12.01.2008 – Ivo bei Swissdate – der Singleshow auf Tele Züri

12. Januar 2008

Per Mail hatte mich Ivo informiert, ich solle am Samstag den 12.01.2008 unbedingt „Tele Züri“ einschalten und die Sendung „Swissdate“ anschauen. Da wir heute eh einen Ruhetag einlegen und uns vom gestrigen Party-Feiern erholen, schalteten wir heute rüber auf den Sender. Und wer sitzt da im zweiten Teil der Sendung auf einem der drei Stühle? Ivo!

„Swissdate“ ist das Schweizer Plagiat von „Herzblatt“ – der Single-Vermittlungs-Fernsehshow. Leider fasst keine Susi mit sanft-erotischer Stimme die Antworten auf die Fragen des suchenden Singles zusammen. Auch eine Trennwand fehlt. Dafür gibt es eine blonde Bardame die erotisch bunte Flaschen durch die Luft wirbelt und dem Single zum Einleitungsgespräch einen Cocktail mixt. Die drei Kandidaten sitzen offen und frontal vor dem Single-Wähler.

Franziska – 25 jährige Dütsche – setzt sich und erzählt aus ihrem Leben in Zürich. Sie verstünde schon recht gut Schwiiizerdütsch, könne aber das noch nicht selbst sprechen. Sie hätte gerne einen südländischen Typ, keinen Macho, vielseitig interessiert und intelligent für Diskussionen und er sollte „sie im Griff haben“. Franziska liebt das Reisen und hatte schon längere Zeit in USA gelebt. In Cancun hätte sie nach einem Hilfsprogramm nach einem Erdbeben gearbeitet. Ausserdem arbeitet Sie bei einem internationalen Kosmetikunternehmen. Lesen würde sie auch recht gerne und sich mit Freunden treffen.

Hans-Peter ist Single-Mann Nummer 1, gutmütig und Morgenmuffel. Ivo ist Nummer 2 und mag coole Parties, ist ehrlich und aufmerksam und sucht eine Frau die zu ihm passt. Andi ist der dritte Wahlkandidat.

Swissdate Tele Züri SingleSwissdate Tele Züri SingleSwissdate Tele Züri Single

Franziska geht lieber zum Essen als ins Fitness-Studio. Wie würde Ivo sie davon überzeugen eher ins Fitness zu gehen. Ivo antwortet, dass er sie gerne ins Bett tragen würde, aber das schafft er nicht mehr 🙂 (eindeutig zweideutig)

Der Lieblingssatz von Franziska wäre „Das geht ja gar nicht“. Wann würde Ivo diesen Satz erwarten? Ivo meint, dass dieser Satz dann kommen könnte, wenn er in der Nacht einmal den Staubsauger herausholen würde. (Ivo, der alte Saubermann *chichi*)

Alle vier Wochen fährt Franziska zu ihren Freunden nach Dütschland. Was würde Ivo machen, wenn er nicht mitfahren dürfte? Ganz einfach. Er erwartet dann an diesem Wochenende seine Brieffreundinnen aus Oslo, Stockholm und Paris. (Lad‘ mich bitte dann auch ein!)

Franziska wählt dann Hans-Peter. Und sie hat keine Ahnung was für einen netten Kerl sie da jetzt mit Ivo verpasst. Leider Pech gehabt, Ivo. Aber was soll’s! Auf coolen Parties findet man viel eher ein nettes Mädel, odrrr? Vielleicht auch eines, das von sich aus ins Fitness-Center geht und Du locker ins Bett tragen kannst 🙂

Mich würde zusätzlich interessieren, wer die hübsche Lady hinter Franziska ist. Weiss jemand, ob die Lady auch Single ist?

Swissdate Tele Züri Single

Ach und nochwas: Wer Sehnsucht nach der Susi von Herzblatt hat, hier gibt es ein paar Hörproben.


Events in Zürich – 11.01.08 „80sforever“ im Club BBQ

9. Januar 2008

eine der monatlichen Stammaktivitäten ist der Pflichtbesuch im „Club BBQ“ in der Förlibuckstrasse, wenn Freitags die Party „80iesforever“ steigt.

Gemütliche Leute, guter Sound und angemessene Preise.

Noch dazu: Die Party feiert 1-jähriges Bestehen. Dazu sind 10 DJs eingeladen.

1 Jahr 80’s forever

Zum einjährigen Bestehen der 80’s forever Party sind 10 DJs aus verschiedenen Musikrichtungen am Start und jeder wird seine persönliche Top 10 aus den 80’s zum Besten geben. Ob der Gothic DJ auch auf Disco steht? Ob in der Brust des Electro DJs eigentlich ein Rocker Herz schlägt? Wir werden es am 11. Januar 2008 erfahren, bis dann bleibt die Songauswahl das gutbehütete Geheimnis der DJs.

Mit dabei: DJ DZ, JHG Shark, Beda, Edlouis, Honey Ryder, Chilihead, Hawk, Hoodel, Pete G und Spidi.

Eintritt: CHF 20.-

Mehr Infos unter Wann und Wo: http://www.80sforever.ch/index.php?section=wannwo

Termin: Freitag 11.01.2008 ab 22 Uhr.

BBQ, Förrlibuckstrasse 151, 8005 Zürich

Man sieht sich!


Sylvester auf Mallorca – Zusammenfassung der letzten vier Tage

31. Dezember 2007

 Da ich schon „Beschwerden“ bekam, dass ich über die letzten Tage nichts geschrieben habe, kommt nun hier eine kurze textliche Zusammenfassung. Auch die bisherigen Bilder habe ich jeweils pro Tag in ein Webalbum verpackt.

Wie bereits erwähnt, flogen wir (Mam, Mike und ich) am 27.12.07 früh morgens von München ab nach Palma. Nicht nur blauer Himmel, Sonne und 10 Grad empfingen uns – Tom holte uns noch etwas verschlafen vom Flughafen ab. Er war am Tag zuvor schon einmal am Flughafen gewesen, um uns abzuholen. Eigentlich hätte er ausschlafen können, denn er hatte sich im Datum um einen Tag vertan. Während Tom mit Mam zur Finka fuhren, setzten Mike und ich uns in den Shuttle zur Mietwagen-Firma. Dort erledigten wir die Formalitäten und setzten uns in einen nagelneuen BMW X3. Gerade das richtige Gefährt für die allfälligen Ausflüge rund um und quer durch die Insel.

In Sa Cabaneta angekommen, bekam Mam eine Gartenbesichtigung und stellte sofort fest, dass es den Orangenbäumen an Eisen mangelt. Auch die Rosen müssten geschnitten werden, sowie das ein oder andere Unkraut entfernt und der Rasen gedüngt werden. Sie erntete sofort ein paar der prallen Orangen und Zitronen.

Anschliessend tischten Helga und Tom ein riesiges Frühstück auf. Aber selbst mehrere Tassen Kaffee aus der neuen Maschine konnten nicht mehr helfen. Mike und Mam schnappten sich ein paar Gartenstühle und rüsselten erst einmal in der Sonne. Als letztere unterging, stand der Einkauf diverser Lebensmittel im nahen Mercadonna an. Mam wunderte sich mehrmals, dass sie sich sofort zurechtfand. Alles wie zu Hause, nur die riesige Fischtheke würde es sonst nicht geben.

Abends richteten Helga und Tom einen Teil der eingekauften Ware schmackhaft her. Langostinos, Oliven, Kartoffeln, Schafskäse, scharfe Peperoni – und Wolfgang brachte einen ganzen Topf mit Schnecken! Mam zögerte zuerst und meinte, dass sie eigentlich nicht so auf Fisch stehen würde, griff aber gemeinsam mit uns kräftig zu und liess es sich schmecken. Zur Verdauung gab es den ein oder anderen Fettlöser, Wein und natürlich Weissbier. Genauso ausgiebig diskutierten wir und so zog sich das Mahl bis weit über Mitternacht hin.

Am folgenden Tag (28.12.07) schliefen wir erst einmal aus. Gegen Mittag gab es dann Frühstück. Klaus und Sabina trafen ein. Klaus baut gerade eine Finca im Nordosten von Mallorca Nähe Sta. Magalida. Vorher verabredeten wir uns mit Domingo in seinem neuen Shop in Inca. Dieser befindet sich noch im Ausbau und soll Ende Januar eröffnet werden. Hier wurden diverse Fragen zur Ausleuchtung diskutiert. Danach ging es in rasanter Fahrt zum Häuschen von Klaus über kurvige Strässchen. Klaus ist ebenso mit dem KNX-Virus infiziert. Ergo wird das Häuschen mit KNX ausgestattet.

Der Hauptgrund ist jedoch, dass die Finca mindestens 2 Jahre über keinen Stromanschluss verfügt und so energiesparend arbeiten muss. Klaus zapft die Sonne an. Eine Solaranlage auf dem Dach und eine Batterieanlage in der Garage sorgen zusammen mit KNX und energiesparenden Geräten für ausreichend Strom. Das Häuschen ist noch im Rohbau und soll in etwa einem halben Jahr bezugsfertig sein.

In Port de Son Serra stillten wir dann gemeinsam unseren Hunger in einem (erfolgreich deutschgeführten) Restaurant direkt am Meer. Wieder in Sa Cabaneta angekommen, köpften wir noch die ein oder andere Flasche Wein oder Weissbier und liessen es uns gut gehen.

Auch am 29.12.07 kamen wir erst gegen Mittag aus den Federn. Sicher liegt das an der gesunden Meeresluft, welche für den gesunden tiefen Schlaf verantwortlich ist. Der Plan für den heutigen Tag sah eine Fahrt über den Coll de Soller vor – empfohlen von Wolfgang, der als Rennexperte jede kurvige Bergstrecke wie seine Westentasche kennt. Wir packten Mam mit dem Glauben ins Auto eine gemütliche kleine Ausfahrt ans Meer zu machen. Allerdings schien ihr eine der über 50 Haarnadelkurven nicht gut bekommen zu sein. So hielten wir nur kurz in Port de Soller, um ein paar Fotos von der Tram und vom Hafenort zu schiessen und fuhren wieder durch den Tunnel zurück. Der Pass ist einfach nur für harte Kurvenheizer.

Dafür hielten wir auf dem Rückweg bei einer Gärtnerei und Mam bewunderte die Pflanzenpracht des Mittelmeerregion. Da Mam bei den Orangenbäumen Eisenmangel diagnostiziert hatte, suchten und fanden wir sofort den richtigen Dünger. Auch die ein oder andere Blumenpflanze und eine Minipalme fand ihren Weg in den Einkaufswagen.

Auf der Fahrt nach Sa Cabaneta kamen wir am „Festival Park“ vorbei. Der „Festival Park“ besitzt auf einer Fläche von 35 000 qm haben sich rund 40 Restaurants, ein Kunsthandwerksmarkt mit rund 30 Ständen, ein Megakino mit 20 Sälen, ein Bowlingcenter mit 22 Bahnen, eine Eislaufhalle, Discotheken, sowie zahlreiche Marken-Outletstores angesiedelt. Von letzteren besichtigten wir den ein oder anderen und kauften günstig Turnschuhe und Sportbekleidung, sowie Jeans und eine Hose für den Ausgang (Mam) ein.

Direkt im Anschluss ging es nach Palma zum „Japaner“. Dort trafen wir uns mit Tom, Wolfgang und Philip. Helga flog zwischenzeitlich nach Stuttgart, um die Jungs Felix und Max abzuholen. Mam war das erste Mal beim Sushi-Essen vom Fliessband. Abends in Sa Cabaneta angekommen, klopfte noch Domingo an die Tür und wir genossen den ausklingenden Tag bei einer guten Flasche Rotwein.

Heute (30.12.07): Nach dem Frühstück trafen wir Wolfgang und Philip, welche uns vorschlugen eine kleine Ausfahrt zu unternehmen. Wie erwähnt kennt Wolfgang jede Kurve auf Mallorca’s Strassen und so setzten wir zur Fahrt zu diversen Bergrennstrecken und Sonderprüfungsrouten an. Zuerst ging es auf der Autobahn nach Inca. Von dort weiter nach Lluc – Escorca – Coll de Puig Major (Bilder vom Bergrennen 2007)- Nus de Sa Corbata („Kravattenknoten“) – Sa Calobra – Coll de Soller – Port de Soller – Bunyola. Nein, nicht mit dem Fahrrad, sondern im BMW X3.

Bis Sa Corbata fuhr ich die Mühle und den Rest der Strecke Wolfgang. Er kennt jeden Fixpunkt, um perfekt im richtigen Gang auf der Ideallinie die Kurven und Kehren zu durchfahren. Soviel darf gesagt werden: Es überholte uns kein einziges Fahrzeug auf den engen sich durch Wälder und Täler schlängelnden Strassen – aber umgekehrt. Wie sagte der gute Bekannte von Wolfgang – Walter Röhrl – neulich bei der Präsentation des neuen GT3? „Jeder normal denkende Mensch kann dieses Auto fahren.“ Er meinte den GT3. Leider waren auf den Bergstrassen hauptsächlich Sonntagsfahrer oder Touris unterwegs. Tja, und die Gesichtsausdrücke bei Begegnungen oder beim Überholen sind immer wieder interessant („Wo kommen die denn auf einmal her?“).

Aber es hatte nicht viel Verkehr. Schliesslich ist ja Winterzeit. Nicht auszudenken, was auf den Bergstrassen los ist, wenn hier Hochsaison ist. Zusätzlich kommen dann noch die „beliebten“ Ausflugsbusse dazu. Und dann wird es wirklich eng!

Wer Lust hat kann sich die Route von heute und die Bilder dazu in „Picasa-Google“ auf der Map ansehen. Oder gleich in Google-Earth laden. Ganz nah ranzoomen! Dann sieht man die feinen Kehren erst richtig!

So, jetzt hat mir Wolfgang noch Fotos geschickt: Udo Schwarz lässt den Porsche 911 bei der dritten Rally Clasico Isla Mallorca so richtig durch den Kravattenknoten driften – so wie es sein soll. Die nächste Rally Clasico findet vom 05.03. bis 08.03.2008 statt.


Weihnachtsvorbereitungen und -Planung (fast) abgeschlossen

19. Dezember 2007

So, ich fühle mich extrem erleichtert. Noch zwei Tage (gut: noch ein Tag) Hammerstress in der Arbeit und dann können wir beruhigt Weihnachten ganz langsam kommen lassen. Sämtliche Weihnachts- und sogar die Sylvestervorbereitungen sind erledigt und ausgeplant. Die Geschenke sind organisiert. Sogar der nächste Urlaub bereits gebucht. Aber der Reihe nach.

Ich weiss ja nicht, wie es in anderen Firmen abgeht. Aber momentan ist die Hölle los. Wie jedes Jahr stellten viele Kunden am letzten Sonntag fest „Hoppla! Jetzt kommt die letzte Woche vor Weihnachten! Argh! Das ist ja die letzte Woche im Jahr; denn dann sind Weihnachtsferien! Und gleich die Woche drauf fängt 2008 an! Ich muss noch schnell dies und das und überhaupt irgendwas bestellen und abklären! Ach was, das lass ich den Lieferanten machen!“

„Jo! Da ruaf ich doch glatt den Peter an!“ – „Sads Ihr naaarrisch!“ Und so stehen die Telefone gar nicht mehr still. Abwechselnd und teils parallel klingeln Bürotelefon und Natel, die Combox schlägt Kapriolen, die Logistikdamen stehen Schlange am Schreibtisch „Ich hätt‘ da noch eine ganz dringende Bestellklärung. Kannst die mal schnell machen?“, die Kollegen hätten da noch eine Marketingaktion zu vereinbaren und in den Terminkalender einzutragen. „Kann mir bitte mal jemand einen Nummerziehautomaten samt Display an den Schreibtisch montieren?“. In Outlook läuft das Mailpostfach jeden morgen über. Das Ziehen der Messages vom Mailserver legt regelmässig den Laptop lahm! „Geht’s noch?“ Mittlerweile verabreiche ich mir das täglich Nikotin durch Kauen der Zigaretten samt Papier und Filter – oft vermeide ich sogar die Schachtel überhaupt zu öffen!

Am liebsten sind mir Kunden, die noch schnell bis zum Freitag die Ware geliefert haben möchten, aber noch nicht wissen, was zu bestellen ist. Kunde am Telefon mit glühweingetränkter Stimme: „Auf dem defekten Endschalter steht VDE, das Gehäuse ist blau und hinten hängt ein schwarzes Kabel raus. Können Sie mir die Bestellnummer sagen, ich brauch das Teil heut Nachmittag!“ Peter fragt: „Am Endschalter ist ein Typenschild. Da steht die Artikelnummer.“ Kunde entgegnet: „Das kann ich nicht lesen. Aber der Endschalter ist etwa sooo gross!“ Peterle mit typische ironieunterlegtem bayerischen Akzent: „Koa Problem, i fax earna uns’re g’samte Produktpalett’n samt Verpackung zu! Legen’s ma bloss gnua Plastikpulva in’s Faxg’rät!“ Nach hinten gewandt „Scotty, schalt‘ schon mal den Teleporter ein! Ich muss was beamen!“ Kunde: „Was kostet das?“ Peterle: „230 Euro-Netto ohne Strom.“ Der Kunde „Euro?“ Peter mittermeiert: „Chanieuronäh??“

So endet jeder Tag ziemlich spät. Man zieht sich den Telefonhörer aus dem mittlerweile ergonomisch angepassten rechten Ohrwaschl, wundert sich warum die vom Monitor abgewendeten Augen nach Minuten immer noch nur quadratische Dinge wahrnehmen können und spürt jeden Wirbel beim Versuch die Rücken aufzurichten. Ganz schlau machen es diejenigen Arbeitskollegen, welche die Woche vor Weihnachten bereits Urlaub genommen haben. Am Montag wunderte ich mich noch, warum der Firmenparkplatz nur zu 3/4-tel beparkt ist. Jetzt weiss ich warum! Das kommt auf meinen Merkzettel für nächstes Jahr!

Aber es sei vermeldet: Am Freitag geht gar nichts mehr! Da steht der erste Tagesordnungspunkt der vorweihnachtlichen Aktivitäten an: Die Abteilungsweihnachtsfeier! Das Auto wird vorsorglich in der Garage belassen. Und anschliessend geht es in den Ausgang. Im BBQ steigt nämlich die letzte 80iesforever-Party in diesem Jahr.

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Mike fährt am Freitag schon gegen Mittag nach Regensburg ab. Er nimmt an der Weihnachtsfeier in seiner alten Firma teil. Ich komme dann am Samstag im Laufe des Tages nach. Mam ist schon jetzt ganz aufgeregt. Als ich heute anrief, war die erste Frage „Wann kommt ihr?“ und die zweite „Was wollte ihr essen?“. Bei Letzterem schwebten mir sofort „Fleischpflanzerl“ abwechselnd mit „Sauren Zipfel“ vor dem virtuellen Auge hin und her. Für Samstag-Abend ist noch nichts geplant, aber das ergibt sich sicherlich. Ich nehme an, dass es die Reihenfolge „Regensburger Christkindl-Markt und Zap“ sein wird. Am Sonntag ist dann „Tag des Herren“ und wir entspannen.

Dann ist nicht nur Montag sondern auch Weihnachten! Traditionell gibt es Abends die schon erwähnten bayerischen „Sauren Zipfel“ von Mam zusammen mit schlesischem Kartoffelsalat. Dann wird entspannt und ein wenig am Glühwein genippt. Anschliessend geht es ebenso traditionell ins „Zap“ zum Weihnachten-Feiern bis der Arzt das Christkind kommt.

Ob Peter Strassberger dieses Jahr ebenso traditionell seinen Geburtstag am 1. Weihnachtsfeiertag feiert ist noch nicht bekannt. Aber wir nehmen es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an.

Da es zu Weihnachten weder in Zürich noch in Regensburg schneien wird, entfliehen wir zum Sylvester-Feiern der Kälte und fliegen am 27.12. um 6:05 Uhr (Argh!) dorthin, wo am Mittelmeer Schnee liegt! Ja, richtig gelesen: Auf Mallorca liegt Schnee! (etwa 20 Webcams online)

Aber denkt Euch nix. Wir nehmen trotzdem die Badehose mit. Man weiss ja nie! Vielleicht heizt Thom ja den Pool an. Wir bleiben bis zum 04.01.2008. Und feiern mit den Insulanern in Sa Cabaneta hoch über Palma Sylvester. Und darin steckt schon ein Geburtstagsgeschenk. Mehr wird aber noch nicht verraten.

Hab ich was vergessen? Ach, ja! Mike’s Weihnachtsgeschenk: Wir waren bei der Premiere von Michael Mittermeier’s neuen Show „Safari“ zum 20. Bühnenjubiläum in Sursee. Zusammen mit weiteren 2398 Gästen! Michel war wieder weltklasse! (Frage ins Publikum: „Wer kommt aus Italien?“ „Ich!“ Und wo genau bist Du geboren?“ „In Aargau!“ Ja, ist wirklich passiert!)

Und wohin es in den nächsten Urlaub geht? Das verrate ich (noch) nicht. Aber es handelt sich auch um eine Insel. Nur verdammt weit weg!

PS: Für Michael Mittermeier und Safari gibt es übrigens noch ein paar wenige Tickets


Michael Mittermeier – SAFARI
Ab 28.Juli 2008
Bis 31.Juli 2008
Kongresshaus
Zürich

Schneebar 2007 – Crazy Slide Contest im Mojito

18. Dezember 2007

Tja, man muss manchmal gar nicht weit gehen, wenn man im Kanton Züri eine hammermässige Party erleben möchte. Letzten Samstag stand in Schlieren beim Gaswerk-Areal die „Schneebar 2007“ an. Dort wird eine Rampe aufgebaut und 2 Tage lang gefeiert. Nein, nicht direkt auf der Rampe, sondern drum herum. Von der Rampe fahren tollkühne Gesellen in ihren fliegenden Kisten selbstgebauten fantasievollen Schlitten herunter. Rundherum sind zwischen zwei hohen Industriehallen verschieden grosse Zelte aufgebaut. Von allen Seiten schallt Partymusik. Sound, wie man diese von einer Schneebar am Berg kennt.

Und es passieren seltsame Dinge. Aber dazu später mehr. Zuerst das ablauftechnische aus unserer Sicht. Gegen 22 Uhr setzten wir uns in Bewegung und betraten nach kurzem Fussmarsch das Festgelände. Der Tageskipass kostet schlappe 25 Franken. Aber dafür bekommt man ein gelbes Bändchen um den Arm und Zutritt zum Gelände. Mike verdrehte die Augen und sagte während wir das Gelände zur Rampe zwischen den Partyzelten durchschritten minutenlang gar nix mehr. Sowas hatte er noch nicht erlebt. Die Rampe war mit Schnee bedeckt – klar: Da müssen die Schlitten ja runter kommen. Und eine kleine Schanze war auch gleich eingebaut. „zum Gumpe!“

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Wir besorgten uns zuerst etwas Warmes; denn der kalte Wind pfiff gehörig zwischen den beiden grossen Hallen hindurch. Je ein „Kaffee-Schnaps“ war genau das richtige zum Aufwärmen von innen und aussen. Dann drängelten wir uns in eines der Partyzelte. Innen ist das „Klima“ komplett anders. Eigentlich möchte man sofort die Klamotten ausziehen und irgendwohin hängen. Und das hatten bereits einige Partygäste zu ernst genommen. Glühwein plus Wärme und heisse Musik im Zelt ergibt leicht bekleidete – Männer? Moment mal! Alles klar, Standortwechsel. Wir versuchten durch die teils herumstehenden und diskutierenden, teils leicht vor sich hin hampelnden Partygästen hindurch zu schlüpfen. Ein Platz zur guten Aussicht wäre nicht schlecht.

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Dann kündete der DJ den Einzug der Gladiatoren an. Das heisst: Die Schlitten wurden samt Besatzung zwischen den Zelten hindurch gezogen – Über den Asphalt. Geschliffene Kanten und perfekter Belag samt Powerwachs ist also nicht ausschlaggebend bei der Wahl des besten Schlittlers. Die Menschenmassen verlagerten sich von den warmen winddichten Zelten in die genau entgegen gesetzte Klimazone: nach draussen.

Zwei Moderatoren standen auf der Rampe und anders wie letztes Jahr mussten sich jeweils die beiden Besatzungsmitglieder des jeweiligen Schlittens kurz vorstellen. Und schon wieder wurde ausgezogen. Bei eisiger Kälte standen zwei Piloten nur mit wenig Stoff oben (???) und unten (!!!) auf der Rampe und tanzten sich warm (???). Dann bestiegen diese den Rodel und schepperten in die Tiefe. So oder so ähnlich lief das bei 10 von 12 selbstgebauten Schlitten und deren Besatzungen ab. Zwei hatten sich krank gemeldet oder der Untersatz war dermassen beschädigt, dass dieser keine weitere Fahrt mehr aushalten würde.

Nach dem 6. Schlitten spürten wir unsere Zehen nur noch ansatzweise und so entschlossen wir uns in eines der Zelte zurückzukehren. Und wir waren nicht die einzigen die es draussen im Wind nicht mehr aushielten. Wir besorgten uns je ein Bier und gingen unserer Lieblingsbeschäftigung nach: Beobachten und Kommentieren.

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Während Mike beim Versuch seine eingefrorenen Zehen am Ende eines Heissluftschlauches zu erwärmen versuchte, merkten wir wie wir urplötzlich immer mehr Platz um uns herum bekamen. Ja, der Einsatz des letzten Mittels zur Selbstverteidigung – Eu de Socks homme – versagte seine Wirkung nicht.

Kuriose Dinge passierten dann um uns herum, je länger der Abend dahin glitt: Offensichtlich zuerst wildfremde humanoide Lebensformen unterschiedlichen Geschlechtes begegneten sich plötzlich in der Menge, sahen sich für 2 Minuten an, reichten sich nach 4 Minuten die Hände, bewegten sich nach 6 Minuten wie im Trance ausserhalb des Taktes der Musik und verliessen nur 10 Minuten nach der ersten Begegnung das Zelt und das Gelände. Ob die Ursache dafür im „Willisauer“ zu suchen ist? Oder am betörenden Aphrodisiakum, welcher noch lange nachdem Mike seine Füsse erwärmte in der Luft lag? Wir werden es wohl nie erfahren.

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Mike drängte mich ein Foto von der Flasche hinter der leicht verkleideten Bardame zu schiessen: „Willi Sauer?“ Das erinnerte ihn an seinen Exarbeitskollegen. Ich drängte bei dem netten Christkindl noch ein Bier zu bestellen. Das mir aber ein anderer Gast kurzerhand von der Theke fegte. Na gut, dafür zahlte er einen Whisky-Cola. Wobei wir schon wieder bei „Willi Sauer“ wären. So lernt man sich offensichtlich kenne; denn der eine Longdrink ergab das andere Bier und man plauderte über dies und jenes.

Aber irgendwann schliesst auch die letzte Schneebar seine Getränkebar und wir begaben uns zuerst in die Kälte des Morgens und dann auf den Heimweg, welcher uns sehr kurz erschien; denn wir hatten noch viel zu diskutieren und analysieren.


Mojito Schneebar 2007 Crazy Slide Contest

15. Dezember 2007

Falls Ihr Euch fragt, wo wir heute Abend sind. Wir sind beim 11. Crazy Slide Contest beim Mojito in Schlieren. Das Event „Schneebar“ findet beim Gelände des Gaswerks statt. Los geht’s ab 21 Uhr.

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Warm anziehen!

Das Programm für Samstag 15.12.2007


Das weihnachtliche Wellness-Wochenende in Regensburg

7. Dezember 2007

Am Letzten Freitag – 30.11.2007 – gegen 14 Uhr fuhr ich zum vereinbarten Treffpunkt. Winterthur. Doch mein Benz spürte scheinbar, dass ich ihn allein lassen möchte; denn als ich den Benz bei der Ausfahrt Töss ausrollen liess, bekam ich einfach keinen Gang mehr rein – und raus?? Also liess ich an der Ampel die Kupplung schleifen und fuhr mit dem 5. Gang rechts ab in die Bushaltestelle. Kein Rütteln am Schaltknüppel half. Ich rief Juraj an und informierte über die passende Panne. Dann schaute ich auf das Navi: Noch 5 Kilometer bis zur Wohnung von Juraj. Das schafft ich mit dem 5. Gang nicht. Die Ampeln und die kleinste Steigung würden die Kupplung töten.

Trotzdem versuchte ich es noch einmal und tuckerte durch ein Wohngebiet zum Sulzerareal. In der Zürcherstrasse rollte ich auf einem Parkplatz aus und telefonierte erneut. Am anderen Ende meldete sich Chrigel. Er schlug vor mich abzuholen und eine befreundete Werkstatt zu benachrichtigen. Nach weniger als 10 Minuten traf Chrigel ein und nach weiteren 5 Minuten der Mechaniker. Der diagnostizierte eine stinkende Kupplung und das ausgehängte Schaltgestänge. Auf dem Rücken liegend fummelte er das Gestänge wieder zusammen. Schalten ging wieder, aber der Sicherungsring fehlte. Der Mechaniker setzte sich in mein Auto, ich mich in seinen und Chrigel führte mich in seine Stamm-Auto-Werkstatt „Radhof Garage„, welche wir nach weiteren 15 Minuten erreichten.

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Sofort kam mein Benz auf den Operationstisch. Mit fachkundiger Hilfe versuchte man den Sicherungsring wieder anzubringen. Aber es fehlte das Orignalteil und der Auspuff war zu heiss. Somit beschlossen wir den Wagen über das WE in der Werkstatt zu belassen, am Montag den Ring zu besorgen und das gute Stück abends fertig zu machen. Olé! Abgemacht! Auf ging es mit dem Turbo-Audi-RS von Chrigel in die Wohnung von Juraj. Dort wartete neben Juraj auch der Bruder von Chrigel – Martin – schon gespannt auf uns. Die beiden assen allerdings vollkommen entspannt heisse Maroni. Wir tranken noch einen Kaffee, packten unsere Klamotten in den RS und nahmen anschliessend den Asphalt nach Regensburg unter die Räder.

Nach 3 Stunden 45 Minuten – also in einer erstklassigen Zeit – erreichten wir Regensburg. Da uns der Hunger quälte, steuerten wir sofort die erste Station auf unserer Wellness-Reise an: Den Auer-Bräu in Steinweg. Dort gibt es nicht nur original bayerische Schmankerl, sondern auch Kneitinger Bier. Zur Starkbierzeit muss natürlich der Kneitinger-Bock angetestet werden. Wir liessen uns das Mahl und das Bier schmecken. Zwischenzeitlich traf auch Mam ein und begeisterte die Schweizer Gäste mit kernigen Sprüchen und Geschichten aus Regensburg.

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Frisch gestärkt für weitere Sehenswürdigkeiten checkten wir in unsere grosszügige Bleibe fürs Wochenende ein: Mike’s Ex-Wohnung am Hafen. Sofort danach ging es an die Erkundung der Regensburger Altstadt. Nach einem kurzen Rundgang steuerten wir eine weitere Regensburger Kultinstitution an: Das Zap.

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Die Jungs fühlten sich sofort wohl in den Katakomben und setzten sich an der mittleren Bar fest. Dort entspannten wir bei gediegener Musik und nahmen den vergorenen Hopfensaft in halben Massen zu uns. Und wir blieben bis Badeschluss. Dann fuhren wir mit dem Taxi zurück und legten wir uns auf’s Ohr.

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Der nächste Tag begann mit Frühstücken und ging nahtlos in „Schöppelen“ über. Wir steuerten gegen Mittag das Einkaufszentrum Arcaden an. Trotz Weihnachtszeit tummelten sich nur verhältnismässig wenige Kaufwütige dort. Juraj checkte den ersten Schuhladen und besorgte sich eine passende Winterbesohlung. Anschliessend wanderten wir bei leichtem Nieselregen zum Christkindlmarkt am Neupfarrplatz. Es machte aber keinen Spass im Regen Glühwein zu trinken. Deshalb gingen wir auf Herbergssuche. Besser gesagt: Wir entschieden uns zuerst eine gute Unterlage im Magen zu besorgen. Nachdem der Münchner Hof vollkommen besetzt und der Salzstadl verschlossen war, schlenderten wir über die historische Steinerne Brücke zum Restaurant „Alte Linde„. Im schönen Gastraum mit Blick auf Donau und Dom bestellten wir „Saure Zipfl“ und genossen das Ambiente.

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Dann rief Mam an und bat um Unterstützung von „starken Männern“ bei den letzten Auszugsaktivitäten bei Mike’s Wohnung. Wir riefen ein Taxi, fuhren damit zu den Arcaden zurück und anschliessend zu Mikes Wohnung. Nach dem Essen tat etwas Bewegung und Anstrengung ganz gut. Direkt im Anschluss an die Räumungsaktivität ging es mit dem Taxi in die Innenstadt zum nächsten Wellness-Tagesordnungspunkt. Es regnete nicht mehr. Somit stand dem traditionellen Besuch des Christkindlmarktes nichts im Wege.

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So liessen wir uns am Dom absetzen und wanderten zum „brennend heissen Glühweinstand“ auf dem Neupfarrplatz, an welcher wir uns aufwärmten. Original Regensburger Christkindlglühwein schmeckt am besten, wenn man dazu eine original „Knackersemmel mit allem“ geniesst. „Mit allem“ bedeutet: Essiggurkerl, süsser Senf und Kren. Das ist Wellness pur!

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Wie auf den Bildern zu erkennen, schmeckte es den Schweizer Gästen hervorragend! Dazu gab es auf der Bühne noch original Weihnachtsmusik. Zum Beispiel gecoverte Songs von U2. Was will man mehr?

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Auf dem Weg zur Gesandtenstrasse fiel uns die weihnachtliche Dekoration im Torbogen der Dresdner Bank auf. Dort hatte der „Lions Club“ einen Stand aufgebaut. Dort wärmten wir uns kurzerhand mit einem Tee plus Rum etwas auf. Die nächste Etappe war ein kurzer Gang durch die Altstadt inklusive historischer Erklärungen aus der Geschichte der Stadt. Am Haidplatz orderten wir eine „Grossraumknacker“, wie wir die die mehrsitzigen Taxis nannten. Nächstes Etappenziel: Ü30er-Party an der Unimensa. Das traf sich ja prächtig!

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Dort angekommen, trafen wir alsbald auf „die Mädels“ Karina  und Anette. Regina und Bettina weilten ja noch fernab der Heimat im wohlverdienten Urlaub. Wir übernahmen kurzerhand unseren Stammplatz und weihten Chris, Martin und Juraj in die Regensburger Gepflogenheiten ein. Man stösst zum Beispiel öfter mit der Bierflasche an. Und man kommt schneller ins Gespräch. Allerdings drängten die Jungs ab 2 Uhr in die Lokalität vom Vortag zurück zu kehren. Das „Zap“ ist einfach Kult.

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Das heilige Gewölbe war gut gefüllt. Bei einigen Gästen liessen sich leichte Ausfallerscheinungen durch die Christkindlmarkt-Glühwein-Vorabfüllung nicht mehr verheimlichen. Wir hatten eine gesunde Konstitution und ausserdem durch die vorher zu uns genommene gesunde Unterlage ausreichend vorgesorgt. Und so hielten wir wacker durch bis das Licht ausging.

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Um den Abend vollkommen abzurunden, steuerten wir nach dem Zap eine weitere Regensburger Institution an. Beim „Würstltoni“ frühstückten wir „original rengschburgerisch“. Allerdings warteten wir gewohnheitsmässig, bis das Partyvolk „abgefüttert“ war. Denn dann hat man Ruhe und kann gemütlich „Zwoa lange Braune mit allem, a Breznstangerl und an Kaffee“ am Tisch geniessen. Das weckt die Lebensgeister und bringt renkt den Magen wieder ein. Wie man morgens um 5 „Pommes weiss-rot“ essen kann, bleibt uns für immer verschlossen. *bäääh*

Wohl genährt bestiegen wir wieder eine „Grossraumknacker“ und fuhren zurück zum Hafen, um uns „auf’s Ohr zu hauen“ – nicht ohne vorher noch in der Küche bei einem Kaffee das Erlebte zu analysieren und zu diskutieren.

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Leider ging war die Liegezeit recht kurz. Schon um 10 Uhr packten wir unsere Habseeligkeiten wieder in den Turbo-Audi-RS und düsten zur letzten Station auf unserer Regensburger Wellness-Tour. Mam hatte uns zum „Weisswurst-Essen“ eingeladen.

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Mam zog zur Bewirtung der Schweizer Gäste sämtliche Register samt weihnachtlicher Dekoration und kredenzte Weisswürste und Brezn samt Händelmaier-Senf. Darauf hatten sich Chrigel, Martin, Juraj, Mike und ich schon das ganze Wochenende gefreut. Der Würstltopf war schnell geleert und der Vitamin- und Nährstoffhaushalt vollends ins Gleichgewicht gebracht. Nach einem abschliessenden Tässchen Kaffee begaben wir uns auf die Fahrt zurück ins die Schweizer Heimat. Teils ermattet und teils diskutierend erreichten wir Winterthur trotz Boxenstop in Lindau nach 3 Stunden und 45 Minuten. Aber das wird sicher nicht unser letztes „Wellness-Wochenende“ in Regensburg gewesen sein.


Events in Regenburg- 01.09.2007 Ü30er-Party an der Regensburger Universität

28. November 2007

So, das „Wellness-Wochenende“ in Regensburg steht an. „Wellness-Wochenende“? Ok, ich erkläre das kurz: Eines schönen Abends sassen wir gemütlich bei einer Megaportion Tartar im Restaurant Ochsen in Matzingen. Dort gibt es den besten Tartar der Schweiz auf Basis von original US Rindsfilets. „Wir“ das waren Chrigel, René, Martin, Juraj, Michel und Mike. Während wir das vorzügliche Tartar genossen, diskutierten wir über die Möglichkeit ein Wochenende in Regensburg zu verbringen. Am besten zur Christkindlmarkt-Zeit. Diese Idee formt sich nun zur Realität. Also: Nächstes Wochenende ist es soweit.

Einer der Tagespunkte wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Besuch der legendären Ü30er-Party in der Uni-Mensa sein.

Ü30er Party Uni Mensa Regensburg

Für die Party in den Uni-Mensen in Regensburg können Karten im Vorverkauf an den üblichen Vorverkaufsstellen gekauft werden. Die nächste Party findet ab 21 h am Samstag den 01.12.07 statt. Diesmal mit DJ Thorsten alias rewerb (das Beste von Heute und die Hits von Damals) und DJ Sommi (Rock) (E-Werk Erlangen, Kammerspiele Ansbach || FSK30), sowie in der Paartanzarea (Classic Dance Area) mit DJ Stefan und DJ Bernd.

Das wird sicher wieder lustig.


Ein WE im Rheintal – Schweinebraten, Fossilien-Jam und Codo-Rock

27. November 2007

Dieses Wochenende stand eine Einladung ins Rheintal an. Kurz vor 17 Uhr sattelte ich den Sechszylinder und düste durch das abendliche Zürich. Vergessen wir den letzten Teil. Es ging nur im Stop-and-Go durch die Badenerstrasse Richtung Brunau. Es dauerte über 40 Minuten bis ich die Autobahn erreichte. Aber dann ging es flott voran. Nein, es hat noch keinen Schnee in den Niederungen der Schweiz.

Gegen 18:40 erreichte ich Haag. Dort warteten bereits Manu und Lippi auf mich. Vom schönen Wintergarten aus winkte mir Manu zu und deutete auf einen freien Parkplatz. Lippi hatte wohl hergerichtet. Zuerst dachte ich es gäbe getoastete Katze (oder Alf?). Aber Manu’s Püssies liessen sich nicht einfangen. Ein Schweinebraten a la Lippi-Speciale gespickt mit Knoblauch zusammen mit Teigwaren, Parmaschinken und Oliven war der versprochene Ersatz. Diesen schob er direkt nach dem Begrüssungsbier in die Röhre. OK! Dann haben wir heute Abend so richtig Platz um uns herum auf der „Jam-Night“ in der „Fossil-Bar“ in Grabs. Schmusen ist dann nur für Hartgesottene angesagt!

Jam_01_manu_lippiJam_02_püssy

Wir hatten viel zu erzählen, während der Braten in der Röhre vor sich hin brutzelte. Lippi bewegte sich zwischen Küche und Wintergarten. In letzterer schönen Räumlichkeit sassen Manu und ich. Wir plauderten über den letzten Gig von „Trashdeluxe“ in Vella (GR), den ich leider wegen einer erneuten Terminkollision verpasst hatte. Und ich hörte, dass ich Fredy um Minuten verpasst hatte. Er war kurz vor meiner Ankunft gefahren. Weil Nicole in den „Uusgang gaht“, muss Fredy leider zu Hause bleiben. Mei ham mir ein Pech!

Dann fuhr Lippi das Mahl auf – und es schmeckte vorzüglich, exquisite, famos, deliziös! Wir liessen es uns schmecken. Abgerundet wurde das Menü von einem Espresso und einem Schnapps! Nach dem Essen sollst Du ruhen oder tausend Schritte tun. Wir taten weder das eine noch das andere, sondern setzten uns Richtung „Fossil-Bar“ in Bewegung. Lippi suchte sich einen seiner Bässe aus und verstaute diesen zuerst in den passenden Koffer und dann in Manu’s Audi-V8. Dann ging es zum gemütlich zum Gig.

Die „Fossil-Bar“ in Grabs ist ein interessanter Schuppen. Mitten über den Köpfen hängt an Seilen ein echtes Fossil: Ein T-Rex!

Jam_03_Fossil

Auf der Barseite befindet sich eine Balustrade. Von dieser überblickt man den gesamten Bühnenbereich. Wir platzierten uns zuerst im Eingangsbereich. Nicht ohne uns zuerst mit je einem Bier zu versorgen. „Jam-Night“ heisst: Musiker verschiedener Bands mit unterschiedlichem künstlerischen Background und unterschiedlicher Bühnenerfahrung spielen zusammen. Natürlich sollte vorher ein wenig gemeinsam geprobt werden. So unterschiedlich die Songs, so verschieden waren auch die Darbietungen. Von Oldies ging es über Pop-Rock weiter zu Deutsch-Rock zu Trash und weiter zu Heavy-Metal.

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Einen speziellen Auftritt hatte Sabine. Das erste Mal am Mikrofon und gleich ein Hammerstück: „Codo von DÖF„. Das ist der aus der Sternenmitte, der Dritte von links. Aber die Mädels unterstützten sich wacker, düsten im Sauseschritt und brachten die Liebe mit. Der Gig lockerte die Jam-Night positiv auf. Auch eine Darbietung von „Phantom – Planet California“ stach nicht nur gesanglich heraus.

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Dann schulterte Lippi den Bass und zog auf der Klampfe gemeinsam mit seiner Jam-Crew. Das Solo zu Rod Stewart’s „Rhythm of my heart“ von seinem Kollegen war hammermässig. Er spielte sich förmlich in einen Rausch. Anschliessend wurde auf den Gig angestossen. Und wir spielten noch die ein oder andere Runde am „Töggelekaschte“ (Tischfussball/Kicker). Gegen 2 Uhr strichen wir die Segel und fuhren das kurze Stück zurück.

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Den Tag des Herren gingen wir gemütlich an. Ein ausgiebiger Brunch brachte die Lebensgeister wieder voll zurück. Wir speisten wieder im traumhaften Wintergarten. Manu suchte gemütliche Rockmusik aus der schier grenzenlosen Sammlung von Lippi aus. Gegen 15 Uhr verabschiedete ich mich von den beiden und startete zurück nach Zürich. Leider verhüllten Wolken den Blick auf die leicht schneebedeckten Berge. Besten Dank an Euch Zwei! Es war „weltklasse“ bei Euch!

Lippi ist übrigens zusammen mit Fredy und Benno als „Trashdeluxe“ nächstes Wochenende im Argau unterwegs – und zwar am Samstag 1. Dezember 2007 beim Chlausmotard Rennen&Party im Festzelt Buchs/AG. Leider kann ich da wieder nicht! 🙂 Zusammen mit drei Kollegen bin ich ab Freitag in Regensburg – Wir haben ein „Wellness-Wochenende“ organisiert 😉 Mehr davon im Laufe der Woche. Aber wer noch nichts vorhat, auf „bloody burning Rock’n’Roll“ steht, der sollte sich das nicht entgehen lassen!


Ein WE in Regensburg im November

13. November 2007

Ja, letztes WE war es wieder soweit. Mike und ich machten uns auf die Räder und fuhren nach Regensburg. Und wie es der liebe Wettergott so wollte, regnete es in Strömen – und zwar ab St. Gallen. Aber es kann noch schlimmer kommen: Es schneite ohne Ende im Allgäu. Gut, dass Mike nagelneue Winterreifen aufgezogen hat – auf das Auto.

Wir starteten gegen 21:30 Uhr in Zürich. Es hatte verhältnismässig wenig Verkehr bis zur Grenze in St. Margreten. Nur der Regen störte die Sicht. Die „Mühle“ von Mike hatte nämlich ein Leck in der Scheibenwaschanlage, aber neue Wischerblätter. Was zuerst aber wenig half. Erst als es so richtig zu schütten begann, verschwanden die Schlieren auf der Scheibe. Als es dann bei Memmingen so richtig schneite, brauchte es eigentlich keine Wischer mehr. Nur dann, wenn wir einen LKW überholten. Aber die neuen Wischer arbeiteten gut. Ab und zu musste bei offenem Fenster bei gemässigter Geschwindigkeit mit einem Sprutz aus der Scheibenreinigerflasche nachgeholfen werden. Es wird Zeit für ein anderes Auto. Aber noch braucht Mike die Mühle noch für den „allfälligen“ Umzugskram, der scheibchenweise aus Regensburg im Opel Omega antransportiert wird und langsam die freien Flächen in unserer Wohnung in Zürich füllt.

Trotz der miesen Wettersituation kamen wir flüssig voran und erreichten Regensburg nach nur 4 Stunden – also gegen 0:30 Uhr. Wir überlegten kurz, ob wir zuerst in die Wohnung von Mam fahren sollten, entschlossen uns aber zuerst anzurufen. Mam war eben nicht zu Hause, sondern auf der Jahninsel beim dortigen traditionellen Bauerntheater. Ergo entschlossen wir uns in die Regensburger Innenstadt zu fahren. Ich hatte nämlich mit Andrea abgemacht – und zwar im Scala. Dort fand am Freitag eine „80ies-Party“ statt.

Somit parkten wir in der Bismarckplatz-Tiefgarage und wanderten die Gesandtenstrasse zur Pustet-Passage. Beim „Gaffel“ kondensierte die feuchte alkoholschwangere Luft an den kalten Glasscheiben, was auf eine miese Klimaanlage schliessen lässt. Nachdem vor dem „Scala“-Eingang eine Menschentraube in laut diskutierender Runde stand, entschlossen wir uns zuerst ins „Paletti“ zu gehen. Erstens um nicht in der Reihe zu stehen, zweitens um uns aufzuwärmen und drittens um uns ein wohlverdientes Regensburger Bier zu genehmigen.

Leider stellte ich im „Paletti“ fest, dass ich meine Digicam im Auto vergessen hatte. Somit gibt es von diesem Abend keine Fotos, weil es mir einfach zu kalt war, wieder zum Parkhaus zurück zu gehen. Pech! Nach dem Bier hatte sich die Schlange vor dem „Scala“ gelichtet. Vor uns standen lediglich vier Frauen mit leichtem Kalorienabbaudefizit – händchenhaltend – und direkt vor der Tür liess sich der Türsteher den Ausweis von einer offensichtlich noch nicht ganz 18-Jährigen zeigen. Sie hatte nur einen Schülerausweis, den er nicht akzeptierte. Dafür erklärten gleich zwei Damen davor auf das Mädchen aufzupassen – Erziehungsberechtigte? Der Türsteher wies die vier mittlerweile eng umschlungenen Damen ab und wir schlängelten uns zwischen Tür und Türsteher durch. Wir sind in Regensburg, odrrr?

Wir stiegen ungehindert die Treppe hinauf, aber dann: Vor der Garderobe standen bereits die Leute an. Ein Blick über das Steingeländer Richtung Discothekenbereich bestätigte unsere Befürchtungen. Das „Scala“ ist proppevoll. Ein Durchkommen unmöglich. Die Menge waberte unkontrolliert – Hineindrängende und Hinausdrängende verstopften die letzten freien Poren zwischen den stehenden oder wankenden Discogängern. Aussichtslos hier Andrea zu finden. Hoppla! Wer winkt da? An der rechten Säule gelehnt und zwischen ihrer Freundin und zwei Unbeteiligten eingeklemmt. Wir begrüssten uns kurz und versuchten uns zu unterhalten. No Chance. Immer drängte Jemand von hinten oder von der Seite vorbei. Ende! Mike besorgte an der Bar neben der Garderobe zwei Bier. Aber sogar das Trinken war ein Akt für sich. Man musste sich vor dem Anheben der Flasche vergewissern, dass einem Niemand in den Ellbogen läuft oder man sich mit dem Flaschenhals die eigene Lippe blau schlägt.

Nix wie raus hier! Wir verabschiedeten uns von Andrea und – vielleicht kommen wir wieder so gegen 3 Uhr. Wir verliessen das proppevolle „Scala“ und wanderten durch das nächtliche feucht-kalte Regensburg die Gesandtenstrasse entlang an der frisch renovierten Schnupftabakfabrik. Dann bogen wir in die Obere Bachgasse ein und schlenderten am Bäcker „Schwarz“ zum Augustinerplatz. Dort stand die Tür vom „Zap“ halb offen. Wir begrüssten die Tür-Runde – wo ist Michi? Michi sei krank, hätte eine Sehnerventzündung, seit der „Grauer Panther“-Party am 12.10.2007. Na, denn gute Besserung!

Im Gegensatz zum „Scala“ führt hier die Treppe in das Kellergewölbe. Direkt hinter der Glastür traf ich auf einen guten Bekannten und wurde gleich auf meinen Blog angesprochen. Er würde regelmässig lesen, aber hätte noch nicht kommentiert. Zeit wird’s! Er wäre mit weiteren Vätern einer Kindergarten-Runde unterwegs. Die Frauen würden schon länger regelmässig in den Ausgang gehen. Dann hätten die Männer sich zusammen getan und wären heute das erste Mal unterwegs.

Mike war schon an die mittlere Bar gegangen und hatte zwei Radler besorgt. Das „Zap“ war locker gefüllt. Was sich hier hoffentlich nie ändert, ist die Musik. Egal welcher DJ auflegt. Das Portfolio bleibt das gleiche. Auch so mancher Gast verändert sich offensichtlich nie. Die Atmosphäre ist gemütlich. Wo waren wir eigentlich am 12.10.2007? Da war doch der „Graue Panther„? Nach der traditionellen Weihnachtsparty am 24.12. das eigentliche Hauptevent im „Zap„. Auch nach längerer Überlegung konnten wir nur feststellen „Da war irgendwas“. Den Termin hätten wir nie vergessen, oder? Keine Ahnung.

Wir setzten  uns auf die Bank bei der mittleren Bar und plauderten mit den Stammgästen. Rainer war auch da, schien aber keine Zeit zu haben. Nach der erwähnten Radler und zwei „Tex“ verliessen wir das „Zap“ wieder und schauten noch einmal im „Scala“ vorbei. Die Reihen hatten sich zwar einigermassen gelichtet. Wir bezogen unseren Platz zur guten Aussicht. Andy legte gute Songs aus den 80ern und danach auf. Es war aber immer noch gut voll. Mike hatte ein nettes Erlebnis. Ein Lady verwechselte ihn offensichtlich nach einem WC-Besuch mit ihrem Begleiter und plauderte über intime Dinge aus dem Leben ihrer Freundin. Schliesslich machte Mike sie darauf aufmerksam, dass ihr Begleiter direkt auf anderen Seite rechts neben ihr stehen würde. Erst dann bemerkte die Lady das Missverständnis. Sachen gibt’s in Regensburg. Ist da irgendwas im Wasser (oder Red Bull?) drin? Was rauchen manche Mädels hier?

Wir blieben bis Badeschluss – bis das Licht anging und verabschiedeten uns dann schnell, schlenderten zurück zur Tiefgarage und fuhren zur Wohnung von Mam. Mam war noch wach – natürlich. Sie hatte noch Kaffee gemacht und wir plauderten noch ein Weilchen. Dann bezogen wir die Schlafgelegenheiten, während Draussen immer noch der Wind blies und Schneeregen zusammen mit der Kälte den Winter nach Regensburg brachte.

Am Samstag wurde zuerst ausgeschlafen. Dann Nachmittags gefrühstückt. Und anschliessend fuhren Mike und ich zum Einkaufen. Natürlich kurz vor Ladenschluss – zwei Stunden davor um 18 Uhr trafen wir im „Arcaden“ ein. Mein Haar verlangte nach einer Verkürzung. Ich eigentlich nicht. Mit den kurzen Mecki-Haaren fühle ich mich einfach nicht wohl. Aber es musste wieder einmal sein. Mike wollte zwar ebenfalls seine kurzen Haare noch kürzer schneiden lassen, jedoch zog sich sein Einkauf durch eine Nichtakzeptanz der Schweizer-Post-Scheckkarte und der dadurch erzeugte Gang zum Geldautomaten etwas in die Länge. Wir entschlossen uns dann „Schöppelen“ zu gehen. Mike besorgte sich neue schwarze Turnschuhe mit drei weissen Streifen und ich besorgte mir ein weisses Hemd mit dünnen schwarzen Streifen. Dazu ein „Longhornteeschört“.

Pan Hook und Katze

Diese anstrengende Einkaufstour von doch fast zwei Stunden schrie förmlich nach Entspannung, welche wir in Mam’s Wohnzimmer bei Kaffee, Katze, Buch und Sofa liegend verbrachten. Mam hatte mir zum Geburtstag ein Buch von Dieter Nuhr geschenkt mit dem Titel „Gibt es intelligentes Leben?“ und amüsierten uns köstlich.

Zum Beispiel über die oft gestellte Frage nach den Dingen, welche man auf eine einsame Insel mitnehmen würde. Dieter Nuhr empfiehlt: 1. Einen Apache-Hubschrauber mit Pilot, welcher einen bei Gefahr sofort von der Insel evakuieren und vor Komodowarane rettet. Ausgewachsen über drei Meter gross könnten diese Überbleibsel aus der Urzeit einen Menschen mit nur einem Schwanzhieb töten, was umgekehrt unmöglich wäre. 2. Eine Brücke zu einer voll funktionsfähigen Grossstadt mit Nachtleben und Gesundheitswesen 3. Damen. Voll überzeugend, logisch und intelligent logisch urteilten wir lachend.

So verstrich der Abend und auch die Nacht in trauter Viersamkeit. Mam regte sich nur riesig auf, dass der Kater Felix nur bei Mike rumlag und ihr untreu war. Wir ratschten und blödelten bis in die frühen Morgenstunden.

Temporäre Dauerwelle

Der Sonntag war kalt und kurz in Regensburg. Trotzdem kam nie Langeweile auf. Mike fuhr mit dem Opel Omega zu seiner Wohnung und besuchte das andere Geburtstagskind Claudia. Mam richtete sich für ihren Besuch her: Mit einer temporären Dauerwelle – auch „Donauwelle“ genannt. Ich durfte das erste Mal Mam’s Opel Corsa fahren und begab mich zu Mane und Tina nach Neutraubling, um die T-Shirts für Adrian abzuholen. Zwischenzeitlich hörte es auf etwas weniger stark zu regnen. Es war saukalt für die Jahreszeit. Die Wolkenformationen hatte ich sonst nur im Fernsehen gesehen bei Filmen über Tornados in Florida. Trotzdem kam ich ohne Komplikationen mit einer Spitzengeschwindigkeit von 90 Stundenkilometern auf der Autobahn voran. Mane, Tina und Sabinchen hatten sich vor Kurzem ein Häuschen mit Gaststätte gekauft. Die Gaststätte wird momentan entkernt und umgebaut. Im März soll die Wirtschaft als Wohnung im neuen Glanz erstrahlen und bezugsfertig sein. Mit schwedischen Kanonenofen samt neuem Kamin, neuer Küche und viel Freiraum im Wohn-Ess-Zimmer. Unter der Wohnung ist eine Kellerbar. Eigentlich direkt unter dem Schlafzimmer. Eigentlich genial, odrrr? Wenn der eine Kopfweh hat, kann der andere derweil ein Weissbier trinken.

Es gibt KuchenTee und Rum

Nach der Besichtigung der Baustelle und einem ausgiebigen Ratsch sattelte ich den Corsa und fuhr durch das Novembersturmwetter zurück nach Regensburg – die T-Shirts im Kofferraum zusammen mit Mam’s Sommerreifen und diversen Sträuchern aus Mam’s Gärten. Ich traf bei Mam ein, als diese grad nach allen Regeln der Kunst ihren Besuch aus der Nachbarschaft bewirtete. Es gab (mitbrachten) Kuchen und Tee? Ich besorgte mir einen Kaffee und setzte mich dazu. Der Tee wurde allerdings mit Zucker und Rum gewürzt. Teekultur inspirativ – aber bitte mit Sahne.

Mike traf gegen 19 Uhr wieder ein. Das Auto mit den letzten Kleinigkeiten beladen. Wir verabschiedeten uns eine Stunde später und machten uns auf den Weg zurück nach Zürich. Es regnete fast durchgängig. Bei Lindau stand dann der traditionelle Boxenstopp (Wasser ablassen und Kaffee nachtanken) an – ja, im McDonald. Sorry, aber um die späte Uhrzeit bekommt man nirgends sonst was. Die Fahrt durch autoleere Strassen durch Bregenz verlief vollkommen problemlos. Es schüttete nur wie aus Eimern. Wir schlossen eine Wette ab, ob bei dem Sauwetter ein Zöllner an der Grenze stehen würde. Ja, er stand dort warm bekleidet – nur direkt bei der Tür zum Zollhaus gut überdacht im Windschatten – und winkte uns durch. Bei St. Margreten ging der Schnürdlregen in Schneeregen über. Die Temperatur sank auf 1 Grad Celsius. Erst bei Winterthur liess der Regen nach. Um ein Uhr Morgens trafen wir zu Hause ein. Tja, es wird wirklich Zeit, dass es Sommer wird.