12.07.2010 – Geht die Welt unter? Unwetter nach heissem Tag

12. Juli 2010

Schon beim Kundenbesuch orakelte ich (ganz ohne Tintenfisch im Glas)  zu einem Kollegen: „Heute kommt noch ein anständiges Gewitter“; denn es war extrem heiss bei Temperaturen um die 35 Grad und extrem „düppig“. Es roch förmlich nach einem Unwetter.

Als ich dann am späten Nachmittag nach Hause fuhr, sah ich sowohl im Norden wie auch im Südwesten hohe dunkle Wolken aufquellen. Und nun gegen 19 Uhr kommt eine Unwetterwarnung per SMS (Wetteralarm.ch) für den Kanton Uri und das Freiamt: „Sturmwarnung und Hagelwarnung – Fenster schliessen“.

Die Gewitterfront zieht von Süd/Süd/West her kommend quer über die Schweiz. Viel ausgedehnter scheint die Gewitterfront über Frankreich zu sein. Übrigens: Je „röter“, umso mehr Regen und je „weisser“, umso mehr Hagel.

Allerdings scheint das Unwetter direkt an Jonen vorbeizuziehen. Schon beim Einzug meinte der benachbarte Bauer, dass er keine Gebäudeversicherung bzw. Unwetterversicherung abgeschlossen hat, da es im Jonental nie schlimm Hageln würde. Er behielt bisher recht. Dafür bekommt sicherlich Zürich einiges ab.


11.07.2010 – WM2010: Spanien gewinnt gegen Holland mit 1:0 – Rio’s, Gurkenspiel und Langstrasse

12. Juli 2010

Spanien ist zum ersten Mal Weltmeister! Holland zum dritten Mal im Finale nur Vizemeister. Wie war das Spiel? Es zog sich, bis, ja bis in die Verlängerung. Dann traf der Spanier nach einem glücklichen Gurkenpass-Abwehr-Querschläger-Kombination in der 116. Minute ins Tor. Gut, die Spanier waren die Besseren – leicht Besseren. Wie bei der Europameisterschaft „steigerte“ man sich von Spiel zu Spiel. Das erste Spiel in der WM2010 verloren die Spanier sogar 2:1 gegen die Schweizer, welche sich nun scherzhaft rühmen „den Weltmeister besiegt“ zu haben. Ich brech‘ zam. 🙂

Aber ein geordneter Spielfluss kam nur selten auf. Nur wenige Torchancen erarbeitete man sich auf beiden Seiten. Das aggressive Forechecking der Spanier hinderte den Spielaufbau der Holländer bereits in der gegnerischen Hälfte. Aber: Die Spanier fielen wie die Fliegen mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden, wenn auch nur ein Holländer in der Nähe war.

Häufige Unterbrüche, gelbe Karten auf beiden Seiten und sogar eine rote Karte auf Seiten der Holländer waren das Ergebnis. Mike und ich luden uns daraufhin in der Halbzeit einen Notretter-Sound aus dem Internet, welchen wir jedesmal, wenn ein Spanier am Boden lag laut abspielten, begleitend von einem „AuAuAu!“. Der totkranke Spieler fühlte sich aber immer sofort wieder besser, kämmte sich das Haar und sprintete sofort nach dem Freistoss weiter. Dies war sicher auf einen Woodoo-Zauber zurückzuführen. Früher warfen wir ausgediente Brillen aufs Spielfeld, wenn der Schiri schlecht sah oder warfen Mullbinden, wenn ein Spieler zu sehr den sterbenden Schwan spielte. Heute macht man das Digital. Die Zeiten ändern sich.

Wo wir „Public-Viewten“? Bei der „Rio Bar„, wie schon beim Spiel Diitschland gegen Spanien. Auch das war ein Gurkenspiel, das zugunsten von Spanien ausfiel. Die wenigen Spanier beim Rio’s konnten sich gar nicht richtig freuen; denn selbst sie zweifelten an der Rechtmässigkeit. Aber was soll’s. Es soll ja nicht missgünstig klingen. Präsident Zapato – ein Präsident, der ein Land am Rande der Pleite regiert – freut sich mit den Spielern über die gewonnene Weltmeisterschaft und die Ablenkung von den Staatsproblemen während der WM. Spanien ist nun auch Nummer 1 der Weltrangliste. Mit wenig Toren und seltsamen Siegen. Was wird uns in Erinnerung bleiben? Die Vuvuzela. Und die Krake Paul, die jedes Spiel richtig orakelte. Und die fröhlichen spanischen Kinder, die mit Ihren Eltern in der Langstrasse in Zürich noch spät in der Nacht feiern durften.

Ja, Moni, ich weiss. Die Spanier sind die Besten. Ich mag die Spanier, wirklich, speziell die Spanierinnen! Aber Fussball? Denke ich an Spanien, fällt mir Stierkampf als „Sport“ ein. Und da denkt man über ein Verbot nach. Die Holländer hätten es verdient, weil sie während der gesamten Weltmeisterschaft sauberen Angriffsfussball und neben dem Spielfeld echte Laune verbreitet haben. Egal, Hauptsache Bayern g’winn!


11.07.2010 – Die Firma Semco: Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende

11. Juli 2010

Ganz so rosig ist es zwar nicht. Aber der Ansatz von Ricorado Semmler aus Brasilien scheint seit 25 Jahren erfolgreich zu sein.

„Es ist völlig verrückt, diese Idee, dass die Menschen immer noch so fixiert darauf sind, wie etwas gemacht wird. Bei uns sagt keiner: ‚Du bist fünf Minuten zu spät‘ oder ‚warum geht dieser Fabrikarbeiter schon wieder aufs Klo?‘ […] Wenn Du dich bei Semco im Büro umsiehst, sind da immer jede Menge leere Plätze. Die Frage ist: Wo sind diese Leute? Ich hab nicht die leiseste Idee und es interessiert mich auch nicht.

Es interessiert mich in dem Sinne nicht, dass ich nicht sicherstellen möchte, dass meine Mitarbeiter zur Arbeit kommen und der Firma eine bestimmte Anzahl Stunden pro Tag geben. Wer braucht eine bestimmte Anzahl Stunden pro Tag? Wir brauchen Leute, die ein bestimmtes Ergebnis abliefern. Mit vier Stunden, acht Stunden oder zwölf Stunden im Büro – sonntags kommen und Montags zu Hause bleiben. Es ist irrelevant für mich“, erklärt Semler seltsam einleuchtend.

Weltweit starren Manager fassungslos auf die Firma Semco: Was dort passiert, widerspricht allem, an was sie glauben. Die 3000 Mitarbeiter wählen ihre Vorgesetzten, bestimmen ihre eigenen Arbeitszeiten und Gehälter. Es gibt keine Geschäftspläne, keine Personalabteilung, fast keine Hierarchie. Alle Gewinne werden per Abstimmung aufgeteilt, die Gehälter und sämtliche Geschäftsbücher sind für alle einsehbar, die Emails dafür strikt privat und wie viel Geld die Mitarbeiter für Geschäftsreisen oder ihre Computer ausgeben, ist ihnen selbst überlassen.

Hier der komplette Artikel.

„It is not important how long you stay on the playgroud – it is important how many goal you shot!“


10.07.2010 – Deutschland – Uruguay: 3:2, der heisseste Tag und ein Gewitter

11. Juli 2010

Heute fuhren wir zuerst zum Sihlcity. Es war brütend heiss! 35 Grad erreichte das Aussenthermometer, aber die Klimaanlage im Auto sorgte für angenehme 22 Grad im Innenraum vom Audi. Somit hatten wir heute in der Schweiz den heissesten Tag laut Meteorologen. Aber schon während der Fahrt rollten dunkle Wolken von Norden her auf die Stadt Zürich. Es war vollkommen windstill und „düppig“, als wir im Parkhaus ausstiegen. Kein gutes Zeichen.

Vom klimatisierten Auto wechselten wir in das klimatisierte Einkaufszentrum Sihlcity. Wir meldeten uns beim Friseur an an. Während Mike mit Muay telefonierte und ihr zum Geburtstag gratulierte, entspannte ich mich beim Haarewaschen und Haare-lassen. Nachdem ich abgefertigt war, wechselten wir: Mike nahm auf dem Friseursessel Platz und ich ging zum Café, um einen Cappuccino zu nehmen. Dabei las ich Zeitung und lächelte über den Artikel in welchem eine Junge Dame aus Eifersucht einen Hund verkehrt herum an den Kühlschrank klebte – sie begründete dies damit, dass sich ihr Freund mehr um den Hund kümmere, als um sie.

Als Mike eintraf und seinen Cappuccino fertig getrunken hatte, schauten wir noch beim Interdiscount und beim MediaMarkt vorbei. Bei Interdiscount hat es momentan eine Aktion. Es gibt 10% auf Nikon Fotoapperate. Zusammen mit dem 200 Franken Cashback lohnt es sich momentan extrem. Die D90 mit 18-105 Objektiv kostet 1190 CHF. Minus 120 CHF Rabatt ergibt sich 1070 CHF. Minus 200 CHF Cashback von Nikon kostet die Spiegelreflexkamera gerade mal 870 CHF. Ned schlecht. Nur hab ich schon eine.

In den MediaMarkt gehen wir immer gerne, um uns umzusehen. Und ab und zu etwas zu kaufen. Ich brauche schon länger eine neue Kameratasche; denn meine geht aus allen Nähten, auch wenn ich diese lieb gewonnen habe – eben weil es keine Kameratasche ist. Mike schaut immer in der Apple-Abteilung vorbei. Und siehe da: Es hat das iPad. Natürlich spielen drei Jungsters mit dem Teil herum. Der eine irgendein dämliches App-Spiel und der ander spielt ein App-Klavier. Der Dritte spielt einfach so herum und stellt erst einmal die Sprache auf „Russisch“. Logisch.

Währenddessen greift sich Mike eine WLAN-Tastatur. Glaubt er. Zuhause stellt er fest, dass er wieder eine USB-Tastatur gekauft hat. Nun hat er zwei. Umtauschen beim nächsten Besuch. Das iPad 64MB mit 3G oder G.3 wie ich immer sage, kostet übrigens 1049 CHF. Und ich warte immer noch auf mein vorbestelltes iPad. Angeblicher Liefertermin August 2010. Jetzt weiss ich wo meines steckt: Im MediaMarkt. Palettenweise eingekauft hat der Markt die Dinger. Ich glaub ich storniere die Vorbestellung und kaufe mir einen Laptop oder fahre in den Urlaub oder kaufe Aktien oder Zucker; denn Zucker erreicht derzeit sein 4 Monatshoch. Eine neue Zuckerblase nach der Goldblase.

Egal. Ich besorgte mir eine anständige kleine Kameratasche für meine Nikon D90: Samsonite „TrekkingDLX 150“ produziert von Hama. Die ist zudem wetterfest und geräumig. Werde nie verstehen, wie man eine Tasche kaufen kann, in der die Kamera mit dem Objektiv nach unten schaut. Einmal falsch abgelegt – klack. Ausserdem passt da alles rein, was ich sonst so transportiere: Geldbeutel, Natel und Zigi-Packli.

Nur warum ist das Umhängeband so lang? Selbst bei kurzester Einstellung baumelt die Tasche unter der Gürtellinie – unkomfortabel. Empfehle diese Tasche aber bei Amazon zu kaufen, weil die Tasche beim MediaMarkt schlappe 119 CHF kostet. (Amazon 57,98 Euro ergibt irgendwas um die 85 CHF). Aber bei Amazon kann man die Kamera nicht am Monitor in die Tasche stecken zum Ausprobieren, ob alles passt. Die D90 passt mit 200er oder Tamron 18-270 tadellos und ist gut geschützt. Es hat ausreichend kleine Taschen vorne und an der Seite für Speicherkarten und Ersatzakku. Meinen restlichen Kram bekomme ich auch unter. Es sind sogar Gürtelschlaufen dran an der Tasche. Nur bleibt es für mich ein Rätsel, wie man 2 Kilogramm (also Äquivalent zwei 1 Liter Milchbeutel) am Gürtel tragen kann.

Mike machte neben der Schlappe mit der Apple-Tastatur aber noch ein Schnäppchen: Die Eye-Fi-Speicherkarte mit 8 MB kostete beim MediaMarkt 169 CHF. Bei Digitec fand ich zuvor die genau gleiche Karte für 199 CHF. 30 Stutz mehr. Amazon will für die Karte derzeit 131,85 Euro. Nun braucht er nur noch die passende Kamera. Nein, er hat eine Kompakte und probierte die Datenübertragung per WLAN gleich zu Hause aus. Mal sehen, ob er nun mehr fotografiert.

Nach dem Besuch im Sihlcity steuerten wir die Zürcher Innenstadt an. Die Gewitterwolken waren näher gekommen und Wetteralarm schickte eine Meldung auf’s Natel: „Hagel und Gewitter“. Also fiel „Public Viewing“ sicherheitshalber aus. Wir parkten nahe dem „Kaufleuten“ und wanderten dann aber zum Stammplatz: Rosenhof und „N8tFlug“. Dort hatte es eine grosse Leinwand im geschützten Inneren des Lokals.

Wir setzten uns beim „N8tFlug“ auf eine Bank und harrten der Dinge, die da dunkel aufziehen würden. Nein, ich meine nicht das bevorstehende „kleine Finale“ zwischen „Diitschland und Uruguay“, sondern das Gewitter; denn es war immer noch windstill, obwohl die dunklen Wolken die Stadt bereits erreicht hatten. Ich bin zwar kein Meteorologe, aber das ist kein gutes Zeichen.

Bei Spielbeginn wechselten wir ins Innere der Bar und beobachteten wie die „Diitschen“ in Führung gingen. Müller schob den Ball in Abstaubermanier nach einem brachialen 35 Meterschuss von Sebastian Schweinsteiger am Torwart vorbei (18. Minute). In der 28. Minute glich Uruguay aus und ging sogar in der 51 Minute durch einen Volleyschuss in Führung, ehe Jannsen zum 2:2 per Kopf ausglich (56. Minute) . Sami Khedira köpfte schliesslich zum glücklichen 3:2 in der 83. Minute ein.

Etwa zur Halbzeit brach das Gewitter los. Zuerst stürmte es nur. Dann regnete es wie aus Eimern – „waagrecht“, wie ich immer zu sagen pflege. So richtig tropisch. Das Wasser lief in Strömen über den Rosenhof und der Wind peitschte die Bäume. Da werden die Wehren sicher einige Keller auspumpen müssen und abgebrochene Äste von den Strassen räumen. Aber es kühlte wenigstens etwas ab. So fällt das Schlafen leichter.


08.07.2010 – PODs – Pictures of the Day: „Dinner beim Lüüchttürmli in Weggis“

9. Juli 2010

Das Lüüchttürmli in Weggis ist längst schon kein Geheimtipp mehr. Dort war ich schon länger nicht mehr. Heute nach der Arbeit fuhr ich seit langer Zeit mal wieder in Brunnen von der Axenstrasse ab und schlängelte mich an der gewundenen Uferstrasse am Vierwaldstätter-See entlang nach Weggis. Da ich den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte, kam mir in den Sinn einen Abstecher in eben dieses kleine feine Lokal zu machen.

Ich parkte das Auto, wunderte mich, dass ich mit nur zwei Franken bis genau 2:00 Uhr morgens Parken könnte, obwohl nur zwei Stunden für zwei Franken zu haben wären und wanderte zur Theke des „Lüüchttürmli“. Man bestellt nämlich an der Theke und bekommt dann ein kleines Holzkunstwerk in der Form eines Leuchtturms in die Hand gedrückt.

Lüüchttürmli-Weggis_02

„Very Special“ ist einmal der Salat, den ich mit Pommes bestellte und, dass sich die Terrasse auf einem Schwimmponton befindet. Nur ein Tisch von etwa 8 Stück war besetzt. Somit fiel die Auswahl auf einen Tisch direkt mit Sonneneinstrahlung, um die Abendsonne bei flockigen 30 Grad im Schatten zu geniessen.

Lüüchttürmli-Weggis_01

Nach kurzer Zeit erhielt ich mein Panasch und dann meinen kleinen Salat mit Paprika-Pommes für zusammen 17,70 CHF. Ich genoss die Aussicht auf den kleinen Hafen und liess es mir schmecken.

Lüüchttürmli Bistro-Bar / Bootsvermietung (Map; Webcam)
Peach Kälin
Seestrasse 25 / PF 9
6353 Weggis
Telefon 041 390 04 04
luechttuermli@bluewin.ch


06.07.2010 – WM2010: Holland steht im Finale

6. Juli 2010

Bei der EM2008 scheiterte die Niederlande noch im Viertelfinale nach einem Fussballkrimi mit einem Tor in der vorletzten Minute die Verlängerung erzwungen mit 1:3 an Russland. An der WM2010 nur zwei Jahre später macht das Land mit der Grösse von Nordrhein-Westfahlen der Schweiz vor, wie man sich in das Finale spielt. Nach 32 Jahren qualifiziert sich Holland mit einem Sieg über Uruguay (3:2) für das Finale der WM2010 und trifft nun entweder auf Spanien oder Deutschland, welche am morgigen Mittwoch (20:30 Uhr) aufeinandertreffen.

Nach dem Handstreich gegen Brasilien zeigte die Mannschaft um Trainer Bert van Maarwijk eine geschlossene Mannschaftsleistung und behielt nur bis auf wenige Ausnahmen die Oberhand im Spiel. In der 18 Minute zog Giovanni van Bronckhorst aus fast 40 Metern ab und platzierte den Ball für den Torwart unerreichbar im Tor zum 1:0. Kurz vor der Halbzeit erzielte Diego Forlan ebenfalls mit einem Distanzschuss den Ausgleich.

Wesley Sneijder und Arjen Robben sorgten dann innerhalb von nur 3 Minuten für die Wende zugunsten der Holländer. Zuerst traf Sneijder in der 70. Minute und kurze Zeit später Robben per platziertem Kopfball zum 3:1. In der 92. Minute erzielte Maxi Pereira noch den Anschlusstreffer. Aber das hartnäckigste Anrennen in den letzten Sekunden des Spiels brachte keine Ergebniskorrektur für Uruguay mehr.


05.07.2010 – WM 2010 und Argentinien: Diego Maradona tritt zurück

5. Juli 2010

Soeben lese ich einen Artikel auf Mittelbayerische.de: Diego Maradona hat nur zwei Tage nach dem verlorenen 0:4 Spiel gegen Deutschland seinen Rücktritt als Trainer der Nationalmannschaft von Argentinien verkündet. Eigentlich hätte er noch einen Vertrag bis 2011. Dem Fernsehsender „Station Cronica“ erzählte er heute: „Das war es, meine Zeit ist vorüber. Ich habe alles gegeben, was ich konnte.“


04.07.2010 – Video vom „Züri Fäscht 2010“ in Zürich

5. Juli 2010

So, nun fand ich Zeit die mit der Nikon D90 gedrehten kurzen Videos vom „Züri Fäscht 2010“ zu einem gesamten zusammen zu schneiden. Die Bilder hab ich ja gestern bereits ins Web geladen. Viel Spass:


04.07.2010 – Bilder vom „Züri Fäscht 2010“ in Zürich

5. Juli 2010

Heute hatte ich etwas Zeit die Bilder vom diesjährigen „Züri Fäscht 2010“ auszusortieren und auf den Server zu laden. Dieses Mal waren wir leider nur ab dem Abend dort.


Feuerwerk am Züri-See


Thai-Nudeln am „Caliente 2010“


Fahrgeschäfte am Bürkliplatz


Riesenrad am Stadthausquai


Brasilianische Klänge und Kostüme am Münsterhof


„Züri Rockt“ am Grossmünsterplatz


Fahrgeschäft am Limmatquai

Züri Fäscht 2010
Techno and House am Rosenhof

Mike und ich waren am Freitag Abend dort, schauten uns das riesige Feuerwerk an, assen leckere Thai-Nudeln und trafen Yves zufällig am „Caliente 2010„. Am Samstag verpassten wir das Feuerwerk wegen Stau in der Innenstadt. Trafen aber beim ersten Bier in der Nähe des Kongresshauses dann auf Rosie, Huggy, Sandra und Markus. Jeden Abend/Morgen endete unser Festabend am Rosenhof gegen 5 Uhr.

Sämtliche Bilder vom „Züri-Fäscht 2010“ sind hier zu finden


03.07.2010 – WM2010: Argentinien verliert gegen Deutschland – Diego Maradona weint

3. Juli 2010

Ein historischer Sieg bei der Fussball-WM in Südafrika. Im Stadion am Kap der guten Hoffnung erzielte die Deutsche Mannschaft bereits in der 3. Minute nach einem Freistoss von der halblinken Seite getreten von Bastian Schweinsteiger durch einen Kopfball von Müller das 1:0. Die Argentinische Mannschaft zeigte sich dann etwa 25 Minuten vollkommen konsterniert – es lief überhaupt nichts zusammen. Erst ab der 30 Minuten brachten sie die Deutschen des öfteren vor dem Tor in Bedrängnis. Messi tauchte jedoch auch in diesem Spiel vollkommen ab.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Argentinier stellenweise was in ihnen steckt. Jedoch stand die Abwehr hinter Arne Friedrich und Torwart Neuner und vereitelten so die wenigen Chancen der Argentinier oft bereits im Ansatz. Doch in der 68. Minute fällt genau im richtigen Moment das 2:0. Nach einem Angriff der Deutschen fällt im Zweikampf Müller vor dem Strafraum, kann aber im Liegen an Podolski in den Strafraum passen. Dieser macht endlich mal alles richtig und legt quer für Klose, der den Ball eigentlich nur noch in das Tor streicheln muss.

In der 74. Minute zeigte Bastinan Schweinsteiger sein ganzes Können und umkurvte gleich drei Argentinier im16 Meterraum. Am 5 Meterraum angekommen legt er den Ball unereichbar für den Torwart quer auf Arne Friedrich, der den Ball im Tor versenkte. Das 3:0!

Nach einem Konter aus dem Lehrbuch flankte in der 88. Minute Ösil von der linken Strafraumseite über zwei Argentinier und Klose hatte keine Schwierigkeiten den Ball im Netz zum 4:0 unterzubringen.

Nach diesem höchsten Sieg über Argentinien überhaupt stehen die Deutschen im Halbfinale. Wie „Busserl-König“ Diego Mardona das verkraften wird, steht noch nicht fest. Mit dem Rosenkranz in der Hand und oftmals fragend gen Blick gen Himmel schweifend stand er am Ende des Spiels an der Seitenlinie. Diego Maradona weinte. Deutschland: VIER!! Argentinien: NUUUUULLL! Adios Argentina! Don’t cry for me Argentina!

Miroslav Klose steht nun im 100. Spiel für die Nationalmannschaft in der ewigen Torschützenliste mit 14 WM-Treffern auf Platz 2 und hat mit Gerd Müller gleichgezogen. 4 Tore schoss er bisher bei der WM 2010. Nur noch Ronaldo hat einen Treffer mehr.

Bastian Schweinsteiger wurde zum „Man of the Match“ gekürt.

Der Gegner für das Halbfinale qualifiert sich im Spiel ab 20:30 Uhr: Spanien gegen Paraguay. Sollte Spanien gewinnen, kommt es zur neuerlichen Begegnung zwischen Deutschland und Spanien. Vor zwei Jahren gewann Spanien das Endspiel der Europameisterschaft durch einen Treffer von Torres in der 33. Minute.