21.09.2009 – Facebook, Twitter, TweetUp, Pix, Flickr, Bonzenblogger, TrashGolf – Oder: „Abschlag auf der Alm“?

22. September 2009

Oder sagen wir es anders: Via Facebook las ich bei Leumund, dass sich ein paar „Bonzenblogger“ (Zitat Pixelfreund) zu einem TweetUp via Twitter in die Bündner Berge zum TrashGolfen trafen. Alles klar? Ok, wer nicht alles verstanden hat, lese es selbst nach, schaue sich die Pix und den Film1 und Film2 zur Story an. Tolle Idee und erste Sahne in der Ausführung!

Da kann ich mit meinen CrossGolfing-Versuchen nicht mehr mithalten 🙂 Ball liegt – Schläger fliegt 🙂


21.09.2009 – POD – Picture of the Day: „Magic Mushroom Shake – Send you to the Moon“

21. September 2009

Anne und P@ befinden sich momentan auf der anderen Seite des Planeten im wohlverdienten Urlaub. Ab und zu schicken die beiden – speziell P@ – Bilder per Mail. Wahrscheinlich um uns neidisch zu machen, aber ab und zu mit witzigem Inhalt. Eines davon – das von heute – möchte ich Euch nicht vorenthalten:

MagicMushroomsDeliveryService

„Magic Mushrooms“ sind die berüchtigten „Zauberpilze„, welche auch in Europäischen Breiten durchaus vorkommen – genau jetzt in der Herbstzeit. Man sagt, dass die Legende vom „Weihnachtsmann“ auf ein Volk mit dem Namen „Korjaken“ zurück geht. Die Schamanen dieses sibirischen Urvolkes verwendeten einen Aufguss von getrockneten und aufgekochten Fliegenpilzen, um sich in Ekstase zu bringen und zu halluzinieren. Der Weihnachtsmann kommt durch den Schornstein? Die Korjaken betraten ihre Zelte durch die Rauchöffnung in der Decke. Auch die Rentiere essen getrockneten Fliegenpilz leidenschaftlich gerne. Tja, bekokste Rentiere fliegen besser. Kein Scherz! Hier nachzulesen!

Zurück zu den Zauberpilzen (Magic Mushrooms):

Zauberpilze, Narrische Schwammerl, Psilos, Wunderpilze, Magic Mushrooms und Shrooms sind umgangssprachliche Bezeichnungen für psychoaktive Pilze. Meist handelt es sich dabei um die psilocybin- bzw. psilocinhaltigen Gattungen der Kahlköpfe (Psilocybe), Risspilze (Inocybe) und Düngerlinge (Panaeolus). Seltener werden ibotensäurehaltige Arten der Wulstlinge (Amanita) so bezeichnet. Es sind mehr als 100 psychoaktiv wirkende Arten weltweit bekannt.
Ein bekannter Pilz ist der Spitzkegelige Kahlkopf (Psilocybe semilanceata), der häufig auf nicht künstlich gedüngten mitteleuropäischen Weiden anzutreffen ist. Auch im Grünlichgrauen Dachpilz (Pluteus salicinus) wurden die psychoaktiven Substanzen Psilocybin und Psilocin nachgewiesen.[1] Zum Kauf (legal oder illegal) werden häufig Kubanische Träuschlinge (Psilocybe cubensis) angeboten.

Das Bild ist für mich ein ganz klares POD, wie ich finde. Werde da gleich mal anrufen und den „Delyveri“-Service nutzen. Weihnachten kommt ja bald 🙂


21.09.2009 – ThaiRiver – Geharnischten Welse mit der Antenne für die Algenwiese

21. September 2009

Am letzten Freitag besuchte ich nach der Arbeit „meine“ Kleintierhandlung „Tierlihuus„in Altdorf. Ich wollte mir für meine Aquarien ein paar Pflanzen besorgen. Vor mir an der Reihe stand eine Dame mit ihrer Tochter. Die Dame hatte einen 10 Liter Eimer dabei, in welchem sich zwei Tüten prall gefüllt mit Fischen befanden. Diese tauschte sie gegen eine handvoll rote Neon ein, welche die Tochter aussuchen durfte.

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Bild 1: Die Antennenwelse machen sich über die Algen her.

Nach dem die beiden bedient waren, plauderte ich ein wenig mit dem Besitzer und suchte mir meine Pflänzchen aus. Ich fragte, um welche Fische es sich handeln würde, welche die Dame abgegeben hätte. Es handelte sich um Antennenwelse, welche sich angeblich wie die Karnickel vermehren würden. Ob ich welche haben möchte? Tja, die Viecher sahen recht aussergewöhnlich aus und würden sich mit meinen Thailändern vertragen. Warum nicht? Und so nahm ich neben den Pflanzen noch sechs von den Antennenwelsen mit.

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Bild 2: Geharnischte Welse auf der Algenweide

Zu Hause angekommen setzte ich die Pflanzen ein und verteilte die Harnischwelse auf zwei Becken: 4 Stück kamen ins „ThaiRiver“ und zwei Stück ins „GreenGras“. Die Paradieser beschnupperten zwar die Neuankömmlinge, diese liessen sich aber nicht beirren und erkundeten ihr neues Zuhause.

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Bild 3: Nach wenigen Stunden nur noch kleine Reste übrig.

Heute Abend lag ich vor dem ThaiRiver und beobachtete die Tierwelt. Irgendetwas sah anders aus. Die zur Terrassentür zugewandte Scheibe war klar!? So richtig sauber! Keine Algen – nur noch ganz wenige zumindest. Hatten die Antennenwelse tatsächlich die Scheiben geputzt? Könnte ja sein; denn die hängen eh die ganze Zeit an den Scheiben und saugen sich fest. Kontrollgang zum „GreenGras“. Auch dort befanden sich nur noch wenige kleine Flächen, auf welchen sich noch Algen befanden. Alles klar. Dann sollte ich mich doch ein wenig über die Fische informieren. Die Mitnahme am Freitag war ja eher ein spontaner Zug.

Ernährung
In der Natur besteht die Hauptnahrung aus Algen und die in ihnen lebenden Mikroorganismen. In Aquarien lernen ältere Tiere aber meist, dass es einfachere Methoden gibt, um im Aquarium an Futter zu kommen und reduzieren die Putztätigkeit. Insofern fressen sie gerne das den Panzerwelsen zugedachte Futter (in der Regel Tabletten). Es gibt auch für Antennenwelse (Harnischwelse) spezielle Futtertabletten. Sehr wichtig ist es, Wurzelholz im Aquarium für sie zu haben, da sie Zellulose für die Verdauung brauchen. Normalerweise ist, weil sie ständig an den Wurzeln mit ihrer Raspelzunge herumraspeln, das Wurzelholz ihr Aufenthaltsort. Oft werden auch noch Gurkenscheiben und Salatblätter dazugefüttert.

Ahaaa! Die Antennenwelse fressen Algen! Tja, und ich hatte somit im ThaiRiver ein „Problem“ weniger. Gut, dann möchte ich das sofort verifizieren. Ich schritt zur Tat, fischte die beiden Genossen aus dem „GreenGras“ und setzte diese nach etwas Eingewöhnungzeit ins Säulenaquarium (Bild 1). Nach einer kurzen Erkundungstour saugten sich die beiden Antennenwelse an den Scheiben fest und grasten diese fein säuberlich ab (Bild 2), bis nach etwa 2 Stunden nur noch kärgliche Reste übrig blieben (Bild 3). Diese Flecken werden minütlich kleiner (Bild 3). Ich denke morgen wird es keine Algen an den Scheiben mehr geben.


20.09.2009 – POD – Picture of the Day „Porsche im Wald“

20. September 2009

Wie bereits erwähnt, fuhren wir heute eine kleine Ausfahrt. Und Bernhard schoss dieses wirklich schöne Bild

Die Jagdsaison hat begonnen, zumindest verfolgten und überholten wir einen schönen Porsche 944 auf dem Weg durch das „Dickicht“.


20.09.2009 – POD – Picture of the Day „Schiff auf der Wiese“

20. September 2009

Heute Nachmittag starteten Bernhard und ich zu einer kleinen Ausfahrt bei schönem herbstlichen Sonnenschein.

Schon seit Jahren beobachte ich etwas Kurioses in der Nähe von Stallikon. In unregelmässigen Abstand befahre ich bei schönem Wetter die Strecke „Waldegg“ Richtung Türlersee. Das wachsame Auge erblickt direkt an der Bushaltestelle „Bleiki“ auf der rechten Seite neben einem Gehöft den ausgewachsenen Rumpf eines Segelschiffes. Das Schiff ist sogar auf map.search.ch und Google Earth zu erkennen. Schauen wir mal, wie lange das Schiff noch dort steht; denn es scheinen nur noch der Mast und die Segeln zu fehlen.


20.09.2009 – Thailand: König Bhumibol mit „Erkältung“ ins Krankenhaus eingeliefert

20. September 2009

AFP meldet soeben, dass der thailändische König Bhumibol Adulyadej ins Siriraj Hospital eingeliefert wurde. Der 81-Jährige werde zudem wegen einer „Erkältung“ mit Antibiotika behandelt. Er habe an Fieber sowie unter Müdigkeit gelitten und keinen Appetit mehr gehabt. Das Krankenhaus in Bangkok habe Bhumibol auf den Rat seiner Ärzte hin aufgesucht. Es sei aber alles „kein Problem“. Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva erklärte vor Journalisten, nach Angaben der Ärzte gebe der Gesundheitszustand des Königs keinen Grund zur Besorgnis.


16.09.2009 – Warum heisst die Schweiz eigentlich „Schweiz“?

16. September 2009

Gerade über Umwege gefunden auf der Website Basel-Landschaft:

Interessant ist, dass innerhalb der Eidgenossenschaft dieser Begriff (Schweiz) bis um 1500 nicht verwendet wurde. Die Eidgenossen konnten es sogar als direkte Beleidigung empfinden, als Schweizer bezeichnet zu werden. Bereits nach der Schlacht von Sempach begann eine regelrechte antieidgenössische Polemik von seiten der Habsburger und ihrer Verbündeten im Adel und in den süddeutschen Städten. In der Schlacht von Sempach war den Eidgenossen die Peinlichkeit geschehen, dass sie den gegnerischen Herzog Leopold, der aber immer noch ihr eigentlicher Landesfürst war, umgebracht hatten. Eine habsburgische Darstellung brachte dieses Ereignis in der pointierten Formulierung, Herzog Leopold sei „auf dem eigenen (Land) von den eigenen (Untertanen) um das eigene (Anliegen)“ umgebracht worden. In Streit- und Schmähschriften wie dieser wurden die Eidgenossen als Schweizer bezeichnet. In den darauf folgenden Auseinandersetzungen im 14. und 15. Jahrhundert wurden die Eidgenossen wiederholt als Schweizer verunglimpft. Im alten Zürichkrieg erklärte beispielsweise ein zürcherischer (d.h. in dieser Auseinandersetzung antieidgenössischer) Schulmeister, woher denn der Name „Schweizer“ komme: Sie wären von Karl dem Grossen in ihre unwirtlichen Landstriche verbannt worden, um für den Kaiser die Alpenpässe zu schützen, also für den Kaiser zu schwitzen und zu schuften, und vom „schwitzen“ leite sich ihr Name ab.

Es gibt noch viel mehr Interessantes zu lesen:

Der schwerwiegendste Vorwurf bezog sich auf das Phänomen, dass in der Waldstätte und im Berner Oberland das Besorgen des Viehs Männerarbeit war, ganz im Gegensatz zu den übrigen Regionen Mitteleuropas, wo Vieharbeit Frauenarbeit war. Die eidgenössischen Männer betrieben also eine seltsam weibliche Tätigkeit: Melken. Und in den antieidgenössischen Anfeindungen wurde sogleich die Erklärung dafür geliefert, weshalb die eidgenössichen Männer so gerne melken: Sie würden es nämlich mit ihren Kühen treiben! Das entsprechende Schimpfwort war „kuegyer“, neudeutsch „Kuhficker“, oder eben das heute noch bekannte „Kuhschweizer“.

Und schliesslich:

Die Wiederentdeckung der Helvetier als vermeintliche antike Ahnherren der Eidgenossen um 1500 erleichterte die Bezeichnung der Eidgenossenschaft. „Helvetien“ wurde vor allem in gelehrten, lateinischen Darstellungen der Eidgenossenschaft verwendet. Der erste einheitliche Staat der Eidgenossenschaft nannte sich dementsprechend 1798 auch „Helvetische Republik“. Erst das „Folgemodell“, d.h. der von Napoleon sanktionierte Staat von 1803, nannte sich „Schweizerische Eidgenossenschaft“. Das bedeutet, dass die Schweiz ihren Namen offiziell noch nicht einmal 200 Jahre trägt.

Sehr interessant, odrrr?


15.09.2009 – Kassensturz enthüllt: Rindsbraten vom Fisch aus Luzern

16. September 2009

Die Werbung eines Luzerner „Perry Marktes“ versetzte nicht nur die Kassensturz-Redaktion in Staunen. Zuerst vermutete man natürlich einen Druckfehler. Doch eine Mail nach der Sendung klärte auf. Man fuhr zur Metzgerei und liess es sich erklären: Der Fisch ist ein Stück Fleisch vom „Hinterteil“ eines Rindes („as Föddle“ = Füdli = Gesäss), welches der Form nach als „Fisch“ bezeichnet wird. Wieder was gelernt. Übrigens: Aus dem Rindsstück vom Fisch kann man einen Vogel machen – einen Fleischvogel!

Ein Fleischvogel ist übrigens die Schweizer Version einer Rindsroulade. Und nach näherer Betrachtung der Videobilder scheint es eher ein Stück des Oberschenkelgewebes zu sein. Also nicht „Füdli“, sondern „Pfödli“.


15.09.2009 – Die zweite Episode von „Big Trouble in Tourist Thailand“ ist online – Auswirkungen und Folgen der ersten Episode

15. September 2009

Gestern lief die zweite Episode der 8-teiligen Bravo-TV Serie der Reportage „Big Trouble in Tourist Thailand“ über die Flimmerkiste. Auf Youtube ist diese ebenso in 4 Teilen online:

Weitere Infos, Reaktionen und Berichtertattungen zur 1. Episode auf

Auf jeden Fall führte der erste Teil neben der Verhaftung des Jet-Ski-Verleihers „JJ“ zu verschiedenen Aktionen der Thailändischen Verantwortlichen:

1. Die im ersten Teil der Serie auf Koh Phangan festgenommene 19-jährige „Micha“ (Misha), welche mit einer geringen Menge Canabis festgenommen wurde, bekam sehr schnell ihre Verhandlung und wurde mit einer (milden) Strafe von umgerechnet 50 Britischen Pfund freigelassen. Neben der monitären Strafe wird sicherlich die „Urlaubsverlängerung“ um 3 Wochen in einem Gefängnis ein deutlicher Denkzettel sein.

2. Die Verantwortlichen von Koh Phangan werden nach eigener Ankündigung dafür sorgen, dass die berüchtigten „Full Moon Parties“ in Zukunft drogenfrei sein werden.

3. Wie oben bereits verlinkt „Phuket acts to clean up jet-ski woes“ lud der Bürgermeister von Phuket sämtliche Jet-Ski Verleiher zu einer Veranstaltung ein, auf welcher er ihnen unmissverständlich klar machte, dass er keine weiteren „Tourist Scams“ mehr akzepieren würde.

4. Auch am Bangkok Airport „Suvarnabhumi“ würden die Verantwortlichen verstärkt jegliche Touristenbelästigungen oder Vorkommnisse verfolgen. Hier kam es in den letzten Monaten zu sog. „Tax-Free-Scams“. (Touristen wurde Ware untergeschoben, anschliessend festgenommen, des Diebstahls bezichtigt und nur bei einer Zahlung einer hohen Summe freigelassen).

Nachlesen unter Phuket Wan


14.09.2009 – TV-Serienstart „Big Trouble in Tourist Thailand“ führt zur Verhaftung

15. September 2009

Schon der erste Teil der 8-teiligen Doku-Serien von Bravo TV über Thailand – ausgestrahlt in England am letzten Montag – schlägt hohe Wellen und führte schliesslich zu einer Verhaftung eines Jetski-Verleihers. Was war geschehen? Ein British Marine lieh sich einen Jetski aus. Als er diesen zurück brachte, liess der Verleiher verlauten, dass er diesen beschädigt hätte. Die Angelegenheit eskalierte schliesslich bis der Verleiher mit einer Waffe drohte. Dies vor der laufenden Kamera der Dokumentatoren.

Die erste Episode lief am Montag, 7. September um 22 Uhr (britische Zeit). „Big Trouble In Tourismus Thailand“ [Arbeitstitel] ist ein 8 x 60-Minuten-Fly-on-the-wall Serie von Vera Productions. Die gezeigten Szenen reichen von Drogenkonsum, dem organisierten touristischen Betrug, verschmähte LadyBoys, gewalttätige Auseinandersetzungen, Bordell, Bar-Schlägereien, brutale Morde, Straße Raubüberfälle und sexuelle Übergriffe.

Die Serie wird hauptsächlich vor Ort in den beliebten touristischen Brennpunkten von Koh Samui, Phuket, Bangkok, Pattaya und Chang Mai geschossen. Eine sehenswerte Geschichte ist die eines 19-jährige Mädchen, deren geplanter zwei Wochen Urlaub mit ihrem Freund sich dann zu einem zwei Jahre Aufenthalt verlängert, nachdem sie im Besitz von Cannabis bei einer der berüchtigten Vollmondpartys auf Koh Phangan festgenommen wird.

Zurück zum Jetski-Verleiher – „JJ“: Kurz nachdem der erste Teil der Doku-Serie in England über den Bildschirm flimmerte, wurde JJ von der Thailändischen Polizei verhaftet, weil er die British Marines mit der Waffe bedrohte.

UPDATE: Hier geht’s zu „Big Trouble in Tourist Thailand“ Teil 2