08.02.2008 Ein Freitag in Zürich – Von Fondue, BBQ und White Wedding

10. Februar 2008

„Peter, was machst am Freitag?“ „BBQ!“ „Is aber noch saukalt draussen!?!“ „Deshalb ist die Party ja auch drinnen!“ „???“ Ich liebe Wortspiele mit eindeutig zweideutigem Inhalt. Aber zuerst gab es ein Fondue! Logisch drinnen!

Aber der Reihe nach: Freitag 20 Uhr. Steve kommt mit einer Tüte bepackt bei uns in der Wohnung vorbei. In der Tüte zwei Päckchen Fondue – noch hart, aber innerhalb kürzester Zeit auf dem Gasherd geschmolzen. Weissbrot besorgte Mike schon bevor er nach Hause kam. Schnell war der Tisch gedeckt und die Fonduegabeln frisch angespitzt. Fondue ist die ideale Unterlage für den späteren Ausgang. Und es schmeckte fabelhaft.

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Mit vollen Mägen nahmen wir die Anfahrt zum „BBQ“ in Angriff. Mittlerweile ist es schon fast so etwas wie Tradition, dass wir auf der „80sforever-Party“ dabei sind. Anne und P@ kamen gegen Mitternacht nach und Moni trudelte auch mit ein wenig Verspätung ein.

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So wurde abgetanzt, geratscht und gerockt, was das Zeug hält. Bei Billy Idol’s „White Wedding“ bis zu ZZ-Top „Gimme all your lovin‘ “ holten wir die Luftgitarre raus.

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Erst gegen 3 Uhr morgens sattelten wir die Hufe und ritten zurück nach Hause. Bis zum nächsten Mal!


Events in Zürich – 08.02.08 „80sforever“ im Club BBQ

5. Februar 2008

Gehört zum Standardprogramm und so ziemlich die beste 80ies-Party in Zürich „80sforever“ im „gemütlichen Wohnzimmer“ Club BBQ in der Förlibuckstrasse.

Gemütliche Leute, guter Sound und angemessene Preise.

Mit dabei: Pete G und Spidi.

Eintritt: CHF 20.-

Mehr Infos unter Wann und Wo

Termin: Freitag 08.02.2008 ab 22 Uhr.

BBQ, Förrlibuckstrasse 151, 8005 Zürich

Man sieht sich! Und hier noch die Bilder vom letzten Mal!


Events in Zürich – 08.02. bis 10.02.2008 „ZüriCarneval 2008 – Fasnacht Total“

4. Februar 2008

Aus dem Text der Website:

„ZüriCarneval steht für Schweizer Brauchtums-Fasnacht, Guggenspektakel, Kinder-Carneval, Steelsound…. kurz, für Fasnacht über die Kulturgrenzen hinweg. Wie man dieses Treiben, dessen Tradition bis ins tiefe Mittelalter und weiter zurückgeht auch nennen mag, Fasnacht oder Carneval, in erster Linie geht es dabei um ein Mehr an Lebensfreude und -energie. Und genau diese beiden Eigenschaften kann Zürich gewiss gut gebrauchen. Doch halten wir uns nicht unnötig mit Begriffsdefinitionen auf. Gelingen wird dieses ehrgeizige Unterfangen nur dann, wenn alle interessierten Kreise weit über die Stadtgrenzen hinweg sich aktiv beteiligen. Zürich ist eine grosse Fasnacht, einen multikulturellen Carneval wert.“

ZüriCarneval 2008 Fasnacht


Piratinnen entern die Rockfasnacht in Wollerau

2. Februar 2008

 Gestern – Freitag 01.02.2008 – fielen oberpfälzer Piratinnen über die Rockfasnacht in Wollerau her. Aber der Reihe nach. An Weihnachten kristallisierte sich bei Mam und den beiden Freundinnen Ilona und Uschi die Idee heraus in der Schweiz ein Wellness-Wochenende zu organisieren. Und was passt da besser als das Faschingswochenende. Sie buchten zusammen mit zwei weiteren Freundinnen das Turmhotel in Bad Zurzach.

Kaum dort angekommen, kontaktierten mich die Mädels zwecks Abendprogramm. Fredy teilte mir schon vor Wochen mit, dass er mit Lippi und Benno einen Gastauftritt bei der „Rockfasnacht Wollerau“ hätte. Gut, ich rief also Fredy am Abend an und fragte nach. Stimmt. Die Band „Trashdeluxe“ spielt also in Wollerau.

Währenddessen verkleideten sich die 5 Mädels als Piratinnen und fuhren anschliessend von Bad Zurzach nach Zürich. Dort trafen wir uns und fuhren weiter nach Wollerau. Das Fasnachtsevent fand im Parkhaus statt. Auf der einen Etage stand die Bühne – auf der anderen tieferen Etage so etwas wie eine Tanzarena mit langer Bar.

Rockfasnacht Wollerau 01

Rockfasnacht Wollerau 02Rockfasnacht Wollerau 03

Piratinnen zensiert

Benno, Fredy und Lippi hatten sich bereits eingefunden. Gegen Mitternacht kam dann der Auftritt von „Trashdeluxe„. Sie spielten nach bekannter Mannier gute alte Rocksongs. Und die Piratinnen enterten die Tanzfläche vor der Bühne. Für circa 2 Stunden wurde abgerockt und abgetanzt. So verliessen wir Wollerau auch erst gegen 3 Uhr morgens und warfen uns müde ins Bett.

UPDATE: 07.02.2008

Nun sind sämtliche Bilder (unzensiert) einmal in der Galery bei „Trashdeluxe“ und auf meinem Picasa-Account online!


Freitag 25.01.2008 – Gelbes Curry und Club Amber

27. Januar 2008

Freitag 25.01.2008 – Gelbes Curry und Club Amber

Am letzten Freitag stand die Neueröffnung eines Clubs in Zürich auf dem Programm. Der Club heisst „Amber„, aber zuerst kam die Einladung zum „Gelben Curry“-Essen bei Anne und Pat. Die beiden hatten uns und Monika zum Essen eingeladen – um 19:30 Uhr. Tja, aber Mike und Monika kamen „etwas“ später. Monika fand den Weg nicht gleich – und Mike kam einfach nicht rechtzeitig von der Arbeit weg. Deshalb empfing ich ihn mit der geeigneten Züchtigungswaffe.

Peter empfängt Brüderchen MikePat kocht gelbes Curry

Als dann alle Eingeladenen den Ort der Gemütlichkeit glücklich erreichten, fing Pat an in der Küche ein köstliches Mahl zu bereiten. Dies passte angeblich vorzüglich in den Diätplan. „Gelbes Curry“ mit nur „leicht“ scharfem Fleisch.

Weihnachtsbaum bei Anne und Pat

In der wirklich geschmackvoll eingerichteten Wohnung von Anne und Pat steht das ganze Jahr der Weihnachtsbaum. Allerdings wird dieser irgendwann im Januar abgeschmückt.

Anne und Moni warten auf das gute EssenGelbes Curry

Während die Mädels schon am Tisch vor sich hin hungerten, fuhr Pat das Essen auf. Es schmeckte vorzüglich! Und diente als Grundlage sozusagen für die darauf folgende Visite im neuen Zürcher Club „Amber“. Dorthin fuhren wir gegen 22 Uhr.

Anne mit FreundinnenMoni und Prosecco

Der Club „Amber“ liegt am „Bahnhofsquai“ und wie der Name der Strasse bereits vermuten lässt: Direkt am Zürcher Bahnhof. Na gut, eine Kollegin von Pat hatte eine Lounge reserviert und dort fanden wir ausreichend Platz und Aussicht. Tja, eigentlich stellt man sich einen Club etwas anders vor mit Tanzfläche und so – und etwas grösser. Aber im Club „Amber“ liegt der Schwerpunkt sicherlich anders. Es wurde – zumindest das was ich überblicken konnte – eher geredet. Die Musik war anfänglich etwas eintönig, wurde dann aber im Verlauf des Abends besser. Züritypisch ist, dass der Clubbesuch grösstenteils zum „Ratschen“ verwendet wird. Man kommt sich vor, als ob sich die Leute lange nicht mehr gesehen hätten. Wir gingen unserer Lieblingsbeschäftigung nach: Beobachten und Kommentieren. 🙂

Mike im Club Amber

Ein absolutes Highlight war unsere Drinkassistentin „Sarah“. Hübsch, flink, nett, zuvorkommend und immer ein freundliches Lächeln auf den Lippen servierte die blonde Lady uns durch den Abend. Welchen wir gegen 3 Uhr dann beendeten.

Sarah die schnelle BedienungPeter und Pat

Mal sehen, ob sich der Club „Amber“ in Zürich etabliert. Wer gerne bei einem guten Drink, angemessener Musik und netter Bedienung ein wenig mit seinen Freunden ratschen möchte, ist dort auf jeden Fall gut aufgehoben.


Schweizer Motorsport-Termine 2008 – Bergrennen, Rallye und Slalom

25. Januar 2008

 Heute habe ich mich hingesetzt und in mühsamer Kleinarbeit versucht sämtliche Motorsporttermine, US-Car-Meetings und Oldtimer-Veranstaltungen in der Schweiz zu sammeln. Vom „Hasentrick-Treffen“ (Bin auf den „Trick“ der „Hasen“ schon gespannt) bis zur „Jungfraurallye“ (Wo treiben die nur die Jungfrauen auf?) ist alles dabei – hoffentlich. Ich bin mir sicher, dass ich nicht sämtliche Schweizer Motorsportveranstaltungen gefunden habe. Bitte teilt mir fehlende Termine bitte per Kommentar oder Mail mit. Ich werde diesen Termin dann umgehend einfügen.

Für die meisten Veranstaltungen laufen noch die Anmeldungsfristen. Wer aktiv an den Rennen teilnehmen möchte, der folge den Internet-Links. Es fehlen mir trotz intensiver Suche noch einige Internet-Links. Falls also jemand den entsprechende Website kennt, bitte über die Kommentarfunktion oder per Mail mitteilen

06.-16. März 2008 78. Int. Automobilsalon, Genf www.salon-auto.ch/de
28./29. März 2008 Rallye Pays du Giers www.rangiers.ch
04./05. April 2008 Die AMIS kommen! US-Auto Show www.messe-loerrach.de
20. April 2008 GP Mutschellen www.gpmutschellen.ch
20. April 2008 Slalom Frauenfeld Internet-Link
www.acs-thurgau.ch
26. April 2008 Auktion 100 Klassische Automobile, Oldtimer Galerie, Toffen www.oldtimergalerie.ch
26./27. April.2008 US-Car Meeting Chur www.fatfenders.ch
01. Mai 2008 Arbon Classic www.arbon-classics.ch
01. Mai 2008 Auffahrt Oldtimer-Treffen, Roggwil www.race-inn.ch
02./04. Mai 2008 Criterium Jurassien www.criterium-jurassien.ch
04. Mai 2008 LoveRide 16 in Dübendorf www.loveride.ch
04. Mai 2008 US-Car Meeting American live, neu in Oensingen www.fnc.ch
04. Mai 2008 Rädli Träff in Schänis www.oldtimermesse.ch
10./11. Mai 2008 OiO, Oldtimer in Obwalden www.o-io.ch
17. Mai 2008 Slalom Saanen Internet-Link
23./24. Mai 2008 Porsche Cup Ledenon www.clubporscheromand.ch
24./25. Mai 2008 Slalom Moudon www.ecuriedujorat.ch/slalom/
25. Mai 2008 Hasenstrick-Treffen www.kellenberger.ch/oldtimer
30./31. Mai 2008 Rallye du Chablais www.rdch.ch
01. Juni 2008 Rädli Träff in Uster www.oldtimermesse.ch
06./08. Juni 2008 Mitholz-Kandersteg No. 22 | FIVA-Rallye www.mitholz-kandersteg.com
07./08. Juni 2008 Slalom Romont www.course-romont.ch
14./15. Juni 2008 Slalom de Bure Internet-Link
20.-22. Juni 2008 3. Internationale Jungfrau-Rallye www.jungfraurallye.com
20.-22. Juni 2008 Internationales Porsche 914 Meeting Davos/GR www.porsche914-club.ch
21./22. Juni 2008 Slalom zum Andenken an Clay Regazzoni
Slalom in Ambri für alle Marken bis Jg.’86 und der Kat. Formel
www.clubticinoautostoriche.ch
21./22. Juni 2008 Slalom Chamblon Internet-Link
28./29. Juni 2008 Slalom Biere Internet-Link

bergrennen-reitnau
Bild mit freundlicher Genehmigung Th. Koller

29. Juni 2008 (Sonntag) 42. Bergrennen Reitnau www.bergrennen-reitnau.ch
11. Juli 2008 British Classic Car Meeting, St. Moritz www.stmoritz.ch
11./12. Juli 2008 Ronde Ticino (neuer Termin) Ronde Ticino 
11./12. Juli 2008 Slalom Interlaken Internet-Link
11./13. Juli 2008 European Street Rod Nationals, Messezentrum Thun Expo www.esra-2008.ch
20. Juli 2008 Bergrennen Col de la Croix Internet-Link
27. Juli 2008 Bergrennen Ayent – Anzere www.ayent-anzere.ch
01./02. August 2008 Slalom Ambri Internet-Link
16. August 2008 „The Showtime“ Porsche-Treffen Interlaken www.porsche-showtime.ch
16./17. August 2008 Internationales Bergrennen St. Ursanne – Les Rangiers www.rangiers.ch
17. August 2008 (Sonntag) 3. Bergprüfung für historische Sport- und Rennwagen Ort: Altbüron Internet-Link
24. August 2008 (Sonntag) Bergrennen Massongex www.artm.ch
21.-24. August 2008 18. Raid Suisse – Paris www.raid.ch
30./31. August 2008 Bergrennen Oberhallau www.bergrennen-oberhallau.ch
06. September 2008 17. Oldtimer Grandprix Safenwil www.oldtimergrandprix.ch
06./07. September 2008 Bergrennen am Gurnigel www.gurnigelrennen.ch
07. September 2008 Hasenstrick-Treffen www.kellenberger.ch/oldtimer
11./14. September 2008 VP-Bank Arosa Classic Bergrennen www.vpbankclassic.com
13./14. September 2008 No-limit Auction Oldtimergalerie Toffen www.oldtimergalerie.ch
21./22. September 2008 Messe „auto emotions bern“ Internet-Link
27./28. September 2008 Bergrennen Châtel-St-Denis – Les Paccots www.ecuriedeslions.ch
02.-05. Oktober 2008 Geneva Classics www.geneva-classics.ch
23./25. Oktober 2008 Rallye international du Valais www.riv.ch
01./04. November 2008 Messe „Auto Zürich Car Show“ Internet-Link

Termine, Veranstaltungen und Links ohne Gewähr auf Richtigkeit.

Videos über Motorsport-Veranstaltungen in der Schweiz (Lautsprecher einschalten!)

Eventuell geht das ein oder andere „Blogger-Motorsport-Meeting“ zusammen? Ich werde bei Zeiten im Blog auf die Events, welche ich besuchen werde speziell hinweisen. Wer Lust hat, kann sich gerne anschliessen. Die Events, welche ich gelb vorgemerkt habe, ist der Besuch von meiner Seite her noch nicht sicher. Die Veranstaltung mit grüner Farbe möchte ich mir nicht entgehen lassen.


Bilder und Bericht – Denner Superdiscount Party vom 19.01.2008

21. Januar 2008

 Nachdem schon einige via Suchmaschinen auf der Suche nach Party-Bildern über meine Event-Ankündigung von der „Denner Superdiscount Party“ gestolpert sind, hier eine kleine Auswahl meiner Pix.

So, und nun zum Bericht: Schon das letzte Mal war die „Denner Superdiscount Party“ etwas Aussergewöhnliches. Nur dieses Mal war es noch verrückter. Eines als Tipp für das nächste Event: Lasst das Auto stehen! Es kann nur bitter enden, wenn man nichts trinkt und miterleben muss, wie sämtliche Deca-Dance-Besucher nach dem Motto „von 0 auf 100 in 2.8 Promille“ abheben. Für die zuletzt genannten Partygänger mag es die günstigste Party Zürich sein – für andere gibt es noch eine weitere Motivation. Nur dann muss man ganz dringend schon um 22 Uhr an der Kasse anstehen: Es gibt Dennerware umsonst!

„Dekadenz (v. frz.: décadence; < lat.: de- ab, cadere fallen) beschreibt einen kulturellen Niedergang. Der Begriff setzt voraus, dass es objektiv bessere oder wünschenswertere gesellschaftlich-kulturelle Zustände gebe.
….
Im modernen Sprachgebrauch wird der Begriff Dekadenz oder dekadentes Verhalten überwiegend gleichgesetzt mit Verschwendung oder Übermaß im Sinne eines sozial schädlichen Abweichens von einer natürlichen und allgemein üblichen Lebensform. Oft wird der Begriff kritisch angewandt auf das Verhalten von Personen mit Vorbildfunktion, also Personen des öffentlichen Lebens, Medienstars u.ä.“

Nach dem Motto „In der Regel wissen wir was billig ist“ bringt Denner zum Beispiel Damenbinden unter das weibliche Volk. In einer extra eingerichteten roten corporate design Regalecke findet der Früh-Party-Gänger von der Zahnpasta bis zum 10 Kilo Waschmittel und von der Papierrolle bis zur Packung Kartoffelchips alles was das Herz begehrt – kostenlos! Auch die erwähnten Damenbinden liegen zwischen der Familienpackung Babywindeln und der Grosspackung Salzstangerl. Dementsprechend packen die Leute zu und füllen die bereit liegenden Papiertragetaschen bis zum Grenzbereich der Tragekraft des Oberarmknochens – oder bis die Trageriemen feine Schnitte in die Handballen ziehen. Egal, geiz ist geil und für 8,95 CHF Eintritt muss ja schliesslich etwas „rausspringen“ – und wenn es das Ellbogengelenk ist.

Wir – Mike und ich – verabredeten uns mit Steve kurz nach Mitternacht, schlenderten zum Eingang und standen erst einmal an. Dort kamen uns die letzten schwer bepackten Schnäppchenjäger mit der oben erwähnten Fülle an Dennerware entgegen. Ähnlich beladen wie die Packesel Richtung Himalaja schlurften sie Richtung Hardbrücke. Die Schlange mit Wartenden wanderte zügig auf die beiden Kassen zu – stilechte Dennerkassen hinter welchen je eine Dame sass. Steve lud uns ein und die Dame kam fachmännisch ins Grübeln. „Was ergibt 3 Personen mal 8,95 CHF?“. Ein kurzer Blick auf den bereit gelegten Spickzettel ergab 26,85 CHF. Strichcodes oder ein Etikett am Handgelenk hätte man leichter über den Laserscanner ziehen können, aber man kann ja nicht alles im Kopf haben. Dafür wurden wir am Unterarm mit einem riesigen Denner-Stempel abgestempelt. Gut, dass ich nur schwarze Klamotten trug – Stempelfarbe ist der Tod für Weiss! Was mich wieder an das Waschmittel denken lässt. Hätte ich vielleicht doch … ? Egal.

Während Mike und ich die Jacken vorsorglich in dieser lauen End-Januar-Nacht im Auto beliessen, trug Steve seinen warmen Mantel zur Garderobe. Aber nicht nur dort staute sich bereits das Partyvolk. Mike dachte, er könnte währenddessen 3 Bier für sage und schreibe je 1,95 CHF organisieren. Kam aber nach wenigen Minuten unverrichteter Dinge mit den Worten „Die stehen dreireihig an der Bar an – Kai Schanze!“ wieder zurück. Auch Steve’s Versuch den Mantel abzugeben endete glücklos. Die Kapazitätsgrenze der Garderobe war erreicht. Kein Bier – aber dafür einen Mantel zuviel. OK, Spurwechsel! Wir wanderten durch die wabernde Masse auf die andere Seite der grossen Halle. Schätzungsweise 4000 Leute bewegten sich Züri-typisch mit Drink in der einen und oft mit Ziggi in der anderen Hand mehr oder weniger zum Sound aus der Anlage – und wir mittendrin. Zeitweise verloren wir uns aus den Augen, fanden uns aber vor den komplett leer geräumten Umsonst-Regalen ein.

Hier überblickten wir die Masse am besten. Mike startete einen zweiten Besuch bei der Bar. Die Bar ging über die gesamte Hallenlänge. Etwa ein Dutzend mehr oder weniger geübte Serviertöchter und -Söhne versuchten dem Andrang Herr zu werden. Ohne Erfolg. Mike erwischte, wie ich später feststellte, einen ganz speziellen Barman – den direkt an der Ecke. Für zwei Fronten zuständig (eben am Eck) arbeitete dieser stoisch von rechts nach links die in der ersten Reihe stehenden Personen ab. Und die Bestellungen sind teilweise abenteuerlich. Anstatt einfach 6 Bier zu bestellen (für 3 Leute), gab es da folgendes: 2 Whisky-Cola, aber ohne Eis, 1 Gin-Tonic, 1 Wodka-Energy, 4 Chübli (Prosecco) und ein Wasser. Klar, die Dame war blond. Und der Barman bei 89 Dezibel einfach überfordert.

So dauerte es geschlagene 20 Minuten, bis Mike mit 6 Bier vollkommen entnervt zurück kam – mit ein Paar Flaschen in der Hand. Es gab „Denner-Spezial-Bier“ – Ein „Kopfwehbier“, wie sich später herausstellte. Steve packte seine Jacke in eine Denner-Papiertüte und legte diese ins Regal. Kurz darauf trafen sich neben uns am gemütlichen Regal 4 Damen. Drei der Ladies trugen mit zwei Händen vier Wodka-Lemmon. Die Letzte der vier zitterte vier Chübli zum Regalfach. Dann vernichteten die Ladies je vier Drinks in insgesamt 30 Minuten – handgestoppt! Ob es an der ausgeprägte Saugfähigkeit der Denner-Damenbinden lag? Wir werden es wohl nie erfahren. Hossa die Waldfee!

Während ich als Fahrer an meinem Denner-Spezial-Bierchen zuzelte, verdrängten Steve und Mike mit rollenden Augen ob der weiblichen Saugkraft den Hopfensaft aus dem kleinen grünen niedlichen Glasfläschchen. Dann probierte ich mein Glück an der Bar – in der dritten Reihe. Ich versuchte es eher in der Mitte. Musste mich aber dafür durch die am Rand Tanzenden vorsichtig bewegen. Was gar nicht so einfach ist; denn man weiss nie, ob sich derjenige, welcher gerade versucht seiner Tanzpartnerin das Ohr abzukauen, plötzlich von John Travolta inspiriert umdreht, mit mir zusammenstösst und den Inhalt seines Plastikbechers entleert.

Ich stehe also an. Vor mir noch ein „Auf seinen ganz einfachen Drink“-Wartender. Und ich hab den besten aller Barman erwischt. Aus der „Wirtschaft“ schien dieser nicht zu kommen. Er nimmt einen „Longdrink“-Becher vom Stapel, schaufelt mit einer Kelle einen Eiswürfel nach dem anderen in den Becher, zählt dabei scheinbar mit aller Kraft bis 4 (kein Spickzettel in der Nähe), stellt den Becher vor sich auf ein dünnes aber vollkommen durchnässtes Tuch, sucht die Wodka-Flasche, findet diese bei der Kollegin neben ihm (es ist ihre), schenkt mit zusammengekniffenen nivellierenden Augen 4,2549 Zentiliter ein, stellt die Flasche ab, sucht die Lemmonflasche, findet keine, überlegt kurz, nimmt sein eigenes Proseccoglas, leert dieses, dreht sich um, holt eine neue Flasche aus dem grossen Kühlschrank hinter sich, öffnet diese, kneift die Augen wieder zusammen und schenkt den Becher voll. Dann nimmt er den Becher und stellt diesen auf die Theke vor den Typen direkt vor mir. Dieser schaut den Becher an, dann den Barman und meint „Ich han an Whiskchy-Chola wolle!“. Der Barman schaut in die Runde und schiebt den Becher dem Nächsten hin. Dem ist es mittlerweile egal, was er bekommt, Hauptsache etwas Flüssiges und er zahlt den mit viel Liebe zubereiteten Wodka-Lemmon.

Nach diesem mitreissenden Beispiel fachmännischer Handwerkskunst wechsle ich nach rechts direkt in die erste Reihe an die Theke. Dort befindet sich der Einzugsbereich der wirklich flinken Kollegin des Hardcore-Barman’s. Ratzfatz bekomme ich 5 Bier und schlängle mich zurück zu Mike und Steve, die schon mit trockener Kehle und am Gaumen klebender Zunge halb besinnungslos sehnsüchtig am Rande der Austrocknung auf meine Rückkehr von der Tränke warten.

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Waschmittel und die Familienpackung Damenbinden

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 Es kommen bestimmt mal harte zeiten  Dennerwerbung kann so schön sein

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Die Notreserve  Volle Halle

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Ewigi Liebi  Steve mit Jacke, Bier und Ziggi

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Maag-Hall Denner-Party  Let’s dance!

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Mike mit Becher  Deca-Dance

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 Mülltrennung: Bierflaschen im Einkaufswagen und Plastikbecher im Container. Sauba sag i!  Isch dasch es Cheidi?

Wir entschlossen uns frisch nachgetankt und mit ausreichend Reserven versehen erneut gestärkt (durch den ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt) die Stellung zu wechseln. Die Ladies neben uns befanden sich gleichwohl in erheiterter Stimmung bereits leicht angezählt in der zweiten Vierer-Drink-Runde. Aber gut, dass man (Frau) einen Becher (oder mehrere) Wodka-Lemmon zum Festhalten hat. Ob die Damen Runde 3 erreichten oder mit Dennertüten bepackt das Weite suchten und fanden, konnten wir nicht mehr in Erfahrung bringen. Wir suchten ein weiteres ruhigeres Plätzchen, um etwas das Tanzbein zu schwingen.

Was einfacher gesagt war, wie getan; denn der Bodenbelag der Tanzfläche hatte sich auf wundersame Weise in ein Gemisch aus Cornflakes-Waschpulver-Energydrink-Wodka-Whisky-Cola-Flaschen-Becher-Gemisch verwandelt. Wegwerfgesellschaft par excellence. Tja, die vom Veranstalter bereit gestellten „Mülltrennungsbehältnisse“ quollen über. Ob es im alten Rom bei Gelagen auch so ausgesehen hat? Nein, dort gab es sicher mehr Tonscherben auf dem Boden. Plötzlich setzte die Musik aus. Zuerst kurz, dann länger. Der Menge machte das aber nichts aus; denn man konnte noch leise im Hintergrund den Song hören. Und so sangen die Leute einfach selbst mit – und tanzten weiter.

Gegen 4 Uhr morgens verliessen wir die heiligen Tempel der „etwas anderen Party“ und schlenderten zurück zum Parkhaus. Nicht ohne dass Mike und Steve noch die „Heidi“ fanden – direkt neben dem Matterhorn – im Treppenhaus der Tiefgarage. Sachen gibt’s…

Weiter Bilder von der Denner Superdiscount Disco Party gibt’s auf der Website www.sddp.ch


Events in Zürich – 18.01.08 „Denner Hammer Superdiscount Party“ im Maag-Areal

19. Januar 2008

Ladenöffnungszeiten? „Einkaufen“ am Samstag in der Nacht? Dabei noch etwas Musik und saugünstigte Drinks geniessen? Na denn ab zur „Denner Superdiscount Disco Luxus Party“ ins Maag-Areal. Unter diesem Motto rocken DJ Ujo und Lama die 11. Superdiscount Party. Eintritt 8.95, ab 26 Jahren. Drinks kosten 6.95, Bier 1.95.

Samstag 22:00 Maag (Eingang Härterei)

Hier ein Bericht und Fotos vom letzten Mal


Events in Zürich – Pure80’s in der Tonimolkerei am Freitag 18.01.2008

18. Januar 2008

Die 80er! Zeiten, wo man noch für Recht und Ordnung kämpfte: KnightRider, Mc Gyver, A-Team und Magnum waren die Helden, die die Welt retteten. Netz-T-Shirt, Neonfarben, zerrissene Jeans, breite Nietengürtel und geometrische Figuren waren IN!
Was für uns der IPod ist war damals der Walkman von Sony. Auf der selbst zusammengestellten Kassette gab es Michael Jackson, Madonna, Prince, Nena oder Roxette. Unter dem Fernseher lagen die pechschwarzen VHS Videokassetten mit Dirty Dancing und Flashdance. Lets Dance! Pure80’s! The neverending story!
www.pure80s.ch

Wo? Tonimolkerei Zürich
Wann? Freitag 18.01.08 ab 23 Uhr


1 Year „80iesforever“ im Club BBQ

13. Januar 2008

Schon Tage vorher kursierte der „Party-Mailer“ bei Freunden und Kollegen und es stand schon lange fest, dass Mike und ich zusammen mit Gleichgesinnten an diese Geburtstagsparty gehen würden: 1 Year 80iesforever im Club BBQ.

Um meine von Mallorca mitgebrachte Erkältung etwas einzudämmen, pflegte ich mich mit „Vorschlafen“ und einem heissen Vollbad. Während ich gegen 21 Uhr noch in der Wanne sass, traf Mike mit zwei Kollegen ein. Steve und Mario wollten sich die Party ebenfalls nicht entgehen lassen. Gegen halb Zehn rief ich Moni wie versprochen Moni an, um sie zu wecken. Tja, in der Winterzeit schlägt der Winterschlaf zu. Sie meinte 40 Minuten für’s Herrichten und ca. 30 Minuten für die Anfahrt zu benötigen. Aber es dauert sicher länger 🙂

Während Mike und ich uns „uusgangsfertig“ machten, sahen wir uns noch die ein oder andere Folge von „The Odd Couple“ an. Kurz vor 23 Uhr sattelten wir die Hühner und fuhren mit zwei Autos in die Stadt. Mike und ich stellten das Auto im fast leeren Parkhaus „Förlibuckstrasse“ ab und betraten den Club BBQ. Das bekannte von mir liebevoll genannte „grössere Wohnzimmer“ war schon gut, aber locker, gefüllt.

Zuerst traf ich auf meinen Arbeitskollegen Marc, der mit zwei Freunden ebenfalls die Geburtstagsparty besuchte. Natürlich war Huggi anwesend. Sogar mit „DJ Label“ um den Hals. Ist er heut einer der 10 DJs welche jeweils 10 Titel auflegen dürfen? Na mal sehen und hören. Nach ein wenig Plauderei besorgten wir uns das erste Bier. Kurze Zeit später traf Deniz ein. Caroline hat eine Grippe erwischt und sagte am Freitag Abend leider ab. Wir verlagerten unseren Stand- und Aussichtspunkt Richtung DJ-Pult. Dort laufen zwar ab und zu WC-Gänger vorbei, aber trotzdem bleibt noch genug Platz zum Tanzen.

Was für die Zürcher und Zürcherinnen typisch ist: Tanzen mit Drink oder Bierflasche in der Hand. Wie das funktioniert ohne etwas zu verschütten? Keine Ahnung. Vielleicht bewegt man sich einfach weniger oder nur gaaanz laaangsam. Ach ja! Und man darf noch im Gegensatz zu „Dütschland“ in der Disco rauchen! Aber das nur nebenbei.

Erst nach Mitternacht trafen dann Steve und Mario lachend ein. Sie hatten sich tatsächlich verfahren. Sie meinten zuerst ins Palais X-TRA zu fahren, denn da wäre ja die 80er-Party „Circus-Circus“. Nein, wir sprachen immer nur vom BBQ. Und dieses mussten die beiden erst finden 🙂  was etwas Zeit benötigte. Mario und Steve besorgten sich begründet durch die schweisstreibende Verirrung erst mal je ein Bier und tanzten dann aber sofort mit. Schliesslich trafen auch Moni, Anne und P@ ein. Auch Tania kam mit ihren Freundinnen Nicole und Evilin zusammen mit Markus.

Wir genossen die gute Musik und tanzten viel. Wie immer blieben wir bis Badeschluss auf der gelungenen Geburtstagsparty. Die nächste Party ist übrigens am 08.02.2008