis und -Vrenis konnten wir dann weder „Somali“ noch „Super-Mario“ entdecken. Allerdings kamen die Massen ob der Geschwindigkeitsunterschiede etwas besser vereinzelt an gleicher Stelle wieder aus der Röhre. Und so fanden wir zumindest „Somali“ als Fotoobjekt wieder.


Nachdem so ziemlich alle 5900 Läufer an mehr oder weniger locker an uns vorbei liefen, verlegten wir den strategischen Aussichtspunkt Richtung Innenstadt. Schliesslich fiel bei Mike und mir ob der frühen Morgenstunde unserer Abreise aus der gepflegten Wohnhöhle das wichtige Frühstück aus, welches nachgeholt werden musste. Ein gemütliches Plätzchen für das verspätete Morgenmahl fanden wir direkt am Kiosk am See beim Mythen-Quai. Dort liess es sich ansehnlich in der Sonne verweilen und auf die ersten Läufer im Zielraum warten, welche nach exakt 2:10 Stunden eben dort eintrafen.











„Somali-Peter“ strebte nach eigener Auskunft eine Zeit um die 3:30 Stunden an, welche er aber als Trainingszeit vorher abtat, weil er fünf Wochen pausieren musste. „Super-Mario“ wäre mit einer Zeit knapp über 4 Stunden zufrieden. Somit warteten wir an der Absperrung mit Aussicht auf den Asphalt auf die Freunde. So entstanden insgesamt über 600 Bilder der Läufer und vom Ambiente drum herum, bis schliesslich die beiden Recken an uns vorbei liefen. Nach einem kurzen Telefonat trafen wir uns im Zielraum, wo „Somali“ gerade „Super-Mario“ auf die Beine half.
„Somali-Peter“ kam mit 4:09.48,6 (M45) als 533. an. „Super-Mario“ erreichte4:15.58,3 (M30) und kam auf Platz 866.

Im Anschluss schossen wir noch ein paar Bilder direkt am See beim „Aqua“ und trennten uns dann kurzzeitig, da wir uns zur Siegesfeier samt Stärkungsmahl in der Sperlix-Wohnung verabredeten. So kam es, dass wir alsbald frisch geduschte Freunde an unserem runden Tisch auf der Terrasse vorfanden und nach Strich und Faden mit Weissbier, Leberkäs, Tomaten-Mozzarella-Salat und süssem Senf verwöhnt wurden, bevor sie die Heimreise in das ferne Land, welches man „Oberpfalz“ nennt, antraten.

Nein, die Pony’s waren nur Fotomotiv am Ende des Tages und kamen weder auf den Teller noch haben die vier etwas mit Marathon zu tun. Viele, viele Fotos der Marathon-Läufer und -Läuferinnen findet Ihr im Album.
200 Bilder mit vielen Teilnehmern des Zürich Marathon 2009
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21. April 2009
Es kostete mich zwei Tage die über 800 Bilder zu sortieren, nachzubearbeiten und schliesslich in einem Album auf den Server zu laden. Hier also nur ein Ausschnitt der Fotos vom Kurzurlaub auf Koh Samui als kleine Bildergeschichte.

„The Piers“

„Invitation to Relax“

„Traditional Welcome Drink“

„Looking for some Seashells“

„PeterPan and the Lost Boys“

„Nang Far“

„My Easy Rider“

„Wellcome to the Jungle“

„Look away – Look away“

„Smile for me“

„Getting wet!“

„I shoot you!“

„Taking a shower“

„Songkran Casting“

„Playing with Water“

„Rolling Bathtube“

„I believe i can fly“

„Stranded Goods“

„Into the Blue“

„Neverland Island“

„The Water is gone to Europe“

„No! My Name is NOT Nemo!“

„Room with a View“

„Frangipani Plumeria“

„Singapore Sling“

„Got ya!“

„Colour up my Life!“

„Look into my Eyes“

„The Photographer“

„Chair’s Back to Back“


„High Noon“

„The Rock“

„The Walk of Life“

„Mobile Phone Lady“

„The Island in the Sun“

„Fruitshakes“

„Thunderstorm aproching“

„Carwash“

„Having a Break“

„Angel Eyes“

„Springtime Sundowner“

„Silent Lake“
Alle Bilder sind hier zu finden in 10 Alben.
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