Der Karneval auf Teneriffa ist legendär! Der zweitgrösste Karneval der Welt findet in Santa Cruz de Tenerife statt. In allen Gemeinden geht die Post ab. Auch in Puerto de la Cruz.
Die Kanarischen Inseln entstanden durch jahrtausendelange vulkanische Aktivität, die bis heute eine Bedrohung darstellt. Dennoch ist das Leben mit Vulkanen dort zur Tradition geworden. Natürliche Wasserspeicher und Spender fruchtbarer Asche: Trotz aller Gefahr ermöglichen Vulkane das Leben auf den Inseln.
Vor der Küste Marokkos liegen die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean. Die Menschen hier beweisen großen Einfallsreichtum, um Nutzen aus den vielen Vulkanen auf dem Archipel zu ziehen. Die vulkanischen Relieflandschaften und das poröse Lavagestein auf der Insel El Hierro kommen in einer einzigartigen Anlage zum Einsatz. Dort wird Feuchtigkeit aus den Wolken kondensiert, tropft an Bäumen herab und wird vom Vulkangestein zwischen den Schichten aufgefangen. Vulkangestein wird so zu einem natürlichen Wasserspeicher. Auf Lanzarote produziert eine durch einen erkalteten Lavastrom vom offenen Meer getrennte Salzgewinnungsanlage reines Vulkansalz. Und im Inselinnern sorgt Lavagestein dank seiner isolierenden Eigenschaften dafür, dass die Weinstöcke schön kühl und feucht bleiben. Gleichzeitig dient die Vulkanasche als Dünger. Dieser fruchtbare Dialog zwischen Mensch und Vulkan hat auf den Kanarischen Inseln eine jahrhundertealte Tradition. Gemeinsam mit Inselbewohnern macht sich Arnaud Guérin auf Entdeckungsreise der Vulkanlandschaft und entdeckt, wie Menschen mit Vulkanen zu leben gelernt haben.
Zwar sind Teile auf Fuerteventura in den Dünen gedreht worden, aber die Kanarischen Inseln bilden eine tolle Kulisse für diesen Heinz Erhard Film aus dem Jahr 1964. Und so auch einen Rückblick auf die Inseln vor über 60 Jahren.
Schon aus der Besetzung des Films ist zu erkennen, dass es sich um eine Komödie handelt und dass viel gesungen wird.
Sechs Abiturienten um den Schüler Tom dürfen mit Erlaubnis ihrer Eltern gemeinsam Urlaub auf Teneriffa machen – unter den wachsamen Augen von Reisebegleiterin Jutta Wilke, die die Gruppe nach dem Flug im Hotel Fiesta einquartiert. Kurz nach der Anreise verkündet Pilot Jens Thomas der verdutzten Jutta jedoch, dass das Reisebüro schon seit längerer Zeit verschiedene Gebühren nicht bezahlt habe und daher sein Flugzeug einbehalten worden sei. Hoteldirektor Perro wiederum hat das Geld nie erhalten, das die Abiturienten dem Reisebüro gezahlt haben, sodass er seine Gäste schon am nächsten Tag wieder vor die Tür setzen will. Da jedoch Perros Personal wegen ebenfalls ausgebliebener Gehaltszahlungen kündigt, stellt Perro die jungen Leute als neues Personal an. Sie sollen sich ihren Aufenthalt auf Teneriffa erarbeiten.
Der Film wurde in München sowie auf Teneriffa und Gran Canaria (??) gedreht. Hauptdarsteller Peter Kraus erinnerte sich später: „Mein letzter Schlagerfilm hieß Wenn man baden geht auf Teneriffa und wurde seinem Titel voll gerecht. Die Produktionsfirma hatte die notwendigen Zollformalitäten für das Einführen der technischen Ausrüstung auf die Kanarischen Inseln nicht erledigt, und so lagen wir eine Woche untätig in der Sonne, bevor mit den dortigen Aufnahmen begonnen werden konnte. Das hatte zur Folge, daß uns der staunende Zuschauer des Films in der Anfangsszene in München mit blütenweißem Teint ins Flugzeug steigen sah, um uns nach kurzem Flug braungebrannt in Teneriffa wieder aussteigen zu sehen.
In uns’rer Hektometik-Welt Dreht si‘ alles nur um Macht und Geld Finanzamt und Banken steig’n mir drauf Die Rechnung, die geht sowieso nie auf Und irgendwann fragst di‘ wieso Quael I mich da so schrecklich o Und bin net laengst schon was Gott wo
Aber noch is‘ net so weit Noch was zu tun befiehlt die Eitelkeit Doch bevor der Herzinfarkt Mich mit vierzig in die Windeln prackt Lieg I schon irgendwo am Strand A Bottle Rotwein in der Hand Und steck die Fuess in‘ weissen Sand
Und irgendwann bleib I dann durt Lass‘ alles lieg’n und steh’n Geh‘ von daheim fuer immer fort Darauf gib‘ I dir mei Wort Wieviel Jahr‘ a noch vergeh’n Irgendwann bleib I dann durt
In stiller Trauer und ohne jegliche Motivation zog ich um 9 Uhr die Bettdecke weg und stellte mich unter die Dusche. Das Wasser liess die Tränen nicht auffallen. Dann packte ich die letzten Dinge in den Koffer und ging Frühstücken. 16 Grad. Sonnenschein. Angenehm zum Draussen sitzen und den Café con Leche geniessen. Ich werde es so vermissen.
Ich hatte gestern nach dem La Guapa und dem Sheriff noch dankenswerterweise einen Parkplatz in meiner Appartment Nähe gefunden. So musste ich meinen Koffer, der ungewöhnlich schwer war, nicht bis zur Muelle ziehen quer durch die Altstadt.
Getankt hatte ich auch noch am Tag zuvor. Also warf ich die beiden Koffer ins Auto und fuhr gegen 10:15 Uhr los. Ankunft am Airport 11:30 Uhr. Also kein Stau und keine Probleme.
Als ich zur Autobahn Norte hochfuhr zeigte sich der Teide endlich so, wie man es eigentlich gewohnt ist. Als würde er sagen: „Servus Peter! Jetzt, wo Du weg bist, wird das Wetter noch besser!“ Blauer Himmel, wolkenlos, der Teide in strahlend weissem Schneekleid, im Kontrast zur grünen Vegetation darunter und dem Blauen Meer in der Ferne. Fotografiert habe ich das dann bei El Sauzal bei einem kurzen Stopp. Musste sein.
Dann ging es in den Süden der Insel. Ganz gemütlich und locker erreichte ich den Airport und kurvte zur Autorückgabe. Keine Beanstandungen, Geschäftsaccount, Rechnung per Mail. Koffer auf den Trailer geladen und zum „Letzten Café vor der Grenze“ gelaufen. Entspannt in der Sonne noch einen Leche getrunken und jetzt stehe ich beim Baggage Drop an.
Einst ein stiller, dunkler Vulkanstrand, wirkte Las Teresitas in den 1970er-Jahren fast unberührt. Keine palmengesäumte Promenade, keine Menschenmassen – nur der Atlantik, die Berge und das gemächliche Leben der Einheimischen.
Anfang der 1970er-Jahre änderte sich alles, als goldener Sand aus der Sahara herangetragen wurde und der Strand zu dem umgestaltet wurde, was wir heute kennen. Palmen, ruhiges Wasser und neue Infrastruktur verwandelten die Gegend in einen der bekanntesten Küstenorte Teneriffas.
Heute ist Las Teresitas ein Symbol für das Inselleben – lebendig, gesellig und bei Einheimischen wie Besuchern gleichermaßen beliebt. Dieselben Berge. Derselbe Horizont. Eine völlig andere Geschichte, geschrieben im Sand.
Das Neue Jahr begrüßt Teneriffa mit 21 Grad und Regenschauer. Wie erwähnt, streift uns das Sturmtief Francis mit einem Ausläufer.
Egal, nach einem Frühstück in der Panaderia nebenan „bestieg“ ich im wahrsten Sinne des Wortes den Stadtteil „La Paz“. Dort oben wohnt Holger mit seiner Liebe.
Mirador La Paz
Ich hatte am Ende 29 Etagen (in Worten: „Neunundzwanzig“) auf der Fitbit Uhr. Die angepeilten 10.000 Schritte schaffte ich nicht ganz. Der frischgepresste Orangensaft schmeckte dann im Roots extrem gut.
29 Etagen nach La Paz, Café Letche un Laranja im „Roots“
Der warme Regen (21 Grad) hat gefühlt heftige Auswirkungen auf die Pflanzenwelt des eh schon viel grünerem Norden der Insel. Hebiskus blüht in allen Farben (im Winter wohlgemerkt). Auch der Papageienbaum trägt die charakteristischen roten Blüten. Und die rot/gelben Kerzen? Das ist eine Aloe! „Aloe mutabilis“ (die Wandelbare) ist mit den hohen Blütenständen eine für Teneriffa charakteristische Pflanze.
Papageienbaum, Hibiskus und Aloe mutabilis (die Wandelbare)
Die legendäre erste Tankstelle „Estrella“ ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Sämtliche Strahlen sind abgestürtzt und der Shop im Zentrum ist entkernt.
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