Die ehemalige Schnupftabakfabrik ist etwas ganz Besonderes: Entstanden ist das Gebäude vor über 800 Jahren im Mittelalter als Patrizierhaus, später wurde es von den Fürsten von Thurn und Taxis genutzt und schließlich 1810 zu einer Schnupftabakfabrik der Firma Bernard umgestaltet.
Genau genommen handelt es sich um zwei Patrizierhäuser. Das Zandthaus und das Ingolstädterhaus. Der „Schmalzler“ heisst übrigens so, weil zum Tabakpulver als Geschmacksträger Schmalz – also Fett – hinzugefügt wurde. Darauf ist die Firma Bernard noch heute stolz. Sie fertig übrigens heute noch in Sinzing.
Nach Stilllegung der Fabrik im Jahr 2000 wurde das Gebäude umfassend saniert; dabei wurden drei große Räume bewusst unverändert im Originalzustand belassen.
In einer Online-Führung nimmt uns Matthias Freitag, Historiker und Stadtführer, mit in die verschlossenen Räume. Denn: Zugang nur mit Führung!
Großprojekte wie den Hamburger Elbtower, Mega-Projekte in Berlin und München und nicht zuletzt seinen maroden Galeria Karstadt Kaufhof-Konzern hatte Benko auch in Deutschland ein feines Netz von Lobbyisten und Strippenziehern gesponnen, mit Verbindungen bis in höchste Etagen der deutschen Politik: So waren u.a. die PR-Agenturen des ehemaligen Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust und die von Ex-Außenminister Joschka Fischer für Benko im Einsatz, in Österreich stellten die ehemaligen Bundeskanzler Gusenbauer und Kurz insgesamt fast zehn Millionen Euro Beratungsleistungen in Rechnung.
Gusenbauer, ein langjähriger Bekannter von Bundeskanzler Olaf Scholz, will die Gewährung der 700 Millionen Euro Staatshilfen für Galeria Karstadt Kaufhof zugunsten Benkos beeinflusst haben. Politische Einflussnahme gegen Geld? Ein schwerwiegender Verdacht, dem die Autoren in ihrer dritten Dokumentation über René Benko nachgehen.
Früher war Regensburg noch nicht der Ostzipfel Bayerns, sondern die Mitte. Kloster neben Kloster zog Künstler und Wissenschaftler an, Kaufleute verteilten Luxusgüter in Europa und bauten ihre Geschlechtertürme in den Himmel. Und die steinerne Brücke schwang sich über die Donau – als einziger befestigter Übergang zwischen Ulm und Wien.
Kaiser zogen durch die Stadttore, um Reichstage abzuhalten. Aber irgendwann lief der Handel an der Donau und Regensburg vorbei. So, wie Regensburg mit dem Handel erst groß, dann arm geworden war, so stieg und fiel sie auch mit den Machtverhältnissen im Dritten Reich. Eine wechselvolle Geschichte, die bis heute in mittelalterlichen Gewölben begehbar ist, barocke Fassaden ziert und sich im alten Reichstagsgebäude präsentiert.
Etwa 15 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes entstehen durch Mobilität. Auf den Straßen fahren inzwischen immer mehr Elektroautos. Doch wie sieht es beim Luftverkehr aus? Wäre es denkbar, dass auch in der Luftfahrt mit einer neuen Generation von Elektroflugzeugen die Luftverschmutzung reduziert wird?
Etwa 15 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes entstehen durch Mobilität. Inzwischen fahren immer mehr Elektroautos auf den Straßen.
Die Dokumentation gibt überraschende Einblicke in die Labore von Forschungsinstituten und Herstellern von Luft- und Raumfahrttechnik in Europa, den USA und China. Die Ideen sind genauso verblüffend wie die Prototypen und lassen erahnen, dass die rasanten Fortschritte in der Elektrotechnik den Flugverkehr schon bald in ein neues Zeitalter führen könnten. Aber wie lange wird es noch dauern, bis der Traum vom umweltfreundlichen, lautlosen und energieeffizienten Fliegen wahr wird?
Dokumentation von Miles O’Brien (USA 2021, 52 Min)
#luftfahrt #elektrisch #zukunft Video auf Youtube verfügbar bis zum 07/08/2024
Plastikverpackungen gehören in die Gelbe Tonne. Wunderbar: Deckel zu, gutes Gewissen. Aber was passiert wirklich mit unserem Plastikmüll, wenn wir ihn in die Recycling-Tonne geworfen haben? Die Antwort auf diese Frage tut weh. Längst nicht alles, was recycelt werden könnte, wird auch recycelt.
In den letzten Jahren hat sich die Plastikkrise verschärft. Bilder von verendeten Tieren und verschmutzten Ozeanen gehen um die Welt. Die Verpackungsindustrie meint, eine Lösung zu haben: Recycling. Die Sendung schaut, ob das wirklich die Lösung ist.
Tina Turner? 3 Generationen kennen sie und lieben Ihre Musik. Zeitlose Klassiker, die man nach wenigen Takten sofort erkennt und den Text leise mitsingt. Nun verabschiedet sich die im November 1939 geborene Anna Mae Bullock mit einer neuen Dokumentation – Der Name schlicht „Tina“.
Only 5 days left! This Saturday, the documentary „TINA“ will be released. I am so excited to share this movie with you – seeing the concert scenes made me relive some of the proudest moments of my life. I simply had to sing along and dance around my living room! „TINA“ premieres on HBO Max US March 27, Sky TV UK on March 28 and will be released internationally this summer. Let me know what you think! Love, Tina. TinaFilm Photo: Erwin Bach
Die Verkaufszahlen der Sängerin liegen im dreistelligen Millionenbereich, das Album «Privat Dancer» (1984) bleibt ihr grösster Erfolg. Es gibt eine Autobiografie («Ich, Tina. Mein Leben», 1986), einen Film («Tina – What’s Love Got to Do with It?», 1993), ein Musical («Tina – The Tina Turner Musical», 2018).
«Diese Dokumentation ist ein Abschluss», sagt Erwin Bach im letzten Kapitel des fünfteiligen Films. Bach formuliert die deutliche Aussage nicht als Produzent des Films. Der aus Köln stammende Musikmanager ist seit Mitte der 80er-Jahre Lebenspartner der Musikerin, seit acht Jahren sind die beiden verheiratet. Sie leben heute zurückgezogen an der Goldküste am Zürichsee. Seit einem Jahr besitzt Tina den Schweizer Pass.
Erfolg hatten schließlich die gemeinsamen Bemühungen der Stadt Regensburg, der Region und des 1948 gegründeten Universitätsvereins. Nach dem Landtagsbeschluss begann Mitte der 1960er Jahre der stufenweise Aufbau der Universität zu einer Volluniversität, an der nach Abschluss der letzten Baustufe alle wesentlichen Fächer vertreten sein sollten. Bereits im April 1964 nahm die Universitätsbibliothek ihre Tätigkeit auf; im November 1965 wurde der Grundstein für das Sammelgebäude gelegt; 1967 schließlich trat die vorläufige Satzung der Universität Regensburg in Kraft und Prof. Dr. Franz Mayer wurde zum ersten Rektor, bzw. Präsidenten gewählt.
Die Einrichtung eines medizinischen Beirats für den Aufbau der Medizinischen Fakultät im Jahr 1969 bildete zugleich den Startschuss für die konkrete Planungsphase für den Bau eines Universitätsklinikums. Die Grundsteinlegung für das Klinikum erfolgte im September 1978.
Aufnahme des Lehrbetriebs
Am 6. November 1967 startete am Regensburger Campus der Lehrbetrieb mit genau 35 Professoren und 661 Studierenden. Das Jahr 1967 gilt seitdem als Gründungsjahr der Universität Regensburg, im November jeden Jahres wird mit dem Dies academicus an den Beginn des Vorlesungsbetriebs feierlich erinnert.
In diesem ersten Wintersemester 1967/68 hatte die Universität drei Fakultäten: Die Rechts- und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, die Philosophische Fakultät und die Katholisch-Theologische Fakultät. Im Wintersemester 1968/69 kamen die Naturwissenschaften als weitere Fakultät dazu, im Sommer 1972 wurde die Pädagogische Hochschule Regensburg in die Universität integriert.
Am Morgen des 2. Oktober beiben in London zwei Swissair-Maschinen am Boden, weil die Airline die Landegebühren nicht bezahlt hat. Dann geht der Swissair das Benzin aus. Um 16.15 Uhr werden alle Flüge suspendiert, die Flugzeuge reihen sich auf dem Boden des Flughafens Zürich, 38’000 Passagiere stranden weltweit.
Den Satz, der am 2. Oktober 2001 um 15.35 Uhr aus den Flughafen-Lautsprechern ertönte, haben viele noch im Hinterkopf: „Meine Damen und Herren, liebe Fluggäste, aus finanziellen Gründen ist die Swissair nicht mehr in der Lage, ihre Flüge durchzuführen.“ Die Bilder zur Lautsprecher-Stimme sind nicht weniger dramatisch: Die Swissair-Flotte gegroundet, die einst stolze Fluggesellschaft buchstäblich am Boden. Der Film von Hansjürg Zumstein beleuchtet die Hintergründe des nationalen Dramas.
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