09.04.2009 bis 20.04.2009 – „Pictures of a Journey“ oder „In 10 Days to Neverland and back“

21. April 2009

Es kostete mich zwei Tage die über 800 Bilder zu sortieren, nachzubearbeiten und schliesslich in einem Album auf den Server zu laden. Hier also nur ein Ausschnitt der Fotos vom Kurzurlaub auf Koh Samui als kleine Bildergeschichte.


„The Piers“


„Invitation to Relax“


„Traditional Welcome Drink“


„Looking for some Seashells“


„PeterPan and the Lost Boys“


„Nang Far“


„My Easy Rider“


„Wellcome to the Jungle“


„Look away – Look away“


„Smile for me“


„Getting wet!“


„I shoot you!“


„Taking a shower“


„Songkran Casting“


„Playing with Water“


„Rolling Bathtube“


„I believe i can fly“


„Stranded Goods“


„Into the Blue“


„Neverland Island“


„The Water is gone to Europe“


„No! My Name is NOT Nemo!“


„Room with a View“


„Frangipani Plumeria“


„Singapore Sling“


„Got ya!“


„Colour up my Life!“


„Look into my Eyes“


„The Photographer“


„Chair’s Back to Back“



„High Noon“


„The Rock“


„The Walk of Life“


„Mobile Phone Lady“


„The Island in the Sun“


„Fruitshakes“


„Thunderstorm aproching“


„Carwash“


„Having a Break“


„Angel Eyes“


„Springtime Sundowner“


„Silent Lake“

Alle Bilder sind hier zu finden in 10 Alben.


18.02.2009 – Thailand: Ruedi’s Bilder von Khaolak online

19. Februar 2009

Das Thermometer draussen sinkt auf -8 Grad und ich bearbeite Urlaubsbilder nach. Grotesk, oder? Heute gab mir Ruedi die von ihm auf Khaolak geschossenen Fotos. Bei vielen höre ich beim Betrachten förmlich das Meer rauschen. Hammergute Bilder hat Ruedi da geschossen. Und ich schwelge derweil in Erinnerungen.

Tja, das ist noch gar nicht so lange her. Da verbrachten Patricia, Ruedi, Brigitte, Hans, Nanee und ich ein paar wunderschöne gemeinsame Ferientage – im Januar – in der Sonne. „Es wird Zeit, dass der Sommer kommt!“ denke ich und schaue auf das Thermometer: -9 Grad, sinkend.

Alle Bilder von Ruedi gibt es hier oder durch Klick auf das Bild.

Mehr Artikel vom letzten Thailand-Urlaub:


31.01.2009 – Events in Zürich: „Bad Taste Party“ im Provitreff oder „In der Fasnacht angekommen“

1. Februar 2009

Via Ron Orp erfuhr ich per Mail, dass eine „etwas“ aussergewöhnliche Party im „Provitreff“ stattfinden soll. Die Party nennt sich „Bad Taste“. Was bitte soll „Schlechter Geschmack“ mit einer Party zu tun haben? Nach einer kleinen Suche im Web fand ich den Grund: „Man ziehe sich möglichst geschmacklos an“.


Na gut, nach einer Durchsicht der Bekleidungs-Lagerrestbestände im Keller statteten sich Mike und ich entsprechend aus und fuhren gegen 22:30 Uhr nach Zürich Richtung Sihlquai. Der Verkehr bei der Hardbrücke und Richtung Bahnhof war katastrophal. Die Parkplatzsuche gestaltete sich somit auch etwas ausführlicher als sonst. Aber schlussendlich konnten wir aus dem warmen Auto hinaus in die Kälte und eilten flotten Schrittes zur Location „Provitreff“. An der Tür bemusterten uns drei Veranstalter und befanden, dass wir wirklich geschmacklos angezogen seien und wir durften passieren.


Nun waren wir wirklich in der Fasnacht (Fasching, Carneval) angekommen. Die Mehrheit der Gäste hatte das Motto wirklich einwandfrei aufgefasst und sich entsprechend phantasievoll eingekleidet. Wenig später trafen auch Moni und P@ ein. P@’s Outfit entpuppte sich als Kracher: Schwarze hohe wallende Perücke, leuchtendes Alien auf dem Shirt und Plüsch-Fifi auf dem Arm. Dazu eine Zigarre! Perfekter „Bad Taste“. Steve traf ebenso wie Moni ein. Leider waren beide im normalen Outfit unterwegs. Steve fand aber schnell einen Weg, um sich umzudekorieren.



Die „Bad Taste Party“ im Provitreff darf als kreatives Highlight im Partytümpel Zürich bezeichnet werden. Es hat viel Spass gemacht. Die Musik stammte durchwegs aus den 80ern und wir tanzten viel. Kompliment an DJ Membrane für das stimmige Set und die durchwegs tanzbaren Songs, welche für eine durchgängig tolle Stimmung und volle Tanzfläche sorgten. Die Bilder von der Party sind wie immer auf dem Server einsehbar.


14.12.2008 – Regensburg: Wellnesswochenende am Regensburger Christkindlsmarkt (Second Edition)

15. Dezember 2008

Wellness kann ziemlich anstrengend sein. Zwar nahmen wir uns vor dieses Mal nicht so ausgiebig in Erholungen zu schwelgen, wie letztes Jahr. Aber mit Wellness ist man hinterher deutlich besser in Form, odrr? Wir liessen es gelassen angehen. Samstag 14 Uhr – das Haar sitzt, ist aber deutlich zu lang. Zumindest nach der Meinung von Mike. Also ordern wir ein Taxi und Chrigel, Mike und ich steigen ein. Auf geht’s ins Arcaden (Einkaufszentrum). Und von da an bricht die Hölle los. Eigentlich ist Weihnachten ein besinnliches Fest. Aber die Zeit davor ähnelt eher einem Nahkampf in Afghanistan.

Wie eine schnelle Eingreiftruppe (falsch! Es heisst „Stabilisierungsgruppe“) kämpfen wir uns nicht ohne Kollateralschäden durch die Weihnachtsgeschenkeinkaufenden. Die Taktik „Aufsplitten beim Vorrücken“ Richtung Friseursalon bewährt sich sofort. Während Mike ohne grosse Gegenwehr den erhöhten Haarschneidesitz einnimmt und Chrigel in professioneller Bankräubermanier unter vorgehaltener PIN den nahen Geldautomaten plündert („Cha i Euro näh?“), erbeute ich mit Scharm und Hinterlist das einzige noch vorhandene Buchexemplar „Hirnwichserei abstellen“ – mittlerweile zu meinem Standardgeschenk für ganz harte Zeitgenossen („ständig grübelnde Kollegen“) neben dem „Peter-Prinzip“ zur Weihnachtszeit mutiert. Leider liess dieser schnelle Gegenschlag keine Zeit für Spionagefotos, da noch dazu der Nachrichtendienst verschlüsselt vermeldete, dass sich Harry zusammen mit Heeresmusik-Lehrling Christian der Verpflegungsstelle zur konspirativen Lagebesprechung näherte.

Nach kurzem Verstauen der Beute näherten sich Chrigel und ich – immer die Lage sondierend und gleichzeitig auf uns zu stürmende WGE (Weihnachtsgeschenkeinkäufer) abwehrend – dem Treffpunkt „Verpflegungsstelle“ Segafredo in erhöhter Position und eroberten mit der letzten Munition sofort einen Tisch. Wenig später trafen Harry und Christian ein und gesellten sich unauffällig zu uns. Nach der ersten Entleerung der mit einer koffeinhaltigen Flüssigkeit gefüllten Glasbehälter traf auch Mike frisch gestriegelt ein. Wir bestachen die Serviertochter und verliessen schnellen Schrittes unter Sperrfeuer den prall gefüllten mit Leichen übersäten Einkaufstempel mit dem Ziel „Regensburger Christkindlmarkt“.

Nach einem schweren Fussmarsch durch das Unterholz (Park) und die verwinkelten Gassen, in welchem uns weitere gegnerische WGE mit Sperrfeuer empfingen, trafen wir wohlbehalten am traditionellen Treffpunkt ein: Unter der Bühne links vom „brennend heissen Glühweinstand“ von Erika. Unter einem Vorwand („Schussverletzungen in beiden Beinen“) erschwindelten wir den einzigen Stehtisch und orderten die erste Runde des gesunden heissen Traubengebräues nach geheimen Rezept. Von da an entspannte sich die Lage zusehends.

Nach und nach trafen weitere sich nach Wellness sehnende Kollegen und Freunde ein. Bernd (Berhard) kam mit zwei Importen aus Erlangen (Jutta und Christian). Wenig später trafen Heidi (extra aus Nürnberg angereist) und Brigitte ein. Spontan kamen zu meiner Freude auch Caroline und Carsten auf einen kurzen Glühwein hinzu. Nur eine Glühweinlage später gesellte sich noch Ramona zu uns, welche noch zwei Freundinnen in die traditionellen Wellnessrituale einweihte. Zwischendurch stärkte sich der ein oder andere mit „Knackersemmel mit allem“, um eine Grundlage für weitere gesunde Getränke zu bilden. Auch suchten wir den Weihnachtsmarktstand von Mam auf und liessen und von den Vorzügen rauchender Schnitzerei-Erzeugnissen aus dem nahen Erzgebirge überzeugen – auch erhältlich beim Andenkenshop auf der Kapellbrücke in Luzern (direkt beim Wasserturm) – aber nicht so „original“ 🙂

Regensburg-Wellness-WE

Kurz vor Glühweinladenschluss entschlossen wir uns im heiteren Zustand, welche uns die Temperaturen um Null Grad vergessen liess, eine gemütliche Lokalität aufzusuchen, um weitere Wellness-Erfahrungen auszutauschen und miteinander zu teilen. Die Wahl fiel auf ein Lokal, welches mit spanischen Spezialitäten eine kulinarisches Gegenstück zu Ur-Regensburger Leckereien bildet: Vinos y Tapas. Dort wärmten wir uns bei spanischem Wein und schmackhaften Speisen, sowie anregenden Gesprächen, schnell auf. Kurz vor Ladenschluss verabschiedeten sich Mam, Bernhard samt Erlanger Kollegen und der harte Kern entschloss sich den Abend in einem weiteren Traditionslokal geruhsam abzuschliessen: Das ZAP.

Während Chrigel sich mit Hopfentee verpflegte und die Beine hochlegte, schwang Mike zusammen mit Heidi und Brigitte das Tanzbein. Ich hielt die Stellung und verlegte mich auf das Sondieren der Umgebung. Gegen 1 Uhr füllte sich der Katakomben-Tanztempel zusehends und die ganztägigen Wellness-Aktivitäten forderten ihren Tribut. Somit entschlossen wir uns gegen 3 Uhr die Therapie abzubrechen. Wir orderten unseren Fahrer und liessen uns zu unserer Heimstatt chauffieren. Nach einer kurzen Lagezusammenfassung fielen wir müde, aber vollkommen entspannt in die Federn.

Am Tag des Herren (Sonntag) begrüsste uns die Sonne und ein ausgiebiges Frühstück – gegen Mittag. Wir verabredeten uns mit Willy und Uschi im „Rosarium„. Das Bistro Rosarium befindet sich in einem schönen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, welches treffend als „Schweizer Haus“ bezeichnet wird, im Park des Grafen zu Dörnberg in schönster Lage am Rande der Altstadt. Dort versuchten wir nach einer kurzen Wanderung durch die winterliche Parkanlage die Nachwehen des vorangegangenen Wellness-Tages mit viel Flüssigkeit zu bekämpfen und unseren Gaumen mit frischer Konditor-Ware (Käsekuchen und Himbeertorte) zu verwöhnen.

Gegen 20 Uhr beluden Chrigel, Mike und ich deutlich erholt das rasante Transportfahrzeug und düsten in die Nacht gen Zürich. Nach 3 Stunden erreichten wir Winterthur, verabschiedeten uns von Chrigel, wechselten das Fahrzeug und nach weiteren 40 Minuten trafen Mike und ich wieder in Jonen ein. Wir nahmen noch kurz einen Erfrischungstee und unterhielten uns angeregt über das vergangene Wochenende. Dann gingen uns die Lichter aus und wir fielen in die Federn mit dem festen Vorsatz diese Reise im gleichen Umfang nächstes Jahr zu wiederholen.

Als kleiner Dank an alle Beteiligte: Hier die Bilder vom „Wellness-Wochenende in Regensburg


03.12.2008 – POD Picture of the Day „Geblitzt! Santa on Wheels“ oder „Wie sich der Weihnachtsmann auf den Heiligen Abend vorbereitet“

3. Dezember 2008

Heute, nach einem wirklich guten Geschäftsessen, stand ich nichts ahnend im Stau in der Albisriederstrasse. Ich kramte in den Manteltaschen nach den Zigaretten und als ich aufblickte sah ich etwas wirklich Ungewöhnliches auf dem gegenüberliegenden Gehweg auf mich zu rollen.

Irgendwie alles gleichzeitig erledigend, legte ich die Zigarettenschachtel auf den Beifahrersitz, griff mit der einen Hand in die rechte Jackentasche (Digicam) und mit der anderen Hand drückte ich auf den Fensterheber, parallel dazu schaltete ich die Digicam ein, drehte mit dem Daumen auf „Manuell“ und setzte die Einstellung „Serienschuss“, hielt die Kamera blind und freihändig auf das Objekt und während die Serienbilder liefen folgte der Arm dem Objekt, bis es hinter mir verschwand. Sofort im Anschluss legte ich die Digicam zur Zigarettenschachtel, liess die Kupplung los und ich folgte dem sich langsam auflösenden Stau.

„Hoffentlich ist wenigstens eines der Bilder was geworden“ dachte ich den ganzen Tag. „Und hoffentlich war es nicht nur eine Halluzination und am Ende ist gar nix drauf!“ War meine Befürchtung. Aber ein Glas Rotwein zum Lammcurry konnte nicht diese wirklichkeitsnahen Einbildungen hervorrufen.

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Ich konnte es kaum erwarten dann Abends zu Hause die Bilder vom Speicherchip zu laden. Sofort vergrösserte ich die Bildausschnitte, um die leicht verschwommenen Aufnahmen genauer zu betrachten. „Kann das sein? Möglich ist alles!“ grübelte ich. Was mir da am frühen Nachmittag auf einem Einrad mit Stützrädern entgegen wackelte und mit den Armen ruderte, hatte wallendes weisses Haar und einen ebenso blütenweissen Bart, trug einen dunklen Mantel und Handschuhe, dazu eine hellblaue Jeans und Turnschuhe!

Könnte es sein, dass sich der Weihnachtmann so getarnt inkognito auf den Heiligen Abend vorbereitet? Sozusagen ein Fitnessprogramm absolviert? Das Einrad fördert zweifelsohne die Balance, welche er sicherlich braucht, um auf den verschiedenen Dachfirsten mit dem schweren Geschenkesack entlang zu laufen. Auch die Kondition fördert das Radeln sicherlich. Und die kann er sicherlich brauchen, wenn er an einem Tag bzw. einem Abend sämtliche Geschenke der Welt ausliefern muss. Es könnte aber auch sein, dass der Santa Claus eines der Geschenke ausprobiert und auf Belastbarkeit und Spielfreude überprüft. Wir werden es wohl nie erfahren.


09.11.2008 – ThaiRiver und andere Aquaristik-Projekt – Bilder bei Tageslicht

12. November 2008

Nach den Bildern der Aquarien am Abend fand ich nun am Wochenende bei schönstem Wetter Zeit ein Fotoshooting bei Tageslicht durchzuführen.

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Auf dem grossen Bild sieht man „ThaiRiver“ auf der linken Seite und das „Bambusbecken“. Darunter ein paar Aufnahmen vom „ThaiRiver“.

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Und hier das Projekt „GreenGras“ vor dem grossen Ostfenster.

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Oben ein paar „NearShots“ vom Projekt Säulenaquarium. Aus dem Coop besorgte ich am Samstag tief gefrorene Garnelen, die ich fein portioniert den gelben Garnelen und den Amentome Helena (räuberische Turmdeckelschnecken) verabreichte. Man sieht deutlich, dass es beiden Tierarten so richtig schmeckte. Der 400 Gramm Beutel reicht sicher ein paar Monate. Auch die Paradiesfische im „ThaiRiver“ stürzen sich mit Begeisterung auf die leckeren Häppchen.

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Zum Schluss noch ein paar Nahaufnahmen aus dem „BambusBecken“. Auf den beiden grossen Bildern sieht man den Garnelennachwuchs, der nur wenige Millimeter gross ist. Zwischen den beiden grossen Bildern sind auf den beiden Aufnahmen die kleinen Paradiesfischerl zu sehen.


09.09.2008 – Abendessen im „Lüüchttürmli“ in Weggis

9. September 2008

Peter lud mich auf der Messe für den Dienstag Abend auf sein Schlauchboot ein. Es reichte aber nur für ein Abendessen im „Lüüchttürmli“ und eine anschliessende kleine Runde auf dem Vierwaldstätter See.


Auf der Rückfahrt setzte ich mit der Fähre über und schoss noch ein paar Bilder vom der Bergwelt und dem See, der von der untergehenden Sonne in ein märchenhaftes Licht getaucht war.

Hier alle Bilder vom Ausflug nach Weggis


11.08.2008 – Events in Zürich: Streetparade 2008 – Bilder Teil 2 (Outtakes)

12. August 2008

„Outtakes“? Das sind meine nachbearbeiteten Bilder von der Streetparade 2008. Nachdem ich gestern den Bericht samt Fotos in den Blog stellte, setzte ich mich heute Abend hin und bastelte die „Outtakes“ zusammen. Nun ist also der zweite Teil online:

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Viel Spass beim Anschauen! Wer sich wieder findet und Originalbilder haben möchte, dann bitte einfach Kommentar hinterlassen und ich schicke die Bilder gerne zu.


09.08.2008 – Events in Zürich: Streetparade 2008 – Die Bilder

10. August 2008

(UPDATE: Bilder Teil 2 online. Siehe Link unten „Outtakes“)
Mike sitzt auf der Terrasse und entspannt. Thom sitzt im Wohnzimmer mit seinem Stylistic Tablet und sucht nach Flügen für den Herbst. Domingo befindet sich auf dem Flug zurück nach Mallorca. Und ich tippe nun den Artikel, nachdem mehr und mehr Interessierte sich die Bilder von der Party des Jahres ansehen: „Streetparade 2008“. Aber der Reihe nach:

Am Freitag fuhr ich zuerst ins Tessin. Ja, richtig gelesen. Tina rief mich am Donnerstag an, dass sie zusammen mit Moni eine Palme für den „Sperlix-Garden“ ausgegraben hätten. Somit startete ich am Freitag gegen Mittag und fuhr Richtung Alpen bei schönstem Wetter durch den Gotthard Tunnel. Natürlich nahm ich auch die DigiCam mit. Beim Einschalten während der Fahrt merkte ich dann, dass der Speicherchip noch im Laptop steckte! Tolle Idee!

Gegen 15 Uhr traf ich dann in Paradiso ein. Nachdem ich die Eltern von Tina „Häsli“ kennen gelernt und zwei Kaffee und ein Gläschen Prosecco während der Plauderei auf dem Balkon mit bester Aussicht genoss, verluden wir anschliessend die Palme in den „blauen Benz“ und starteten zur Rückfahrt. Da es vor dem Gotthard Tunnel in nördlicher Richtung 10 Kilometer staute, fuhren wir über den San Bernhardino zurück.

Ich musste bis 19:30 Uhr wieder in Zürich sein, weil dann Thom und Domingo am Flughafen eintrafen. Ich schaffte es knapp. Unterwegs rief ich bereits Mike an. Er durfte ausnahmsweise meinen Porsche fahren. Wir verabredeten uns an der Tankstelle am Flughafen. Thom und Domingo sprangen in den „blauen Benz“ zur Palme und ich fuhr zur Tankstelle. Dort begrüssten wir uns ausführlich. Dann ging es weiter nach Hause.

Am Freitag Abend fuhren wir eine kurze Züri-Stadtrunde und parkten an der Limmat. Dann wanderten wir durch die Altstadt. Domingo war das erste Mal in Zürich. Thom und ich planten das Wochenende schon vor ein paar Wochen. Domingo wurde dann von Thom mit der Flugreise über das Wochenende überrascht. Was eigentlich an diesem Wochenende in Zürich „los sei“ erfuhr er erst während des Abends.

Samstag – Kurz vor Mittag nahmen wir ein sauberes „z’morge“ auf der Terrasse ein. Die Palme lehnte noch im Wasser stehend am Geräteschuppen gegenüber. Aber nicht lange. Wir beratschlagten uns kurz über den besten Standort und dann sammelten wir unsere Kräfte und liessen Thom mit dem vom Nachbarn geliehenen Spaten ein Loch ausheben. Arbeitsteilung ist alles.

Dann zogen wir uns für die Streetparade um. Nein, nichts Ausgefallenes. Wir nahmen die „Schweizer Nati“-Shirts mit dem Aufdruck „Zickenjäger“. Perfekt „overstyled“ setzten wir uns ins Auto und fuhren nach Albisrieden. Von dort aus ging es dann mit der Tram zum Paradeplatz. Die ersten Lovemobiles hatten sich bereits in Bewegung gesetzt, als wir am Bürkliplatz ankamen.

Wir liefen über die Brücke durch die mehr oder weniger verkleideten Streetparade-Fans. Das herrliche Wetter zog einige 100 000 an das Seebecken. Was sofort auffiel: Nur am Bürkliplatz und am Bellevue stand eine grosse Bühne. Wir wanderten weiter Richtung Uto-Quai und trafen auf den ersten Wagen, was uns dazu bewegte nicht wie sonst gegenüber des Steigenberger Hotels Aufstellung zu nehmen, sondern beim Theater.

Olivia teilte mir im Vorfeld mit, dass sie auf Wagen 3 mitfahren würde. Ich konnte sie aber leider nicht entdecken. Es wäre ein schöne Erinnerungsfoto geworden. Tja, schade. Man(n) kann nicht alles haben.

Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

Der meiner Meinung nach phantasievollste Wagen war der des „Pirate’s Club Hinwil“, auf dem ein Feuerspucker zusätzlich für die nötigen Lichteffekte sorgte.

Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures
Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

In einem anderen Lovemobile sperrte man die Raver kurzerhand mit „wilden Tieren“ in einen Käfig.

Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

Wie man es bei Temperaturen um die 28 Grad in einem Tigerkostüm aushält, entzieht sich meiner Vorstellung. Witzig auf jeden Fall.

Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures
Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

In den Rave-Pausen – wenn eben mal kein Lovemobile vor uns stand – langweilten wir uns sicher auch nicht. Mike, Thom und Domingo nahmen ein lauwarmes Cerveza ein (Paulaner) und nahmen die Sonnenbrillen eher selten ab, um sich die Augen an den vorbeiflanierenden Schönheiten nicht zu verblitzen.

Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

Echt Spass und Abwechslung brachte das Lovemobile des „MAD“ mit seiner Schaumkanone mit sich. Wer sich am Morgen nicht ordentlich gewaschen hatte, der konnte das nun nachholen.

Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

Die Fans der Streetparade amüsierten sich mit uns – in der überwiegenden Zahl. Manche sahen die Angelegenheit eher skeptisch. Wie der Kollege auf dem Bild. Während die Schönheit links so richtig Stimmung macht, betrachtet er die Menschenmenge eher nachdenklich.

Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures

Erwähnenswert ist ebenso, dass man auch ganz selten auf pralle Behältnisse stiess. Phantasievolle Kostüme gab es übrigens entgegen so mancher Medienberichte ausreichend. Und wer sich an den weniger gewichtigen Stoffmenge erregt, der sollte eher nicht an einen Badestrand fahren, sondern den nackten Tatsachen ins Auge schauen.

Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles

Das schöne an den Mitfahrenden, wie auch an den Besuchern der Loveparade selbst: Alle Alterklassen und Nationalitäten sind vertreten – getreu dem Motto „Friendship“.

Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles
Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles

Domingo drehte sich zwischenzeitlich etwas im Kreis, freute sich aber über die Bekanntschaft zu einer Gruppe aus Augsburg. Diese reisten am Morgen extra an, um die Streetparade zu besuchen.

Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles
Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles

Das traumhafte Wetter erlaubte auch traumhafte Aussichten auf die mitfeiernden Lovemobile-Dancer(innen)

Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles
Streetparade 2008 Zürich Bilder Fotos Pictures Lovemobiles

Aber auch auf der Strasse entdeckten wir die ein oder andere ausgefallene Schönheit (mit eigener Stange) oder ein teuflisch gut verkleidetes Pärchen.


Nachdem der letzte der 27 Lovemobiles an uns vorbei gefahren war, wanderten wir noch etwas plan- und ziellos durch die Stadt. Was mich extrem wunderte: Eigentlich findet um diese Zeit die „Rundfunk.fm“-Party statt. Doch das Landesmuseum war wegen Umbau geschlossen. Die Website von „Rundfunk.fm“ ist nicht erreichbar und auch sonst finden sich keinerlei Infos im Web. Somit fiel für uns ein fester Bestandteil der Loveparade flach.

Im Hauptbahnhof traf dann Domingo noch auf eine Indianerin aus Spanien und liess sich mit ihr ablichten. Sie suchte ein Taxi und wir fanden die Tram zurück nach Albisrieden. Dort bestiegen wir unser Auto und fuhren müde gegen Mitternacht nach Hause.


Unterwegs hätten wir beinahe den Osterhasen überfahren. Ich konnte ihn aber auf der Flucht noch fotografieren. Ebenso entstand noch ein Gruppenbild ohne Dame von den etwas müden Nati-Spielern Mike, Domingo, Thom und mir.

Zumindest von mir sind es etwa 190 Stück. Wenn ich Zeit finde, dann bearbeite ich noch die restlichen nach. Aber heute nicht. Mike liegt mittlerweile auf seinem Bett und döst vor sich hin. Thom surft im Internet mit seinem „Tablet-PC“. Domingo landet wohl soeben nach 1 Stunde 50 Minuten in Palma de Mallorca und ich bin auch noch etwas geschafft von der Party des Jahres. Wer es verpasst hat hinzukommen, selber schuld. Bis zum nächsten Jahr sind es ja nur noch 12 Monate. Hossa!

PS: Wer sich auf den Bildern wiederfindet – ich würde mich über einen Kommentar freuen 🙂


29.06.2008 – EM08 Finale „Spanien – Deutschland“ am Zürisee

30. Juni 2008

Am Sonntag stand das Finale an: „Spanien gegen Deutschland“. Gegen 13 Uhr kam Anke bei uns an. Sie hatte ihren ersten Tag in der Schweiz – und das gleich mit dem Finale am Zürisee. Mit dem Rest des „harten Kern“ verabredeten wir uns gegen 19 Uhr am Zürisee beim „Trümpy“.

Dann fing das Spiel an. In der 33 Minute erzielten die Spanier das Tor zum Sieg. Während die Spanierfans feierten und zitterten, feuerten wir jeden Angriff der Deutschen Mannschaft an. Aber es half nichts. Die Spanier holten den Pokal! Was soll’s! Wir feierten bis uns das Gewitter traf. es regnete wie aus Eimern.





Nach den ersten Gratulationen und Prosecco-Runden wanderten wir den Weg zurück zum Bellevue. Blieben dann zuerst am „Westersaloon“ und dann an der „Strandbar“ hängen, um uns unterzustellen; denn es regnete immer noch in Strömen. Wir bekamen noch etwas Gyros frisch von der Stange zur Stärkung kredenzt.

Als es endlich aufhörte zu regnen, gingen wir die Limmatstrasse entlang, in welcher noch heftig gefeiert wurde – deutsche und spanische Anhänger liessen es gemeinsam gewaltig krachen – auch auf der „Ersatzbank“. Das gesamte Turnier war ein grandioses Fest – Danke Schweiz! Danke Zürich!